Beiträge von Kaylee

    Ich bin so gar nicht vom Fach, hab mich aber an ein Buch von Norman Doidge zu Neuroplastizität erinnert, da wird auch etwas zu dem Thema erzählt. Der Artikel hier (auf Englisch), beschreibt es ganz gut. Es gibt Menschen die aus verschiedenen Gründen den Gleichgewichtssinn verlieren und um einen Therapieansatz - in dem Fall wie man das Hirn neu trainiert um das auszugleichen.


    Das deckt natürlich nur einen Teil von so einer Problematik ab - aber ich fand sehr spannend, dass es sowas gibt und welche neuen Ansätze es da auch gibt.

    Meines Wissens ist pre-Milch mit Eisen angereichert.

    Das Spätesser-Eisenmangel-Appetitlosigkeit-Problem betrifft vor allem Stillkinder.

    Oh, und ich dachte es sei genau umgekehrt, dass eigentlich Stillkinder selten zum Eisenmangel neigen.


    Pre-Milch hat zwar Eisen - aber nicht so viel, dass man (bei angenommen 100% Aufnahme) die empfohlene Tagesdosis erreicht.

    Immer auch ans Eisen denken, im Zweifel mit Tropfen nachhelfen.

    Darf ich da nochmal kurz nachfragen: Bei uns (17 Monate) ist es ähnlich wie bei Gummibärchen. Er mag vieles, aber isst meistens nicht so viel (aber es wird ganz langsam besser). Deswegen bekommt er noch seine Pre und das scheint der Menge nach seine Hauptnahrungsquelle zu sein. Wie sieht man denn im Zweifelsfall ob da ein Eisenmangel im Raum stehen könnte?

    Das würde mich auch interessieren.


    Wir haben den Thule Cross 2 und der steht bei uns jetzt draußen statt im Keller (mit einem Krabbelkind und Aufzug wo er in der Buggyvariante gerade so reinpasst).


    Was mich besonders nervt: Beim Umbau von Buggy auf Anhänger muss man die Räder abmachen und nach oben/unten stecken (was zum Klappen fänd ich da besser) sowie die Anhängerkupplung an und abbauen (wobei man da dann wieder aufpassen muss, dass das Rad wieder einrastet). Mit Krabbelkind finde ich das nervig. Zusammen- bzw. Aufklappen finde geht mit Kind in der Trage gerade so. Mit 2 kleinen Kindern insgesamt vollkommen illusorisch. Und der hat bei Stiftung Warentest bei "Zusammenfalten, Aufstellen, Transport" ein "+" bekommen...

    Vielen Dank für Eure Gedanken!

    Weinen lassen...hm, ich sehe es ehrlich gesagt nicht als weinen lassen im eigentlichen Sinn. Meine Kinder sind sehr lange immer wachgeworden und haben losgegeweint. Das tat sie aber auch nachts im Familenbett an mich gekuschelt.

    Das war glaube ich etwas unglücklich formuliert und meinte das nicht in dem Sinne "weinen/schreien lassen". Ich denke was es vielleicht ausdrückt ist, dass es für mich einfach ungewöhnlich ist, dass er aus Unwohlsein/Angst/... weint. Er zeigt Unwohlsein normalerweise immer schon anders vorher an, oft auch sehr dezent so dass ich mir manchmal unsicher bin, ob mein Eindruck richtig ist. Und ich habe es auch bei den weiter oben erwähnten Freunden bei deren Kindern (die einen ganz anderen Charakter als der Zwerg haben) nicht als weinen lassen empfunden. Es war alles stimmig.


    Seit ein paar Wochen hat er Phasen, da "weint" er auch mal weil er was anderes im Kopf hat - aber eigentlich ist das meistens wirklich eher Schimpfen darüber, dass die eigenen Pläne gerade plötzlich nicht umgesetzt werden können.

    Wenn Dein Kind nicht weint, um zu schimpfen, sondern nur, wenn es echt in Not ist, dann wäre es ja auch grundfalsch, das Kind weinen zu lassen.

    Das finde ich eine gute Unterscheidung :)

    Außer Haus hat auch mein Spezialist eigentlich nie geweint. Bei der Kindergarteneingewöhnung habe ich sehr dringlich gebeten und aufschreiben lassen, dass ich angerufen werden will, wenn er länger als zwei Minuten weinen sollte. Die Blicke der Erzieherinnen waren - nun ja, skeptisch ist noch höflich formuliert. Aber als er nach fünf Monaten zum ersten mal länger als zwei Minuten weinte, waren sie ganz aufgeregt und riefen mich an. Ich holte ihn mitten am Vormittag ab, abends hatte er hohes Fieber.

    Das kommt mir sehr bekannt vor. Weil die Kita da bei der Eingewöhnung nicht nur skeptisch war sondern glaubte sie weiss es besser, haben wir dann eine andere gesucht.

    Der Tipp war: gib deinem Kind etwas zum Lärm machen, dann wacht es auf, hat etwas spannendes zu tun und gibt selbst Alarm. Dort gab es gigantische Großküchensuppenkellen und Edelstahl-Schüsseln. Als das (Power-)Kind eingeschlafen war, habe ich Schüssel und Kelle zu ihm aufs Doppelbett gelegt. (Windelfrei war das Kind noch dazu, da war es mir schon wichtig, schnell zu hôren, wenn es wach wird.)

    Das find ich ja einen genialen Tipp! So richtig schön low-tech #super


    Ihr habt mir sehr geholfen. Auch das der Aspekt des "Weinverhaltens" natürlich von Kind zu Kind unterschiedlich ist und man auch da nicht vergleichen sollte.

    dasHuhn #love#love#love


    Kuekenmama Im Moment isses so noch okay, weil wir beide das Gefühl haben ihm tut das gut.


    Zum Glück ist unser Umfeld keines was Tipps gibt. Aber es gibt halt "Standards" von denen ausgegangen wird und ich muß mich zum Glück auch nicht wirklich rechtfertigen für unseren Weg, bin aber aufgrund meiner Historie sehr leicht zu verunsichern.


    Ich glaube es ist auch die Kombination, dass er einerseits sehr kuschelbedürftig ist und andererseits schon immer extrem wenig geweint hat, eigentlich würde ich sagen so gut wie gar nicht (außer bei Krankheit). Deswegen kann ich mir gar nicht vorstellen ihn auch nur kurz weinen zu lassen (und frage mich ob ich ihm da vielleicht einfach auch nicht genug zutraue) und würde ich mir gerade wirklich wünschen, dass es so wäre wie bei dasHuhn.

    Entschuldigt bitte die späte Antwort - wir haben im Moment mal wieder eine Phase.


    Vielen lieben Dank für die ganzen unterschiedlichen Erfahrungen. Mir hilft das sehr zu sehen, dass es da einfach viele Wege gibt.


    Wir waren vor einer ganzen Weile, da war er vielleicht 10 Monate bei Freunden zu besuch. Die waren ganz überrascht, dass ich ihn nicht mit Babyphone im 1. Stock alleine liegen lassen wollte - in einer fremden Umgebung. Und diese Freunde tendieren schon eher in die Richtung Rabig. Das hat mich glaube ich sehr verunsichert.


    Manchmal lasse ich ihn kurz allein und wenn er dann wach wird, weint er direkt, bzw. teilweise schon bevor er richtig wach wird oder ich am weggehen bin. Er schmeißt sich auch Nachts oft noch an einen von uns ran. Quasi ein Vollkontaktschläfer. Das erste Jahr nur in meiner Armbeuge. Und ich hab auch noch nicht das Gefühl, dass er beim allein Aufwachen versteht, dass er nicht wirklich allein ist sondern jemand ganz nah ist.


    Wie melden sich eigentlich Eure Kinder eigentlich wenn sie dann alleine wach sind und ihr kommen sollt?


    dasHuhn Das hört sich gut so an. Was heißt "gerufen werden"? Ist noch ein älteres Kind dann im Zimmer?


    cashew Cool :)


    thumbelina Danke für den Blick in die Zukunft - das hilft mir auch sehr.


    Libretto Wow, das hört sich auch anstrengend an. Aber ihr habt eine gute Lösung gefunden.


    Möwe Da hast Du vollkommen recht. Diese diffuse Angst ist so megadoof. Ich finde das immer schwierig, wenn man nicht dem "normal" entspricht.


    rheinländerin Das kann ich mir vorstellen. Wir haben hier einen Frühschläfer und -aufsteher. Deswegen geh ich oft ganz gern schon mit ihm ins Bett. Sonst wird die Nacht einfach zu kurz.


    Salamander Danke :) Mir hilft das auch sehr wenn es bei gleichen Eltern Unterschiede gibt.


    Silbermöwe Danke :)


    Almarna Hm, ein Babyphon mit Kamera wäre vielleicht was. Ich hab nämlich auch das Gefühl er fühlt sich sehr schnell unwohl.


    Runa und Solya Trage wäre fein, aber die mag er leider im Moment nur sehr bedingt.


    Froschmama Das hört sich ein bisschen wie bei uns an. Ich komme zum Glück noch zum WC, die Schlafzimmertür ist aber direkt neben dem Bett und das WC nur 3 Meter weiter ;)

    Liebe Raben,


    das ist ein Thema, was mich schon länger irgendwie umtreibt und jetzt durch eine Befragung innerhalb einer Studie wieder etwas präsenter wurde.


    Da wurde nämlich gefragt wie lange das ins Bett bringen braucht - von ins Bett bringen bis zum allein lassen des Babies/Kleinkinds.


    Es scheint also für die Studienersteller klar zu sein, dass das Kind zumindest eine Zeit lang alleine schläft. Ist bei uns nur gar nicht so, d.h. es ist immer einer von uns da und geht halt früher ins Bett. Hat sich irgendwie so eingeschlichen, weil der Zwerg (15 Monate) sehr kuschelbedürftig war und ist.


    Und deswegen die Frage: Wie ist das bei Euch? Wenn das Kind (sagen wir 0-3 Jahre) im Familienbett eingeschlafen ist und auch kein Geschwisterkind im gleichen Zimmer/Bett gibt, schläft Euer Kind dann alleine bis ihr auch ins Bett geht oder nicht? Oder wie macht ihr das? Oder schläft das Kind vielleicht bei Euch im Wohnzimmer und ihr nehmt es dann mit ins Bett?


    Irgendwie habe ich glaube ich Angst, dass wir da was "falsch" machen (meine Baustelle). Andererseits kann ich mir irgendwie nicht vorstellen den Zwerg allein schlafen zu lassen - er hat einen recht leichten Schlaf und merkt recht schnell, wenn da niemand ist.


    Wie ist das bei Euch?


    Liebe Grüße,

    Kaylee

    Hört sich exakt so an wie bei uns. Einschlafen mit Händchen halten hat sehr lange (so bis 4/5 Monate) extrem gut funktioniert. Er hat einen hohen Schlafbedarf und schläft in den Phasen dann teilweise nur noch in der Trage ein.


    Ich hab irgendwann akzeptiert, dass das einfach in gewissen Phasen so ist. Es gibt Phasen, da klappt das mit Händchen halten ganz gut und Phasen, da klappt es nicht, da muss die Trage her.


    Da ich nicht wollte, dass es nur noch in der Trage geht probiere ich (wenn ich den Eindruck hatte der Schub ist eigentlich vorbei) ihn zum runter kommen in die Trage zu nehmen. Wenn ich dann das Gefühl hatte er wird ruhiger, dann lege ich ihn hin. Manchmal klappt es dann mit dem einschlafen und manchmal nehme ich ihn auch wieder in die Trage.


    Je älter er wurde, desto spannender war einfach die Umgebung und ich glaube er konnte sich einfach noch nicht von der spannenden Welt trennen um zu schlafen (oder ihn zwickt was). Auch heute noch (14 Monate) variiert das sehr.


    Mit der Zeit hat sich auch ein Einschlafspaziergang ergeben. Er wird dann doch knatschig wenn er müde wird. Dann geh ich gerne raus (oft verbinde ich das mit Einkäufen), auch weil es mir gut tut. Wenn er dann merkt es geht nach Hause (und nur dann) schläft er ein.


    Also, hier ist das was Du beschreibst normal und es variiert :)

    Midna2 Fühl Dich ganz fest gedrückt.


    Schau, was für Euch geht oder nicht. Manchmal funktioniert die Wunsch- und Ideallösung nicht. Wenn es zuviel ist, dann ist es zuviel. Dann ist es okay zu sagen, es geht nicht. Du darfst das entscheiden. Da muss niemand sagen, das ist okay - aber es hilft vielleicht.


    Es ist wichtig, dass Du das Gefühl hast, Deinem Kind geht's gut. Darüber steht auch kein Stillideal oder sonstwas.


    Wenn es zuviel ist, dann ist es zuviel. Dann gibt es zum Glück andere Lösungen.


    Das was Du vom Nuckelbedürfnis schreibst, hört sich sehr nach meinem Mann als Kind an. Bei ihm war es so extrem, dass er seinen Daumen wund genuckelt hat (Zungenbändchen erschweren es, dass Saugbedürfnis zu befriedigen).

    Erstmal noch herzlichen Glückwunsch!


    Zungenbändchen ist sicherlich gut schauen zu lassen. Wenn sie schon im Bauch viel genuckelt hat, dann kann es gut sein, dass da jemand stilltechnisch draufschauen sollte die sich damit gut auskennt. Das viele Nuckeln am Daumen kann schon vor der Geburt ziemliche Spuren hinterlassen haben.


    Wegen Pre: Ökotest hat vor ca zwei Jahren getestet. A•••mil kam wegen Mineralölrückständen nicht so gut weg. Die Bioeigenmarken von DM und R•••mann waren gut getestet, H•pp und H•man• ebenso


    Ich wünsche Euch alles Gute.

    Der Fluch der Flasche. Versuche, wenn es geht, die Trinkmenge zu ignorieren. Ist sie fit? Hat sie genug feuchte Windeln? Nimmt sie gut zu? Bei mir hat das ewig gedauert, bis ich nicht mehr dauernd auf die Trinkmenge geschaut hab (er war auch ein extrem zarter Frischling und ich ein Kontrollfreak).


    Trinkmengen sind extrem individuell. Das hat nicht wirklich was mit Gewicht zu tun, das sind immer nur grobe Schätzungen. Ich hab hier ein normal schweres Kind was eher die obere Grenze der Trinkmenge ankratzt. Wundert mich nicht. Ich esse auch gut und bin normal gewichtig.


    Wir hatten hier auch Phasen, da hat er 3 Flaschen in 24h getrunken. Halt dann riesige Portionen (bei denen man vermutlich sagen würde, dass kann kein Baby in dem Alter auf einmal trinken). Wir hatten die Regel, wenn die Flasche leer ist, dann machen wir nochmal etwas mehr um zu schauen, ob er satt ist.


    Kinder sind da so unterschiedlich. Bei uns war es relativ früh (mit ein paar Monaten) so, dass er in den 10-12 Tagstunden aufgetankt hat und dann nix mehr gebraucht hat (ich glaube Rekord waren 16 Stunden ohne Mich - wir haben's ihm natürlich immer wieder angeboten).

    Es gibt alles. Wir hatten Saugverwirrung mit der Flasche (nach Einführung des Schnullers weil ich abgestillt hab).


    Die Trinkmenge variiert einfach. Warum auch immer. Bei der Flasche sieht man das direkt, bei der Brust kann man es ja vielleicht noch aus der Trinkdauer vermuten. Bei Infekten (oder Schüben) geht sie immer runter, dann holt er sich's danach wieder rein.


    Teilweise hat er auch extrem erratisch getrunken. Ein paar Schlucke genommen, dann wieder nicht mehr. Hat teilweise mehr als ein paar Tage angehalten.


    Geholfen hat eigentlich nix. Geduldig sein und immer wieder anbieten. Und wir hatten den Eindruck, dass er die abgekühlte Milch in solchen Phasen bevorzugt hat (aber auch damit war es nicht komplett problemlos).