Beiträge von Malaga1

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    Ich habe mich das Gleiche auch gefragt. Hier findet nächsten Sonntag das Schülerturnier des Fussballclubs statt. Mein Sohn spielt von 9.30 bis 12.15 Uhr vier Spiele à 12 Minuten, meine Tochter 3 von 9.15 Uhr bis 11.30 Uhr. Ab 13.15 Uhr sind die Finalspiele, beide müssen mindesten 2 x ran. Der Fussballplatz liegt an der prallen Sonne, Schatten gibt es nicht. Meine Anfrage beim Veranstalter, ob das Programm angepasst wird, wurde mit einem lapidaren „nein“ beantwortet. Ich finde es unvernünftig bis unverantwortlich, Kinder und Erwachsene bei den vorausgesagten Bedingungen über einen Fussballplatz zu hetzen. Sollten sich die Voraussagen bewahrheiten, werde ich meinen Kindern die Teilnahme verbieten. Mein Sohn wird zwar toben, aber das muss ich wohl aushalten.


    Zu deiner Frage: Ich würde dem Lehrer mitteilen, dass mein Kind am Sporttag nicht mitmacht.

    Meine Tochter war auch so - nach dem Mittagsschlaf war die Laune für mindestens 2 Stunden unterirdisch. Ohne Mittagsschlaf war sie gegen Abend dann etwas knatschig, aber kein Vergleich zur Zeit nach dem Mittagsschlaf. Gut war, wenn sich ein "Powernap" ergab - zB. 20 Minuten im Kinderwagen oder im Auto. Dann war sie recht schnell wieder wach und gut gelaunt. Meine Kinderärztin erklärte mir, dass das Kind nach ca. einer Stunde in den Tiefschlaf fällt und das dann eben zum beschriebenen Verhalten führt. Übrigens empfiehlt man auch Erwachsenen max. 30 Minuten Powernap!


    Ich würde es einfach mal ausprobieren und den Mittagsschlaf streichen.

    Ich würde mir überlegen, mit dem Auto und nicht mit dem Flieger zu gehen. Aus der Schweiz sind es rund 500 km bis Genua. Dort nimmst du die Nachtfähre und gondelst ganz entspannt nach Olbia oder Porto Torres. So bist du in Sardinien mobil und kannst problemlos etwas mehr Ausrüstung mitnehmen. Was es zu bedenken gibt: In Sardinien ist im September auf vielen Plätzen schon ziemlich tote Hose. Wo liegt denn der Campingplatz?

    bei mir wurden vier lücken (zwei zähne nicht angelegt, zwei wg. symmetrie gezogen) durch verschieben mittels zahnspange geschlossen. implantate gab es damals noch nicht. die behandlung war anfang der 80er und war komplett kostenlos.

    Genau das hat der Kieferorthopäde für meine 10jährige Tochter vor zwei Wochen auch vorgeschlagen. Zwar nicht ganz kostenlos, aber Zahnarztkosten in der Schweiz sind eine andere Geschichte...

    Französisch

    Schwedisch

    Arabisch


    Französisch ist in der Schweiz extrem hilfreich und öffnet in der Romandie Tore. Ich könnte es gerne besser, d.h. Wirklich verhandlungssicher in Wort und Schrift.


    Schwedisch weil ich Skandinavien-Fan bin.


    Und Arabisch weil mir ehrlich gesagt die arabische Kultur (sofern es diese überhaupt gibt) nicht sehr sympathisch ist. Es würde sicher helfen, sich mit Menschen aus diesen Ländern sirekt zu unterhalten, Zeitung zu lesen etc.


    Hätte ich nur einen Wunsch, wäre es Französisch

    Eine Kollegin von mir hatte mit 23 Masern. Sie meinte, sie müsse sterben. Und sie ist ziemlich hart im nehmen.


    Eine Impfpflicht widerspricht irgendwie meiner liberalen Grundhaltung. Ich bin sicher, dass viele ihre Kinder nicht impfen lassen, weil sie vom Herdenschutz profitieren und gar nicht mehr wissen, was das überhaupt für Krankheiten sind. Wir können das in unseren Praxen beobachten. Wenn ein Masernfall in der KiTa auftaucht, stehen alle Impfgegner auf der Matte und wollen ihr Kind SOFORT impfen lassen. Von dem her bin ich ganz froh ums Aufflackern dieser Krankheit.


    Dafür bin ich, dass gewisse Institutionen bestimmen, dass sie nur geimpfte Kinder aufnehmen. In der öffentlichen Schule scheint mir das schwierig, private KiTas ( in der Schweiz fast alle) haben aber meiner Meinung nach dieses Recht.


    Übrigens: Ungeimpfte Kinder werden im Falle einer Maserninfektion im Schulhaus/KiGa/KiTa hier drei Wochen ausgeschlossen. Das stellt die Eltern vor grosse Probleme, dain diesem Fall kein Kinderkrank bezogen werden kann. Vielleicht aktiviert das die Vernunft.

    Ich habe seit Jahren diesen: https://www.arredatutto.com/de/moebel/stuehle-und-hocker/ergonomischer-stuehle/varier-move-kippen-standardfarben-p-57324.html?finiture=743462&textilecode=10_10854_5137|


    Einen zuhause und einen im Büro - zusätzlich je einen höhenverstellbaren Pult. Ich könnte nicht mehr anders. Wirklich sitzen tu ich nie. Entweder stehe ich oder habe so eine 3/4-Position mit dem Stuhl. Der Möbelschwede hat übrigens so etwas Ähnliches im Angebot.

    Meine Tochter wurde erst mit ca. 5.5 nachts trocken - dafür von heute auf morgen und ohne Unfälle. Die Kinderärztin erklärte mir, dass dafür ein Hormon nötig ist, dass die Urinproduktion in der Nacht drosselt. Bei den einen Kindern geschieht das früher, bei den anderen später. Bis mindestens 6 könne sehr gut mit Abklärungen/Massnahmen zugewartet werden. Wecken in der Nacht bringe überhaupt nichts. Von dem her: einfach warten.

    In der Schweiz sind diese Begriffe im aktiven Wortschatz unbekannt. Wir verwenden allerdings grundsätzlich viele französische Wörter, auch im Standard-Deutsch - zB. Trottoir für Gehsteig, Portemonnaie für Geldbeutel, Necessaire für Kulturbeutel, Velo für Fahrrad, Bouillon für Brühe. Im Restaurant bestellen wir kein Radler, sondern ein Panache, auf der Speisekarte oder eben dem Menu steht Café und nicht Kaffee. Anstatt Suppe kann man im Restaurant oftmals ein Jus (=Saft) wählen. Hier drückt die mehrsprachige Schweiz durch. Ohne Französisch kommt hier auch niemand durch die Schule.

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber meine 10jährige Tochter hat seit Kurzem eine Brille mit Korrektur +1 / +1.25. Der erste Sehtest bei der Orthoptistin ergab ebenfalls Werte von +0.25. Sie empfahl mir dann einen Untersuch beim Augenarzt mit den Tropfen (Pupillen öffnen und den Augenhintegrund untersuchen bzw. das Auge mit geöffneten Pupillen ausmessen). Sie meinte, Kinder können in Sehtests sehr gut kompensieren was falsche Werte ergebe und sie hatte recht. Bei geöffneten Pupillen ergab der Untersuche einen Wert von rund +1.75 - man korrigiert aber nie ganz, daher nun die oben genannten +1/+1.25. Meine Tochter ist superhappy und würde die Brille nicht mehr hergeben.

    Zu deiner ursprünglichen Frage kann ich nichts beitragen. Wir hatten aber mit einer extrem hartnäckigen Lausplage zu kämpfen (kam sogar in der Zeitung) und haben sehr gute Erfahrung mit Ra*sch Weidenrinde-Shampoo zur Vorbeugung gemacht. Einfach die Haare regelmässig damit waschen. Meine Kinder wurden nicht befallen. Google mal danach.

    naja, letztlich stellt sich die Frage tatsächlich nicht. Es muss halt. War auch hier so. Aber spass gemacht hat es nicht. und lustig finde ich ja die Idee, dass man sich "einigeln" solle und "in den tag leben" - das ist irgendwie sowas von weltfremd. Das Leben geht weiter, auch wenn man Kinder kriegt.

    Da unterschreibe ich. Ich brauchte jeden Tag einen Termin - das konnte auch nur Kaffee trinken bei meiner Mutter sein - sonst wäre mir die Decke auf den Kopf gefallen. Und ich musste raus - zu Fuss ein Brot kaufen gehen, in den Zoo, mit dem Zug in die Stadt etc. Das machte für mich die Tage kürzer und gab auch mir Struktur und Rhythmus. Zu Hause einigeln war nie etwas für mich - weder mit noch ohne Kinder.

    Diese Frage habe ich mir nie gestellt, denn hierzulande muss das einfach gehen. Kita-Plätze sind so teuer, dass man sich diese nur leisten kann, wenn man dann auch arbeitet (und selbst dann wird es knapp). Mutterschaftsgeld ist sehr minimalistisch geregelt (14 Wochen 80% vom letzten Lohn).


    Meine Kinder sind 17 Monate auseinander. Mit 6 Monaten ging meine Tochter zwei Tage in die Krippe, da ich wieder arbeiten musste. Bei meinem Sohn machte ich dann 4 Monate Pause. In dieser Zeit besuchte meine Tochter weiterhin zwei Tage pro Woche die Krippe, ansonsten war ich mit den Kindern zu Hause. Das ist streng und mein Sohn war ein anspruchsvolles Baby aber es ging - es musste gehen. Nach den vier Monaten gingen beide zwei Tage in die Krippe, ein Tag war Papa-Tag, zwei Tage Mama-Tag. Wenn man drin ist, ist die Situation halt so wie sie ist. Mir war ein Rhythmus immer wichtig, das hat vieles vereinfacht. Man überlebt es, aber ich bin froh, sind meine Kinder älter. Ich bin eindeutig auch keine Baby- und Kleinkindmutter. Ein drittes Kind hätte ich mir nicht vorstellen können. Das wäre aber nicht anders, wenn die Kinder hier früher und häufiger in die Krippe gehen würden.

    Ich habe das Tastaturschreiben am (Schweizer) Gymnasium gelernt (9. Schuljahr). Es war obligatorisch und musste mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Aufwand? Keine Ahnung mehr. Es war ein Schulfach wie jedes andere auch. Wer wollte, konnte Aufsätze auch immer am PC schreiben, selbst der Matura-Aufsatz. Das war vor über 25 Jahren!


    Im neuen Deutschschweizer Lehrplan ist das Ziel „können ausreichend automatisiert mit der Tastatur schreiben“ verankert - zu erreichen bis Ende der obligatorischen Schulzeit.


    Was es wert ist? Das ist in der Schweiz so selbstverständlich, dass man es nicht mal im Lebenslauf vermerkt. Das kann hier jeder. Wenn ich es mir aber überlege: Meine beiden deutschen Arbeitskollegen tippen wirklich im System Adler. Da verliert man doch soooo viel Zeit und ich bin auch nicht die allerschnellste an der Tastatur.

    ainu: Dann frag mal die Lehrmeister.... Wir vergeben keine Lehrstellen an Bewerber, die das 10-Fingersystem nicht beherrschen, weil sie zu bequem waren, es zu lernen. Wir haben genügend gute Interessenten, die es können.

    Bei uns hatte der 4. Klasslehrer die grösste Mühe mit der Umstellung. Er hat immer nur Schnüerlischrift geschrieben und jetzt kommen die ersten Schüler, die das nicht können - weder lesen noch schreiben. Am Elternabend hat er uns erzählt, dass er kürzlich einen Text ausgeteilt habe zum Vorlesen. Der erste stammelte etwas vor sich hin - da dachte er, der hätte einen schlechten Tag - beim zweiten auch nicht viel besser - er fragte sich langsam, was denn heute los sein - bis endlich jemand aufstreckte und sagte, sie könnten das nicht lesen :D. Da habe halt er vorgelesen.


    Latie: 14/15/16 finde ich viel zu spät - da haben sich die Schüler bereits ein ineffizientes "System Adler" angewöhnt, dass man fast nicht mehr wegbringt. Hier treten zudem die meisten Jugendlichen mit 15/16 in die Ausbildung ein und da wird flüssiges Tatstaturschreiben verlangt - wie die Handschrift aussieht, interessiert dagegen niemand.

    Hier auch CH, Kanton Zürich. Meine Tochter ist in der 4. und musste als erster Jahrgang keine Schreibschrift (heisst hier Schnüerlischrift) mehr lernen. Sie schreiben nach der Deutschschweizer Basisschrift. Ziel ist, eine eigene Handschrift zu entwickeln. Die Kinder lernen gewisse Verbindungen, Vorgaben gibt es aber nicht. Folgerichtig wurde jetzt auch die Schreibnote im Zeugnis abgeschafft. Ich finde das ein guter Kompromis. Diese Schnüerlischrift fand ich schon lange ein alter Zopf, für den unheimlich viel Zeit aufgewendet wurde. Aus meiner Sicht ist es weltfremd, dass sie in der 4. immer noch nicht mit dem Tastaturschreiben begonnen haben.

    Wo ich sie nie angemeldet habe/ anmelden werde: Hockey, Cricket und Fußball. Nicht zu vergessen die Fahrgemeinschaften, die man dann auch noch aufgehalst bekommt.

    Das erwischt mich etwas auf dem falschen Fuss. Ich weiss nicht, wie in D und in NL diese Aktivitäten aufgebaut sind, aber in der CH sind das ehrenamtliche Vereine mit ehrenamtlichem Vorstand, Trainer etc. Da opfern ganz viele Leute ihre Freizeit, damit meine Kinder etwas Tolles erleben können. Die Kosten belaufen sich auf einen jährlichen, sehr überschaubaren Vereinsbeitrag. Da ist es doch völlig logisch, dass auch von den Eltern/Kindern zusätzliches Engagement gefordert wird. An den Turnieren braucht es jemand, der das Bistro betreibt, Banden richtet, Kuchen bäckt etc.. Das gibt auch wieder Einnahmen für den Verein und hilft so, den Mitgliederbeitrag tief zu halten. Und da ich mich nun wirklich nicht als Unihockeytrainerin oder Schiedsrichter eigne, arbeite ich halt hin und wieder im Bistro und backe Unmengen Kuchen (bringt mein Sohn auch schon fast selber hin). Und irgendwie müssen die Kinder ja zu den Turnieren kommen, da sind Fahrgemeinschaften doch eine sehr intelligente Einrichtung. Ich habe jahrelang selber Jugendarbeit gemacht (im Schweizer Pendant des Jugendrotkreuzes) und habe mich oftmals über desinteressierte Eltern geärgert. Wir Leiter haben fast unsere ganze Freizeit für den Verein eingesetzt und von vielen Eltern kam nichts. Viele, viele Male sind schlussendlich die Eltern der Leiter eingesprungen, um die Kids irgendwo hinzufahren, zu helfen etc. Und das kann es ja wirklich nicht sein.

    Der Sohn einer meiner Freundinnnen spielt Unihockey und war schon immer das Vorbild meines Sohnes. Er wollte daher schon immer auch Unihockey spielen. Als er mit 5 in den KiGa hier im Dorf kam, war das möglich. Das Training fand an einem Tag statt, an dem ich arbeite und er im Hort war. Ich ging einmal mit ihm zusammen hin, danach schickten ihn die Hortfrauen zur richtigen Zeit in die Turnhalle, er zog sich selber um, quatschte eine Mutter an zum Schuhe binden und spielt seither begeistert Unihockey. Mittlerweile trainiert er zweimal pro Woche, spielt Turniere und springt überall ein, wo Not am Mann ist, hilft bei Turnieren mit, backt Kuchen dafür etc. Es ist SEIN Hobby. Zusätzlich spielt er noch Akkordeon wie das halbe Dorf, weil es soooooo eine tolle Lehrerin ist. Zusätzlich hat er mal noch ein knappes Jahr parallel zum Unihockey Fussball ausprobiert, fand dann aber Unihockey viel besser (war ich froh, ich find´s auch um Welten besser....).


    Tochter reitet, klar beeinflusst durch mich, sie ist aber auch eine sehr grosse Tier- und Naturfreundin. Sie spielt ebenfalls Unihockey, wenn auch nicht ganz so begeistert wie ihr Bruder. Ich vermute immer noch, dass die Freundlin, die auch spielt, diesen Entscheid massgeblich beeinflusst hat ;). Zusätzlich spielt sie seit 2.5 Jahren Klavier, was sie auch sehr gerne macht. Das Klavier entdeckt hat sie an einem Instrumenten-Workshop der lokalen Musikschule.