Beiträge von JamieSue84

    Ein kombinierter Kinder- und Opamund.

    Der Knopf telefonierte nach dem Frühstück mit Opa.


    Knopf: „Ich bin krank mit dem Sirup (=Virus. Nein, ist er nicht), und der Fipps ist krank mit dem Sirup. Und ich darf nicht in den Kindergarten wegen dem Sirup. Besuchen darf uns auch niemand wegen dem Sirup, das ist schon doof.“

    Opa: „ja schööön“ (in so einem „das hast du aber prima gemacht-Tonfall“)

    „K., wir essen jetzt Kuchen, magst du auch ein Stündchen?“

    K.: „danke, ich habe beschlossen, dass ich heute nur Eis essen will.“


    nundenn

    Ich finde es spannend, ko_nijntje, dass es Arbeit gibt, die sich zeitlich nicht messen lässt. Magst du kurz erklären, wie deine Arbeit geregelt ist? Das interessiert mich wirklich sehr.

    In meinem Umfeld gibt es sowas tatsächlich gar nicht, dabei ist das recht bunt gemischt mit allen möglichen Berufen. Nur Leute, die eine akademische Laufbahn eingeschlagen haben, haben wir nicht im Familien- und Bekanntenkreis. Selbst diejenigen, die promoviert haben, sind anschließend in die Wirtschaft gegangen. Und arbeiten nach Stunden.

    sorry das verspätete wiederaufnehmen des fadens. ich hab gearbeitet ... #freu.

    Ich verstehe nicht so richtig, was das mit Arbeitszeiterfassung zu tun hat bzw. wo die da das Problem ist.

    meiner meinung und erfahrung nach clashen kreative arbeit oder extensive "denkarbeit", wie z.b. Mondkalb sie beschreibt, und bürokratische strukturen extrem.

    Das geht mir tatsächlich ganz anders. Mir tut es gut, meine Kreativität mit Hochfahren des Rechners einzuschalten, während der Arbeitszeit das Maximum aus mir rauszuquetschen und mit Runterfahren des Rechners wieder in meinen Normal-Modus zu wechseln. Rund um die Uhr Ideen absondern zu müssen ist anstrengend - und meiner Erfahrung nach leidet die Kreativität nach einer Zeit darunter.


    Zeiterfassung ist auch nicht automatisch bürokratisch. In der Früh und am Nachmittag die Chipkarte an das Stempelgerät zu halten, ist doch kein Ding.

    Solange sich AN finden, die zu solchen Bedingungen arbeiten, wird sich daran auch nichts ändern. Meine Erfahrung ist leider, dass sich die AG in einer viel zu guten Situation befinden und das schamlos ausnutzen. Rechtlich gegen so eine Ausbeuterbude vorgehen lohnt sich teilweise gar nicht, da man als AN seine Prozesskosten selber tragen darf. Mein letzter AG ist mir zig Überstunden und einige Urlaubstage schuldig. Den Rechtsweg zu beschreiten würde mich mehr kosten, als mir geldmäßig zusteht.

    Insofern blutet mir das Herz, wenn AN auf ihre Rechte verzichten, Stunden bereitwillig herschenken, selbstverständlich auch in der Freizeit ansprechbar sind und sich möglichst flexibel zeigen. Das hat für mich nichts mit „neuer Arbeitswelt“ zu tun, das ist Ausbeutung. Und je mehr das mit sich machen lassen, das auch noch positiv finden oder der Meinung sind, dass das anders gar nicht ginge, desto größer wird der Druck auf jene, die das in dem Umfang nicht leisten wollen.


    Wir werden alle lange arbeiten müssen und das funktioniert nur, wenn wir gut auf uns Acht geben.


    (Edit: der Beitrag bezieht sich auf die abgegoltenen 10 Überstunden)

    Ich bin voll beim Vater der Journalistin.


    ich habe 8 Jahre in einer Agentur mit Stempeluhr gearbeitet. Durch die Zeiterfassung konnte ich mir die Arbeitszeit so einteilen, wie ich es brauchte. An den Montagen kamen meist 3 Überstunden drauf, die ich am Freitag dazu nutzte, mittags Feierabend zu machen. Dadurch war mein Ansporn, besonders strukturiert und effizient zu arbeiten, sehr groß.

    Im letzten Quartal war immer Hauptsaison, da sammelten wir viele Überstunden an. Da aber alles genau erfasst wurde, fand das keiner so schlimm, im neuen Jahr konnten wir die Stunden abfeiern.

    Das hat alles gut für mich gepasst.


    Und dann fing ich in einer anderen Agentur an, ohne Zeiterfassung und mit Anwesenheitspflicht von 9-18 Uhr. Dazu kamen viele Überstunden durch unerzogene Kunden. Das letzte Quartal war ebenfalls wieder Hauptsaison. Selbst wenn man seine eigene Arbeit gut weggeschafft hatte, musste man im Firmenauftragspool nachsehen, ob andere Teams Hilfe brauchen - und eben helfen. Wir saßen oft bis 20 Uhr, manchmal auch bis 22 Uhr oder noch länger. Als „Dankeschön“ gab‘s dann halt ein warmes Abendessen. Aber für die Überstunden gab es weder mehr Geld noch Freizeitausgleich.

    Hinzu kam der Druck durch Kollegen, die keinen Wert auf Privatleben legten und praktisch in der Arbeit wohnten. Sieht halt sch... aus, wenn die Kollegin die Agentur am liebsten gar nicht verlassen möchte, während man selbst bitte um 18 Uhr den Rechner runterfahren mag. Dass man den ganzen Tag auf dem Bürostuhl festklebt und ackert, während die Kollegin alle 1,5 Stunden für 30 Minuten zum Rauchen und Ratschen verschwindet, interessiert wenig.


    Seitdem ist Arbeitszeiterfassung für mich ein absolutes Musst. Bei meinen letzten Jobs und Projekten war sie zum Glück auch explizit gefordert, da musste sogar sehr detailliert erfasst werden, wann wie lange an welchem Auftrag gearbeitet wurde. Die Zeiten waren halt vor allem auch Kalkulationsgrundlage.


    Momentan bin ich selbstständig und erfasse meine Arbeitszeiten sehr genau. Einerseits sind sie wichtig für die Rechnungsstellung, andererseits helfen sie mir dabei, mich gut einschätzen und planen zu können. Schließlich muss ich den Kunden sagen können, wann ich ihren Auftrag bearbeiten kann und wie lange es dauern wird. Bzw. andersrum: ob ich gewünschte Abgabetermine halten kann oder ob sie utopisch sind.


    Als ich noch angestellt war, habe ich tatsächlich die Arbeit in der Arbeit gelassen und mir daheim keine Gedanken über schwierige Aufträge gemacht. Das war für mich ganz klar an den Arbeitsplatz gekoppelt.


    Als Selbstständige ist die Abgrenzung schwieriger. Ich mache nun in der Freizeit Gedanken, einfach auch weil meine produktive Arbeitszeit durch zwei kleine Kinder limitiert ist.
    Da entscheide ich fallweise, welche Denkzeiten ich berechnen möchte. Also, wenn mir ein Geistesblitz kommt, wie ich ein Layout aufwerten kann, ist dieser „gratis“. Wenn ich, während die Kinder spielen, 15 Minuten sehr angestrengt über Lösungswege nachdenke, erfasse ich diese später in meiner Liste.

    Weiß nicht, ob der Punkt schon kam, aber weil es in einem Post so durchklang: man kann sich nicht aussuchen, bei welchem Elternteil die Kinder versichert sind (-> beim Höherverdienenden, soweit ich weiß).


    Und von Pkv kann ich nur abraten! (auch Beamtenerfahrung bei Angehörigen).


    Politisch ist das System auch einfach eine Sauerei.

    Jain.

    Solange die Eltern nicht miteinander verheiratet sind, kann man es sich aussuchen.

    Wenn verheiratet, kommt es auf das Einkommen an. Es gibt eine Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sobald ein Elter darüber liegt, können die Kinder nicht über das Elternteil mit dem geringeren Einkommen versichert werden.

    Das heißt aber nicht automatisch, dass die Kinder auch in die PKV müssen, die können auch freiwillig gesetzlich versichert werden. Kostenpunkt pro Kind monatlich +/- 190 €.


    So ist die Konstellation bei uns. Mann Freiberufler in der PKV über Einkommensgrenze, ich in der GKV, beide Kinder freiwillig in der GKV.

    Danke! Ihr helft mir wirklich sehr, wieder gelassen zu sein und mich nicht mit diesen festen Plänen irre zu machen!


    Beim Großen haben wir BWL gemacht, der fand Brei nämlich total abstoßend. Er war auch deutlich älter als 5 Monate, als er Interesse am festem Essen äußerte. Und für ihn war die Milch sehr lange Hauptnahrung.


    Da schaut man ganz schön doof aus der Wäsche, wenn das zweite Kind plötzlich ganz andere Pläne hat und man die ausgetrampelten Pfade verlassen muss :D


    BLW hatten wir beim Kleinen im Ansatz ausprobiert, aber er hält das Essen nur in der Hand. Beim Brei schaufelt er hingegen richtig, da kann man gar nicht schnell genug löffeln. Schon witzig. Und das zufriedene Gesicht nach einer Breimahlzeit #love


    Dann schauen wir einfach mal, wohin die Reise geht.

    Unser zweites Kind und ich komme mir gerade vor wie ein Anfänger #haare


    Fipps ist fast 5,5 Monate alt und wird mit der Flasche gefüttert, er bekommt Pre.

    Wir hatten vor kurzem immer wieder mal zwanglos Brei angeboten, welchen er interessiert vom Löffel gezuzelt, dann aber gleich wieder rausgeschoben hat.


    Seit wenigen Tagen zeigt er ein verändertes Trinkverhalten. Er trank immer gut, nun nimmt er den Sauger kurz in den Mund, schiebt ihn sofort samt Milch wieder raus und ist dann sehr wütend. Irgendwann trinkt er dann doch, mengenmäßig aber etwas weniger als sonst. Es ist mühsam für alle Beteiligten.


    Heute Mittag war es wieder so, dass er nicht trinken wollte, also machte ich kurz Brotzeit, um es danach nochmal zu versuchen (das letzte Fläschchen hatte er gegen 7:30 Uhr getrunken, dann lange geschlafen. Er müsste eigentlich hungrig sein). Ich biss in meine Semmel - und registrierte den gierigen Blick meines Babys 8o


    Ich hatte noch einen fertigen Karottenbrei im Schrank, den ich ihm anbot - und er mampfte die 120g fast vollständig weg. Danach war er total zufrieden und bestens gelaunt.


    Vorhin hatte er ganz offensichtlich wieder Hunger, also versuchte ich es wieder mit einer Flasche und wurde wütendst angebrüllt. Wir haben noch Milchbrei da (mein Mann isst die gerne #tuppern), den ich ihm kurzerhand in meiner Verzweiflung anrührte. Und was macht mein Baby? Stürzt sich gierig und begeistert auf das Zeug...


    Was mache ich denn jetzt??

    Ich bin total rat- und planlos. Mein großer Sohn konnte sich lange überhaupt nicht von seiner geliebten Milch trennen und fand Essen uninteressant.


    Ich finde im Netz nur die üblichen Beikostpläne, nach denen ich ihm heute überhaupt keine zweite Breimahlzeit hätte geben dürfen, weil man 4 Wochen lang nur eine füttern soll #schäm

    Heute nur eine Kindertat.


    Ich wunderte mich beim Blumengießen, warum im Topf der Maracuja so viele Keimlinge aufgehen.


    Später schmücke ich den Weihnachtsbaum ab und mein Mann befördert ihn nach draußen. Wundere mich, was da für ein weißes Zettelchen hinter dem Baum lag. Hebe es auf, inspiziere es ... und realisiere, dass das ein Tütchen mit Wildblumensaatgut ist, allerdings komplett entleert.

    Vor ein paar Tagen war eine liebe Freundin vom Knopf bei uns zu Besuch. Sie ist 4 und großer Fan von Anna und Elsa #rolleyes

    Die Kinder spielten mit der Spielküche, Knopfs Freundin kochte mir einen Tee. „Mit Eis-Kräften. Damit kann man alles in Eis verwandeln.“

    Dann noch einen Tee, mit noch mehr Eis-Kräften. Und schließlich noch einen für meinen Mann. Für ganz viel Eis und Schnee und so.


    Dann kam der Knopf dazu. Spielküchentopf in der Hand, darin eine große Filzkugel.

    „Hier kommt eine heiße Kartoffel. Die macht Sonnenschein!“


    Das war so süß #love

    „Papa, die Playmobil-Männchen, die du angezündet hast, spielst du. Die anderen spiele ich.“


    Wir haben noch die fast 40 Jahre alten PlaymoMännchen von meinem Mann, die er in seiner Kindheit mit dem Feuerzeug malträtiert hat.

    Ich wundere mich gerade eher, wieso man noch ewig mit Zungenband etc. rumdoktorn will, statt einem Baby, das in 4 Monaten nur 400g zugenommen hat, einfach mal zusätzlich noch Pre oder Pre HA zu geben, um endlich eine Zunahme herbeizuführen.


    Alles andere kann und sollte ja trotzdem noch abgeklärt werden.


    Ich hab hier auch ein Baby in dem Alter, das mit Stillen keinen Stuhlgang hatte und stetig abnahm. Wir sind dann, wie beim großen Bruder - wir kannten das Problem leider schon, ziemlich schnell auf Zwiemilchernährung umgestiegen. So wertvoll das Stillen auch ist, wichtiger finde ich, dass das Kind gedeiht und satt wird.

    Wir hören „moderne“ Weihnachtslieder nach der Bescherung. Es läuft gerade Last Christmas.

    Der Knopf singt mit: „Christmischer“


    Darauf folgt Mariah Carey.

    Knopf: „Das ist das Christkind.“


    #taetschel

    Ich hab’s beim Großen ausprobiert. Das System an sich ist schon clever. Aber die Passform war bei meinem Sohn echt ein Graus. Die Windeln saßen bei ihm sehr tief, der halbe Po hing raus. Dazu überall Abdrücke, von den zig KamSnaps und vom PUL. Letzteres stelle ich mir auf Dauer auch nicht wahnsinnig angenehm vor.

    Das Gute an den Windeln: sie sind heiß begehrt und man bekommt sie bei den Kleinanzeigen ohne großen Wertverlust wieder verkauft :D insofern kann man den Versuch durchaus wagen - und es gibt ja tatsächlich sehr viele, die mit den Windeln zufrieden sind.