Beiträge von PaulaGreen

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    In D. Hatte ich bisher selbst bei den kleinen Mietwagen immer Navi.

    Im Ausland bei den ganz kleinen Autos (VW up Niveau, sowas kenne ich aus D von klassischen Mietwägen garnicht) selten.

    In D. würde ich deshalb kein Navi dazu buchen, im Ausland, in Abhängigkeit davon, wie wichtig / notwendig es für mich ist, schon.

    Ui, erzähl mal vom Nachtzug! Ging schlafen nicht so gut?

    Die Betten des Nachtzugs waren hart und wirklich sehr schmal. Das Schlimmste waren jedoch die Toiletten - also eine Zugtoilette auf den Gang, die nicht wirklich sauber war und klassisch 80er wirkte, als ob sie auf die Gleise gespült werden. Wenn ich nun weiß, daß die Toilettensituation suboptimal ist, muss ich garantiert alle 2h. Und so war dann halt die Nacht. Aber es war ein Erlebnis. Und am nächsten Morgen brauchte der Schaffner Caffe, Blutorangensaft und Kekse.

    Auch wenn der Nachtzug echt ein wenig anstrengend war: ich bin total positiv von Bari überrascht und kann es als Zugreiseziel empfehlen. So eine pittoreske Altstadt, mit ganz anderem Flair als die nord- und mittelitalienischen Städte. Ich habe mit einer hässlichen überhitzten Hafenstadt gerechnet (und mich gefragt, wie ich hier einen Tag überbrücken soll) und eine kleine Perle gefunden.

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    Ist hier schon mal jemand italienischen Intercity Nachtzug gefahre? Wir sind gerade mittendrin und es ist schon sehr....speziell. Die Toiletten sind Unesco Weltkulturerbe, also so wie in meiner Kindheit in den 80ern und gehen direkt aufs Gleis ich bin echt hart gesotten, wobei die sogar für mich grenzwertig sind.

    Gleichzeitig ist es schon geil, so geerdet zu reisen.

    In 3 km Entfernung vom Wohnmobilstellplatz ist der Bahnhof Goldshöfe. Dort dürfte zumindest jede Stunde ein Zug nach AA fahren. Da kann man auch Räder gut mitnehmen. Also mit dem Rad nach Goldshöfe und dann die Räder mitnehmen und mit diesen in AA unterwegs sein.

    Rund um Rainau Buch gibt es auch den Limeswanderweg. Eine gute Ergänzung zum Limesmuseum - sozusagen die Außenstelle.

    Man kann von Goldshöfe auch nach Ellwangen fahren. Dort gibt es ein ganz nettes Wellenbad (einer der Höhepunkte meiner Kindheit: ein Besuch dort).

    In AA gibt es noch ein Experimentiermuseum.

    Wenn Du Tios für Restaurants, Eis etc möchtest gib Bescheid.

    Inwieweit die Darstellung in den Medien misogyn ist, wird sich aus meiner Sicht erst dann zeigen, wenn die beiden laufenden strafrechtlichen Verfahren (gewaltsame Entführung im Auftrag der Mutter und Entführung durch den Vater nach DK im Rahmen eines Umgangswochendes) abgeschlossen sind und man besser einschätzen kann, ob die Berichterstattung auf Tatsachen oder Vorverurteilungen beruhten. Bis dahin gilt übrigens für beide Verfahren die Umschuldsvermutung.

    Es gibt doch kein laufendes Verfahren gegen den Vater wegen einer „Entführung „? Das setze ich in Anführungszeichen, weil das eben rechtlich nicht zu beanstanden war, da er in Dänemark lebt und daher das deutsche Urteil nicht beachten musste…


    Es gibt wohl noch ein laufendes Verfahren wegen einer mutmaßlichen geplanten Entführung durch die Mutter Ende 2023, bei der mehrere Personen in Dänemark festgenommen wurden oder sowas, und die Sache mit den gefälschten Missbrauchsabbildungen könnte evtl noch ein laufendes Verfahren sein, da bin ich nicht sicher.

    Natürlich läuft gegen den Vater ein Verfahren. Das ist der Grund, warum der Sohn nicht als Nebenkläger auftreten darf und das Verfahren gegen die Mutter kurzfristig unterbrochen wurde. Die Anwälte der Mutter bemängeln auch, dass sie in dieses Verfahren keine Akteneinsicht erhalten hätten.

    Nachzulesen hier

    Zitat

    Zum anderen laufe auch gegen ihn ein Verfahren, sagte die Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Vater im Zusammenhang mit dem Sorgerechtsstreit Entziehung Minderjähriger vor, weil er die Kinder im Sommer 2021 nach einem Besuch bei ihm in Dänemark nicht zur Mutter zurückgebracht hatte.

    Vielleicht solltest Du Dich zuerst informieren, bevor Du Dich so deutlich positioniert, wie eindeutig das alles sei.

    Edit sagt: Wobei ich oben anstatt von "Entziehung Minderjähriger" von "Entführung" schrieb. Für dieses Versehen entschuldige ich mich.

    Offen gesagt empfinde ich es als absurd, wie hier seitenweise Medienartikel etc. gepostet werden, um die jeweils eigene Position zu untermauern.

    Es ist doch vollkommen klar, dass Medien

    1. Generell immer nur Bruchstücke eines Ganzen darstellen können und

    2. in allen hochstrittigen Trennungsfällen (und zwar völlig unabhängig ob diese symmetrisch oder asymmetrisch hochstrittig sind) beide Seiten immer höchst unterschiedliche Wahrheiten präsentieren werden.

    Wie man darauf kommt, aufgrund dieser Gegebenheiten auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was vorgefallen ist und wie die einzelnen Beteiligten (vor allem die Kinder) das erlebt und empfunden haben, ist mir schleierhaft.

    Von den Medien würde ich mir im Sinne der Kinder mehr Zurückhaltung wünschen - was natürlich utopisch ist, denn natürlich verdienen diese damit Geld und - wie man hier sehen kann - bedient die Berichterstattung halt auch Interessen.

    Inwieweit die Darstellung in den Medien misogyn ist, wird sich aus meiner Sicht erst dann zeigen, wenn die beiden laufenden strafrechtlichen Verfahren (gewaltsame Entführung im Auftrag der Mutter und Entführung durch den Vater nach DK im Rahmen eines Umgangswochendes) abgeschlossen sind und man besser einschätzen kann, ob die Berichterstattung auf Tatsachen oder Vorverurteilungen beruhten. Bis dahin gilt übrigens für beide Verfahren die Umschuldsvermutung.

    "Hensel zog nach Dänemark und behielt Tochter und Sohn nach einem Besuch bei sich. Es sei ihr freiwilliger Entschluss gewesen, künftig beim Vater zu leben, behauptete er. Die Kinder sind bereits seit zwei Jahren in seiner Obhut, obwohl ein Hamburger Gericht das Aufenthaltsbestimmungsrecht vorläufig auf die Mutter übertragen hatte."

    Ich denke, dieses Vorgehen hätte, wenn es jemand hier im Forum beschrieben hätte, für Empörung gesorgt. Er hat ja quasi die Kinder nach dem Umgang nicht mehr rausgegeben.

    Ansonsten kann ich das nicht beurteilen, finde es aber übel, wie es durch die Medien gezogen wird. Und die Entführung auch.

    Wenn es jedoch andersrum gewesen wäre (Kinder leben beim Vater, der das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat - Mutter ist überzeugt, dass es Kindern dort nicht gut geht - Mutter behält Kinder auf deren Wunsch und aufgrund Gewaltschilderungen bei sich und schützt sie) hätte das unrechtmäßig Verhalten der Mutter hier im Forum große Zustimmung erfahren

    Ich finde es bei jedem Sorgerechtsfall, bei dem man nur von einer Partei die Sichtweise kennt (und auch nur durch diese Partei die Sichtweise der Kinder geschildert bekommt), schwierig, einzuschätzen und letztendlich zu bewerten, welches elterliche Verhalten moralisch richtig oder im Sinne des Kindeswohls ist.

    In diesem Fall ist das Ganze jetzt offensichtlich hochkomplex und vielschichtig und wir alle kennen alle Sichtweisen - wenn überhaupt - nur über die naturgegebenermaßen eingeschränkte Darstellung in den Medien.

    Vor diesem Hintergrund empfinde ich es fast als anmaßend, sich in diesem speziellen Einzelfall irgendeine Bewertung des Falles oder der inhaltlichen Darstellung in den Medien zu erlauben.

    Was ich mir erlaube ist lediglich die Feststellung, dass ich die Dimensionen der Berichterstattungen und die oft einseitige Darstellung (mal aus der Sicht des Vaters, mal aus der der Mutter) im Sinne eine Lösungsfindung für die Kinder im Sirgerechtsstreit und in der Beziehungsgestaltung zu ihren beiden Elternteilen und einer juristisch sauberen Aufklärung und Aufarbeitung von mindestrns einem Verbrechen als hochkritisch und absolut nicht zielführend erlebe.

    Edit sagt: Geschrieben bevor ich den Beitrag von FrauMahlzahn gelesen habe

    Ich halte Medizin keineswegs für das schwerste/anspruchsvollste Studium. Es ist ein Studium mit unglaublich viel auswendig lernen - aber wirklich verstehen tun die allermeisten nach meinem Eindruck den Stoff nicht. Und medizinische Doktorarbeiten waren zumindest zu meiner Zeit ein Witz im Vergleich zu den harten Naturwissenschaften.

    Das klingt schon sehr abfällig.

    Basiert auf Erfahrung und im Vergleich zu Studierenden mehrerer anderer Studiengänge, die ich im Physikpraktikum erlebt habe. Plus Erfahrungen mit medizinischen Doktorarbeiten, für die regelmäßig Unterstützung aus anderen Studiengängen benötigt wurde bei im Vergleich sehr geringem Niveau. Plus Erfahrungen im privaten Umfeld, wo mir im Laufe meines Lebens so manch ein Mediziner begegnet ist. Dafür aber zumindest in früheren Generationen extrem hohem Standesdünkel und auf andere herunter schauen. Zugegebenerweise ist so manch eine Erfahrung schon länger her - ich habe aber nicht den Eindruck dass sich da grundlegend etwas geändert hat.

    Ich empfinde Deine Aussagen gerade sehr als "auf andere herunterschauend" und frage mich, warum Du so auf deine Herablassung beharrst.

    Salamander ich finde die Unterkunftssuche auch herausfordernd.

    Ganz konkret arbeite ich entweder zur ersten Planung auch profan mit Google Maps (suche den Startpunkt und dann einem Ort der gefühlt ungefähr zu den geplanten km passen könnte und gebe Verkehrsmittel Fahrrad ein) oder erstelle mir über komoot mit Wegpunkzmten eine eigene Route, so dass ich auf die geplanten km komme. Wenn ich dann ungefähr den Zielort weiß, suche ich wahlweise (je nach dem was ich möchte) nach Jugendherbergen / Zeltplatz oder schauen über Booking Kartensuche nach Unterkünften.

    Ich gehe dabei etappenweiße vor: Also erst Etappe 1 plus Unterkunft und dann Etappe 2 usw.

    PaulaGreen mir fahren zu Hause mit Zug los, über Amsterdam und so auch wieder zurück. Anhänger brauchen wir nicht, haben 3 x je 4 Taschen am Rad und 1x 2 Backrollerund alle noch eine Gepäckrolle quer mit Isomatte oder Zelt

    Wie alt sind Deine Kinder und mit welcher Art Rädern reist ihr? Mein jüngerer Sohn (der ein wenig Übergewicht hat) war schon mit zwei Backrollern überfordert und wir haben sein Gepäck im Laufe der Tour auf uns 3 andere umverteilt. Und ich befürchte, zwei Lowrider und Gepäckrolle zusätzlich hätte auch das Gravelbike meines größeren Kindes überfordert. Da hatte ich bei den zwei Vackrolkern schon Sorge, ob das die Befestigungsstange gut packt.

    janana wie transportiert ihr denn Fahrräder, Anhänger ubd Gepäck zum Startpunkt der Tour?

    Wir sind jetzt mit dem ICE nach HH gereist ( Kuekenmama ) und ich habe keine Option gefunden, einen Gepäckanhänger in der Bahn mitzunehmen (weswegen wir uns u.a. gegen Zelten und für Jugendherbergen und günstige Pensionen / B&Bs entschieden hatten)

    Da ich keinen ähnlichen Thread gefunden habe, eröffne ich einfach einen. Hier soll Raum sein für alkes rund ums Reisen mit dem Fahrrad als Verkehrs- und Transportmittel, für Anregungen und Fragen zu Routen, Ausstattung etc. Und natürlich für Reiseberichte.

    Anlass ist: Wir haben unsere erste Fernfahrradreise als Familie geschafft. Und ich bin mega mega stolz.

    Unsere Route war:

    Hamburg - Plöner See - Fehmarn - Kopenhagen - Malmö - Küsten und ein wenig Inland von Schonen - Malmö - Travemünde-Lübeck - Hamburg

    Von Fehmarn nach Dänemark sind wir 20km Fähre gefahren, von Kopenhagen nach Malmö mit dem Zug und von Malmö nach Travemünde wieder Fähre.

    Wir waren 11 Tage unterwegs, davon 9 auf dem Rad und 2 Entspannungstage. Mein Mann und mein großes Kind sind 650km gefahren, mein kleineres Kind und ich haben 1,5 Etappen mit dem Zug überbrückt ( aus gesundheitlichen Gründen) und sind auf 550km gekommen. Wir hatten zudem ca 2000 Höhenmetern (man darf die vielen Hügel echt nicht unterschätzen).

    Wir waren mit "normalen" Rädern (ohne E-) unterwegs, die Kinder hatten je zwei große Satteltaschen und mein Mann und ich zusätzlich 2 Lowrider vorne.

    Es war super anstrengend und superschön. Wir hatten einen harten Regentag, einen Tag heftigsten Gegenwind aber insgesamt sonniges aber nicht zu warmes Wetter. Wir waren an 6 der Tage baden und ansonsten mussten wir uns wirklich nie fragen, was wir machen, weil wir einfach immer radgefahren sind.

    Wir haben uns dank Routenplanung mit komoot nie verfahren, hatten 2 Platten und einen Sturz.

    Ich kann es ehrlich gesagt nicht fassen, dass wir das als Familie gerockt haben.

    Wer immer die Möglichkeit hat, dem kann diese Art zu Reisen nur empfehlen.

    Ich muss mich hier mal ganz kurz freuen:

    Habe gerade meine erste Nachtzugverbindung von Milano nach Bari gebucht - einmal durch die Nacht gen Süden.

    Wir werden dieses Jahr ohne Auto und Flugzeug von Schweden bis Griechenland unterwegs sein (allerdings verteilt auf 2 verschiedene Ferien), ich freue mich so, dass das auch ohne diese Verkehrsmittel möglich ist.

    Oh, das klingt spannend! Geht es von Bari per Fähre weiter?

    Ja. Von dort mit der Fähre nach Patras, mit dem Zug nach Athen und dann nach Andros, Naxos, Dounussa und Amorgos.

    Heidi ist unglaublich - was für eine Frau.

    Spannend ist übrigens, dass seit November ein Verfassungsgerichts-Sitz vakant ist und dieses Jahr noch 2 weitere folgen. Und alle 3 werden durch den Bundestag besetzt (sie sind grundsätzlich hälftig zwischen Bundestag und Bundesrat aufgeteilt). Und dafür braucht es -tatatata - eine 2 Drittel Mehrheit - also wahlweise AfD oder Linke.

    Das wird spannend, wie Fritz das mit den Linken schaffen will.