Beiträge von Erin

    Ich hasse es, Leuten beim Essen geräuschintensiver Speisen zuhören zu müssen.
    Z.B. Salat, am besten mit stinkigem Essig-saure-Sahne-Dressing ;) (ich selber mag das nicht, sollte ich erwähnen).
    Oder Sachen wie Chips ... wir waren mal über längere Zeit regelmäßig bei der Ergotherapie, und ich konnte die Wartezeit im kleinen Wartebereich nie so genießen, wie ich gewollt hätte, weil immer eine andere Mutter mit zwei Kleinkindern da war, und während das eine Kind Ergo hatte, durfte sich das andere Kind am Automaten eine Tüte Chips ziehen, und die ganze Zeit während des Wartens musste ich mir das Geknistere und Geschmatze von diesem Kleinkind anhören ... ich habe immer gehofft, dass die mal nicht da sind, aber sie waren meistens da ... und immer hatten sie diese blöden Chips ... und ich hätte sooo gerne mal in Ruhe eine halbe Stunde Zeitschriften gelesen ... aber immer diese blöde Geschmatze und Geraschel und Geknistere ... jedesmal, wenn die kleine Hand wieder in die Tüte fuhr, hatte ich sehr unchristliche Gedanken ...




    Erin

    Ich kann's nicht leiden, wenn Leute am Telefon ihren Namen nicht sagen, sondern nur "Ja?" oder "Hallo", und ich dann mein Sprüchlein aufsagen muss: "Ja, Hallo, hier ist Erin, mit wem spreche ich denn?", bzw. "Guten Tag, spreche ich mit Ottilie Schmidt? Hier ist Erin."


    Obwohl ich verstehen kann, dass man seinen Namen in Zeiten der Belästigungen am Telefon nicht nennen möchte. Aber ich handhabe es so, wenn eine Nummer auf dem Display erscheint, die ich kenne oder es ist eine von mir als seriös und regional identifizierte Festnetz-Nummer, dann melde ich mich korrekt mit Nachnamen. Ich habe einfach keine Lust, in Haushalten mit mehreren Leuten immer fragen zu müssen, wer spricht. Das verdirbt mir etwas die Laune zum Anrufen, auch bei Leuten, die ich mag.


    Erin

    Vor Jahren habe ich herausgefunden, was ich als allerbeste Reaktion auf solche Sprüche erlebe: Wenn ich einfach gar nichts sage. Bewusst nichts. Und damit die Person einfach stehenlasse, so dass der dumme Spruch quasi verhallt.
    Herausgefunden habe ich das, als ich im Studium immer im Fotolabor war (damals, in der vor-digitalen Zeit hatten wir ein gut frequentiertes Schwarzweiß-Labor), und dort einmal Bilder entwickelte und Abzüge machte. Es war ein Motiv, das nicht einfach war, eine Auftragsarbeit, und ich wusste, dass meine Bilder leicht ins Kitschige oder Konventionelle kippten, aber konnte es nicht gut ändern, da das Motiv wie gesagt nicht so einfach war. Und prompt machte eine "coole" Studentin aus einem jüngeren Semester eine blöde Bemerkung in den Raum. Und ich ... sagte einfach: nichts. Und sie dann, leicht verunsichert: "Äh, ich mein' ja nur ...". Blöd, wenn keiner drauf einsteigt, wenn man was Flottes sagt!
    Ich fand es so genial, wie ich durch meine Nicht-Reaktion souverän reagierte, dass ich mir das gemerkt habe.


    In deinem Fall wäre das vielleicht auch eine gute Möglichkeit gewesen: diese Frau hat mit deinem Leben nichts zu tun. Ihr seid keine verblödeten Smartphone-Eltern, und du hast es gar nicht nötig, den dummen Kommentar an dich herankommen zu lassen. So ein arrogantes Nicht-Beachten ist manchmal die beste Reaktion. Dann ist das Schweigen keine Hilflosigkeit, sondern eine gute Taktik, Menschen, die in deinem Leben keine Rolle spielen, gar nicht erst an dich herankommen zu lassen mit ihren blöden Bemerkungen. Und schon gar nicht die Laune vermiesen zu lassen!


    Erin

    ... Danke, Annie!
    Mittlerweile sehe ich es sportlich. Ich mache mir Gedanken und gestalte etwas Persönliches, wenn ich selber Spaß daran habe. Und erwarte keine große Reaktion. Wenn ich aber schon im Vorfeld davon ausgehen kann, dass nichts Persönliches als Reaktion kommt, dann reiße ich mir auch kein Bein mehr aus. Jetzt hat dieser Neffe mit seiner Frau Zwillinge bekommen. Da werde ich wohl nur eine kleine Geste beitragen, mir keine besondere Sache ausdenken, wie ich es früher gemacht hätte.
    Früher habe ich mich mehr reingestresst, wenn es um Geschenke ging. Jetzt habe ich sowieso nicht mehr die Zeit und gebe mir nur noch für Leute Mühe, die mir nahestehen und bei denen ich davon ausgehe, dass es auch "ankommt".


    Erin

    Annie :

    Zitat

    ""Mein Mann hat für das Hochzeitspaar extra einen Song komponiert, diesen auf CD gebrannt und mit einem tollen Cover versehen. Wir vermuten inzwischen, dass sie sich das nicht einmal angehört haben, da nie ein Wort dazu kam. Weder auf der Karte, noch persönlich (oder aber, sie mochten das Stück nicht, wollten das aber nicht zugeben. Dann hätte man aber trotzdem die Mühe und die Gednaken und die Kreativität erwähnen können)."


    Echt? Das finde ich ... ohne Worte. Ein selbstkomponiertes Geschenk! Und dann noch nicht einmal ein Danke ...
    Kommt mir aber bekannt vor. Ich habe für das erste Kind meines Neffen eine Karte gestaltet. Und vorher zur Hochzeit mir Gedanken um ein schönes, praktisches und auch dekoratives Geschenk gemacht. Und beide Male kam eine schicke, gedruckte Dankeskarte, ohne persönliche Worte.
    Ich habe das Gefühl, heute, wo man im Internet die tollsten Karten so einfach bestellen kann, kommt es aus der Mode, da noch irgendwas persönliches hinzuzufügen. Die Designs werden immer schöner, aber nichts ist mehr auf dem eigenen Mist gewachsen ... da wäre mir ein eigenes, persönlich ausgebrochenes Danke lieber als solche Massensendungen, wie schön sie auch immer sind.
    Erin

    Kulturschock:


    Dinge, die wir hier gar nicht (mehr) kennen - im August (gut, das ist keine gute Reisezeit) aus dem Flugzeug steigen, nachts, und von der schwülfeuchten Hitze total platt zu sein - aber du bist nicht irgendwo im Hochsommer im Gewächshaus, sondern das ist überall ... dann die Gerüche - die Gerüche ... in der Großstadt zumindest. Es riecht wirklich überall - nach Gewürzen, nach fauligem Obst und fauligem Sonstwas ... nachts bei der Ankunft stieg ich aus dem Taxi und die Ratten liefen quietschend herum. Und es gibt kein Entrinnen vor der Hitze, dem Gestank ... (aber in der Regenzeit zu reisen war auch keine gute Idee ...).
    Im Süden im einfachen Hotel - es war nicht einsam, denn bei Einbruch der Dunkelheit, wenn ich das Licht löschte, war der Boden voll von Kakerlaken, die da herumliefen. Da waren die Geckos überall an der Decke noch knuffig. Ich hatte gute Nerven, damals, ich sagte mir: einfach schnell einschlafen, dann denke ich nicht mehr an die Kakerlaken.
    Varanasi, eine Bootsfahrt auf dem Ganges im Morgengrauen, ich mit einer Gruppe anderer Touris - tja, das Gangeswasser ist nicht nur sehr dreckig, da schwamm auch mal eben eine Babyleiche vorbei ... solche Sachen halt. In den Großstädten, jedenfalls in Bombay und auch sonst sicherlich in den riesigen Metropolen, leben Menschen wirklich auf der Straße, haben da quasi Zelte aufgebaut, und kochen dort im Freien mit Gaskochern. Und überall Menschen, ja, das stimmt. Und man wird wirklich permanent angequatscht, permanent. "Yes, Madam, Change Money, Madam, buy Silk, Madam, buy Carpet, Madam ..." so in diesem Stil. Ja, und dieses Nebeneinander von extremem Reichtum und totalem Elend - wenn aus dem Foyer eines Nobelhotels kommt und einen wirklich, wirklich ausgemergelten Menschen vor sich sieht, vor sich, nicht im TV, wenn er vor einem steht, mit irre glänzenden Augen, und die Hand bettelnd ausstreckt ...
    So was ist wohl mit dem Ausdruck "Kulturschock" gemeint.
    Ja, und Kinder, die bei annähernd 40 Grad Hitze Steine klopfen ... das habe ich gesehen, in Agra. Und quasi daneben sitzt ein fetter, fauler Hotelbesitzer in seinem Kabäuschen unterm Ventilator.
    Hier sind ja schon einige Dinge aufgezählt worden, und ich vermute, dass es noch extremer geworden ist in den letzten 20, 30 Jahren - ich war wie gesagt damals da, in den 1980-er Jahren, und ich habe auch nette Leute kennengelernt und vieles erlebt, das ich nicht mehr missen möchte.
    Aber damals war ich jung und knackig und etwas naiv - heute würde ich vieles sicher anders wahrnehmen ...
    Erin

    Liebe Casa,


    auch ich hatte, wie du, seit meinem zehnten Lebensjahr den Indien-Traum. Ich habe ihn mir erfüllt, als ich noch recht jung war. Das ist schon eine ganze Weile her :D , damals gab es diese grauenvollen Meldungen über Vergewaltigungen nicht in diesem Maß. Ja, und ich war damals hellblond, sah jünger aus, als ich war, und bin alleine hin ... (was ich heute nicht mehr machen würde!). Ich lernte jede Menge westliche Touris kennen, übernachtete in den Unterkünften, die bei "Lonely Planet" angegeben waren (und wo man eben diese anderen Reisenden traf). Ich lernte auch Inder kennen, insbesondere eine Inderin in meinem Alter, und für diese Erfahrungen bin ich heute noch dankbar. Es war wirklich interessant - und außer ein paar aufdringlichen Männern, die mir aber nicht viel taten, und den ständigen nervigen Händlern ist mir nichts passiert. Ich fand die Menschen alles in allem sehr freundlich. Aber ich denke, ich hatte wohl auch mindestens einen Schutzengel.
    Allerdings: Ich war geimpft (Cholera, Typhus und die "gängigen" Impfungen), Malaria war bei allen Touris Thema, sowie der obligatorische Dauerdurchfall. Als ich nach Hause kam, ging der erste Weg zum Hausarzt, wegen eiternder Mückenstiche. (Dort habe ich Fliegen hassen gelernt, die sich ständig auf dem Pflaster tummelten ...). Ich bekam direkt ein Antibiotikum. Ein Freund von mir war quasi zeitgleich auch in Indien, und kam vermeintlich kerngesund zurück. Dann stellte sich heraus, dass er sich ganz üble Parasiten eingefangen hatte ...
    Fazit: Wenn man jung und fit ist - mit den richtige Impfungen o.k. , mit Kindern, vor allem mit Kleinkindern: Um Gottes Willen!
    Eine umgeimpfte Heilpraktikerin ist für sich selbst verantwortlich, aber du bist für deine Kinder verantwortlich, denen du sicher noch nicht mal einfach so ein Antibiotikum ohne Not geben würdest.
    Als kleine Alternative: wie wäre es mit einem indischen Patenkind? Da könntet ihr dann in vielen Jahren alle hinreisen, wenn alle alt genug sind.


    Liebe Grüße, Erin

    ... das sind ja schon viele hilfreiche Tipps! Vielen Dank euch allen!


    Zuerst die Fähre buchen und eine Unterkunft festmachen - das klingt sinnvoll. Wenn man später dann auch spontan eine Unterkunft finden kann - das ist nicht schlecht, wenn ihr die Erfahrung gemacht habt, dass es problemlos geht.


    Mit Hunden, da habe ich auch gehört, dass es früher mal schwieriger war. Da hätten wir ja noch genug Zeit, die von Cashew genannten Punkte "abzuarbeiten" und unseren Hunde-Monsieur entsprechend vorzubereiten (inklusive Grundkurs "Englisch bellen für Anfänger") #cool


    Danke Gerbera auch für den Hinweis, dass sich alles streckenmmäßig zieht. Das werden wir im Auge behalten! Da wir noch nie da waren und die Gegend nicht kennen, ist das für uns schwer einzuschätzen - aber dank Google kann man sich ja gut ein Bild davon machen.


    Danke auch für eure Links und die Tipps von Alusra - da werde ich dann mal schauen und mich schon mal einstimmen, Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.


    Ja, und mit Internet und einem guten Reiseführer sollte man eigentlich gerüstet sein. Wenn ich überlege, was wir früher in den Zeiten vor I-Net und Google für Touren gemacht haben ... und dann teils in Länder, wo man mit der Sprache nicht so vertraut war ... da ist das sicher machbar!


    Ich freue mich jetzt jedenfalls auf unseren Urlaub - es ist nicht das erste Mal, dass ich durch dieses Forum auf gute Ideen gekommen bin :)
    England war zwar auf unserer Liste (neben neben Irland und Italien), aber den Ausschlag hat die Sache mit den Fossilien gegeben ...


    Erin



    Hallo in die Runde,


    ihr habt uns jetzt wirklich auf die Idee gebracht, unseren nächsten Sommerurlaub in Südengland zu verbringen. Gerade Lyme Regis reizt mich ... ich habe meinen Männern von den vielen Fossilien erzählt ... und alle sind dabei! Wir freuen uns jetzt auf unseren ersten größeren Urlaub seit Jahren.


    Aber jetzt mal eine vielleicht blöde Frage: Wie stelle ich das an - wie macht ihr das, bucht ihr alles selbst vom heimischen PC aus? Wir wollen mit dem Auto fahren (Fähre) - und dann vielleicht 2-3 Unterkünfte ansteuern und dort jeweils ein paar Tage bleiben.
    Ich bin mit den Planen allerdings aus der Übung - die letzten Jahre haben wir immer in der gleichen Gegend hier in der relativen Nähe Urlaub gemacht, wo ich mich auskannte und dann wusste, was Sache ist.
    Plant ihr so etwas selbst (Fähre, Unterkunft suchen und buchen, Zeiten und Routen), oder lasst ihr das im Reisebüro machen? Ich war noch nie im Reisebüro - ist das dann viel teurer, als wenn man sich selbst für ein paar Stunden hinter den PC hängt? Oder was sind die Vorteile?
    Eigentlich mache ich so was gerne, wenn ich die Zeit habe zum Stöbern, aber momentan steht so vieles an, da wäre es möglicherweise einfacher, das zu delegieren ...


    Wenn, dann sollte man ja wohl zeitnah anfangen, damit nicht alles relativ günstige schon weg ist, wenn die Ferien näher rücken.
    Wie handhabt ihr das?
    Ach ja, und was würdet ihr mit einem Hund machen - mitnehmen? (Unserer ist ja von der Abstammung ein echter Brite, da wäre ein Abstecher ins Land seiner Vorfahren sicher auch für ihn nett ... )
    Wer mag berichten?


    Erin

    Meine Mutter erzählte von ihrer Nachbarin eine nette Geschichte: Diese hatte Besuch von ihrer Tochter und erzählte der, sie sei irgendwo eingeladen gewesen und habe dort einen "Karl" getrunken. Die Tochter: #confused bis sie darauf kamen, dass es sich um einen Hugo gehandelt hat!


    Erin (die auch gerne einen ... wasauchimmer trinkt!)

    Awkward - unbeholfen, linkisch? Hier auf die Situation bezogen eher: unbehaglich?


    Was Susan Sto Helit schreibt, habe ich auch schon festgestellt: Es gibt einfach Leute, mit denen kann man nicht smalltalken. Da geht irgendwie nichts. Entweder man hat keine gemeinsamen Themen, oder das Gespräch wird irgendwie abgeblockt, oder man hat nur Missverständnisse miteinander. Und ich glaube, dass da auch kein Kraut gegen gewachsen ist - von hundert Leuten wird es immer einen geben, mit dem man nicht "kann", und man kann nur hoffen, dass der dann nicht neben einem sitzt ;)


    Ich hatte den Fall mal in einer Mutter-Kind-Gruppe. Eine andere Mutter, an sich eine nette Frau, und ich denke, dass sie auch nichts gegen mich hatte. Aber alles, was ich zu ihr sagte, kam irgendwie blöd rüber. Und daher war ich nicht locker. Wenn ich eine Anekdote von meinem Kind erzählte mit dem Tenor: Das kennst du doch von deinem sicher auch? Kam nur ein verständnisloses Gucken. Wollte ich etwas Anerkennendes zu ihrer Familien -/Arbeitssituation sagen, klang es doof oder von oben herab, obwohl ich es überhaupt nicht so meinte. Keine Ahnung, woran es lag - vermutlich war es das, was man die Wellenlänge nennt, die nicht gleich war.
    Andererseits gibt es Leute, da läuft es gleich ... mit denen könnte man sich regelrecht festbeißen im Gespräch, so viel fällt einem ein.


    Ich kannte vor Jahren mal einen Typen, der sagte, wenn er irgendwo auf eine Fete oder bei mehreren Leuten eingeladen ist, dann überlege er sich vorher, worüber er reden kann bzw. welche Themen er aufbringen kann.
    Das fand ich damals etwas befremdlich - heute kann ich es verstehen. Wenn man nicht weiß, wer noch so da ist, und ob ein Gespräch aufkommt, dann kann man ja im Vorfeld schon mal überlegen, was ein gutes Thema hergäbe.


    Erin

    Noch mal ein anderer Gedanke ...


    Könnte es sein, dass hinter der Aussage, das Kind sei nicht brav gewesen, sich etwas anderes verbirgt? Möglicherweise haben die Leute einfach Stress gehabt und die Kurve nicht gekriegt; vielleicht hatte das Kind schlecht geschlafen und nichts gegessen und sich weggebrüllt, so dass die Leute dann irgendwann gegen 15 Uhr sagten, jetzt hat es keinen Sinn mehr, zu der Verabredung zu gehen?


    Und wollten bei euch nicht so offen sein, da sie euch nicht so gut kennen, und haben es dann einfach etwas blöd begründet?


    Ich meine, eure Kinder sind ja noch recht klein, und da kann es schon mal zu solchen Zwischenfällen kommen.


    Vielleicht stellt sich die Sache ja im Nachhinein anders dar; doof für euch ist es auf jeden Fall!


    Erin

    Kennt jemand den niederländischen Film "Winky will ein Pferd vom Weihnachtsmann"? An den sind wir vor ein paar Jahren zufällig geraten (wurde am Nikolaustag gezeigt bzw. an einem Adventswochenende) - und er ist einfach herzerwärmend.


    Auch diese Beutolomäus-Sachen, die dann laufen ... ja, ich habe immer gerne mitgeschaut. Den "Baumeister", das Schaf Shaun, wir haben sie alle geliebt. Allerdings gebe ich zu, dass ich irgendwann einen richtigen Astrid-Lindgren-Koller bekam! Da konnte ich diese Bullerbüwelt nicht mehr ertragen ... und diese betuliche Stimme der Erzählerin bei "Michel" ... "ja, denkt euch nur, er wurde Klassenbester!" - diese heile Schwedenwelt - zum Weglaufen! Ich brauche das Zeug nicht mehr, oder wenigstens eine sehr, sehr lange Pippi-Pause! Naja, jetzt ist mein Sohn aus dem Alter raus ...


    Erin

    Lioba (ein ganz alter Name, bedeutet so weit ich weiß, "Liebe")


    Felicitas (auch schön abzukürzen!)


    (in diesem Leben kommen diese Namen bei mir nicht mehr zum Zuge ... schade!)


    Auch schön: Friederike (auch hier schöne Abkürzungen möglich).


    Liebe Grüße, Erin

    Das Tages-Du wird vergeben, wenn man mit seinen Kollegen, die man sonst siezt, irgendwo in einem lockeren Rahmen ist - beispielsweise auf dem Golfplatz ... dann duzt man sich für diesen einen Tag. Schick, was? Wie verbreitet das tatsächlich ist, entzieht sich meiner Kenntnis; als mein Mann und ich davon hörten, fanden wir es jedenfalls beide grausig!


    Erin

    Matsu ,

    Soziale Verpflichtung. Im Sinne von Verabredungen und so. Kann den Ausdruck überhaupt nicht leiden.

    noch besser wird es, wenn die Soziale Verpflichtung beinhaltet, dass man das Tages-Du angeboten bekommt! Dann wird's fein ... #super


    Erin


    (da geht man dann am besten nicht strumpfsockig hin ... oder strümpfert oder wie auch immer ...!).

    Ich wusste gar nicht, dass ich offenbar doch relativ tolerant bin, wenn es um einige der Wörter geht, die hier genannt werden! Vieles finde ich gar nicht so schlimm - obwohl ich mich auch als sprachsensibel bezeichne.
    Was ich gar nicht leiden kann, und wo sich mir die Fußnägel aufrollen:


    "Ex-zem" (statt Ekzem)
    Champions (statt Champignons)(gesprochen Schampjongs)
    GelanNtine


    Ich hatte mal eine Nachbarin, die alle diese Wörter so falsch aussprach.


    oder dieses affektierte Vanillje.


    Oder dieser süddeutsche Ausdruck: "strümpfert" (für in Strümpfen gehen, also ohne Schuhe) - den finde ich auch gruselig!


    Erin

    Liebe Birke,


    Dein Sohn kann auch allein spielen; er singt beim Spielen ... das ist doch toll! Na klar, wenn er dann auch noch aufräumen würde ... ;)


    Mein Sohn hatte auch das schönste Zimmer mit vielen Spielsachen und hat am liebsten unten im Wohnzimmer gespielt. Lego auf dem Teppich war quasi der Normalzustand. (Und ich wünschte, das wäre mein einziges Problem gewesen ...).


    Auch heute ist das oft noch so.


    Aus diesem Grund habe ich mir mein kleines Arbeitszimmer direkt anschließend an die Küche planen lassen. Mit einem direkten Durchgang und einer Durchreiche. So kann ich immer mal zwischendurch an den Schreibtisch gehen und malen, zeichnen, werkeln ... als ich mein Arbeitszimmer im alten Haus oben unterm Dach hatten, habe ich quasi nie etwas dort gemacht.


    Scheint irgendwie ein gängiges Bedürfnis zu sein, am Ort des Geschehens zu sein ...!


    Erin

    Hier noch eine Stimme von "nicht einmischen".


    Ich kann die Sicht der "Wegschickerin" erzählen, da ich mit 9 Jahren ebenfalls eine Busenfreundin hatte. Es gab eine längere Phase, da hatten wir uns so eingerichtet in unserer Spielwelt (mit unseren Barbies sowie deren "Hofstaat"), da hätte jedes andere Kind einfach gestört. Wenn andere Kinder klingelten (die ehemalige beste Freundin meiner Freundin oder unser neues Nachbarskind), wurden die gnadenlos weggeschickt.


    Was hätte es gebracht, wenn deren Mütter aktiv geworden wären? Wir hätten das Wegschicken vielleicht etwas freundlicher formuliert (wobei, so unfreundlich wie eure Nachbarin waren wir nicht - eher war es meine Mutter, die angewiesen wurde, anderen Kindern zu sagen, dass wir nur zu zweit spielen wollen #schäm - meine Mutter wusste, dass da nichts anderes zu machen war ...!).


    Damit will ich sagen, dass es in manchen Konstellationen eben so ist, und mich nicht einmischen würde.


    Ich glaube, ich würde meine Tochter einfach etwas mehr hätscheln und verwöhnen und ihr sagen, dass sie bestimmt Anschluss bekommt. Dass der Anfang nun sehr schwer ist - aber dass bessere Zeiten kommen. Das ist eine Lebenserfahrung - nicht schön, aber ich glaube, wertvoll. Denn solche Phase wird es immer wieder geben, und wenn sie jetzt die Erfahrung macht, dass sie es bewältigt, dann wird sie gestärkt daraus hervorgehen.


    Liebe Grüße, Erin