Beiträge von luxa-rosenburg

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    Habt ihr mal Panty-Windeln probiert? Das war bei meiner Tochter kurz vor dem Trockenwerden die Lösung, die sitzen irgendwie anders. Da war dann sogar die Marke egal. Und ganz wichtig: Das Kind sollte sich angewöhnen, vor dem Schlafengehen nochmal aufs Klo zu gehen. Dann kommen auch nachts nicht die riesigen Mengen zusammen, bzw. ist das dann irgendwann der Weg zum Trockenwerden.

    Äh ich komme schlicht nicht in die Verlegenheit, da mitreden zu dürfen... #weissnicht

    Jedes Kind sucht ein Buch aus, die Reihenfolge wechselt ab, fertig. Dabei haben wir Phasen, wo ich drei Wochen lang jeden Abend das Neinhorn lese, und Phasen, wo es jeden Tag was neues sein muss.

    Ist das dann pädagogisch am besten, weil es den Geist flexibel hält? #zwinker

    Unsere Geheimwaffe ist schwarzer Tee. Sehr stark aufbrühen, abkühlen lassen und mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftupfen. Trocknen lassen, fertig. Den Tee kannst du ruhig den ganzen Tag über nehmen, man braucht ja nicht viel davon.

    Hilft hier immer, egal ob bei der Kleinen beim Zahnen, oder der Großen bei wunder Haut wegen schlecht abgeputzt.

    Nochmal Emei. Oder, die habe ich noch mehr geliebt, die Kokadi Taitai. Da ist der Hüftgurt mit Schnallen und sehr bequem, die Träger aber sind zum Binden, das fand ich angenehmer, weil ich besser variieren konnte als bei der Emei. Beide mit Stoffpopo, aber in dem Alter ist ja die starke Anhockung auch nicht mehr ganz so relevant.

    Bei uns war das sehr individuell. Meine Große ist eigentlich immer, es sei denn sie hatte meine Brust im Mund, weinend wach geworden. Morgens, nach dem Mittagsschlaf, immer. Oft aufschreiend, selbst wenn ich direkt neben ihr lag. Die Kleine hatte das eigentlich nie. Die wird wach, guckt sich um und ist fröhlich.


    Ich glaube das hat viel mit dem Gefühl zu tun, das man hat wenn man wach wird: Ups, plötzlich bin ich wieder da, wo war ich denn da grade? Das kann schon erschreckend sein. Hat das Kind denn beim Einschlafen auch PRobleme damit, sich in den Schlaf fallen zu lassen? Dann würde ich es ganz klar auf diese Übergangsthematik schieben. Vielleicht ist der zweite Schlaf nicht so tief, oder die Aufwachphase zu kurz, oder oder.

    Wir haben in der Übergangszeit relativ freizügig mit Kümmel-Fenchel-Anis-Tee plus Milchzucker (sofern er gut vertragen wird) hantiert. Damit flutschte es sehr gut - bei meiner Kleinen war das Problem wohl die grundlegende Umstellung des Darms plus die viel geringere Flüssigkeitsmenge. Und was auch super hilft, und von den allermeisten in dem Alter mega geliebt wird: Butter. Pur, mit dem Löffel, mit der Hand. (angeblich auch sehr gut für die Gehirnentwicklung...)

    Liebe Raben,

    wenn ihr darauf keine klugen Antworten habt, hat sie sicher niemand. Außerdem ist Corona, alle hocken daheim und langweilen sich, also ist eine solche Frage ja wohl eine willkommene Abwechslung...


    Ich wollte heute ein neu geschenkt gekriegtes Buch in mein Regal einsortieren. Und weiß nicht, wo. Mein Bücherregal ist alphabetisch nach Nachnamen sortiert, so weit alles Standard. Das Buch ist aber von einem chinesischen Autor - Ha Jin. Und da ist bekanntlich der Nachname vorangestellt.

    Kommt das Buch nun unter H, weil ich bin ja halbwegs aufgeklärt und respektiere selbstverständlich die andere Systematik?

    Oder unter J, weil es ist ja mein System und mein Regal und ich mag nicht jedesmal beim vorbeilaufen irritiert sein?

    In der Agentur-Welt ist das ein ziemlich verbreiteter Begriff. Da ist (d)englisch ja eh sehr beliebt. Ein Pitch ist dabei die zweite oder dritte Bewerbungsrunde bei einer Ausschreibung - auch "Vortanzen" genannt, und das beschreibt es ziemlich gut. Mehrere Dienstleister sind in der engeren Auswahl und werden eingeladen, kurz und knackig darzustellen, warum sie die besten Kandidaten für den Job sind.

    Hmm ich hab hier ja auch so eine üble Schlechtschlaf-Klammerkröte, und wir hatten einen Bilderbuchstart im Geburtshaus mit allem Tralala. Das muss also nicht kausal zusammenhängen, und entsprechend muss eine Aufarbeitung dieser Zeit sich nicht positiv auswirken...


    Runa was hier wirklich deutlich geholfen hat, sorry to say: Die kleine Schwester. Die beiden pennen gemeinsam im Kinderzimmer im Doppelbett (Stillkissen dazwischen). Und es ist mega-offensichtlich: schläft die Kleine durch (die wird im Januar erst 2, ist also recht unkompliziert), schläft die Große wie ein Stein. Kriegt die Kleine grade Zähne oder kommt aus sonstigen Gründen nachts irgendwann zu mir, folgt die Große spätestens eine halbe Stunde später. Es hängt hier bei uns also ganz klar an der Anwesenheit eines Menschen. Atemgeräusche, Wärme, ich weiß es nicht...

    Wenn das mit dem zweiten Kind keine Option ist, würd ich trotzdem mal in diese Richtung denken: evtl. ein umgedrehtes Babyfon? Deine Schlafgeräusche als Aufzeichnung? Zum Ankuscheln wird hier gern das Stillkissen genommen, das hat so ganz grob meine Körperform.


    Du hast mein volles Mitleid, ich merke auch immernoch, wie sehr das schlaucht, und ja, bei uns sind es auch "Nachtdienste", die wir haben und sehr genau aushandeln müssen, damit niemand mehr als 3-4 Nächte am Stück mit den Kindern hat. Es zehrt...

    Das Problem ist für mich, dass diese Variante "Männliche Form ist nur sozial männlich besetzt und gilt für alle" eine enorme kognitive Leistung erfordert. Ich muss mir jedes einzelne Mal bewusst machen, dass damit auch eine Frau gemeint sein könnte, oder eine diverse Person. Und egal was der historische Hintergrund ist, wie berechtigt oder unberechtigt die Zuschreibung "Lehrer = Männliche Lehrperson" sein mag: Die kognitive Leistung ist zu erbringen, und ich persönlich finde sie zu groß. Ich will meinem Kind nicht sagen "Ja das heisst zwar Astronaut, aber guck, das ist eine Frau, fühl Dich dadurch also nicht eingeschränkt". Das müsste ich aber, denn locker 80% seines Umfeldes würden es ihm anders vorleben. Deshalb sag ich lieber "Astronautin".

    Möwe klar hängt's vom Kind ab, wie bei allem. Und natürlich sind unsere Kinder allesamt keine Automaten, die nach dem Schema "Tue x, dann passiert y" funktionieren. Aber ich finde es auch wichtig zu unterscheiden zwischen "Hat sofort einen positiven Effekt" und "Man redet gefühlt gegen eine Wand, aber langfristig macht es vielleicht doch was mit dem Kind".

    kangaroo und Grinsekatze habt ihr mal versucht das zu (er-)klären? Ich finde ja, mit drei geht da schon so wahnsinnig viel... Also "Ich möchte gerne mit Dir spielen, aber schau mal, wenn ich die Wäsche weghabe haben wir viel mehr Platz / nachher was zu essen / whatever. Dafür brauche ich 10 Minuten. Guck, das ist so lang bis der hier klingelt. Wenn Du mich in der Zeit ganz konzentriert arbeiten lässt, bin ich total fix. Wenn Du aber den Wäscheständer umwirfst, brauch ich viel länger, weil ..."

    Ich hab mir in der Zeit echt permanent den Mund fusselig geredet und tue es jetzt noch oft. Aber ich sehe auch, dass mein Kind dadurch ein so großes Verständnis für Abläufe, gegenseitige Rücksichtnahme und Diskussionskultur an sich entwickelt hat, das ist es mir echt wert.

    (Ausnahmen bestätigen die Regel, bei uns läuft es auch nur halb so glatt wie das jetzt hier klingt)