Beiträge von Eva

    Mein Sohn hat gestern mit Kumpel zusammen Fussball geguckt und Kroatien die Daumen gedrückt. Nach einem Tor für Frankreich hat wohl Griezmann (schreibt der sich so?) Vor den kroatischen Fans laut den beiden Jungs einen "Loser-Tanz" aufgeführt, was sie beide als ziemlich unverschämt empfunden haben, und echt empört waren. Mein Sohn meinte dann ganz entrüstet: "Sogar der Schiri, obwohl der für Frankreich war, hat da was gesagt. Der hat dann zu dem Griezmann auf Englisch gesagt: "Nochmal sowas, and you must go away from the Platz."

    Ausserdem wollen die Jungs sich dringend bei der FIFA beschweren wegen des ersten Freistosses für Frankreich, auf englisch natürlich, und diese Woche noch.

    Sowas kenne ich in Ansätzen auch, ielleicht nicht so ausgeprägt, weil der Herr Sohn (10 J.) irgendwie immer schon gerne im Haushalt rumgewerkelt hat, weil er das mit ca. 3 für eine sehr "erwachsene" Tätigkeit hielt Das hat dann zwar auch manchmal Probleme gegeben, aber andere #wisch#yoga. Inzwischen ist aber sowas wie Müll rausbringen oder mal die Blumen giessen auch oft extrem unpopulär. Wie wir damit umgehen: ich gebe zu, ich werde da ziemlich deutlich, weil ich so gedankenloses Paschatum überhaupt nicht leiiden kann. Ich schimpfe zwar auch nicht rum oder so, aber ich habe da auch schon mal eine klare Ansage darüber gemacht, dass ich mich dann mies behandelt fühle, dass ich mir meinerseits auch Mühe mache, um ihm bestimmte Dinge zu ermöglichen (z. B. Taxidienst zum reiten, ins Schwimmbad etc., die ich auch nicht "muss", dass ich das aber solange gerne ihm zuliebe tue, wie ich das Gefühl habe, dass es auch geschätzt wird und nicht zur Dienstleistungsselbstverständlichkeit und Einbahnstrasse verkommt. Ich habe dann auch angedroht, dass ich zu bestimmten Dingen dann eben auch nicht mehr bereit bin. Ich hätte ihn zwar an bestimmten Stellen natürlich auch nicht auflaufen lassen, wo es u. U. richtig blöde Folgen geben kann, aber ich habe ihm schon z. B. gesagt, dass, wenn er keinen Bock hat, mitzuhelfen, ich dann eben auch keinen Bock habe, Lieblingsessen zu kochen. Wer nicht bereit ist, auch nur seine Joghurtbecher und seine im Wohnzimmer verteilten Paninibild-klebepapierchen einzusammeln und in den gelben Sack zu befördern, geschweige denn, mal ein Paket Nudeln für mich holen zu gehen, kriegt eben keinen Nudelsalat.

    Weiterhin haben wir dann auch in einer ruhigeren Minute mal ein Gespräch darüber geführt, wie wir in einer Familie miteinander umgehen wollen, was wir alle uns wünschen und das jeder seinen Teil beitragen muss, damit das Leben und Zusammenleben für alle angenehm ist und gut klappt, und dass jeder sich dann gesehen und wertgeschätzt fühlt. Ich erwarte natürlich keine Wunder, und jeder ist auch mal gedankenlos oder vergesslich oder hat einfach nur einen ätzenden Tag, aber insgesamt muss ein Bemühen und Bereitschaft erkennbar sein, sonst werde ich echt sauer.

    Was auch noch wichtig ist, ist, dass ich nicht nur sage, wenn was nicht klappt, sondern auch ehrlich anerkenne und bemerke, wenn irgendwas mal gut läuft, auch wenn es erstmal nur Kleinigkeiten sind oder Dinge, die ich eigentlich für "normal" halten würde. (Ich vermeide gerade das Wort "loben", das trifft es nicht so ganz. Ich versuche eher, zum Ausdruck zu bringen, dass mir die Bemühung aufgefallen ist und mich freut, und dass mein Sohn gesehen wird.)

    Bei uns läuft es so momentan glücklicherweise ganz gut, wobei ich es allerdings vermessen fände, das jetzt meinen pädagogisch wertvollen Bemühungen zuzuschreiben, aber irgendwas daran hat für unser Kind anscheinend gepasst ( zumindest jetzt gerade, ich hoffe, das bleibt noch eine Weile so).

    wir hatten gestern Abschlussfest von unserer Grundschule. Auch bei uns war die Gruppe, die alles organisiert hat, rein weiblich besetzt, das war auch für die allermeisten anderen Aktivitäten so, die in der Grundschulzeit stattfanden (Vorbereitung zu Weihnachtsbasteln etc.) Da hatte es sich allerdings auch so ergeben, dass sich da eine Gruppe von Frauen zusammengefunden hat, die sich auch sonst privat gut verstanden und etwas miteinander unternommen haben und bei solchen Vorbereitungen nette Abende mit viel Spass hatten. Die meisten anderen Eltern, mich eingeschlossen, waren da echt froh, dass diese Truppe solche Sachen in die Hand genommen hat und sich dafür die Zeit auch genommen hat, zumal man das Gefühl hatte, die sind einerseits offen dafür, wenn jemand mitmachen mag und Vorschläge hat, fühlen sich aber andererseits auch nicht ausgenutzt, wenn sie sich engagieren und räuspern sich auch, falls mehr Hilfe oder Meinungsbildung benötigt wird . Insgesamt war das dann eine echt nette Zusammenarbeit, und bei den Veranstaltungen selbst waren die Väter grösstenteils genauso präsent wie die Mütter und haben ggf. Kaffee gekocht, Möbel gerückt, gegrillt, Salat gemacht und mitgebracht oder was auch immer. In unserer Parallelklasse sah das irgenwie anders und deutlich unentspannter aus, dahatte ich eher den Eindruck, es gab einen harten Kern extrem Übereifriger, der alles an sich gerissen hat und die schweigende Mehrheit war dann ganz froh, dass sie nichts machen musste, weil es so mühsam war, Vorschläge anzubringen oder mal nicht einverstanden zu sein. Dementsprechend war dann auch eine grössere Tendenz zum verdünnisieren zu beobachten, die durchaus geschlechterübergreifend war, aber den Männern anscheinend leichter fällt, weil es ihnen mehr nachgesehen wird.

    Was mir aber positiv aufgefallen ist (durch diesen Thread hier sensibilisiert :D), dass die "Aufträge" rund um unser Abschlussfest wunderbar neutral formuliert waren: also nicht "welche Mütter können noch was backen", sondern "Es wäre schön, wenn noch 2 Familien Muffins mitbringen könnten" oder "wir brauchen mal 3 Leute, die bei den Bierzeltgarnituren mit anfassen, und 2 Erwachsene, die sich um den Grill kümmern." Geht also ganz selbstverständlich so zu formulieren, ohne das es komisch oder gekünstelt klingt.

    Also diese Werbeparodien sind ziemlich grossartig, am besten fand ich den mürrischen Fliegenpilz. Langsam krieg ich auch eine Ahnung, was die Fingernägel ... nä, jetzt höre ich aber wirklich auf.

    Was mag dann für Männer noch nerviger sein als ein abgebrochener Fingernagel? Nee, schreibt's nicht ...

    Wahrscheinlich kommt es sehr darauf an, wobei der Fingernagel abbricht ... #blink 8oAuweia, ich hab mir eine blöde Sommergrippe eingefangen, bin ein bisschen benebelt und fiebrig und mein Kopf(kino) macht komische Sachen. Ich sollte vielleicht besser einfach mal schlafen ... #angst

    Ach ja, das mit dem Pink. Mein Sohn war, als er 3 Jahre alt war, das erste Mal zu einem Kindergeburtstag eingeladen, bei einem Mädchen aus seiner Gruppe. Danach erzählte er voller Begeisterung davon, wie gut ihm das Kinderzimmer von dem anderen Kind gefallen hat, "ganz viel rosa und Hello-Kitty-Bettwäsche, so schön #love!" Das hat allenthalben großes Erstaunen ausgelöst und Häme bei den etwas älteren Kindergartenjungs (das fand ich besonders erstaunlich, die sind mit 5-6 Jahren ja auch noch richtig klein eigentlich.) Mittlerweile sortiert er rosa selbst als Mädchenfarbe ein. Mit 6 hat er noch völlig unbefangen eine pinke Leggins mit Schleife dran von einer anderen Kindergartenfreundin ausgeliehen, nachdem sie sich auf dem Wasserspielplatz richtig mit Matsche vollgeschmiert hatten.

    Die Ritter erinnern mich gerade an eine Veranstaltung im Zoo vor einigen Jahren, als überall auf dem Gelände an verschiedenen Stellen so mittelalterliche Events wie Bogenschiessen, Tänze, schmieden, Gaukler etc. stattgefunden haben, Kinder an verschiedenen Spielen teilnehmen und zum Ritter geschlagen werden konnten etc. Mein Sohn war so ca. 4 Jahre, als wir dort waren. Auf dem Weg zwischen den einzelnen Tiergehegen und Veranstaltungsorten begegneten wir dementsprechend häufiger Leuten in mittelalterlicher Kleidung. Als uns einmal 2 Frauen in entsprechender Ausstattung entgegenkamen, schaute er denen damals mit kugelrunden Augen ganz aufmerksam hinterher und sagte schwer beeindruckt zu mir: "Guck mal Mama, da sind echte, lebendige Ritterinnen!"

    Wir waren heute bei Freunden zum Grillen eingeladen. Mein Sohn wollte unbedingt bei der Nachtischzubereitung helfen (was oft bedeutet, soviel wie möglich alleine zu machen, ohne dabei von anderen Vorstellungen, wie etwas zu passieren hat, belästigt zu werden oder womöglich gar gute Ratschläge von jemandem zu bekommen, der sich mit der jeweiligen Sache auskennt #yoga, obwohl ich gerechterweise zugeben muss, dass er wirklich oft auch einfach hilfsbereit ist). Auf den Hinweis, dass ein ominöses Küchengerät etwas schwierig zu bedienen ist, antwortete er mit gebührend überzeugendem Nachdruck: "Ich KANN das. Ich weiss nur nicht, wie das geht."

    Ich bin morgens auch erstmal total desorientiert und eigentlich ist mir jeder Reiz zuviel. (Ausser am Wochenende. Wenn ich ausschlafen kann, werde ich von alleine gegen 8.00 Uhr wach und geniesse, dass die Familie noch schläft, nix von mir will und vor allem nicht redet oder gar Fragen stellt. Dann kann ich sogar Kaffee kochen, Hauptsache, ich darf dabei alleine sein und so morgenmuffelig, wie ich will, ohne, dass irgendwer anders einen Kommentar dazu auch nur denkt.) Es gab früher teils slapstickreife Szenen zwischen dem holden Gatten und mir, weil der zwar kurioserweise viel länger schläft als ich, wenn er kann (s. Wochenende), andererseits aber in der Woche direkt nach dem Weckerklingeln aufstehen kann, topfit ist und auch noch grauenhaft gut gelaunt. Mein mit grosser Anstrengung dem Familienleben im Besonderen und der Zivilasation im Allgemeinen gezollter Tribut besteht darin, dass ich morgens meinen Drang zur Pampigkeit unterdrücke, der mich unweigerlich überkommt, wenn mein Mann "guten Morgen" zu mir sagt und mich nach einer Weile unter die Dusche schleppe, damit die wieder einen Menschen aus mir macht. Wennn es gut läuft, ziehe ich vor dem Duschen mein Schlafshirt aus.

    Mein Mann hat am Anfang unseres Zusammenlebens meine morgendliche Desorientierung (zuerst bin ich zu verwirrt, um zu reagieren, etwas später, wenn ich mich wieder soweit bewegen kann, dass ich mich von der grellen Lichtquelle wegdrehe, sind zum Glück gleichzeitig wieder einige automatisierte Funktionen des Sozialverhaltensprogramms verfügbar, so dass ich niemanden anpampe) als freundliche Zustimmung gedeutet. Immerhin bin ich nämlich irgendwann in der Lage, auf bestimmte Reize (Mann macht Geräusche) mit "mhm" , "Ja" oder "hm" zu reagieren (ist einigermassen freundlich und stellt Störgeräusch mit Glück schnell wieder ab #super).Also hat er mir morgens immer irgendwas erzählt, mich Sachen gefragt oder um Erledigung von irgendwas gebeten. Nachmittags fiel er dann regelmässig aus allen Wolken, weil ich mich an nix, aber auch gar nix erinnern konnte. Wie gesagt: er selbst ist morgens total fit und es hat ihn hochgradig irritiert, dass ich zwar dauernd freundlich "ja" sage, es aber ansonsten mindestens den gleichen Effekt hat, wenn er stattdessen unseren Wellensittichen was erzählt.

    Meine Mutter hat eine ganz besonders gerade Uhrzeit zum auf-die-Welt-kommen gewählt: Punkt 12.00 Uhr Mitternacht. Meine Oma hat mir erzählt, dass sie sich aussuchen durfte, welches Datum der Arzt in die Geburtsurkunde einträgt, weil der erst um Mitternacht in die Küche hineingestolpert kam und zu genaueren Uhrzeiten nichts sagen konnte, als die Hebamme gerade das Kind quasi aufnahm und meiner Oma in den Arm gegeben hat.

    Kleine Anekdote am Rande: Bei uns gab es Anfang der Woche bei schlappen 30 Grad auch Bundesjugendspiele. Der Sportlehrer, den mein Sohn (auch mit einer Prise Autismus und Special Effects gesegnet) sehr mag, ist zum Glück tiefenentspannt, wer Pause, Schatten, Wasser, was auch immer braucht, macht das und fertig, da meckert keiner, die Klassenlehrer laufen einigen Kindern auch notfalls mit Wasser hinterher, wenn sie selber nicht dran denken. Mein Sohn hatte eine Kappe gegen die Sonne auf (meine, da er seine eigene im momentanen "ich vergesse alles, was nicht an mir festgewachsen ist"-Modus irgendwo liegen lassen hat). Beim 50-m-Lauf startet er gut, vom Schwung fällt ihm 5 m vorm Ziel die Kappe vorm Kopf, Sohnemann stoppt, setzt sie sorgfältig wieder auf, rennt die letzten 5 m und ist schwer erstaunt, dass ihn das tatsächlich 3 Sekunden gekostet hat ... #freu (Hinterher hat er meine Kappe dann übrigens in der Mensa kiegen vergessen, da drin scheint ja keine Sonne.)

    Das erinnert mich jetzt an einen Kindermund von mir, als ich so ungefähr 7 war. Es ging um ein Geburtstagsgeschenk für meine Mutter, und ich war sehr stolz, dass ich gerade von meiner Grosstante häkeln gelernt hatte. "Mama, ich habe einen Topflappen für dich gehäkelt, das darfst du aber nicht wissen!" 8o

    Ich habe Ähnliches oft miterlebt (bzw. bemerkt), als meine Mutter als AE mit mir unterwegs war früher und konnte das als Kind / Jugendliche überhaupt nicht einordnen. Bei meiner besten Freundin, die noch relativ "frisch" alleinerziehend ist, beobachte ich auch, dass es doch einige Mitmenschen gibt, die ihr anders begegnen als früher (immerhin nicht mehr so viele wie früher bei meiner Mutter). Bei meiner Mutter damals erinnere ich mich noch lebhaft an einige Mutter-Tochter-Urlaube, in denen wir irgendwie einen Exoten-Status hatten - wie gesagt, ich konnte nicht einordnen, was es damit auf sich hatte und an welchen Stellen meine Mutter echt genervt war damals, ich habe einfach nicht verstanden, was da los war, nur, dass irgendwas komisch und irritierend war im Umgang. Aber viele Frauen, die mit ihren Männern oder kompletten Familien unterwegs waren, hatten so eine unterschwellige Abneigung und Feindseligkeit uns gegenüber an sich, während viele Männer eher außergewöhnlich freundlich waren oder schienen. Im Alltag damals habe ich das nicht so wahrgenommen, da waren wir eher von Leuten umgeben, die wir schon lange kannten, Nachbarschaft, Familie meiner Mutter oder Arbeitskolleg/innen von ihr. Mit den Eltern meiner Freunde gab es damals irgendwie gar keine Berührungspunkte.

    Bei meiner Freundin jetzt wiederholt sich da vieles, und anscheinend empfinden einige Frauen eine unbemannte Mutter wirklich als größere Konkurrenz und Bedrohung ihrer eigenen Beziehung, weil sich diese gewissermaßen in ihrem "Revier" aufhält und ihnen als potentielle Männerwegschnapperin erscheint. Bei Singlefrauen ohne Kinder ist das irgendwie nochmal anders, die führen normalerweise ein anderes Leben und halten sich eher selten dort auf, wo wegen der Kinder ein größeres Eltern- oder Väteraufkommen ist. wie z. B. Samstag beim Fußballspiel des Nachwuchses.

    (Also dazu muss ich aber sagen, dass sich zum Glück in meiner Lebenswelt heute die meisten Leute bei solchen Gelegenheiten völlig normal verhalten, aber die, von denen dann so ein unterschwelliges Mißtrauen ausgeht, begegnen einem eben auch.)

    Ich lage mal bei einem Orthopäden auf der Liege - in Unterhosen. In irgendeinem Zusammenhang erwähnte ich, dass ich alleinerziehend sei. Da fing er an mit einer Tirade: "Jaja, den Mann in den Wald schicken, das könnt ihr. Aber was mit den Kindern ist, das ist euch egal! Und hinterher tuts euch auf einmal leid."

    Das ist ja wohl absolut unglaublich. <XUnd sowas ist auch noch Arzt. (Ich glaube, ich hätte in dem Augenblick am liebsten dafür gesorgt, dass der Orthopäde dringend einen Orthopäden benötigt.)

    Irgendwie erinnert mich das an den Film "Being John Malkovich". Ist lange her, dass ich den mal gesehen habe, und ich fand das damals faszinierend, aber auch ein bisschen verstörend. Kennt den eigentlich ausser mir novh jemand?

    "Mama, warum hast du so ein komisches Unterhemd an?"

    Das erinnert mich an einen Kindermund von mir selber, als ich sogar schon im Grundschulalter war. Meine Mutter hatte damals überwiegend Hosen getragen, selten mal einen Rock, und Kleider so gut wie nie. Alles was irgendwie einteilig war, war für mich also total ungewohnt. Nun hatte die Tochter unserer Nachbarn, damals so ungefähr 20, für irgendeinen festlichen Anlass ein langes Kleid von ihren Eltern bekommen, das ziemlich schick und total teuer gewesen war und hat es, als wir mal dort zu Besuch waren, ganz stolz vorgeführt. Alle bewunderten den tollen Schnitt, den schönen Stoff und machten jede Menge Komplimente. Mein Kommentar: "Oh, wie schön, ein neues Nachthemd!" Ich erinnere mich noch heute daran, dass daraufhin alle Anwesenden ein bisschen wie schockgefrostet guckten, besonders meine Mutter. #schäm#angst:D

    "graue Wölfe", das ist eine radikale türkische Gruppierung, die leider genau diesen Leisefuchs als Gruß haben.

    Oh, das habe ich ja noch nie gehört, ich werde mich gleich mal belesen. Ich glaube, bei uns ist das Zeichen im Kindergarten auch noch deutlich öfter im Einsatz als in der Grundschule, für die Vorleserunde oder den Morgenkreis. Der Kindergarten wird ja wahrscheinlich heute durch die jüngere Schwester schonmal mit dem Leiseeinhorn bekanntgemacht :D, ich fürchte allerdings, das wird bei den Erzieherinnen nicht ernstlich auf Gegenliebe stoßen ...

    Die haben allerdings ansonsten häufiger solche Events und Workshops mit afrikanischen Trommeln, und das vereinbarte Zeichen zum Leisesein von dem Veranstalter/Trommellehrer besteht darin, dass die Fingerspitzen an beiden Händen zu so "Os" zusammengelegt und dann auf den Kopf gelegt werden (versteht man was ich meine? Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht.) Da die Events schon öfter stattgefunden haben und alle Beteiligten immer begeistert sind, ist das Zeichen zumindest im Kindergarten schon bekannt und wirkungsvoll, das wäre vielleicht eine für die Erzieherinnen akzeptable Variante.