Beiträge von Ringelblume

    Ich bin gerade ein wenig irritiert am Lernen für eine Klausur und bin im Katalog zu psychischen Störungen über Störungen der Geschlechtsidentität mit dem Beispiel Transsexualität gestolpert.

    Irgendwie passt das gerade gar nicht in mein Weltbild.

    Wie passt die Definition einer Störung mit der Forderung nach Gleichberechtigung zusammen? Müsste, wenn niemand wegen seiner sexuellen Identität/Orientierung/etc Diskriminiert werden darf, nicht eigentlich die Störung aus dem ICD10 verschwinden? Braucht es eine solche "Diagnose" rein fürs Papier, damit die Betroffenen eine Behandlung (z. B. Hormontherapie, OPs) über die Krankenkassen bekommen können? Irgndwas in mir wehrt sich bei dem Gedanken, dass man Störungen definiert, weil etwas nicht der Norm entspricht. Oder handelt es sich eher um den Konflikt innerhalb der Person, die ihr in der Regel ja beträchtliches Leiden verschafft? Nur warum ist dann Transvestitismus unter Beibehaltung beider Geschlechterrollen enthalten - da fehlt ja irgendwie der innere Konflikt und Leidensdruck?


    Und by the way ist es richtig, dass sexuelle Identität und Orientierung immer noch nicht gesetzlich vor Diskriminierung geschützt sind? also richtig nicht moralisch sondern in der Realität tatsächlich so...


    Meine Blase ist wohl aktuell realitätfern#angst

    ich war mit F heute in der Uniklinik in Dresden und so erleichtert, dass es vernünftige Ärzte gibt! Er hat sich so viel Mühe gegeben, meinen Sohn abzuholen, wo er ist und trotz diverser verständnisschwierigkeiten und dem Schneckentempo meines arzt-traumatisierten kindes, war er super geduldig und freundlich #love

    Wenn ich da an diese (sorry) kack FAZIT Station in Brandenburg zurück denke und wie unglaublich unfreundlich und geringschätzig der Umgang mit dem armen kind dort war!#haare(um ihm dann bockiges Verhalten zu diagnostizieren und eine interaktionsstörung mit mir... nein, DIE waren gestört und herzlos! Nicht ich zu nett/nachgiebig!)

    Selbst die Blutabnahme lief völlig problemlos, ohne eine Träne! Ich wusste gar nicht, dass es betäubende Pflaster gibt (ich erzähle besser nicht von dem Drama auf der Station damals - am Pflaster haben sie auch gegeizt, ne örtliche Betäubung ist doch gerade bei so kleinen Kerlchen eine solche Erleichterung! Was für ein krankes Verhältnis zu Kindern! )

    Bin gerade sehr froh und etwas versöhnt mit der welt<3


    Drückt mir die Daumen, ich gebe morgen den Brief im Kindergarten ab zwecks Lösung für die untragbare essenssituation.


    Ich vermelde ein neues Lebensmittel:

    Minimuffins als Fertigprodukt. Weiß nicht, wie man sowas essen kann, aber hat wohl geschmeckt. Konsistenz war wie Toast. Dann lieber Toast #zwinker (Übrig geblieben von einer kitafeier, ich würde sowas nicht kaufen #rolleyes

    SchonOma ich fühl mich generell nicht ernst genommen, was das essen angeht. Von Fachleuten nicht, die mir sagten, ich solle das Kind beim füttern (1,5 jahre) in ein Handtuch wickeln, dann kann es nichts gegen machen, bis hin zu kitaerziehern, die mir das Gefühl geben, ich sei selber schul - oder gar einer FAZIT (á la elternschule) Station im Krankenhaus, die dem Kind eine sensorische integrationsstörung bescheinigten, aber als Therapie Hungern lassen plus andere möglichst abschreckende Strafen vorgeschlagen haben, wenn er xy nicht probiert (er hat drei Tage nichts gegessen. Dann durfte ich ihm Zwieback bestellen. 4scheiben am tag) hab ich zu viel erlebt.

    Heute könnte ich denen sagen: leckt mich doch alle am....!

    Es ist super einfach, wenn man das Problem nicht hat. Es scheint hier im Landkreis auch sonst keinen damit zu geben. Die Reaktionen sind immer dieselben: das laute Schreien nach Disziplin und Gewalt gegen ein 3 jähriges Kind und ich möchte manchmal echt gerne schreiend weglaufen!

    Ja klar, ist noch kein Kind vorm vollen Teller verhungert? Wer kennt nicht die Geschichte vom suppenkasper oder dem jungen, der nur Stachelbeeren aß? Gab es schon immer und wurde gebrandmarkt als ungezogen, ungehorsam, böse.

    Mein Kind würde vorm vollen Teller verhungern.

    Hab ich angetestet. Nach wie vielen Tagen darf ich einlenken, ohne wiederum Schuld zu sein, dass er die Kartoffeln, Nudeln, Pommes, whatever nicht isst? Nach 3? Nach 5? Nach 10?#heul


    Er ist ein tolles Kind, entwickelt sich gut, alles in Ordnung. Scheinbar kann man von dem, was er isst, gut wachsen.


    Funfact: meine Tochter isst normal und ist dünn wie eine bohnenstange. 100% der Leute, die raten sollten, welches meiner drei Kinder essgestört ist, würden das falsche tippen.


    Jeder hat seine Geschichte. Meine Geschichte hat es ihm wahrscheinlich sehr sehr schwer gemacht, an dem Punkt die SI auszugleichen. Aber daran kann ich heute nichts mehr ändern. Ich schaue nach vorne und versuche, ihm Sicherheit zu geben. Und ich denke, die braucht er. Und irgendwann kann er vielleicht Nudeln essen.


    Ich fürchte den Grundstock mit SI hat er von mir. Mein Mann hat die Tage Brötchen gekauft. Ich konnte mein Brötchen nicht auf dem Teller schmieren/schneiden, weil ich das Geräusch nicht ertragen habe, das ist mir noch nie passiert. Meine ekelschwelle an den Händen ist sehr niedrig und auch im Mund vertrage ich so einige sensorische Reize nicht. Ich verstehe sein Problem, absolut.

    "normwerte" für Schilddrüsenwerte sind so eine sache - sie sind die norm, aber vielleicht ist die für dich zu wenig? weiß nicht, ob das möglich ist? Ich bin kein Arzt, das klingt mir aber schon nach Schilddrüse.
    Diabetes würd ich auch abklären, lieber zu früh als zu spät - nicht behandeln und einstellen ist auf lange sicht richtig gefährlich.
    Ich hatte mal einen bekannten, sozial schwacher hintergrund, dem ist sein durst nicht aufgefallen und eines tages glücklicher weise beim bäcker aus den latschen gekippt wegen des zuckers. wäre ihm das zuhause passiert, wäre er schon zehn jahre... naja.
    hast du sonst probleme?
    ich glaube, auf die Wechseljahre würde ich erstmal nicht schauen, sondern auch deinem arzt des vertrauens alles schildern - wenn von vornherein symptome aussortiert werden wegen der wechseljahre, kann das die diagnose verfälschen - und vielleicht ist es am ende tatsächlich das: ein wechseljahresproblem.
    gute besserung ;)

    huhu!

    ich war vergangene woche mit meinem speziellen esser im krankenhaus.

    das ergebnis:

    er isst jetzt toast/zwieback mit was drauf :D wahnsinn :D das ist wirklich ein fortschritt!

    die problematik kommt laut klinik von folgendem:

    er hat eine sensorische integrationsstörung - er ist taktil überempfindlich und propriozeptiv unterinformiert, d. h. die wahrnehmung der haut und die tiefenwahrnehmung passen nicht recht zusammen. er findet das gefühl der meisten lebensmittel im mund einfach eklig und da ich dazu tendiere, seine gefühle zu kommentieren, habe ich das ekelgefühl fleißig genährt und davon nichts mitbekommen.

    wir arbeiten jetzt an der reizgewöhung und ich bin guter hoffnung, dass wir irgendwann in nicht zu ferner zukunft ein relativ normales essverhalten hinbekommen.


    der rat meiner kinderärztin: "wickeln Sie das Kind in ein Handtuch und füttern sie es" erscheint irgendwie in einem anderen licht, wenn man weiß, dass es sowas wie propriozeptiv unterinformierte kinder gibt. es hätte ihm vielleicht tatsächlich geholfen, mit dem reiz im mund klar zu kommen, wenn der körper sich auch gespürt hätte#gruebel

    wenn ich euch hier lese, ist mir zum heulen und jegliche Hoffnung schwindet #heul


    Der Bubi isst gerade noname-monte, paprikachips, Eberswalder Würstchen, manche kekse und... schokoostereier. Mehr fällt mir nicht ein.

    #heul#haare


    Und Milch.

    Meine.

    Ich will nicht mehr stillen #heul

    das ist eine gute frage, ob ich das mit ih m klären kann... Das versuche ich heute noch.


    Generell ist perspektivisch ein 3. Kinderzimmer angeraumt.

    Die frage ist, ob sich bis dahin eine stabile Basis für alle wiederfinden lässt, oder es zu einer (räumlichen oder generellen) Trennung kommt, bevor es so weit ist. Prinzipiell ist das eigentlich nur eine frage von ein paar wochen bis wenigen monaten.

    der punkt am Freitag war für meinen Mann wohl eher, dass er froh war, dass er seine Ruhe hatte und das kleine Kind schön gespielt hat.

    Also Allgemein:

    Das Kinderzimmer ist SEIN Zimmer, er muss es selber aufräumen und in der Regel auch allein.

    Meine Tochter teilt sich ihr Zimmer mit dem kleinen Bruder. Sie hat viele Dinge, an die ihr Bruder nicht ran darf und nicht ran kommt. Ihre Privatsphäre ist da denke ich ausreichend geschützt. Das war nicht immer so, da ist schon manches zu Bruch gegangen, weil ich nicht aufreichend aufgepasst habe auf ihr herumliegendes Zeug. Mittlerweile räumt sie allerdings die dinge, an die er nicht darf, weg.

    um Ruhe für die beiden kleinen zum Spielen zu schaffen, habe ich im Wohnzimmer eine Ecke mit Spielzeug für den kleinen eingerichtet. das meiste Spielzeug ist tatsächlich allgemeingut. Wir haben massenhaft Duplo, da gibt es nur einiges, was meiner Tochter gehört. Darauf legt sie wert.


    Der Konflikt mit meinem Mann kommt wohl daher, dass er seine Kinder Benachteiligt sieht, weil sie sich ein Zimmer teilen müssen, also hat er kurzerhand sämtliche Kinderzimmer als öffentliches Gut definiert. So kommts mir vor. In seinem Kinderzimmer befindet sich ungemein viel kleines Lego und Lego Technik, welches kein allgemeingut ist. Das Spielzeug, das für alle da ist, ist jenes, aus dem er rausgewachsen ist. Aber was er aktuell hat sind seine Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke.

    Hallo liebe Raben,


    wir haben öfter einen Konflikt, der sich von vorn bis hinten durch zieht.


    Stellvertretend an einem Beispiel:


    Der Jüngste (2) spielt gerne im Zimmer meines Großen (12). Dieser hat mehrfach ausdrücklich betont, dass er nicht will, dass sein kleiner Bruder in seinem Zimmer spielt, wenn er nicht da ist. Nun kam es die letzten Wochen vermehrt vor, dass der Bubi in seinem Zimmer spielen gelassen wurde. Mein Mann sagt, seine Schwester (5) müsste ihre Spielsachen ja schließelich auch teilen und lässt ihn deswegen trotzdem dort spielen.

    Heute morgen hat sich der große tierisch geärgert und entsprechend verärgert darüber gemeckert, dass er schon wieder in seinem Zimmer war, alles durcheinander war (in dem Fall sein vorsortiertes Lego, hin und wieder auch mal ziemlich viel ziemlich teures vorsortiertes Lego).


    Ich denke, es ist etwas anderes, wenn ein zwölfjähriger sagt: in meinem Zimmer wird nicht gespielt! Als wenn eine 5 Jährige, die kein eigenes Zimmer hat, sich hin stellt und sagt: der darf in meinem zimmer nicht spielen! (wenn sie irgendwas aufgebaut hat oder etwas zerbrechliches ausgebreitet ist, lass ich den Bubi in dem Zimmer auch nicht spielen, seine Spielsachen befinden sich überwiwegend im Wohnzimmer). mit 5 und 12 hat man sehr unterschiedliche Ansichten über die Bedeutung von Privatsphäre, Besitz und auch sehr unterschiedliches Spielzeug...


    Wie steht ihr das? Gebe ich dem Großen "Sonderrechte" oder ist es altersangemessen, seinen Wunsch nach Privatsphäre (ist es ja irgendwie auch) zu respektieren?


    Falls das mit rein spielt: Als wir vor 5 Jahren hier eingezogen sind, wurde mein Sohn von meinem Mann gefragt, ob er sein Zimmer teilen will, da er das größere haben wollte. Das hat er verneint und das kleinere Zimmer genommen, zum "nicht teilen". Ich persönlich glaube aber nicht, dass der Junge die Wahl gehabt hat, das war eher .. keine Ahnung, zur beilegung des Gebettels nach dem großen Zimmer.


    Ich bin echt gespannt auf eure Meinungen!