Beiträge von Joanna

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    Ich glaube, ich würde der Mutter nochmal verdeutlichen, dass es um ein Gespräch mit der ganzen Klasse geht, nicht speziell mit ihrem Kind. Dass es um Vorurteile geht und um das Klassenklima, und dass niemand an den Pranger gestellt werden wird (es klingt, als hätte sie davor Angst). Auf die Diskussion, was Rassismus ist und was nicht, würde ich mich (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) nicht einlassen.


    Ich bin absolut für klare Kante gegen Rassismus; beim Einsteigen in eine Diskussion hätte ich aber die Befürchtung, dass der Schüler an dem Tag eben nicht in die Schule kommt.

    Meine Vierjährige sieht beim älteren Geschwisterkind die Aufgaben vom Fernlernen und möchte unbedingt auch "Hausaufgaben" machen. Sie malt und bastelt sehr gerne, macht auch Schwungübungen etc. Habt ihr Tipps für ansprechende Hefte oder Blöcke, die Spaß machen und nach "Hausaufgaben" aussehen und für 4-5jährige passen? Ich habe ihr schon ein Heft besorgt, das hat sie aber schnell durchgearbeitet. Es darf also gern umfangreicher sein.

    Ramelow bezeichnet Frau Merkel als "das Merkelchen". Ich finde das so genderkackmäßig, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er das bei einem männlichen Kanzler machen würde. Warum setzen Männer Frauen, die über ihnen stehen, sprachlich herab?

    Was sagt sie selber, warum sie nicht geht? Kann sie etwas benennen, das ihr helfen würde, zu gehen? Bist du im Kontakt mit den Lehrerinnen? Wie erleben sie sie, wenn sie da ist?

    Für morgen würde ich mich heute mit ihr und Mann hinsetzen und überlegen, wie der Morgen morgen ablaufen kann: z.B. mit viel Zeit wecken, was besonders Leckeres zum Frühstück, dann bringt dein Mann sie weg und vielleicht kann sie sich dann direkt an der Schule mit einer Freundin treffen. Wenn sie heimkommt, gibt's auch irgendwas, auf das sie sich freuen kann.

    Braucht sie generell viel Verlässlichkeit? Dann machen es ihr zwei freie Tage vielleicht nicht unbedingt leichter, so schade das auch ist...

    Du kannst dich auch an die Schulpsychologen in deiner Stadt / Landkreis wenden.

    Sehr interessant, dass es diese Möglichkeit gibt und toll, dass es für deine Tochter so gut passt und ihrer Lernweise so entgegenkommt. Die Fernkurse bieten private Anbieter an, ja? Magst du sagen, was das ungefähr kostet und ob es irgendwelche Voraussetzungen gibt? Organisiert der Anbieter dann auch, wo man das Abi schreibt? Kann man sich das Bundesland für die Abiturprüfungen aussuchen und was muss man vorweisen, um mitschreiben zu dürfen (besuchte Schuljahre, einen bestimmten Abschluss, Fremdsprachen etc.)?

    Jetzt sind ganz schön viele Fragen zusammengekommen, vielleicht hast du ja Lust, sie zu beantworten :)

    Elfchen, OT, aber das nervt mich so an Twitter: eine Aussage - und sei sie noch so falsch - wird genommen, um auf den Aussagenden draufzudreschen (nicht du, klar, aber der von dir zitierte Tweet) und sich offensichtlich viel klüger und überlegener zu fühlen (wieder: nicht du, aber der von dir zitierte Twitternde), anstatt einfach mal wohlwollend was falsch Gelesenes oder was auch immer zu unterstellen. Wo bleibt da die Sachlichkeit?

    Natürlich hat Religion einen Stellenwert in konfessionellen Kitas. Da du das nicht haben möchtest, würde ich dir von einer solchen Einrichtung abraten.




    Edit: Meine Antwort klingt so kurz angebunden. Tatsächlich kann man eben keine Verallgemeinerungen machen, weil es stark von der jeweiligen Einrichtung abhängt, aber keine Religion darf man natürlich in keiner konfessionellen Einrichtung erwarten.


    Kannst du den Titel noch ändern? Ich finde ihn etwas despektierlich...

    Noch eine Stimme pro Hospitieren. Waldorfklassen sind häufig ziemlich groß (oft 30 Schüler oder mehr) und du eine sehr nahe Begleitung, die eine Klasse über mehrere Jahre hinweg begleitet (was ja auch reizvoll sein kann!). Schau gut, ob das für dich passen würde.


    Wegen des Alters: warum nicht. Du hast noch mindestens 15 Jahre Arbeit vor dir, da lohnt sich doch eine Umorientierung #ja

    Franzi11, ja, um Französisch geht es gerade nicht; ich wollte nur darauf hinweisen, dass das nicht zwangsläufig ein Argument für Latein sein muss.


    Tatsächlich liegen meine Erfahrungen mit Latein und Schülern mit Problemen lange zurück. Wenn ich die Antworten hier lese und sehe, dass Latein vielen Kindern Spaß macht, hat sich vielleicht viel im Lateinunterricht geändert?

    Als Zusatzinfo: Mein Mann und ich sprechen Englisch miteinander. Die Kinder sprechen es nicht aktiv, verstehen es aber, die Große sowohl gehört als auch gelesen. Als Englisch in der dritten Klasse anfing, wurde sie für den Englischunterricht in die vierte Klasse getan. Ich mache mir also keine Sorgen, dass Englisch zu kurz kommt, halte es nur für wichtig, das auch ab Klasse 5 zu haben falls es aus irgendeinem Grund einen Schulwechsel geben sollte.

    Zusätzlich hat sie Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung, da ist Latein vielleicht einfacher?

    In dem Fall finde ich Latein ab Klasse 5 durchaus eine gute Option. Letztlich stammen viele gehobenere englische Worte aus dem Latein. Von daher kann das durchaus helfen, den Wortschatz später schnell und gut auch im Englischen zu erweitern.

    Das ist allerdings eher ein Argument für Französisch, über das die lateinischen Wörter Eingang ins Englische gefunden haben.


    Ich habe viele Kinder erlebt, die mit Latein Probleme hatten. Lernt sie gern? Ist sie eher der analytische Typ? Dann könnte Latein eine Option sein. Ansonsten würde ich für den anderen Zweig plädieren.