Beiträge von PaulaGreen

    Ich fände eine wichtige Frage, die Du Dir stellen solltest, was Dein aktueller Gewinn /Profit an Deiner jetzigen Tätigkeit ist. Was hat Dich bisherigen an dieser Stelle gehalten?


    Klar, eine schnelle Antwort ist das Gehalt, wobei reines Geld würdest Du auch bei einer anderen Tätigkeit bekommen. Also, was hält Dich außer dem Gehalt noch?


    Wobei natürlich ine andere wichtige Frage wäre, auf wieviel Prozent Deines Gehaltes Eure Familie zwingend angewiesen ist?

    Hm ich seh schon...dann würde sich das womo wirklich eher rentieren :/

    (Und mein Mann jammert dann bestimmt, weil sein heiliges Auto so eine super Anhängerkupplung hat und er wegen der Arbeit kein Sprit fürs Auto zahlen muss

    Ich finde das Argument offen gestanden nicht so unerheblich. Also vor allem den Teil mit dem Sprit. Ein WoMo hat locker einen Verbrauch von 14l, bei ca. 6000 km wie wir sie dieses Jahr haben werden sind das schnell über 1000€. Dafür gehe ich lieber öfter mal essen im Urlaub. ..

    Ich möchte, auch wenn von gerbera nicht explizit angesprochen, noch eine dritte Variante ins Spiel bringen. Das Reisen mit Auto und Zelt. Wir machen das seit Jahren und sind große Fans davon.


    Wir bleiben meisten 4-5 Tage an einem Ort und reisen dann weiter. Aktuell sind wir auf diese Weise in Galizien, morgen geht's weiter nach Portugal.


    Vorteile aus unsere Sicht:

    - Mit "normalem" Auto ist die An- und Weiterreisen deutlich schneller als mit Womo oder WoWo.

    - Man kann von dem jeweiligen CP aus gut Ausflüge, auch in kleine Städte machen

    - Die Anschaffungs- oder Mietkosten sind wesentlich günstiger. Wir machen deshalb manchmal, wenn wir echt ne weite Anreise oder Zwischenstrecke haben, einfach auch ne Zwischenübernachtung im Hotel.


    Schöne, grüne, großflächige CPS kenne ich übrigens auch aus Nordspanien -also spanischer Atlantik. Ich finde diese Gegend eine fantastische Mischung aus nördlichen und südlichen Gegenden.

    Mata non grata

    Wir waren in Salzburg

    - im Haus der Natur, einem wirklich großen Wissenschaftsmuseum, da könnte man auch 2 Tage hin.

    - im Spielzeugmuseum

    - in den Salzwelten Hallein

    - einmal Schlittenfahren - im Sommer wäre es eine Wanderung geworden

    - eine Wanderung im Dunkeln über den Mönchsberg zur Festung


    Der Höhepunkt war jedoch eindeutig der Besuch des Marionettentheater - das ist UNESCO Weltkulturerbe und hat so garnichts mit Kleinkind-Marionetten Theater zu tun. Es war traumhaft.


    Zu empfehlen ist übrigens das Buch "Salzburg, Seen und Berge mit kindern" aus dem PMV Verlag.


    Wir machen seit 4 Jahren jedes Jahr 5 Tage Städteurlaub und Salzburg war bislang der Höhepunkt.

    Mata non grata ich gehe davon aus, dass mit "nur eine Anmeldung möglich" gemeint ist, dass der "Verwaltungsakt" der Anmeldung nur an einer Schule möglich ist - d.h. Du meldest an Deiner Erstwunschschule an und gibt's dort den Zweit- und Drittwunsch an. Dieser muss jedoch der Schulformen des Ersteunsches entsprechen, d.h. wenn Du Dich an einer Realschule an,erdest, müssen Zweit- und DrittwunschSrittwunsch auch Realschulen sein.

    Blumenkind11 wir waren schon öfter mit Zelt im Hochsommer auf Sardinien und Korsika. Das wichtigste ist tatsächlich, dass ihr einen schattigen Stellplatz habe und ich finde auch ein Tarp sehr wichtig. Letzteres garantiert Dir, dass Du zumindest immer im Schatten essen kannst. Wenn ihr einen CP direkt am Meer habt, ist es hitzetechnisch immer ganz gut aushaltbar. Im Inland oder in den Städten finde ich es (allerdings je nach Höhe) schwierig. Für was genau hättest Du denn noch gerne Tips?

    Wir haben einen von Amazonas - ich selbst mag Hängesessel nicht so gerne sondern lieber Hängematte - Mann und Kind lieben ihn jedoch und er ist sehr robust. Deshalb klare Kaufempfehlung dafür

    Wir haben das Vorgängermodell von diesem Jack Wolfskin Zelt. (Damals gekauft als Restposten für Ca. 300€)

    https://www.jack-wolfskin.de/g…vide-rt/3002432-6046.html


    Uns war dabei folgendes wichtig:

    - stabile mit dem Zelt verbundene Bodenwanne (wir werden jetzt dieses Jahr ne zusätzliche Plane drunter brauchen - nach 6 Jahren Camping damit)

    - gute Wassersäule und windstabil

    - so klein wie möglich, so groß wie nötig - um es auch noch im Fahrradanhänger transportieren zu können, bei der Platzauswahl flexibel zu sein und tatsächlich nicht jeden Comfort mitzuschleppen.


    Bisher war es für unsere Bedürfnisse sehr gut. Anfangs schliefen wir zu viert in der großen Kabine und das Gepäck war in der kleinen, dann sind die Kinder so nach und nach in die kleine gezogen....

    Jetzt wird es den Kindern in ihrer 120cm Kabine langsam zu eng... mal schauen, welche Lösung wir dafür finden.

    Hier noch ein Link dazu


    https://www.haufe.de/sozialwes…taufnahme_242_290418.html


    Spannend wird es übrigens wenn das Kind über 6 ist, da wollen die meisten KKH dann keine medizinische Notwendigkeit mehr bescheinigen.


    Aus eigener Erfahrung lohnt es sich jedoch sehr, dies bereits bei der Aufnahme anzusprechen und ggf. auch sehr hart zu diskutieren. Mit den richtigen Argumenten ist diese dann nämlich oft sehr wohl zu bekommen.

    Grundsätzlich besteht für alle Kinder unter 6 Jahren per se diese Notwendigkeit. Ihr solltet also keine Probleme haben, vom KKH die Bescheinigung zu bekommen.


    Und da es sich um eine medizinische Notwendigkeit handelt, unterscheidet sich die Begleitung ins KKH sogar von "Kind-krank", da der Fokus bei Kind-krank auf Sicherstellung der Betreuung liegt. Dies hat zur Folge, dass die Begleittage im KKH Dir nicht von den Kind-krank-Tagen abgezogen werden und du zudem von der Kasse den vollen Lohnausgleich erhältst (und nicht nur 90%)

    Ich stimme Dir zu, dass Unerzogen nicht Mainstream ist.


    Den Einfluss von Katia Saalfrank auf die positive Verbreitung der bedürfnisorientierten Erziehung stelle ich dann doch in Frage. Sie ist in diesem Bereich öffentlich erst seit 2011 unterwegs, da gab es schon einiges, was sicherlich stärker gewirkt hat. Selbst hier ist sie nicht alle als bedürfnisotientiert bekannt, da scheint ihr Einfluß dann wohl doch nicht soooo bedeutend.


    Ich persönlich werde einfach den Eindruck nicht los, dass es ihr primär um mediale Aufmerksamkeit geht und sie dafür auch gerne mal ihre Überzeugungen / ihr Handeln um 180 Grad dreht.

    Ich habe lange in der aufsuchenden systemischen Familientherapie gearbeitet. Wir wurden über Jahre mit dem Satz "Sind sie so wie die Supernanny" empfangen. Zumindest bis zu meiner ersten Elternzeit 2009.

    In sehr vielen Familien hat die Supernanny das Bild geprägt, dass da einfach nur 2 Wochen jemand kommen und für Ordnung sorgen müsse und dann wird alles gut.

    Ich habe in keinem ihrer Interviews wirklich den Eindruck gehabt, dass sie die massiven

    Auswirkungen ihres ganz persönlichen Handelns erkannt, hinterfragt oder bedauert hat.


    Anaba Solltest Du hierzu einen Link haben würde ich mich wirklich freuen.

    Naja, für mich liest sich das hier eher als ein "das war halt das Format" https://www.spiegel.de/panoram…ller-treppe-a-889154.html

    Und 7 Jahre Supernanny (2004-2011) als "kurze Zeit" zu bezeichnen.... Nun ja, Zeiten sind ja relativ.

    Seit Ca. 2012 tritt sie bedürfnisorientiert auf. Meiner Meinung nach ziemlich zeitgleiche mit dem, dass Bedürfnisorientiertheit salonfähig wurde....


    Edit: und ganz ernsthaft: Sollte irgendjemand einen Link haben, bei dem sie sich ernsthaft von ihrem Tun distanziert, wäre ich daran wirklich interessiert.

    Ich finde es sehr erbärmlich, dass sie die Verantwortung für die mediale Bloßstellung vieler Kinder, für eine schlechte Vorbildfunktion für viele unsichere, hilfsbedürftige Eltern, für vielen pädagogischen Nonsens, etc. einfach an RTL abgibt. Sie hat viele Jahre lang mitgemacht, viel Geld damilt verdient und sich selbst medial massiv bekannt gemacht. Ich habe von ihr noch nie ein "ich habe damals Fehler gemacht" oder "ich habe mich weiterentwickelt" oder Ähnliches gehört.


    Da drängt sich bei mir förmlich der Eindruck auf, dass bedürfnisorienziert jetzt einfach ""hipper" ist und dich besser verkaufen lässt. So kann ich sie ganz bestimmt nicht ernst nehmen.