Beiträge von Nollaun

    Dank Dir! Jetzt ist es vorbei gezogen.


    Ich bin rein und hatte alles zugemacht. Jetzt ist ruhig, wir haben nur kein Strom mehr. Draussen fangen sie schon an zu arbeiten.


    Solche Sorge bei Gewitter hatte ich erst einmal: Auf fast 3000 Meter neben dem Gletscher. Es sind ganz schnell dunkle Wolken aufgezogen. Plötzlich hatte die Luft gesirrt und unsere Haare standen senkrecht in die Luft. Da sind wir gerannt. Zum Glück war die Hütte nur 100 Meter weg. Als wir drin waren, ging es rund, mittendrin in der Gewitterwolke.


    Aber in so einer betonierten Hütte mit Blitzableiter fühlt es sich schon anders an als in einer kleinen Holzhütte im Wald.

    Wir sind gerade auf Sardinien auf einem Campingplatz mitten im Pinienwald. Wir haben ein Holzbungalow.


    Gerade zieht ein Unwetter über uns hinweg. Eigentlich mag ich so Gewitter und schaue es mir gern an. Ich war noch auf der überdachten Terrasse, um zu entspannen und dem Regen zuzusehen.


    Plötzlich gab es weiter im Wald einen ganz hellen Lichtblitz und gleichzeitig den lautesten Donner, den ich je gehört habe, mir klingeln immer noch die Ohren. Der ganze Bungalow hat gewackelt. Ich glaube, da hat in der Nähe in Blitz eingeschlagen, oder? Die Kinder sind zum Glück nicht aufgewacht. Eigentlich habe ich keine Angst, aber jetzt traue ich mich erstmal nicht auf Toilette.

    Das klingt gerade anstrengend. Mein Baby hat ungefaehr in dem Alter auch staendig gebissen. Es geht vorbei! Wichtig ist ja, dass es Dir und dem Baby gut geht solange.


    Bei uns war es ein Teufelskreis. Baby hat gebissen. Ich habe heftig reagiert, weil es so weh getan hat. Baby hat sich erschrocken. Beim naechsten Versuch wir beide verkrampft, Baby hat wieder gebissen und so weiter.


    Die Toptipps von der Stillberaterin waren bei uns:


    1. Vor dem Andocken schauen, dass das Baby schon die Zunge rausstreckt. Solange die Zunge draussen ist, kann es nicht beissen. Ich habe immer "Zeig mir die Zunge." gesagt und sie selber raus gestreckt. Das grosse Geschwister auch. Das fand das Baby so lustig, dass wir beide uns entspannen konnten. In die Naehe der Brust wurde es dann nur mit rausgestreckter Zunge gelassen.


    2. Beim Beissen nicht den Finger dazwischen zum Abdocken, sondern das Gesicht des Babies in die Brust druecken. Baby kriegt keine Luft mehr durch die Nase und macht von selbst den Mund auf.


    3. Bei jeder Stillpause sofort Abdocken, bevor das Baby zubeissen kann.


    Ich wuensche Euch, dass es bald besser wird und noch einen schoenen Urlaub!

    Meiner klebt zur Zeit für seine Verhältnisse auch ziemlich. Fremdelhöhepunkt zwischen 9 und 12 Monaten denke ich. Plus Laufen lernen. Plus Zähne schieben.


    Kann er auch irgendwie ohne Brust einschlafen? Auto, Tuch, Trage Kinderwagen, Fahrradanhänger, Ball etc. Dann wäre das bei dem schönen Wetter vielleicht noch ein bisschen Chance auf Exklusivzeit mit der Grossen bzw. Zeit für Dich, falls eins davon auch mit Papa oder anderen funktioniert.

    Dreijähriges sinniert nach dem Stillen über das Fliegen in einer Mondrakete.


    "Hat es da Platz für Gepäck? Unsere Koffer oder Taschen? Und kann man da auch essen? Sonst esse ich einfach Dich auf. Nur die Brust nicht, die lass ich übrig. Dann bin ich die Mama!"

    Oh, dazu habe ich auch einen passenden:


    Baby versucht an Papas Bierdose zu kommen.

    3-jährige: "Der will Papas Bier trinken "

    Ich: "Aber ob ihm das auch schmeckt?"

    Völlig entrüstet: "Natürlich! Der wird ja schliesslich mal Papa."

    Wir spielen "Ich sehe was, was Du nicht siehst."


    "Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist gelb."


    Zweijähriges guckt mich nachdenklich an, plötzlich begeistert: "Deine Zähne!"

    Das stimmt! Das Baby durfte dann weiterstillen an der anderen Brust. Und das Grosse dabei kuscheln und erzählen und zusammen singen.

    So hatte es wenigstens auch ein bisschen was davon, sonst hätte ich wohl aufstehen müssen um das Baby zu beruhigen und hätte, mal wieder, keine Zeit gehabt.

    Beim Tandemstillen:


    Baby (fast 1) beisst und lacht. Ich mache es ab, erkläre, dass das weh tut und die Brust jetzt eine Pause braucht.

    Baby weint Herz zerreissend.

    Kleinkind ganz schnell, bevor ich trösten kann: "Es kann meine Brust haben!", dockt ab und winkt Baby her, die Brust anbietend. #love

    Wo es sonst um jede Minute länger stillen diskutiert.

    :D

    Unsere macht das auch. Wenn sie viel in der Kita ist spricht sie zum Beispiel plötzlich l start r, obwohl sie es eigentlich kann. Viele Kinder in dem Alter allerdings noch nicht. So richtig aufgefallen ist es mir, als sie mal sagte: "los fahren! Äh, nein los fah-len" sie hat sich selbst "korrigiert".

    Ayala

    Eigentlich hast Du Recht! Es wäre schön, wenn es reichen würde familienfreundlich und barrierefrei zu schreiben und zu meinen. Aber in der Realität, sind es hauptsächlich Frauen, die sich um die "Kinderaufzucht" kümmern und überwiegend alte Frauen, die mit eingeschränkter Mobilität Einkäufe erledigen etc.


    Ich bin überzeugt, würden mehr Männer im Alltag die Kinder in den Kindergarten bringen und mit Kinderwagen einkaufen gehen, würden die Bedürfnisse dieser Gruppe eher gesehen und repräsentiert. Daher ist es m.M.n. ein Genderproblem und nicht ein "familienfreundlich" Problem.


    Edit: Ich störe mich ja immer noch daran, dass man Männer fragen muss: "Was wünschen Sie sich für ihre Tochter oder Nichte?" Das impliziert, dass es vielen Männer anscheinend nicht möglich sei, die Alltagsschwierigkeiten ihrer Partnerinnen oder anderer nicht beteiligter Frauen Ernst zu nehmen.

    Ich habe in den italienischen Alpen telefonisch reserviert. Bisher nur im Adamello in der Nebensaison, Ende September. Da war es eher leer und hätte keine Reservierungen gebraucht. Zum Teil waren wir jedoch die einzigen Gäste und kamen recht spät. Da war es nett, dass die Hüttenwarte vorgewarnt waren.