Beiträge von Nollaun

    Ich finde den Flohmarkt von der Idee eine ganz tolle Sache. In der Praxis habe ich ihn bisher leider kaum genutzt. Ich schaffe es nicht, daran zu denken mich immer einzuloggen und nachzusehen.


    Und er ist mir zu unübersichtlich bzw. die Kategorien zu gross. Ich suche meist sehr spezifisch Sachen, z.B. Gummistiefel einer bestimmten Marke in einer bestimmten Grösse. Ich habe dann keinen Nerv mich durch 20 Posts mit Beschreibungen durchzulesen. Auf anderen Plattformen nutze ich meist Suchaufträge mit Emailbenachrichtigung.


    Hmmm, vielleicht sollte ich es mal mit Gesuchen probieren.


    Zum Verkaufen habe ich es noch nicht geschafft wegen des Fotothemas...


    Edit: Jetzt habe ich mal für alles Emailbenachrichtigungen eingestellt. Vielleicht traue ich mich dann bald wieder.


    Und nach nochmaligen reinschauen: Mir würde folgendes schon sehr helfen: Die Kleidungsgrösse immer schon im Titel erwähnt. Dann muss man nicht erst anklicken, um zu sehen, dass es eh nicht in Frage kommt. Und nur eine Grösse je Thread.

    Zudem finde ich es auch anstrengend erst durchlesen zu müssen, was alles schon weg ist. Ich bevorzuge auch auf anderen Plattformen Anzeigen, die nur einen Artikel dein haben (es sei denn es ist ein Set, was zusammen verkauft werden soll.)

    Der Grossteil stimmt so tatsächlich nicht. Ich denke, es hängt von der eigenen Blase ab. Wo ich wohne arbeiten die Schweizerinnen und EU-Bürgerinnen mit Kindern hauptsächlich 60-80%. Ich kenne nur Frauen aus anderen Ländern (Ostblock, Südamerika, Asien, USA etc.), die länger zu Hause bleiben. Das liegt m.E. nach allerdings eher an kulturellen und Sprachbarrieren, sowie teils mangelnden Visa.


    20 km weiter mag das schon wieder ganz anders aussehen. Die Statistik liegt dann natürlich irgendwo in der Mitte:


    https://www.tagesanzeiger.ch/s…en-muetter/story/23171581


    Etwa die Hälfte der Frauen mit Kindern arbeitet mindestens 50%. Bei denen in Partnerschaft etwas weniger, bei Alleinerziehenden ein wesentlich höherer Anteil. Wirklich wenig arbeiten die Frauen ohne Kinder, bzw. bei denen das jüngste Kind älter als 25 ist. Das spricht eigentlich für einen umfassenden Generationen Wechsel.

    Katielee


    Ich finde mittlerweile auch, dass zweimal 100% arbeiten mit Kleinen Kindern für die meisten Familien zu viel ist. Gar nicht zu sprechen von Alleinerziehenden, die 100% arbeiten müssen. Es ist einfach viel zu tun. Es geht bestimmt irgendwie, aber für eigene Auszeiten bleibt keine Zeit. Es sei denn, es gibt zusätzlich zur Kita noch grosszügige Unterstützung durch Haushaltshilfe, Au-Pair, Grosseltern oder ähnliches.


    In meiner kleinen Grossstadtblase lösen das sehr viele Eltern so, dass beide etwa 80% arbeiten. So hat jeder einen freien Tag (mit den Kindern). Das ist immer noch anstrengend, aber gibt etwas mehr Raum.


    Aber bei uns wird es rapide besser mit dem Alter des Kindes. Es schläft irgendwann meist durch. Letztes Wochenende war das Vierjährige den ganzen Tag bei einem Freund zu Besuch. Es beschäftigt sich immer mehr ruhig alleine.

    Hier wurde eine ganze Weile nur im Stehen das Geschäft verrichtet, vor allem das Grosse. Irgendwann war es dann vorbei und seitdem wird gesessen. Bei uns war die Umstellung also kein Problem. Irgendwann wollen sie es doch alle machen wie die Grossen, also auf die Toilette. Und wenn alle direkten Vorbilder da sitzen, würde ich denken, dass sie das auch machen.


    Hier werden z.B. klar manche Töpfchen bevorzugt oder komplett verweigert. Bei so grösseren kenne ich noch den Tipp, das Töpfchen mit aussuchen zu lassen.


    Und hey, 1-3 mal ins Töpfchen ist ja nicht "nichts". Das heisst, er kennt prinzipiell.

    Dank Dir Kontextfrei ! Ich glaube, selber nähen kriege ich nicht hin. Aber vielleicht könnte ich einfach zusätzliche Snaps in die Überholen und Einlagen machen? Meint ihr die PUL Überhosen bleiben dann dicht rund um den Snap?


    Oder halt einfache mit Taschen. Da wir teilzeit windelfrei sind, geht das grosse Geschäft meist in das Töpfchen. Das Problem mit dem Verschmutzen ist also nicht so gross.

    Ja, unsere waren weist mit Wollhemd und Stulpen warm genug, so dass sei drinnen gut windelfrei sein konnten. Sonst haben wir noch windelfrei Hosen mit Backup. Für draussen hatten wir bei Kind 1 dank auch bis zum Frühjahr gewartet. Mal schauen, wie es jetzt wird. Die Augustkinder sind dann vielleicht einfach ein bisschen später dran...


    Ich finde übrigens, die Erfahrungsberichte lesen sich immer so extrem positiv. Ich meine, da ist auch viel Glück dabei, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Wenn das Kind gerade im Schub steckt z.B. ist eh nicht zu machen.

    Hmmm, Ludo ich überlege mal, wie das bei uns war. Habt ihr komplett Pause gemacht oder immer ein bisschen weiter mit windelfrei?


    Bei uns war es von ca. 9 Monaten bis 15 Monate. In der Zeit wurde laufen gelernt und es war der Anfang vom Sprechen lernen. Beides teils schwierige Zeiten für windelfrei. Ich meine, der Durchbruch kam dann, als das Kind Pipì und Kakà selbst sagen konnte.


    Wir haben nie wirklich komplett Pause gemacht, sondern immer wieder angeboten. Ganz, ganz viel nackig laufen lassen und gewischt und gewischt und gewischt. Oder mit nur einem Backup als Einlage und die Einlagen nach jedem Pipì getauscht. Wenn eine Ansage kam und das Kind nicht abgehalten werden wollte, hat es oft im Stehen in Dusche oder Badewanne gemacht. Ganz selten in Standardsituationen (nach dem Aufwachen z.B.) hat es sich doch mal abhalten lassen.


    Wir sind also irgendwie immer dran geblieben und haben uns durch gewurstelt. Es war auf die eine oder andere Weise Thema. Wenn die Nerven nicht da waren, gab es mal für ein Paar Tage Pause. Aber Kind 1 war, ähnlich wie Kind 2 jetzt, absolut kein Freund von Windeln und hat sich lieber 5 Mal am Tag umziehen lassen als einmal Windeln wechseln. Also war bei uns einfach Windeln an und fertig mich wirklich eine Option.


    Wenn ihr jetzt 10 Monate ganz normal gewickelt habt, ist es vielleicht eher wie ganz von vorn anfangen? Ich fand die Tipps bei Windelwissen ganz gut für windelfrei mit "Spätstartern". Im Buch "Topffit" von Boucke gibt es auch einen extra Abschnitt dazu. Ich meine die Tipps sind im Prinzip: Erstmal über ein paar Tage, oft sind drei empfohlen, komplett nackig lassen. Das Töpfchen immer wieder in Sichtweite. Wenn das Kind sein Geschäft verrichtet neutral kommentieren, z.B. "Du machst gerade Pipì/ Kakà. Das Pipì gehört ins Töpfchen und dabei aufs Töpfchen deuten. Wenn das Kind es zulässt es mit den Worten auf das Töpfchen setzen: "Warte, ich setze Dich kurz aufs Töpfchen. Das Pipì gehört ins Töpfchen." Wenn man möchte zusätzlich ein Babyzeichen zur Unterstützung verwenden. Wir haben der Einfachheit halber ein Deuten in den Schritt verwendet. Dazu noch einen Signallaut wie "schschsch". Während der windelfreien Tage darauf achten, ob das Kind kurz vor dem Pipimachen Signale gibt. Gleichzeitig schauen, ob es ein bestimmtes Timing gibt, Abstände nach Aufwachen, Stillen, Mahlzeiten.

    Zu passenden Zeiten, nach Timing oder Signal, das Töpfchen anbieten. Immer natürlich nur, wenn das Kind es zulässt. Unsere Kinder lesen unheimlich gern auf dem Töpfchen. Manche haben vielleicht gern ein anderes Spielzeug. Nur solange, dass sie kurz still sitzen und sich entspannen können. Also eher ein paar Minuten. Wenn Pipì kommt, wieder kommentieren.

    Man muss es sicher ausprobieren. Manche Kinder mögen lieber die Toilette als das Töpfchen. Manche lieber die Dusche, andere lieber den Garten. Es sollte für Euch entspannt sein und Spass machen. Vielleicht zielt Euer Handballer gern? :D

    Danke, gluecksmama Die Pop-ins schaue ich mir mal an.


    Wir haben die Storchenkinder letztes Jahr gebraucht bei den Kleinanzeigen gekauft. Da wurden so einige Pakete angeboten, so dass ich die benötigten im Nu zusammen hatte. Da sie komplett aus Baumwolle sind, habe ich sie dann bei 95 Grad gewaschen zum desinfizieren.

    Kontextfrei Ja, manchmal ist es nervig, wenn es schon mal besser lief. Aber nach jedem Infekt, Urlaub, Wachstums- oder Entwicklungsschub. Es wird auch wieder besser. Irgendwann zumindest :D

    Und dass sie zum Töpfchen krabbelt klingt doch toll! Die Verknüpfung ist also bei ihr definitiv da und arbeitet in ihr.


    Obstsalat Das mit den Puppen klingt total herzig! Ansonsten ist meines hier gerade auch ganz fasziniert von den kleinen Seen, die es fabrizieren kann. Ich drücke dann meist schnell einen Lappen in die Hand und er darf aufwachen helfen. Das lenkt das Interesse für mich angenehmere Bahnen.


    Wenn ich sage, es läuft hier gut, heisst das übrigens nur es läuft für meine extrem niedrigen Ansprüche gute. Manche Tage geht alles in die Windel, manche Tage wische ich zehnmal den Fussboden (und ziehe mich selbst dreimal um). Solange es zwischendrin bei Abhalten oder Töpfchen funktioniert, passt es für mich. Wir hatten mit Kind 1 fast sechs Monate Total Verweigerung. Seitdem bin ich recht entspannt.

    Ich brauche auch noch Tipps. Mein kleines Moppelchen ist aus den Storchenkinder Grösse 2 mittlerweile raus gewachsen mit 13 kg auf 80 cm. WW trägt er locker Grösse 5. Gleichzeitig ist er ein Windelverweigerer und ich muss die Windeln meist dem Wegkrabbelnden Kind anziehen. Habt ihr eine Empfehlung für ein System, bei dem die Einlagen auch in den unmöglichsten Positionen beim Anziehen nicht verrutscht? Also entweder auf beiden Seiten fest eingeknüpft oder in Taschen geschoben sind? Idealerweise wären die noch so flexibel, dass man sie auch schon geschlossen als Höschen anziehen könnte. Und wenn ich ganz fest wünschen dürfte lieber Snaps als Klett, aber das ist zweitrangig.

    Irgendwelche Ideen?


    Vielen Dank schonmal!

    Hallo gluecksmama


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    Ansonsten hatten wir ab Geburt Storchenkinder Naturwindeln Grösse 1. Das sind allerdings Höschenwindeln. Die werden durchs Binden geschlossen und lassen sich dadurch also stufenlos auch schon am ganz kleine anpassen. Sie sind aus Baumwollfrottee und dadurch ganz weich, solange man sie in den Trockner gibt oder bügelt. Darüber hatten wir Wool Longies von Manymonths. Die sind zwar aus Wolle, aber tragen kaum auf. Das ist doppelt gestrickte Merinowolle. Darüber braucht es dann keine Hose mehr. Dadurch ist das Paket insgesamt sehr dünn. Unserem hitzigen Augustbaby war in den Longies nicht zu heiss, was ich erst befürchtet hatte.

    Durch den Baumwollfrottee und die weiche Merinowolle gibt es nirgends Kanten oder Bündchen, die auf der empfindlichen Haut reiben könnten. Bei uns ging das Mekonium übrigens ohne Schatten raus zu waschen. Obwohl die erste Ladung wohl schon in der Geburtswanne gekommen ist, vielleicht ging es deswegen einfacher.

    Drama Schön, dass es bei Euch so gut läuft. Hier wird meist auch gern auf den Topf gegangen. Beim grossen Geschäft sagt es meist Bescheid und lässt sich dann zum Töpfchen bringen oder versucht, sich selbst drauf zu setzen, wenn es in Sichtweite steht. Beim Pipì ist es eher mal so, mal so. Es zeigt oft an, dass es Stillen oder auf den Arm möchte, wenn es muss. Das ist für mich schwer zu unterscheiden im Moment. Ich habe jetzt teils wieder das Asiatöpfchen im Einsatz. Dann kann es auch auf den Arm bleiben, das klappt ganz gut.

    Schön zu hören, dass es Freude macht. Für mich steht auch die Kommunikation im Fokus.


    Wir haben hier eine neue Phase: Kind hat entdeckt, dass es eine gaaanz lustige Fontäne in alle Richtungen gibt, wenn man beim Pieseln die Hand richtig davor hält.#wisch


    Wie lange dauert das, bitte?


    Ansonsten verfestigt sich das Verweigern von Windeln. Ich dachte erst, es wären nur die Stoffes, weil die so dick auftragen, aber WW kommen auch nicht besser an. Auch keine Höschenwindeln. Hosen findet das Kind nur minimal besser, ausser eine spezielle Unterhose des grossen Geschwister mit Fahrzeugen darauf. Die zieht es immer juchzend aus dem Schrank und besteht auf das Anziehen. Ich habe extra eine Stoffwindel mit Fahrzeugen darauf gekauft, aber die interessiert wiederum nicht.


    Mit der Windelverweigerung wird es erfinderisch: kurz nachdem ich unter Protesten eine Windel angezogen hatte, kam es mit dem Töpfchen an. Es hat es quer durch die ganze Wohnung zu mir getragen und wollte sich drauf setzen. Sobald die Windel ab war, ist es grinsend davon gelaufen. :D

    Wir hatten das letztes Jahr auch über ein paar Tage. Ich glaube, drei oder vier. Solange sie stillt und nasse Windeln hat, ist es OK, fand ich. Und Du Dir sonst vom Verhalten keine Sorgen machst.


    Hast Du etwas Entlastung für Dich? Die Nächte klingen anstrengend. Versuche auf Dich zu achten, genügend zu trinken und so viel ruhen wie möglich. Gute Besserung wünsche ich Euch!

    Dafür hatten wir so Kinder Ohrenschützer.

    Ich habe meinem Großen gesagt "ja das ist laut und nervig das Geräusch. Das gehört dazu deswegen muss ich das aushalten, aber du musst das nicht aushalten. Du darfst dich mit den Ohrenschützern schützen."

    Hier auch. Das hat echt gut funktioniert.


    Und ja, es ist extrem anstrengend, wenn zwei so kleine Kinder schreien und Deine Aufmerksamkeit möchten. Es wird besser mit der Zeit!

    Bei uns hat das im Tuch stillen erst dann wirklich geklappt, wenn die Babies schon etwas stabiler waren. Ich denke, so ab 2 oder 3 Monaten. Ich habe dazu das Tuch immer etwas gelockert, dass das Baby tiefer gerutscht ist. Dazu das Baby auf der Hüfte leicht auf die Seite geschoben in Richtung der Brust an der es gestillt hat. Für mich geht das nur gut im Stehen. Eine Hand hat meist die Brust gestützt, die andere war frei z.B. zum Schaukel anschubsen oder Kinderwagen schieben etc.

    Bei uns war das andersherum #freu ich glaube mittlerweile ist er einfach zu groß (großes Kind, große und eher tief Sitzende Brust, ich kann ihn nur schlecht so tief setzen im Tuch oder Trage...)

    ^^ Ja, hier eher kleine Brust, aber sehr grosses Kind. Ich habe meist eine Hand genommen, um die Brust nach oben zu ziehen. So mit spätestens neun Monaten war das im Tuch stillen aber auch definitiv vorbei. Wie Du sagst, so tief habe ich die grossen kaum runter bekommen.

    Und die Kinder waren wegen des Gewichts eh auf dem Rücken.

    Bei uns hat das im Tuch stillen erst dann wirklich geklappt, wenn die Babies schon etwas stabiler waren. Ich denke, so ab 2 oder 3 Monaten. Ich habe dazu das Tuch immer etwas gelockert, dass das Baby tiefer gerutscht ist. Dazu das Baby auf der Hüfte leicht auf die Seite geschoben in Richtung der Brust an der es gestillt hat. Für mich geht das nur gut im Stehen. Eine Hand hat meist die Brust gestützt, die andere war frei z.B. zum Schaukel anschubsen oder Kinderwagen schieben etc.