Beiträge von Kuekenmama

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    Ich finde sehr verblüffend, wie viel sich in den 100 Jahren seines Lebens geändert hat.

    Und dass man gemeinsam so alt wird, auch.

    RIP

    Auf tagesschau.de gibt es eine Bilderserie aus seinem Leben. Da wird einem das auch nochmal sehr bewusst. Leben wie aus dem Geschichtsbuch.

    Huch, ich hatte nicht das Gefühl, dass es der Threadstellerin darum ging Ernstings Kleidung zu bashen, allenfalls das "System" was dahinter steckt.


    Preschoolmum krasse Geschichte. Das ist ja dann wirklich extrem, aber toll, dass es dann noch so eine Wendung genommen hat. Übrigens liebe ich Cordhosen und hoffe ich traumatisiere meine Kinder damit nicht #freu

    Ich verstehe deine Argumentation, aber ich würde Sachen, die gebraucht werden gezielt bei ihr anmelden. Das funktioniert bei meiner Mutter total gut. Ansonsten einfach hinnehmen und zur Seite legen, wenn es wirklich unbrauchbar ist.

    Als andere Perspektive: Eine Freundin wurde kürzlich von der Oma gefragt, was das Kind sich zum Geburtstag wünscht und antwortete, dass das Kind sich freut wenn die Oma den ganzen rosa-bling-bling Glitzer Quatsch schenkt, den sie als Eltern ablehnen. Ich finde so eine "unvernünftige" Oma hat doch auch was ;)

    Aber jetzt habe ich auch die Sorge, dass das so speziell ist, dass er beim Carsharing nicht überall reinpasst...

    Aber auch beim Car-Sharing hat man doch meist bestimmte Automodelle, die man nutzt. Kannst du die zumindest überprüfen? Wir hatten einen Reboarder von Britax, sind aber inzwischen auch auf den nächsten Sitz umgestiegen und ich weiß nicht, wie wir es dann machen, wenn das Baby aus der Babyschale gewachsen ist (auch schön, fürs Baby mussten wir eine neue Babyschale anschaffen und haben die bisher ganze zweimal benutzt. Teurer Spaß). Wir haben den Reboarder damals auch bei Zwergperten gekauft.

    Autositz ohne festes Auto ist schon irgendwie die Pest. Deshalb ein Auto anzuschaffen, ist für uns halt leider keine Option.

    Meine Meinung muss ich doch auch äussern dürfen.

    Natürlich darfst du das. Ich wollte hier niemanden etwas verbieten. Für mich macht es halt nochmal einen Unterschied, wie alt das Kind ist. 11 Monate ist ja noch ein Baby. Und klar, erschöpfte Stillmütter kenne ich auch und will hier nicht dazu aufrufen sich über jegliche Grenze hinaus zu opfern. Aber es klang für mich eher nach anstrengender Phase, die man Mal durchstehen muss als dass grundsätzlich etwas geändert werden muss.

    ich hab die anderen jetzt nicht gelesen, aber Mutterschutz geht vor. Gehe wieder auf abends, wie zuvor und erklär ihr, das da nichts mehr kommt und es dir wehtut, fertig. Ja keinen Bohei machen , die Kinder verstehen das schon.

    Wow, das finde ich eine ganz schön harte Sichtweise. Natürlich muss man auch schauen, dass es auch der Mutter gut geht, aber das Kind ist gerade Mal elf Monate und ist krank und isst jetzt gerade nicht. Da finde ich die Möglichkeit wieder mehr zu stillen gar nicht schlecht. Kommt natürlich auch darauf an, wie schlecht es Draussenkind geht. Und wenn ich mich erinnere, wie mein Kind beim Abstillen auf Brust verweigern reagiert hat, war das auch nicht ohne. Das hätte ich angeschlagen nicht durchgehalten.

    Über so Dinge wie "wie wird es in der Kita dann" würde ich mir aber keine Sorgen machen. Das ist ja dann wieder eine andere Situation und vielleicht ergibt sich das von ganz alleine.

    Ich biete Juli 20 und 2 Zähne. Das Baby hat heute Vormittag netterweise 1,5h geschlafen #blink. Wenn ich das mal vorher gewusst hätte. Normalerweise schläft sie tagsüber 10 min. am Stück, da lohnt es sich nicht, selbst einzuschlafen. #rolleyes


    So, Daumen gedrückt für eine gute Nacht bei uns allen!

    Haha, hier hat das Baby heute Vormittag unglaubliche 3,5 Stunden (!) geschlafen. Ich hab zwischendrin nachgeschaut, ob alles OK ist und mich auch geärgert die Zeit nicht zum Schlaf nachholen genutzt zu haben.

    Ich fand es bei der Wiedervereinigung auch unmöglich, dass die Dinge, die in der DDR anders liefen, so unbesehen in die Tonne getreten wurden (oder auch sehenden Auges), gerade, was Kinderbetreuung angeht.

    Inzwischen muss ich allerdings zugeben, dass ich mir nicht mehr so sicher bin, inwiefern ich eine Kinderbetreuung wie in der DDR wünschenswert finde oder eine Ausweitung der Betreuungszeiten im wiedervereinten Deutschland feiere. Das liegt daran, dass mein Großer nicht mit einem Ganztagessystem kompatibel gewesen wäre / ist, weshalb ich die Ansage der Grünen (glaube ich), in Ba-Wü einen verbindlichen Ganztag in Grundschulen zu fordern, kritisch sehe. Es wäre schlimm gewesen, unser Kind in einen Ganztag zu zwingen. Ich frage mich inzwischen, ob Vereinbarkeit von Beruf und Familie wirklich heißen muss, dass beide voll oder annähernd voll arbeiten und das Kind während der Arbeitszeiten in einer Krippe, Kita etc. untergebracht ist. Es wird immer so schön verkauft als Chance für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, oder aus Familien, in denen Gewalt herrscht. Andersherum könnte ich aber auch argumentieren, dass der Staat somit einen erheblichen Einfluss auf die Kinder nehmen kann im Sinne von Manipulation - könnte das auch in der DDR ein Motiv gewesen sein?

    Letztlich steckt dahinter doch nach wie vor das Ideal, dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung zu stehen oder aber auch, sich / seinen Wert über die Arbeit zu definieren. Warum sollte es für Frauen erstrebenswert sein, hier den Männern nachzueifern? Ich halte das für einen problematischen Ansatz. Warum kann Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht so aussehen, dass es den Eltern (beiden) ermöglicht wird, beide ihre Arbeitszeit deutlich zu reduzieren, ohne ins finanzielle Aus zu geraten oder Rentenpunkte zu verlieren? Arbeiten kann man immer noch genug, wenn die Kinder aus dem Haus sind (oder man entscheidet sich für so viele Kinder, dass das gar nicht mehr relevant wird...). Und wer dennoch voll arbeiten will und dessen /deren Kinder mit diesem Lebensmodell kompatibel sind, kann das ja gerne auch machen. So wie es aber in der Realität läuft, bleibt doch oft in der Familie irgendjemand auf der Strecke. Häufig ist es eben die Mutter, entweder, weil es nicht ausreichend Betreuungsmöglichkeiten gibt oder weil das Kind eben nicht gruppenkompatibel ist und im Zweifel dann doch eher die Mütter zurückstecken als die Väter, weil sie es nicht dem Kind zumuten wollen, auf der Strecke zu bleiben.

    Das mit der Kinderbetreuung sehe ich auch so. Es müsste einfach Möglichkeiten geben solche Pflegezeiten (auch für ältere Menschen) ins Berufsleben zu integrieren ohne in der Altersarmut zu enden. Aber ich halte Vollzeit-Arbeiten eh nicht so für das erstrebenswerte Ideal.


    Ich komme kaum hinterher hab aber eure unterschiedlichen Erfahrungen, persönlich oder familiär, mit großem Interesse gelesen. Und insgesamt ergibt sich daraus ja auch wieder ein gesellschaftliches Bild.

    Danke VivaLaVida noch einmal für das Bewusstmachen der lebenslänglichen körperlichen (und oft genug auch seelischen) Spuren von Schwangerschaft und Geburt.

    Das möchte ich unterschreiben. Mir gingen diese Gedanken glaube ich in letzter Zeit oft diffus durch den Kopf, weil ich eben noch sehr deutlich die körperlichen Folgen von Schwangerschaft Nr. 4 spüre (nicht zu reden von meinen langen Ausfällen im Job durch Fehlgeburten und Risikoschwangerschaft). Ich konnte das aber nie so festmachen, was das war.

    Man erfährt einfach sehr wenig Wertschätzung für diese körperliche Leistung.

    Wenn man es gendert hat man ja wieder die Frage, was man mit den Kindern macht, die keinen (meine Kinder haben den nicht) oder divers als Eintrag in der Geburtsurkunde haben.

    Küken werden ja auch nicht gegendert 😁 (Entschuldigung, ich konnte mich nicht zurückhalten 😉)

    #freu Erst wenn sie krähen oder Eier legen, weiß man sicher was es ist. Bisher krähen sie beide hauptsächlich.

    Hallo Lunatika,


    wir standen im Herbst vor einer ähnlichen Entscheidung, wollten aber zusätzlich noch ein Baby transportieren. Vielleicht magst du Mal in diesen Thread reinlesen. Da haben einige ihre Erfahrungen zum Transport von älteren Kindern geschrieben. Da unser älteres Kind auch zusätzlich relativ groß ist für sein Alter ist, hab ich die Maße der üblichen Anhänger verglichen. Gut sind der Thule Cab2, der Leggero vento und die Anhänger von Kindercar. Letzterer kam für uns wegen der Breite nicht infrage.

    Die anderen beiden gibt es nur als Zweisitzer, aber vielleicht wäre das ja auch praktisch für euch, wenn ihr Mal ein Besuchskind mitnehmen wollt? Den Leggero kann man glaube ich auch irgendwie zum Einsitzer umbauen.


    Wir haben uns letztlich für den Thule entschieden, weil wir hoffen, dass man ihn später gut wieder verkaufen kann und wir den Leggero hier vor Ort nicht angucken konnten.

    Bisher sind wir sehr zufrieden. Mein Kind ist fast fünf und ca. 110 cm groß und 20kg schwer. Gerade fährt das Baby noch in der Hängematte mit, was zusammen mit dicken Winterklamotten dann schon eher eng ist, aber ich denke, dass wir damit auf jeden Fall bis zur Einschulung hinkommen und dann werden die Wege eh wieder anders sein.


    Eine ganz andere Lösung wäre vielleicht noch ein Follow-me, mit dem ihr das Kinderfahrrad (wenn er schon selbst fährt) an euer Rad anhängen könntet.

    Und aus Feigheit schwierige Gespräche immer in irgendwelchen Cafés und ähnlich öffentlichen Orten.

    Das ist mir auch total aufgefallen. Immer die ganzen Cafebesuche?! Total skurril.


    Ich habe wie Susan Sto Helit einiges wiedererkannt aus der Trennungsgeschichte meiner Eltern. Nur das mein Vater nicht Mal den Anstand hatte uns einen gemeinsamen Alltag zu ermöglichen, sondern stattdessen zur Next 200km weit weg gezogen ist.

    Deshalb hab ich es auch vor allem aus der Perspektive der Kinder gelesen. Und das was die Tochter beschreibt, hat mich fast zum weinen gebracht. Wie furchtbar verlassen sie sich fühlte und das in dem Alter. #crying

    Um zum Genderthema zurück zu kommen: Die Ehefrau wird ja als extrem organisiert und planend beschrieben. Interessant, dass sie das bei der Planung ihrer Elternzeit und beruflichen Zukunft nicht gemacht hat sondern da scheinbar so reingstolpert ist.

    Den Mann finde ich einfach zum kotzen, aber vielleicht triggert er mich auch an, weil es eben auch meine Geschichte ist.

    Bims ich habe heute Nacht auch gedacht, wie gut es ist, dass wir so viel Platz haben und Ausweichmöglichkeit zum Schlafen.

    Das mit den Zähnchen ist echt fies. Die Kindergarten-Erzieherin fragte meinen Mann am Telefon auch, ob der Große vielleicht auch zahnt. Die nächste Runde quasi #blink Er lutscht auch gerade wieder viel an allem möglichen Kram herum.


    Mein Mann ist auf jeden Fall später arbeiten gegangen und so konnte ich mich nochmal hinlegen. Jetzt holt das Baby gerade seinen Schlaf nach und wir haben sogar noch einen Geburtstagskuchen für den Papa morgen gebacken.


    Achja, zum Ref noch. Ich hab sehr viele Lehrer:innen im Freundeskreis und alle erzählen mit gruseln vom Ref. Aber irgendwann ist es geschafft und dann geht es aufwärts!