Beiträge von Ringelblume

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    Ich finde 100 m in 10T Jahren schon gigantisch.

    Rein statistisch sind das ja immerhin 10 m in 1000 Jahren, das ist mehr als der aktuell prognostizierte Anstieg bis 2100 (laut Utopia, find mit dem Handy auf die schnelle nichts anderes, 40-80 cm)

    Die Auswirkungen waren verheerend, sie werden es weiterhin sein.

    Wenn wir gerade von früher fachsimpeln: vor Ende der letzten Eiszeit war der Meeresspiegel 120 m tiefer und das Klima unbeständig kontinental, es lag die größte Landmasse ever frei und ermöglichte Großtierherden wie Mammuts das Überleben, die mit steigendem Spiegel und etwas mehr Feuchtigkeit als kontinental mit vielen anderen Tieren schließlich ausgestorben waren. (Die letzten starben zur Zeit des pyramidenbau in Ägypten)


    Der Blick in die Vergangenheit ist schon sehr spannend, vor allem, wenn man sehen will, was kleine Änderungen für gravierende Auswirkungen auf die bestehenden Ökosysteme hatten. Man nehme alleine den Meeresspiegelanstieg um 120 m in wenigen hundert Jahren.

    Oder die Trockenlegung des Mittelmeeres ein paar Millionen Jahre zuvor, die halb Euro trocken legte und das Leben in der entstandenen Senke nur für extremophile wie heute im toten Meer ermöglichte. (80°C klingt nach Kochtopf, die wieder Auffüllung nach Öffnung der Straße von Gibraltar muss ein grandioses, brodelndes, mehrmonatiges Schauspiel gewesen sein... - ohne Mittelmeer war weltweit der meeresspiegel einige Meter höher)


    Die schlimmste Dürrekatastrophe im menschlich bewohnten Europa Anfang des 15. Jahrhunderts hat jedenfalls sehr viele Menschen (und andere Tiere) getötet, wie wir einige Seiten zuvor hier gelesen haben, hat die Bodenfeuchtigkeit die letzten Jahre stark abgenommen (Regeneration von Grund- und Oberflächenwasser zurück gehend) und vieles spricht für dauerhafte Veränderung der klimatischen Bedingungen Richtung pupstrocken, selbst dann, wenn es nicht mehr wärmer würde.


    Ich hör Mal lieber auf mit schwafeln #rolleyes

    Ich kann an der Studie nicht teilnehmen, aber die Kontakte, die ich bisher mit dieser Fakultät hatte, fand ich echt nett im Umgang und vielleicht möchte das hier gern jemand nutzen:-)

    Es ist von der TU Dresden und es stand als Teilnahmevorraussetzung nur 30.SSW oder mehr sowie Smartphone o. ä. sowie ausreichende Deutschkenntnisse, daher schließe ich mal, dass es jeder offen steht, daran teilzunehmen.


    Ein Training zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens für Schwangere und Mütter im Wochenbett


    Ich hätte gern 6 Jahre früher daran teilgenommen #pfeif #rabe

    Eine Häufung vom Turnersyndrom in der Familie der Mutter würde aber sofern das als in irgendeiner Form "vererbbar" ist, dafür sprechen, dass sie dann eher nicht das X Chromosom der Mutter bekommen hat - ich kann mir nicht vorstellen, dass eine genetische Häufung dadurch auftritt, dass die Eizelle sich hinstellt und zum Spermium sagt: neee, du hast ein X, Kumpel, du darfst hier nicht rein. ;)


    Ich drück euch alle Daumen, dass das ein mopsfideles, syndromfreies Menschlein ist, das halt einfach keine künstlerische Neigung hat und bei Farben den Status: "Lass mich doch in Ruh damit!" ;)


    Und wenn nicht, dann hat sie zwei tolle Mamas, die sie lieb haben und ihr einen guten Start ins Leben ermöglichen werden <3

    Puh, das wären ein paar Überraschungen mehr, aber manchmal hat man den Zufall "auf seiner Seite"...


    Das sollte dann aber so oder mal abgeklärt werden, weil eine Pubertät auch im Sinne der Knochengesundheit und so eine schon schöne Sache ist und diese nicht von selbst Einsetzen/Ablaufen wird. Ich weiß nicht, ob man den häufigen Kleinwuchs auch hormonell behandeln kann, oder ob der eher bedingt ist durch eher schlecht aufgestellte Wachstumsfugen? #gruebel

    Hm. Klingt irgendwie.. ja... als bestünde Grund zur Annahme.

    Ich weiß nicht, wie offiziell die Spende war, offizielle Stellen, würde ich erwarten, sollten das fragen und eine rot-grün-blinde Person sollte nachgefragt schon wahrheitsgemäß antworten.. Privat ist schon schwieriger, an alles zu denken! Aber ich glaube nicht, dass es die Lebensqualität deines Kindes beeinträchtigen wird, sie macht das schon und einer solchen Schule wie vom Opa könnte man was Husten ;) #herz

    Talpa ich haben nur nicht berücksichtigt, dass die Mutter natürlich 2 X hat, von der natürlich auch ein betroffenes über deren Mutter weiter gereicht worden sein kann. Dann wäre die Mutter Trägerin und der Opa trotzdem nicht rot -grün-blind. Also generell könnte ein weibliches Kind auch mit "gesundem" Opa betroffen sein.

    Bin noch nicht ganz wach #rolleyes

    Prinzipiell kann man damit auch Arzt werden (ist lustig, wenn Professoren bei Nachfragen rote und grüne Graphen "anpassen", weil sie nicht unterscheidbar sind und dann alle rot sind und keiner mehr durch sieht :D ).

    Fluglotse vielleicht nicht unbedingt. ;)

    Ich fand auch leicht irritierend, dass es da offenbar bei vielen Berufen bzw. Ausbildungen keinen Ausschluß gibt.


    Ich hatte einen Studienkollegen, der farbenblind war, im Chemie-Praktikum neben mir. Wir sollten für unbekannte Stoffmischungen herausfinden, was da jeweils drin war. Teilweise waren da fiese Sachen dabei, mit denen man unter einen Abzug musste. Bei der Analyse spielen Farbreaktionen eine wichtige Rolle und das war oft ziemlich abenteuerlich mit dem Kollegen. Wir anderen haben dann oft mit hingeschaut bei ihm damit es da keine bösen Überraschungen gab.

    ich denke, die Einschränkungen gibt's schon, allerdings wird sich ein farbenblinder Mensch sicherlich ein Spektrum aus seiner Ausbildung suchen, bei dem es nicht drauf ankommt.

    Farbreaktionen spielen im Berufsalltag vieler Chemiker wahrscheinlich keine große Rolle mehr, und auch verschieden dicke Nadeln in der Klinik sind ja auch beschriftet.

    Eigentlich ist es irrelevant. Schwierig ist's nur, wenn generell die Zapfen gar nichts sehen wollen und alle betroffen sind - dann reicht es zum scharfen sehen eventuell nicht, weil dort, wo das Licht im Auge hauptsächlich hin fällt und durch die Dichte von Sinnenzellen scharfe Bilder entstehen, nur Zapfen sind und die Stäbchen erst nach außen mehr werden.


    Prinzipiell kann man damit auch Arzt werden (ist lustig, wenn Professoren bei Nachfragen rote und grüne Graphen "anpassen", weil sie nicht unterscheidbar sind und dann alle rot sind und keiner mehr durch sieht :D ).

    Fluglotse vielleicht nicht unbedingt. ;)


    Generell betrifft es überwiegend Jungs, ein Mädchen würde nur dann farbenblind sein können, wenn der Vater der Mutter es auch war.(neumutation außen vor gelassen, ist eher selten)

    Elterngespräch:


    Das Ringelblümchen ist nicht ganz stumm wie ein Fisch, aber annähernd. Ihre Mitarbeit ist in der Schule eher Semi, ihre Unterforderung bezieht sich vor allem auf die Fächer, bei denen andere mit ihren Grundfertigkeiten hadern und alles ewig dauert. Die Wahrnehmung der Lehrerin und des Ringelblümchens bezüglich der Mitarbeit im Unterricht gehen weit auseinander (und ich gestehe, ich schätze die Lehrerin als realistischer ein).

    Sie fiel gleich mit der Tür ins Haus, dass man sie zur Probebeschulung in einer 4. setzen könnte. Wir könnten uns mit dem Schulpsychologen in Verbindung setzen.

    Aber in Summe hat sie den Eindruck, dass das Ringelblümchen seit dem Sommer richtig in der Klasse angekommen ist und endlich offen auf andere zugeht und wirklich TEIL der Klasse und nicht nur nebenher ist. Und die Lehrerin hätte deswegen Bauchweh, sie in die 4. zu stecken, weil sie dann wieder neu Kontakt knüpfen müsste, was ihr ja offensichtlich schon immer sehr schwer viel (und ja auch jegliche Vereine unmöglich machT)


    Nun habe ich noch mal mit dem Kind gesprochen und bin so schlau wie zuvor. Dieses möchte keinesfalls neue Klassenkameraden haben.

    Also weiter denken.

    vielleicht könnte sie, wenn sie früher fertig ist, irgendwas bearbeiten, was sie irgendwann den anderen vorstellen könnte oder so? #gruebel #rabe #weissnicht

    Gerade geht es zumindest morgens besser, nachdem sie wieder sehr intensiv geweckt und von kuscheltieren aus dem Bett gequasselt wird. Aber auf dauer will ich nicht Kasper spielen müssen #rabe

    Hast du schon mal mit deinem Kind besprochen? Also zusammen nach Lösungen gesucht. Zunächst das Problem schildern und fragen, wie sie es lösen wuerde. Wenn sie keine Antwort hat, dann kannst du sie auch ein wenig nachdenken lassen und nach Vorschlaegen zum Ausprobieren fragen. Das hat bei uns geholfen, aber nicht immer.

    Ja ach, da kommt bei ihr gerade wahrscheinlich einiges zusammen. Zur Langeweile kommt noch das nagende Gefühl nicht geliebt zu werden, weil sie meint, wir hätten ihren Bruder lieber. Ich kann durchaus verstehen, wie sie darauf kommt, sehe aber, dass ihre Wahrnehmung offenbar eine krass andere ist als meine (ich beobachte ihn einfach gar nicht dabei, wie er sie ärgert, höre mir aber ständig an, wie sie ihm die fiesesten Dinge an den Kopf wirft, bis er irgendwann drauf haut und es richtig kracht). Da bin ich dran und werde es wohl für einige Zeit beim bespaßen lassen, bis etwas Ruhe eingekehrt ist, und danach das Gespräch, so nötig, über Lösungsmöglichkeiten suchen. Wie jemand oben schrieb: Sie hat ja eigentlich einfach keine Ressourcen dafür, damit konstruktiv umzugehen. Also versuche ich es mit Konsequenz im Sinne der Kloeters. ;)