Beiträge von Nollaun

    Unser Kind ist in dem Alter auch beim Papa eingeschlafen. Ich bin so ab ca. 15 Monaten einfach ab und zu abends weg gegangen. Mal hat es sich bis in 23:00 wach gehalten, bis ich zu Hause war, mal ist es an den Papa gekuschelt eingeschlafen.


    Wenn ich da bin, musste noch lange gestillt werden. Wenn ich nicht da war, war es aber auch okay. Vielleicht könnt ihr das tagsüber üben, voraus gesetzt er macht mich Mittagsschlaf? Bei uns waren ab ca. anderthalb regelmässig Papa und Kind den ganzen Samstag oder Sonntag ohne mich, entweder unterwegs oder daheim Da hatten sie entspannt Zeit, einschlafen beim Mittagsschlaf zu üben. Lesen, ruhig spielen, Kinderwagen, was halt gerade gepasst hat.


    Jetzt mit ca. 3.5, ein halbes Jahr nach der Geburt des Geschwisterchens, habe ich nachts abgestillt. Es hat für mich nicht mehr gepasst. Das wurde, nach anfänglichem Protest, meist gut akzeptiert. Kuscheln, lesen, erzählen sind jetzt gute Alternativen. Vor einem Jahr hätte ich mir das noch nicht vorstellen können.


    Kannst Du Dir vielleicht einfach, die Freiräume nehmen, die Du brauchst? Und darauf vertrauen, dass Papa und Kind das schon hinkriegen werden? So ganz unabhängig vom Stillen.

    Liebe Alle


    Das Kind ist nachts abgestillt, was auch ganz gut klappt. Damit es mich im Sommer nicht schon um vier Uhr früh weckt ("Mami, es ist hell, es ist Morgen! Darf ich stillen?"), haben wir eine LED Lampe eingeführt: nachts rot, tags weiss. Das wurde recht gut angenommen.


    Jetzt fahren wir bald in den Urlaub. Da bräuchte ich etwas tranportables. Und extra toll wäre noch, wenn es vielleicht vorab eine Art Countdown gäbe, dass das Kind ablesen kann, dass es bald soweit ist. Das Warten morgens ist manchmal lang... Freunde hatten mir mal von so "Schlaftrainern" erzählt. Im Netz finde ich tausende, aber irgendwie nicht das richtige.


    Hat jemand so etwas genutzt und könnte etwas empfehlen?


    Vielen Dank!

    Nollaun

    Ich habe während der ersten Schwangerschaft einen zweistündigen Einführungskurs zur Selbsthypnose unter der Geburt gemacht, gehalten von einer Hebamme, ausgebildet in Hypnosetherapie. Der Kurs war toll, sie ist viel auf die hormonellen Abläufe unter der Geburt eingegangen. Sie hat uns eine selbst gesprochene Hypnose mitgegeben, mit der ich geübt habe. Das heisst, ich habe es immer wieder abends gehört und bin meist dabei eingeschlafen. Dazu habe ich viel Yoga gemacht und darüber auch weiter atmen und entspannen geübt


    Eine Freundin hatte das Buch, das habe ich auch gelesen, aber keinen Zugang dazu gefunden. Unsere Kursleiterin hat das Buch auch kritisiert. Zum einen, dass teils mit negativen Aussagen arbeitet und dass die Visualisierungen nicht individuell erarbeitet werden.


    Mein Partner ist mit in den Kurs gekommen. Teil des Kurses war eine angeleitete Selbsthypnose. Wie warwn sehr fasziniert, dass alle Kursteilnehmer ohne Vorerfahrung in die Selbsthypnose gefunden haben. Mein Partner hätte mich eh in allem unterstützt, aber so hat er selbst den positiven Effekt erlebt gehabt und während des Kurses gelernt, was wichtig ist an der Selbsthypnose, z.B. an der Umgebung.


    Ich habe unter beiden Geburten in einen Art entrückten Zustand gefunden. Dies war jedoch störungsanfällig. Ich bin also immer wieder mal raus gekommen, habe aber auch immer wieder rein gefunden. Die Geburten waren nicht schmerzfrei, aber ich habe sie auch nicht als schlimm empfunden. Unangenehm weh getan hat es jeweils nur teils auf der Fahrt und kurz nach Ankunft im Geburtsort. Dort habe ich ein wenig gebraucht, um wieder zu mir zu finden.


    Ich finde auch die Umgebung und Begleitung sehr wichtig. Und, wie oben angesprochen, nicht den Anspruch zu haben, dass es klappen muss.

    Kind (3) hat im Spiel ein unsichtbares Baby auf die Welt gebracht. Ich esse gerade und bekomme es ganz vorsichtig überreicht: "Aber nis aufbessern, Mama!"

    Luxa, Ihr macht das super! Gar nicht mehr lang und Du wirst sehen, wie das kleine das grosse Kind anhimmelt. Das kleine meldet sich, wenn es Dich mehr braucht. Die können das. Mir tut im Moment manchmal das grosse leid, dass es kein zweites Kind sein konnte: entspanntere Eltern, die nicht alles mehr ausprobieren müssen, immer Action mit der grossen Schwester. Ich finde, das gleicht hier die weniger Aufmerksamkeit mehr als aus.

    Und die grosse mache ich immer wieder aufmerksam, wenn der Kleine auch über sie freut. Am Anfang hat sie es nicht interessiert und jetzt ist sie soooo stolz. Und macht Quatsch für ihn. Und tröstet ihn.

    Das wird! Das pendelt sich ein zwischen Euch vieren!

    Wie kannst Du denn im Moment etwas Kraft tanken? Mit dem Baby schlafen, während die grosse in der Kita ist? In der Sonne sitzen? Freundinnen treffen? Yoga, Massage?

    Bei uns war es am Anfang sehr ähnlich. Nach ca. vier Monaten war der Spuk vorbei. Davor habe ich viel Tandem gestillt. Und jedesmal gehofft, die Grosse wacht nicht auf, wenn das Baby quäkt. Im Nachhinein kommt es mir gar nicht so lang vor, obwohl erst zwei Monate her, aber mitten drin war es echt hart.

    Ich hatte eins. Rein und rausnehmen war unspektakulär. Nur, dass zwei deutliche Narben zurück geblieben sind. Meine FA hatte es eher beworben und im Vorgespräch gesagt, die Narben seien nicht zu sehen. Das hatte mich etwas geärgert.

    Ansonsten hatte ich auch die ganze Bandbreite an Nebenwirkungen: Zysten, andauernde Schmierblutung, 20 kg Zunahme, depressive Episoden. Meine FA meinte, das stehe alles in keinem Zusammenhang. Nach dem Entfernen hat sich jedoch alles wieder gegeben.

    Mir ist noch eingefallen, dass wir die Babyschale von Weber recht klein fanden. Unsere Kleine war was Größe und Gewicht anging ganz durchschnittlich aber mit 9mon war ich froh, dass sie gut sitzen und krabbeln konnte so dass wir dann keine Weberschale mehr brauchten. Ich weiß nicht, ob die Hängematte von Thule evt länger geht?

    Die Hängematte geht bis zehn Kilogramm. Sie ist allerdings nicht zum Radfahren, sondern nur zum spazieren gehen zugelassen.

    Drahtesel


    Ich weiss nicht. Wir haben so einen Waschplan noch nie gehabt. Aber Du hast ja ein paar Möglichkeiten:

    - mehrere Garnituren

    - von Hand waschen

    - Kind mit dreckigen Sachen schicken

    - freundlich bei den Nachbarn fragen, die Waschtag haben, ob man eventuell eine Wäsche machen darf, wenn sie durch sind

    - bei der Wohnungswahl auf sie Waschküchenregeln achten

    - das Kind nicht in die Waldkita schicken.


    Ich nehme an, jede Familie sucht sich eine Kombination davon raus, die passt.


    Edit: Daroan s Antwort finde ich viel schöner. Hat sich überschnitten.

    Das sind oft Industriemaschinen. Da ist eine Ladung oft innerhalb einer Stunde durch. Du kannst von 17-21h also 4 Ladungen a 8 kg waschen. Das ist mehr als 6 Ladungen a der üblichen 5 kg.


    Andernfalls ist es hier nicht vorgesehen, dass beide Eltern vollzeit berufstätig sind. Dann muss man sich seinen freien Tag eben auf den Waschtag legen. Oder die Haushaltshilfe oder die Oma macht die Wäsche.


    Aber als Anmerkung: Das ist nicht überall Standard mehr. Wir haben bisher nur in Häusern gewohnt, in denke es keine festen Waschtage mehr gibt. Die meisten neueren Wohnungen hier haben auch einen Waschtisch in der Wohnung. Das ist bei Wohnungsbesichtigungen oft die erste Frage.

    Talpa Was bei uns ja wirklich einiges verschoben hat am Verantwortungsgefühl, war die Zeit, in der wir beide 80% gearbeitet haben. Ich hatte da, zumal zusätzlich schwanger, überhaupt keine Ressourcen, meinem Mann irgendetwas hinterher zu tragen oder zu organisieren für die Tage, an denen er fürs Kind verantwortlich ist. Und dann hat er es halt gelernt, sie wie ich es auch gelernt hatte. (Obwohl unsere Kitas hier viel auffangen. Sonnenmützen, Sonnencreme, Regensachen, Handschuhe und Mütze ist alles in der Kita da. Auch Wechselsachen. Das Kind leider also nicht, nur weil die Mütze morgens nicht mitgekommen ist.)

    ich sehe das null als „weiblichen“ standard. das erste finde ich regelrecht irre und zt. auch persönlich unangenehm (weil ich mich dann immer unzulänglich fühle und früher das irre daran nicht sah).


    das zweite finde ich normal und nicht weiblich oder männlich.

    Da unterschreibe ich mal faul. Ich meine, Talpa hat ähnliches geschrieben. Ich sehe das in unseren Umfeld nicht als weiblich oder männlich. Man kümmert sich halt, so man denn Verantwortung trägt.

    Vielleicht schreibe ich später noch mehr ( war heute den ganzen Tag mit Baby und Kleinkind unterwegs :D), aber eine kurze Frage in die Runde: Was ist mit dem Papa? Bei uns macht der Papa fertig und bringt in die Kita. Da kann ich mit dem Baby entspannt liegen bleiben an den Kitatagen. Und abholen kann er auch, wenn es mir gerade zu viel ist. Pünktlich aus dem Haus finde ich auch stressig, aber unsere Kita hat gleitende Bring- und Holzeiten. Da ist Musikkurs oder Krabbelgruppe stressiger, zumal ich dann ja auch da bleiben muss.