Beiträge von Malaga1

    Was Zapfenzähne sind, weiss ich auch nicht. Meine Tochter hat aber die beiden Zähne neben den Schaufeln nicht. Die Milchzähne sind ewig nicht ausgefallen. Auf einem Röntgenbild war dann klar zu erkennen, dass die zwei Frontzähne fehlen. Ich bin sehr erschrocken, da das ja visuell ein recht dummer Ort für fehlende Zähne ist. Der Zahnarzt sah aber gar keine Probleme. Das sei Alltag meinte er. Nun hat sie seit einem knappen Jahr Brackets und es sieht bereits recht normal aus. So ein Milchzahn wie ihn Anima beschreibt, hatte meine Tochter bis vor 10 Tagen übrigens auch. Das sei, wenn die Milchzähne mit dem Kieferknochen verwachsen. Der Zahn wurde jetzt aber gezogen.

    Und warum man mit Windpocken-Kindern zum Arzt muss, erschliesst sich mir auch nicht. Das ist ja nix gefährliches und machen kann man auch nichts dagegen. Schütteltinktur in der Apotheke kaufen und gut ist.

    Wenn sich die Pöckchen entzünden oder um überhaupt erstmal sicher zu gehen, dass es Windpocken sind. Bei meinem Patenkind damals z.B. gab es unseres Wissens keinen Fall in der Kita. Die typischen Wasserbläschen bilden sich ja erst nach einigen Stunden. Wenn das Kind also früh warm und quengelig ist und am ganzen Körper irgenwelche roten Flecken hat ist es schon naheliegend, erstmal zum Arzt zu gehen.

    Hätten wir gewusst, dass die grade rumgehen in der Kita wären wir auch nicht gegangen .

    Bei Kind eins war ich mir nicht sicher, da es keinen Fall gab und die Ansteckung eher ungewöhnlich war.

    Kind zwei hat es so schlimm getroffen, dass ich gerne vom Arzt nochmal hören wollte, was ich machen kann bzw., ob es ausreicht, was ich mache.

    Ich glaube, wir sind da schlicht komplett anders drauf. Da geht zwei Mal im Jahr Windpocken rum in der Kita. Da alle Kinder Windpocken haben, es alle Eltern auch selber hatten, ist es auch (fast) jedem klar, wie Windpocken aussehen und wie man die Symptome lindert.

    In der Schweiz werden die Kinder nicht gegen Windpocken geimpft und dürfen sogar an vielen Orten in den KiGa, wenn sie sich gut fühlen. Das führt dazu, dass 99% der Kinder Windpocken hatten, wenn sie in die Schule kommen. Krippen-Kindern hatten sie sogar meistens schon, wenn sie in den KiGa kommen - also mit 4 bis 5 Jahren. Das ist, was sich so unlogisch finde mit Corona: Da schickt man ganze Schulhäuser in Quarantäne, obwohl die Krankheit für die Kinder nicht gefährlich ist. Windpocken ist für die meisten wesentlich unangenehmer. Da käme es aber niemandem in dein Sinn, die Kinder 10 Tage daheim einzusperren. Und warum man mit Windpocken-Kindern zum Arzt muss, erschliesst sich mir auch nicht. Das ist ja nix gefährliches und machen kann man auch nichts dagegen. Schütteltinktur in der Apotheke kaufen und gut ist.

    #huepf#huepf#huepfSuper Dänemark! Herzliche Gratulation!! Wir waren heute Nachmittag beim Empfang der Schweizer Nati am Flughafen und konnten heute Abend die rot-weisse Deko grad nochmals brauchen #huepf#huepf#huepf

    in der Deutschschweiz müssen alle Kinder Französisch und Englisch lernen - die erste Fremdsprache ab der 3., die zweite ab der 5. Klasse. Welche Sprache zuerst kommt, hängt von der geografischen Lage des jeweiligen Kantons ab. Französisch ist schwierig und lernintensiv, allerdings gibt es sehr viele Parallelwörter - entweder D-F, F-E oder D-F-E. Mein Mann findet Spanisch gleich schwierig wie Franz aber es gäbe wenig Parallelwörter. Bzgl. Grammatik sagte die Lehrerin dafür regelmässig "Das ist genau gleich wie im Franz". Aussprachemässig finde ich Franz nicht so schwierig, aber meine Muttersprache ist Dialekt. Das ist wohl nicht ganz vergleichbar. Die erste Fremdsprache ist bei uns ja eigentlich Schriftdeutsch.

    Eines der sperrigsten hochdeutschen Wörter finde ich "Kulturbeutel". Ich wusste lange Zeit gar nicht, was das ist. In der Schweiz verwenden wir dafür das elegante französische Wort "Necessaire", wo so viel bedeutet wie "das Nötigste".

    Die ersten Hochrechnungsergebnisse stimmen mich gerade ziemlich optimistisch!


    Echt jetzt, die Schweizer wollen 2 Wochen Vaterschaftsurlaub?! Und das, obwohl wir schon 14 Wochen Mutterschaftsurlaub haben??!! Wunder über Wunder...

    Der Vaterschaftsurlaub wird unsere Wirtschaft ins Tal des Todes stürzen! wir werden zum Armenhaus Europas. Völlig unnütz - was braucht es den Vater nach der Geburt? Dä cha eh nüt mache!!


    Ironie off - ich bin positiv überrascht, obwohl ich den Vaterschaftsurlaub gesellschaftlich überholt finde. Eine Elternzeit fände ich angemessener. Die Schweiz - das Land der Salamitaktik..

    Und bei meiner Tochter der Ellbogen. Unbedingt zum Arzt! Knochenbrüche, -risse etc. Sind oft nicht so schmerzhaft, wie man glaubt, dass sie sein müssten. Aber gut, dass es besser ist! Bei meiner Tochter ist es leider grad andersrum und sie muss zum MRI.

    Wobei die Schreibschrift, die heutzutage gelehrt wird doch nur ein trauriges amputiertes Überbleibsel "unserer" Schreibschrift der 90er ist. Ich finds schade :(

    Es ist ja tatsächlich im Gespräch, die Schreibschrift ganz abzuschaffen. Dann weine ich aber.

    Hier wird keine Schreibschrift mehr gelehrt und ich bin heilfroh, dass dieser alte Zopf abgeschnitten wurde. Das hat eigentlich zu meiner Zeit schon keinen Sinn gemacht. Der Sinn der Schreibschrift ist, dass man die Feder (und nicht den Füller!) nicht absetzten muss. Wer bitte schrieb/schreibt noch mit Feder und Tintenfass?

    Ich habe mal gelesen, dass man das Rad wegstellen soll, wenn das Kind nach 10 Minuten nicht signifikante Fortschritte gemacht hat.


    Kind 1: Laufrad, mit 4 wollte sie unbedingt richtig Rad fahren, sie hat es aber nicht hingekriegt. Wir haben das Rad zwei Monate weggestellt. Danach sass sie mehr oder weniger drauf und fuhr ab.

    Kind 2: Laufrad, mit 3 aufs normale Rad gesessen und abgefahren.

    Ich kann dir als Personalleiterin aus Sicht eines Betriebes mit gut 50 Mitarbeitenden berichten: Auf die Dauer können wir uns ständig kranke Mitarbeitende nicht leisten - finanziell aber auch im Team hört das Verständnis auf, wenn ständig zusätzliche Arbeit übernommen werden müssen. Wir haben so vor einem Monat einer Mitarbeiterin gekündigt, die immer wieder wegen psychischen Problemen ausfällt, ihre Arbeit nicht zuverlässig erledigt, zu spät kommt etc. Dieser Entscheid fiel mir nicht leicht und das Kündigungsgespräch lag mir auf dem Magen, aber leider gibt es in jedem Beruf die nicht so schönen Seiten. Schlussendlich brauchen wir Arbeitskräfte zum Arbeiten und nicht zum krank sein. (Ich kenne die Rechtslage in D nicht. In der Schweiz ist der Kündigungsschutz bei Krankheit insbesondere bei Mitarbeitenden unter 5 Jahren Betriebszugehörigkeit ziemlich mau.)

    In der Schweiz startet die Obligatorische Schule am Montag wieder. Der Bundesrat hat zu meinem Unverständnis darauf verzichtet, einheitliche Vorgaben zu machen. Jeder Kanton bestimmt selber. Ergebnis ist ein Flickenteppich mit 26 Lösungen. Der Kanton Zürich und der Kanton St. Gallen haben sich für einen 4wöchigen Halbklassenunterricht entschieden. Es ist für mich völlig unverständlich, warum unser kleines Schulhaus mit 200 Schülern einen solchen Zirkus veranstalten muss, während das Mega-Schulhaus ein paar Kilometer weiter ganz normal öffnen kann, da anderer Kanton. Sogar der schwer betroffene Kanton Tessin startet mit Normalbetrieb. Unserer Schule muss ich ein Kränzchen winden. Sie hat die doofen Vorgaben sehr gut umgesetzt:


    Kinder der gleichen Familien sind in der gleichen Gruppe

    Stundenumfang schwankt von 10 Lektionen wöchentlich für die Kindergärtner bis zu 16 Lektionen für die 5. und 6. Klässler. Zusätzlich gibt es abgestuft nach Alter wöchentlich 2 bis 7 Stunden Hausaufgaben.

    Zeugnis im Sommer wird nicht benotet. Es gibt einen Coronaverweis (kantonale Vorgabe). Unsere Schule macht keine benoteten Prüfungen bis zu den Sommerferien.

    Hort bietet erweiterte Notbetreuung. Devise ist immer noch, Kinder wenn möglich selber zu betreuen.

    Meine beiden (4. und 5.) haben Mo und Do von 8 bis 12 Schule und Di und Do von 13.30 bis 16 Uhr. Mittwoch von 10 bis 12. Die Klassengrössen betragen 12 bzw. 8 Kinder.

    Die Nachbarkinder sind glücklicherweise in der gleichen Gruppe. Am Montag essen/machen Hausaufgaben/spielen alle vier Kinder bei uns, am Donnerstag bei den Nachbarn. Den Rest können wir dank Homeoffice und nicht mehr so kleinen Kindern gut abdecken.

    In der Schule gelten die bekannten Hygieneregeln (Hände waschen, versetzte Pausen, 2 Meter Abstand zu Erwachsenen, Kein Abstand unter den Kindern, Eltern dürfen nicht aufs Schulgelände)

    Ab 8. Juni soll es plus minus normal laufen.

    Naja, Dignitas ist jetzt nicht nur wegen „den Dütschen“ umstritten. Es gibt ja Vorwürfe gegen den Gründer und eben die Umsetzung die mit dem Sterbetourismus nichts zu tun haben.

    Ja, das ist eindeutig so. In letzter Zeit wurde es aber um Dignitas ruhiger. Ich wollte mit meinem Beitrag einfach zeigen, dass man nicht mal so schnell im Spital einen schwer kranken Patienten um die Ecke bringen kann. Mir war der Ablauf echt auch nicht klar, bis es halt mein Umfeld betroffen hat. Wie es dann abgelaufen ist, fand ich sehr stimmig und vor allem 100% selbstbestimmt. Es hat mich aber auch sehr berührt und ich weiss nicht, ob ich diesen Mut hätte. Als ich die selbst verfasste Todesanzeige in der Zeitung las, musste ich schon leer schlucken.

    Also ernsthaft, ich dachte vor unserer Schweiz-Zeit dass Sterbehilfe eine gute Sache sei und habe das dann dort entsprechend mit Interesse verfolgt. Gerade was ich über Dignitas gelesen habe fand ich eher nicht positiv. Da waren einige Zeitungsberichte die mich zweifeln ließen. Ich erinnere mich nur grob, vielleicht ist das auch alles mittlerweile behoben aber so wie das bei Exit geschildert wurde von Málaga vor es nicht. Eher so „Vorne lebend in die Pension rein, zum Hinterausgang als Leiche wieder raus, der nächste bitte“...

    Dignitas ist ganz klar die umstrittenere Organisation - eben auch, weil sie Sterbetourismus ermöglicht. Das ist bei Exit nicht möglich. Eine Mitgliedschaft setzt einen Schweizer Wohnsitz voraus. Ich persönlich bin erleichtert, dass Deutschland die Sterbehilfe nun auch erlaubt und hoffe, dass der Sterbetourismus zum Erliegen kommt.