Beiträge von Preschoolmum

    Wir laufen früh auch. Trotzdem ist es oft dann doch im Laufe des Tages anders, z.b. weil die Sonne doch stark scheint obwohls früh nach Regen aussah, plötzlich regnet obwohl keiner gemeldet war oder es nach nem Gewitter plötzlich empfindlich abgekühlt hat.


    Oder so Aktionen wie gestern, wo ich Sohni mit patschnassem Shirt schon völlig ausgekühlt abgeholt hab. Er und seine Freundin haben die Kinderpflegerin beim Blumengiessen geärgert und sie hat aus Spass den Schlauch mal kurz über die Kinder gehalten. Die Kinderpflegerin meinte, die hätten nur paar Tropfen abgekriegt- naja, die Freundin schon, Sohni irgendwie nicht. Da war ich echt sehr froh um das Ersatzshirt.

    Gib mir mal die Rot / hast Du noch ne andere Rot? sag ich auch. Schon immer und fand auch noch keiner komisch. Scheint in Franken (zumindest Ober- und Mittel-) ganz normal zu sein. #weissnicht


    Witzig aberfällt mir grade auf: das gilt nur bei künstlerischen Malfarben, egal welcher Variante (also Bubtstifte, Wasserfarben, Acryl,...)

    Bei Knetmasse z.b. heisst es "Gib mir mal die Rote" und im Baumarkt "Ich brauch ein Rot/gibt es noch ein anderes Rot" #blink

    Tageskind 1 3/4 soll die Socken anziehen und hat dazu keine Lust. Nach einigem Träumen und mich frech angrinsen probiert sie es mit "nich kann".

    Ich natürlich "Oh doch, Du kannst es und Du wirst es selber machen. Und bitte jetzt, wir müssen los."


    Sie legt ihren frech-nachdenk-Blick auf und den Kopf schief, grinst, nimmt die Socken in die Hände und pustet zweimal kräftig rein. Schaut wieder zu mir und sagt triumpfierend-erklärend:

    "Heiss!!!"


    Freche kleine Maus. #love

    Und da soll man ernst bleiben. #lol

    Auch heute erkranken Kinder - trotz Zweifachimpfung - an Masern. Der Anteil der Geimpften an den Masernerkrankten steigt - laut den Zahlen des RKI (weil einfach kaum noch Kinder nicht geimpft).

    Das macht aber doch gar keinen Sinn, Astarte O_o

    Da hab ich gestern was dazu gelesen mathematisch.

    Ich versuch mal ob ichs zusammenkrieg:


    Wenn früher 50% geimpft wurden und bei den geimpften einer dabei war, der sie trotzdem gekriegt hat, war die Gesamterkrankung 51%. Die Rate der geimpft erkrankten war 2%, die der ungeimpften 100%


    Wenn heute alle geimpft sind (mathematisches Beispiel!) , dann sind von 100 Erkrankten 100 % geimpft. Das sagt aber nix über die Häufigkeit der Infektion aus. Die 100% können früher 5000 Kinder gewesen sein und heute 50.



    minami das ist jetzt einzelfall gegen Statistik. Mein Einzelfall sieht übrigens anders aus als deiner. Ich kenne kaum jemanden, der Masern hatte. Die anderen kinderkrankheiten waren verbreitet. Aber auch die hatte nicht “jeder“.

    Wenn deine Mutter keine Angst hatte um folgeschäden, heißt das nicht, dass es harmlos war. Sondern nur, dass die Risiken noch nicht bei ihr angekommen waren.

    Genauso hier. Ich kenn keinen einzigen Masernfall in meiner Kindheit. Bei uns im Ort ist aber letztes? vorletztes? Jahr ein Mädchen an den Spätfolgen gestorben (angesteckt mit nem knappen Jahr, gestorben mit 10 oder so). Wurde in der Zeitung immer wieder berichtet wies ihr geht weil da immer wieder Spendenaktionen waren wegen Rollstuhlgerechtem Auto usw. Hat lange gelitten, war viele Jahre.

    ICh glaub, ob man Masern schlimm empfindet kommt immer darauf an was man im Umfeld erlebt hat.

    Meine Tante ist als kleines Kind an Scharlach gestorben. Bei uns in der Familie wird das daher nicht ganz so auf die leichte SChulter genommen wie in anderen Familien.

    Deswegen schreib ichs ja. Bei unsrem müssen nämlich alle außer die Vorschulkinder schlafen. Bringen und Abholen ist bei uns so, dass man sich an die gebuchten Zeiten halten muß als Maximalgrenze. Ich darf wenn ich ab 8 gebucht hab also z.B. bis zu Beginn der Kernzeit kommen, aber nicht vor 8. Genauso wenn ich bis zum Schluß gebucht hab darf ich trotzdem schon nach der Mittagspause abholen - wenn ich bis 15 Uhr gebucht hab aber nicht erst um 15:15 Uhr. )

    Punkt Kernzeit wid aber die Tür geschlossen und es wird nicht mehr oder nur noch mit Gemecker reingelassen. Find ich auch richtig, wenns ständig klingelt kann man weder Morgenkreis noch sonstwas machen und die Kinder können auch nicht richtig ins Spiel finden.

    Preschoolmum , ich verstehe dich schon, aber so bin ich nicht und sowas wuerde ich nicht tun. Aber ich verstehe, dass man aus den Erfahrungen heraus, voreingenommen reagiert. Ich habe eigentlich immer sehr grosses Verständnis fuer den Alltag der Erzieherinnen.

    Dieser Teil mit Sympathiepunkte in meinem ersten diesbezüglichen Post ging eigentlich weniger an Dich sondern war die Antwort auf Ivernas Post vorher ;)

    . Und dass es keinen verpflichtenden Mittagsschlaf gibt, da freue ich mich drauf. Das sind doch alles tolle Sachen, vielleicht sollte ich das mehr hier darstellen, dass ich da wirklich vieles toll finde. Oder dass Kinder erstmal zu nichts wirklich gezwungen werden.


    Noch was tolles - Kinder duerfen auch zu spät kommen und man kann sie relativ frei abholen.

    Ähm, darauf solltest Du Dich besser noch nicht so freuen ausser Du weisst es konkret von Eurem schon. Das wird seeeht unterschiedlich gehandhabt.

    Ein Beispiel das es deutlich macht:

    Ich hab aktuell ein Kind, das bei früh 16, Mittags 24 Grad folgendermaßen gebracht wird:

    Ärmelloser Body, Leggin, Socken (soweit ok), dicker Winterpulli oder dicke Fleecejacke. Ersatzkleidungskiste ist leer . Wenn ich mit dem Kind draussen bin (und wir gehen täglich raus) hab ich die Wahl, ob es ab 10 Uhr etwa frieren und krank werden oder überhitzen und kollabieren soll. Ich entscheide mich in der Regel für ersteres da weniger gefährlich, aber trotzdem blöd fürs Kind. Sonnenhut natürlich auch keinen, die Verantwortung für nen Sonnenstich möcht ich abet auch nicht übernehmen. Also kriegt sie ne Mullwindel um Kopf gebunden wenn wir raus gehen und muss zusätzlich sobald sie Sonne stärket sch eint im Wagen bleiben.

    Das Thema hab ich bei jeder Witterung, gerne auch wenns eiskalt ist nur im Sommerkleidchen "Mir ist nicht kalt" - stimmt, Mama fährt ja auch nur Auto mit Standheizung und geht nicht spazieren (müssen wir zweimal täglich wegen Kuga-Bringen und abholen, drin bleiben geht nicht. Wissen die Eltern auch)

    Reden mit der Mutter ergibt nur "Aber früh ist es doch...."/"Aber heute solls noch wärmer werden " /"Die Anderen muss ich erst waschen, muss jetzt einfach so gehen...."


    Wenn sowas Alltag ist versteht man das mit den Sympathiepunkten glaub ich.


    Verschissen ist da gar nicht das Thema. Nur ne gewisse Alarmbereitschaft "Na super , hoffentlich wird das nicht derselbe Theater wie bei X und Y.

    Dauerhaft natürlich nicht. Aber wenn gewisse Kinder Händewaschen (sprich, Wasserpanschen) schin. Und wenn die Kinder allein aufs Klo gehen kriegen es die Erzieherinnen oft erst nach ner Zeit mit dass der Boden nass ist.

    Das Argument war eigentlich auch nur Reaktion auf den whatabaoutism.

    Ich persönlich hätte ne Impfpflicht für Erzieher und ein Aufnahmeverbot für Ü3-Kinder ohne Masernimpfung in Kinderhäusern (also wo U3 und Ü3-Kinder täglich miteinander engen Kontakt haben) erstmal ausreichend gefunden.

    Nein, deutlich mehr sicher nicht. Aber manchmal sinds ja genau die zwei, drei Betten die am Schluss in genau dieser Klinik fehlen.

    Eigentlich wollte ich nur sagen, dass das Argument in diesem Zusammenhang hier unlogisch ist.


    Und Verkehrunfälle haben mit Impfung oder überhaupt Gesundheitswesen gar nix zu tun, von daher für dieses Thema grade irrelevant. Ist ja ne völlig andere Budgetstelle

    Ja, das schon. Dann wird aber die nächste Klinik angefahren.

    Praktisch läuft das so:

    Sani meldet den Patienten in der Notaufnahme der Klinik an die am ehesten in Frage kommt . Dann fragt die Notaufnahme dieser Klinik auf Intensiv nach ob die ein Bett frei haben. Oft ist es dann so, dass ein Patient der eigentlich schon recht stabil ist aber noch überwacht werden soll auf Normalstation verlegt werden kann wenns uuunbedingt sein muss. Das weiss derjenige am Telefon, sagt es der Notaufnahme und macht während der Krankenwagen auf den Weg macht (nachdem er von der Notaufnahme das ok gekriegt hat) alles für Verlegung und neuen Patienten bereit.


    Oder es sind eben alle noch unumgänglich intensivpflichtig, dann melden sagen die dass es nicht geht und der Sanifahrer rüft die nächste Klinik an.

    Normalerweise melden sich Kliniken aber vorher schon selbst ab in so nem Fall und werden dann gar nicht angefragt.


    Der weitere Weg oder die längere Zeit kann dann ein Problem sein, wenn dringend ne Not-Op gebraucht wird. Die restliche Akutversorgung und Stabilisierung ist im Krankenwagen möglich. Von daher dürfte die Zahl der Kinder, die deshalb sterben schon sehr gering sein und somit jetzt hier in diesem Zusammenhang statt Argument eher whataboutism sein



    Dass es da dringend Verbesserungsbedarf gibt keine Frage. Hat mit der Impfung aber nix zu tun.

    (Das heisst, etwas schon: Würden nämlich die schweren Masernverläufe und die SSPE wegfallen, hötten die Intensivstationen mehr freie Betten #angst )

    Iverna Nachdem ichs schon tausendmal hatte, dass das Entsprechende eben doch nicht dabei war (plötzlicher Wetterwechsel, vergessen, spontan geplante Aktivität, ....) und das auch von sämtlichen Erzieherinnen hör dass die das regelmäßig erleben kann ich sagen:

    Es mag einzelne Fälle geben wo es echt top funktioniert weil die Mutter an alle Eventualitäten denkt (oder der Kiga eh fast nie rausgeht). Aber zu 99% funktioniert es nicht und ist mit vielen Einschränkungen für Kind und Gruppe verbunden und mit viel Nerv für die Erzieherinnen.

    Bei mir verspielt man sich damit schonmal etliche Sympathiepunkte weil meine persönliche Erfahrung bisher ist, dass dann zum Einen eben oft doch nicht da ist was man braucht (Sonnenhut ist v.a. hier unumgänglich, ohne Matschsachen muss das Kind halt im Kinderwagen bleiben während der Rest Pfützenhüpfen darf oder in noch feuchten Sandkasten), zum Anderen es genau die Mütter (ja, ohne Genderkacke tatsächlich ausschließlich die Mütter - bei Vätern hatte ich dies Diskussion um Klamotten-Dalassen noch nie) sind, die sich auch sonst gern über Regeln hinwegsetzen oder Regeln und Autorität grundsätzlich erstmal in Frage stellen. Und das seeehr anstrengend ist.



    Ich sag nicht dass Du so bist, es gibt natürlich immer einzelne Ausnahmen.

    Mir gings nur drum zu zeigen, warum diese Regel ihren Sinn hat und wie Verweigern dieser Regel bei den Erzieherinnen ankommt.

    Was ist denn die Begründung für Hausschuhe? Warum reichen Strümpfe nicht? Woher kommen deine hausschuhregeln, Preschoolmum ?

    Aus dem, was in den Kigä die ich kenn so üblich ist und aus den Vorgaben der Unfallversicherung, die für uns Tagesmütter auch gelten (allerdings dürfen meine Tageskinder hier mit Fliesenflitzern laufen weil wir weder Treppen haben noch die Minis allein im Bad sind. Bei Treppen sind fest sitzende Hausschuhe vorgeschrieben, ansonsten stellt sich die Versicherung ggf. quer wenn ein Kind deshalb stürzt und sich verletzt.


    Das ist auch (egal ob mit oder ohne Treppen und Bad) der Grund, warum normale Socken nicht erlaubt sind.


    Abhängig vom Boden wären auch Lederpuschen mit rutschfester Sohle möglich. War früher in den alten Räumen immer meine Empfehlung. Geht jetzt wegen Laminat nicht mehr, da rutschen die zu arg.

    Runa nein, die verschimmelte Mütze meinte ich.


    Kurai Es müssen vier Kriterien erfüllt sein normal :

    - rutschsicher und Fuss-Trockenhaltend auch auf nassem Boden

    - fest am Fuss

    - gut von den Strassenschuhen zu unterscheiden wegen Hygiene (die Kinder spielen ja auch auf dem Boden. Da soll natürlich kein Strassendreck drauf sein.

    - bequem auch beim Krabbeln und Turnen


    So richtige feste Hausschuhe wies z.b. von Elefanten gibt mag sie auch nicht? Die hat Sohni immer an.

    Ansonsten versuch, welche zu finden die am ehesten nach Hausschuhen aussehen. Wobei Hausschuhe eigentlich schon besser sind weil die meistens atmungsaktiver sind. Müssen ja keinen Regen aushalten.

    Normal gewöhnen die sich schnell dran wenn alle welche haben. Sohni war von daheim auch nur Lederpuschen oder Fliesenflitzer gewöhnt.

    ...und der Kinder, die jede Woche in D sterben müssen, weil sie nicht im KH aufgenommen werden können, weil die Pflegekapazitäten für die Kinderintensiv nicht da sind.

    #blink

    Das höre ich zum ersten Mal. Das klingt ja furchtbar.

    Höre ich auch zum ersten Mal. Notfälle dürfen doch nicht abgewiesen werden. Sondern es werden eher kränkere Kinder auf Normalstationen verlegt (was die Versorgung von den weniger kranken noch weiter verschlechtert da die Schwestern noch mehr zu tun haben.)


    Oder meinst Du während der Krankenwagenfahrt weil sie zu weiter entfernten Kliniken müssen wenn komplett überbelegt sind.


    Aber dass Kinder gar nicht aufgenommen werden hab ich weder gehört bisher noch halt ichs für realistisch. Lädt dann der Sani das kritische Kind, evtl. sogar reanimiert und beatmet, wieder aus und legts den Eltern wieder ins Bett oder was?