Beiträge von Poldibaer

    Hallo liebe Raben,

    Helft mir mal beim Denken. Unsere Maus ist tagsüber trocken. Nachts nässt sie aber in neun von zehn Nächten noch ein. Meist zwischen 22-23 Uhr. Ein vorsorgliches Abhalten bringt leider nix. Man muss abpassen, dass sie unruhig wird. Das funktioniert aber meist nur in 50% der Fälle. An sich hab ich aber auch kein riesengroßes Problem damit, aber mich nerven die Wegwerfwindeln. Ich nehm zwar Ökowindeln, aber trotzdem gefällt mir das nicht so wirklich.

    Jetzt hab ich überlegt, ob ich vielleicht doch noch Soffies anschaffe, frage mich aber, ob sich das für nur nachts überhaupt rechnet und ob die dann dicht halten. Sie will jetzt immer öfter nachts keine Windel mehr anziehen. Dann zieh ich ihr von der Windelmanufaktur Wolltrainer mit Einlage an. Leider halten die aber auch nicht 100 % dicht (da schließlich als Trainer gedacht) und ich muss sie nachts umziehen und das Bett neu beziehen, was auf Dauer auch nervt.
    Jetzt ist die Frage, was macht Sinn. Bei den WWW bleiben? Soffies ausprobieren? Wenn ja welche? Sie sollten halt am besten im Dunkeln gut auszuziehen fürs abhalten und ggf. auch leicht zu wechseln sein.
    Was würdet ihr mir raten?

    Hast du die Möglichkeit ihn zuhause unten ohne rumlaufen zu lassen? Wir haben das bei unserer Tochter in solchen Phasen gerne gemacht. Töpfchen in Sichtweite und wenn es für mein Empfinden doch etwas frisch war, dann halt mit Stulpen und dicken Socken. Klar musste man erstmal etwas wischen, aber so hatte sie es relativ schnell raus, dann dafür doch aufs Klo oder Töpfchen zu gehen.

    Wir haben unser Familienbett auch selbst gebaut. Quasi ein Holzrahmen um drei 90er Lattenroste und ein 70er Kinderlattenrost (ging nicht anders wegen der Tür).

    Freunde von uns hatten das zuerst auch, aber sind vor nem Jahr auf ein Familienbett von einem österreichischen Hersteller umgestiegen. Die Betten lassen sich angeblich später als Einzelbetten nutzen. Ich glaube das war dieser Hersteller: https://www.familienbett.at/familienbetten.html

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen, möchte aber meine Geschichte kurz darstellen. Ich bin selbst Zwilling. Zweieiig. Mein Bruder und ich waren bis zur siebten Klasse zusammen. Kindergarten und Grundschule waren so auch in Ordnung. Damals war es auch noch ganz schön und unsere unterschiedlichen Begabungen auch für uns noch nicht so wichtig.

    In der Weiterführenden Schule hätte ich mir tatsächlich gewünscht, wir wären getrennt gewesen. Ab da waren für uns die Vergleiche seitens Eltern und Lehrer spürbarer. Da ich schulisch tendenziell besser war als er, war der Leistungsdruck für ihn größer und das hat uns für viele Jahre entzweit. Er hat mich gehasst dafür, dass ich so gut war und ich hab ihn dafür gehasst, dass er mich deswegen nicht leiden konnte.
    Erst zu meiner eigenen Hochzeit Ende zwanzig haben wir uns wieder angenähert. Heute haben wir ein gutes Verhältnis zueinander, aber uns hätte viel Leid erspart werden können, wenn nicht jede Schulaufgabe und jede Note die wir damals mit nach Hause gebracht haben nicht so vergleichbar gewesen wäre. Ein großen Anteil daran hatten natürlich auch meine Eltern. Sätze wie „deine Schwester hatte aber eine eins. So schwer kann die Schulaufgabe nicht gewesen sein!“, oder „deine Schwester hatte nur eine Vokabel bei der Abfrage falsch, du vier, also noch mal lernen. Deine Schwester kann schon mal spielen gehen...“ waren sicher nicht förderlich. Ich denke für ihn wäre es einfacher gewesen, wenn er wenigstens hätte erwidern können, dass die Aufgaben schwerer waren, der Lehrer strenger ist oder nicht so gut erklärt hat. Ich denke, aber egal wofür man sich entscheidet, man sollte als Eltern ganz besonders aufpassen mit Vergleichen, um solche Unterschiede nicht noch deutlicher zu machen.

    Meine Tochter hatte auch das Bedürfnis zu schreien, wenn es ums einschlafen geht. Das hat mich echt zum verzweifeln gebracht. Wir haben alles mögliche versucht, aber gefühlt wurde es immer schlimmer. Bis meine Hebamme meinte, dass ich nicht versuchen soll durch schuckeln oder ähnliches das Kind zu beruhigen, sonder ihr zuhören soll. Wenn dir jemand erzählen will, wie anstrengend sein Tag war sagst du ja auch nicht sch sch, wir gehen spazieren, aber bitte halte die Klappe. Meine Einstellung da zu ändern, sie nur im Arm zu halten oder einfach nur neben ihr zu liegen und ihr Schreien als ein Erzählen zu verstehen, hat bei uns die Wende gebracht. Vielleicht hilft der Gedanke ja deinem Mann auch. Er muss sie nicht zum Schweigen bringen. Das hat uns damals den Druck genommen und die Situation innerhalb weniger Tage super entspannt. Ein paar Wochen drauf konnte ich sogar beide Kinder gleichzeitig ins Bett bringen. Mit dem Großen wurde ganz doll gekuschelt und die Kleine hat neben mir gebrabbelt und gelegentlich gemotzt. Hauptsache ich war da und hab ihr zugehört.

    Ich reih mich da mal mit unserer Tochter ein und muss sagen, ich bin gerade so dankbar, dass wir nicht den einzigen Sturkopf haben. Sie ist knapp 2,5 und hier ist es das Gleiche. Schicken wenn sie nicht muss klappt gar nicht. Wir haben auch noch recht häufig Unfälle. Es gibt Tage wie heute, da klappt es völlig unfallfrei und dann haben wir welche mit 4 nassen Hosen. Wenn wir unterwegs sind hab ich immer 2 Wechselhosen und Unterhosen mit dabei und eine leere Plastiktüte, für mögliche nasse Klamotten. Das mit rumschleppen ist mittlerweile schon Gewohnheit.
    Den Gedanken „Kind XY ist schon längst sauber“, ergänzt oft durch ein „und die war nicht windelfrei“ kenne ich gut. Es gibt Tage, da frustriert mich das unendlich. Aber wie heißt es so schön „wenn man am Gras zieht wächst es auch nicht schneller!“ Also hoffe ich, dass es sich bald verwächst. Im Januar kommt sie in den Kindergarten. Dort ist es üblich, dass die Kinder alleine gehen (können). In der Krippe muss aufgrund der räumlichen Gegebenheiten eine Erzieherin mit. Ich hoffe, dass das meinem Autonomiebedürftigen Kind noch mal ein Ansporn ist.

    Kuekenmama ich wünsche euch auch noch gute Nerven.

    Also wir haben von der WindelManufaktur so Trainingshöschen aus Merinowolle. Die sind nicht 100% dicht, halten aber, wenn sie gut eingewaschen sind und man bei den Einlagen welche mit PUL nimmt zu 99% die Nacht aus. Wir haben allerdings auch ein Mädchen. Da kann nix „verrutschen“.

    Ich hab als Aufstrich auch einfach so mal Obst püriert oder, wenn es mal schnell gehen musste, dieses Obstquetsch-Teile oder Obstgläschen als „Marmeladenersatz“.

    Das ging auch gut in Verbindung mit Pfannkuchen.

    Vielen Dank euch allen für die zahlreichen Antworten.

    Trin, Mondkalb Komforttrage haben wir auch, ist mir aber für Flugzeug und Anreise mit Zug zum Flughafen zu sperrig.

    Kanga wäre interessant, da müsste ich aber erstmal ein passendes Tuch finden oder kaufen. Letzteres würde ich aber nur ungern, weil ich es nur für den Urlaub bräuchte, da wir zuhause diverse Transportmöglichkeiten rumstehen haben.

    Jaennchen und Maëlys Double Hammock hab ich bisher noch nie gebunden. Könnte ich mal ausprobieren. (PS: ja, ich liebe dieses Tuch #love)


    Im Großen und Ganzen werde ich eher nur kurz tragen. Vielleicht mal ne halbe Stunde/ Stunde. Es wäre trotzdem gut, wenn es für uns beide bequem wäre.

    Möwe er bleibt schon verhältnismäßig ruhig sitzen. Ansonsten muss er runter. Wer zappelt hat genug Power zum selber Laufen #nägel

    Hallo zusammen, ich bräuchte mal wieder rabige Erfahrungen in Sachen Tragen. Wir fliegen demnächst in Urlaub mit unseren beiden Kindern. Für die Kleine nehmen wir einen Buggy mit. Der Große - 4 Jahre, knapp 17 kg - läuft natürlich schon viel, wenn es aber dann doch längere Ausflüge werden, würde ich gerne das Tragetuch mitnehmen. Ich habe ein 4,70m Tuch, leicht elastisch. Die Kleine habe ich häufiger in der gekreuzten Rucksacktrage getragen. Das ging ganz gut. Mit dem Großen fand ich das aber eher unbequem. Welche Bindeweise für den Rücken könnt ihr mir für einen 4-jährigen empfehlen?

    Obstsalat ja, ich glaube wir haben so ziemlich alle möglichen Varianten durch. Sie mag gerade einfach nicht.

    Heute hatten wir aber tatsächlich mal wieder einen guten Tag. Ich hab sie mit der gleichen Hose von der KiTa abgeholt, in der ich sie morgens gebracht habe. Die Erzieherinnen meinten, sie hätten ihr einfach nicht die Frage gestellt ob sie muss, sonder sind einfach mit ihr gegangen. Sie hat dabei nicht protestiert und es kam auch jedes Mal Pipi. Dafür war zuhause dann wieder dreimal nass.

    Kein Infekt und keine Impfung. Sie ist gerade insgesamt etwas neben der Spur. Sie macht gerade sprachlich wahnsinnige Sprünge. Für mich wirkt es wie ein Entwicklungsschub. Einschlafen ist grad auch so ein Thema.

    Trainerhöschen hat sie in der KiTa an. Aber ich hab nur 10 Stück und muss alle zwei Tage waschen, obwohl sie die ja nur vormittags an hat. Zuhause greife ich dann auf normale Unterhosen oder eben nackig zurück. Zum Schlafen hat sie Windeln an. Das oft reicht schon für den wunden Po. Sie war da schon von Anfang an sehr empfindlich.

    Ich muss grad mal Jammern. Mausi ist grad zwei geworden und seit ca. 2 Wochen wird gestreikt. Groß wie Klein landet in der Hose. Selbst wenn sie unten rum ohne ist lässt sie es einfach laufen. Wenn man fragt sagt sie nein, selbst wenn ich ihr ansehen, dass sie offensichtlich muss und zwei Minuten später ist alles nass.

    Das ist sooooo frustrierend. Es ist, als hätte sie alles vergessen was wir in Sachen Windelfrei die letzten beiden Jahre gemacht haben. Ich weiß, es ist nur eine Phase, aber die Gefühle kommen bei mir trotzdem hoch, dass ich mich ärgere. Ich weiß, ist nicht nötig und ich sollte es entspannter sehen... *grummel*

    Wer schickt mir eine Portion Gelassenheit und Kopftätschler?

    Ich überlege die ganze Zeit ihr wieder eine Windel anzuziehen, aber sie wird so schnell wund. Selbst ohne Windel ist sie häufig rot. Mit ist es noch schlimmer. Ach ich weiß grad einfach nicht, was am besten wäre. #confused#haare