Beiträge von Tamun

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    1600 Euro Steuern? In Deutschland? Dann ist dann ja quasi Gehalt knapp überm grundfreibetrag...

    Inzwischen sind es nach Stellenwechsel hochgerechnet ca. 2400€ in Steuerklasse 3. Der bisherige Arbeitgeber hatte über steuerfreie Bezüge wie großzügiges Fahrgeld noch etwas aufgebessert. So oder so kommen da etwas mehr als 2k netto bei rum...ein wenn ich mich in unserem Freundeskreis umsehe übliches Gehalt, viele sind da eher noch ein wenig drunter.

    Ich finde das wahnsinnig viel #angst. Also ohne Sozialabgaben...

    Also mein Mann lässt grob gerundet so 1600€ im Jahr beim Finanzamt...ich nochmal einen ähnlichen Betrag (je nach Investitionen ins Haus...meins sind Mieteinnahmen).

    Leute, mir wird ganz anders, wenn ich bedenke, wie ich bei dem Einkommen außer den Hauskredit/Auto einen Großteil der Kosten bestritten habe. Minijob + 750 Haushaltsgeld + Kindergeld. Essen, Kleidung, Kita, neue Haushaltsgeräte. Erst seit dem Minijob muss ich nicht jeden Euro zweimal umdrehen.

    Und wo ist der Rest eures Einkommes? Was passiert damit? Wieso musst du mit Minijob, "Haushaltsgeld" und Kindergeld soviel bestreiten?

    Sry, wenn das zu privat ist musst du natürlich nicht antworten. Ich bin einfach nur schrecklich neugierig weil die Zahl soweit weg ist von dem womit ich so arbeite.

    Wow, wenn ich mal unsere Steuern für dieses Jahr ohne irgendwelche Vergünstigen vergleiche, kommen spannende Zahlen raus.


    Gehalt in Steuerklasse 3 + Minijob = 10.183€

    Gehalt in Steuerklasse 3 + 80 Stunden in Steuerklasse 5 = 13.167€
    3000 € mehr an Steuern im Jahr? Soviel Sonderausgaben fallen ja gar nicht zustätzlich an. #gruebel

    Ist da irgendwo ein Kommafehler? Für den Minijob fallen ja quasi keine Steuern an...und dein Mann zahlt 10.000€ im Jahr nur ans Finanzamt???

    Wenn ich das mit unserer Steuerlast vergleiche muss da ein Fehler sein...oder das eine Einkommen müsste eigentlich auch gut für eine Großfamilie reichen.

    23 Monate und gefühlt möchte sie alle 5 Minuten an den Busen.

    Nachts wirds grade wieder ein bißchen besser. Seit sie 20 Monate wurde stillen wir eher mehr als weniger.

    Erst leidige Eckzähne, dann oft krank und nun keine Ahnung #hmpf.

    Also du bist nicht alleine.

    Ich hatte ja so meine Probleme mit dem ER...


    Es ist ein bisschen tricky. Technik ist wirklich wichtig. Die lernt man am besten mit den dünneren Tüchern, eben weil man jeden Fehler schmerzhaft spürt. Trotzdem brauchen Mimosenschultern irgendwann was fluffigeres.

    Mich machten langfristig (Maus hat nun 13kg, ER ist meine liebste Bindeweise geworden und es muss auch mal 2 Stunden gehen) die Tücher von Madalo bzw. von Artipoppe glücklich. Da der Tuchmarkt unheimlich am Boden ist bekommt man derzeit auch Tücher, die früher 400+ gekostet haben derzeit für um die 200. Wer also wirklich langfristig und viel tragen möchte sollte sich da von den Händlerverkaufspreisen mancher Marken nicht abschrecken lassen.

    Grundsätzlich sind Blends mit Hanf und Leinen für kleine Brocken auch ganz gut.

    Wirklich gute, günstige Tücher mit Blend kommen von Yaro. Die sind aber breiter als Didymos. Das ist für manche total perfekt...ich kam bei Kind unter 90cm nicht gut damit zurecht.


    Ist sie bei Facebook? Es gibt eine Gruppe, Tragetücher auf Urlaub, da kann man (ohne Feedback oft gegen Kaution) verschiedene Sachen testen und sich vor Fehlkäufen bewahren.

    Letzteres finde ich irgendwie blöd, schließlich hab ich ja die ganze Arbeit gemacht

    Genau das...das Problem ist der weitere Wortsinn. Normalerweise wird man von etwas entbunden, oder entbindet jemanden von etwas. Beides ist im Hinblick auf Geburt eigentlich unpassend - und bei näherem Hinsehen, historisch wie aktuell dann leider doch wieder nicht.

    Ich denke im sprachlichen Sinn ist beides korrekt. Man kann ja nicht nur bei Babys beides anwenden...


    Ich kann es aktiv verwenden..."Sie stillte ihren Hunger...."

    Oder ich kann stillen lassen..."der Koch servierte ein leckeres Mahl und stillte damit..."


    Gefühlsmäßig bin ich aber bei dir.

    Und ich finde es wichtig Sprache ab und ab zu reflektieren.

    Ich stoße mich z.B. immer wieder an "entbinden", weil das so was passives, wegnehmendes hat...ich "gebäre" lieber.

    Wenn die Schultern es aushalten ja. Aber dann ruhig wählerisch sein bei der Polsterung. Bei Fidella z.B. ist die kaum vorhanden.

    Sehr bequem können die kleiner Nähereien sein. Madame Jordan ist da recht beliebt. Neulich durfte ich einen von Lieblingstrage probieren, den fanden sogar meine Mimosenschultern ganz gut.

    Wenn der Tragling kooperativ ist und selber einsteigen kann gibt es viele Wege ihn auf den Rücken zu kriegen :D.

    Ich bin auch eher tiefenentspannt. Wenn Mausi seeeehr nölig wird geb ich was. Oder zu meiner eigenen Beruhigung nachts wenn es abends an die 40° geht...ich kann nicht vernünftig schlafen wenn ich mich ständig frage obs dann nachts deutlich mehr werden könnte #angst.

    Zum Thema Honig - es gibt fertige Salben damit. Stichwort "Medihoney". Würde ich inzwischen einfach als Ausweg immer ausprobieren, das Zeug hat mir eine Riesenwunde (nach Abszess) an der Brust geschlossen die vorher monatelang nicht so recht wollte und das wirklich in kürzester Zeit. Ich könnte meinen Arzt gleichzeitig knutschen und schütteln dafür...knutschen, dass er überhaupt drauf zu sprechen kam und schütteln, dass er sich das Drama vorher so lang angesehen hat.

    Die Empfehlung nicht aufzufächern gilt für Neugeborene. Ab "Sitzalter" kann man alle Bahnen nutzen und auch Bindeweisen nehmen, die von sich aus mehrere Bahnen haben. Dazu muss man sagen, dass dieses "nicht auffächern" relativ neu ist und auch eine eher deutsche Eigenart. In anderen Zipfeln der Welt und mit nicht ganz aktuellem Stand wird man also immer noch hören und sehen, man könne ruhig die Seitenstränge auffächern.

    Am Ende muss das Tragepaar für sich finden, was für beide(!) gut geht.

    Hallo Jeya, zum abstillen hab ich leider keine Tips, soweit sind wir noch nicht, aber ich möchte dich ermuntern, auch deine Bedürfnisse durchzusetzen. Wie du sagst, es ist eine Beziehung mit dem stillen und die soll für beide funktionieren.

    Mit 20 Monaten sollte dein Sohn klare, kleine Regeln durchaus verstehen können. Also fummeln bitte am Shirt, an der Bettdecke ect. aber nicht am freien Busen, im Gesicht (das ist mein totales No Go) oder wo es sonst nur nervt. Such dir eine Alternative mit der du gut leben kannst, biete die an und bleib beim unerwünschten ganz klar bei deinem Nein. Auch wenn es erstmal anstrengt, auch wenn erstmal ein paar Tränchen kullern. Er darf da seinen Frust ausdrücken und du hörst ihn dir an aber wenn stillen jetzt eben diesen Kompromiss braucht, dann ist das so.

    Am Ende bräuchte auch abstillen erstmal eisernen Willen, damit man bei der tot traurigen Stimmung nicht nachgibt, da würde ich es vorher mit klaren Regeln versuchen, die es mir ermöglichen, diese Nähe auch noch zu genießen. Und wenn das bei euch "nur noch privat im Bett" und "ohne fummeln" bedeuten würde klingt es ja bei eurem Rhythmus nicht unmöglich.

    Wenn du etwas Körpernahes für den Übergang suchst, schau doch mal nach den Wickelpullovern von Angel Wings. Gibts in Sommervariante und in wärmerer Version und ist um Mama und Baby eng anpassbar. Ich liebäugle grade mit einem, aber L/XL finde ich grade noch nicht in meiner Farbe.

    Gibts z.B. bei Heldentragen.

    Ich versteh das mit dem Schlabberlook total, ich miste nach gut 17kg Abnahme grade etliches aus, weil ich dieses Sackartige nicht mehr sehen kann ;).

    Hallo, ich hoffe ich kann dir mit meinen Erfahrungen aus dem letzten Jahr helfen, Mausi war ein April ´16 Baby.


    Unter der Jacke hat den Vorteil, dass das Binden angenehmer ist, das man mehr Temperaturkontrolle hat und das man flexibler ist, wenn man z.B. öfter von draussen nach drin wechselt ohne immer ausbinden zu wollen.

    Grundsätzlich kannst du bestehende Jacken (mit Reißverschluss) zum vorne Tragen erweitern. Es gibt dafür Einsätze, z.B. von Kumja. Evt. kann man auch eine bestehende Jacke hinten mit einem weiteren Reißverschluss versehen, dass Rückentragen möglich wird.

    Günstige Tragejacken gibt es zum Beispiel bei Bonprix. Die meisten sind zum vorne tragen, es gab aber letztes Jahr auch zwei Modelle - eine Winterjacke und einen Mantel, zum vorne und hinten tragen (und ohne Einsatz als normale Jacke). Passende Größe ist manchmal eine ziemliche Jagd...es kann sich lohnen, sich in einschlägigen Facebookgruppen zu tummeln, da hat man oft Glück "statt Rücksendung".

    Bei Tragejacken lohnt jetzt noch ein wenig Geduld...die Wintermodelle sind oft noch nicht in den Shops leider.

    Bezahlbar und wirklich warm fand ich auch den Fleecetragepullover von Lenny Lamb. Dieses Jahr in mehr Größen verfügbar und endlich mit hilfreichem Reißverschluss...das war für den Rücken vorher echt tricky.


    Über der Jacke hat den Vorteil, dass es keine neuen Jacken braucht - die bestehenden sollten aber körpernah und nicht zu rutschig sein, sonst ist das binden echt nur noch nervig. Und man kann das Kind leichter draussen mal absetzen ohne sich zu entblättern.

    Braucht dann aber halt andere Wärme fürs Kind. Da ist Wolle ziemlich unschlagbar. Bei nicht Lauflingen kann Wollfleece reichen, sonst natürlich auch Wollwalk, das hält mehr aus. Großer Vorteil - die Mäuse habens immer warm, auch wenn sie grade nicht getragen werden. Als Aprilkind sollte die Temperaturregulierung schon so gereift sein, dass über der Jacke tragen geht. Ganz kleine Mäuse sollte man immer unter der Jacke tragen um mehr Gefühl dafür zu haben. Bitte nie im Schneeanzug, alles was über Luft wärmt bildet im Tragetuch Kältebrücken weils komprimiert wird.

    Tragecover geht natürlich auch über der Jacke...ich fands die schlechteste Lösung. Es ist fummelig, auf dem Rücken gehts schlecht alleine und ich hatte ständig Bedenken, dass es doch wo rein zieht. Cover geht auch mit Tuch.


    Mein Rat wäre entweder eine bezahlbare Tragejacke anzuschaffen - für vorne und hinten! oder, wenn eine wirklich gute vorhanden ist - über der du entspannt binden kannst! einen guten Wolloverall fürs Kind.

    Mein persönlicher Favorit ist Jacke, weil ich lieber möglichst Hautnah binde. Ich hasse es, wenn ich das Tuch über zuviel Schichten straffen muss...lieber nur ein Longsleeve oder ein dünner Pulli, dann Tuch und Kind und dann was kuscheliges um uns beide :D.

    Also die Nackenfaltenmessung zeigt eine Trisomietendenz, ist aber wenn auffällig nicht sicher und würde weitere Diagnostik nach sich ziehen müssen.

    Der Harmony Test kann Trisomien finden, 21, 18 und 13 sowie Störungen auf den X/Y Chromosomen.

    Mit Feinultraschall kann man später natürlich eine Menge Sachen darstellen wenn z.B. Organe sich nicht richtig entwickeln.

    Es gibt auch noch invasive Möglichkeiten.


    Der Wikipedia Artikel zur Pränataldiagnostik bietet einen ganz guten Rechercheanfang, wenn man die Methoden alle checken will.


    Wenn du Diagnostik in Erwägung ziehst würde ich mich vor der ersten umfassend beraten lassen (wie denn die komplette Diagnosekette aussähe). Sonst kann es zu solch belastenden Situationen kommen, wo Verdachtsdiagnosen im Raum stehen, du aber zum Beispiel mit den Risiken einer Fruchtwasseruntersuchung nicht einverstanden bist und dann das "es ist wahrscheinlich, vielleicht aber auch nicht" gar nicht mehr lösen kannst.


    Ich hoffe, dass du für dich zu einer Entscheidung kommst mit der du dich gut fühlst und deine Schwangerschaft genießen kannst.

    Hallo Fienchen,


    ich habe das Thema für mich vom Grundsätzlichen her entschieden. Also mir die Frage gestellt: Kann es eine Diagnose geben, die mich dazu bringen würde, mein Kind abzutreiben? Meine Antwort war ein ganz klares Nein. Die meines Mannes ebenso. Folglich kam jegliche Diagnostik nicht in Frage und wird auch beim nächsten nicht in Frage kommen (wo ich dann auch schon im "kritischer" werdenden Alter bin).

    Wenn deine Antwort ist: Ja, bei Diagnose xy kann ich mir nicht vorstellen, das Kind auszutragen, ich würde abtreiben. Dann musst du gucken, auf welchem Weg du diese Diagnose am besten erhalten bzw. eben sicher ausschließen kannst.

    Wofür ist denn der Ordner? Ich hatte an der weiterführenden Schule irgendwann nur noch einen Ordner. Kann da nicht alles einfach rein? Hefte lochen und ab in den Ordner? Hat Block nicht schon Löcher...ab in den Ordner?

    igel du hattest den großen Test. Nüchternzucker, Lösung trinken, Messung nach einer Stunde, Messung nach zwei Stunden? Den gibt es nur bei Verdacht auf Diabetes.

    Beim kleinen nimmt man nicht nüchtern eine kleinere Menge Glukose und misst dann nur einen Wert nach einer Stunde soweit ich weiß - der wird jeder Schwangeren angeboten. Nur wenn da eine Auffälligkeit ist muss man den großen nachschieben.


    Der Kleine ist umstritten, weil er relativ oft falschen Alarm gibt. Glaube in meiner alten Runde waren knapp 20 Frauen die berichtet haben. Bei 5-6 musste der große nachgeschoben werden weil auffällig. Davon hatten zwei tatsächlich was. Bei einer reichte Diät, eine wurde Insulinpflichtig. Das ist jetzt natürlich nur eine "Stichprobe" spiegelt aber in etwa wieder was ich häufiger im Netz dazu las.


    Und wie beim großen spielt die normale Ernährung eine Rolle. Isst man bewußt ohne Zucker bzw. generell kohlehydratarm verfälscht das das Ergebnis. Man müsste schon Tage vorher auf "normale" Kost umsteigen - was nicht jeder Arzt abfragt bzw. erklärt. Da kann Blutzucker messen im Rahmen der normalen Ernährung sinnvoller sein.