Beiträge von Kuekenmama

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    Wie witzig ist das denn! Ich bewundere immer Kinder, die überall schlafen können

    Hihi, wir haben einen Neffen, der das auch kann. Die Eltern haben ihn schon mehrmals verzweifelt auf ihrem Hof gesucht und dann schlafend im Sandkasten oder an der Feuerstelle gefunden. Sein großer Bruder ist Mal im Stehen, den Kopf auf ein großes Paket gelegt eingeschlafen. Komplett rätselhaft für mich... #freu

    Ich weiß zumindest, woher meine Kinder das haben. Als mein Mann im Kindergarten war, saß immer eine Erzieherin neben ihm im Morgenkreis, um ihn aufzufangen, wenn er mal wieder schlafend vom Stuhl fiel.


    Gab allerdings auch schon zwei brenzlige Situationen, wo ich ins Lenkrad greifen musste, weil er beim Autofahren eingeschlafen war. #flop Deswegen lass ich ihn ungern längere Strecken allein Auto fahren. Wobei er inzwischen nicht mehr ganz so schnell einfach einschläft...

    Hui, gruselig. Aber gut, wenn man es weiß. Mein Mann ist auch so ein Schläfer, aber unsere Kinder haben das scheinbar nicht geerbt.

    Kindertat:


    Ich wollte vorhin den Dreijährigen nach dem Mittagsschlaf wecken. Vorher noch schnell aufs Klo... Und wer liegt da, Hose in den Kniekehlen, schlafend auf dem Badteppich? #lol Der Dreijährige, den ich eigentlich aus dem Bett schmeißen wollte. Aber er war auf dem Töpfchen bevor er wieder eingeschlafen ist. #super

    Wie witzig ist das denn! Ich bewundere immer Kinder, die überall schlafen können

    Hihi, wir haben einen Neffen, der das auch kann. Die Eltern haben ihn schon mehrmals verzweifelt auf ihrem Hof gesucht und dann schlafend im Sandkasten oder an der Feuerstelle gefunden. Sein großer Bruder ist Mal im Stehen, den Kopf auf ein großes Paket gelegt eingeschlafen. Komplett rätselhaft für mich... #freu

    Danke euch fürs Mitdenken.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass kleine Rückzugszeiten, Bewegungspausen oder einfache Aufgaben (z.B. etwas ausmalen

    Hier musste ich kurz lachen, denn etwas Ausmalen wäre bei diesem Kind eine Strafarbeit. Im Kindergarten hat er irgendwann gelernt sich Ruhepausen zu suchen und dafür auf einem Fell Bücher angeschaut. Vielleicht ginge sowas in der Art auch in der Schule. Ich denke momentan fehlt ihm dafür aber auch noch die Sicherheit und das Vertrauen in die Bezugspersonen und die Gruppe. Ich glaube er versucht halt schon mitzumachen bis es nicht gar nicht mehr geht und dann kippt es schnell in Totalverweigerung. Es gibt eine Klassenhelferin und die macht wohl teilweise auch viel Einzelarbeit mit ihm

    (Das ist echt krass, die ist erst 20 und vertritt jetzt gerade den Klassenlehrer und betreut da alleine die 30 Kinder)


    Oh. Und was ist passiert, als es nach der Pause nicht mehr in den Unterricht ging? Wo ist es denn hingegangen?


    Kindlein Klein und der beste Freund haben sich auch mal versteckt und sind nicht in die Klasse gegangen, einfach weil der Schalk sie gepackt hat.

    Es scheint wohl nicht so ungewöhnlich zu sein, dass die Kinder es testen wollen, meinte die Lehrerin.

    Einmal hat er sich einfach einen Platz am Rande des Schulgeländes gesucht und es ist dann auch nicht gleich aufgefallen. Als sie ihn gefunden hatten, hat uns die Schule angerufen, aber wir haben gesagt, sie sollen ihn einfach erstmal in Ruhe lassen. Ich mach mir keine Gedanken, dass er das Gelände alleine verlassen würde. Er ging dann auch später von alleine in den Hort.


    Das zweite Mal war eher so wie bei euch Solveigh . Da wurde er zusammen mit zwei Freunden im Schulhaus aufgegriffen und die waren total überdreht. Da mussten wir die Kinder abholen, weil echt gar nichts mehr ging. Seitdem ist es zum Glück nicht mehr vorgekommen... Aber ich warte immer so ein bisschen auf den nächsten Anruf von der Schule, was wieder los ist #hammer

    ich fand das letztendlich immer zum Brüllen komisch wenn mir Leute erzählt haben, die Kinder seien ja sicher seltener krank da Waldkindergarten, bla bla…

    Bei uns war das tatsächlich so. Allerdings kein Bauwagen sondern eine Hütte. Aber trotzdem sind sie ja auch im Winter viel draußen. Wir hatten z.b. im Kindergarten auch keinen einzigen Fall von Corona Ansteckung unter den Kindern.

    Es gibt Studien dazu. Ich mag jetzt hier nicht die Webseite unseres Kindergarten verlinken, aber da sind die teilweise zitiert.


    Trotzdem kenne ich auch vereinzelte Wald-Familien, die sehr Infekt geplagt waren. Keine Ahnung woran das lag.


    Ist aber vielleicht auch müßig zu diskutieren. Das als einzige Motivation für den Waldkindergarten würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen. Da muss man ja schon dahinter stehen.

    Genügend Schlaf - ebenfalls haha, das Kind schläft bis heute nicht durch...

    Das willst du jetzt nicht hören, aber ich merke bei mir da leider einen deutlichen Zusammenhang von Schlafmangel und Infektanfälligkeit. #angst


    Zum Rausgehen: Seit ich konsequent den Winter durch Fahrrad fahre geht es mir auch besser. Ich hab das Gefühl nur draußen bringt nicht so viel, wie wirklich Sport an der frischen Luft.


    Aber je nachdem ist es im Winter natürlich echt schwer umzusetzen. Wird ja auch schnell dunkel.

    Zumindest das Adventsgärtlein hat sich von selbst gelöst. War heute schon dran und er hat sich einfach getraut mitzumachen.

    #super Toll!


    Zu allem anderen würde ich an Deiner Stelle das Gespräch mit dem Klassenlehrer suchen, ihn nach seiner Einschätzung fragen und ihm auch ehrlich erzählen, wie es Deinem Kind zur Zeit in der Schule geht.

    Ja, wir sind mit dem Klassenlehrer in Kontakt. (In einer Woche hat das Kind nämlich auch mal ausprobiert, was eigentlich passiert, wenn man nach der Pause nicht in den Unterricht geht... #angst )

    Aber so richtig hilfreich ist das nicht, weil irgendwie so unklar ist, was dem Kind helfen könnte. Das was ich oben geschrieben habe, sind ja auch nur meine Vermutungen.


    Ich hoffe auch weiterhin, dass es sich einfach irgendwann löst. Mein Mann hat einen ganz ähnlichen Schulstart gehabt. Aber bis dahin finde ich es schwer auszuhalten.

    Khyndrha

    Ich finde solche Berichte immer beruhigend. Manchmal hab ich das Gefühl er ist das einzige Kind, was sich so arg schwer tut.

    War die Vorbereitungsklasse an der Waldorfschule? Sowas gibt es hier nicht.


    Zumindest das Adventsgärtlein hat sich von selbst gelöst. War heute schon dran und er hat sich einfach getraut mitzumachen. Da der Klassenlehrer noch krank war, kamen meine Bedenken gar nicht mehr an und es ist genauso gelaufen wie ich es gehofft hatte. In dem Rahmen ging es dann wohl doch und Kind ist laut eigener Aussage "mindestens einen Meter gewachsen innerlich". :D

    Hmmm ja, vieles davon gibt es auch. Ich weiß nicht genau, ob es "bewegtes Klassenzimmer" ist, aber natürlich machen sie auch noch viel Bewegung im Unterricht. Und es gibt auch die Möglichkeit, dass die Kinder kurz rausgehen, wenn sie eine Pause brauchen. Aber auch der rhythmische Teil erfordert ja schon Konzentration und Aufmerksamkeit von den Kindern.

    Das Gelände hier ist auch sehr schön und direkt am Wald. Vielleicht muss ich nochmal nachfragen, wie viel sie wirklich draußen sind.

    Doch, doch, das IST ja Religion, wir singen die Lieder halt draußen und rennen in Gottes schöner Natur herum!"

    Das ist natürlich großartig #top


    Sie haben am Anfang natürlich mit Formenzeichnen begonnen, also ganz klassisch Krumme und Gerade in verschiedenen Varianten. Dann kamen aber relativ bald die ersten Buchstaben und jetzt seit den Herbstferien Zahlen und kleine Rechnungen. Wobei meinem Kind ehrlich gesagt das Formen zeichnen am wenigsten gefallen hat. Bei Buchstaben und Zahlen ist es glaube ich noch greifbarer, warum man das macht.


    Könnt ihr ihn einfach ab und zu mal zuhause lassen? Vielleicht sogar mit Ansage?

    Eigentlich höchstens freitags. Da bin ich zu Hause. Aber ich weiß nicht, ob das hilfreich ist. Am Freitag war er krank zu Hause und ich hatte das Gefühl, dass es vielleicht auch deshalb heute morgen wieder so schwer war. Weil er vielleicht dann doch Sorge hat etwas zu verpassen.


    Ich glaube er hat auch Stress, weil er merkt, dass es ihm nicht so leicht fällt wie anderen. Dabei macht er es echt super. Am Wochenende hab ich sein St. Martins Bild im Klassenzimmer gesehen und das war eine enorme Entwicklung.

    Ist das sonst quasi zur Eröffnung der Adventszeit?

    Eigentlich schon. Ich kenne es so, daß es am letzten Freitag vor dem ersten Advent stattfindet.

    Heute Morgen ist er auf dem Weg zum Bus aber schon wieder ganz langsam geworden und wollte gar nicht gehen. Das beschäftigt uns ziemlich, dass es ihm immer noch so gar nicht gefällt.

    Ist es so ein allgemeines Unbehagen, ist er noch nicht richtig in der Schule angekommen? Kann er konkret sagen, was genau ihm nicht gefällt?

    Ich stelle es mir sehr belastend vor (für das Kind, aber auch für Euch Eltern), gegen den inneren Widerstand gehen zu müssen.

    Hab nochmal nachgelesen. Eigentlich sollte es wohl jetzt Anfang der Woche stattfinden. Aber der Lehrer war heute noch krank, Mal sehen wie sie es machen. Freitag wäre nicht gegangen, weil da schon einiges für den Basar gerichtet wurde.


    Tja, was dem Kind fehlt? Wir wissen es nicht so genau. Er hatte von Anfang an wenig Lust auf Schule, findet es wohl auch sehr anstrengend und "schwer". Es sind glaube ich einige Dinge, die da zusammen kommen. Das ungewohnte stillsitzen (vorher Waldkindergarten), etwas tun "müssen", konzentriert sein über einen längeren Zeitraum, das feinmotorische malen/schreiben fällt ihm schwer, viele Eindrücke um ihn herum...

    Einerseits hab ich das Gefühl, er müsste einfach noch drei Jahre Kindergartenzeit bekommen bis er sich selbst entscheidet zur Schule zu gehen. Andererseits war es dort eben auch nicht mehr passend und wir merken auch, wie die Schule plötzlich Türen bei ihm geöffnet hat. Er erkennt Buchstaben in Schriftzügen und hat am Wochenende ganz von alleine die MalSachen ausgepackt (und die Schule gemalt. Ganz in grün :D ). Sozial ist er total gut dort angekommen.


    Aber ja, es ist schwer. Für mich ein blödes Gefühl ihn zu zwingen und für ihn sicher auch sehr unschön. Er klagt oft über Bauchweh und Kopfschmerzen, wenn er von der Schule kommt.

    Hmmm, ich weiß noch gar nicht genau, wann das ist. Es hieß irgendwann in nächster Zeit. Ist das sonst quasi zur Eröffnung der Adventszeit? Der Klassenlehrer war aber jetzt auch krank (Corona... #rolleyes ) und am Wochenende hatten wir Adventsbasar. Ich denke da müssen sich auch alle erstmal kurz sammeln. Aber ich hab mit meinem Kind darüber gesprochen und die Augen wurden immer größer als ich es beschrieben habe. Ich hab gesagt es soll sich das erstmal anschauen, aber das ich dem Lehrer auch noch Bescheid gebe und sie dann eine Lösung finden.

    Heute Morgen ist er auf dem Weg zum Bus aber schon wieder ganz langsam geworden und wollte gar nicht gehen. Das beschäftigt uns ziemlich, dass es ihm immer noch so gar nicht gefällt. Fast jeden Tag werde ich gefragt, wie lange noch bis Weihnachtsferien?


    Solveigh tut mir Leid, dass es euch gerade jetzt erwischt hat. Solche Traditionen lassen sich leider schwer ersetzen... Und das nach den zwei Jahren wo ja eh viel ausgefallen ist.

    Kann man nicht einfach, dass was war so stehen lassen und dann noch einen Thread "Anthroposophie Kritik" (oder so) eröffnen? Und hier wird dann der Waldorfschule Alltag besprochen?


    Ich hätte gleich ein konkretes Anliegen: Der Klassenlehrer hat das Adventsgärtlein angekündigt. Klingt alles ganz schön, aber mein Kind hat ziemlich Angst vor Feuer (dasselbe Kind hat mit drei im Kindergarten die Kerzen an Weihnachten angezündet #hammer)

    Sprech ich das an? Oder einfach Mal abwarten? Vielleicht traut er sich ja in dem Kontext doch?

    So habe ich 5 € für den Strohrohling und 3,49 für einen riiiiiiesen Bund Tanne bezahlt, von dem jetzt nach dem Binden noch über die Hälfte übrig ist.

    Oh, das ist aber günstig. Wo hast du das Tannengrün gekauft? Ich hab gestern zwei kleine Bund gemischtes Grün und anderes (Hagebutten, Zieräpfel) auf dem Markt gekauft und dafür 10 Euro bezahlt. Fand ich jetzt auch nicht so günstig. Ich brauche halt zum Glück nicht viel, weil ich so einen fertigen Holzkranz habe, wo ich nur etwas Grün dazustecke.

    was braucht es denn dann noch zum fehlendem Zahnwechsel um dem Kind eine Rückstellung zu empfehlen. Und warum ist es überhaupt ein Kriterium, wenn es dich nicht wichtig ist?

    Na wie Tikaani schrieb, wird halt auf die körperliche und geistige Verfassung geschaut. Das ist ja im Prinzip bei der normalen Untersuchung des Gesundheitsamtes nicht anders, nur das die Kriterien wahrscheinlich nicht dieselben sind.

    Vielleicht kann Monchichi mehr dazu erzählen?

    BioBio

    Tatsächlich kann man wohl sein Kind rückstellen lassen, wenn es von der Waldorfschule empfohlen wird. Wie das genau praktisch abläuft, weiß ich auch nicht, aber es wird auch manchmal als Schlupfloch empfohlen, wenn man ein Kind später einschulen will, was aber eigentlich schon gehen müsste.

    Aber der Zahnwechsel alleine ist kein Kriterium. Meine Schwägerin hat damals auch erst in der dritten Klasse die ersten bleibenden Zähne bekommen und wurde nicht von der Schule geworfen #zwinker

    BioBio  Fortuna hatte auch schon dazu geschrieben, daß die Zahnentwicklung bei ihrem Kind kein Thema war zur Einschulung. Und ich hatte vorher schon geschrieben, daß bei Auffälligkeiten idealerweise zahnärztliche Expertise dazugeholt und geschaut wird, was da los ist. Die Sache mit den Zähnen ist ja auch nur eines von vielen Kriterien. Ein ansonsten schulreifes Kind wird sicher nicht allein wegen der Zähne abgelehnt (hoff ich jetzt mal).


    Über eine mögliche Rückstellung bzw. generell späteren Einschulungszeitpunkt befindet nicht die Waldorfschule. Die entscheidet ja nur über die Aufnahme oder Nichtaufnahme an dieser Schule, nicht über die Schulfähigkeit allgemein. Dafür braucht es die reguläre Untersuchung beim Gesundheitsamt, glaub ich, oder welche Stelle ist das? Und auch der Kindergarten gibt da ja Empfehlungen.

    Was soll denn los sein?

    Jedes Kind entwickelt sich anders, ganz einfach #weissnicht

    Wie gesagt, mein Kind hatte bei der Untersuchung auch noch alle Milchzähne. Das wurde zur Kenntnis genommen, aber eine Konsequenz gab es nicht.


    Tikaani ich kann zu deiner Frage mit alt vs. neu nichts sagen. Bzw. bin ich ja selbst noch neu und würde wahrscheinlich die falschen Sachen hinterfragen #zwinker

    Spannend, was du zum Zahlen lernen schreibst. Das läuft hier tatsächlich anders. Schon langsamer als ander Regelschule, aber sie haben z.B. seit den Herbstferien jeden Tag eine Zahl kennengelernt und jetzt rechnen sie auch schon kleine Dinge. Da sieht man Mal wieder, dass das doch sehr Lehrerabhängig ist. Unser Klassenlehrer ist aber auch noch nicht so lange Waldorflehrer.

    Mir geht es hier ein bisschen wie Solya . Ich fühle mich permanent in Verteidigung und so als ob ich völlig naiv mein Kind auf diese Schule schicken würde, nur weil ich Filzzwerge so nett finde. Natürlich haben wir uns diese Entscheidung sehr genau überlegt. Und es kann sein, dass sie trotzdem falsch war, aber das weiß man ja nie so genau. Ein motiviertes leistungsstarkes Kind hätte ich vermutlich nicht dort eingeschult sondern hier in der Regelgrundschule. Tja, mein Kind gehört aber nicht zu diesen Kindern. Der würde glaube ich lieber noch drei Jahre durch den Wald rennen und Wichtel jagen. Und für dieses Kind (übrigens bei der Einschulungsuntersuchung auch noch nicht im Zahnwechsel #zwinker ) schien uns die Waldorfschule die beste Wahl, auch wenn ich manches daran auch schräg finde.


    Noch lieber hätte ich eine staatliche Schule ohne esoterischen Überbau, die meinem Kind Zeit für Entwicklung gibt und es ganzheitlich fördert. Die gibt es aber hier vor Ort nicht.

    welches Kind, welche Schule mit welchem Angebot und was sind eigentlich die Alternativen?

    Ja, das ist leider der Knackpunkt. Hier, und wahrscheinlich wird das abseits der Großstädte oft so sein, ist die Waldorfschule die einzige alternative Schule vor Ort.

    Wir haben eine Grundschule mit Montessori Ansätzen, aber eben trotzdem Regelschule. Das funktioniert dann eben nur so halb, weil natürlich trotzdem in Klasse 3/4 entschieden werden muss, an welche Schule das Kind danach wechselte. Während in freien Montessori Schulen die Kinder ja glaube ich viel mehr Zeit haben in ihrem Tempo zu lernen.


    Ich hab jetzt einen Teil der Krautreporter Artikel gelesen. Spannend fand ich bei dem zum Thema Gewalt, dass mir manches davon gar nicht unbekannt vorkam. Aus meiner Schulzeit an einem ganz normalen städtischen Gymnasium! Lehrer, die Kinder mit Schlüsselbund oder Tafelschwamm bewarfen, hart anpacken oder dieser eine Lehrer, bei dem immer wieder Mädchen berichteten, dass er im Sportunterricht übergriffig gewesen wäre. Das Problem an einer staatlichen Schule ist ja oft eher schlechte Lehrkräfte wieder loszuwerden. Aber ich frag mich auch, warum es damals bei uns keinen Widerstand dagegen gab. Ich muss Mal meine Mutter fragen, wie sie das erlebt hat.

    Wobei ich das Waldorfschulsystem schon auch als sehr geschlossen erlebe. Diese starke Gemeinschaft schottet gewissermaßen nach außen ab.


    Querdenker in der Waldorfschule überrascht mich auch überhaupt nicht. Erlebe ich gerade in allen möglichen Lebensbereichen, die einigermaßen alternativ unterwegs sind, z.B. auch unserer Solawi.

    Eine gute Freundin von mir ist Hebamme in einer Klinik. Sie meinte sie freut sich immer über persönliche Karten und natürlich auch über Schoki etc.

    Einmal hat sie einen Gutschein bekommen von einem schönen Onlineshop für nachhaltige Dinge und fand das auch toll, weil sie sich da etwas selbst aussuchen konnte "nur Mal so", was sie sich sonst nicht gegönnt hätte.

    Alles gut. Das war jetzt nicht unbedingt auf dich bezogen. Nur allgemein überfordert mich die Diskussion hier gerade.