Beiträge von luxa-rosenburg

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    Danke HeikeNorge und die.lumme . Ich greife beim Thema Schlaf nunmal nach wirklich jedem Strohhälmchen, weil wir alles alles durch haben. Will aber meinem Kind natürlich nix geben, was nicht unbedenklich ist. Deshalb habe ich das Kinderthema aufgebracht, und fühle mich jetzt ausreichend informiert, um entscheiden zu können.

    Ihr klugen, schnee-erprobten Rabinnen,

    wir haben gerade den sommerlichen Bauernhof hinter uns, und es sieht so aus, dass das Setting Ex, ich und die Kinder (5,5 und 2,5) nicht mehr so richtig gut funktioniert. Dazu kommt, dass meine Große sich schon länger mal einen Urlaub im Schnee wünscht. Also wollte ich was hübsches für Dezember / Januar suchen, und bin kläglich gescheitert.

    Wir suchen: Hotel, Pension, Ferienwohnung, Ferienpark, egal - Frühstück ist Muss, Shop oder Halbpension o.ä. wäre nett. Wichtig für mich ist, dass es Möglichkeiten und Angebote für die Kinder gibt, und zwar nicht so Nachwuchs-Skizirkus-Kram - ich fahre nicht Ski, wir haben keine Ausrüstung - sondern halt einfach schöne Sachen: Rodeln, Schneemann bauen, vielleicht wandern, Basteln, und dass die Kinder sich ein bisschen frei bewegen können.

    Irgendwie finde ich da nur diese mörderteuren Familotel-Dinger, das ist für mich nicht bezahlbar, oder halt klassische Skigebiete mit Skischule und Tamtam. Ach so - halbwegs schneesicher wär natürlich hilfreich :D


    Ich möchte meiner Tochter gern die Möglichkeit geben, Schnee, Naturgedöns, Freiraum zu erleben. Diese Woche auf dem Bauernhof war das erste Mal, dass sie halbwegs eigenständig mit anderen Kindern über den Hof gestromert ist ohne mir am Hosenbein zu kleben. Sowas in Winter, das wär toll.

    Ja, so ganz generell hab ich grad zu viel um die Ohren, und das schon zu lang. Trennung, Umzug, neuer Job, ... Und natürlich spiegeln die Kinder das, und natürlich vor allem in den schwachen Situationen wie nachts. Das Problem daran ist, dass mich das echt völlig fertig macht inzwischen. Meine Große ist schon immer so, die hatte schon pränatal kein Blut in den Adern sondern Pattex. Es dreht sich bei uns sehr, sehr viel um sie und ihre Bedürfnisse, in allem was ich, mein Ex und ihre Schwester so tun und lassen. Und ich brauche Schlaf, und dabei auch "meins". Ich hasse angegrabbelt werden im Schlaf. Ich hasse ihre stundenlangen (und das ist nicht übertrieben) Phasen, in denen sie nicht richtig wach ist, nicht ansprechbar, aber jammert und wimmert. Auch wenn sie in meinem Arm liegt. Ihr tut nichts weh. Es gibt keine körperlichen Ursachen für dieses Verhalten, wir haben sie als Baby und Kleinkind echt auf den Kopf gestellt für das Thema. Ich hab sie noch nie irgendwo ausgesetzt, vergessen, verlassen oder auch nur im Supermarkt auf dem Boden sitzen lassen. Ich pulver echt Massen an Energie, Reflexion, Liebe in das Kind. Ich hab so viel gelesen, mich weitergebildet, informiert... ich bin nicht mehr bereit, das nachts fortzuführen.

    (Sorry. Musste raus)


    Also: Ihr Bett einwohnen ist eine gute Idee. Ich weiß noch nicht wie ich den Absprung dann wieder schaffe, das Kind lässt nämlich jeden Gewerkschaftssekretär vor Neid erblassen, wenn es um das schrittweise Ausdehnen von Entgegenkommen und Ausnahmen geht. Aber es ist ein Versuch. Hörspiel klappt leider nicht, da bleibt sie stundenlang wach und hört gemütlich zu. Musik findet sie langweilig.


    Zwang im Sinne von Tür abschließen haben wir übrigens auch hinter uns. Dann rastet sie aus, ist nicht mehr ansprechbar (auch wenn ich direkt hinter der Tür bin und ruhig mit ihr spreche) und verzweifelt total. Sie kann ja auch nix dafür dass sie so ist. Sie ist nicht zu zwingen, ohne sie zu brechen, keine Chance.


    Ich will eure Gedanken übrigens nicht abbügeln!! Wir haben nur schon seeeeehr viel durch... #yoga aber alleine antworten und ein bisschen mitleiden hilft schon #zwinker

    Shevek das klingt so einfach... Aber was tu ich dann? Ich meine, ich mach die Ansage, wer wo schläft, das Kind ignoriert mich und legt sich in mein Bett. Ich geh in ihrs (zB), sie kommt hinterher. Ich verbiete es ihr, sie ignoriert mich. Ich gehe, sie folgt.


    Und dann? Festbinden? Ich sehe bei diesem Kind wirklich keine andere Möglichkeit, es zu zwingen, als mit roher körperlicher Gewalt. Das passiert leider manchmal, weil sie einfach Hardcore über meine Grenzen geht, aber als Taktik möchte ich es nicht in Betracht ziehen...

    Tagsüber versteht sie meine Lage auch. Aber Abends: keine Chance.


    Eigentlich ist die Absprache, dass sie nur rüber kommen darf mit Windel. Die zieht sie aber wie gesagt irgendwann aus, sie sagt sie merkt es nicht.

    Ich muss Runa mal wieder kapern, beim Schlaf sind wir ja Schwestern im Geiste... Und ich dreh hier echt durch grade.


    Das Thema Schlaf ist mit meiner großen schon immer eins, vielleicht erinnern sich ja manche #rolleyes Nun ist meine Große fünfeinhalb und wirklich, wirklich kein Baby mehr. Wir sind gerade umgezogen, und sie hat zusammen mit ihrer Schwester (2,5) ein Hochbett bekommen. Ich schlafe im gleichen Raum und habe, weil alles sehr klein ist, 140. Ich hab mir eine neue Matratze und eine große Decke gekauft, weil das alte Zeug vor dem Umzug permanent vollgepieselt, behüpft, bespielt und zerschlissen wurde (nicht von mir). Und habe mit den Kindern ausgemacht: wir kuscheln und gucken Sandmännchen in meinem Bett, dann bringe ich sie rüber (means: 2m weiter) und halte ihre Hände, lese vor, whatever. Wenn nachts was ist, dürfen sie kommen. Sie haben beide eine Lichterkette über dem Bett. Es ist nie komplett dunkel. Ich bin im gleichen Raum.

    Ich fand: das ist sehr akzeptabel.

    Tja. Es funktioniert null.

    Wir gucken Sandmännchen, ich bringe rüber, und die Große fängt an zu diskutieren und zu Jammern. Die hält das locker über zwei Stunden und länger aus. Bis sie entweder in meinem Bett liegt, oder in meinem Bett liegt. (Nicht schwer zu erraten, wo Klein dann schlafen will). Das geht aber nicht mehr. Es ist zu eng, sie rücken mir permanent auf die Pelle, klauen mir die Decke, und Groß pinkelt ins Bett. Windel verweigert sie bzw zieht sie im Schlaf aus.

    Ich will nicht mehr. Ich will mein winziges bisschen Privatsphäre, ich will dass die sich ein einziges Mal benehmen wie normale Kinder (jahaaaa, ich weiß! Aber in meinem Umfeld gibt es wirklich kein Kind, das in dem Alter noch so drauf ist). Ich will nicht mehr nachts rumschreien, kein tobendes Kind ins Bad zwingen, wo es sich dann das Pipi verkneift, nur um 10 min später in mein Bett zu pinkeln. Ich will mein schönes, bequemes, frisches neues Bett für mich allein. Hülfää #hmpf

    Hach vielleicht hat ja von euch jemand einen Tipp...


    ich nehme seit einem guten Jahr wieder Antidepressiva (Venlafaxin). Ich komm an sich sehr gut damit zurecht, habe aber zunehmend Hautprobleme. Das geht mir bei diversen Medikamenten so, aber normalerweise nehm ich halt nix dauerhaft. Meine Haut ist trocken wie Papier, sogar jetzt im Sommer, und juckt echt schlimm. Ich hab keinen Ausschlag, keine Schüppchen oder so, es beschränkt sich auch nicht auf eine bestimmte Stelle (halt die üblichen Verdächtigen - Handrücken, Schultern, überall wo kein Fett sitzt). Ich creme sehr viel mit sehr reichhaltigen Lotions und Ölen, das hilft aber immer nur kurz. Ich hatte auch mal eine Zeit lang so ne spezielle Lotion für Neurodermitis, aber das war so klebrig, sauteuer, und hat auch keine ernsthafte Verbesserung gebracht. Duschen tu ich sehr hautfreundlich. Kann ich noch irgendwas tun? Was einnehmen? Evtl. mal den Hersteller des Venlafaxin wechseln? Absetzen ist momentan noch keine Option...

    Ich bin jetzt eh in dem Alter wo die Haut nicht mehr schöner wird... #hmpf

    Kam das hier schon? Ich könnt mich grad mal wieder.

    Es geistert ja gerade durch die Medien, dass die Covid-Impfungen, insbesondere die mRNAs, zu Zyklusunregelmäßigkeiten, stärkeren Beschwerden, längeren Blutungen etc. führen könnten.

    Nun meldet sich ein Arzt zu Worte, der die Ursache ganz einfach benennen kann: Nee, das ist keine Nebenwirkung. Das liegt am Stress, den die Impfung bei den Frauen auslöst. "da sind einige unheimlich aufgeregt, die haben die ganze Nacht schon nicht geschlafen."

    Alter, wenn ich nach jeder Spritze meines Lebens Zykluschaos hätte...

    Danach wird er aber noch besser: Weil die Frauen nämlich gelesen hätten, dass die Impfung damit in Zusammenhang gebracht würde, würden sie sich selbst sozusagen überanalysieren und deshalb glauben, sie seien auch betroffen.

    "Sie [Frauen] haben ein inneres Ohr, inneres Auge, was in der Gebärmutter geschieht und es ist möglich, dass sie sich da selber beeinflussen können."

    Ach so. Dann ist ja alles gut, wir müssen uns also nur beruhigen. Ob das auch für Pillen-Thrombosen geht? Dreimal tief durchatmen, Beipackzettel nicht mehr lesen, Schwupp, nie wieder Nebenwirkungen?

    Und wie reagieren Männer auf den irrsinnigen Impfstress? Yoga? Herzinfarkt, Prostataverklemmung? Oder macht das denen halt einfach weniger aus, die haben ja eh kein inneres Ohr, inneres Auge?


    Möge ihm die Milch im Kaffee sauer werden!! #sauer

    Dann haben wir wohl ein unterschiedliches Textverständnis... #weissnicht

    Aber ich kenn auch "die Zahlen" nicht, vielleicht liegts daran.


    (ich glaube übrigens nicht, dass Du schuld bist. Genauso wenig wie andere Eltern, deren Kinder welche Baustellen auch immer haben. Wenn das so monokausal wäre, wäre es ja herrlich einfach.)

    Mondschein tut mir leid dass dich das so anpiekt. Aber ich habe weder geschrieben, dass du schuld an irgend etwas wärst, noch dich persönlich angegriffen.


    Ich kann nur diesen Automatismus "Medien - Sucht" nicht ab, denn das verunsichert und macht Angst, und damit wird der Umgang damit garantiert nicht souveräner.


    Wie du ganz vielleicht an dem Satz mit dem Pony ablesen kannst, habe ich versucht, die Dramatik aus dem Thema ein bisschen rauszunehmen und dafür plädiert, digital und analog doch einfach mal probehalber nicht zu trennen. Nicht mehr.


    Was deinem Kind passiert ist weiß ich nicht, so genau wird mir das aus deinem Text nicht klar, wie käme ich also dazu, das zu beurteilen?

    Was wäre dein Weg damit umzugehen? Also echtes Interesse.

    Begleiten. Sprich: lass es dir mit echter Neugier und ohne Vorverurteilung zeigen. Versuch, seine Begeisterung erstmal nachzuvollziehen, komm in seinem Revier in Kontakt mit ihm. Sprich mit ihm über die Mechanismen hinter dem Spiel, über Addictive Design, den Unterschied zwischen Gratisgames und Kaufspielen, In-Game-Käufe und die Anreize. Evtl gibt es ja gute Kaufspiele (=oft ohne In-Game-Käufe) als Alternative? Oder er möchte selbst als Projekt rausfinden, wie viel Geld und Zeit er da verwendet? Dann sucht gemeinsam nach einem passenden Tracker im App Store - und wieder lernt er den Umgang mit dem Medium.


    Und generell kann ich zum Thema nur sehr Patricia Cammarata empfehlen, "Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!" - die gibt zum Umgang mit diesem Thema wirklich sehr gute Tipps und Infos.

    Aber ja, wenn es öfter langandauernde Weinattacken wegen sowas gibt, dann würden bei mir mit unseren Erfahrungen alle Alarmglocken noch lauter schrillen, als sie es eh schon getan haben

    Sorry aber ich finde das immer ein bisschen albern... Das ist genau das, was ich mit "eek" meine. Es ist digital, ogottogott das Kind muss süchtig werden.

    Ich hatte in dem Alter Heulattacken, weil ich ein Pony wollte... Und die Viecher sind nun wirklich auch professionell addictive designed und voll mit grenzenlosen In-Horse-Käufen. #weissnicht


    Ja, natürlich ist das Zeug daraufhin entwickelt, und oft auch sehr gut. Aber genau deshalb sollten Kinder früh lernen, wie man damit umgeht. Das ist anstrengend, und manchmal auch frustrierend. Aber nur weil es eine Welt ist, zu der viele Eltern keinen rechten Zugang haben, ist es nicht das Böse in Person.

    Ich würd das einfach übertragen auf analog. Auch da hauen die Kinder immer mal ihr Geld für den hinterletzten Blödsinn raus. Ob das Plastikschrott ist, der danach in der Ecke liegt, oder aufm Jahrmarkt die dritte Zuckerwatte...


    Was ich wichtig finde: nicht "eeek" machen, nur weil es digital ist, sondern ganz genauso angehen und begleiten wie analog: Ansprechen, erklären, machen lassen, Frust auffangen. Und dann alles von vorn. Das gibt doch den besten Lerneffekt.

    Lieb dass Du fragst #love

    Momentan geht es ganz gut. Ich hab mir einige Male die Zeit genommen, mich morgens wirklich en Viertelstunde mit ihr vor die Kita zu setzen, bis wir beide ruhig waren und sie sich selbst lösen konnte. Da ging echt ein richtiger Ruck durchs ganze Kind, sie ging durch die Tür und hat sich nicht mehr umgedreht .


    Generell arbeiten wir grade daran, die Betreuung umzustellen von 2-Tage-Mama-2-Tage-Papa auf halbe Wochen, bzw. langfristig auf wochenweise. Mir bricht zwar schier das Herz, wenn ich mir vorstelle, dass ich die zwei Hühner eine ganze Woche nicht bei mir habe, aber die Wechsel sind einfach sehr anstrengend für beide, die müssen weniger werden...


    (die Zauberbeutel sind übrigens jeden Morgen sehr wichtig, werden aber praktisch nie aufgemacht - sobald die Kinder drin sind, sind sie vergessen. Sehr spannend)

    Danke Trin genau solche Kaliber hab ich hier. Ich finde es gut, Sachen nicht zu hoch zu hängen und ab und zu zu sagen "Das Kind muss das durch". Aber hier geht es ja nicht primär um den Vorgang des Wickelns, sondern um einen Eingriff in die Autonomie des Kindes. Und die steht bei manchen Kindern einfach so krass weit oben, dass es nicht möglich ist, etwas "einfach schnell durchzuziehen".

    Zur Verdeutlichung: beide meiner Kinder (inzwischen 2 und 5) geraten seit sie etwa ein Jahr alt sind regelmäßig so in Rage, dass sie buchstäblich bis zum Erbrechen toben. Und dabei geht es immer, immer um Autonomie. Ich hab mir da sehr schnell angewöhnt, Alternativen zum Festhalten und "Einfach machen" zu finden.

    Zum Stehen noch: Wir hatten in der Zeit am Wickeltisch so nen Badewannen-Griff an die Wand geschraubt zum Halten. Da dann mit ner Schnur oder so irgend ein schlimmes Spielzeug dran befestigen, das es nur zum Wickeln gibt - irgendwas mit Musik oder so. Das könnte auch helfen, ich hab mir das damals aus der Kita abgeguckt.

    Ich glaube, da prallt einfach der unbedingte Wille zur Freiheit auf "Ich werd auf den Rücken gelegt und soll stillhalten". Das musst Du irgendwie umlenken, so dass das Kind sich auf dem Wickeltisch mördermäßig autonom fühlt. Ich hab z.B. auch immer so nen Ikea-Tritthocker mit zwei Stufen am Wickeltisch gehabt und die Kleine durfte selber hochklettern. Also alles eher Psychologie als ernsthafter Inhalt.