Beiträge von Kuekenmama

    Ja, die Gründe für die Verweigerung sind sicher vielfältig. Bei uns ist es glaube ich eine Mischung aus Langeweile bzw. im Spiel sein und selber machen und entscheiden wollen. Heute hat er sich endlich mal alleine aufs Töpchen gesetzt. Das konnte er vorher noch nicht, obwohl ich immer dachte, dass er es von der Motorik usw. schon schaffen müsste.

    Insgesamt gab es in den letzten Tagen immer mal Erfolgsmomente, wo ich dann schmunzelnd an meine Klagen hier denken musste. Also von Trocken sein, sind wir noch weit entfernt, aber ich versuch mich jetzt wieder mehr auf die positiven Momente zu konzentrieren und ihn nur darauf hinzuweisen, wo das Pipi landen sollte.


    Xinaii , ich verstehe deinen Frust auch. Besonders wenn man das Gefühl hat, das Kind könnte doch eigentlich. Die Berichte sind wahrscheinlich insofern schon beschönigend, als das die "Erfolgreichen" vielleicht eher Lust haben davon zu erzählen, als die "Gescheiterten". Ist zurück zur Windel denn eine Option für euch? Falls nicht, könnte ich mir aber auch vorstellen, dass es einfach noch irgendwann in nächster Zeit klickt und er dann auch zuverlässiger wird. Es ist ja auch einfach ein großer Schritt für die Kleinen.

    Polarlicht , danke fürs Mitgefühl.

    Wir haben den Tag nach einem frühen Mittagsschlaf ganz gut überstanden. Heute Nacht werde ich nochmal im Schlafzimmer bleiben, ansonsten werden ich wohl zeitweise ausziehen. Wobei das echt die letzte Lösung für mich ist. Zum Einen weil wir halt einfach gerne zusammen schlafen und irgendwie ist es auch gleich so ein kompletter Mama-Entzug für ihn.


    Eigentlich ist er auch nicht so Mama-fixiert. Abends bringt ihn normalerweise mein Mann ins Bett, problemlos (ohne das ich vorher noch stille). Aber letzte Nacht ist er dann immer zu mir gekrochen, wahrscheinlich auch in der Hoffnung doch noch Milch zu bekommen. Oh man, was ich so von anderen gehört habe, klang das nicht so schwierig. Heute hab ich extra nochmal meine Schwägerin danach gefragt, deren Kleinster auch ein SEHR willensstarkes Kind ist, aber sie konnte sich nicht mal richtig daran erinnern (der Kleine ist drei und ich nehme mal an, auch noch nicht so ewig abgestillt).
    Naja, und dann gibts natürlich noch die Kategorie harte Schule: Die Tagesmutter meines Sohnes hat sich zum Abstillen irgendwas auf die Brüste geschmiert, was bitter geschmeckt hat, so dass ihr Sohn von alleine keine Lust mehr hatte...auch irgendwie hart.

    Ich hol den Thread mal aus der Versenkung und lass meinen Frust hier :(


    Wir versuchen auch gerade Nachts abzustillen. Vor ein paar Wochen war ich schon so genervt, dass ich einfach gesagt habe, ab jetzt still ich nicht mehr nachts. Die erste Nacht war dann aber so der Horror, dass ich wieder eingeknickt bin.


    Jetzt probieren wir es mit der Gordon Methode. Die ersten drei Nächte waren ganz OK, kurzes wüten, aber kann auch ohne Stillen einschlafen. Heute Nacht dann die erste Nacht ohne Stillen... Ein einziges Drama. Gordon schreibt manche Kinder würden zehn Minuten bis zu einer Stunde protestieren würden...haha, schön wär's.


    Das Kind war das erste Mal von elf bis eins wach, in Abstufungen von panisch kreischen, nach Milch jammern und stumm daliegen und Löcher in die Luft gucken. Danach gab es eine kleine Flasche Kuhmilch und ich bin ins Gästezimmer umgezogen in der Hoffnung, dass das Besserung bringt. Danach sind sie wohl schon irgendwann nochmal eingeschlafen bis er um fünf wieder aufgewacht ist.


    Heute sind wir Zombies, wobei mein Sohn erstaunlich fit ist. Aber ich frage mich, wie es weitergehen soll. Unter der Woche können wir solche Nächte nicht wegstecken. Mein Mann arbeitet, der Kleine geht eigentlich zur Tagesmutter und ich bin dabei mich zu bewerben. Aber selbst wenn ich mit ihm daheim wäre... Die Stimmung ist dann natürlich unterirdisch.


    Oder wird es nächste Nacht einfach auf magische Weise besser? Wäre es für meinen Sohn vielleicht sogar leichter, wenn ich ein paar Nächte komplett ins Gästezimmer ziehe, einfach weil es dann klar ist? Oder will er dann stillen wenn ich wieder da bin?
    Klar haben wir auch mit Protest gerechnet, aber dass er dann einfach die Nacht durchwacht, finde ich schon heftig.

    Hmmm, aber er will dann halt nicht, auch nach klarer Ansage. Vom Töpfchen steht er einfach wieder auf und auf dem Klo streckt er sich durch. Ich kann ihn ja nicht zwingen.


    Ich glaube auch nicht, dass es ein Alter gibt, wo sie noch zu klein sind. Nur hat er die letzten 1,5 Jahre eben auch immer wieder Windeln angehabt und kennt das so, dass es OK ist loszupinkeln. Und diesen Schritt müssten wir irgendwie noch machen, dass er versteht, dass das Pipi bestenfalls immer im Klo landen sollte.

    Hallo Xinaii,
    Tipps habe ich nicht so richtig, aber ich frage mich das auch. Mein Sohn ist 18 Monate, Kacka funktioniert hier inzwischen eigentlich auch sehr zuverlässig auf dem Klo/Töpfchen. Wir lassen ihn immer auch viel ohne Windel zu Hause aber Pipi Treffer sind selten. Ich hab schon verschiedene Strategien ausprobiert: ihn regelmäßig abhalten (geht inzwischen auch nicht mehr wegen Verweigerung), es mehr oder weniger Kommentarlos wegzuwischen oder ihn eben zumindest immer darauf hinzuweisen, wo das Pipi eigentlich hin soll.


    Manchmal denke ich, vielleicht ist es einfach noch zu früh? Momentan will er aber auch keine Windel mehr und ruft dann beim Wickeln "Pipi" und "Klo", so dass ich eigentlich denke es wäre jetzt doch ein guter Zeitpunkt, wenn er das so einfordert. Ich hab mir jetzt viel Erfahrungsberichte dazu durchgelesen, meist basierend auf dem Tiny Potty Training, aber es ist mir ein Rätsel. Die Kinder sind alle so kooperativ... Wie macht man das? Ich denke eigentlich mein Sohn könnte es auch, wenn er wollte, aber einfach beim Spielen los pullern ist für ihn eben bequemer.

    Ich hab es letztes Jahr bereut mir nicht eine Tragejacke gekauft zu haben, besonders als wir gegen Ende des Winters mehr auf dem Rücken tragen wollten. Man kann die ja dann wirklich einfach wieder weiter verkaufen.

    Wir haben dann mit einer billigen großen Winterjacke aus dem Second Hand getragen (liebevoll "der Sack" genannt). Für vorne war es okay, wobei ich das Ding im Februar echt nicht mehr sehen konnte.


    Ich weiß nicht, wie kalt es bei euch wird, aber ich hatte meinen Sohn auch Mal auf dem Rücken über der Jacke, gut warm eingepackt mit Wollanzug und extra Stulpen usw. aber er ist da trotzdem total ausgekühlt. Also über der Jacke tragen ist finde ich nur für kurze Strecken sinnvoll oder eben dann wenn sie schon Laufen und man sie ja eh so anziehen muss, dass sie auch alleine losziehen können.


    Fazit: Wenn es irgendwie finanziell drin ist, gönn dir eine vernünftige Lösung :)

    Liebe Mali, ich merke auch immer wieder, dass bei mir die Müdigkeit mit meiner sonstigen psyischischen Verfassung zusammen hängt. Ruhe ich in mir und fühle mich wohl in meiner Haut kann ich auch unruhige Nächte viel besser wegstecken. Inzwischen ist für mich diese "erschöpfende Müdigkeit" wie du sie beschreibst ein Warnsignal, dass da innerlich irgendwas rumort.


    Meine Taktik wäre also auch: 1. Mann mit Kind wegschicken und Mal ordentlich ausschlafen. Dann merkst du ja auch ob dich das wirklich erholt oder es vielleicht noch mehr braucht.

    2. Überlegen wie du mit den Geldsorgen, Arbeit usw. umgehen kannst. Gar nicht unbedingt lösungsorientiert (denn manches davon lässt sich wahrscheinlich nicht so schnell lösen), sondern eher sich fragen "was brauche ich um den Kopf abschalten zu können?"
    Bei mie sind das z. B. Yoga oder ausreichend frische Luft und Bewegung.


    Alles Gute dir!

    Ich hab gerade noch Mal auf deren Webseite nachgelesen. Da steht, dass man sich bei einer Schwangerschaft melden soll und den Entbindungstermin nennen soll. Dann ist man automatisch sechs Monate nach dem Termin gesperrt (Sie nennen es "Still- und Erholungszeit" :P) und wird danach wieder aktiviert. Das schließt ja zumindest Mütter nicht direkt aus. Längere Vollstillzeiten als sechs Monaten berücksichtigen sie dann sicher auf Anfrage ;)

    Hast du denn das Problem auch bei den Bindewindeln, die du gelegentlich nutzt? Die müssten doch auf jeden Fall mehr halten. Ich kenn mich mit Aio nicht so gut aus, aber bei uns hat man eigentlich anhand der Windel gut erkennen können, ob es zu viel war (was ich nach 1,5 h erstaunlich fände, aber wer weiß) oder ob eigentlich noch "Platz" gewesen wäre. Dann würde ich eher denken sie sitzt nicht gut.
    Drei Windeln in 24 Stunden finde ich übrigens doch etwas utopisch. Unsere Windeln würden das vielleicht schon halten, aber dann liegt das Kind ja stundenlang in den nassen Windeln. Aber ich denke so 4 Stunden sollte auch eine Stoffwindel halten.

    Zum Eisen hatte ich Mal gelesen, dass das Eisen aus der Muttermilch besser verwertet werden kann und deshalb auch bei einjährigen stillenden Kindern kein zusärzlicher Bedarf besteht (Quelle weiß ich jetzt natürlich auch nicht mehr ... #schäm).
    Mein Einjähriger isst z.B. praktisch auch kein Fleisch, einfach weil er es bisher immer wieder ausgespuckt hat.


    Ansonsten bin ich auch für Ohren auf Durchzug und bei euch bleiben. Das Kind wird schon irgendwann Lust am Essen zeigen und dann kannst du ja nach und nach mehr anbieten.
    Meine Beobachtung bei klassisch "nach Plan" gefütterten Babys ist bisher, dass die auch nicht unbedingt mehr oder vielfältiger essen als Blw-Babys im gleichen Alter. Es wird halt immer nur betont, wie viele Breie jetzt schon eingeführt wurden.


    Für die Statistik und weil du gefragt hast: mein Sohn hat mit ca. 5-6 Monaten an den ersten Sachen (Gemüse und Obst, als nächstes dann Brot und Nudeln) gelutscht. Mit neun Monaten hat er dann angefangen nennenswerte Mengen zu essen und da wurde das Stillen tagsüber auch weniger. Brei gab's bei uns nur als Müsli am Morgen oder eben wenn wir auch Brei essen, also Kartoffelbrei oder Grießbrei.


    Ansonsten viel Spaß! Ich fand es schön zu sehen, wie er sich ans Essen rantastet :)

    Super, dass das so gut klappt. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich da wirklich auch dran gewöhnt.
    Wir tragen seit letztem Herbst fast nur noch in der Emei Baby, meist hinten und in Ausnahmefällen vorne. Die finde ich schon super. Gestern hatte ich mal wieder das aktuelle Mini-Baby einer Freundin im Tuch und hab da erstmal gemerkt, was das doch für ein Gewichtsunterschied ist. Die konnte ich einfach locker flockig den ganzen Nachmittag vorne im Tuch haben.

    In unserem dm gibt es auch die Meluna, dafür aber bei Müller noch eine andere (diva glaub ich). Manche Bioläden haben auch welche.
    Ich bin übrigens auch weiterhin total überzeugt von der Idee Menstasse, es nervt halt nur, dass meine grad nicht passt. Die sind mir dann auch doch zu teuer, um mich weiter durchzuprobieren. Ich werd jetzt erstmal ein bisschen den Beckenboden trainieren und dann schau ich Mal, ob das einen Einfluss hat.


    Ich muss übrigens auch an den starken Tagen öfter wechseln, trotzdem auf jeden Fall seltener als mit Tampons und an den schwächeren Tagen ist es wirklich cool, dass ich mir den ganzen Tag keine Gedanken dazu machen muss. Und die Unabhängigkeit von Klomülleimer find ich auch super #top

    Ich könnte deinen ersten Absatz fast komplett unterschreiben, nur dass ich vor der Geburt schon eine Lunette hatte und damit gut klar kam. Übrigens hab ich auf Beratung von Ladyways eine andere Tasse empfohlen bekommen, obwohl wir ähnliche Ausgangsbedingungen haben?! (Lybera heißt meine. Ist sehr kurz, so dass sie bei tief stehendem Muttermund passen soll)

    Tipps hab ich keine, wollte nur Mal meine Solidarität da lassen ^^ Beckenbodentraining zu Hause schaff ich auch nie...

    Ich war heute das erste Mal beim Pilates und will wieder Yoga machen und hoffe einfach, dass ich so meinen Beckenboden wieder in Form bekomme. Das kanns doch jetzt nicht sein für die nächsten Jahre!

    @Maline das ist ja total abgefahren mit der Osteopathie 8o Wobei das ja wahrscheinlich nur Sinn macht, wenn allgemein keine Kopfbedeckung erlaubt ist. Aber beim Muk scheint es ja zumindest im Winter zu gehen.


    Ich hab hier auch einen fisselhaarigen blonden Sonnehutverweigerer. Zu allem Übel trag ich auch noch viel auf dem Rücken, so dass Mütze immer wieder aufsetzen keine wirkliche Option ist.

    Ich hab das Gefühl ihm ist die Mütze einfach zu warm, weil er sie im Winter problemlos akzeptiert hat.
    Ich würde je nach Wetter und Weg auch die Sonnenmilch auf den Kopf wählen, bevor er einen Sonnenbrand bekommt... #weissnicht

    Wir haben mit ähnlichen Maßen mit sieben Monaten mit der Emei Babysize angefangen. Es war eine Wohltat! Hatte auch mit dem Toddler überlegt, aber sie wachsen dann ja auch irgendwann nicht mehr so schnell und bisher passt sie auch noch gut.
    Also vielleicht kannst du bei der Trageberatung auch die unterschiedlichen Größen testen. Und allein für die Einstellung der Emei am Anfang würde es sich auch lohnen, das fand ich ein ganz schönes Gefummel bis ich den Dreh raus hatte.