Beiträge von Eva

    Ein, wie ich finde, gutes Statement: https://taz.de/Arzt-ueber-Masern-Pflichtimpfung/!5607541/

    Ich finde den Artikel auch gut und vor allem angenehm sachlich angesichts der Diskussion über Masern und Impfung, die immer aufgeregter geworden ist und wo die Fakten mittlerweile anscheinend überhaupt keine Rolle mehr spielen, wenn es darum geht, eine politische Entscheidung auf Biegen und Brechen durchzudrücken. Und diese Tatsache, verbunden mit der massiven Grundrechtseinschränkung, die eine Pflichtimpfung (nicht nur gegen Masern, sondern gleich auch gegen Röteln und Mumps) mit sich bringt, macht mir persönlich mehr Angst, als es die Masernimpfung an sich tut. Angst macht mir auch der Umstand, dass ein solcher Eingriff in grundgesetzlich verbriefte Rechte anscheinend von vielen Menschen nicht nur hingenommen, sondern sogar befürwortet wird (ganz unabhängig davon, ob es dabei um Impfungen oder Anderes geht).

    Was die Fakten rund um die Masernimpfung angeht: weiß eigentlich jemand, wieso jetzt plötzlich die zweite Masernimpfung als unabdingbar notwendig dargestellt wird? Das ist auch so ein Ding, was mir halt wirklich Sorgen macht; zum Glück haben wir eine Kinderärztin, der wir vertrauen können und die ich auch solche Sachen fragen kann, ohne als bekloppte Impfgegnerin, die sowieso ein Loch im Kopf hat, angesehen und hingestellt zu werden. Nach meinem Informationsstand dient die 2. Masernimpfung dazu, etwaige "Impfversager", die keine Antikörper nach einer Impfung entwickeln, doch noch aufzufangen und so eine Immunität zu erreichen. Die allermeisten Menschen kämen also problemlos mit nur einer Impfung klar. Ich vermute jetzt mal, die zweite Impfung ist billiger und unaufwändiger, als eine Titerbestimmung durchzuführen, die zwar die Krankenkassen nicht bezahlen, aber die im Zweifel keinen Verdienst, sondern nur Arbeit einbringt und wieder die Gefahr mit sich bringt, dass die u. U. doch fällige zweite Impfung vergessen wird.

    (Nebenbei, ich halte Impfungen und auch die Masernimpfung für wichtig und sinnvoll, wir haben aber nicht alles und auch nicht zum frühestmöglichen Zeitpunkt geimpft und das Ganze mit unseren Kinderärzt*innen mit Blick aufs Kind so abgestimmt.)

    Hihi, da hast du eine Hybride der besonderen Art erwischt. Superresistent, aber irgendwas ist da bei der Züchtung falsch priorisiert worden

    Tja, da stehe ich dann mit meinem Basilikum, der ist dieses Jahr interessanterweise irgendwie scharf und bitter, also auch nicht ganz so lecker wie sonst. Dem war es vermutlich kurzfristig zu heiß und zu trocken, soviel kann ja kein normaler Mensch gießen. :( Dieses Jahr ist mir anscheinend kein Tomatensalat vergönnt, jedenfalls kein selbst gezogener.

    Genau, das Suppenhuhn ist eine fette Henne. Ansonsten gibt es noch Bauernhortensie und Bougainvillea (die "Maltapflanze"). Nebenbei, ist dieses Jahr irgendwas mit den Tomatenpflanzen besonders? Unsere haben jede Menge prachtvolle Blätter ohne Braunfäule oder sonstwas, aber das ist es dann auch. Mit Blüten kommen die dieses Jahr nicht aus dem Quark, geschweige denn mit Früchten. Hmpf.

    Mein Sohn hat neulich Blumen auf dem Balkon gegossen und verkündete fröhlich: "So, ich habe fertig. Die Tomaten sind gegossen, und die Maltapflanze, die mutierte Sonnenblume, die Bauernpflanze und das komische Dingens, äh, Suppenhuhn haben auch was gekriegt."

    Na, wer kann erraten, was auf unserem Balkon so rumwächst (mal vom Unkraut abgesehen) 8o?

    Ich weiss von einem Kind, das im Kindergarten meines Sohnes mal sehr überzeugend von einem Haarriss in seinem Schienbein erzählt hat, inklusive leichtes Hinken etc. Die Erzieherinnen waren ganz teilnahmsvoll und besorgt und das Kind durfte nicht beim Turnen mitmachen oder draussen klettern. Beim Abholen haben sie die Mutter darauf angesprochen und wollten wissen, was sie jetzt für wie lange beachten müssen, damit nichts passieren kann und waren etwas angefressen, dass sie nicht von vornrherein informiert worden waren. Die Mutter fiel aus allen Wolken, dachte über die Sache nach und erinnerte sich dann, vor kurzem über einen Freund / Verwandten gesprochen zu haben, der einen Haarriss im Schienbein hatte. Das Kind war da so knapp 5 Jahre alt und noch heute pumperlgesund #freu

    da wird dann mal aus 75 B doch 80 D.

    #haareBiete 80 E. Ich habe zwar auch sonst etwas zugenommen, aber bei weitem nicht so viel wie an der Brust. Ich fand das mit kleineren Brüsten so extrem viel angenehmer. Ich konnte ohne Probleme T-Shirts und Blusen kaufen, die mir vom Schnitt her gepasst haben, ohne dass sie irre teuer waren und quasi nur aus Elasthan bestanden, heute sprenge ich die Knöpfe auf der Brust ab, unter den Armen kneift es, die Ärmel sind zu kurz und um die Taille schlottert alles. Wenn ich die Sachen noch größer nehme, sprenge ich die Knöpfe immer noch ab, die Sachen sind weiter unten immer noch zu weit und zu kurz und werfen zusätzlich am Rücken gruselige Falten (Winterjacken, schauder). Ich brauche jetzt immer einen BH, wenn ich vor die Türe gehe, egal, wie heiß es ist. Vernünftige Bikini-Oberteile kann ich leider auch vergessen, entweder gibt es so Oma-Teile für ab 75 aufwärts, die wären sogar meiner Mutter zu altbacken, oder die kosten ein Vermögen. Mal ein luftiges Top tragen, wenn es so heiß ist wie vor kurzem - keine Chance. Früher konnte ich ohne weiteres unter Sommersachen ganz dünne BHs oder Bikini-Tops etc. tragen, da war ein BH ein modisches Accessoire, das ich mir nach Lust und Laune und auch Geldbeutel aussuchen oder ggf. auch einfach mal weglassen konnte. Heute ist er ein notwendiges Übel mit Bügeln und nicht zu schmalen Trägern in möglichst neutralen Farben, weil die Biester in der Größe einfach monsterteuer sind und deshalb zu vielen Sachen passen müssen. Trotzdem gucken sie unter Tops immer an blöden Stellen raus und sehen doof aus. Glatt ein Fall für den Mimimi-Thread.

    Ach so, Sport war früher auch viel angenehmer. Ich sag nur Trampolinhalle mit 80 E (vor kurzem war ich als zusätzliches Taxi beim Geburtstag von einem Freund von meinem Sohn und wollte das auch mal ausprobieren, wo ich schonmal da war. Tja.)

    Also, was wollte ich nochmal sagen? Kleine Brüste haben große Vorteile, auch wenn man das als Teenie wahrscheinlich gar nicht zu schätzen weiß (ich ja auch nicht, ich wusste ja nicht, was da noch kommt in einigen Jahren).

    Hm, ich bin keine Ärztin und kann deshalb nur aus meiner eigenen Erfahrung was sagen, aber ich hatte mal sowas Ähnliches (bzw. hört sich für mich ähnlich an). Bei mir fühlte es sich an wie eine Art Schwellung oder Fremdkörper im Kniekehlenbereich, konnte man je nachdem auch sehen. Es hat auch nicht wehgetan. In meinem Fall war es eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste, die sich allmählich aufgrund von Fehlbelastung gebildet hat. Ich bin zum Arzt gegangen, weil ich mir aufgrund der Lage Sorgen wegen evtl. Krampfadern gemacht habe. (Die Fehlbelastung kam bei mir u. a. dadurch, dass meine Beine eine angeborene X-Bein-Stellung haben, was bei Frauen wohl nicht so selten ist, bei mir aber anscheinend minimal stärker ausgeprägt. Nun ja, vorher war ich ja 48 Jahre lang ganz gut auf meinen X-Beinen durchs Leben gekommen.)

    Der Arzt hat mir gesagt, dass er die Zyste punktieren kann, wenn sie große Beschwerden macht, aber wenn es auch so geht, macht er das sehr ungern, in einem im Prinzip intakten Knie mit Nadeln herumzufummeln. Ansonsten sollte ich Krankengymnastik machen, um die Muskeln an den Beinen möglichst gut zu kräftigen, ohne das Knie zu belasten, mit einer Ringorthese das Knie eine Weile stützen und etwas ruhig stellen und Einlagen tragen, die quasi von den Füssen aus die ganze Statik korrigieren sollen.

    Das Ganze war lästig, aber irgendwann ist es besser geworden bzw. weggegangen.

    (Die ollen Einlagen trage ich inzwischen nicht mehr, weil ich oft Krämpfe in den Zehen gekriegt habe davon und sie in Sandalen einfach schei.. aussehen. #angst Wenn ich das Knie viel anstrenge, kommt das Gefühl manchmal zurück, vergeht aber wieder nach ein paar Tagen.)

    Wah, mir sind vorhin gerade mehrere Lichter aufgegangen. Endlich weiss ich, wie diese ekligen, als Stubenfliegen getarnten Viecher heissen. Eine Zeit lang hatten wir die Biester nämlich auch durchaus zahlreich hier in der Wohnung, und ich bin jedes Jahr von neuem auf die harmlose Optik reingefallen, bis mich der erste schmerzhafte Stich des Jahres inklusive Flatschenbildung wieder eines Besseren belehrt hat. Die scheinen aber in der Tat besionders gerne an Tiere zu gehen. Seit hinter dem Haus nämlich keine Kühe mehr weiden, sind unsere Stubenfliegen tatsächlich wieder Stubenfliegen. Die Aussicht auf die Kühe fand ich aber trotz der stechenden Begleiterscheinungen schön.

    Am Freitag sind wir mit einer ganzen Gruppe im Wald klettern gewesen. Da herrschte (wegen naher Gewässer) auch fröhliches Schuhplatteln überall, sobald man eine Sekunde stillstehen musste und daher den Angriff der Killerbremsen mitbekommen hat. Zum Glück hatte ich Antibrumm dabei, das hat erstaunlicherweise etwas geholfen, auch wenn es gestunken hat wie Hulle. Wir haben uns und jede/n, der/die wollte, grosszügig eingenebelt, bei einigen war es nur leider schon zu spät. Ich hab nur einen Stich am Fussknöchel abgekriegt und die Bremse noch erwischt (wenigstens war sie dämlich und liess sich zur Rache erschlagen). Das Vieh war so gross, dass der Stich nachgeblutet hat und man das Loch, das der Rüssel in die Haut gebohrt hat, deutlich erkennen konnte (schauder).

    Danke schön #blumeschonmal für eure Antworten! Wir leben hier nicht in einem FSME-Risikogebiet, dementsprechend ist hier auch niemand geimpft, aber gegen die Borreliose würde das ja auch nichts bringen. Auf jeden Fall habe ich den Tag im Kalender eingetragen und gucke jetzt immer nach Wanderröte. Ein Foto ist eine gute Idee, das mache ich, wenn ich das Kind wieder zu fassen kriege (er ist jetzt gerade im Pfingstlager mit den Pfadfindern und kommt erst morgen zurück, ihn wegen eines Zeckenstichs zu Hause lassen erschien mir dann doch übertrieben). Mit den Grippesymptomen ist das bei ihm so eine Sache mit dem Beobachten, da er wegen seines Heuschnupfens gerade ohnehin recht viel schnieft und sich öfter mal etwas schlapp fühlt (er nimmt auch etwas dagegen, wenn es zu arg wird), könnte man das denn wohl eindeutig unterscheiden? Hier sind die Ärzte allgemein eher ziemlich rustikal unterwegs in der Borreliosefrage, habe ich den Eindruck, wahrscheinlich, weil hier in der Gegend eher selten was ist in der Richtung, was ja erfreulich wäre, wo ich mich aber lieber nicht drauf verlassen will. Niemand will gerne ein Kind mit Antibiotika vollstopfen, aber wenn es nunmal sein muss, muss es halt sein.

    Guten Morgen und frohe Pfingsten alle zusammen,

    Dieses Mal hat mein Sohn pünktlich zum Frühjahr/Sommer denn doch mal eine Zecke erwischt. Wahrscheinlich hat er sie am letzten langen WE im hohen Gras hinter unserem Haus aufgesammelt. Er hatte zwar auch früher schondas ein oder andere Mal eine, aber echt selten, wenn, habe ich sie entweder noch beim Rumkrabbeln gefunden oder in ganz winzig entfernt. Mein Sohn ist normaler- und erstaunlicherweise eigentlich gar kein Zeckenmagnet, dadurch bin ich beim Absuchen dieses Jahr leider zu nachlässig gewesen, ich habe es schlicht vergessen. Na ja, nun hat ihn das Viech an der Schulter gestochen und beim Schwimmen in der Schule ist sie dann einem anderen Kind aufgefallen und er hat sie entfernt. Da war sie aber schon ziemlich dick (so 3 Tage etwa, ging wohl auch relativ leicht raus) . An der Stelle ist jetzt eine rote, leicht knubbelige Stelle, wie ein Mückenstich etwa. Er sagt, es juckt nicht. Wandern tut bisher auch nichts, soweit ich bisher sehen kann. Ich mache mir nur etwas Sorgen, weil die Zecke so lange an ihm hing. Sollte ich wohl zum Arzt gehen, oder reicht weiter beobachten? Und was kann unsere Kinderärztin im Zweifel machen? Hach, blöd, endlich mal schönes Wetter und dann so ein fieses Viech.

    Liebe Grüsse, Eva

    Zum Essen könnte man als Beilage vielleicht auch noch Gurke und rote Paprika in Streifen schneiden und zu Büscheln zusammenlegen (ein Feuerdrache muss ja schließlich Feuergras essen), und Gemüse- / Obstspieße mit und ohne Käse für vegetarische Fressdrachen (wie Oscar) machen.

    Bims bei dem Hackschnitzelofen habe ich spontan an eine Pellettheizung gedacht, aber Kinderlieder, in denen eine Pellettheizung vorkommt, kenne ich irgendwie gar nicht ... (seltsam, nicht? 8o)Der Ofen aus der Weihnachtsbäckerei ist aber durchaus so ähnlich, finde ich, also bei mir passt das so assoziationsmässig irgendwie schon.

    Aber bei den Liedern: Ich tippe auf "Rirarutsch, wir fahren mit der Kutsch" und "Tuff tuff tuff, die Eisenbahn", bin aber nicht ganz sicher, wo ich den Hackschnitzelofen dabei unterbringe.

    Im Kindergarten war bei meinem Sohn und dem besten Kumpel mal eine Weile Santiano sehr beliebt, vor allem die Textzeile "wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir", sehr zum Entzücken der Erzieherinnen.

    Meinst du, dann hat dein Kind überhaupt mal Chancen? Ich hoffe, sie lernt dann wenigstens klingonisch und Sindarin!

    Latein. Ganz wichtig, wegen der Fremdwörter und so. Kann man gar nicht früh genug mit anfangen. #ja#idee1

    (Sorry, konnte ich mir gerade nicht verkneifen #angst, bin schon wieder weg)

    Für "auf den Hund gekommen" kenne ich noch, dass während des dreissigjährigen Krieges die Truhen, in denen der Sold für die Soldaten aufbewahrt wurde, mit Hundefell ausgeschlagen waren (vermutlich, weil das billig war). Auf den Hund gekommen war man demnach, wenn diese Truhe so gut wie leer war und das Fell wieder zum Vorschein kam, also kein Sold mehr ausgezahlt werden konnte. Ich habe das vor Jahren mal in einem Museum an einem entsprechenden Ausstellungsstück gelesen.

    Vorhin hat mein Sohn eine kleine Vorschau auf einen neuen Kinofilm (Animationsfilm) gesehen, über den auf KIKA gesprochen wurde. Sein Fazit: "den Film möchte ich gerne im Kino sehen, da spricht diese Sängerin Lena die Hauptrolle, die Menschin!" (Aufgeschrieben klingt es leider nicht mehr so lustig, aber trotzdem fand ich das sehr niedlichund auch irgendwie schön, wie selbstverständlich er einfach darüber hinweggegangen ist, dass für "Mensch" eigentlich nur das generische Maskulinum vorgesehen ist (und mittlerweile ist er sprachlich weit genug, um das bewusst zu machen. Im Kindergartenalter hat er zwar schon genauso formuliert, weil es ihm da auch völlig logisch war, dass eine Fvrau im entsprechenden Kostüm eine Ritterin ist und keine Prinzessin oder Burgfräulein).

    Mein Sohn hatte mal ein Stück Handrücken ziemlich übel verbrannt, wir waren ca. 2 Wochen erst täglich, dann alle 2 Tage im Krankenhaus zum Verband wechseln. Als alles soweit verheilt war, haben wir eine Creme von Wala empfohlen bekommen (Rosatum Creme). Die ist so ähnlich wie Bepanthen, glaube ich, riecht aber viel angenehmer. Ich bilde mir ein, die hat durchaus geholfen. Für die Sonne haben wir in dem Jahr immer Sonnencreme mit Schutzfaktor 50 verwendet, auch aus der Apotheke. Weil wir quasi direkt anschließend im Sommerurlaub viel Fahrrad gefahren sind, haben wir Fahrradhandschuhe besorgt, den entsprechenden Handschuh konnte er natürlich auch ohne Fahrrad anziehen, wenn ihm die Sonne dann doch noch zu stark war. Speziell beim Fahrradfahren war die Hand aber so ganz gut geschützt. Bei ihm hat man nach einigen Monaten überhaupt nicht mehr gesehen, dass da mal eine Verbrennung war. Die Haut ist nicht mehr empfindlicher und auch nicht anders pigmentiert (ich habe selber 2 kleine Stellen auf dem Handrücken, die vor vielen Jahren vernarbt sind und auch nicht mehr empfindlich oder so, aber das sind noch nach Jahrzehnten die beiden einzigen Flecken auf meiner Haut, die keine Sommersprossen mehr bekommen).


    Liebe Grüße, Eva

    Schnarch. Ätzend ist auch, ich kann so früh einfach nichts essen. Mühsam habe ich mich in der Winterzeit aufgerafft, gegen 8.15 Uhr ein Brot zu essen, dann gings einigermaßen. Jetzt sitze ich hier, schaue trübe und komatös auf den Bildschirm und mir ist noch schlecht. Soviel Reanimationskaffee kann ich gar nicht trinken, dass ich heute mal in die Gänge komme. Kind ist auch übellaunig im Halbschlaf bei 0,00° C zum Bus geschlurft. Sonst war es um 6.50 Uhr endlich schon wieder richtig hell, die Vögel geben alles und es ist wenigstens schonmal 2 ° C wärmer gewesen.

    (Nur mein Mann ist morgens schon einigermaßen zu was zu gebrauchen. Der sorgt zwar dafür, dass der verpennte Rest der Familie irgendwann endlich halbwegs pünktlich draußen ist und schockgefrostet wird, zu schätzen weiß ich das aber erst heute Abend wieder (und dann bin ich auch wirklich dankbar). Morgens morde ich nur deshalb nicht, wenn jemand so widerlich gut gelaunt und ausgeschlafen ist, weil ich einfach nicht genug Energie aufbringen kann.

    Unser Sohn ist vor kurzem, nachdem das längere Zeit nicht mehr vorgekommen ist, nochmal schlafgewandelt. Er hatte sich abends entschieden, lieber unter seinem Hochbett zu schlafen, weil ihm ein wenig flau im Magen war und er sichergehen wollte, dass er im Fall eines Falles leicht das Badezimmer erreichen kann. Nach ca. 2 Stunden hörte ich es in der Wohnung rumoren, und als ich nachgesehen habe, kam er gerade von der Toilette und wanderte vor sich hinmurmelnd durch den Flur. Ich habe ihn dann wieder in sein Zimmer zurückbugsiert und er sagte sogar mehrmals "ja, Mama", während ich ihm erzählte, dass er jetzt schön zurück ins Bett gehen und weiterschlafen soll. Zurück in seinem Zimmer hatte ich allerdings keine Chance, ihn wieder unter sein Bett zum Schlafen zu kriegen, sondern er kletterte komplett aufs Hochbett hinauf und versuchte verwirrt, sich mit einigen kleinen Plüschtieren zuzudecken (der Rest Bettzeug lag ja unten). Also habe ich ihm dann sein Bettzeug hochgelegt, ihm sein Kissen wieder unter den Kopf geschubst und ihn zugedeckt und gehofft, dass er nicht doch noch brechen muss (musste er nicht). Am nächsten Morgen meinte er ganz empört: "Ihr habt mich heimlich ins obere Bett getragen! Das ist ganz schön frech von euch!" Ich habe ihm dann erklärt, was in der Nacht passiert ist.

    Einige Zeit später beim Frühstück schaute er offensichtlich angestrengt nachdenkend zum Fenster hinaus. Als ich ihn fragte, worüber er gerade nachdenkt, meinte er völlig ernsthaft und selbstverständlich, so als sei das ja wohl sonnenklar: "Ich krame gerade gründlich in meinem Gehirn. Ich muss die vergangene Nacht reflektieren."

    Und letztens beim Fernsehen erzählte er mir: "die Sängerin hat eine richtige olle Fleischwursthose an." Ich so #confused#blink häh?" "Na ja, so wie die alte Hose von dir, die du letztens anhattest!" (Na, schönen Dank auch. Aber jetzt wusste ich, was er meinte: besagte Hose war ziemlich eng und ich habe was von Wurst in der Pelle gesagt.)