Beiträge von Malaga1

    Ich möchte kurz einwerfen, dass eidgenössische Matur und KME etwas anders ist. Die KME ist ein Gymnasium für Erwachsene und hat normale Regeln mit Promotionen etc. Man erhält eine kantonale Matur. Die eidgenössische Maturität ist nur eine Prüfung, die hauptsächlich von den Privatschulen genutzt werden, die keine Hausmatur anbieten dürfen. Zudem kann man da auch einfach so hin und die Prüfung ablegen.


    Wenn Matur grundsätzlich auch in Frage kommt, würde ich auch noch nach Privatschulen mit „Hausmatur“ schauen. Gerade z.b. katholische Schulen ( wenn das in Frage kommt), haben das oft. Eine eidgenössische Matur hat den Nachteil dass man soweit ich weiss mehr Prüfungsfächer hat, weil keine Vornoten zählen. Kantonale und eidgenössische Matur sind gleichgesetzt.

    Das stimmt nicht. Die eidgenössische Matura wird all denen verliehen, die das Gymnasium (öffentlich oder privat) in der Schweiz erfolgreich absolvieren. Die KME heisst zwar abgekürzt Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene - kantonal weil es die Schule des Kantons Zürich ist. Die Schule führt aber ebenfalls zur eidgenössischen Maturität, die zum Studium an allen Fakultäten und Unis in der Schweiz berechtigt. Eine kantonale Maturität gibt es nicht mehr - die wurde früher an Diplommittelschulen etc. abgelegt. Heute heisst die frühere DMS Fachmittelschule und dort legt man eine Fachmaturität ab, die (glaube ich) zum Studium an der Pädagogischen Hochschule berechtigt und weiteren Ausbildungsgängen v.a. im Gesundheitssektor, aber eben nicht an allen Unis. Dazu muss man dann noch die eidgenössische Matura nachholen.

    Hier wurde sogar das Fussballtraining für beide Jungs abgesagt wegen der Hitze.

    Und Spiele am Wochenende fallen auch aus.

    Das ist doch mal vernünftig. Hier hält der Fussballclub immer noch am Schülerturnier vom Sonntag fest "ohne Änderung" - ich habe meine beiden nun abgemeldet und erntete Unverständnis. Es hätte schon gereicht, den Beginn von 8.30 Uhr auf 6.30 oder 7.00 Uhr vorzuverlegen. Das wäre für mich ok gewesen. Dann hätten die Kinder ein, zwei Spiele gehabt gegen Mittag und kurz nach 12 wäre die Sache über die Bühne gegangen. Nun gut, schlussendlich muss jeder selber entscheiden, was er für sein Kind vernünftig findet und was nicht. Sportraining fand gestern noch statt - meine Kinder spielen Unihockey und was wird ja in der Halle gespielt. Diese war gestern von der Temperatur her noch ganz ok.


    Hitzefrei gibt es hier nicht, auch als ich noch Kind war gab es das nicht. Die Lehrer sind aber recht kreativ. Sie verlagern den Unterricht in den kühlen Korridor oder nach draussen unter einen grossen Baum, Eine Ausflug ins Freibad wird es sicher auch noch geben. Meine Tochter bekommt diese Woche keine Hausaufgaben, weil es so heiss ist. Sie müssen nur für die beiden grossen Prüfungen lernen, die noch anstehen. Aber da sind wir schon recht weit und das Notenpolster ist gut. Es müssen keine Glanzleistungen sein.


    Ich bin bereits seit 6 Uhr im Geschäft und werde mich um 15 Uhr wieder verziehen.

    Ich ärgere mich da immer, wenn sowas auf biegen und brechen durchgezogen wird.

    Genau das ärgert mich auch - der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass das unvernünftig wenn nicht schon unverantwortlich ist. Ich habe mich auch schon gefragt, was mit der Haftung ist, wenn ein Kind kollabiert. Das (Schweizer) Bundesamt für Gesundheit hat immerhin eine Hitzewarnung Stufe 3 ausgegeben, die sich im Verlauf der Woche noch zu 4 erhöhen könnte. Das ist die höchste Stufe und wurde das letzte Mal vor 4 Jahren aktiviert. Ich wäre das als Veranstalter echt nicht so locker. Um 6.30 Uhr anfangen anstatt um 8.30 Uhr, die Stunde Pause streichen und dann wäre man um 12 Uhr durch und alle könnten ins Becken der angrenzenden Badeanstalt springen. Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich jetzt bei den Lehrern nachfragen muss, wie das mit dem Sportunterricht diese Woche läuft und allgemein mit der Schule. Hier sind leider noch viele Prüfungen angesagt. Bis jetzt bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass alle selber auf die Idee kommen, dass das Programm diese Woche ein bisschen angepasst werden muss.

    Ich bin echt froh, dass es noch andere Personen gibt, die sich ähnliche Gedanken machen wie ich. Als ich den Verantwortlichen des Schülerturniers angesprochen habe, schaute er mich an wie ein Alien.... Ich glaube, mir fehlen das fürs Verständnis echt ein paar südländische Gene.

    Ich habe mich das Gleiche auch gefragt. Hier findet nächsten Sonntag das Schülerturnier des Fussballclubs statt. Mein Sohn spielt von 9.30 bis 12.15 Uhr vier Spiele à 12 Minuten, meine Tochter 3 von 9.15 Uhr bis 11.30 Uhr. Ab 13.15 Uhr sind die Finalspiele, beide müssen mindesten 2 x ran. Der Fussballplatz liegt an der prallen Sonne, Schatten gibt es nicht. Meine Anfrage beim Veranstalter, ob das Programm angepasst wird, wurde mit einem lapidaren „nein“ beantwortet. Ich finde es unvernünftig bis unverantwortlich, Kinder und Erwachsene bei den vorausgesagten Bedingungen über einen Fussballplatz zu hetzen. Sollten sich die Voraussagen bewahrheiten, werde ich meinen Kindern die Teilnahme verbieten. Mein Sohn wird zwar toben, aber das muss ich wohl aushalten.


    Zu deiner Frage: Ich würde dem Lehrer mitteilen, dass mein Kind am Sporttag nicht mitmacht.

    Meine Tochter war auch so - nach dem Mittagsschlaf war die Laune für mindestens 2 Stunden unterirdisch. Ohne Mittagsschlaf war sie gegen Abend dann etwas knatschig, aber kein Vergleich zur Zeit nach dem Mittagsschlaf. Gut war, wenn sich ein "Powernap" ergab - zB. 20 Minuten im Kinderwagen oder im Auto. Dann war sie recht schnell wieder wach und gut gelaunt. Meine Kinderärztin erklärte mir, dass das Kind nach ca. einer Stunde in den Tiefschlaf fällt und das dann eben zum beschriebenen Verhalten führt. Übrigens empfiehlt man auch Erwachsenen max. 30 Minuten Powernap!


    Ich würde es einfach mal ausprobieren und den Mittagsschlaf streichen.

    Ich würde mir überlegen, mit dem Auto und nicht mit dem Flieger zu gehen. Aus der Schweiz sind es rund 500 km bis Genua. Dort nimmst du die Nachtfähre und gondelst ganz entspannt nach Olbia oder Porto Torres. So bist du in Sardinien mobil und kannst problemlos etwas mehr Ausrüstung mitnehmen. Was es zu bedenken gibt: In Sardinien ist im September auf vielen Plätzen schon ziemlich tote Hose. Wo liegt denn der Campingplatz?

    bei mir wurden vier lücken (zwei zähne nicht angelegt, zwei wg. symmetrie gezogen) durch verschieben mittels zahnspange geschlossen. implantate gab es damals noch nicht. die behandlung war anfang der 80er und war komplett kostenlos.

    Genau das hat der Kieferorthopäde für meine 10jährige Tochter vor zwei Wochen auch vorgeschlagen. Zwar nicht ganz kostenlos, aber Zahnarztkosten in der Schweiz sind eine andere Geschichte...

    Französisch

    Schwedisch

    Arabisch


    Französisch ist in der Schweiz extrem hilfreich und öffnet in der Romandie Tore. Ich könnte es gerne besser, d.h. Wirklich verhandlungssicher in Wort und Schrift.


    Schwedisch weil ich Skandinavien-Fan bin.


    Und Arabisch weil mir ehrlich gesagt die arabische Kultur (sofern es diese überhaupt gibt) nicht sehr sympathisch ist. Es würde sicher helfen, sich mit Menschen aus diesen Ländern sirekt zu unterhalten, Zeitung zu lesen etc.


    Hätte ich nur einen Wunsch, wäre es Französisch

    Eine Kollegin von mir hatte mit 23 Masern. Sie meinte, sie müsse sterben. Und sie ist ziemlich hart im nehmen.


    Eine Impfpflicht widerspricht irgendwie meiner liberalen Grundhaltung. Ich bin sicher, dass viele ihre Kinder nicht impfen lassen, weil sie vom Herdenschutz profitieren und gar nicht mehr wissen, was das überhaupt für Krankheiten sind. Wir können das in unseren Praxen beobachten. Wenn ein Masernfall in der KiTa auftaucht, stehen alle Impfgegner auf der Matte und wollen ihr Kind SOFORT impfen lassen. Von dem her bin ich ganz froh ums Aufflackern dieser Krankheit.


    Dafür bin ich, dass gewisse Institutionen bestimmen, dass sie nur geimpfte Kinder aufnehmen. In der öffentlichen Schule scheint mir das schwierig, private KiTas ( in der Schweiz fast alle) haben aber meiner Meinung nach dieses Recht.


    Übrigens: Ungeimpfte Kinder werden im Falle einer Maserninfektion im Schulhaus/KiGa/KiTa hier drei Wochen ausgeschlossen. Das stellt die Eltern vor grosse Probleme, dain diesem Fall kein Kinderkrank bezogen werden kann. Vielleicht aktiviert das die Vernunft.

    Ich habe seit Jahren diesen: https://www.arredatutto.com/de/moebel/stuehle-und-hocker/ergonomischer-stuehle/varier-move-kippen-standardfarben-p-57324.html?finiture=743462&textilecode=10_10854_5137|


    Einen zuhause und einen im Büro - zusätzlich je einen höhenverstellbaren Pult. Ich könnte nicht mehr anders. Wirklich sitzen tu ich nie. Entweder stehe ich oder habe so eine 3/4-Position mit dem Stuhl. Der Möbelschwede hat übrigens so etwas Ähnliches im Angebot.

    Meine Tochter wurde erst mit ca. 5.5 nachts trocken - dafür von heute auf morgen und ohne Unfälle. Die Kinderärztin erklärte mir, dass dafür ein Hormon nötig ist, dass die Urinproduktion in der Nacht drosselt. Bei den einen Kindern geschieht das früher, bei den anderen später. Bis mindestens 6 könne sehr gut mit Abklärungen/Massnahmen zugewartet werden. Wecken in der Nacht bringe überhaupt nichts. Von dem her: einfach warten.

    In der Schweiz sind diese Begriffe im aktiven Wortschatz unbekannt. Wir verwenden allerdings grundsätzlich viele französische Wörter, auch im Standard-Deutsch - zB. Trottoir für Gehsteig, Portemonnaie für Geldbeutel, Necessaire für Kulturbeutel, Velo für Fahrrad, Bouillon für Brühe. Im Restaurant bestellen wir kein Radler, sondern ein Panache, auf der Speisekarte oder eben dem Menu steht Café und nicht Kaffee. Anstatt Suppe kann man im Restaurant oftmals ein Jus (=Saft) wählen. Hier drückt die mehrsprachige Schweiz durch. Ohne Französisch kommt hier auch niemand durch die Schule.

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber meine 10jährige Tochter hat seit Kurzem eine Brille mit Korrektur +1 / +1.25. Der erste Sehtest bei der Orthoptistin ergab ebenfalls Werte von +0.25. Sie empfahl mir dann einen Untersuch beim Augenarzt mit den Tropfen (Pupillen öffnen und den Augenhintegrund untersuchen bzw. das Auge mit geöffneten Pupillen ausmessen). Sie meinte, Kinder können in Sehtests sehr gut kompensieren was falsche Werte ergebe und sie hatte recht. Bei geöffneten Pupillen ergab der Untersuche einen Wert von rund +1.75 - man korrigiert aber nie ganz, daher nun die oben genannten +1/+1.25. Meine Tochter ist superhappy und würde die Brille nicht mehr hergeben.

    Zu deiner ursprünglichen Frage kann ich nichts beitragen. Wir hatten aber mit einer extrem hartnäckigen Lausplage zu kämpfen (kam sogar in der Zeitung) und haben sehr gute Erfahrung mit Ra*sch Weidenrinde-Shampoo zur Vorbeugung gemacht. Einfach die Haare regelmässig damit waschen. Meine Kinder wurden nicht befallen. Google mal danach.

    naja, letztlich stellt sich die Frage tatsächlich nicht. Es muss halt. War auch hier so. Aber spass gemacht hat es nicht. und lustig finde ich ja die Idee, dass man sich "einigeln" solle und "in den tag leben" - das ist irgendwie sowas von weltfremd. Das Leben geht weiter, auch wenn man Kinder kriegt.

    Da unterschreibe ich. Ich brauchte jeden Tag einen Termin - das konnte auch nur Kaffee trinken bei meiner Mutter sein - sonst wäre mir die Decke auf den Kopf gefallen. Und ich musste raus - zu Fuss ein Brot kaufen gehen, in den Zoo, mit dem Zug in die Stadt etc. Das machte für mich die Tage kürzer und gab auch mir Struktur und Rhythmus. Zu Hause einigeln war nie etwas für mich - weder mit noch ohne Kinder.

    Diese Frage habe ich mir nie gestellt, denn hierzulande muss das einfach gehen. Kita-Plätze sind so teuer, dass man sich diese nur leisten kann, wenn man dann auch arbeitet (und selbst dann wird es knapp). Mutterschaftsgeld ist sehr minimalistisch geregelt (14 Wochen 80% vom letzten Lohn).


    Meine Kinder sind 17 Monate auseinander. Mit 6 Monaten ging meine Tochter zwei Tage in die Krippe, da ich wieder arbeiten musste. Bei meinem Sohn machte ich dann 4 Monate Pause. In dieser Zeit besuchte meine Tochter weiterhin zwei Tage pro Woche die Krippe, ansonsten war ich mit den Kindern zu Hause. Das ist streng und mein Sohn war ein anspruchsvolles Baby aber es ging - es musste gehen. Nach den vier Monaten gingen beide zwei Tage in die Krippe, ein Tag war Papa-Tag, zwei Tage Mama-Tag. Wenn man drin ist, ist die Situation halt so wie sie ist. Mir war ein Rhythmus immer wichtig, das hat vieles vereinfacht. Man überlebt es, aber ich bin froh, sind meine Kinder älter. Ich bin eindeutig auch keine Baby- und Kleinkindmutter. Ein drittes Kind hätte ich mir nicht vorstellen können. Das wäre aber nicht anders, wenn die Kinder hier früher und häufiger in die Krippe gehen würden.

    Ich habe das Tastaturschreiben am (Schweizer) Gymnasium gelernt (9. Schuljahr). Es war obligatorisch und musste mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Aufwand? Keine Ahnung mehr. Es war ein Schulfach wie jedes andere auch. Wer wollte, konnte Aufsätze auch immer am PC schreiben, selbst der Matura-Aufsatz. Das war vor über 25 Jahren!


    Im neuen Deutschschweizer Lehrplan ist das Ziel „können ausreichend automatisiert mit der Tastatur schreiben“ verankert - zu erreichen bis Ende der obligatorischen Schulzeit.


    Was es wert ist? Das ist in der Schweiz so selbstverständlich, dass man es nicht mal im Lebenslauf vermerkt. Das kann hier jeder. Wenn ich es mir aber überlege: Meine beiden deutschen Arbeitskollegen tippen wirklich im System Adler. Da verliert man doch soooo viel Zeit und ich bin auch nicht die allerschnellste an der Tastatur.

    ainu : Dann frag mal die Lehrmeister.... Wir vergeben keine Lehrstellen an Bewerber, die das 10-Fingersystem nicht beherrschen, weil sie zu bequem waren, es zu lernen. Wir haben genügend gute Interessenten, die es können.