Beiträge von Kuekenmama

    So, nachdem wir heute schon wieder so eine Situation hatten, werd ich glaub ich wieder teilweise Windeln einführen. Wir waren bei Freunden, wollten noch in die Stadt. Vor dem losgehen: Nein, ich muss nicht, ich will nicht. In der Stadt passierte es dann im Spielzeugladen. Wir mussten zum Parkhaus zurück, umziehen...super Stimmung bei allen.

    Ich werde ihm jetzt zu Hause und in bekannten Situationen wie Kiga die Entscheidung überlassen und dann aber für unterwegs Windeln anbieten. Heute hab ich ihn gefragt, ob das ok wäre und er sagte, ja lieber mit Windel.


    Ich glaub ein bisschen steckt da auch noch der Druck bei uns Eltern drinnen, dass andere Kinder in dem Alter ja doch trocken sind und es fällt einem dann natürlich immer noch das eine Kind ein, was schon mit 1,5 alleine aufs Klo ging usw. #rolleyes

    Nollaun mit den festen Zeiten bzw. Anlässen haben wir auch probiert. Mein Mann gibt sich da teilweise viel Mühe das auch spielerisch zu machen ("Gucken wie viel Tröpfchen kommen" usw.)aaber auch das wird verweigert. Ich frage auch schon nur noch selten sondern kündige es eher an.

    Ich finde es auch erstaunlich, wie lange tatsächlich manchmal die Intervalle sind, die er durchhält. Da war ich zwischen drin schon dreimal auf dem Klo.

    Ja, ich vermute es wird so sein, dass wir noch ein bisschen Geduld üben müssen. Windeln kann ich mit gar nicht vorstellen (nachts trägt er noch welche, aber das hält sich ja doch in Grenzen) und stell ich mir auch eher kontraproduktiv vor.

    Und ein Belohnungssystem ist natürlich eh schon schwierig und ich glaube auch nicht, dass er so zu motivieren wäre. Er kann sehr stur sein und ich glaube es würde eher das Gegenteil provozieren. Die Unfälle stören ihn dann schon auch, weil es sich unangenehm anfühlt. Das ist anders als früher, da hat er auch mal mit nasser Hose einfach weiter gespielt.


    Ich versuche ihm das auch schon immer zu zeigen, dass ich es ja auch so mache, dass ich bevor ich z.B. das Haus verlasse überlege, ob ich nochmal aufs Klo gehen sollte und dann auch gehe, wenn es vielleicht noch nicht total dringend ist.

    Es passt vielleicht nicht mehr so ganz hier rein, aber ich will keinen Extrathread aufmachen.... Ich bin so genervt von der Windel/Klosituation mit dem Dreijährigen. Wir haben von Geburt an Teilzeit Windelfrei gemacht, immer abgehalten aber auch immer Windel dazu. Seit das Kind sechs Monate alt war ging das große Geschäft relativ zuverlässig in den Topf bzw. inzwischen Klo.

    Pipi war lange chaotisch, viel Wischen, nasse Windeln etc. So mit 2,5 haben wir die Windeln tagsüber abgeschafft, weil wir das Gefühl hatten, dass die Trefferquote so hoch ist, dass wir mit der Unfallkleidung weniger waschen als mit den Windeln. Seitdem ist er mehr oder weniger trocken. Phasenweise ganz selbstständig, sagt Bescheid, geht fast allein aufs Klo. Aber immer wieder und gerade stecken wir wieder in so einer langanhaltenden Phase, gibt es so viele Unfälle. Wenn wir mit ihm aufs Klo gehen wollen, verweigert er, "Neeeeein, muss nicht!" Besonders in fremder Umgebung.

    Tja, und dann passiert es halt irgendwann, gerade eben auf dem Spielplatz in voller Montur. Wir Eltern sind richtig genervt inzwischen, weil wir das Gefühl haben, wenn er einfach auch Mal aufs Klo gehen würde, wenn es noch nicht super, super dringend ist, gäbe es auch die Unfälle nicht. Und ich verliere auch das Vertrauen in seine Fähigkeit das einzuschätzen, weil es durchaus auch vorkommt, dass er sagt, er müsse nicht und dann ist fünf Minuten später die Hose nass.


    Klar, er ist erst 3,5 Jahre aber wir sind jetzt schon so lange in diesem "kann es doch eigentlich" Zwischending.

    Im Waldkindergarten klappt es z.B. auch fast immer. Also, kann er es scheinbar.

    Wahrscheinlich müssen wir uns einfach gedulden...

    Hier in der Provinz sind wir wieder auf dem harten Boden der Realität angekommen. Nach über 900 im September jetzt nichtmal die Hälfte davon. Aber ja, wir sind alle müde. Es wird weitergehen, irgendwie. Vielleicht braucht es auch irgendwann eine andere Form als die Demos. Dafür hab ich einen getroffen, der hier einen Car Sharing Verein gründen will. Davon träumen wir schon seit drei Jahren #super

    Hier auch eher maue Erfahrungen. Irgendwie saß das ganze nicht so, wie es sollte. Aber ich hab die Windel an eine Freundin weitergeben, die damit gut zurecht kommt. Das System ist ja schon sehr gut durchdacht eigentlich. Es gibt inzwischen auch andere in der Art.

    Wir können mit dem Fahrrad praktisch bis vor die Hütte fahren. Autos parken vielleicht 50m entfernt. Auch alles noch sehr "Stadt"nah.


    Habt ihr keine Vertretungen für die Erzieherinnen? Wir haben hier ja ein relativ großes Team. Jede Gruppe hat drei Erzieherinnen plus eine FSJ lerin und dann gibt es noch sechs Springerkräfte, die Krankheit und andere Ausfälle abdecken.

    Ich würde ja auch ins Museum gehen, wenn ich schon in Hamburg wohne ;) Aber wenn das nicht deins ist, hilft es ja wenig. Bücherei ist hier immer noch ein Schlecht-Wetter-Tipp. Die haben ja inzwischen auch oft nette Leseecken und Cafés. Ansonsten würde ich auch Hamburg weit nach Krabbelgruppe oder Kurs oder so suchen. Vielleicht gibt es auch einen offenen Elterntreff irgendwo?

    Ja, das lässt zumindest ein etwas späteres Impfen zu. Wir haben ab dem ersten Geburtstag angefangen. Die MMR Impfung kam dann dafür relativ bald und mit 1,5 ist das Kind zur Tagesmutter gekommen. Ob wir die zweite Impfung tatsächlich vor dem zweiten Geburtstag geschafft hatten, weiß ich nicht mehr.

    Weiß jemand wie das bei kleinen Babys ist? Also wenn ich ein Baby mit sechs Monaten in eine Betreuungseinrichtung geben wollte, muss es dann ja wohl noch nicht durchgeimpft sein? Wird dann kontrolliert, dass man nach Stiko-Empfehlung geimpft hat?


    Edit: Autokorrektur macht Quatsch...

    Kiwi so ähnliche denke ich auch. Und ich bin für vaterschutz, damit die Väter zur und nach der Geburt oder Adoption zu Hause sind und anpacken. Und nicht irgendwann die Zeit als Familienurlaub nehmen.


    ausserdem ist die Zeit so wichtig um als Familie zusammenzuwachsen. Sonst ist schon von Geburt an klar, dass nur Mama alleine das Kind versorgt.

    Ich hatte vorhin auch den Gedanken, dass Mutterschutz doch nur Mütter brauchen, weil ich es zur Erholung von der Geburt angesehen habe, aber so wie du es beschreibst, macht es auch Sinn. Das regt mich nämlich auch immer so auf, wenn die Väter dann schön im Sommer ihren "Vatermonat" nehmen und gemütlich in den Urlaub fahren. Ja, sicher auch nett und gut für die Familie, aber den goldenen Vaterorden haben sie dafür nicht verdient. Das hat nämlich mit der Realität nix zu tun.


    For the record und zur Bestätigung deiner Wahrnehmung Kiwi : Ich kenne auch keine Mutter, die Vollzeit arbeitet (ich auch nicht). Viele sind komplett zu Hause. Dass liegt vielleicht auch an der fehlenden Betreuung. Ganztagsplätze sind hier rar, aber ist auch noch viel "Das Kind gehört zur Mutter und schön, wenn der Vater auch Mal hilft, aber kein Muss".

    Katielee danke, ich schön hier auch gerade einbisschen Frust, weil ich immer das Gefühl habe bei allem nur hinterher zu sein. Und wir arbeiten nichtmal beide Vollzeit. Es geht mir auch nicht um einen blank geputzten Haushalt (ich war kürzlich bei einer Freundin, die ohne Kindggerade mit ihrem Partner zusammen gezogen ist. Es sah aus wie in einem Werbekatalog. Völlig außerhalb meiner Normalität). Aber ich hab eigentlich konstant ein Gefühl von, "ich müsste noch..." im Alltag. Und ja, an manchen Stellen könnte ich sicher Abstriche machen, aber das trifft ja dann oft auch, das was mir wichtig ist.


    Aber ja, es wird schon besser mit der Zeit, weil zumindest hier mit größer werdendem Kind auch mehr Verschnaufpause möglich sind.

    Ich habe auch zwei Kleidungsfragen:


    1. Wir suchen eine gefütterte Matschhose mit Latz, die schmal geschnitten ist oder in der Weite mit einem Gummizug verstellt werden kann (nicht mit Druckknöpfen außen). Konnt ihr da etwas empfehlen?


    2. Wie schafft ihr es nach dem Bringen sauber zur Arbeit zu kommen? Schuhe wechsele ich, aber nichmal komplett umziehen ist nicht möglich.

    Ich bringe nicht so oft, aber ich trage dann meistens eine Regenhose über der normalen Arbeitshose (fahren eh Fahrrad). Das verhindert Matschspritzer. Was ich manchmal schwierig finde, ist wenn das komplett Schlamm verschmierte Kind auf den Arm will.

    Unsere weiteste Hose ist auch so eine relativ hoch geschnittene Matschhose von irgendeinem Discounter (hat meine Mutter besorgt). Geht sowas oder ist das auch zu eng?

    Ich hab eine Hose für den Wald über Ebay-Kleinanzeigen gekauft. Die ist aus Cord aber mit Softshell auf Knien und Po und einem breiten weichen Gummibund. War auch nicht teurer als die üblichen Outdoorhosen und die würden das bestimmt noch auf Sondermaße anpassen. Dadurch dass es so eine Schlupfhose ist, hab ich die ordentlich auf Zuwachs genommen und hoffe, dass sie zumindest 2, vielleicht sogar drei Jahre mitmacht. Die machen auch Hosen aus Walk-Stoff. Wenn du bei Ebay-Kleinanzeigen nach Hose Waldkindergarten suchst, findest du die.

    Ah spannend, ist das wirklich eine feste Vorgabe? Tatsächlich gab es kürzlich eine Veranstaltung für Frauen, die wohl auch sehr gut war.

    Ich muss zugeben, dass ich etwa skeptisch gegenüber der Frau bin. Wir hatten bis letztes Jahr eine tolle Gleichstellungsbeauftragte, die aber weggezogen ist. Dann wurde die Stelle intern ausgeschrieben und die jetzige ist wohl aus der Verwaltung, hat aber vorher gar nichts in dem Bereich gemacht.


    Wenn sie eine Männerveranstaltung machen muss, hätte ich mir tatsächlich eine andere Ausrichtung gewünscht, aber vermutlich meldet sich dann erst Recht niemand mehr an.


    Edit: Hat sich überschnitten, ich beziehe mich auf Xenias Antwort.

    Die Beschreibung der Veranstaltung lässt für mich leider nicht erkennen, dass es dabei wirklich um Förderung anderer Wege geht. Es klingt schon sehr karriereorientiert.


    Naja, ich geh dann mal was arbeiten...oder mach erstmal eine Potentialanalyse bei mir selbst ;)

    Einleitungstext: "Sehr geehrte Männer bei *mein Arbeitgeber*, als Gleichstellungsbeauftragte für Frauen und Männer möchte ich mit folgender Veranstaltung mal einen Beitrag für unsere Männer bei *Arbeitgeber* leisten."

    Dann folgt die Beschreibung der Veranstaltung :diablo: