Beiträge von Schluesselblume

    Oder Du total übermüdet vom häufigen Aufwachen Dein Kind Deinem Mann übergeben hast - für den Rest der Nacht oder wenigstens ein paar Stunden - und nicht einschlafen kannst, weil Du Dich so sehr an die zarten Atemgeräusche neben Dir gewöhnt hast, die jetzt fehlen.


    Und schon etwas her:

    Wenn Du in der Nacht der Zeitumstellung um 3 Uhr a und 3 Uhr b zum Stillen geweckt wirst und Dir vorkommst wie im Film "Und ewig grüßt das Murmeltier".

    Du Arme! Ich hatte so ziemlich die gleiche Situation im letzten Jahr. Am ersten Tag, an dem ich mich besser fühlte, war deutlich weniger Milch da, aber schon am nächsten war es besser.


    Dein Kind tut mit dem vielen Stillen ja schon viel für das Wieder-Ankurbeln. Wäre ich nochmal in der Situation, würde ich die Hausärztin kommen lassen und mich mit Elektrolytlösung aufpäppeln (evtl. auch eine Infusion geben lassen). So habe ich mich an eine entfettete Rinderbrühe von meiner Mama gehalten. Ich hatte es auch mit der selbstgemachten WHO-Elektrolytlösung probiert, aber das war nichts für meinen Magen.

    Ich war sehr froh, dass ich ein paar Sachen für die Hausapotheke besorgt hatte, falls noch Platz ist (und nicht schon vorhanden):

    Thymian-Myrthe- und Engelwurzbalsam, Bäuchleinöl und kleine Mengen Kochsalzlösung in Pipetten. Dann sind Mutter und Kind für die Erkältungssaison gerüstet (was toll gewesen wäre: Elektrolytlösung für den ersten Magen-Darm-Infekt bei der Mama).


    Wirklich für die Mama: Stadelmann-Aufbaupulver. Und vielleicht so Wärme-Kühlkissen mit Perlen für die Brust?

    Das klingt gar nicht gut. Wenn es irgendwie geht, würde ich eine andere Betreuungsmöglichkeit suchen.


    In der Eingewöhnungszeit muss der Tagespapa doch aktiv Kontakt suchen und froh sein, wenn sich ein Kind trösten lassen will. Bei unserer Tagesmutter dürfen alle auf den Schoß, von 10 Monate bis 3 Jahre, auch zwei gleichzeitig, wenn Bedarf ist. Dass der Aufenthaltsbereich nicht mega-kindersicher ist, geht gar nicht!


    Es klang anfangs so gut! Menno! #knuddel

    Ich glaube, ein Problem aus Arbeitgeber_innen-Sicht ist, dass junge Frauen das normale Risiko für schwere Krankheit, Unfall, Burn-out etc. haben PLUS das große Risiko, wegen Schwangerschaft auszufallen.


    Ein Beispiel aus meiner Arbeit:

    Mitarbeiterin darf in der Schwangerschaft nur eine eingeschränkte Stundenzahl pro Tag arbeiten. Aushilfen sind erforderlich, um den Rest aufzufangen. Eine Vertretung darf erst ab Mutterschutz eingestellt werden. Mitarbeiterin arbeitet die Vertretung ein, diese springt nach 3 Monaten ab. Neue Vertretung beginnt ohne Einarbeitung 2 Monate später. Mitarbeiterin verlängert Elternzeit, Vertretung möchte keine Verlängerung. Also: wieder 3 Monate mit Aushilfen überbrücken. Dumm gelaufen.


    In meinem Beruf werden Elternzeitvertretungen übrigens oft von Student_innen oder Berufsanfänger_innen übernommen.

    Ich kann beim Stillen auf der Seite liegend auch nicht schlafen. Es ist unbequem, das Kind tritt, es ist kippelig und außerdem will das Kind dann noch die andere Seite und mit der oberen Brust stillen ist noch schlimmer, also alles umdrehen auf die andere Seite...


    Was mir sehr geholfen hat, war das laid-back-nursing, also viele Kissen in den Rücken und auf dem Rücken halb liegend halb sitzend stillen. Besonders schön ist das, wenn das Stillkissen so liegt, dass es nicht nur den Rücken, sondern auch die Arme stützt. Ich hatte dann bald heraus, wie ich das Ganze nach Bedarf aufrechter oder flacher gestalten konnte und bin in der Position selten auch eingeschlafen. Ich könnte mir vorstellen, dass das Bruststütz-Problem dabei auch wegfällt. Wenn ich mich richtig erinnere, hat mein Baby auch recht schnell dabei eigene Körperspannung aufgewendet, so dass ich gar nicht groß halten musste.


    Schade, dass meine Hebamme davon nichts wusste, mit den ganzen Standard-Stillpositionen kam ich so gar nicht zurecht.


    Funktioniert auch mit 18 Monaten noch prima! #cool

    Ich finde das sehr spannend, was ihr über eure Raben-Werdegänge berichtet!


    Ich war beim Suchen im Internet von Link zu Lin gesprungen und plötzlich landete ich bei den Rabeneltern. Da hat es mir gleich gefallen und ich habe lange vor meiner Schwangerschaft immer wieder gerne im Rabencafe gelesen. Da gab es so viel zu erfahren, über das ich mir noch nie Gedanken gemacht hatte. In der Schwangerschaft habe ich mich dann angemeldet und war froh über den Austausch.


    Ich bin streng erzogen worden, meine Mutter hat wegen des Schadstoffgerüchts mit 6 Monaten abgestillt und meine Eltern haben uns viel getragen. Eine bunte Mischung also. Tragetuch habe ich von meiner Schwägerin bekommen und es war viel im Einsatz. Wir haben immer gemacht, was sich richtig angefühlt hat, auch wenn die Hebamme manchmal anderes empfohlen hatte.

    Meine Nichte hat bei der Hochzeit ihrer Eltern ganz unverhofft die Nacht in der Trage (mit Gehörschutz) durchgeschlafen. Vorher wurde sie abwechselnd von Omas, Großtanten und Kusinen im Wagen geschoben. Es gibt so viel zu sehen und so viele nette Spielpartner, da läuft alles plötzlich ganz anders.


    Wenn es euch entspannt, könnt ihr diese Woche beim Mittagsschlaf noch ein bisschen experimentieren: mal Einschlafen im Kinderwagen, mal in der Trage, mal im Auto, mal auf dem Arm. Wenn nicht: lasst alles wie gewohnt, freut euch auf die Feier und die vielen, vielen helfenden Hände! Und: viel Spaß bei eurem großen Fest!