Beiträge von Poldibaer

    Unsere Kleine, grad 1 Jahr, hatte das bis gestern auch. Sie hatte kaum Apetit, aber Eiswürfel lutschen war sehr willkommen. Ansonsten halt auch nur mit T-Shirt bekleidet rum Krabbeln lassen, bzw. viel tragen/spazieren gehen, weil alles andere eh doof war.

    Großer mit einem Jahr Masern Einzelimpfstoff mit 15 Monaten 5-Fach Impfung.

    Kleine gerade begonnen mit einem Jahr 5-fach und mit 18 Monaten Masern Einzelimpfstoff, wenn wir den bekommen. Wenn nicht dann MMR.


    Im Jugendalter würde ich dann noch mal prüfen, was sie nicht gehabt haben und dann ggf. nachimpfen.

    Ich habe heute mit der Kleinen ein Buch angeschaut und zeige auf ein Bild mit einem Tier und sage „schau mal was da für ein Tier ist“. Der Große schaut über meine Schulter und sagt „na ein Töröding“.


    Was hat er wohl gemeint?!:D

    Also auch erstmal ein Drücker von mir. Das Thema Kinder und Schlafen ist für mich persönlich echt das anstrengenste bis jetzt am Thema Elternschaft. Ich kann deine Frustration verstehen. Hör nicht auf die anderen. Es ist dein Kind, deine Familie und ihr dürft für euch den Weg finden der zu euch passt.

    Was mich an der Uhrzeit etwas irritiert, ist dass er schon um 17:30 Uhr Müdigkeit zeigt. Darf ich fragen wir oft er tagsüber noch schläft?

    Ich hab (und hatte) bei beiden Kindern in dem Alter so 20 Uhr als abendliche Einschlafzeit.


    Die Kleine (wird morgen ein Jahr) hat aktuell folgenden Rythmus:

    Aufstehen: 7 Uhr

    Mittagsschlaf: 11:30/12:00 Uhr bis 14:00/14:30 Uhr

    Nachtschlaf: 20 Uhr


    Beim Großen war es ähnlich, allerdings hat er den Mittagsschlaf mit Unterbrechungen gemacht und war auch in der Einschlafbegleitung anstrengender (Die Kleine ist einfach eine traumhafte Schläferin #love).


    Worauf ich hinaus will. Ist 17:30 Uhr nicht vielleicht doch zu früh?

    Poldibaer und Jette Faszinierend! Es entzieht sich schon meiner Vorstellungskraft, wie es gelingen könnte aufzupassen, dass ein Baby nicht aus einem an drei Seiten offenen Bett krabbelt... Ich konnte früher nur warten, bis das Baby so ausgepowert war, dass es von alleine ins Bett kam.

    Es war nur das Fußende offen. Rechts und Links lagen mein Mann und ich und dann kommt jeweils die Wand. Außerdem liegen die Matrazen nur auf dem Rost mit Holzrahmen drum rum. Raus fallen wäre also nicht schlimm gewesen, da nur 20-30 cm hoch #super

    Ich frage mich gerade, wie man ein Kind, das krabbeln oder laufen kann, ins Bett legt oder dort liegen lässt, wenn es keinen Bock darauf hat. Ich kann meinen Sohn, seit er sich fortbewegen kann, nicht mehr hinlegen. Da Heras Baby auch fortbewegungsfähig sein dürfte, erstaunen mich derartige Ideen etwas.

    Im Kinderbett dürfte das kaum klappen, aber die TS schreibt ja dass sie ein Familienbett haben. Wenn ich mich daneben lege, aufpasse, dass nicht raus gekrabbelt wird, kuschle, streichle, etc. und das Kind immer mal wieder hinlege funktioniert das wunderbar. Für mich war irgendwann klar, ich stehe nur im Notfall auf (Krankheit, Zahnungsschmerzen, etc.). Pipi ging ins Töpfchen/Schüssel neben dem Bett und beruhigen, weil das „Angebot“ bzgl. ein-/weiterschlafen dem Zwerg/ der Zwergin nicht passt geht auch im Liegen bzw. im Bett sitzend. Wenn man mal so ne Situation hat, dass nachts getragen werden wollte, dann habe ich dass auch gemacht. Aber wir hatten beim Großen das über Wochen hinweg, dass er nachts regelmäßig mal ne Stunde wach war, Bespaßung wollte und ständig an die Brust und das zu einer Zeit in der ich wieder gearbeitet habe und auch noch schwanger geworden bin. Da war mein Bedürfnis nach nicht aufstehen bzw. keinem nächtlichen Entertainment größer. Er hat genau zwei Nächte gemotzt, dass ich ihn immer wieder hingelegt habe, sparsam mit Worten war und auch nicht alle 10 min die Brust angeboten habe, dann war das vorbei. Wir waren immer da, haben mit ihm gekuschelt und ihn getröstet. Aber Aufstehen bzw. Dauer-Intervall-Stillen wurde abgeschafft, weil wir nicht mehr konnten. Es war zwar auch anstrengend mit nem wachen Kind im Bett zu bleiben, aber weniger als rumtragen allemal

    Das mit dem Abhalten kann ich zu 100 % unterschreiben.

    Ansonsten würde ich tatsächlich versuchen was an der Einschlafsituation zu ändern, so wie es Drama beschreibt. Und das auch in der Nacht. Sprich ich würde nicht rumlaufen, sondern ihn im Bett lassen, Licht auslassen und ihn ggf. Streicheln, etc. Schlimmstenfalls turnt er halt rum oder schimpft. Ihr seid ja da und lasst ihn nicht mit seinem Ärger allein.

    Das gibt mir ja Hoffnung, dass es wirklich nur die Zähne sind. Ich hatte gestern noch einen Termin beim Frauenarzt wegen einer anderen Sache und ihn gleich mal drauf schauen lassen. Er hat vorsichtshalber mal nen Abstrich gemacht. Morgen bekomme ich das Ergebnis. Er meinte aber auch, dass es nicht nach Soor aussieht.

    Ich bin gerade etwas unsicher woran das liegen könnte, aber vielleicht hat jemand von euch ja auch die Erfahrung gemacht. Seit drei Tagen sind meine Brustwarzen wund und das nach über 11 Monaten stillen. Die Maus hat kürzlich erst die oberen Schneidezähne bekommen und jetzt frag ich mich ob das daran liegt, oder ob es vielleicht doch Soor oder dergleichen ist. Kennt das jemand?

    Bei Freunden von uns war das Abstillen mit 1,5 Jahren nötig und die hatten das Problem, dass die Tochter gegen vier Uhr morgens richtig Hunger bekommen hat. Weil sie im Bett auch nicht Brei füttern wollten, haben sie diese Instant-Getreide-Flocken genommen und mit viel Flüssigkeit (Wasser und Kuhmilch verdünnt und das aus einer Tasse zum Trinken gegeben. Hat wohl gut funktioniert.

    Ich hab den Großen bis er 1,5 war gestillt. Dann hat ihm die Milch wegen der erneuten Schwangerschaft nicht mehr geschmeckt und er hat von sich aus aufgehört. Eigentlich wollte ich ihn länger stillen und hab mich auch auf das Tandemstillen gefreut. Ich war etwas enttäuscht, dass er so früh abgebrochen hat. Nr. 2 ist jetzt 11 Monate und stillt noch fleißig. Ich hab mir vorgenommen ihr das so lange zu ermöglichen wie sie mag und mich nicht stresst. Allerdings würde ich das jetzt auch so nach und nach in den privaten Bereich verlagern, weil es wie Fiawin schon sagt irgendwann mehr Zuwendung als Ernährung ist und das ist für mich dann zu persönlich. Ich hab allerdings tatsächlich schon den ein oder anderen Kommentar abbekommen. Beim Großen kam es von meinem Papa, der der Meinung war mit vier Monate braucht das Kind richtiges Essen und mit sechs Monaten sollte ich nun wirklich mal abstillen. Das durfte ich mir ziemlich lange anhören. Als wir dann eigentlich nur noch morgens, vor dem Mittagsschlaf und abends bzw. nachts gestillt haben und er es nicht mehr mitbekommen hat war Ruhe. Bis jetzt hat er bei der Kleinen noch nichts gesagt. Aber ich war auch ganz gut im Ignorieren. Bei ihr bin ich allerdings als sie acht Monate war auch ganz entsetzt von einer älteren Frau darauf angesprochen worden „was, du stillst noch?!“ und ich war ehrlich gesagt etwas schockiert, dass das so ungewöhnlich ist, weil ich mittlerweile einige Langzeit-Still-Muttis kenne und auch einige, die gerne länger oder überhaupt gestillt hätten, wenn es keine Komplikationen gegeben hätte. Mein grundsätzliches Gefühl ist also es werden immer mehr die stillen und die auch länger stillen.

    Ich schließe mich Ebun an und würde sie zum einen ganz ehrlich, ohne Vorwurf, sondern mit echtem Interesse darauf ansprechen.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie vielleicht einfach nur eine direkte Art hat und es gar nicht böse meint. Ich persönlich bin auch schon mal mit anderen Frauen aneinander geraten. Denen war ich zu „arrogant“. Dabei hatte ich persönlich gar nicht das Gefühl oder Absicht sie von oben herab zu behandeln. Ich war wie immer freundlich, sachlich aber auch direkt. Das ist meine Art, die mich super mit Männern zusammen arbeiten lässt. Frauen wollen oft noch mal extra „gestreichelt“ werden (Stichwort verschiedene Kommunikationsstile von Männern und Frauen). Seitdem ich mir dessen bewusst bin, klappt es auch mit Frauen besser, wenn auch für mich umständlicher, weil man nicht sachlich-direkt mit vielen Frauen reden kann, sondern immer die persönliche Komponenten berücksichtigen muss. Ich will jetzt nicht sagen, dass es in deinem Fall so ist, aber vielleicht ist deine Kollegin vom Kommunikationsstil eher „männlich“, oder es nicht anders gewohnt, wenn sie beispielsweise im vorherigen Job hauptsächlich mit Männern oder einem etwas ruppigerem Clientel zu tun hatte. Deswegen würde ich es erstmal nicht persönlich nehmen und sie unvoreingenommen darauf ansprechen.

    Hier auch sprachbegabt mit knapp drei. Bruder Jakob geht auch schon in drei Sprachen, Satzbildung ist auch sehr oft grammatikalisch korrekt, Wortschatz auch enorm groß und auch selten benutzte Wörter werden meist im richtigen Kontext wiedergegeben. Er erfindet auch Wörter zu irgendwelchen Gebilden, die er mit Duplo gebaut hat. Manchmal ist es sowas verständliches wie „Straßenschneefeger“, manchmal auch was völlig unverständliches wie „Bakenone“. Wir versuchen vieles kindgerecht zu erklären und werden auch entsprechend mit „warum“ gelöchert. Dabei merkt man dann schon, dass er noch klein ist. Insgesamt haben wir aber schon den Eindruck (und die Tagesmutter auch), dass er auch geistig ziemlich weit ist. Man sieht richtig wie er denkt. Er ist auch total schlagfertig. Da sind wir des öfteren echt baff. Aber ob das eine mit dem anderen zu tun hat, bezweifle ich.

    Dafür ist er was sich selbst anziehen bzw. ausziehen angeht noch sehr unselbstständig. Er kann und will es nicht. Er will auch gerne noch gefüttert werden, obwohl er das eigentlich kann. Ist ihm aber zu anstrengend/blöd (?). Das kann jetzt an der kleinen Schwester liegen, so nach dem Motto „ich will auch klein sein“ oder tatsächlich ein ich bin so gut im sprachlichen, also hinke ich in der Feinmotorik hinterher #confused

    Zwiebelsäckchen werden noch empfohlen.

    Zwiebel hilft hier gut und ist immer verfügbar. Ich mache allerdings keine Säckchen, sondern presse vorher etwas klein geschnittene Zwiebel in der Knoblauchpresse aus. Den Saft träufle ich dann mittels Pipette ins Ohr. Wichtig ist, dass er nicht zu kalt sein darf, also am besten kurz in der Hand anwärmen. Aber das hilft echt super und auch bei Kindern einfacher anzuwenden, weil die Säckchen seltenst am Ohr belassen werden.

    Die gleichen Sorgen bzgl. Schlafen hatte ich auch bei der Tagesmutter. Aber wie schon meine Vorredner schrieben, daheim und Tagesmutter sind zwei unterschiedliche paar Stiefel. Meine Tagesmutter hat damals gesagt „irgendwann schlafen sie alle.“ Und sie hatte Recht. Anfangs im Arm, dann im Buggy und zum Schluss im Reisebett. Und das meist auch noch viel besser als zuhause.

    Zu deinen Gefühlen bzgl. der Ablehnung deiner Person durch deinen Sohn kann ich nur sagen, dass ist nicht ungewöhnlich und hat nichts mit dir oder deinen Fähigkeiten als Papa zu tun. Deine Frau hat schon durch das Stillen eine engere Bindung und ist, so wie ich das rauslese, einfache die primäre Bezugsperson. Das ist manchmal nervig - für beide Seiten. Mein Mann steht manchmal auch einfach nur hilflos und gefrustet daneben, wenn Großkind (mittlerweile knapp drei) sich nicht von ihm ins Bett bringen, Trösten, Tragen,... lassen will. Und ich bin gefrustet weil er dann nur mich will. Wir Mütter können das oft gar nicht nachempfinden, wie es den Vätern dann geht. Das nichts tun können, nur zuschauen stell ich mir echt hart vor. Wenn du deiner Frau in solchen Stressphasen schon das Kind nicht abnehmen kannst, dann mach andere Dinge, die ihr gut tun. Haushalt, Kochen, Fußmassage, organisiere einen freien Nachmittag für sie mit ihrer besten Freundin und pass in der Zeit aufs Kind auf,...Das gibt dir dann das Gefühl zu helfen und sie fühlt sich gleichzeitig auch ernst genommen und unterstützt. Und das es gar so heftig ist, ist wirklich nur eine Phase. Die kommen und gehen und irgendwann sagt dein Sohn sowas wie „Papa soll mich ins Bett bringen“ oder einfach nur „Papa, ich hab dich lieb.“ (Hat unserer gestern zum ersten Mal einfach so zu seinem Papa gesagt. Der war natürlich so seelig, dass ihm die Tränen gekommen sind).


    Zum Thema Familienbett. Wenn es euch stresst und nur dann würde ich es auflösen. Ich vermute aber mal, dass es für deine Frau auch nicht entspannter ist alle zwei Stunden aufzustehen und ins Kinderzimmer zu laufen um zu stillen. Wie groß ist euer Familienbett überhaupt? Vielleicht lässt sich da ja etwas optimieren.

    Also ich kann jetzt nicht für deine Kinder sprechen, aber ich hab in meinem Leben schon beides erlebt. In jungen Jahren hatte ich eher wenige Freunde und dafür innig. Das ging so bis 16/17 Jahre. Dann hatte ich so ne Phase während Kollegstufe/Studium, wo ich zwar viele Bekanntschaften hatte, aber keine wirklich innigen Freundschaften. Jetzt ist es recht ausgewogen. Ich habe einige tiefe Freundschaften aber auch viele Kontakte vor allem wegen der Kinder.

    Jedenfalls hat beides so seine Vor-und Nachteile. Hat man nur wenige innige Freundschaften und die zerbrechen aus irgendwelchen Gründen (bei mir war das so, dass die eine Freundin weit weggezogen ist und ich mich mit der anderen zerstritten hab, während ich selbst auch noch ein Jahr im Ausland war), dann ist man ziemlich einsam. Da ich eh ein ganz spezieller Typ Mensch mit ausgeprägter eigener Meinung bin, hab ich mir gerade in der Pupertät schwer getan, mich in Gruppen zu integrieren. Da hatte ich dann häufiger Tiefs, weil ich eben nur die zwei Freundinnen hatte und sonst nicht so wirklich beliebt war.

    Allerdings muss ich sagen am einsamsten hab ich mich in der Zeit mit den vielen Bekanntschaften gefühlt und den wenigen „Herzensfreundschaften“. Ich würde meinen Kindern immer mind. eine beste Freundin/Freund wünschen.

    Aber ich kenne auch Menschen die brauchen das gar nicht. Das sind aber alles ausnahmslos Männer. Ich würde also sagen, es ist Typsache und auch ein Stück weit Geschlechterspezifisch.