Beiträge von SchwarzesSchaf

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    Das mit der Gymnasialempfehlung weiß ich nicht direkt, das scheint sehr auf das jeweilige Gymnasium anzukommen. Bei eingeschränkter Gymnasialempfehlung gibt es meines Wissens nach gar kein Problem, ich kenne auch Kinder mit Realschulempfehlung auf dem Gymnasium.

    Hallo!


    Wir wohnen auf einer Stadtgrenze im Ruhrgebiet, nehmen wir mal als Beispiel Bochum-Dortmund-Witten. ;-)

    Unsere Kinder gehen zum Kiga in der Stadt, in der wir wohnen (da herrscht strenge Pflicht, nicht die Stadtgrenzen zu überqueren), zur Grundschule in der Nachbarstadt, zur weiterführenden Schule an zwei verschiedene Schulen in der gleichen Nachbarstadt (einfach angemeldet, keine Probleme) und zu einer weiterführenden Schule in der anderen Nachbarstadt. Lediglich bei letzterer gab es ein paar Problemchen, weil es sich um eine Schulform mit nur noch wenigen Schulen handelt (Realschule) und diese eine Schule daher von den Nachbarstädten überlaufen wird. Das ging dann aber recht komplikationslos über die Begründung "bilingualer" Zweig...

    Also insgesamt ein Kiga, eine Grundschule und drei weiterführende Schulen, und davon nur eins - Kiga - in "unserer" Stadt.

    Zusätzlich weiß ich von mehreren Bochumer Kindern, die ein Gymnasium in Witten besuchen, da muss man sich wohl ziemlich verbiegen (ebenfalls Riesenandrang, weil guter Ruf) bei der Begründung, hat aber auch geklappt.

    Kurz gesagt: keine Sprengelpflicht


    Liebe Grüße

    SchwarzesSchaf

    Fußläufig zum Bahnhof kenne ich mich nicht so gut aus.

    Ich glaube aber, das Jugendamt ist ganz gut zu erlaufen. Da ist unten direkt neben der Eingangshalle eine Indoorspielfläche mit Rutsche und so, recht Kleinkindgeeignet und nicht zu klein. Und da stehen auch Tische und Bänke. Ist nicht soooo toll, aber zumindest warm und trocken und nahe.

    Ich drücke die Daumen, dass die Züge bald wieder fahren!


    Liebe Grüße

    SchwarzesSchaf

    Noch mal danke!

    Das mit dem Schutz vor weiterer Zerstörung hat auch der Rheumatologe sehr eindrücklich erklärt. Das ist auch der Teil, dem ich gut folgen kann, intellektuell zumindest....

    Und Sommer 2019 klingt ja nach einer langen Freundschaftsanbahnungsphase, obwohl mein Umfeld mir sicher auf Nachfrage gerne bestätigt, dass ich keine weitere liebenswerte schlechte Angewohnheit nötig habe... ;-)

    Ich danke Dir für Deine lieben Worte und auch für das Teilen Deiner Sachkenntnis!


    Liebe Grüße

    SchwarzesSchaf

    Danke nochmal!

    Ja, sowas klingt gut (das mit den Nebenwirkungen). Irgendwann höre ich auf, Beipack- und Infozettel zu lesen, dann geht es mir besser. :-)

    Folsäure habe ich schon hier liegen (5mg-Tabletten), Hausbau werde ich dann um jeweils 24 Stunden verschieben.

    Den Sinn der Medikamenteneinnahme (oder wie man das bei Spritzen nennt) sehe ich, auch wenn ich das mit den Herz-Kreislauf-Krankheiten nicht wußte (danke, das ist ein schöner Verstärker). Das blöde ist wirklich nur, dass ich es nur weiß, ich fühle es so gar nicht.

    Mir haben chronisch Kranke in meinem Umfeld versichert, dass ich mir nur Zeit geben muss, aber ich würde gerne ganz vernünftig mit den Medikamenten zeitnah anfangen, möglichst ohne Panik.

    Aber allein das Schreiben hier tut schon ganz gut. Ich sollte mir vermutlich auch noch angewöhnen, einfach darüber zu sprechen...


    Liebe Grüße

    SchwarzesSchaf

    Danke!

    Ja, vielleicht sollte ich es kurzfristiger sehen. Es ist auch erstmal "nur" eine Probespritze mit verringerter Dosis. Die Chance, gleich tot umzufallen, ist vermutlich äußerst gering.... ;-)

    Es ist einfach so unfassbar für mich - und das MTX erscheint so groß für etwas, was ich nicht fassen kann.

    Etwas schwurbelig erklärt, aber ich kann es gerade nicht besser.

    Ich habe die Suche bemüht und auch ein bißchen was gefunden. Ich reagiere nur gerade echt übertrieben panisch auf alles mögliche, ich kann schwer Sachen über Nebenwirkungen und Medikamentenwechsel und sowas zu lesen.

    Ich hoffe, ich bin da bald stabiler, richtiger Austausch wäre dann wahrscheinlich echt hilfreich.


    Liebe Grüße

    SchwarzesSchaf

    Ich habe ein "kleines" Problem.

    Bei mir wurde - für mich ziemlich überraschend, mir tat nur ein Körperteil weh und Verdachtsdiagnose war eine Kapselentzündung - Rheuma diagnostiziert.

    Es ist erosiv, ich hatte lange Gespräche mit dem Rheumatologen und meinem Hausarzt. Ibuprofen und Cortison haben nicht das bewirkt was gewünscht war (wurde in der Diagnosephase auf Verdacht gegeben), aufgrund der MRT-Befunde soll es nun MTX sein. Ich habe vom Kopf her alles verstanden, auch alle Voruntersuchungen absolviert. Meine Krankheitseinsicht dagegen hinkt ziemlich hinter her. Ich fühle mich nicht chronisch krank. Ich weiß, dass das alles normal ist, es ging auch alles überraschend (und positiv) schnell. Die Ärzte haben sehr viel Verständnis für mich.

    Ich komme nur leider nicht an den Punkt, nicht so schreckliche Angst vor dem MTX zu haben. Allein der doofe Informationszettel macht mich seit zwei Tagen total verrückt.

    Im Moment würde es mir glaube ich helfen zu hören, dass das zwar ein heftiges Medikament ist - man aber damit leben kann, möglichst ohne an den möglichen Nebenwirkungen zugrunde zu gehen. Falls also jemand hier positive Erfahrungen hat, wäre ich über Schilderungen wirklich dankbar. Ich neige nämlich bei Angst sowieso zu spannenden körperlichen Symptomen, da möchte ich bei einer solchen Behandlung lieber keine Experimente mit mir selbst machen und sehen, was ich mir so einbilden kann.


    Danke schon mal im Voraus und liebe Grüße

    SchwarzesSchaf

    Ich kenne das von mir selbst als Stressreaktion - und zwar auch dann, wenn ich gar keinen Stress wahrnehme. Also, dass ich erst bei langem Nachdenken merke, dass ich durchaus unter Spannung stehe oder stand, weil ich gleich irgendwo hin musste, eine noch nicht sichere Situation bevorstand oder ähnliches.

    In der Situation hören die Bauchschmerzen dann irgendwann auf und ich merke erst dann, dass ich aufgeregt war.

    Vielleicht ist deine Erstklässlerin einfach immer noch aufgeregt und recht feinfühlig?

    Mir hat es immer geholfen, wenn mir jemand gesagt hat, dass ich vermutlich nervös, aufgeregt oder so bin. Dann kann ich das einordnen und die Bauchschmerzen werden weniger.


    Liebe Grüße

    SchwarzesSchaf

    Fünf. Und wie ich festgestellt habe, ist das tatsächlich meine Schmerzgrenze. ;-)

    (Ich hatte ein bißchen "Angst", ich hätte keine Schmerzgrenze und müsste mit unaufhörlichem Kinderwunsch leben. Aber jetzt ist alles schick.)


    Liebe Grüße

    SchwarzesSchaf

    Ich bin von den Schilderungen hier sehr schockiert. Meine Kinder sind auf einer solchen Gemeinschaftsschule (heißt hier Sekundarschule). Sie hatten eine Realschulempfehlung. Ich würde nie im Leben auf die Idee kommen, dass es sich dort um eine "Resteschule" handelt.
    Ich erlebe unheimlich engagierte Lehrerinnen, eine engagierte Schulleitung, kompetente Sozialarbeiter und eine Elternschaft, in der sich eine nennenswert große Gruppe einbringt, um Projekte zum Laufen zu bringen, während sie sich gleichzeitig dagegen wehrt, dass ihre Kinder als die Bildungsversager und Asozialen der Nation verschrien werden.
    Und ja, es gibt da auch schwieriges Klientel, einen hohen (sehr hohen) Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund, aber das ist bewusst, da wird mit gearbeitet.
    Wenn ich sehe, dass 90% der Kinder einer Grundschulklasse völlig unabhängig von der Eignung und Empfehlung auf das Gymnasium gepackt werden, gehe ich davon aus, dass sich aus der durchmischten Grundschulklasse nicht plötzlich eine homogene Masse entwickelt hat, in der soziale und Migrationsprobleme einfach nicht mehr vorkommen.
    Ich finde dieses Schulbashing unter aller Würde.
    @patrick*star Es handelt sich um eine Schule in deiner Nachbarstadt, ich kenne die Schulsituation auch in deiner Stadt. Ich finde deine Schilderungen unglaublich einseitig.


    Liebe Grüße
    SchwarzesSchaf

    Wir hatten einen ähnlichen Ausgangszustand (nur andere Schulform) und es ging mit einem formlosen schriftlichen Antrag an die Schulleitung, damit diese etwas schriftliches fürs Schulamt hatte.
    Mein Rat wäre ein persönliches Gespräch mit der Schulleitung der gewünschten aufnehmenden Schule, weil doch oft mehr möglich ist, als im Schulgesetz so drin steht.
    Viel Glück auf jeden Fall für den gewünschten Schulwechsel.


    Liebe Grüße
    SchwarzesSchaf

    Seerose, das mit den Antibiotika war auf meine Kindheit bezogen, nun nehme ich die auch nicht mehr so häufig.
    Als Kind habe ich sie wohl aber teilweise fast ständig bekommen, halt bei jeder Bronchitis, Erkältung und bei sonstigen Infekten. Zusätzlich dann auch noch gerne fiebersenkende Mittel.
    Der Körper kann bestimmte Abwehrmechanismen wohl verlernen - z.B. Fieber. Seit ein paar Jahren "kann" ich zumindest Schüttelfrost. Das Thermometer zeigt dann zwar immer noch maximal 37,irgendwas, aber ich fühle mich schwer krank und zittere auch unter drei Decken. Meine Ärztin und ich sehen das als Fortschritt, zumindest tut der Körper irgendwas (Leukos aber immer noch nicht), so dass wir dann zumindest davon ausgehen können, dass ich mich nicht quasi umsonst krank fühle, sondern tatsächlich z.B. Grippe habe.
    Meine Eisenwerte waren bisher eigentlich immer ok.
    Insgesamt denke ich auch, dass man bei den meisten Menschen irgendetwas von der Norm abweichendes finden würde.
    Ich habe mich darauf geeinigt, dass da in dem Fall halt nichts ernsthaftes festzustellen war, meine wenigen Leukos halt meine exklusiven Leukos sind (Powerleukos, die haben Gesellschaft nicht nötig ;-)) und somit nicht weiter beunruhigend.
    Von daher - so lange man nichts spannenderes bei dir findet, kannst du dich vielleicht auch einfach entspannt zurücklehnen. :-)


    Liebe Grüße
    SchwarzesSchaf

    Ich habe das schon immer irgendwie.
    Als Jugendliche haben sie mir in Wochenabständen Blut abgenommen, um das zu überprüfen. Irgendwann war ich so genervt, dass ich während einer Erkältung hingegangen bin, da hatte ich dann Normwerte.
    Ansonsten habe ich keinerlei Probleme deswegen. Ich sage es nur meiner Hausärztin, weil ich halt auch im heftigen Infekt nicht sehr hohe Werte erreiche und zusätzlich auch nicht fiebere. Sie muss mir dann vertrauen, wenn ich sage, dass es jetzt trotz fehlender hoher Werte schlimm ist.
    Ein Arzt hat mir mal gesagt, dass Menschen halt verschieden sind, ich "kann" halt keine Leukos in hoher Anzahl.
    Meine Infektanfälligkeit würde ich für normal halten, so normal sie halt sein keinen, wenn man ständig von schniefenden und kotzenden kleinen Kindern umgeben ist... ;-)
    Mehr weiß ich leider auch nicht, außer dass die Theorie im Raum stand, dass erhöhter Antibiotikaverbrauch (ich habe das Zeug bekommen wie Süßigkeiten) mir eventuell das "normale" Abwehrsystem zerschossen hat. Das war aber wie gesagt nur eine Theorie.


    Ansonsten lebe ich nun schon mehrere Jahrzehnte ganz gut damit und wußte nicht mal, dass es einen so schönen Namen hat. ;-)


    Liebe Grüße
    SchwarzesSchaf

    der afd-rucksack ist nicht verfassungswidrig. pelzmantel und thor-steinar-kleidung auch nicht.

    Danke. Ja, es ist wohl eine übertriebene Beschreibung von mir gewesen - und war vor allem auf das Hakenkreuz bezogen.
    Meine Gäste essen hier auch oft vegetarisch. Ich bin aber nicht beleidigt, wenn sie sich darüber äußern. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir in der Kernfamilie gespalten sind. Vier der hier lebenden Menschen leben vier omnivor, drei vegetarisch.
    Ich suche mir auch meine Freunde nicht nach ihrem Essverhalten aus, es gibt da Charakter- und sonstige Eigenschaften, die mir wichtiger sind.
    Oft entsteht bei mir der Eindruck, dass ein Thema immer wieder zu Auseinandersetzungen führt, weil die eine Seite ihr Verhalten sehr strikt für das einzige Richtige (moralische, ethisch bessere, wie auch immer) hält und das auch kompromisslos äußert.
    In einer Gesellschaft, die Fleischverzehr nicht für ein moralisches Vergehen hält, macht man es sich seiner Meinung nach unnötig schwer, wenn man sich kein dickeres Fell zulegt.
    Heißt, bei Feiern gibt es hier auch oft "nur" vegetarisch, ich lasse Kommentare dann abperlen und ignoriere sie.
    Und beim Einkauf tue ich meinem Mann einen Gefallen und kaufe das von ihm Gewünschte ein. Er durchforstet dafür auch jede Speisekarte, um für mich und die anderen Vegetarierinnen etwas essbares zu finden und setzt sich mit dem Personal auseinander, wenn ich die Bratkartoffeln ohne Speck will. Mein Einkaufsverhalten mit dem Kauf einer Hakenkreuzfahne zu vergleichen, finde ich immer noch unangemessen. Und die Frage, warum jemand vegetarisch isst und trotzdem Fleisch kauft, empfinde ich als anmaßend und recht engstirnig.
    Das hat mich in dieser Diskussion irritiert und gestört.


    Liebe Grüße
    SchwarzesSchaf

    Die Vergleiche überraschen mich (sanft ausgedrückt). Ich habe bisher Fleischkonsum für wesentlich gesellschaftsgängiger angesehen als Neo-Nazi-Symbole..... Und ich bin auch Vegetarierin. Allerdings habe ich den Kauf von Fleischprodukten noch nie verfassungswidrig empfunden.