Beiträge von Schluesselblume

    Ich fühle mit Dir und lese eifrig mit, wir suchen auch gerade Schlaf-Verbesserungsmöglichkeiten (14 Monate hier).


    Ein paar Ideen:

    - Ich habe mich gegen das nächtliche Abstillen entschieden. Wenn das Kind danach nicht durchschläft, ist das Fläschchenmachen/Füttern/sonstwas viel anstrengender als relativ entspannt zu stillen. Könnt ihr euch die Nächte etwas aufteilen? Das ist gerade bei uns das Überlebens-Mittel. Wer mehr Kraft hat, nimmt den Kleinen und betüddelt ihn so lange, bis er/sie nicht mehr kann, dann Wechsel.

    - Mein Mann hat durch Ausprobieren das Kind vom Einschlafen in der Trage entwöhnen können. Er trägt jetzt abends zum Einschlafen auf dem Arm, zieht dann auf den Ball um, wenn die nächste Müdigkeitsstufe erreicht ist, und legt sich dann im Bett den Kleinen auf den Bauch und wackelt ihn am Po hoch und runter. Das Wunderbare: mitten in der Nacht reicht inzwischen meistens das auf den Bauch legen und wackeln. Ob das bei anderen Kindern auch klappt?

    - wenn euer Kind so leicht wach wird, würde ich tatsächlich auch die Matratze im Wohnzimmer ausprobieren.


    Darf ich etwas zum Abhalten fragen:

    Kann man das einfach so in der Nacht anfangen? Oder übt man tagsüber? Wie?

    Was uns anfangs wahnsinnig gestresst hat, waren die Mini-Mengen, die das Baby aus der Flasche getrunken hat, wenn ich nicht da war. Tja, er ist jetzt 13 Monate alt und wenn er mal Milch trinkt, wenn ich nicht da bin, sind es auch heute immer noch nur zwischen 60 und 80 ml. Es hätte uns gut getan, zu wissen, dass das ganz normal ist.


    Julchen86 : bitte unbedingt Langzeit-Still-Tipps! #pro

    Ich möchte Nachtkerze zustimmen. Familienbett ist was für faule Eltern - und es gibt so viel unvorhergesehene Stressfaktoren mit kleinen Kindern, dass man es sich da so einfach wie möglich machen darf! #ja Natürlich gibt es auch die Kinder, die wirklich beim kleinsten Geräusch aufwachen und denen das eigene Bett dann gut tun kann (oder besser: ihren Eltern). Da kennt ihr euer Kind aber einfach am besten!


    Noch ein Buchtipp (Renz-Polster finde ich auch großartig): die artgerecht-Bücher.


    Und: unsere Stillberaterin meinte letztens, bedürfnisorientierte Erziehung ist eine Investition in die Zukunft. Das mag jetzt zeitweise anstrengender sein als die von manchen "Ratgebern" gepriesenen Alternativen, aber es wird sich auszahlen, wenn die Kinder größer sind (jugendlich, junge Erwachsene) und wissen, dass sie von ihren Eltern ernstgenommen werden und jederzeit mit ihren Problemen zu ihnen kommen dürfen.

    Ist hier auch so. Es wurde zeitweise wieder besser, jetzt mit 13 Monaten wieder extremer. Ich nenne unseren Kleinen dann manchmal scherzhaft "unseren kleinen Hütehund", der einfach möchte, dass seine Herde aka Familie zusammen bleibt und zwar dort, wo er gerade ist.

    Bei uns (13 Monate!) ist das so:


    Baby schläft abends beim Stillen ein (oder auch nicht, dann heißt es Tragen, Ball hüpfen oder Wiegen). Wacht meist ziemlich genau stündlich auf und stillt größere Mengen. Wechselt gegen 23.00 Uhr in längere Schlafphasen (von meistens 2 bis selten 4 Stunden), wobei es bei so ziemlich jedem Aufwachen meist ordentlich trinkt. Selten protestiere ich, wenn das letzte Stillen erst eine halbe Stunde her ist, dann kommt Baby beim Mann auf den Bauch und schläft dort entweder ein oder krabbelt direkt zurück zu mir und zur Brust, dann ergebe ich mich.


    Ist ganz normal bei euch! :D Und: ich mache es mir nachts absichtlich leicht! :)


    Werden die anderen Babys denn noch gestillt? Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Brust und Flasche, denn letztere verführt dazu, sich den Bauch schnell vollzuschlagen. Manche Babys sind dann so im Fresskoma, dass sie tatsächlich lange schlafen. Ob das so gesund ist? Andere wollen trotzdem mehrmals in der Nacht die Flasche.


    Ich behaupte, als Mutter merkt man, ob das Kind gierig saugt - dann braucht es gerade dringend die Brust, alles gut! - oder ob es nur nuckeln mag - dann wäre es vielleicht auch mit etwas anderem zufrieden, aber Brust ist super, wenn ihr beide mögt, alles gut!

    Hier, ich kenne das! Hier wird seit 13 Monaten gestillt. Ich fahre einmal im Monat ein ganzes Stück zu einer Langzeitstillgruppe (ab 11 Monaten :D), um mich wieder "normal" zu fühlen. Meine Schwägerinnen haben zwar beide länger gestillt (bis 1,5 und 2 Jahre), d.h. die Schwiegermutter kennt das schon :D, aber so direkt im alten Freundeskreis ist da niemand.

    #laola.


    Edit schiebt noch nach: Für unklare Fälle habe ich daheim Vi*burcol-Zäpfchen (homöopathisch), die helfen bei uns oft, wenn ich mir nicht sicher bin, ob Schmerzmittel wirklich gefragt ist.


    Und Edit 2: Auf dass der Möpp nun auch gut schlafe, und Du auch!#n8

    Oh je, das klingt anstrengend! #knuddel


    Vielleicht mag sie an einem feuchten Waschlappen saugen? Oder aus einem Fläschchen/Becher/Löffel trinken? Hilft Baden zum Beruhigen? Bäuchleinmassage?


    Wenn das Schreien anders ist als sonst, würde ich auch Schmerzmittel probieren.


    Oh Mann, wir wollen euch doch morgen bei uns haben! #pro

    Ich bin leider schon wieder dabei, ich hätte gerne noch länger verzichten können (nach ca. 11 Monaten). Achtung: Du weißt ja sicher, dass die ersten Blutungen nach Geburt sehr massiv sein können (bei mir ging es ganz sanft los und am zweiten Tag musste ich erst mal alles in größeren Stärken nachkaufen). Das hätte mir mal jemand sagen können (Frauenärztin/Hebamme...), ich habe mich ganz schön erschrockdn.

    Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen zum Schlafen bei der Tagesmutter an. Mein Sohn kam auch mit 10 Monaten zur Tagesmutter und obwohl er daheim nur stillend oder erst gestillt, dann getragen/geschaukelt einschläft, ist es dort kein Problem: er kuschelt sich auf den Arm der Tagesmutter und schläft, wenn er müde ist.


    Du schreibst, dass euer Kind tagsüber auch im KiWa oder in der Trage einschläft. Das sind prima Voraussetzungen, es ist nicht ausschließlich aufs Stillen als Einschlafhilfe fixiert. Dass man am Ende des Tages dann doch am liebsten nuckelnd an die Brust gekuschelt einschläft, kann ich gut verstehen.


    Übrigens ist mein Mann lange abends mit Baby in der Trage draußen herumgelaufen, das funktionierte gut. Beim Auspacken wurde dann wieder gestillt und dann weitergeschlafen*.


    *Meint: unterbrochen von Stillpausen ca. alle 2h, manchmal auch öfter... *seufz*

    Genau, Babygläschen! Oder Essen fein pürieren lassen.


    Ich hatte Vollnarkose, aber was ich beim Kieferorthopäden immer gemacht habe, wenn es blöd war: im Kopf ganz weit weggehen, mir ausmalen, womit ich mich später belohnen will, Urlaub planen oder so. Tief durchatmen, Atemzüge zählen. Überlegen, welche Farbe und Einrichtung dem Raum gut tun würde.