Beiträge von Bims

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Bei uns ist mal im Schlafzimmer eine Glasscheibe im Kleiderschrank "explodiert". Das war ziemlich krass. Wir lagen grad auf dem Bett (der Große war da vielleicht ein halbes Jahr alt oder so). Plötzlich knackt es, und bevor wir rausgefunden haben, woher das Geräusch kam, hat es geknallt und im Schlafzimmer sind überall Glasscherben rumgeflogen. Das war so ne Schiebetür und die Scheibe war ca 150x70cm groß, aus so Sicherheitsglas. Wir wissen bis heute nicht, was passiert ist... Nur, dass die Scherben wirklich üüüberall waren. Im letzten Eck unterm Bett, auf dem Bett, natürlich in den Klamotten im Schrank... Obwohl wir damals alles ausgeschüttelt haben, kommt uns manchmal noch ne Scherbe entgegen...

    Und der Möbelschwede meinte nur, das sei unsere Schuld, sie können da nix machen... Die Türen gabs natürlich nicht mehr...

    Mein Schwiegervater hat mal eine Dose Reifenpannenspray beim VW-Bus vorne aufs Armaturenbrett gelegt und dann den Bus in der Sonne stehen lassen. Die Dose ist explodiert, die Windschutzscheibe hat's zerlegt und es gibt jetzt ein wunderschönes Muster auf den Sitzen und am Himmel...


    Und der Kollege von meinem Mann hatte mal eine Dose Buttermilch auf dem Armaturenbrett liegen. Ich weiß nicht mehr genau, was da passiert ist, aber auf jeden Fall ist die Buttermilch in die Lüftungsschlitze gelaufen und der Geruch im Auto war lange Zeit unbeschreiblich!

    Danke, ihr Lieben! Es beruhigt mich, von so vielen zu lesen, dass es normal ist und dass es besser wird! Ich dachte irgendwie, ich muss mich damit abfinden, dass es sich jetzt einfach IMMER so anfühlen wird. Aber ihr macht mir Mut und Hoffnung, dass es besser wird!

    Cantienica mache ich eigentlich bei einer sehr erfahrenen Trainerin, die sich auch regelmäßig weiterbildet. Aber ich merke schon, dass ich die Übungen alleine nicht so sauber ausführen kann, wie unter ihrer Anleitung. Obwohl ich schon 5 Jahre dabei bin, findet sie fast immer noch eine Kleinigkeit zum verbessern. Ich hoffe einfach sehr, dass der Kurs bald wieder stattfindet.

    Vom Trampolinspringen hat mir meine Hebamme auch dringend abgeraten. Aber sie hat mir den Tipp gegeben, auf dem Trampolin zu schwingen. Selbst das fühlt sich noch nicht gut an. Wenn ich mal ein paar Schritte renne, hab ich das Gefühl, alles fällt mir unten raus. #hmpf

    Ich vermeide auch soweit möglich schweres Heben und tragen. Aber ich merke schon, wenn ich einen Korb nasse Wäsche rumtrage. Und irgendwie ist es utopisch, da immer auf meinen Mann zu warten. Gestern hab ich die Wäsche dann auf 2x getragen. Der Große weiß inzwischen, dass ich ihn nicht hoch heben kann... Neulich hab ich sogar gemerkt, dass es nicht so gut ist, beide Kinder im Fahrradanhänger bergauf zu schieben.


    Gibt es denn irgendeinen Sport, der dem Beckenboden hilft? Also außer so klassischen Übungen? Ich bin so schlecht im regelmäßig Übungen machen... Eigentlich wollte ich mal schwimmen gehen, aber das ist ja grad nicht möglich. Wenn ich jetzt wüsste, z.B. slacklinen hilft dem Beckenboden, dann würd ich die Slackline mal wieder aus dem Keller holen. Oder Rad fahren? Das hab ich mich noch gar nicht getraut, weil ich Angst hab, dass das irgendwie doof ist, wenn ich auf der gesenkten Blase sitze... Überhaupt hab ich Angst, irgendwas kaputt zu machen, deswegen bin ich total vorsichtig mit allen möglichen Bewegungen geworden. Ich fühl mich total eingeschränkt. Ist das normal? Oder bin ich da irgendwie überempfindlich?


    Es haben jetzt ganz viele geschrieben "Ach so, erst 6 Monate..." Ist es denn "normal", dass nach 6 Monaten noch alles so locker ist? Und vor allem, ist es sehr wahrscheinlich, dass es tatsächlich wieder besser wird? Ich hab irgendwie so Angst, dass es für immer so bleibt! #eek


    Danke, dass ich hier rumjammern darf... Und die Fragen stellen, die ich eigentlich gern meine FÄ stellen würde, die aber irgendwie immer abgetan werden...

    Danke für eure Antworten!


    Irgendwie bin ich grad ein bisschen sauer auf meine FÄ, dass sie mich da so gar nicht ernst nimmt... Also, klar... Dass mein Beckenboden noch nicht wieder ist wie vorher, ist ja klar. Aber außer "Spannen Sie den Beckenboden zwischendurch an, so fest sie können" hat sie mir nicht sagen können, was ich tun kann. Physiotherapie wurde gar nicht erwähnt. Diese Beckenbodentrainer (da hatte ich sie gefragt, ob die was bringen) findet sie nicht so ratsam.

    Hmm... Ich mache seit 5 Jahren Beckenbodentraining nach Cantienica, aber leider findet der Kurs ja gerade nicht statt. Vor der zweiten Geburt dachte ich auch, ich hätte einen ziemlich kräftigen Beckenboden, hatte nie Probleme...


    Und jetzt mach ich mir ständig Gedanken, versuche irgendwie zu trainieren. Und merke dann manchmal, dass ich vor lauter Gedanken machen den Beckenboden und alles, was da so außenrum ist, total verkrampfe... Ich hab das Gespür dafür irgendwie total verloren...


    Kann ich denn einfach einen Termin in so einem Beckenbodenzentrum ausmachen? Oder brauche ich da irgendwie eine Überweisung?

    Ich war vor einer Woche bei meiner FÄ und die hat mir schon zum zweiten Mal nach der Geburt des Kleinen dazu geraten abzustillen. Und zwar, weil sich das mit meinem etwas mitgenommenen Beckenboden sonst nicht bessert.

    Ich hatte eine ziemlich anstrengende zweite Geburt mit 2,5 Stunden Presswehen und Saugglocke. Und nun hab ich das Gefühl, mein Beckenboden ist völlig im Eimer. Die Blase hat sich gesenkt und es fühlt sich einfach nicht gut an.

    Deswegen hab ich meine Ärztin gefragt, was ich noch tun kann außer Beckenbodentraining. Und sie meinte, ich soll möglichst schnell abstillen, da durch die Stillhormone alles locker ist und das Training da eigentlich gar nichts bringt.

    Also, eigentlich möchte ich ja schon gerne noch ein bisschen weiter stillen, ich mein der Kleine ist grad mal ein halbes Jahr alt! Aber andererseits hab ich echt Angst, dass das wirklich nicht wieder besser wird!

    Hat jemand von euch eine Ahnung, ob das wirklich so ist, dass ich nur nach dem Abstillen wirkungsvoll trainieren kann?

    Sie meinte dann noch, wenn ich nur nachts stillen würde, wäre es auch schon ganz gut. Das kann ich mir jetzt aber auch noch nicht wirklich vorstellen!

    Ach Menno, das verunsichert mich total! Und ich bin total hin- und hergerissen... :( Einerseits will ich dem Kleinen nicht das Stillen nehmen, andererseits will ich nicht in ein paar Jahren denken "Hätte ich doch nur eher abgestillt!"

    Ich hatte beim Großen auch mal so Risse an den Brustwarzen. Er war da ca 9 Monate alt oder so... Meine Hebamme hat mir dann geraten, Zucker auf die Risse zu streuen! #freu Also, am besten Traubenzucker, Puderzucker geht aber auch. Ich dachte erst, sie will mich auf den Arm nehmen. Aber es hat tatsächlich geholfen und nach ein paar Tagen war alles verheilt! Also, falls die Frauenärztin keine Idee hat, kannst du ja mal Brust zuckern ausprobieren.

    Ich hab auch mal eine Frage zur Tasse und dem Beckenboden... Vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen. Nach der zweiten Geburt hat sich meine Blase gesenkt, ich hab teilweise das Gefühl, mir fällt irgendwas unten raus... Jetzt hab ich .ich nicht mehr getraut, meine Menstasse zu benutzen. Wenn ich taste, hab ich das Gefühl, da ist gar nicht genug Platz, weil die Blase so weit in die Vagina rein ragt...

    Kann ich da was kaputt machen? Kann ich einfach mal ausprobieren, ob das mit der Tasse noch geht? Irgendwie hab ich Angst, dass ich die Tasse dann nicht mehr raus bekomme, weil sie hinter der Blase feststeckt oder so... #haare

    Ist wahrscheinlich Quatsch, aber irgendwie hab ich da echt Bedenken...

    Ich hab gestern zum Kleinen gesagt: "Ja, da lacht er, der Kleene!"

    Der Große hat irgendwas falsch verstanden und trällert immer und immer wieder: "Da lacht er, der Penis!"

    Ich mache es auch vom Wind abhängig. Wenn es zieht und das Baby nicht im Kinderwagen oder sonst irgendwie geschützt liegt, gibt es auch bei wärmeren Temperaturen eine Mütze über die Ohren.

    Ansonsten mache ich das eher nach Gefühl... Also, wenn es richtig warm ist (so dass ich im T-Shirt und in kurzer Hose draußen bin), kriegt das Baby im Schatten nix auf, in der Sonne halt einen dünnen Sonnenhut. Wenn es nicht ganz so warm ist, gibt's ne dünne Mütze, aber die kann man ja immer noch runter tun, wenn man das Gefühl hat, es ist zu warm. Wenn sich im Kinderwagen z.B. die Wärme staut oder so...

    Das Wärmebedürnis ist ja auch von Kind zu Kind extrem unterschiedlich. Ich hab hier einen kleinen Heizofen, der hat auch als Neugeborenes kaum mal eine zweite Schicht gebraucht. Und dann eine Frostbeule, der hatte die ersten Wochen teilweise mehrere dicke Wollschichten an und sogar in der Wohnung eine dünne Mütze auf!

    Lustigerweise will der "Heizofen" grad immer noch am liebsten dicken Schal und Mütze anziehen, wenn er raus geht, das hat er sich so angewöhnt im Winter.

    Die Kinderärztin hatte neulich bei der U8 nur gefragt, ob er noch ne Windel trägt und weiter nix dazu gesagt. Und auch im Kindergarten sind sie da völlig entspannt. Deswegen versuche ich es auch zu sein... ^^ Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg...

    Naja, es gab nicht einfach nur jede Menge nasse Hosen in den paar Tagen, an denen wir es probiert haben, sondern das Kind war auch völlig neben der Spur. Deswegen habe ich es wieder sein lassen.

    Nächste Woche wird er 4. Mal sehen, ob er sein "Versprechen" wahr macht. Vielleicht probieren wir es einfach nochmal. Er hat jetzt ein paar Mal schon vergessen, sich erst eine Windel anziehen zu lassen und einfach die Hose angezogen. Vielleicht nutze ich so einen Moment beim nächsten Mal einfach! ;)

    Und noch einer von heute Nachmittag:


    Wusel ist im Trampolin und möchte, dass ich mit ihm springe. Ich erkläre ihm, dass sich die Muskeln in meinem Bauch (und Beckenboden #pfeif) erst wieder erholen müssen nach der Geburt, bevor ich wieder mit ihm Trampolin springen kann. Er sinniert so vor sich hin beim Springen... "Ich hatte noch keine Geburt. Deswegen kann ich Trampolin springen!"