Beiträge von Malaga1

    Wir haben keine fest zugeteilten Aufgaben. Das liegt uns nicht. Meine Tochter füttert am Abend jeweils die Katzen, aber wenn ich grad dort stehe und mir die Katzen um die Beine streichen, mache ich es halt. Das ist so, wie ich möchte, dass es im Haushalt läuft: Jeder macht die Augen auf und macht das, was gerade passt und einfach von der Hand geht (gilt natürlich nicht für "grosse" Aufgaben wie waschen, staubsaugen etc.). Mit meiner Tochter läuft das gut, mein Sohn hat noch viel Entwicklungspotential. Mit ihm muss man immer diskutieren: Warum muss ich den Tisch abräumen? Warum soll ich das machen? Warum jenes? Da gibt es eine einfache Antwort: "Weil wir kein Hotel sind". Er muss hin und wieder die Folgen seines Nicht-Helfens spüren: Für ihn ist nicht getischt, die Kleider sind nicht gewaschen, wenn sie im Zimmer rumliegen, die Znünibox ist halt am nächsten Tag in der Schule leer oder mit Resten vom Vortag wenn er sie nicht in die Küche trägt. Je nach Situation stehe ich auch nicht zur Verfügung, bis er das gemacht hat, was ich ihm auftragen habe. Dann kann er halt nicht ins Unihockey-Training, weil ich auch keine Lust habe, ihn zu fahren. Aber er war/ist schon immer ein Kind, dass die Folgen seines Handelns spüren muss. Reden bringt selten etwas.

    . Irgendwie nicht logisch.

    *Hysterischkicher*

    Die Logik der Schweizer Bildungspolitik in der Oberstufe versuche ich seit einigen Jahren zu ergründen...

    die sollte es ja nicht geben, weil bittesehr die meisten ab 16 nicht mehr in die schule sollen, sondern eine lehre machen.

    Sie gehen durchaus in die Schule - in die Berufsschule. Die Schweiz ist dank der Lehre eines der Länder mit der tiefsten Jugend-Arbeitslosigkeit und nach der Lehre stehen den Jugendlichen alle Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Und so leid es mir tut: Das Abi-Niveau ist nicht zu vergleichen mit dem Matura-Niveau. Dass man mit einem ausländischen Abi/Bac whatever trotzdem einfach so in der Schweiz studieren kann ist eine andere Geschichte...

    Talpa : Ich habe auch gedacht, ich lese nicht richtig. Und bereits die Junioren müssten sich entscheiden. Das ist ja kaum zu überbieten. Da ist nur zu hoffen, dass sich alle Talente für die Nicht-Schweizer-Staatsbürgerschaft entscheiden. Dann reicht es in Zukunft noch knapp fürs Dorf-Grümpelturnier...

    Hier hatten wir schon zu meiner Zeit 5 Wochen Sommerferien und ich finde das reicht. Ich finde es gut, sind die 13 Wochen Schulferien schön über das Jahr verteilt. Die Zeit zwischen den Frühlings- und den Sommerferien ist mit 10 Schulwochen die längste und ich finde, sie ziehen sich wie Kaugummi hin. Die Kinder sind ferienreif. Mir ist es lieber, das sind dann „nur“ 5 Wochen, dafür gibt es im Oktober nochmal zwei. Sonst würde die Zeit bis Weihnachten sehr, sehr lang.

    Woche 1: Die Grosse ist im Tagesreitlager (schläft also zu Hause), der Kleine ist bei meinen Eltern und den Schwiegis. Er will unbedingt mit meinem Vater eine Postautotour machen. Das trifft sich gut, der Grossen wäre nach der 5. Kurve eh speiübel.


    Woche 2: beide sind im WWF-Tierspurenlager (Zeltlager)


    Woche 3 bis 5: Familienferien mit dem Wohnmobil. Ziel ist die französische Atlantikküste.


    Noch zwei Wochen Schule mit riesig viel Programm. Ich zähle die Tage..,

    Irre Freudenschreie in der ganzen Nachbarschaft.


    Ich dachte, die Schweiz hat ein Tor geschossen oder gar ein Spiel gewonnen, dann kam meine Tochter und klärte mich auf. Ich mag hier nicht leben.

    Es tut mir sehr leid für dich, dass du in einem Land leben musst, wo es dir so nicht gefällt und wo du dich so unwillkommen fühlst. Das ist echt nicht schön und ich wünsche dir, dass du bald an einen Ort ziehen kannst, wo du zufriedener bist. Aus deinen Posts spricht immer so viel Frust.


    Zum Thema hier ein sehr guter aus dem Tages-Anzeiger https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/pizza-endstazione/story/15950807


    Ich gebe es zu: Ich bin auch nicht in Tränen ausgebrochen, dass die Deutschen raus sind. Sehr sympathisch fand ich allerdings die schonungslose Selbstkritik der Spieler.

    https://vsa.zh.ch/internet/bil…r+Volksschule_2017_18.pdf


    Wir haben bei uns im Dorf (Agglo Zürich) ebenfalls eine Kindergartenklasse mit 34 Kinder. Das sind aber offiziell 1.5 Klassen und sie haben 2 voll eingerichtete Kindergartenräume zur Verfügung, die direkt nebeneinander liegen. Dienstag / Mittwoch / Donnerstag sind jeweils zwei Kindergartenlehrerinnen dort, am Montag wird die eine Kindergärtnerin von einem Praktikanten unterstützt und am Freitag von einer Hort-Mitarbeiterin. Der Sohn meiner Nachbarin besucht diesen KiGa und es funktioniere sehr gut, es sind allerdings auch zwei sehr erfahrene Kindergärtnerinnen. Ich bin mir sicher, dass die Kindergärtnerin nicht alleine sein wird mit 32 Kinder. Es ist evtl. keine ausgebildete Person, aber wenn man von den Kindergärtnerinnen die gleiche Ausbildung verlangt wie von Primarlehrerinnen, ihnen aber 1'000 Franken weniger Lohn zahlt pro Monat muss man sich darüber nicht wundern.... (was dich natürlich nicht weiter bringt)


    Zum Lärmpegel: Ich war immer erstaunt, wie ruhig es im Kindergarten war. Es ist halt wirklich Vorschule, das lernen die Kinder vom ersten Tag an (war bei uns zumindestens so).

    Eine Stunde Puffer?! Das würde ich mir nicht antun. Und wegen Zürich: Falls ihr über Schaffhausen/Winterthur anreist, macht euch auf Stau am Brüttiseller Kreuz gefasst - egal zu welcher Tageszeit. Dort hat es eine riesige Baustelle, die sich fast über den ganzen Nordring zieht. Wir planen alleine für Genua jeweils 2 Stunden Puffer ein. Tipps für die Stadt habe ich leider nicht, da wir immer mit dem Wohnmobil reisen und ich mich noch nie traute, unser gesamtes Hab und Gut für zwei Stunden mitten in einer italienischen Grossstadt zu parkieren. Das ist mit dem Auto sicher praktischer, da es auch viele bewachte Parkhäuser gibt. Da kommen wir leider nicht rein.

    Das stimmt schon: Regel Nummer 1 - Wir sind im Fussball immer gegen Deutschland, Regel Nummer 2 - Wir sind im Fussball immer gegen Italien, Regel Nummer 3 - Wenn Deutschland gegen Italien spielt - egal, ist dieses Mal ja nur hypothetisch ;-) (ok, ein bisschen Schadenfreude war schon dabei, als sich die Azzuri nicht qualifizierten...)


    Das ist wohl so eine Art angeborener Abwehrreflex, weil die "aus dem grossen Kanton" eh immer besser sind wie wir und sowieso immer die grössere Klappe in diesem geschliffenen Hochdeutsch haben und sowieso immer meinen, sie werden 5 x Weltmeister ;-)


    Meine Kinder sind allerdings voll für Deutschland - angeheiratete deutsche Verwandschaft sei dank. Mein Schwager musste sich gestern Abend aber schon etwas necken lassen...

    In der Schweiz bietet der WWF ganz tolle Lager an. Für grössere Kids/Teenies gibt es einige Angebote zusammen mit dem WWF Deutschland. Vielleicht gibt es in Deutschland auch noch weitere Angebote? Google weiss sicher Rat.

    Ich würde mir da keine Sorgen machen, vor allem auch, wenn es bei diesem einen Mal bleibt. Meine Kinder erbrechen immer wenn sie krank sind - egal, was sie haben. Kinderarzt brauchst du bei Winpocken nicht. Der kann auch nichts machen.

    Ich habe gelernt, dass es zum Streiten immer zwei braucht und man eh nie rausfindet, wer angefangen hat. Reine Opfer-Täter-Situationen gibt es selten. Von dem her kann ich die Lehrerin verstehen, ich würde mich aber wohl auch ärgern. Dein Sohn hat die Strafaufgabe bereits gemacht, von dem her: Strich unter die Sache, Ärger runterschlucken (fällt mir auch immer schwer). Das Leben ist halt nicht immer fair.

    In den Sommerferien nach der 2. Klasse. Seither ist kein Buch mehr sicher vor ihr. Mein Sohn ist zuzeit in der 2. und noch kein Lese-Bücherwurm. Er mag aber Comics, Donald Duck, Was-ist-was, Globi (wohl nur in der Schweiz bekannt). Ich bin mir sicher, dass er irgendwann auch „richtige“ Böcher freiwillig lesen wird. Ich glaube, zurzeit sind diejenigen Geschichten, die ihn interessieren, einfach noch zu anstrengend.

    Danke! Wieder etwas gelernt! Aber ich bin trotzdem froh, lernen meine Kinder nach der herkömmlichen Methode. Rechtschreibefehler werden mit Augenmass korrigiert, Lernwörter und Regeln eingeführt. Das klappt ganz gut.

    Ich verschta bis hüt nöd wie än Schwizer uf ene so blödi Metode cho isch. Wänn ich nämli schribe wien ich sda ghöre xets äso us und das verschtat da wol kän Mänsch... Schnüerlischrift lert mer bi ois nüme.


    (Ich verstehe bis heute nicht, wie ein Schweizer eine so blöde Methode entwickeln konnte. Wenn ich nach Gehör schreibe sieht es so aus und das versteht hier wohl kein Mensch... Schreibschrift lernt man bei uns nicht mehr.)