Beiträge von Nachtkerze

    Interessante Frage. Ich kenne vor allem den Aspekt, dass ein Titer ungenau ist, da unklar ist, wie hoch der Titer sein muss, damit man als "immun" gilt (zb hier).


    Sonst finde ich nur Hinweise zu einem gradual decrease over time. Aber mal gucken, ob andere da mehr wissen.

    Was denken die beiden denn dazu?


    Ich kenne sogar Geschwisterkinder, die seit Jahren gemeinsam Geburtstagsfeiern und so eine Riesenfete haben. Aber das passt da und wenn es eines Tages mal nicht passt, wird es angepasst werden. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass auch Zwillinge zusammen feiern koennen. Die unterschiedlichen Kuchen dazu ehren die Kinder ja auch schon, und die unterschiedlichen Gäste auch ;-)


    Auch bei Geschenken, gibt es mitunter Dinge, die fuer alle meine Kinder zusammen sind. Ich finde es gut, dass du auf Unterschiede achtest, wollte nur nochmal erinnern, dass es ein Stück weit auch normal ist, dass manche Dinge zusammengefeiert oder geschenkt werden.

    Jein. Es geht in dem Fall um mein sehr bewegungshungriges Kind, kein ADHD, ADS o.ae.. Eben dieses Kind ist jetzt schon mehrfach vom Stuhl gestürzt, weil es sich liebend gerne wie ein Vogel auf die Lehne setzt, und dann irgendwann umkippt. Er kann sehr konzentriert arbeiten, ist aber ständig in Bewegung.


    Ein Hocker mit Aufblaskissen waere eine Lösung. Lehrerin schlug so einen "Pilz"Hocker vor, und die Anschaffung eines Stehpultes und ich fiel mit den Preisen erstmal aus allen Wolken.


    Aber vielleicht ist es mit ebaykleinanzeigen eine gute Idee. Gefahr ist halt eben, dass das Kind es so nicht mag. Ich kann mir aber nach einigen Videos vorstellen, dass das Hokki von Katze ihm eventuell gut gefällt.


    Ein Yogaball kann ich mir nicht vorstellen - der wird in der Klasse irgendwann durch das Zimmer fliegen.

    Hallo ihr,


    ich bin auf der Suche nach einem Kinder Wackelhocker für ein Kind für die Schule, ähnlich wie der swoppster. Hat da jemand Tips und Erfahrungen? Ich bin vom Angebot (und den Preisen) etwas erschlagen.


    Liebe Grüße,

    Ich denke es geht viel weniger darum ob ein Weisser ein eritreisches Restaurant aufmacht, sondern wie es gemacht wird. Wer so etwas tut, sollte sich tunlichst vorher intensiv mit dem Thema beschäftigt haben um einen respektvoll mit der anderen Kultur und den Menschen, die etwas erfunden haben, das man nun nachkocht, umzugehen. Und auch dann wird es eine notwendige Debatte geben.


    Auch mit Klischees spielen tut nicht gut, nur weil man Erdnüsse, Chili und Basilikum in ein Gericht mischt, wird es nicht automatisch Thai.

    Welche Idee hättet ihr denn für eine Werbung, die ein Produkt anbietet, dessen Inhaltsstoffe aus Afrika kommen? Ob das dann tatsächlich so ist, sei dahin gestellt und könnte an anderer Stelle diskutiert. Ich verstehe es wirklich nicht.

    Warum muss da ueberhaupt mit dem mystischen Afrika geworben werden? Das wird doch nur gemacht, weil das cool wirkt - im Dschungel haben die Eingeborenen ein Wunderheilmittel und es netterweise mit dem weissen Mann geteilt, der das Dschungelwunderheilmittel nun auch den Deutschen bringt (auf der Webseite nachzulesen), und damit stinkreich wird. Der Afrikaner bleibt arm und ist so selbstlose Nebenfigur, den muss man gar nicht mehr erwaehnen. Wie gesagt, ich rate zum Argument des magical Negro's zu lesen.


    Ohne die Webseite, faende ich es gar nicht sooo schlimm. Mit der Webseite ist es ganz klar auf rassistischem Hintergrund basierend.

    Danke fuer die guten Gedanken zum Thema.


    Das der Wunsch nach realistischem Malen und das dann nicht perfekt koennen, fuer viele frustrierend ist, sehe ich an meinen eigenen Kindern. Aber man kann das doch gut begleiten? Man kann realistisch malen lernen, die allermeisten Menschen zumindest.


    Und ich finde es toll, dass du dich da einsetzt Rattenkind .



    Andererseits habe ich durchaus an meinen Kindern erlebt, dass die EInführung von Noten in Kunst, Musik und Sport sehr sehr demotivierend sein kann. Meine Kinder hatten an ihrer alten Schule keine Noten in Sport, Musik und Kunst. Es gab dazu auch nichts im Zeugnis, oder Stundenplan. Dennoch machten die Kinder Sport (und lernten viel in Kursen, wie Yoga, Segeln, Schwimmen, Kayaken, Reiten, Jonglieren, historischer Tanz), und malten und bastelten je nach Lehrer mehr oder weniger tolle Dinge, und machten Musik (und alle sangen an der Adventsfeier und Sommerfest. Es war Teil des Schullebens. Sie vermissen diesen Aspekt sehr, machen aber beide weiterhin gerne Kunst. Die nicht gut genug sein Phase hatten wir hier im Haus viel viel frueher.


    Andererseits sagt mein Kind ganz deutlich, dass in einzelnen Fächern, die sie belegen muessen, in denen es aber keine Noten gibt, haben die Lehrer keine Chance. Es ist laut, es gibt kaum Interesse zur Mitarbeit. Und spätestens ab Mittelstufe, werden halt auch mehr technische Aspekte in Musik und Kunst relevant (Geschichte, und Theorie). In Sport habe ich dazu zu wenig Ahnung bisher.


    Hier wird gerade digitale Poster im KU geuebt uebrigens um beim Thema zu bleiben ;-)

    Es gibt solche Menschen. Fuer manche waren demokratische freie Schulen da die Lösung. Ein bisschen erinnern mich deine Beschreibungen an die Erzählungen von Peter Gray's Sohn in dem Buch "Free to Learn". Sein Kind ging dann auf die Sudbury School in der Nähe von Boston und ihm ging es dort wohl gut.


    Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass Montessori der Ausweg ist, ich habe Montessori Schulen als sehr akademisch, und diszipliniert wahrgenommen. Klar, man kann aussuchen an was man "arbeitet", aber dann muss man nach einem sehr genau vorgegeben Schema vorgehen.

    Das von Solveigh und holly Genannte soll es durch die Einführung der Versicherungspflicht aber eigentlich nicht mehr geben.

    Im Fall von fehlenden Beiträgen "ruht" die Versicherung, der Versicherte muss dann zur Behandlung einen "Notfallbehandlungsschein" vorlegen.

    Deswegen wurde der Beinbruch ja übernommen.


    Es wird leider immer Menschen geben, die irgendwie durch ein System fallen und nicht abgedeckt sind. Und wie teuer Medizin sein kann, haben wir in den USA am eigenen Leib gespürt.

    Lie nierenkoliken tun unheimlich weh! Aber sie sind gut behandelbar. Gut, dass er Hilfe bekommt.


    Hella Ich mag diese Stunden auch oft.


    Es zehrt aber, wenn es häufiger hintereinander kommt oder es eben insgesamt zu wenig Schlaf ist

    Ich finde schon, dass bei der Werbung untergründig mit der Idee des magical Negro gespielt wird. Und nachdem ich die Webseite gelesen habe, bin ich mir dessen sicher.


    Mit den Händen essen ist nicht rassistisch, aber den Kindern sagen, dass mit Fingern essen = schlechte Manieren bedeutet, das sind zT schon Überbleibsel aus Kolonialzeiten. Wichtiger wäre es den Kindern beizubringen, wann man Fingern isst, und wann mit Messer und Gabel, dass letzteres nicht per se eine feinere oder kultiviertere Art zu essen ist. Es kommt da durchaus drauf an, was man genau vermittelt und wie man es rüberbringt.

    Was du auch noch andenken könntest, es gibt (zumindest im anglophonen Raum) mittlerweile sehr viele tolle Malkurse/Zeichenkurse online. Ich kenne mich auf dem deutschsprachigen Feld nicht so aus, aber das waere vielleicht auch etwas? Meine Kids machen das phasenweise sehr gerne.