Beiträge von Joanna

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    Bis auf das technische, männerdominierte Arbeitsumfeld kann ich bei samy unterschreiben. Bei uns ist Home Office wieder in weite Ferne gerückt. Dabei bin ich gern im Büro und finde auch den persönlichen, direkten Austausch fundamental, aber einen Tag Home Office in der Woche fände ich toll.

    Und sie denken sicher auch an Frauen bei Manager, Kranführer, Taxifahrer, Dachdecker, Maurer, Bankkaufmann, Filialleiter,...


    wir entwickeln uns leider aus meiner perspektive zurück, was die REALE gleichberechtigung betrifft. trotz toller korrekter sprache.

    Das sehe ich auch so. Und ich fürchte manchmal, dass dieser Fokus auf den korrekten Sprachgebrauch sich vom Nebenschauplatz zum Hauptthema entwickelt hat und die wichtigeren Themen vernebelt, während es bei den Hauptthemen nur langsam voran (oder sogar rückwärts) geht.

    Mumien sind übrigens ethisch wahrscheinlich deutlich fragwürdiger, denn die haben sich ihre Totenruhe doch sehr anders vorgestellt.

    Ich weiß nicht, ob das als Gegenargument gemeint ist; jedenfalls finde ich das ebenfalls ethisch problematisch, das schließt sich doch nicht aus?

    ich finde die körperwelten mit einer inszenierten Darstellung von Leichen völlig daneben und voyeristisch. Ich würde meinen Kindern einen solchen Umgang mit Menschen nicht nahebringen.

    Das ist auch meine Meinung. Niemals würde ich in die Ausstellung gehen, mit Kindern erst recht nicht.

    Ich finde es natürlich gut, merke aber, dass es mir ein bisschen widerstrebt, zu schreiben, dass ich es gut finde, weil ich die gerichtliche Bestätigung dermaßen selbstverständlich finde, dass alles andere völlig absurd und frauenfeindlich wäre. Heißt (und das ist jetzt überhaupt keine Kritik an dir, sondern vielmehr an der Gesellschaft), es sollte gar nicht nötig sein, einen solchen Entscheid hervorzuheben.


    Edit: Versteht man, was ich sagen will? #gruebel

    Ich würde der Erzieherin keine Absicht unterstellen; ihre Bemerkungen sind vielleicht eine ungeschickte Reaktion darauf, dass sie weiß, dass sie sich mit Namen oder der Unterscheidung schwer tut. Das mit den Kleidern finde ich auch nicht schlimm, mein Mann z.B. zieht unseren beiden Jüngsten (zwei Jahre Altersunterschied) ständig Kleider an, die dem anderen Kind gehören, er hat da irgendwie keinen Blick dafür.

    Ich würde der Erzieherin und auch dir das Leben erleichtern und es z.B. mit Namenskettchen und / oder unterschiedlichen Haarschnitten versuchen. Und dann bei verwechselten Kleidern ein Auge zudrücken, bei Schuhen nochmal bitten, die richtigen anzuziehen :)

    Aus der gleichen Assoziation heraus habe ich am Anfang immer "in Zeiten von Corona" gesagt - bis ich gemerkt habe, dass das wirklich in jedem Zeitungsartikel verwendet wird. Wohl auch alle die gleiche Assoziation?

    Ich mag gerade alles absagen und daheim bleiben#heul

    Ich hab Haarausfall, knirsche wieder,...

    Kann doch nicht sein dass mich das so stresst.

    Vllt sollte ich erst mal einen Alltag bekommen und dann nach einem Job suchen?

    Anfang Juli kommen beide Kinder wieder in Betreuung

    Ich selber bin immer relativ schnell wieder arbeiten gegangen, und trotzdem: Es gefällt dir zuhause, ihr braucht dein Einkommen nicht, deine Älteste fängt die Schule an - das wären für mich alles Argumente, mit der Arbeitssuche noch ein paar Monate zu warten bzw. auf eine passendere Stelle zu warten. Für den Lebenslauf spielen die paar Monate vermutlich auch keine Rolle, erst recht nicht in Coronazeiten (und wer weiß, ob im Herbst nicht nochmal alles dicht macht). Die Zeit könntest du nutzen, um dir klar zu werden, wo du mittelfristig hin möchtest.

    Ich kenne es so, dass Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter oft als solch eine Stelle ausgeschrieben, also tituliert, werden. In der Stellenbeschreibung wird dann die Möglichkeit zur Promotion erwähnt. Erwartet wird aber tatsächlich, dass Bewerber die Absicht haben, zu promovieren, und dann greift meist (abhängig vom Lehrstuhlinhaber, klar, aber der hier klingt so) das von Drahtesel Geschriebene.

    Aber ob das hier auch der Fall ist, kannst du ja vielleicht schon im Telefonat mit dem ehemaligen Mitarbeiter herausfinden :)

    Bei Uni würde ich zwei Sachen zu bedenken geben. Zum einen kann es - je nachdem, wie alt du jetzt bist und wie lange du dort bleiben möchtest - schwierig sein, von dort aus in die Wirtschaft zu wechseln. Wobei das natürlich auch davon abhängt, wie praxisnah das Tätigkeitsfeld sein wird. Zum anderen sind wiss. MA-Stellen meist Qualifikationsstellen und ja, das dient der Promotion, dafür wird aber eben auch allermeistens Vollzeitarbeit erwartet. Aber das ist wahrscheinlich keine neue Info für dich? Uni hat natürlich auch viele Vorteile, die du sicher auch schon kennst.

    Oh, wie spannend! Magst du erzählen, um welches Aufgabenfeld es grob gehen würde?

    Dass deine 65% vom Verdienst her 20% von deinem Mann entsprechen, muss dich nicht grämen. Schließlich bist du Berufseinsteigerin, das Gehalt wird mit der Zeit hochgehen. Und du erwirbst Rentenansprüche, es geht also doch um mehr als nur das Gehalt.

    Ob die Stundenzahl machbar ist, hängt auch stark von der Fahrtzeit ab und wie flexibel du arbeiten kannst (Gleitzeit, Home Office, ...). Erstmal ist es aber schon toll, eine interessante Stelle mit dem Umfang zu finden.