Beiträge von Malaga1

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    Unser Kinder mussten ab der vierten Klasse immer mehr am Computer erledigen. Das Tastaturschreiben wird im Kanton Zürich aber erst in der Oberstufe (also ab der 7. Klasse) gelernt - ob verpflichtend weiss ich nicht mal genau. Da ich keinesfalls wollte, dass sie sich ein ineffizientes "System Adler" angewöhnen, habe ich sie genötigt, das 10-Fingersystem richtig zu lernen. Wir arbeiteten mit dem kostenlosen Online-Programm "Typewriter" (einfach mal danach googlen). Fand ich super - kein Schnickschnack, sondern schlichtes, einfaches Lernen. Heute sind sie in der 7. und der 5. Klasse und froh, dass sie es können. Meine Tochter lernt nur schon drei Fremdsprachen (E, F, Latein) und ist sehr froh, dass sie die Unmengen von Vokabeln mit einem Programm am PC lernen kann. Mein Sohn bereitet Referate ausschliesslich am PC vor und schreibt auch sonst gerne am PC, wenn er die Wahl hat.

    Ich schlage die Schulbücher meiner Kinder immer in durchsichtige Klebefolie ein. Die bleibt dann drauf und der/die nächste BesitzerIn ( oder vielleicht eher die Mutter…) hat Freude dran. Ich frage mich aber auch, warum die Schule keine Einbindeaktion macht, wenn wiedermal eine Satz neuer Bücher angeschafft wurde. Ein paar helfende Hände und die Sache wäre in no time erledigt.

    Die Abstimmungsregenbogenfahne hängt seit zwei Wochen am Fenster und das JA liegt seit gestern im Gemeindebriefkasten. Das Referendum wird abgeschmettert und zwar deutlich, auch das Ständemehr wird erreicht (ist zwar irrelevant) - Da bin ich mir ganz sicher.

    Malaga1


    Darf ich fragen wohin die Differenz zwischen denn80 und 170 CHF geht #schäm Ich bin neugierig

    Es sind 30 CHF in der Woche.

    In die auswärtige Verpflegung über Mittag 3 x pro Woche. Das sind 10 Franken pro Mittagessen. Das ist in der Schweiz nicht sehr üppig gerechnet - selbst mit Mensa. Evtl. müssen wir diese 10 Franken noch erhöhen. Mir ist wichtig, dass sie sich win anständiges, einigermassen gesundes Mittagessen kaufen kann. Wir haben die Schulwochen bis Ende Jahr ausgerechnet und den Essensbeitrag gleichmässig auf die Monate verteilt. Unsere Tochter bekommt das Geld überwiesen und kann dsnn bar oder mit dem Handy zahlen.

    Unsere 12jährige Tochter besucht ab Montag das Gymnasium. Sie wird 3 x auswärts essen müssen. Sie bekommt vorerst CHF 170.-- pro Monat. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus CHF 50.-- Taschengeld pro Monat und CHF 30.-- Essensgeld pro Woche. Ende Jahr ziehen wir Bilanz und erweitern den Betrag evtl. Zu einem Jugendlohn.

    Was Zapfenzähne sind, weiss ich auch nicht. Meine Tochter hat aber die beiden Zähne neben den Schaufeln nicht. Die Milchzähne sind ewig nicht ausgefallen. Auf einem Röntgenbild war dann klar zu erkennen, dass die zwei Frontzähne fehlen. Ich bin sehr erschrocken, da das ja visuell ein recht dummer Ort für fehlende Zähne ist. Der Zahnarzt sah aber gar keine Probleme. Das sei Alltag meinte er. Nun hat sie seit einem knappen Jahr Brackets und es sieht bereits recht normal aus. So ein Milchzahn wie ihn Anima beschreibt, hatte meine Tochter bis vor 10 Tagen übrigens auch. Das sei, wenn die Milchzähne mit dem Kieferknochen verwachsen. Der Zahn wurde jetzt aber gezogen.

    Und warum man mit Windpocken-Kindern zum Arzt muss, erschliesst sich mir auch nicht. Das ist ja nix gefährliches und machen kann man auch nichts dagegen. Schütteltinktur in der Apotheke kaufen und gut ist.

    Wenn sich die Pöckchen entzünden oder um überhaupt erstmal sicher zu gehen, dass es Windpocken sind. Bei meinem Patenkind damals z.B. gab es unseres Wissens keinen Fall in der Kita. Die typischen Wasserbläschen bilden sich ja erst nach einigen Stunden. Wenn das Kind also früh warm und quengelig ist und am ganzen Körper irgenwelche roten Flecken hat ist es schon naheliegend, erstmal zum Arzt zu gehen.

    Hätten wir gewusst, dass die grade rumgehen in der Kita wären wir auch nicht gegangen .

    Bei Kind eins war ich mir nicht sicher, da es keinen Fall gab und die Ansteckung eher ungewöhnlich war.

    Kind zwei hat es so schlimm getroffen, dass ich gerne vom Arzt nochmal hören wollte, was ich machen kann bzw., ob es ausreicht, was ich mache.

    Ich glaube, wir sind da schlicht komplett anders drauf. Da geht zwei Mal im Jahr Windpocken rum in der Kita. Da alle Kinder Windpocken haben, es alle Eltern auch selber hatten, ist es auch (fast) jedem klar, wie Windpocken aussehen und wie man die Symptome lindert.

    In der Schweiz werden die Kinder nicht gegen Windpocken geimpft und dürfen sogar an vielen Orten in den KiGa, wenn sie sich gut fühlen. Das führt dazu, dass 99% der Kinder Windpocken hatten, wenn sie in die Schule kommen. Krippen-Kindern hatten sie sogar meistens schon, wenn sie in den KiGa kommen - also mit 4 bis 5 Jahren. Das ist, was sich so unlogisch finde mit Corona: Da schickt man ganze Schulhäuser in Quarantäne, obwohl die Krankheit für die Kinder nicht gefährlich ist. Windpocken ist für die meisten wesentlich unangenehmer. Da käme es aber niemandem in dein Sinn, die Kinder 10 Tage daheim einzusperren. Und warum man mit Windpocken-Kindern zum Arzt muss, erschliesst sich mir auch nicht. Das ist ja nix gefährliches und machen kann man auch nichts dagegen. Schütteltinktur in der Apotheke kaufen und gut ist.

    #huepf#huepf#huepfSuper Dänemark! Herzliche Gratulation!! Wir waren heute Nachmittag beim Empfang der Schweizer Nati am Flughafen und konnten heute Abend die rot-weisse Deko grad nochmals brauchen #huepf#huepf#huepf

    in der Deutschschweiz müssen alle Kinder Französisch und Englisch lernen - die erste Fremdsprache ab der 3., die zweite ab der 5. Klasse. Welche Sprache zuerst kommt, hängt von der geografischen Lage des jeweiligen Kantons ab. Französisch ist schwierig und lernintensiv, allerdings gibt es sehr viele Parallelwörter - entweder D-F, F-E oder D-F-E. Mein Mann findet Spanisch gleich schwierig wie Franz aber es gäbe wenig Parallelwörter. Bzgl. Grammatik sagte die Lehrerin dafür regelmässig "Das ist genau gleich wie im Franz". Aussprachemässig finde ich Franz nicht so schwierig, aber meine Muttersprache ist Dialekt. Das ist wohl nicht ganz vergleichbar. Die erste Fremdsprache ist bei uns ja eigentlich Schriftdeutsch.

    Eines der sperrigsten hochdeutschen Wörter finde ich "Kulturbeutel". Ich wusste lange Zeit gar nicht, was das ist. In der Schweiz verwenden wir dafür das elegante französische Wort "Necessaire", wo so viel bedeutet wie "das Nötigste".

    Die ersten Hochrechnungsergebnisse stimmen mich gerade ziemlich optimistisch!


    Echt jetzt, die Schweizer wollen 2 Wochen Vaterschaftsurlaub?! Und das, obwohl wir schon 14 Wochen Mutterschaftsurlaub haben??!! Wunder über Wunder...

    Der Vaterschaftsurlaub wird unsere Wirtschaft ins Tal des Todes stürzen! wir werden zum Armenhaus Europas. Völlig unnütz - was braucht es den Vater nach der Geburt? Dä cha eh nüt mache!!


    Ironie off - ich bin positiv überrascht, obwohl ich den Vaterschaftsurlaub gesellschaftlich überholt finde. Eine Elternzeit fände ich angemessener. Die Schweiz - das Land der Salamitaktik..

    Und bei meiner Tochter der Ellbogen. Unbedingt zum Arzt! Knochenbrüche, -risse etc. Sind oft nicht so schmerzhaft, wie man glaubt, dass sie sein müssten. Aber gut, dass es besser ist! Bei meiner Tochter ist es leider grad andersrum und sie muss zum MRI.

    Wobei die Schreibschrift, die heutzutage gelehrt wird doch nur ein trauriges amputiertes Überbleibsel "unserer" Schreibschrift der 90er ist. Ich finds schade :(

    Es ist ja tatsächlich im Gespräch, die Schreibschrift ganz abzuschaffen. Dann weine ich aber.

    Hier wird keine Schreibschrift mehr gelehrt und ich bin heilfroh, dass dieser alte Zopf abgeschnitten wurde. Das hat eigentlich zu meiner Zeit schon keinen Sinn gemacht. Der Sinn der Schreibschrift ist, dass man die Feder (und nicht den Füller!) nicht absetzten muss. Wer bitte schrieb/schreibt noch mit Feder und Tintenfass?