Beiträge von luxa-rosenburg

    Kleinchen (2,5) spielt praktisch nie allein für sich. Das allerhöchste der Gefühle ist es, dass ich “nur“ Statistin und Interaktionspartnerin bin (Einkaufen, bekocht oder verarztet werden). Weil das für uns schon ein großer Fortschritt ist, versuche ich da möglichst oft mitzuspielen. Aber: es ist soooo langweilig... :wacko: Ich will ja nicht animieren sondern nur reagieren. Ich kann nicht aufstehen, Handy will ich natürlich nicht, Buch lesen wird meistens nicht toleriert, dann steigt sie aus dem Spiel aus. Was macht ihr beim Spielen?? Beim Schaukel anschubsen, zwischen “Ja, ich nehme gerne eine Tomate, danke“ und “Aua, ein Pflaster bitte!“? Kopfrechnen? Weihnachtsgeschenke planen? Pickel ausdrücken? Bitte ein paar Tipps...

    Das, was er grade macht, ist der erste Schritt. Er beschäftigt sich mit seinen Ausscheidungen und mit dem Körper, fühlt allmählich, was da passiert, und so weiter. Das ist super, aber es ist wie gesagt der Beginn eines Prozesses. Wie lang es dauert, bis er das mit dem Töpfchen oder Klo a) versteht, b) anwenden kann und c) zuverlässig anwendet, kann Dir niemand sagen. Ich würde ihn spielerisch unterstützen - Töpfchen im Spielbereich, vielleicht ein Buch, in dem das Thema vorkommt, ihn beim eigenen Klogang mitnehmen wenn er möchte. Dann kommt das irgendwann von ganz alleine.

    Ich hab mit eindreiviertel abgestillt, weil ich an beiden Brüsten ein so schlimmes Still-Ekzem hatte, dass es echt nicht mehr ging. Wir haben das, obwohl meine Tochter ja noch etwas kleiner war als Dein Sohn, sehr gemeinschaftlich mit viel erklären gelöst und es gab nicht viel Protest. Ich hab ihr immer wieder erklärt, dass die "Milli" sehr müde und ein bisschen krank ist und deshalb öfter Pause braucht als früher. So haben wir das umgelenkt von Stillen auf Anfassen, was für mich eine große Erleichterung war. Die Nähe des Stillens, sofern es das ist was Dein Kind sucht, haben wir ersetzt durch ganz enges Kuscheln - ich halte meine Tochter wie ein Baby auf dem Arm, wiege sie sanft und singe ein leises Lied bei ständigem Blickkontakt - also ein bisschen wie Stillen ohne stillen. Das tut ihr immernoch gut und sie nimmt das glaub ich als vollwertigen Ersatz an. Sie ist jetzt gut zweieinhalb, und wir verschieben grade das Anfassen meiner Brust auf Hand-halten, weil ich schwangerschaftsbedingt kein Gepfriemel an den Brustwarzen mehr aushalten kann. Auch das geht wieder sehr gut mit Reden, Erklären und Einbeziehen.

    Ich glaube, die Kleinen sind so viel vernünftiger und verständiger, als man oft denkt, dass es gar nicht unbedingt irgendwelche Taktiken oder Strategien braucht. Erklär ihm, wie es Dir geht, und schau, ob er mit einer Ersatzsituation einverstanden ist.

    Die nehm ich mir grade, Knolle  #yoga

    Wir waren Mo und Di geplantermaßen im künftigen Wohnort (knapp 2 Autostunden vom Urlaubsort entfernt) und haben einen Kita- und Stall-Besichtigungsmarathon plus Wohnungsübergabe absolviert. Es war extrem heiß, wir sind im Stundentakt durch die Gegend getingelt und das Kleinchen war am Ende megagenervt und wollte nur noch auf meinem Arm sein. Gestern Abend kam es dann wie es kommen musste... wir waren grade wieder zurück, ich wollte mich ne halbe Stunde hinlegen, da bekam ich Wehen und leichte Blutungen #flop


    Ich kenne das schon aus der ersten Schwangerschaft, da haben uns alle völlig kirre gemacht mit Lungenreife in der 24. Woche, Krankenhaus, Liegendtransport und pipapo (Kind ging acht Tage über Termin... ). Deshalb war ich gestern dann recht gelassen. Aber Magnesium, Calmedoron und Sofort-Stopp aller Aktivitäten war natürlich trotzdem angesagt. Im Laufe der Nacht hat sich alles wieder beruhigt und jetzt ist alles gut, aber der Rest des Urlaubs ist für mich nun trotzdem erstmal wander- und tragefrei. Kind findet's doof, aber hilft ja nix... An den Umzug in sechs Wochen mag ich lieber gar nicht denken :wacko:

    Wasser, logisch! #stirn

    Pflaster sind hier leider die ultimative Lösung gegen alles, auch bei Bauchweh braucht man ein Pflaster, oder besser zwei. Ich hab immer manipulierte da, die dann nicht dicht abschließen :D


    Dann werden wir heute wohl das mittelgute Wetter nutzen und ausgiebig ins Spaßbad fahren. Danke!

    Ich hab hier grade ein Kleinkind, das mit großem Eifer Dreirad und Laufrad übt und auf dem Urlaubs-Bauernhof herum wuselt. Nun hat sie bereits mehrere Schrammen und Splitter, die meiner Laienmeinung nach versorgt werden müssten - die Splitter sind gerötet, in zwei Schürfwunden sitzen Steinchen oder Dreck, die mit fließendem Wasser nicht raus gehen.


    Wie mach ich das?? Das Kind brüllt schon los wenn ich nur einen Blick auf die Verletzungen werfen will. Das Maximum war Wundspray und Wasser bzw das obligatorische Löwenpflaster. Mit Pinzette oder Nadel brauch ich gar nicht zu kommen. Muss ich sie da echt zwingen und festhalten? Gibt es sowas wie Emla auch als Spray, oder kann man da Eisspray drauf tun? Sie ist sehr vernunftbegabt, wenn sie merkt dass es nicht weh tut hält sie vermutlich still. Oder vertraue ich auf die kindlichen Selbstheilungskräfte??

    Sorry, aber wir hatten bisher nix größeres blutiges, ich kann nur Beulen und Radiusköpfchenluxation...

    Nein, haben wir letztes mal auch nicht, weil das Ergebnis für uns keine Optionen eröffnen würde. Allerdings meinte mein Gyn so ganz nebenbei, die Nackenfalte sei sehr dünn - ich hab ihn dann ganz irritiert angeschaut und meinte “Wieso haben sie darauf geschaut?? Sie wissen doch dass ich das nicht wissen wollte?“ Er hat sich dann immerhin entschuldigt und meinte, er dachte ich wollte es nicht weil ich Angst vor dem Ergebnis hätte und er wollte mich nur beruhigen. Ich fand's trotzdem daneben...

    Wir machen auch keine Feindiagnostik, nur den erweiterten Ultraschall. Und ihr?

    Ich nehm auch jeden Infekt mit, den die Kita so zu bieten hat... Nervig! Gute Besserung wünsch ich Dir! Ich gönne mir da Abends durchaus anderthalb Ibus und hau mich dann direkt mit dem Kind ins Bett, oft hilft das gefühlt.


    Hier werden die Gewässer ruhiger, endlich. Ich hab endgültig alle normalen Hosen weg- und die Schwangerschaftsklamotten ausgepackt, sehr erleichternd. Ich hab glücklicherweise alles aufgehoben und bin von der Jahreszeit her fast genau gleich wie beim letzten mal, das ist sehr praktisch. Die Übelkeit ist weg, so lange ich regelmäßig esse, und dass der Kreislauf bei dem Wetter nicht der allerbeste ist kann ich verschmerzen. Und: wir haben eine Wohnung! Am Freitag kam die Zusage, das ist eine so riesige Erleichterung... Kein tägliches Immoscout-Gesuche, kein Familien-Striptease mehr. Stattdessen viel Orga, aber das ist ok, damit können wir gut umgehen. Und wir sind seit gestern im Urlaub. Zwei Wochen Bauernhof in Bayern, mit Streicheltieren und mega-leckerem Gasthof nebenan.

    Ich weiß ich bin grade massiv zu beneiden :P tut mir leid fürs Raushängen lassen, aber es tut sooooo gut...

    Hmm ich glaube so spontan finde ich "Vater-Kind" und "Mutter-Kind" gar nicht so dumm. Speziell Mutter-Kind mit kleinen Kindern bringt andere Themen auf (Stillen, Geburt, Körper, bla) als Vater, und da ist eine elterngeschlechts-spezifische Gruppe vielleicht manchmal hilfreich. Aber es müsste dann thematisch gemixt sein - Mutter-Kind-Angebote mit Kletterwald und Survivalkrams genauso wie Vater-Kind-Töpferkurse.

    "Morgen früh, wann Du willst, wirst Du wieder geweckt" das passt vom Rhythmus her gut. Über die sachliche Korrektheit wird hier altersbedingt noch nicht diskutiert :D

    Spannend, danke! Den Hintergrund kannte ich überhaupt nicht. Für ein Kinderlied finde ich es trotzdem ungeeignet... Aber ich sing auch die Zeile "Morgen früh, wenn Gott will, wirst Du wieder geweckt" anders, weil ich das nicht über mich bringe...

    Krass, nächstes Mal frag ich euch gleich :D ich saß hier zehn Minuten mit heulendem Kind, weil ich das unbedingt singen sollte und nicht kapiert hab was sie meint.


    Maikäfer flieg finde ich auch gruselig... und Oh Du lieber Augustin ist fast noch schlimmer.

    Ich glaube das haut in die gleiche Kerbe wie das, was ich hier schon mehrfach gehört habe: Dass Deutschland dieses Jahr nicht bei der WM mitspielen würde, weil es keine deutschen Spieler mehr in der Nationalmannschaft gäbe (das war vor dem Ausscheiden :D ). Ich glaube der Pass oder sonstige Fakten sind da schnurz - das ist einfach eine völlig plumpe Provokation a la "Deutschland schafft sich ab". Trotzdem finde ich eine solche leicht naive Antwort auch immer gut, denn in der Regel trifft man ja nur auf Nachplapperer, die dann sofort ins Rudern kommen.

    Hach, ich schmelze grade dahin. Ich hab heute (Kind 2,5) das erste Mal gesagt bekommen "Mama, is hab dis lieb!" #love#love ich hab fast angefangen zu heulen....


    Und einen zum Raten hab ich auch noch. Wer kommt auf das Lied "Moni Bella Wingwing" #nägel (Tipp: Das ist nicht der Titel, und es ist nicht deutsch)

    Ich finde es aber gar nicht tragisch, auf solche Muster hinzuweisen... Ok ich bin wahrscheinlich in einer privilegierten Situation - wir sind nur sechs Leute, alle recht jung, alles ITler und damit tendenziell eher unkonservativ. Aber wir haben z.B. beim Thema Geburtstagsblumen eine Rotation eingeführt, genau wie bei Kaffeekauf, Protokoll und Besprechungsräume-eindecken. Welche sachlichen Argumente sollte denn irgendein Herr da anführen?? Ohne ewiggestrig und hierarchisch zu wirken?? Ich würd das glaub ich auch beim nächsten Arbeitgeber direkt wieder so machen.

    Ohnezahn und gleichzeitig ist Reiten ein Sport, der Kinder erdet wie fast nichts anderes, finde ich. Meine Tochter ist pferdebegeistert wie ich, und ich hoffe von Herzen, dass sich das dauerhaft erhält (ok, sie wächst mit eigenem Pony auf, der Zusatzaufwand ist also Null). Ich war selber lange Jahre Turnierreiterin, und ja, das ist teilweise grauenhaft. Hat sich aber zumindest in D mit der WBO etwas relativiert - ich kenne einige wirklich nette Reitertage mit tollen Rallyes und anderen Wettbewerben, wo es um Teamgeist, Fairness und Tierliebe geht.

    Das ist übrigens einer der wenigen Aspekte, wo ich meiner Mutter sehr dankbar bin. Ich durfte mit 7 anfangen zu reiten und sie ist wöchentlich mitgeeiert und hat geholfen, trotz hochgradiger Allergie und Null Interesse an Pferden. In der Pubertät und später hat mir dieses Hobby ohne Übertreibung das Leben gerettet, psychisch gesehen - meine engsten und stabilsten Freundschaften sind allesamt Pferdeleute.


    Soll heißen: Ich finde ja, so gut wie alles, was das Kind mit Begeisterung tut, ist für mich erstmal positiv und unterstützenswert (finanzielle und persönliche Machbarkeit vorausgesetzt). Gardetanz wäre nicht grade mein Traum, aber wenn das Kind da glücklich wird, eine tolle Peergroup findet und vielleicht in späteren Pubertätszeiten einen soliden Anker hat? Wenn der Anker dann die Beine hoch schmeißt und Täterä singt, meinetwegen.