Beiträge von Malaga1

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    Helm zu tragen it weniger hip in Holland. Nur Ausländer und Alternative Holländer tragen die.

    Ich habe mich noch selten so als Tourist gefühlt wie in den Ferien in Holland mit Fahrradhelm. Auf dem Campingplatz habe ich dann auf den Helm verzichtet, bis mir meine dazumal fünfjährige Tochter klar gemacht hat, dass das gar nicht gehe. Also bin ich halt auch auf dem Camping wieder mit Helm gefahren. Die Holländer haben uns sicher für komplett bescheurt gehalten #lol

    Bei uns fährt die ganze Familie mit Helm - inkl. Grossvater und generell sieht man hier viele Erwachsene mit Helm Fahrrad fahren. Aber ich mache mir keine Illusion: Der Tag wird kommen, an dem das meine Kinder voll peinlich finden und den Helm nicht mehr tragen werden. Ich kann mit ihnen diskutieren, meinen Standpunkt klar machen, aber sie nicht zwingen, einen Helm zu tragen. Ich kann nur hoffen, dass der Verstand wieder in Hirn einzieht, wenn dessen pubertärer Umbau fertig ist.

    Sehr gut! Dann drücke ich dir die Daumen, dass die Krankheit bis morgen nicht ausbricht, aber dafür zu Hause. Dann habt ihr es nämlich hinter euch und müsst nicht wieder bibern im Urlaub. Dafür sind die Ferien doch zu schade!

    Irene: Ich stimme dir zu 100% zu und ich bin alles andere als impfkritisch. Ich kenne hier kein einziges Kind, das nicht allerspätestens in der 1. Klasse die Krankheit durchgemacht hat. Was ich viel schlimmer finde, wenn ein Land die Impfung in den Impfplan aufnimmt, die ungeimpften Kinder gar keine Chance haben, mit den Viren in Kontakt zu kommen und dann im Erwachsenenalter ungeimpt/unimunisiert dastehen. Unter anderem deshalb sind meine Kinder nach Impfplan geimpft. Denn Kinderkrankheiten, die man als Erwachsener bekommt, sind alles andere als ein Spaziergang und Windpocken in der Schwangerschaft sind für das ungeborene Kind gefährlich. Hierzulande überlegt sich das aber gar niemand, da sowieso alle die Windpocken durchgemacht haben. Und wie gesagt: Windpocken sind hochansteckend schon vor Ausbruch der Krankheit. Wie soll man sich da schützen? Man weiss ja gar nicht, dass man mit einem Windpocken-Träger in Kontakt war.

    Achso, die Kinder sind nicht geimpft.

    Mir geht's drum dass sie im Flieger andere anstecken können für die es böse folgen haben könnte :(

    Mit dem Risiko, gelyncht zu werden: Warum impfst du sie dann nicht? Genau das ist ein wichtiges Argument für Impfungen: andere schützen! In der Schweiz wird nicht geg WiPo geimpft. Das führt aber auch dazu, dass die allermeisten Kinder diese Krankheit durchgemacht haben, bis sie in die Schule kommen. Es käme hier niemandem in den Sinn, sich für drei Wochen nach Kontakt mit WiPo-Kindern zu Hause einzuschliessen oder Kontakt mit alten Leuten zu meiden. Es sind fast alle imun dagegen und bei den Kindern ist es gut, wenn sie es so früh wie möglich hinter sich haben. Genau, damit sie es nicht im nächsten Urlaub bekommen...

    Lilu fliegt am Dienstag nach Hause. Sie wird ihren Urlaub also nicht im Hotelzimmer verbringen. Und WiPo grad nach dem Urlaub wäre doch perfekt. Dann bekommen es die Kinder nämlich nicht vor dem nächsten Urlaub...

    Als erstes bitte ruhig Blut bewahren. Es handelt sich um Windpocken und nicht um die Pest! WiPo sind eine zwar etwas mühsame, in aller Regel aber harmlose Krankheit. Ich wundere mich über die Hysterie, die deswegen in Deutschland ausbricht. Und was willst du schon machen? Haben sich deine Kinder angesteckt, ist das eben so. Da kann auch eine Ärztin nichts machen. Ich würde einfach beten, dass die Krankheit - wenn überhaupt - erst nach eurem Rückflug aUsbricht. Wenn ihr Pech habt, nimmt euch die Fluggesellschaft sonst nämlich nicht mit.

    Guter Tipp der Lehrerin meiner Tochter: Immer mal wieder ein Satz aus einem vom Kind geschriebenen Text nehmen und mit dem Kind zusammen ins Schön- und Richtigschreibheft übertragen. Die banalen Regeln erkläre ich - was sind Nomen, Adjektive, Verben, warum schreibt man Bäume und nicht Beume etc.

    An sich ist es Aufgabe der Schule, die "banalen" Regeln zu erklären und einzuüben.



    Ich habe mich in den letzten zwei Jahren davon verabschiedet, dass Schule an sich Aufgabe der Schule ist und auch Hausaufgaben selbständig gelöst werden sollen. Es ist schlicht nicht möglich. Fragt man nach, heisst es "Es gibt aber Kinder, die können das!". Klar gibt es in jeder Klasse ein, zwei Überflieger, die alles können. Meine Tochter ist zwar eine gute Schülerin, aber zu den Überfliegern gehört sie nicht. Nur richtet die Lehrerin an denen den Unterricht aus, folglich ist zu Hause unsere Mitarbeit gefragt. Bin echt gespannt, wie das bei meinem Sohn wird.

    Guter Tipp der Lehrerin meiner Tochter: Immer mal wieder ein Satz aus einem vom Kind geschriebenen Text nehmen und mit dem Kind zusammen ins Schön- und Richtigschreibheft übertragen. Die banalen Regeln erkläre ich - was sind Nomen, Adjektive, Verben, warum schreibt man Bäume und nicht Beume etc.

    Ich finde dieses "Schreiben nach Gehör" offen gesagt eine Verar.... der Kinder. Nachdem sie 100mal di geschrieben haben und sich das eingeprägt haben, kommt jemand und findet "Man schreibt übrigens die". Wo soll da der Sinn sein? Kar ist es frustierend, wenn jeder Fehler rot abgestrichen wird. Aber es gibt doch auch noch ein Mittelmass. Zumindest die Lehrerin meiner Tochter hat das sehr gut drauf.

    Hier gottseidank auch nicht. Unser Dialekt ist ja schon fast eine eigene Sprache. Die Kinder müssen zuerst mal anständig Hochdeutsch lernen. Und ich staune, was meine Tochter in der der Rechtschreibung am Ende der 2. Klasse schon alles kann. "Satzanfang gross, Punkt am Schluss" hat sie automatisiert, "Nomen gross" klappt auch sehr gut und auch einfache Doppelungen (Wasser, Schnee, Löffel..). Die Kinder haben jede Woche einen Wochensatz, den sie bis am Freitag schreiben lernen müssen. Das hat extrem viel gebracht. Und ich bin auch überrascht, wie selbstverständlich sie schon Hochdeutsch spricht mit ihrer deutschen Cousine. In der Schule wird konsequent in allen Fächern Hochdeutsch gesprochen - auch im Turnen und im Zeichnen. Das war zu meiner Zeit noch anders.

    Letzte Woche hat meine Tochter zwei Freundinnen eingeladen. Die Grösse war umgekehrt zum Alter! Ich musste grad lachen.


    Oh ja - KiGa hat mein Sohn auch gesehen! Gemäss Kindergärtnerin fällt er aber nicht negativ auf. Das spart er sich für zu Hause auf #haare. Ich könnte ihn ca. drei Mal pro Tag auf den Mond schiessen. Aber es sind nur noch 7 Tage, dann beginnen unsere verlängerten Sommerferien.

    Hier sind es wohl so 126 cm und 24 kg. Er ist letztes Jahr enorm gewachsen. Ich kaufe ständig neue Kleider.


    Wir konnten ja immerhin schon zwei Jahre üben, was Schulbetrieb und Schulferien angeht. Gerade hier in der Schweiz ist es für viele Lehrer noch selbstverständlich, dass die Mutter zu Hause ist. Bis vor zwei Jahren gab es hier noch nicht mal einen Hort!

    Wir haben das Glück, dass wir erstens einen wohlwollenden Schulleiter haben und zweitens die Lehrerinnen unserer Kinder unser Gesuch vorbehaltlos unterstützen. Aber dass es so einfach ging, hat mich dann doch etwas überrascht. Ich habe beim Schulleiter vorsondiert und zwischen den Zeilen gehört, dass Gesuche nach dem Motto "once in a lifetime" gute Chancen haben und er immer bei den Lehrern nachfrage, wie es mit den Kindern in der Schule/KiGA geht. Wir haben dann die Lehrerinnen über unser Vorhaben informiert, das Gesuch eingereicht und bereits nach 10 Tagen die Bestätigung erhalten. Dei Kompetenz dafür liegt hier übrigens vollumfänglich bei Schulleiter. Das Schulamt weiss das gar nicht. Mein Sohn hatte zuerst etwas Mühe, dass er den KiGa-Aschluss verpasst, aber mittlerweile hat er es gesehen mit Kindergarten. Er ist ganz froh, dass er um die letzten vier Wochen rumkommt. Für meine Tochter haben wir etwas Schulstoff mitbekommen - aber sehr überschaubar.

    Unser Auto hat Isofix und folglich hatten und haben wir immer Sitze mit Isofix. Alles andere würde für mich keinen Sinn machen. Kommt dazu, dass man einen Nicht-Isofix-Sitz Immer angurten muss, auch wenn er leer ist. Sonst fliegt er dir bei einem BremsmaNöver um die Ohren. Das wäre mir aber viel zu mühsam.

    Wir waren vor drei Jahren eine Woche auf dem Camping Julianahoeve in Zeeland. Ist super für mit Kinder und die Umgebung fanden wir Binnenländer einfach nur toll.


    Wir haben dieses Jahr eine neunwöchige Reise durch Finnland und Norwegen auf dem Programm. Am 16. Juni nach der Schule geht es los Richtung Travemünde. Dort fährt am 18. Juni morgens um drei die Fahre nach Helsinki. Wir werden dann durch Finnland aNs Nordkapp fahren und der norwegischen Küste nach wieder gegen Süden bis kindestens nach Trondheim. Dort geht es dann je nach Zeit entweder über Oslo Kiel wieder nach Hause oder über Bergen Hirtshals. Die Kinder wurden für diese Reise vier Wochen von der Schule freigestellt. Wir freuen uns sehr!

    Gibt es bei uns auch nicht. Hier muss das Kind vor dem Kindergarteneintritt - der hier obligatorisch ist und zur Schule gehört - vom eigenen Kinderarzt untersucht werden. Das ist aber die normale 4-Jahresuntersuchung, also nichts Zusätzliches. Ich fand schon das grenzwertig. Das liegt doch in der Verantwortung der Eltern. Ich kann eine solche staatliche Bevormundung nicht ausstehen. Aber klar: Es gibt auch Kinder, denen nicht so gut geschaut wird. Und für die ist es eine Chance.