Beiträge von luxa-rosenburg

    Das Problem ist für mich, dass diese Variante "Männliche Form ist nur sozial männlich besetzt und gilt für alle" eine enorme kognitive Leistung erfordert. Ich muss mir jedes einzelne Mal bewusst machen, dass damit auch eine Frau gemeint sein könnte, oder eine diverse Person. Und egal was der historische Hintergrund ist, wie berechtigt oder unberechtigt die Zuschreibung "Lehrer = Männliche Lehrperson" sein mag: Die kognitive Leistung ist zu erbringen, und ich persönlich finde sie zu groß. Ich will meinem Kind nicht sagen "Ja das heisst zwar Astronaut, aber guck, das ist eine Frau, fühl Dich dadurch also nicht eingeschränkt". Das müsste ich aber, denn locker 80% seines Umfeldes würden es ihm anders vorleben. Deshalb sag ich lieber "Astronautin".

    Möwe klar hängt's vom Kind ab, wie bei allem. Und natürlich sind unsere Kinder allesamt keine Automaten, die nach dem Schema "Tue x, dann passiert y" funktionieren. Aber ich finde es auch wichtig zu unterscheiden zwischen "Hat sofort einen positiven Effekt" und "Man redet gefühlt gegen eine Wand, aber langfristig macht es vielleicht doch was mit dem Kind".

    kangaroo und Grinsekatze habt ihr mal versucht das zu (er-)klären? Ich finde ja, mit drei geht da schon so wahnsinnig viel... Also "Ich möchte gerne mit Dir spielen, aber schau mal, wenn ich die Wäsche weghabe haben wir viel mehr Platz / nachher was zu essen / whatever. Dafür brauche ich 10 Minuten. Guck, das ist so lang bis der hier klingelt. Wenn Du mich in der Zeit ganz konzentriert arbeiten lässt, bin ich total fix. Wenn Du aber den Wäscheständer umwirfst, brauch ich viel länger, weil ..."

    Ich hab mir in der Zeit echt permanent den Mund fusselig geredet und tue es jetzt noch oft. Aber ich sehe auch, dass mein Kind dadurch ein so großes Verständnis für Abläufe, gegenseitige Rücksichtnahme und Diskussionskultur an sich entwickelt hat, das ist es mir echt wert.

    (Ausnahmen bestätigen die Regel, bei uns läuft es auch nur halb so glatt wie das jetzt hier klingt)

    Grinsekatze ich hab mich das auch immer gefragt, und wie geschrieben: Bei uns wird es erst jetzt, mit bald fünf, wirklich rasant besser.

    Ich hab mit etwa 3 oder 3,5 angefangen, das zu üben. Meine Tochter kann gut mit sehr klaren Vorgaben, deshalb haben wir einen Kurzzeitwecker genommen und das wirklich als "Aufgabe" genommen: Ich spiele jetzt 10 min mit Dir Lego, und dann spielst Du 5 min alleine weiter. Also immer aus einem Spiel heraus, oder zumindest mit einer "Einführung": Was möchtest Du gerne machen? Vielleicht Bügelperlen? Oder malen? Oder dies oder das? Und wenn dann was dabei war, worauf sie Lust hatte, hab ich das mit ihr aufgebaut und bin dann erst weg.

    Und ganz wichtig: Selbst was machen. Mich einfach aufs Sofa setzen, wenn sie spielt, kann ich bis heute nicht, dann hängt sie sofort an mir. Aber wenn ich Wäsche falte, oder die Küche aufräume oder so, dann nimmt sie mich nicht als ansprechbar wahr.

    Spannende Frage, da bin ich sehr auf die anderen Antworten gespannt!

    Meine Kinder sind ein bisschen größer (4,5) bzw kleiner (1,5). Und die Große spielt zunehmend auch mal allein, welch ein Segen :P aber ich versuche, jedem Kind jeden Tag eine Viertel bis halbe Stunde wirklich exklusiv und nach seinen Wünschen zu geben. Grade bei zweien merke ich, dass das die Konflikte zwischen den Kindern reduziert, wenn sie mich immer mal allein haben.

    Das bedeutet dann durchaus auch mal Medienzeit für das Geschwister. Und klappt natürlich auch nicht immer.


    Und: insbesondere bei der Großen mache ich inzwischen auch deutlich, dass ich nicht alles gerne spiele. Sie liebt Mutter-Vater-Kind, und das ist für mich echt Folter. Also schlage ich dann auch mal eine Alternative vor. Ich finde das kann ein Kind in dem Alter schon lernen.

    Bei uns war das ja viel früher, mit 4 Monaten. Ich würde auch auf Halsweh, Hand-Mund-Fuß, Zähne tippen - grade die Zähne sind in dem Alter ja eine echte Plage.

    Schmerzmittel in's Kind, und kümmer dich um deine Brust. Ich würd da nicht pumpen sondern ausstreichen das hilft meistens besser wenn du harte Stellen hast.


    Und ein Gedanke, den du auch haben darfst: vielleicht ist es für dein Kind genug? Meine Kleine ist ein paar Wochen älter als deins und will wirklich nur noch an die Brust, wenn ein Zähnchen drückt. Dann dauernd, aber sobald es durch ist hat sie wieder wochenlang keinerlei Interesse und verhält sich so wie du es beschreibst. Das muss bei euch nicht so sein, aber ich würde den Gedanken nicht ganz wegschieben. Und danke Julchen86 dass du an mich gedacht hast ^^

    In dem Alter würde ich Toniebox (sehr beliebt, aber m.E. völlig überteuerte Figuren aka Hörspiele), Hörbert (teuer in der Anschaffung, aber echt toll) oder Ähnliches empfehlen, da ist die Bedienung am einfachsten. Soll / will dein Kind denn autonom damit umgehen? Dann käme auch z.B. ein Tablet oder Smartphone mit passender App in Frage. Oder ist eher gedacht dass du ihm Sachen anmachst? Dann reicht ein günstiger Bluetooth-Lautsprecher, auf den du per Handy Sachen streamst.

    Ihr Lieben,


    wir führen Anfang September eine Schulung / Vernetzungstreffen mit Ehrenamtlichen durch. Es geht um ein gutes Dutzend Leute, die eigentlich zweimal pro Jahr zum Treffen zusammenkommen und eine ziemlich enge Gemeinschaft geworden sind. Nun wurde aus diversen, guten Gründen beschlossen, das Treffen dieses Jahr virtuell durchzuführen. Die Enttäuschung war ziemlich groß... Wir versuchen, das so gut wie möglich aufzufangen. Unter anderem sollen alle Teilnehmer:innen kurz vor dem Treffen ein Paket erhalten, das sie gut durch das Treffen begleitet. Darin enthalten sind "hard facts" wie Schulungsunterlagen, Schreibmaterial etc. - es sollen aber auch ein paar nette Kleinigkeiten (muss gar nicht ganz klein sein, der AG spart sich ja Anreise und Unterkunft) enthalten sein. Habt ihr gute Ideen? Ich denke in Richtung z.B. Studentenfutter, um die Konzentration aufrechtzuerhalten, evtl. ein oder zwei leckere Säfte a la Konferenzgetränke. Es darf aber gern noch etwas kreativer und wertschätzender werden - Fokus auf "wir begleiten euch live, auch wenn wir uns nur virtuell sehen".

    Die ist gering. Und es gibt eine ordentliche Menge von denen die sagen “Ach was soll denn das schon wieder, das ist doch nicht rassistisch, heut darf man ja gar nix mehr“. Und beide Gruppen plus die Breitenmedien vergessen währenddessen, dass da mit VW noch irgendwas anderes war. Und nebenbei entschuldigen sich zwei Vorstandshansel und sammeln noch Bonuspunkte sowohl bei einem Teil von Gruppe A (Oh toll sehr konsequent und ehrlich), als auch B (Oh man jetzt müssen sie sich sogar entschuldigen unmöglich aber guck toll dass die das erhobenen Hauptes machen). In der Bilanz ist das also völlig richtig und logisch, was sie da gemacht haben.

    Ich hab grad Weltfrust und muss das kanalisieren, deshalb eine Umfrage die die Welt nicht braucht.

    Meine zwei Kinder sind a) ausgeprägt chaotisch (4,5 Jahre) und b) in der “Ich packe alles aus und räume es woanders wieder ein“-Phase (16 Monate). Ergo ist hier kein Spiel komplett und nichts geordnet - Lego im Puppenhaus, Dominosteine im Kaufladen und Memorykarten im Bücherregal.

    Sortieren? Lassen? Auf so viele ausgleichende Kräfte hoffen, dass irgendwann alles genug gekreist ist und wieder an seinen Platz kommt?

    Ich trage mit einer Kokadi Mei Tai. Inzwischen nur noch hinten (15 Monate). Generell ist da glaub ich eine Halfbuckle mit breitem, gutem Hüftgurt optimal, weil Du da die Träger gut variieren kannst - ich trage sie z.B. Sehr weit außen auf der Schulter, weil ich sonst Verspannungen im Nacken kriege, ich glaube das wäre mit einer Fullbuckle nicht so möglich.


    Und lass innerlich los! Du machst das super, Dein Kind wird keine Entwicklungsverzögerung kriegen weil es schlecht schläft. Im Gegenteil: es bekommt die Megadosis Bindung!

    Hey! Ich bin mit zwei solchen Kindern gesegnet, und hab den gleichen Rücken wie Du. Für mich geholfen hat:

    - eine gute Trage, gut eingestellt! Je nachdem wo deine Versteifung beginnt (Also wenn du keine Beckenanker hast), solltest du so viel Gewicht wie möglich auf den Hüftgurt nehmen. Die Träger also so lang, dass das Kind zwar gut gestützt und nah an deinem Körper ist, aber das Gewicht auf dem Hüftgurt liegt. Das entlastet sehr.

    - so früh wie möglich das Kind auf den Rücken

    - täglich Sport. Du bist ja noch in der Rückbildung, da ist das eh wichtig. Und da solltest du etwas finden, was auch den (unteren) Rücken und die Schultern entspannt. Ich bin bei Cantienica gelandet, vielleicht ist das für dich auch gut - bei YouTube gibt es dazu gute Videos.


    Zum Kind muss ich leider in die gleiche Kerbe hauen wie der Rest: es ist normal, es geht vorbei... Aber ich weiß wie das ist wenn der Rücken leidet, da fühlt sich die Tragezeit an wie eine Ewigkeit... Aber wenn deine Muskulatur mit der Zeit wieder besser wird, auch nach der hormonellen Umstellung, wird es vermutlich leichter. Zumindest war es bei mir bei beiden Kindern so.

    Wir haben für unsere Kita-Gruppe (altersgemischt von 3 bis 6) auf privater Ebene einen Morgenkreis per Zoom initiiert, nachdem die Kita nicht aus dem Quark kommt. Allerdings müssen wir das ganze ohne Erzieherinnen machen. Hinzu kommt, dass etwa die Hälfte der Kinder nicht geübt ist im Umgang mit Videos, und dann hauptsächlich guckt, ohne was zu sagen.

    So. Jetzt würde ich gerne ein kurzes Programm basteln, das die Kinder durch die Veranstaltung führt. Zu Beginn ein Lied das alle kennen, das ist noch einfach. Dann dachte ich, jeder könnte per Grimasse zeigen wie es ihm gerade geht. Und dann wären ein, zwei Spiele gut, die möglichst für alle Altersgruppen gehen. Zoom kommt aber mit mehreren parallelen Sprechern nicht zurecht. Es muss also per Handzeichen gehen. Daumen hoch und runter können alle, das haben wir schon genutzt.

    Hat jemand eine nette Idee, was man da machen könnte? Oder noch was anderes schönes? Reihum erzählen ist nur sehr begrenzt möglich bei 15 Kindern, da wird den anderen schnell langweilig...