Beiträge von Nollaun

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    Meines Wissens ist das für Deutschland nicht korrekt. Freunde von mir sind in Deutschland verurteilt worden, da ihr Kind bei einer Alleingeburt zu Schaden gekommen ist.

    #eek Krass, ich dachte die Hinzuziehungspflicht gilt halt für Kliniken, nicht für Privatpersonen. Wer klagt denn da? Die Versicherung, die die Kosten nicht übernehmen möchte?

    Sorry. Vielleicht vermische ich da was. Ich bin ja selber nicht in Deutschland. Ich kenne die genaue Urteilsbegründung nicht.


    Edit: Sorry für meine Falschinformation! Kuekenmama Du hast Recht. Man muss als Frau keine Hebamme hinzuziehen. Auf die Schnelle habe ich das hier gefunden:

    https://www.dhz-online.de/news…die-grenzen-der-freiheit/


    ,

    Du musst die ganze Schwangerschaft über nicht zum FA, Du darfst Dein Kind auch alleine im Garten entbinden. Verpflichtet bist Du nur, die Geburt nachher zeitnah auf dem Standesamt anzumelden.

    Meines Wissens ist das für Deutschland nicht korrekt. Freunde von mir sind in Deutschland verurteilt worden, da ihr Kind bei einer Alleingeburt zu Schaden gekommen ist.


    Zitat

    Bei jeder Geburt in Deutschland muss eine Hebamme anwesend sein – das ist gesetzlich so festgelegt (Hinzuziehungspflicht).

    https://www.hebammenverband.de…amme/was-machen-hebammen/

    Ich hatte und habe auch teils Skepsis vor Untersuchungen und den Standard hinterfragt. Mir hat es wirklich sehr geholfen, mich auch in die Ärzte und Hebammen hinein zu versetzen.


    Die Haftpflicht ist sicher auch wichtig, aber nicht nur das wesentliche. Ich sehe vor allem Menschen, die den Beruf ausüben, weil sie helfen wollen. Sie wollen das Beste für Mutter und Kind. Und: Sie sehen im Laufe des Berufslebens Tausende Schwangere und Geburten. Viele, auch geringe, Risiken sind für sie also nicht nur abstrakte Zahlen, sondern erlebte Geschichten: Mütter und Kinder, denen sie beigestanden haben und für die sie verantwortlich waren. Das geht einem doch Nahe, wenn etwas nicht optimal gelaufen ist. Eine erfahrene Hebamme meinte mal zu mir: "Jede Hebamme und jede Ärztin hat ihre wunden Punkte, an denen sie sensibel reagieren. Ich auch."


    Ich hab mich also schon gefragt: Was braucht meine Hebamme, mein Arzt, um sich selbst sicher zu fühlen in meiner Begleitung? Dann konnte ich Untersuchungen einfacher zustimmen, die ich persönlich vielleicht nicht notwendig finde. Eine kompetente Begleitung war mir viel wert.

    Die Datierung nach Periode geht ja einfach davon aus, dass der Eisprung 14 Tage nach Beginn der Periode statt findet. Klar, ist das relativ ungenau. Zyklen können ja länger oder kürzer sein. Gerade bei langen Zyklen kann die Befruchtung auch wesentlich später gewesen sein. Das würde ich persönlich heutzutage immer nachdatieren lassen, damit man später nicht fälschlicherweise von Übertragung ausgeht.


    Nachdatieren kann man auch ohne Ultraschall, wenn man den Zyklus beobachtet hat und weiss, wann der Eisprung war oder z.B. den Zeitpunkt anderweitig eingrenzen kann. Mein Frauenarzt hat immer gefragt, ob ich wüsste, wann die Befruchtung war.

    Wir waren letztens in Braunwald, ohne Kinder. Da hat es laut Werbung einen Kinderklettersteig ab 7 Jahren. https://braunwald.ch/de/map/de…7c-b73f-d2813807d96e.html


    Ansonsten gibt es bei vielen Hütten kleine Kletterfelsen. Also kein Klettersteig, sondern free climbing. Da haben wir früher Kinder ab vier dabei gehabt. Es wird immer mit Seil gesichert. Mit den eigenen habe ich es noch nicht geschafft. Es braucht, meiner Meinung nach bei kleinen Kindern mehr Erwachsene als Kinder auf der Gruppe.


    alien Schön sieht es aus!


    ko_nijntje Danke, Bergfloh sieht super aus, das hatte ich auch schon in der Hand in der Bibliothek.


    Ich glaube, mein Hauptproblem ist, dass Motivieren der Kinder, selber durchzulaufen.


    Der Kleine wiegt über 18 kg. Mit Gepäck für uns drei und Kraxengewicht kann ich den nicht lange auf dem Rücken behalten.

    Ich lese ich mal mit. Ich habe selbst um meinem vierten Geburtstag mit meiner Mutter und Bruder die erste Mehrtagestourvon Hütte zu Hütte in den Alpen gemacht. Seitdem liebe ich die Berge.


    Jetzt würde ich wirklich gern mit dem Kindern gehen, aber wir sind uns noch am rantasten und freue mich über Tipps. Die Kinder sind jetzt gerade drei und fast sechs. Das Dreijährige allerdings leider schon zu schwer für Tagestouren in der Kraxe. Der müsste grösstenteils auch selber laufen. (Oder ich wesentlich fitter werden...)

    R. ist sprachlich wesentlich weiter als sozialemotional, das ergibt manchmal witzige Situationen. So vor einigen Monaten, sie war glaube ich anderthalb, da kletterte sie am Spiegel vorbei der an der Wand neben der Treppe hängt und sieht sich darin. Ihr Kommentar: 'Das ist gar nicht die R., das ist ein ganz anderes Kind'

    Ich habe noch nie so differenziert gesehen/gehört wie ein kleines Kind sich nicht im Spiegel erkennt 😅


    Als sie 15 Monate alt war turnte sie in ihrem Zimmer herum, wo ich sie eigentlich bettfertig machen wollte. Ich war total fertig an dem Abend und sagte: 'Ach R., kannst du heute nicht einfach herkommen und mitmachen? Ich bin schon so müde!'

    R. schaut mich lächelnd an und sagt: 'Ssade Marmelade!' Und hüpft weiter...

    Da musste ich jetzt laut loslachen. Geschrieben klingt das so süss. Wahrscheinlich war Dir in der Situation eher nicht zum Lachen zumute.

    enfj-a ich komme gerade nicht zum ausführlich weiter schreiben. Wollte Dir nur kurz da lassen, dass ich Deine Beiträge ganz toll und bereichernd finde.


    Und nicht, dass das wichtig wäre, aber auch inhaltlich liegen wir, denke ich, ganz nah beieinander. Ich finde es in der Diskussion spannender, die unterschiedlichen Nuancen zu diskutieren, als sich lediglich gegenseitig zuzunicken. :-)

    Ach so, das muss ich irgendwie doch noch loswerden:

    Natürlich "leiden auch Männer unter dem Patriarchat". Die meisten. Würde ich mal so sagen. Der Anteil derer, der von diesem Mechanismen und vielbeschworenen Privilegien profitiert, ist irgendwie gering, die Mehrheit der Männer trägt ihr Rollenbild als Last, würde ich sagen. Auch und gerade im Jahr 2021.

    Sehe ich für die Frauen übrigens genauso. Aber da wird es gottseidank wenigstens seit geraumer Zeit thematisiert und frau hat eine Chance, auf solche Debatten zu stoßen und sich darin wiederzufinden und gestärkt zu werden im Finden eines Selbstbildes, das für sie passt und das postiv ist.

    Und ich frage mich: Warum ist diese Diskussion unter Männern so wenig präsent? Ich wage zu behaupten, sie wären durchaus in der Lage, diese gesellschaftliche Diskussion anzustossen und aufzuzeigen, wie sie leiden. Immer noch sind die grosse Mehrheit der z.B. Journalisten und Politiker Männer.

    Ich denke, dass die mangelnde Gleichberechtigung für die meisten eben doch zu bequem ist, trotz der von Dir aufgezählten Nachteile.

    enfj-a Ich finde Deine Ausführungen sehr interessant. Ich glaube auch, dass natürlich auch Männer in ihrem Denken und ihren Entscheidungen gesellschaftlich stark geprägt sind.


    Das Argument mit dem Chancen auf dem "Partnermarkt" finde ich immer wieder seltsam. Das entspricht so gar nicht meinem Umfeld. Ich kenne konkret hingegen in meinem Umfeld einige Mütter, ich auch z.B., die sich wünschen würden, dass ihr Partner weniger arbeiten und mehr zu Hause engagieren würden, zumindest solange die Kinder klein sind. Die Väter lehnen das fast alle entschieden ab.

    Das hängt sicherlich sehr vom Umfeld ab. Ich habe neulich länger mit einem Kollegen geschwätzt, der meinte, er kenne einige gutverdienende Männer, die jammern würden, dass "die Frauen" so hohe finanzielle Ansprüche an sie als Partner hätten.

    Ich höre das auch manchmal von Männern. Ich habe das allerdings noch nie von Frauen so gehört, dass sie es Schade finden, dass der Mann sich mehr in der Familie engagiert. Ich weiss manchmal nicht, ob sich da eigene Ansprüche und Befürchtungen vermischen.


    Aber natürlich wird es das auch mal geben. Nur wie viele sind das wohl? Ich glaube immer noch nicht, dass bei der Mehrheit der Männer der Hauptgrund die Frau ist, dass sie sich weniger in der Familie engagieren.

    Ich frage beim Einkaufen mein Kind (2): "Wie findest du diese Matschhose?"

    Kind: "Gut! Schöne Hose ist das."

    Ich (man lernt ja dazu): "Würdest du sie auch anziehen?"

    Kind, wie aus der Pistole geschossen: "Nein!"

    Das haben wir hier auch gern! Begeistert: "Spargel, wie in der Kita! Die müssen wir kaufen!"

    "Magst Du gern Spargel essen?"

    "Iiih, bääh! Nein!"

    enfj-a Ich finde Deine Ausführungen sehr interessant. Ich glaube auch, dass natürlich auch Männer in ihrem Denken und ihren Entscheidungen gesellschaftlich stark geprägt sind.


    Das Argument mit dem Chancen auf dem "Partnermarkt" finde ich immer wieder seltsam. Das entspricht so gar nicht meinem Umfeld. Ich kenne konkret hingegen in meinem Umfeld einige Mütter, ich auch z.B., die sich wünschen würden, dass ihr Partner weniger arbeiten und mehr zu Hause engagieren würden, zumindest solange die Kinder klein sind. Die Väter lehnen das fast alle entschieden ab.

    Ich weiss, dass viele Eltern (von meist etwas jüngeren Kindern) und viele Menschen ohne Kinder so denken.

    Ja, leider. :(

    Ich denke, da steckt halt auch ganz viel Angst drin. Und der Wunsch nach einer guten Zukunft für die Kinder: "Ich muss 'nur' alles richtig machen, dann wird es meinen Kind schon gut gehen." Das ist die Hoffnung dahinter, zumindest bei mir, obwohl ich weiss, dass es nicht so ist.