Beiträge von Cesalu

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    Ja - es gibt Kinder, die auch heute noch gut schreiben lernen, vermutlich eher Mädchen als Jungs,

    Mädchen kommen durchschnittlich mit anderen feinmotorischen Fähigkeiten in die Schule. Erfahrungsgemäß malen sie mehr, basteln eher, fädeln Perlen auf etc. So haben viele eine gute Stifthaltung und können den Stift bei der Einschulung gut führen. Dann ist es einfach, das Schreiben zu trainieren. Jungs, die da fit sind, lernen meist auch gut schreiben. Kinder, die mit wenig "Stifterfahrung" eingeschult werden, tun sich deutlich schwerer. Vor einigen Jahren waren das deutlich weniger Kinder.


    Und zur eigentlichen Frage: Ich würde tatsächlich auch ein Übungsheft zur Schulausgangsschrift empfehlen. Wenn dieses vom Kind abgelehnt wird, gibt es auch zur Verbindung von Grundschriftbuchstaben verschiedene Arbeitshefte. Das sollte sich in dem Alter schnell durcharbeiten lassen.

    Du bist nicht alleine - ich mag es sogar recht gerne ruhiger,

    Danke Nachtkerze. Das Merkwürdige ist, dass ich eigentlich auch lieber hier in der Familie alleine bleibe. Ich bin eine ziemliche Lerche und ab 21.00 Uhr müde. Aber irgendwie fühlt es sich trotzdem an Silvester irgendwie "ausgeschlossen" und "unnormal" an. Verrückt. #hammerAls meine großen Kinder klein waren, gab es immer eine Familie, mit der wir uns getroffen haben. Jetzt bei der jüngsten haben wir das so nicht.

    Danke für diesen Thread!


    Ich fühle mich an Silvester immer irgendwie alleine, weil wir keinen richtigen Freundeskreis haben. Irgendwie denke ich immer, alle anderen feiern groß oder zumindest schön mit ein bis zwei befreundeten Familien.


    Hier sehe ich, dass es bei vielen einfach so läuft wie bei uns. Etwas mit dem Kind / den Kindern essen, spielen, etwas fernsehen.


    Ich fühle mich immer gezwungen um 0.00 Uhr mit nach draußen zu gehen zu den Nachbarn. Auch da habe ich jetzt erkannt: Nein, muss ich nicht, darf ich. O.K. meiner 13-jährigen Tochter fühle ich mich schon noch etwas verpflichtet, ist ja doch noch ein Kind. Ansonsten aber geht es keinen etwas an, wenn ich schlafen gehe.

    Wir hatten mal mit Kindern in dem Alter ein Ferienhaus in Süsel. Das ist zwar noch einmal gut 10 km bis zur Ostsee, aber wir fanden es toll, weil noch ein kleiner Badesee direkt dabei war und vor allem einen Wasserski- und Wakeboardanlage für die Kids (und auch mal für uns ;)

    Die haben davor in zig Vertretungsstunden Anfang der 5. Klasse den Kindern einen Film vorgesetzt anstatt die einfach mal auf den Pausenhof zum Spielen rauszujagen oder die im Klassenraum irgendwas frei spielen zu lassen.

    Bei uns ist es noch verrückter: Bei meiner Tochter sind Lehrkräfte in den ersten zwei Jahren in Vertretungsstunden immer wieder zum Spielen auf den Schulhof oder auf den benachbarten Sportplatz gegangen. Jetzt wurde das von der Schulleitung, scheinbar sogar in Absprache mit dem SEB, verboten: Es soll Arbeitsaufträge geben. Ob diese sinnvoll oder nicht sinnvoll sind, fällt keinem auf, ob doch ein Film geschaut oder erlaubt wird, auf dem Handy zu daddeln schon. Draußen spielen würde natürlich auffallen und findet deshalb nicht mehr statt. #hmpf

    Ich bin auch für: weniger ist mehr. Plätzchen verzieren klingt doch gut. Die Schürzen-Idee würde ich mir aufheben für in 1 - 2 Jahren.

    Spielkiste mit Playmobil, Lego oder was ihr habt bereitstellen, eventuell Puppenküche o.ä, dann einfach spielen lassen in dem Alter.

    Was wir auch schon hatten: Tischdecke zum Anmalen. Es gibt extra welche zum Ausmalen, aber wir hatten einfach eine weiße Papiertischdecke und Wachsmalstifte bereitgelegt. Darauf wurde danach auch Kuchen gegessen.

    Eltern fand ich auch immer eher störend. Kennst du die Kinder? Kommen die sonst auch schon einmal alleine zum Spielen? Also am 4. Geburtstag finde ich schon, dass sie das schaffen können bzw. eventuell bei einem Kind, das sehr ängstlich ist, noch jemand dabei bleibt.

    Danke für eure Antworten.

    Also die Frau, die mich zurück gerufen hat, hat sich definitiv Zeit am Telefon genommen und es hat mich schon beruhigt, dass sie das nicht gleich als gefährlich angesehen hat. Sie hat mir auch Medikamente gegen Schmerzen empfohlen. Aber das ist ja nicht der Punkt, ich wollte ja wissen, ob das bedenklich ist. Sie hat auch gesagt, ich kann mich wieder melden.

    Dass sie uns irgendwie abwimmeln wollte, glaube ich nicht. Wir sind privat versichert. Ich denke, da sind die Praxen tendenziell eher offen für neue Patientinnen. Ich glaube ihr schon, dass sie so junge Patientinnen normal nicht untersuchen. Ob meine Tochter das wollte, weiß ich nicht. Aber sie ist da eigentlich sehr locker und ich glaube nicht, dass sie ein Problem damit hätte. Ich hatte auch aber gedacht, sie bestellen uns erst mal zum Gespräch ein und schauen dann weiter - das hätten sie auch abrechnen können, das Telefonat nicht, weil ich gar keine Kasse etc. angeben musste.

    Aber ich weiß jetzt, dass ihr doch auch über Gynäkologie gehen würdet, das hilft mir schon einmal weiter, wenn es nötig sein sollte, danke!

    Eisenwerte wollen wir nächste Woche beim Kinderarzt sowieso testen lassen.

    Meine 12-jährige Tochter hat recht starke Blutungen, neulich 11 Tage lang, dann 2 1/2 Wochen später wieder.

    Ich habe bei meiner Frauenärztin nachgefragt. Die sagten mir in der Praxis, dass sie so junge Mädchen sowieso nicht untersuchen, aber ich mir keine Sorgen machen solle, das könne in der Pubertät schon vorkommen. Wir warten jetzt ab. Aber ich stelle mir trotzdem die Frage, wo wir uns hinwenden können, wenn es sich nicht von alleine ändert. Kinderarzt kann ja irgendwie auch nicht der richtige Ansprechpartner sein.

    War hier jemand schon einmal mit jugendlicher Tochter bei einer Frauenärztin? Oder gibt es da noch einmal etwas anderes?

    Das mit dem Vor- bzw. Nachnamen ist denke ich eine andere Sache. Ich hätte z.B. kein Problem damit, wenn ich auf Arbeit mit Vornamen + du (von den Eltern eher mit sie) angesprochen werde. Meine Kinder gingen auf eine Schule, in der alle Erwachsenen beim Vornamen + du genannt wurden.

    Ich wäre auch sehr für das „du“ und den Vornamen an Schulen. Bei den Eltern würde ich sagen: Entweder auf beiden Seiten Vornamen oder auf beiden Seiten Nachnamen. Wobei es manchmal schwierig ist, wenn man durch die Kinder nur den Vornamen kennt. Aber ich finde, dann passt auch Vorname und „Sie“.

    Ich finde es aber merkwürdig, wenn eine Pflegekraft oder neulich auch eine Friseurin sich vorstellt mit „Guten Tag Frau …, ich bin Hildegard“. Das hat für mich etwas von „Dienstbotenstellung“ und empfinde ich als unangenehm.

    Krankenschwester als Berufsbezeichung nutze ich für meine Mutter - längst in Rente - auch. Das hat sie nunmal damals gelernt.

    Was ich aber seltsam finde, ist das Vorstellen der Pflegekräfte im Krankenhaus mit den Vornamen - egal ob mit oder ohne Schwester. Keine Ärztinnen und kein Arzt stellt sich so vor und die Patientinnen und Patienten werde schließlich auch mit Herr oder Frau … angeredet.

    Ausnahme könnte ich noch auf der Kinderstation verstehen.

    Ganztagsschule kenne ich nicht. Die gibt es hier auch nicht. Sind das Privatschulen?

    Hier (RLP) sind mittlerweile die meisten Grundschulen und auch viele weiterführende Schulen Ganztagsschulen in Angebotsform. Also man kann die Kinder anmelden, dann ist es aber verpflichtend. Es wäre grundsätzlich für die Schulen möglich, Ganztagsklassen zu bilden. Allerdings wird das eher selten gemacht, da das gerade an kleineren Schulen selten mit den Klassengrößen passt. Kinder sind also mittags klassen- / stufenübergreifend betreut, teilweise von Lehrkräften, teilweise von anderen .

    Hort gibt es eher in Städten. Ganztagsschule ist für die Eltern kostenlos (nur Mittagessen muss bezahlt werden), allerdings bei Anmeldung besteht dann für ein Jahr Schulpflicht wie am Vormittag.

    Ganz ohne Statistik und reine Empirie: Auch im Westen gab es wenig Nichtschwimmer. - Nicht alle schwammen gut, aber zumindest irgendwie.

    Ich war lange erwachsen, bis ich Gleichaltrige traf, die nicht Schwimmen konnten.

    Das kenne ich anders. Also ja: In meiner Generation haben in den 80ern schon fast alle schwimmen gelernt. Aber dafür gab es viele Erwachsene, die nicht schwimmen konnten. Meine Eltern und ihre Geschwister (Kriegs- und Nachkriegsgeneration) konnten es alle nicht. Mein Vater hat es später gelernt, sich zumindest über Wasser zu halten. Er war aber auch als Erwachsener eher auf Seepferdchenniveau und erschreckte furchtbar, wenn er Wasser ins Gesicht bekam. Meine Mutter hat zwar als Erwachsene einen Schwimmkurs gemacht, aber sie fühlte sich nie so sicher, dass sie ins tiefe Becken gegangen wäre.

    .

    Im Privaten ist das Du hier üblich. Außer in der Generation über uns. Ich habe als Kind die Eltern meiner Freundinnen gesiezt und tue das immer noch wenn ich sie sehe.

    Wie sprechen sie dich denn an?

    Ich finde es nämlich merkwürdig, wenn ich "Sie" sage und sie mich duzen. Aber auch, wenn sie mich plötzlich siezen.

    Meine Eltern haben sich auch schon immer von unseren Freunden duzen lassen, da ist das dann einfacher.

    Sie duzen mich. Und wenn es jemand nicht tut, sage ich auch: „Sie haben doch immer du gesagt. Dabei können Sie gerne bleiben.“ Ich fühle mich sonst seltsam. Es gibt auch welche, die mir irgendwann das „Du“ angeboten haben, fühlt sich für mich aber nach wie vor seltsam an. Mein ehemaliger Schwimmtrainer hat mich z.B. auch bis er gestorben ist mit „Du“ und Vorname angesprochen, während ich „Sie“ und Herr… gesagt habe. Ich denke, in der Generation war das ja einfach auch anders. Meine Mutter erzählt schon, dass sie sich auch als ganz junge Erwachsene gegenseitig gesiezt haben. Oder z.B. auch die Eltern beim Kindergartenfest sich ganz selbstverständlich mit den Nachnamen angesprochen haben, wenn sie nicht privat befreundet waren.

    Mittlerweile habe ich es auch schon anders erlebt: Ehemalige Schüler, die mich siezen, obwohl ich sie duze. Da biete ich das Du sofort an, merke aber, dass das den Jugendlichen und jungen Erwachsenen oft gar nicht so leicht fällt.

    Ich finde das Du und insbesondere den Vornamen viel angenehmer, wenn man sich kennt. Völlig Fremde z.B. im Geschäft sieze ich aber. Irgendwie überlegt man für sein Kind lange einen schönen Vornamen und dann wird es irgendwann fast nur noch mit "Herr" oder "Frau" ... angesprochen. Und ich finde, es gibt schon viele blöde Nachnamen.

    Im Privaten ist das Du hier üblich. Außer in der Generation über uns. Ich habe als Kind die Eltern meiner Freundinnen gesiezt und tue das immer noch wenn ich sie sehe. Auch Nachbarn in dieser Generation sieze ich. Meine Mutter findet alles andere auch immer noch ungewöhnlich.

    Im beruflichen Kontext würde ich mir den Vornamen auf jeden Fall wünschen, aber es ist bei uns leider völlig unüblich. Die Grundschulkinder sagen immerhin "du" und "Frau ...". Das ist O.K. Aber eigentlich würde zu dem engen Verhältnis für mich das Du mit Vorname besser passen.

    Also Kita kenne ich das auch nicht. Allerdings bei uns in der Ganztagsschule gab es heute Hitzefrei, mit Betreuung wo gewünscht. Bei uns ist es wirklich fast überall in den Räumen eklig heiß. Mit den wenigen Notbetreuungskindern klappt es ganz gut in den Räumen zur Nordseite. Draußen sind auch kleine Schattenflächen. Das könnte ich mir bei einzelnen Kitas auch ähnlich vorstellen. Wobei Eltern für die Kita ja keine Erlaubnis zum Abholen brauchen.

    Noch krasser finde ich das beim Radfahren.

    Das stimmt. Einfach, weil es etwas schneller ist.

    Ich bin ziemlich sicher, dass in meiner Kinder klar war, dass sich Kinder den Erwachsenen da quasi unterzuordnen haben und es eine Frage der Höflichkeit war, dass auch Kinder Platz gemacht haben.

    Ich habe das mit meinen Kindern schon besprochen und sie immer wieder gebeten zur Seite zu gehen. Trotzdem verstehe ich, dass ein fünfjähriges, das gerade einen Schmetterling beobachtet, das nicht im Blick hat.

    Bei meinen beiden Großen weiß ich es gerade nicht, die 12-jährige geht alleine vermutlich zur Seite, wenn sie aber mit mir unterwegs ist und wir uns unterhalten fällt es ihr mit ihrer verträumten Art immer noch oft schwer, das im Blick zu haben. Mit Freundinnen bestimmt noch mehr.