Beiträge von Eva

    Ich möchte auch mal schnell Danke sagen, in diesem Fall dem Schlagzeuglehrer meines Sohnes, dem er gerade per Skype eine Unterrichtsstunde gibt. Das ist zwar möglicherweise nicht gerade systemrelevant, aber tut dem Kind sehr gut, macht Spaß und hilft, uns sinnvoll zu beschäftigen und bei Laune zu halten und sorgt für ein bisschen Abwechslung und fast Normalität.

    Außerdem habe ich eine Freundin, die in einer Apotheke arbeitet und sich nicht unterkriegen lässt, obwohl sie oft genug damit leben muss, dass es unachtsame Leute gibt, die ausgiebig in ihre Hand husten, dann die Finger befeuchten und damit ihre 4 verschiedenen Rezepte aufblättern und sie ihr in die Hand drücken. Da auch ein dickes Dankeschön.

    Ah, o.k., das kann ich jetzt tatsächlich sogar verstehen. Da lag ich mit meiner Douglas-Adams-Assoziation gar nicht so falsch. Das meine ich jetzt gar nicht so despektierlich, wie es möglicherweise klingt, ich habe das mit dem Handtuch tatsächlich auch immer ungefähr in diese Richtung interpretiert.

    Ähnliches passiert übrigens mit manchen Menschen, die bei innerem Chaos im Außen aufräumen.

    Ganz ehrlich, davon würde ich mir bei mir manchmal ein bisschen was wünschen, meinem Arbeitszimmer käme das sehr zugute. Leider ist mir dieser Wesenszug vollkommen fremd, ich kann ohne weiteres mit Chaos innen und aussen leben und meist auch klarkommen.

    Kein Verleser, und ich habe rein interessehalber im Coronathread auch schon mal gefragt, und ich weiss, es ist eigentlich gar nicht wichtig, aber es lässt mir keine Ruhe #hammer, vielleicht kann mich hier jemand erleuchten, wo wirs gerade mit den Hamstern hatten: warum zum Geier ausgerechnet Klopapier? Also Klopapier?!? Ich kapier das einfach nicht. Zuerst musste ich ja an Douglas Adams denken, und dass man nicht panisch werden muss, solange man immer ein Handtuch dabei hat. Seit ich gelesen habe, dass es Leute gibt, die sich sogar um Klopapier geprügelt haben, denke ich inzwischen mehr an "Resident Evil" und habe Visionen von Mila Jovovich, wie sie die Zombieapokalypse verhindert, indem sie mit einer Zwölferpackung dreilagigem Recycling-Klopapier mit dem blauen Umweltengel drauf um sich schlägt.

    Wusel hat vorhin einen Marienkäfer am Fenster gesehen (die kommen grad irgendwie alle zu uns rein) und meinte dann: "Der hat mir mit der Vorderpfote zugewinkt!"

    Das finde ich auch extrem niedlich #love

    Das erinnert mich auch daran, als mein Sohn so 2 1/2 war und ganz gespannt eine Biene an einer Blüte beobachtete. Als dann ein Nachbarskind und ich dazukamen, um zu gucken, was da so interessant ist, wedelte er uns mit den Händen zu, um uns ein bisschen auf Abstand zu halten: "Nicht stören, die arbeitet gerade! Sonst wird der Honig schlecht!"

    Wenn du morgens mit Mühe die Augen aufkriegst, sie im Bad gleich wieder zukneifst, weil das Licht so grell ist und dann schlagartig von 0 auf 100 wach bist, wenn du die Zahnbürste in den Mund steckst und die Zahnpasta so erlesen widerlich schmeckt, dass du spontan würgen musst. Schäumte auch irgendwie nicht, sondern klebte stattdessen. Ähm ja. Beim zweiten Hinsehen habe ich festgestellt, dass ich mir gefühlt 2 cm Handcreme auf die Zahnbürste und anschließend in den Mund befördert habe. Die Handcreme ist auch in einer Tube, befindet sich aber normalerweise im Spiegelschrank, nicht hinten auf dem Waschbeckenrand.

    Die Kombination aus Handcreme und sehr viel richtiger Zahnpasta ist übrigens auch sehr interessant.<X

    Wobei, wenn wir jetzt wieder bei weiblichen und männlichen Betten sind, und Hemnes eindeutig eine Bettin ist - hätte uns am Brimnes nicht ein Penis auffallen müssen? Oder hat der sich vor Schreck spontan in Luft aufgelöst, als wir die Pakete geöffnet haben und er sich plötzlich vier Frauen mit Schraubenziehern in den Händen gegenüber sah? Oder, noch schlimmer, haben wir ihn vielleicht mit einem Holzdübel verwechselt und erbarmungslos mit dem Gummihammer in die Verbindung zweier Seitenteile gekloppt?

    ihr habt das alleine ohne Mann gemacht? Ich würde sagen, es ist zu spät, keine Rettung mehr möglich.

    Also wir haben das ganz gut hingekriegt, weil wir die Anleitung einfach gelesen und befolgt haben. Ich habe mir sagen lassen, dass Männer sowas nicht nötig hätten. Vielleicht besteht also doch noch ein Restchen Hoffnung für uns.

    Wenn alle Stricke reissen, schick ihn noch zum Reitunterricht oder zum Ballett...ich habe mir sagen lassen , dass sei eine sichere Bank in Sachen Homosexualität bei Männern

    Hmm #gruebel das bröckelt aber auch schon so ein bisschen. Mein Sohn reitet, aber er findet Ballett blöd. Was mach ich denn jetzt? Er hat auch einen roten Pullover, vielleicht geht da ja doch noch was. Und ein Fußballtrikot, o.k., Fußball, aber es ist wenigstens auch rot.

    Ah, da fällt mir ein: er trägt gelegentlich gerne Schmuck, einen selbstgeschliffenen Bernstein bzw. ein Malteserkreuz aus Glas, bei einer Reitvorführung auch manchmal einen Hufnagel an einem Band. Kann ich damit vielleicht noch was retten?

    Immerhin will er sich neuerdings die Haare wachsen lassen, ich bin mal gespannt, wie lange er das durchhält.

    Ohgottogott, gerade ist mir etwas ganz Furchtbares aufgefallen: Meine Freundin hat sich bei I.KEA ein Bett gekauft. Vor 2 Wochen haben wir es zu vier Freundinnen gemeinsam aufgebaut mit Schubladen und allem und wir fanden, dass es richtig cool aussieht an der Stelle wo es jetzt steht, und dass wir den Aufbau gut und zügig gewuppt haben, obwohl der Akku-Schrauber den Geist aufgegeben hatte. Meine Freundin ist alleinerziehend, ihr Freund ist nur ab und zu bei ihr. Und jetzt die Katastrophe: das Bett ist ein Brimnes, also ja wohl eindeutig männlich. Und keine von uns vieren hat was gemerkt! Müssen wir das jetzt verkaufen, damit sie nicht doch noch lesbisch wird, und was sagt das über uns andere drei Frauen? Mit uns stimmt ja wohl auch was nicht, weil wir das nicht sofort gesehen haben.

    Na ja, wenigstens ist das Kind meiner Freundin ein Sohn. Für den besteht also keine Gefahr, wenn er sich mal auf das Bett setzt.

    Die erste Mittagspause in der Schulcafeteria mit Ritalin war unfassbar... kein superanstrengender Klangbrei, sondern ich hab eine Stunde dagesessen und mir Gespräche von den Nebentischen "rangezoomt".

    Das finde ich auch insofern interessant, weil ich erst als Erwachsene die Erkenntnis hatte, dass es auch Menschen gibt, die das ohne allzu große Mühe bewusst steuern und somit ggf. vermeiden können. Ich kann zwar bei Umgebungsgeräuschen einer Unterhaltung folgen, aber die Anstrengung bei mir liegt darin, auch wirklich nur dieser einen Unterhaltung zu folgen. (Das kann auch leider zu ziemlich interessanten bis peinlichen Missverständnissen führen, weil ich dann die Gespräche durcheinanderwerfe und irgendwie unhöflich und unaufmerksam wirke, oder ich habe kurzfristig Wortfindungsstörungen und schmeiße so für andere irritierende Worte in den Ring.) Wenn ich ohne direkten Gesprächspartner irgendwo sitze, kann ich die Gespräche am Nachbartisch leider nicht nicht ranzoomen. Leider habe ich als Jugendliche lange gedacht, ich bin einfach zu träge und schusselig, um mich genügend anzustrengen.

    Ich brauche mal eure Hilfe!

    Wusel ruft seit gestern immer: "Ich bin der Spinator! Spi-na-tooor!" Ab und zu kommt noch ein "Linator! Lator!" und manchmal ein "Heinrich!" hinterher. Ich habe ihn gefragt, was das heißen soll. Und woher er das hat. Er sagt, von einer CD, die sie im Kindergarten gehört haben. Aber laut seiner Aussage kommt außer "Spinator" nix vor in der Geschichte. #confused Hat jemand eine Ahnung, was sie da angehört haben könnten?

    IEntfernt klingelt da was bei mir. Könnte das der "Sportinator" sein? Mein Sohn hat im Kindergartenalter mal Kinderturnen beim hiesigen Turnverein mitgemacht, und da gab es dieses Lied von CD zum Aufwärmen mit so Hüpf- und sonstigen Bewegungsspielen. Ich glaube, das war von Volker Rosin , ich müsste mal fahnden gehen.

    Liebe Grüsse, Eva

    Puh, Textaufgaben sind bei uns auch zunehmend beliebt. Was das Ergebnis des Übens war, habe ich ja im Kindermund schon geschrieben. Die Mathearbeit ist soweit wohl einigermaßen gelaufen, aber bei der letzten Aufgabe war dann auch wieder ein Riesengerechne mit Erweitern hier und Kürzen da und gemeinsamem Nenner und hast du nicht gesehen, aber ohne verwertbares Ergebnis, weil die Zeit nicht reichte. Hinterher haben wir uns die Aufgabe gemeinsam angeschaut und ich habe dann gefragt: "o.k., warum hast du denn nicht einfach 7/10 mal 1/5 gerechniet? Dauert 3 Sekunden und liefert exakt das gewünschte Ergebnis." "Öhm ja, jetzt wo du es sagst, weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich, weil mein Tintenkiller runtergefallen war und E mir ihren leihen musste." #hammer

    Na ja, wenn dann die Variablen kommen, das kann ja noch lustig werden ...

    Ja, genau. Also die Aufgabe im Buch mit dem Imker und den 63 kg Honig, da war auch die Frage wesentlich interessanter, wieviele Bienenvölker das denn produzieren, und wie groß so ein Bienenvolk dann wohl ist, und überhaupt haben sie ja jetzt in Bio über Bienen gesprochen, und wusstest du schon, die Varroa-Milbe, und es gibt Bienen, die da unempfindlicher sind, und bla bla bla …

    Die Aufgabe "Fabian wandert 3 km in 3/5 Stunden, Laurin 2 km in 1/3 Stunden …" war auch ein Highlight. "Kapier ich nicht, wie ich das rechnen soll. Klar, Fabian braucht 12 Minuten für 1 km und Laurin 10, aber da gibt's doch nichts zu rechnen, und wo wollen die überhaupt hin?"

    Puh, ich fürchte, das wird nix mit der Arbeit heute. #angst

    Ich bin nicht ganz sicher, ob der nächste Spruch hierher gehört oder in die Lernwelten, aber zu meiner eigenen Beruhigung lasse ich ihn lieber mal hier, um an den Mathekünsten vom Kind nicht zu verzweifeln #haare


    Kind übt für die Mathearbeit, und wenn er eine Aufgabe wie 63:105 vor sich sieht, ist die Welt in Ordnung. Bei Textaufgaben kommt dann wieder Verwirrung auf: Was soll jetzt womit geteilt werden und wieviel, und wieviele Bienen muss ein Imker haben, damit 63 kg Honig dabei rauskommen und wieso ausgerechnet 105 Gläser etc. pp. usw. usf. #haare#haare#haare


    Ich habe mir dann eine Beispiel-Textaufgabe ausgedacht, um das Prinzip nochmal zu verdeutlichen: Papa feiert seinen Geburtstag im April dieses Jahr mit Angrillen, und zwar mit den guten Dönninghaus-Würstchen. Er lädt dazu X und Y und Z ein, außerdem noch A und B (insgesamt 12 Leute). Wenn jeder 1 3/4 Würstchen bekommen soll, wieviele Würstchen muss Papa dann kaufen? Na, wer kommt auf die Lösung?

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    "Mama, Y ist Vegetarier." #hammer#dance

    Mein Sohn hat in der Grundschule die Genderkacke von der anderen Seite erlebt. Er ist nämlich auch u.a. von einer bestimmten Mädchengruppe ständig geärgert worden, durchaus auch mal geschubst oder ans Schienbein getreten worden, sie sind ihm auf dem Schulhof hinterhergerannt, haben ihn mit irgendwelchen Namen bedacht und sich amüsiert, wenn er sich dann aufgeregt hat etc. Wenn er sich beschwert hat bei der Pausenaufsicht, weil er Hilfe brauchte, hiess es nur "ja ja" , ernst genommen wurde er nicht. Geglaubt wurde ihm auch nicht, wenn er sich beklagt hat, dass er ans Schienbein oder auf den Fuss getreten wurde. Wenn, wurde abgewunken, weil er ja einen Kopf grösser und ein Junge ist und auch mal was aushalten und selber regeln muss, ohne sich immer gleich zu beschweren, ist doch alles nur Pillepalle. Hat er zurückgetreten, war das Geschrei riesengross, weil er ja ein grosser starker Junge ist und ihm grundsätzlich nie geglaubt wurde, dass er nicht angefangen hat. Er sollte sich gefälligst Hilfe suchen. Hat er sich dann wieder Hilfe gesucht, sollte er sich nicht so anstellen, er ist ja schliesslich ein grosser Junge und viel kräftiger und hat gefälligst auszuhalten, wenn Mädchen oder kleinere Jungs ihn ärgern, ist doch alles harmlos und nicht böse gemeint. (Der grosse Junge war zu diesem Zeitpunkt noch nichtmal sieben Jahre alt.)

    Ich könnte heute noch Knochen kotzen, wenn ich darüber nachdenke, was die Grundschulzeit und vor allem das erste Schuljahr mit meinem Kind gemacht hat.

    Mein Sohn ist ja schon 12, aber zumindest gelegentlich kommen da auch noch sehr interessante Sprüche. Gestern Abend kurz vor dem Schlafengehen gab es dann folgenden denkwürdigen Dialog: "Mama, es ist etwas Wundervolles passiert. Ein Kind ist zur Welt gekommen und deshalb gibt es jetzt kein Geräteturnen mehr." Ich: "#gruebel" und verlangte nach etwas genaueren Informationen. Kind: "Na, Herr X (Sportlehrer) hat am Montag ein Baby bekommen und kann deshalb kein Geräteturnen mehr machen." Bei mir fiel zwar langsam der Groschen, aber ich musste trotzdem erstmal kichern, weil es so lustig klang. Der Herr Sohn fühlte sich anscheinend dadurch in seiner Pubertierehre ein wenig gekränkt und schnaubte mich hoheitsvoll-beleidigt an: "Mama!! Ich WEISS, was ich sage. Ich habe eine 1 in Bio." (Er meinte natürlich, dass der Lehrer in Elternzeit geht, aber aufgeschrieben klingt es leider nicht mehr ganz so witzig. Gestern Abend habe ich mich jedenfalls schiefgelacht.)

    Zur Situation in Witten kann ich noch ergänzen, dass die Situation auf den Gymnasien insgesamt nicht ganz so eng ist wie auf der Gesamtschule, da sowohl Herdecke als auch Wetter je ein Gymnasium haben. Weil in Herdecke aber gar kein Gesamtschulzweig angeboten wird und die eine Gesamtschule mit recht gutem Ruf von Herdecke aus gut zu erreichen ist, platzt vor allem diese aus allen Nähten und hat sogar Wittener Kinder abgewiesen bzw. an die zweite Wittener Gesamtschule am anderen Ende der Stadt verwiesen.

    Im Kindergarten, in dem mein Sohn war, muss ich sagen, waren die Erzieherinnen einigermaßen entspannt, was die Einsortierung der Kinder betraf. Zum Geburtstag z. B. bekam jedes Kind eine kleine Krone gebastelt, die mit Federn in der Anzahl der Jahre geschmückt war. Und die Krone für meinen Sohn war mit genausovielen Glitzersteinchen geschmückt wie die für seine Freundin, und die Federn daran waren einfach in so vielen verschiedenen Farben, wie halt gerade greifbar waren, da waren auch pinke dabei, ohne dass das jemand erwähnenswert gefunden hätte. Für die Vorschulkinder gab es einen Webrahmen, da wurden auch keine Unterschiede gemacht. Zum Abschluss gab es für die zukünftigen Schulkinder auch ein kleines, sehr geschlechtsneutrales Geschenk, nämlich ein selbstgestaltetes Schlamperetui. Bei meinem Sohn war ein Drache drauf und einige bunte Herbstblumen. Außerdem ist er mit seiner Freundin damals recht gleichmäßig verteilt abwechselnd in der Puppenecke, im Bauraum, im Sandkasten und verbotenerweise unter der großen Tanne herumgezogen, das fand auch niemand bemerkenswert. Bemerkenswert fanden damals die Erzieherinnen eher, dass sich damals zwischen 4 bestimmten Kindern (mein Sohn, seine beiden besten Freunde und eben besagtem Mädchen) so früh eine so stabile Freundschaft entwickelt hat, wie sie das eher bei doch deutlich älteren Kindern erwartet hätten. Die vier sind auch heute noch befreundet, obwohl sie in verschiedene Schulen gehen.

    Ätzend wurde es bei uns dann in der Grundschule, wobei das überwiegend nicht von den Lehrer:innen, sondern anscheinend eher von einigen Elternhäusern ausging. (O.k., bei manchen Lehrerinnen gab es da auch gelegentlich pädagogische Totalausfälle, aber die Klassenlehrerin von meinem Sohn war super, der Erzieher im Ganztag auch.)

    Grübel, grübel, also ich bin jetzt zu einem Ergebnis gekommen: "Seamus - was macht man damit?" Na klar: "Insekten desinfizieren"! 8o

    Ohweia, ich glaube, das ist langsam auch ein Fall für "Du merkst, dass du zu wenig geschlafen hast" ...