Beiträge von Cesalu

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    Daroan ich habe genau eine solche Behandlung gerade hinter mir. Ich war am Anfang 40 oder 41, im letzten Jahr mit 43 war ich fertig. Genau wie bei Dir geplant wurde bei mir jeweils ein Schneidzahn oben und unten entfernt. Bei mir hieß es auch vor Jahren schon einmal, dass es nur mit OP geht. Als der Vorschlag mit dem Ziehen des Schneidezahns kam, fand ich den Gedanken erst furchtbar, aber wir haben es dann doch so gemacht. (Ich kenne übrigens niemanden, bei dem das auch so gemacht wurde, und fand es deshalb gerade interessant das zu lesen.


    Ich hatte übrigens auch als Teenie schon einmal eine Behandlung und es hat sich alles wieder verschoben.


    Ich würde es auf jeden Fall wieder machen lassen. Zum einen aus optischen Gründen aber vor allem auch aus medizinischen Gründen.


    Dieses "Als Erwachsene zwei Jahre mit Zahnspange rumlaufen." war im Nachhinein nicht schlimm. Die ersten Tage war es anstrengend, bis es jeder einmal gesehen hat, dann hatte ich mich daran gewöhnt und die anderen auch. Mein Kieferorthopäde hatte damals von den Keramikbrackets abgeraten, ich hatte also wirklich diese ganz normalen Metallbrackets. Es war auch nicht mehr so schmerzhaft, wie ich es aus der Jugend in Erinnerung hatte. Der Kieferorthopäde meinte, das läge am besseren Material.

    Bei meinem Sohn wäre das damals ganz einfach gewesen. Der hatte immer einen kleinen Kreis sehr fester Freundschaften, mit denen er sich regelmäßig traf. Das wäre jetzt ganz einfach: Ab und zu mit diesen Kindern verabreden, mit anderen hätten sie sich auch kaum gemischt.


    Meine Töchter sind da anders. Sie knüpfen schnell Kontakte, haben aber nicht so feste Freundschaften, mit denen sie sich so regelmäßig treffen. Bisher fand ich das unproblematisch, im Moment ist das aber schwierig.

    Froschmama weil ich auch ein großes Problem in den mangelnden Sozialkontakten für die Kinder sehe, mache ich mir ja gerade diese Gedanken. Ein Klassenkamerad meiner Tochter wohnt am anderen Ende des Spielplatzes. Sie haben früher sehr viel miteinander auf dem Spielplatz gespielt. Er darf das jetzt seit fast einem Jahr nicht mehr, auch im Sommer durfte er nur im eigenen Garten spielen. Wir haben sie im Sommer spielen lassen, jetzt manchmal mit einigen Kindern, aber wie viel O.K. ist, fällt mir immer schwer abzuwägen.

    Ich bin sehr froh, dass übernächste Woche die Schule wieder im Wechselunterricht beginnt. Da kommt sie unter Kinder aber die Gruppe ist fest, immer die gleichen Kinder und überschaubar. (9 Kinder)

    Aber mein Kind von anderen Kindern wegreißen würde ich nie tun, ich achte aber auf die Reaktion der anderen Eltern und weise darauf hin wenn Kontakt nicht erwünscht ist.

    Wie alt ist dein Kind? Meine Tochter ist mit 8 im Normalfall alleine auf dem Spielplatz.

    FrauMahlzahn ja, Maske empfindet sie als störend. Zum einen weil sie Brillenträgerin ist, zum anderen käme sie sich vermutlich lächerlich vor, wenn sie das einzige Kind mit Maske wäre. Da finde ich Abstand halten deutlich einfacher, wenn alle etwas darauf achten würden. Ich persönlich finde Masken bei spielenden Kindern auch nicht ungefährlich, z. B. beim Klettern. Sie darf sie aber aufsetzen, wenn sie das möchte, z. B. neulich als ein befreundetes Kind seine auch auf hatte.

    Danke für Eure Antworten! :)


    Eine Zeit trugen hier auch manche Masken, ich weiß bis heute nicht, ob das Pflicht war oder nicht. Da hing so ein Pappschild, aber es kam mir nicht echt vor. Meine Tochter war in dieser Zeit auch einmal mit Maske dort. Ich finde das zum Spielen aber störender als etwas Abstand zu halten.


    Bei vielen von Euch scheint es kein Problem zu sein, weil die Kinder eher für sich bleiben. Das ist bei meiner Tochter nicht so, sie sucht Kontakte. Das sind dann aber schnell mal über den Nachmittag verteilt fünf oder mehr Kinder. Gestern, als ich das geschrieben hatte, war sie z.B. mit zwei Jungen aus der Nachbarschaft (Geschwister) und einem Freund, der mit diesen gekommen war, auf dem Spielplatz. Das hatte ich ihr erlaubt, weil keiner da war. Sie haben Frisbee gespielt, geht also gut mit Abstand. Sie musste aber heimkommen, als diese Kinder gegangen sind. Unter normalen Umständen wäre sie geblieben und hätte mit den nächsten Kindern, die kamen weiter gespielt. Leider klappt das mit den festen Spielverabredungen hier nicht so gut, ihre beste Freundin hat nur selten Zeit.


    Abstand halten kann meine Tochter gut und versteht nicht, warum es die anderen nicht tun. Z.B. konnte man auf dem kleinen Hügel auf dem Spielplatz letzte Woche Schlitten fahren. Sie wurde 2x von Eltern angesprochen, ob sie nicht deren (jüngeres) Kind auf dem Schlitten mitnehmen könnte. Sie hat das abgelehnt, weil ihr das zu dicht war, hatte aber irgendwie doch ein schlechtes Gewissen und hat dann, als sie nach Hause kam gefragt, ob sie sich richtig verhalten habe. Da ärgere ich mich manchmal schon über die Erwachsenen. Aber wenn ich lese, dass Eure Kinder eher unter sich bleiben, verstehe ich auch, dass Eltern gar nicht auf die Idee kommen, ihren Kindern das mit dem Abstand zu erklären.

    Hallo, wie lasst Ihr eure Kinder z.Z. auf die Spielplätze? Zumindest hier bei uns sind diese im Gegensatz zum letzten Lockdown geöffnet.


    Eigentlich ja auch toll, wenn ein Kind an der frischen Luft einmal die Rutsche hinunter rutscht. Aber ich finde das mit den Kontakten sooo schwierig. Wir wohnen direkt an einem Spielplatz. Meine Tochter (8) ist dort sehr gerne und bekommt leicht Kontakt zu verschiedenen Kindern, mit denen sie dann spielt. Normal finde ich das toll, aber im Moment sind mir das zu viele Kontakte. Ich kenne natürlich nicht alle Familien. Wenn jemand nächste Woche positiv getestet wird würde ich das vermutlich nicht mitbekommen. Ich hatte meine Tochter am Anfang gebeten, etwas Abstand zu halten, was ja eigentlich auch ganz gut geht. Aber die anderen Kinder verstehen das nicht, kommen dann doch oft sehr nah. Ich vermute, dass das daran liegt, dass die Eltern, die das gerade recht ernst nehmen eher zu Hause bleiben und die auf den Spielplätzen keinen Grund sehen, auf Abstand zu achten.

    Nun bin ich total hin- und hergerissen. Auf der einen Seite leidet meine Tochter wirklich sehr unter den fehlenden Sozialkontakten, auf der anderen Seite haben wir ja auch eine Verantwortung.

    Deshalb interessieren mich die unterschiedlichen Meinungen anderer Eltern, um meine Sicht einmal etwas einzuordnen.

    Ich habe das Thema hier gerade erst entdeckt. Aber der Begriff stört mich tatsächlich auch seit dem Frühling, weil es für mich etwas ganz anderes bedeuten würde. Z.B. wenn ich meine Kinder dazu drängen muss, Arbeitsblätter mit Inhalten, die sie längst können auszufüllen, hat das für mich etwas von Pflichterfüllung, ganz sicher aber nichts von "lernen".

    Also ich finde das zum jetzigen Zeitpunkt völlig normal. Ich bin Grundschullehrerin und finde es jetzt, im Januar, ganz normal, dass das flüssige Lesen noch nicht klappt. Das eine Kind liest etwas früher, das andere später. Das macht irgendwann "klick" und dann können sie es. Ich vergleiche das immer mit dem Laufenlernen. Das eine Kind läuft eben mit 10 Monaten, das andere mit 18 Monaten. Bis zur Einschulung kann ich aber nicht mehr unterscheiden, welches Kind zuerst gelaufen ist.


    Aber wirklich beurteilen, kann das natürlich nur die Lehrerin, die Dein Kind unterrichtet und gut kennt.

    Ich finde nicht dass nur, weil sie in der Schule in einem Raum sitzen ( ggbs weit auseinander, im Flur und auf dem Hof nur mit Maske etc) man dann alles willkürlich laufen lassen sollte. Es ist doch auch was andres fünf Stunden bei jemandem zu hasue zu sein oder in einem Klassenraum der ständig gelüftet wird zu sitzen.

    Bei Euch scheinen es ja schon wirklich viele Kinder zu sein. Das ist hier sowieso nicht üblich. Meine 7-jährige war jetzt in den letzten zwei Wochen einmal bei ihrer Freundin zum Spielen. Klar waren da auch deren Eltern, aber ich denke, zu denen hält man automatisch etwas mehr Abstand, ist oft auch gar nicht im gleichen Raum. Von daher finde ich einzelne (!) Kinder zu Hause eher als ein geringeres Risiko als in der Schule, wo bei uns die Kinder schon auch durcheinander laufen, die Masken oft beim Spielen überall hängen, nur nicht da, wo sie hingehören usw. Kindergeburtstag finde ich auch gerade unpassend. Aber dieses "nur mit einem besten Freund / Freundin" finde ich sehr schlimm für alle Kinder, die nicht so enge Freunde haben. Die haben dann schnell gar keine Spielkameraden mehr und das Soziale finde ich dann bei Kindern tatsächlich schlimmer. Deshalb fände ich es wirklich furchtbar, wenn das in der nächsten Woche beschlossen wird.

    Ich gehöre zu denen, die Muttertag total doof und überflüssig finden. Aber gegen einen kleinen Spaziergang und ein Stück Kuchen in Ruhe auf der Terrasse habe ich durchaus nichts. Meine Jüngste hat ein Herz gebastelt. Sie hatte dazu eine Anleitung von ihrer Klassenlehrerin per Post bekommen. Da ich an dem Tag arbeiten war, wusste ich tatsächlich nichts davon und hatte so doch eine Überraschung. Die Großen und mein Mann wissen, dass ich den Tag nicht mag.

    An alle, die hier so ablehnend und teilweise fast stolz mit “meine lassen sich nichts vorschreiben“ reagieren: was ist mit Zähne putzen, waschen, Schuhe aus an der Haustür? Hände waschen, Müll in Mülleimer, nicht auf den Boden? Herrn Meier nicht die Zunge rauszustrecken, nur weil der doof guckt?

    Hier auch wie bei Salamander: Stolz sicher nicht, aber manches habe ich akzeptiert. Zähne putzen war bei meiner Mittleren teilweise eine echte Katastrophe. Das war jahrelang (seit dem ersten Zahn) einfach ganz selbstverständlich. Dann plötzlich mit ca. 11 wurde es einfach nicht mehr gemacht, was täglich zu Streit und Schreierei geführt hat. Aber ohne geht ja nun wirklich nicht. Aber ich finde es einen Unterschied, ob ich darum kämpfe oder um einen gemütlichen Spaziergang, den ich auch als Erholung für mich brauche. Da möchte ich einfach kein wütendes, stampfendes, brüllendes Kind dabei haben. Das kann aus meiner Sicht weder dem Kind noch mir irgendetwas bringen. Wobei ich eben wirklich auch Kinder habe, die eigentlich viel raus gehen. Aber z.B. im Urlaub war es schon immer doof, wenn ein Kind z.B. in den Tierpark wollte, das andere keine Lust hatte und die ganze Zeit motzig war, ständig gefragt hat, wann es wieder heim geht. Ab ca. 6 Jahren hatten wir da auch keine Chance zur Ablenkung, wenn sie sich in den Kopf gesetzt hatten, dass die Sache doof ist. Da war ich wirklich froh, als sie alt genug waren, um sie zu Hause zu lassen, wenn sie nicht möchten. Die Kleinste ist wie gesagt zum Glück anders und lässt sich leichter auch mal von etwas überzeugen, was sie nicht unbedingt möchte.

    In der ursprünglichen Frage ging es ja um Kinder im Alter von 8 und 13. Da wäre ich eben eher für alleine lassen, als für einen Kampf. Bei Kleinkinder finde ich ist es leichter, sie mit Kleinigkeiten zu locken.

    Ich lese auch gerade erstaunt mit, wie viele es schaffen, ihre Kinder nach draußen zu "zwingen". Bei uns ging das sehr früh los, dass dann unterwegs alles falsch war, die Kinder jammerten, stritten … Das ist für keinen entspannend. Ja, ich bin ein absoluter Familienmensch und ich freue mich sehr, wenn meine Kinder etwas mit mir unternehmen wollen. Aber das funktioniert bei uns leider nur auf freiwilliger Basis, für mich viel zu selten, aber das habe ich akzeptiert. Die Jüngste (7) ist zum Glück etwas anders und verbringt noch gerne ihre Zeit mit uns Eltern. Die Mittlere je nach Laune sehr gerne, an anderen Tagen gar nicht. Der Große schon immer eher wenig. Wir haben als sie klein waren immer sehr darauf geachtet, dass Spaziergänge o. ä. interessant für sie waren mit Pause auf dem Spielplatz etc. aber leider hat das Interesse früh nachgelassen.