Beiträge von Malaga1

    Ich habe mal gelesen, dass man das Rad wegstellen soll, wenn das Kind nach 10 Minuten nicht signifikante Fortschritte gemacht hat.


    Kind 1: Laufrad, mit 4 wollte sie unbedingt richtig Rad fahren, sie hat es aber nicht hingekriegt. Wir haben das Rad zwei Monate weggestellt. Danach sass sie mehr oder weniger drauf und fuhr ab.

    Kind 2: Laufrad, mit 3 aufs normale Rad gesessen und abgefahren.

    Ich kann dir als Personalleiterin aus Sicht eines Betriebes mit gut 50 Mitarbeitenden berichten: Auf die Dauer können wir uns ständig kranke Mitarbeitende nicht leisten - finanziell aber auch im Team hört das Verständnis auf, wenn ständig zusätzliche Arbeit übernommen werden müssen. Wir haben so vor einem Monat einer Mitarbeiterin gekündigt, die immer wieder wegen psychischen Problemen ausfällt, ihre Arbeit nicht zuverlässig erledigt, zu spät kommt etc. Dieser Entscheid fiel mir nicht leicht und das Kündigungsgespräch lag mir auf dem Magen, aber leider gibt es in jedem Beruf die nicht so schönen Seiten. Schlussendlich brauchen wir Arbeitskräfte zum Arbeiten und nicht zum krank sein. (Ich kenne die Rechtslage in D nicht. In der Schweiz ist der Kündigungsschutz bei Krankheit insbesondere bei Mitarbeitenden unter 5 Jahren Betriebszugehörigkeit ziemlich mau.)

    In der Schweiz startet die Obligatorische Schule am Montag wieder. Der Bundesrat hat zu meinem Unverständnis darauf verzichtet, einheitliche Vorgaben zu machen. Jeder Kanton bestimmt selber. Ergebnis ist ein Flickenteppich mit 26 Lösungen. Der Kanton Zürich und der Kanton St. Gallen haben sich für einen 4wöchigen Halbklassenunterricht entschieden. Es ist für mich völlig unverständlich, warum unser kleines Schulhaus mit 200 Schülern einen solchen Zirkus veranstalten muss, während das Mega-Schulhaus ein paar Kilometer weiter ganz normal öffnen kann, da anderer Kanton. Sogar der schwer betroffene Kanton Tessin startet mit Normalbetrieb. Unserer Schule muss ich ein Kränzchen winden. Sie hat die doofen Vorgaben sehr gut umgesetzt:


    Kinder der gleichen Familien sind in der gleichen Gruppe

    Stundenumfang schwankt von 10 Lektionen wöchentlich für die Kindergärtner bis zu 16 Lektionen für die 5. und 6. Klässler. Zusätzlich gibt es abgestuft nach Alter wöchentlich 2 bis 7 Stunden Hausaufgaben.

    Zeugnis im Sommer wird nicht benotet. Es gibt einen Coronaverweis (kantonale Vorgabe). Unsere Schule macht keine benoteten Prüfungen bis zu den Sommerferien.

    Hort bietet erweiterte Notbetreuung. Devise ist immer noch, Kinder wenn möglich selber zu betreuen.

    Meine beiden (4. und 5.) haben Mo und Do von 8 bis 12 Schule und Di und Do von 13.30 bis 16 Uhr. Mittwoch von 10 bis 12. Die Klassengrössen betragen 12 bzw. 8 Kinder.

    Die Nachbarkinder sind glücklicherweise in der gleichen Gruppe. Am Montag essen/machen Hausaufgaben/spielen alle vier Kinder bei uns, am Donnerstag bei den Nachbarn. Den Rest können wir dank Homeoffice und nicht mehr so kleinen Kindern gut abdecken.

    In der Schule gelten die bekannten Hygieneregeln (Hände waschen, versetzte Pausen, 2 Meter Abstand zu Erwachsenen, Kein Abstand unter den Kindern, Eltern dürfen nicht aufs Schulgelände)

    Ab 8. Juni soll es plus minus normal laufen.

    Naja, Dignitas ist jetzt nicht nur wegen „den Dütschen“ umstritten. Es gibt ja Vorwürfe gegen den Gründer und eben die Umsetzung die mit dem Sterbetourismus nichts zu tun haben.

    Ja, das ist eindeutig so. In letzter Zeit wurde es aber um Dignitas ruhiger. Ich wollte mit meinem Beitrag einfach zeigen, dass man nicht mal so schnell im Spital einen schwer kranken Patienten um die Ecke bringen kann. Mir war der Ablauf echt auch nicht klar, bis es halt mein Umfeld betroffen hat. Wie es dann abgelaufen ist, fand ich sehr stimmig und vor allem 100% selbstbestimmt. Es hat mich aber auch sehr berührt und ich weiss nicht, ob ich diesen Mut hätte. Als ich die selbst verfasste Todesanzeige in der Zeitung las, musste ich schon leer schlucken.

    Also ernsthaft, ich dachte vor unserer Schweiz-Zeit dass Sterbehilfe eine gute Sache sei und habe das dann dort entsprechend mit Interesse verfolgt. Gerade was ich über Dignitas gelesen habe fand ich eher nicht positiv. Da waren einige Zeitungsberichte die mich zweifeln ließen. Ich erinnere mich nur grob, vielleicht ist das auch alles mittlerweile behoben aber so wie das bei Exit geschildert wurde von Málaga vor es nicht. Eher so „Vorne lebend in die Pension rein, zum Hinterausgang als Leiche wieder raus, der nächste bitte“...

    Dignitas ist ganz klar die umstrittenere Organisation - eben auch, weil sie Sterbetourismus ermöglicht. Das ist bei Exit nicht möglich. Eine Mitgliedschaft setzt einen Schweizer Wohnsitz voraus. Ich persönlich bin erleichtert, dass Deutschland die Sterbehilfe nun auch erlaubt und hoffe, dass der Sterbetourismus zum Erliegen kommt.

    Interessant. Das war hier nie ein Thema. Als meine Kinder noch in der Krippe waren und mal ein Medikament brauchten, habe ich das am Morgen einfach den Betreuerinnen in die Hand gedrückt und sie mündlich instruiert. Mein Sohn hat gerne mal Kopfschmerzen und hat in Lagern immer Medis dabei. Er weiss, wie und wann er diese nehmen darf. Als er letztes Jahr eine Mittelohrenenzündung hatte und während des Tages Medis nehmen musste, habe ich ihm diese einfach in den Ranzen gepackt. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, dass das ein Problem sein könnte. Auch seine Heuschnupfenmedikamente hat er in der Saison immer dabei. Und dass Schule und Kita nicht mal Pflaster kleben, Sonnencrème auftragen und Wunden desinfizieren? Man kann alles übertreiben... Scheint mir ein sehr deutsches Thema zu sein.

    Ich lebe ja in einem Land, dass die Sterbehilfe schon länger kennt - und ich muss sagen, viele der Befürchtungen kann ich zwar verstehen, halte sie aber für unberechtigt. Hier sind die Regeln vernünftig "streng" und nur ein kleiner Teil der todkranken Menschen wählt einen solchen Weg (Akademiker übrigens deutlich übervertreten).


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich möchte das bestärken. Eine ehemalige Arbeitskollegin von mir ist vor 1.5 Jahren mit einer Sterbehilfe-Organisation aus dem Leben geschieden. Sei war unheilbar Krebskrank. Mir ist erst seit da klar, wie diese ganze Sache überhaupt funktioniert.


    Man muss Mitglied bei einer Sterbehilfeorganisation sein und zwar schon seit einiger Zeit. (Meine Kollegin war eine Deutsche, die in Deutschland lange in der Geriatrie gearbeitet hat, Einige Jahr vor ihrem Tod hat sie mir mal beim Mittagessen erzählt, dass die Mitgliedschaft bei Exit einer ihrer ersten Amtshandlungen war, als sie in die Schweiz gezogen ist. Sie hätte zu viele Menschen unwürdig sterben sehen und das wolle sie für sie nicht. Tja, wer hätte gedacht, dass es in wenigen Jahren Realität werden würde...)

    Man muss in seinen eigenen 4 Wänden sterben (Hospitz mag auch gehen - aber keinesfalls ins einem öffentlichen Spital)

    Man muss in der Lage sein, die Infusion selbst aufzudrehen oder die Tabletten selbst einzunehmen

    Man muss die Sache ca. eine Woche vorher planen - man weiss dann also "Montag und 9 Uhr ist es soweit

    Es müssen zwei verschiedene Ärzte involviert sein: Einer, der die Medis verschreibt und einer, der beim Sterben dabei ist. Jemand der Sterbehilfeorganisation ist auch dabei. Die Sterbewilligen müssen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sein. Eine Person, die z.B. fortgeschritten an Alzheimer erkrankt ist, kann die Dienste einer Sterbeorganisation nicht mehr in Anspruch nehmen

    Nach dem Tod kommen der Gerichtsmediziner und die Polizei, da es ein aussergewöhnlicher Todesfall ist


    Ganz offen: Es ist seltsam und für die nahen Angehörigen sicher noch viel schwieriger wie für Kollegen. Ich habe mit ihr telefoniert und es war ganz klar, das ist das letzte Mal. Gleichzeitig bewunderte ich ihre Klarheit im Kopf. Sie hat ihre Todesanzeige selber verfasst und das Begräbnis organisiert. Ich glaube nicht, dass jemand mit den Regelungen in der Schweiz unter Druck gesetzt werden kann, sich das Leben zu nehmen. Es ist aus meiner SIcht ein Menschenrecht, das Leben zu beenden wenn man möchte.


    Edit: Hier noch ein Link zu einem aktuellen Schweizer Zeitungsartikel https://www.tagesanzeiger.ch/s…re-schweiz/story/20158162 (Sterbetourismus finde ich übrigens etwas ganz seltsames.)

    Mein Sohn ist vor zwei Jahren nach den Herbstferien von der 1. in die 2. Klasse gesprungen. Er war also nur 7 Wochen in der ersten Klasse. Er hat Ende Juli Geburtstag und war eines der ältesten Kinder, nun ist er der jüngste, aber nicht einem riesigen Abstand. Es war schon im Kindergarten Thema, ihn nach einem Jahr einzuschulen. Die Kindergärtnerinnen haben uns aber abgeraten davon. Ich hörte zwei Jahre lang, er sei "ganz normal" in seiner kognitiven Entwicklung. Eine selbst organisierte Begabungsabklärung Anfang 1. Klasse hat dann gezeigt, dass das nicht stimmt. Er hat einen IQ von weit über 130. Die Psychologin hat ganz stark geraten, ihn so schnell als möglich in die 2. Klasse zu versetzen und die Schule hat glücklicherweise mitgemacht. Hospitiert hat er nie in der neue Klasse. Es war ein Entscheid von uns Erwachsenen, den ich bis heute nicht bereut habe (er ist jetzt in der 4.). Leistungsmässig war er nach kurzer Zeit wieder an der Klassenspitze. Am meisten Mühe hat ihm klar das Schreiben bereitet. Die anderen Kinder hatten da rein motorisch ein Jahr Vorsprung. Heute hat er ein schöne Schrift wenn er will, wenn er nicht will ähm ja... Aber das gehört halt nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen (Schreibschrift wird hier nicht mehr gelernt, sondern die sogenannte Deutschschweizer Basisschrift - eine teilverbundene Handschrift). Herausfordernder war der soziale Aspekt. Er kannte zwar die meisten Kinder der neuen Klasse vom Kindergarten oder vom Sportclub, aber es hatten verständlicherweise nicht alle Freude, an einem 1. Klässler, der auch noch sehr gut ist in der Schule. Mein Sohn ist zudem ein Alphatierchen und gab sich erwartungsgemäss nicht mit der Rolle des Mitläufers zufrieden. Die Buben mussten untereinander die "Rangordnung" neu klären, was nicht ohne Streitigkeiten ging. Die Lehrerin hat diesen Prozess leider ganz schlecht bzw. überhaupt nicht begleitet. Ich hatte oftmals das Gefühl, dass sie ein hochbegabtes Wunderkind erwartet hat - effektiv kam dann ein Flegel, der es faustdick hinter den Ohren hat.


    Für uns war das Springen die einzig richtige Lösung. Was ich immer wieder hörte und höre ist, dass es dann in der Pubertät Probleme geben könne, gerade als Junge, da sie sich weniger schnell entwickeln wie die Mädchen. Ich bin der Meinung, dass ich nur entscheiden kann, was JETZT stimmt. In die Zukunft blicken kann niemand. Sollte es irgendwann nicht mehr stimmen, gehen wir halt wieder über die Bücher.


    Ich wünsche euch einen guten Entscheid!

    Ich bin auch ganz bei Silke1978. Es ist die Aufgabe von uns Erwachsenen, gewisse Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen. Die Kinder dürfen dabei wütend und traurig sein. Das müssen wir aushalten. Oder was würdet ihr machen, wenn euer Kind morgen mit Trägerröckchen und Sandalen in den Kindergarten möchte? Es einfach lassen? Das Kind kann wählen, ob es den grünen oder den roten Pulli möchte und meinetwegen das Trägerröckchen darüber tragen. Aber Sommerlook im Januar gibt es (zumindest bei uns) nicht.


    Ich habe einen seeeehhhhhhr willensstarken und sturen Sohn. Wutanfälle gab es nie, aber Sitzstreiks und schon mit drei Jahren Diskussionen ohne Ende wegen jedem Sch.... Fernseh schauen finktionierte in diesem Alter nicht. Gar nicht war wesentlich einfacher wie drei Mal die Woche - das hätte mir den letzten Nerv ausgerissen. Heute mit 9.5 Jahren haben wir mit Medien einen entspannten Umgang. Er fragt immer, wenn er gamen oder Youtube schauen möchte und meistens passt es dann auch. Er fragt lange nicht jeden Tag, im Winter aber sicher mehr wie im Sommer. Wenn ich sage abstellen, macht er das ohne Diskussionen (natürlich darf er fertig schauen oder spielen) . Definierte Zeitkontingente haben und brauchen wir nicht. Er ist jetzt reif genug, damit umzugehen und auch eine Begrenzung zu akzeptieren. Mit 3 war er das nicht. Der Nachbarsbub dagegen ist noch mit knapp 11 so gebannt von seinen Games, dass er nicht aufs WC geht und Tobsuchtsanfälle hat, wenn die Zeit um ist. Da wären bei mir diese Geräte GANZ SCHNELL weg.


    Und ganz ehrlich: Sind wir denn immer fähig, uns zu regulieren? Wer hängt nicht regelmässig länger hier im Forum wie er möchte?

    Bei uns gibt es auch kantonsübergreifende Vergleichtests, die nicht vorbereitet werden können und nach einem einheitlichen System benotet werden. Das ist interessant. Weil dann doch relativ aussagekräftig.

    Ich nehme an, du meinst die Klassen-Cockpits. Die werden bei uns auch geschrieben. Mein Sohn hat den letzten Deutsch-Test mit null Fehlern absolviert - der interkantonale Durchschnitt liegt bei knapp über 50% der Punktzahl. Im Zeugnis gab es dann doch "nur" eine 5 (= 2 nach deutschen Massstäben) in Deutsch. Begründung Lehrer "Das ist nur ein kleine Momentaufnahme und nicht aussagekräftig". Warum macht man es dann überhaupt? Da das Drittklass-Zeugnis keinen je mehr interessiert, habe ich es bei der Aussage bewenden lassen, obwohl ich sie eigentlich eine Frechheit finde. Aus meiner SIcht sind Noten einfach nicht aussagekräftig. Dass sie in der Schweiz einen so grossen Einfluss auf die weitere Laufbahn haben, ist tragisch. Ob man mit einer 5 oder eine 5.5 als Vornote an die Gymiprüfung geht, kommt dann halt schon drauf an....

    Irgendwann kommt dann die Realität.

    Was ist denn die Realität? Ganz ehrlich, seit gewisse Leute, die mit mir auf dem Gymi waren und mit ach und krach gerade noch so eine Matura bekommen haben, und im Studium jetzt auch nicht unbedingt die superleuchten waren, Karriere machen sondergleichen und unendlich viel Geld verdienen, frag ich mich schon, was denn die Kriterien auf dem Jobmarkt sind. Intelligenz gehört da irgendwie nicht dazu. Der grösste Dummschwätzer kriegt die anspruchsvollste Stelle einfach weil er sich verkaufen kann und ein Fähnlein im Wind ist, der grad dem, der ihm am meisten bringt, nach dem Mund redet.

    Könnte es sein, dass die Schule und auch die Uni eben nicht unbedingt diese Fähigkeiten bewerten, auf denen es in vielen Jobs ankommt? Es interessiert doch später schlicht niemand, ob man sich den Weg durch Berufsausbildung und Fachhochschule oder Gymi und Studium erarbeitet hat. Hauptsache, man taugt im Beruf etwas. Ich habe schon alle Kombinationen erlebt: Top Abschlüsse aber im Arbeitsleben einfach nicht zu gebrauchen, sosolala Abschlüsse aber top im Beruf etc.

    Wir haben zwei OS*ANN Sitzerhöher mit Isofix. Die Sitzfläche ist grösser wie bei normalen Sitzerhöhern. Der Po ist ebenfalls leicht tiefer. Sie sind laut Kids bequem und ich bin froh, sind sie fest mit dem Auto verbunden. Sie waren auch nicht sehr teuer.

    Ich frage morgen nochmal nach, aber sie sagte z.B., dass es an dem Suppentag so war, dass er gar nicht erst zum Vesper reingehen wollte, sondern auf dem Spielplatz bleiben.

    Sie sagte auch, dass sie ihm immer was anbieten.

    Meines Wissens holen sich die Kinder am Essenswagen selbst ihr Essen ab und können da Wünsche äußern.

    Für mein Sohn war seeehhhr lange alles interessanter wie essen. Er wäre nie fürs Essen vom Spielplatz reingekommen wenn er die Wahl gehabt hätte. Essen war bei uns (und in der KiTa/im Hort nach meiner Intervention auch) immer verbindlich. Er musste sich an den Tisch setzen und musste etwas essen. Ohne das kam um 14/15 Uhr der grosse Einbruch mit übler Laune, trotzen, Kopfschmerzen etc.

    Ich möchte kurz einwerfen, dass eidgenössische Matur und KME etwas anders ist. Die KME ist ein Gymnasium für Erwachsene und hat normale Regeln mit Promotionen etc. Man erhält eine kantonale Matur. Die eidgenössische Maturität ist nur eine Prüfung, die hauptsächlich von den Privatschulen genutzt werden, die keine Hausmatur anbieten dürfen. Zudem kann man da auch einfach so hin und die Prüfung ablegen.


    Wenn Matur grundsätzlich auch in Frage kommt, würde ich auch noch nach Privatschulen mit „Hausmatur“ schauen. Gerade z.b. katholische Schulen ( wenn das in Frage kommt), haben das oft. Eine eidgenössische Matur hat den Nachteil dass man soweit ich weiss mehr Prüfungsfächer hat, weil keine Vornoten zählen. Kantonale und eidgenössische Matur sind gleichgesetzt.

    Das stimmt nicht. Die eidgenössische Matura wird all denen verliehen, die das Gymnasium (öffentlich oder privat) in der Schweiz erfolgreich absolvieren. Die KME heisst zwar abgekürzt Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene - kantonal weil es die Schule des Kantons Zürich ist. Die Schule führt aber ebenfalls zur eidgenössischen Maturität, die zum Studium an allen Fakultäten und Unis in der Schweiz berechtigt. Eine kantonale Maturität gibt es nicht mehr - die wurde früher an Diplommittelschulen etc. abgelegt. Heute heisst die frühere DMS Fachmittelschule und dort legt man eine Fachmaturität ab, die (glaube ich) zum Studium an der Pädagogischen Hochschule berechtigt und weiteren Ausbildungsgängen v.a. im Gesundheitssektor, aber eben nicht an allen Unis. Dazu muss man dann noch die eidgenössische Matura nachholen.

    Hier wurde sogar das Fussballtraining für beide Jungs abgesagt wegen der Hitze.

    Und Spiele am Wochenende fallen auch aus.

    Das ist doch mal vernünftig. Hier hält der Fussballclub immer noch am Schülerturnier vom Sonntag fest "ohne Änderung" - ich habe meine beiden nun abgemeldet und erntete Unverständnis. Es hätte schon gereicht, den Beginn von 8.30 Uhr auf 6.30 oder 7.00 Uhr vorzuverlegen. Das wäre für mich ok gewesen. Dann hätten die Kinder ein, zwei Spiele gehabt gegen Mittag und kurz nach 12 wäre die Sache über die Bühne gegangen. Nun gut, schlussendlich muss jeder selber entscheiden, was er für sein Kind vernünftig findet und was nicht. Sportraining fand gestern noch statt - meine Kinder spielen Unihockey und was wird ja in der Halle gespielt. Diese war gestern von der Temperatur her noch ganz ok.


    Hitzefrei gibt es hier nicht, auch als ich noch Kind war gab es das nicht. Die Lehrer sind aber recht kreativ. Sie verlagern den Unterricht in den kühlen Korridor oder nach draussen unter einen grossen Baum, Eine Ausflug ins Freibad wird es sicher auch noch geben. Meine Tochter bekommt diese Woche keine Hausaufgaben, weil es so heiss ist. Sie müssen nur für die beiden grossen Prüfungen lernen, die noch anstehen. Aber da sind wir schon recht weit und das Notenpolster ist gut. Es müssen keine Glanzleistungen sein.


    Ich bin bereits seit 6 Uhr im Geschäft und werde mich um 15 Uhr wieder verziehen.

    Ich ärgere mich da immer, wenn sowas auf biegen und brechen durchgezogen wird.

    Genau das ärgert mich auch - der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass das unvernünftig wenn nicht schon unverantwortlich ist. Ich habe mich auch schon gefragt, was mit der Haftung ist, wenn ein Kind kollabiert. Das (Schweizer) Bundesamt für Gesundheit hat immerhin eine Hitzewarnung Stufe 3 ausgegeben, die sich im Verlauf der Woche noch zu 4 erhöhen könnte. Das ist die höchste Stufe und wurde das letzte Mal vor 4 Jahren aktiviert. Ich wäre das als Veranstalter echt nicht so locker. Um 6.30 Uhr anfangen anstatt um 8.30 Uhr, die Stunde Pause streichen und dann wäre man um 12 Uhr durch und alle könnten ins Becken der angrenzenden Badeanstalt springen. Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich jetzt bei den Lehrern nachfragen muss, wie das mit dem Sportunterricht diese Woche läuft und allgemein mit der Schule. Hier sind leider noch viele Prüfungen angesagt. Bis jetzt bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass alle selber auf die Idee kommen, dass das Programm diese Woche ein bisschen angepasst werden muss.

    Ich bin echt froh, dass es noch andere Personen gibt, die sich ähnliche Gedanken machen wie ich. Als ich den Verantwortlichen des Schülerturniers angesprochen habe, schaute er mich an wie ein Alien.... Ich glaube, mir fehlen das fürs Verständnis echt ein paar südländische Gene.