Beiträge von Kitia

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Rabeneltern.org-Team

    Hier ist gerade Mal wieder das TV-Signal zusammen gebrochen (mittlerweile geht es wieder). Das hatten wir bei der letzten WM auch oft (und bei der EM davor) und sonst fast nie. Seit der WM sind wir sogar umgezogen und haben von Kabel auf Satellit gewechselt. Ist das überall so, sind da irgendwelche Systeme überlastet?

    Ansonsten ist unser Kleiner WM freundlich vor um 9 (und vor mir) eingeschlafen, sonst könnte ich heute gar nicht gucken #applaus. Mal sehen, wie viel die Große (6) schon mit schauen darf, aber wahrscheinlich nur Spiele um 15 oder 18 Uhr und viele sind ja leider später.

    Hier ist noch die ganze Familie ungetestet. Letztes Jahr gab es hier Tests nur bei Symptomen und Kontakt zu einer infizierten Person und wir hatten nie beides. Eltern im Home Office, Kinder in der Kita. Vermutlich gibt es aber bald Selbstests für die Kinder und in der Nähe hat jetzt auch ein Testzentrum für Schnelltests auf gemacht, also gehen wir sicher, falls es einen Grund gibt. Nur aus Neugier gehe ich nicht, sind ja auch wieder Kontakte.

    Ja, auch wegen der Preise wurde es bei uns schlussendlich ein Vorwärtsgerichteter (Neben der Bedenken, dass ein sich ein Reborder noch weniger in jedes Auto einfach so einbauen lassen würde). Man kann zwar auf sagen, dass man an der Sicherheit lieber nicht spraren sollte, aber für mich macht es schon einen Unterschied, ob ich etwas teures quasi für den täglichen Gebrauch kaufe oder wie bei uns für so 10-20 Fahrten in den ca. 2 Jahren, die das Kind in den Klasse 1 Sitz passt. Andererseits sollte man vielleicht auch die Planung für die weitere Zukunft mit berücksichtigen:

    Wir haben jetzt gerade (wieder) das Problem, wie es nach dem Klasse 1 Sitz weiter geht. Für das gößere Kind haben wir einen Klasse 2-3 Sitz ohne Rückenlehne (von dem Kontextfrei oben ja abrät, zumindest einen mit ISO-Fix und Gurtverkürzer). Richtig gut saß sie darauf gerade am Anfang wirklich nicht, besonders wenn sie eingeschlafen ist (aber wir konnten den Sitz auch im Zug gut transportieren). Daraufhin gab es für das Auto der Großeltern (da fahren wir am häufigsten mit, aber wegen der Entfernung auch nicht wirklich oft) dann noch einen Klasse 1-3 Sitz (Vorwärts mit Fangkörper für Klasse 1, 2-3 ohne), der bei ihnen bleibt (aber nur eingebaut wird, wenn wir da sind). Seit letztem Herbst braucht der kleine Bruder aber auch Klasse 2, da muss ich mich langsam mal drum kümmern.

    Reborder lohnt sich jetzt nicht mehr wirklich, wäre aber, wenn ich vor 5 Jahren was halbwegs transportierbares, VW-Bus kompatiples für Kind 1 gefunden hätte vielleicht die bessere Entscheidung gewesen als 2 vorwärtsgerichtete Klasse 1 Sitze (da es ja noch für das 2., 3 Jahre jüngere Kind, genutzt worden wäre, so weit in die Zukunft haben wir aber noch nicht geplant, als die Große anderthalb war :) ).

    Für Klasse 2-3 tendiere ich gerade eher zu vorwärts mit Rückenlehne und ISO-Fix, weil wir entweder hier mit dem Mietwagen losfahren, die ganze Reise ohne Auto auskommen oder zu den Großeltern per Zug fahren (wo es jetzt ja den 1-3 Sitz gibt). Also ist es eher unwahrscheinlich, dass wir 2 Klasse 2 Sitze im Zug mitnehmen müssten. Aber gerade fahren wir mangels Reisemöglichkeiten erstmal gar nicht bzw. nur Lastenrad.

    Kontextfrei gut wenn es da mittlerweile was gibt, vor 5 Jahren hatte ich nichts passendes gefunden. Im Nachhinein denke ich auch, dass mit ISO-Fix vermutlich besser gewesen wäre.

    Gerade der Mark für sichere Autositze ist leider (aber auch irgendwie verständlicher Weise) auf Leute ausgerichtet, die einen Sitz dauerhaft in ein bestimmtes Auto einbauen. Den Fachhandel hier erreicht man ohne Auto zt. kaum, also haben wir alle Sitze bisher im Internet bestellt.

    Standfuß gibt es glaube ich hauptsächlich bei Rebordern? Wir haben uns vor einer Weile aus einem ähnlichen Grund (kein eigenes Auto, ab und an Fahrten mit klassischem Mietwagen oder den Großeltern) für einen vorwärtsgerichteten Klasse 1 Sitz ohne ISO-Fix entschieden. Klar sind Reborder sicherer, aber wir mussten den halt in verschiedene Autos einbauen und ohne Auto transportieren können (deshalb auch nur Klasse 1, nicht 1-2 oder 1-3, die sind schwerer). Problematisch war da insbesondere das Auto von den Großeltern, ein VW-Bus, da sind die Sitze höher und deshalb gehen viele Sitze mit Standfuß nicht.
    Autos ohne ISO-Fix haben wir die ganze Zeit nicht gesehen, ein Sitz mit ISO-Fix wäre also wahrscheinlich kein Problem gewesen.
    Probleme gab es trotzdem manchmal, wir sollten ein paar Mal ein Auto mit Sitzgurtaibags kriegen, was bei mit Gurt befestigten Sitzen gar nicht geht und mussten das dann kurzfristig tauschen (soweit ich das bei der Suche nach einem Klasse 1 Sitz gesehen hatte, braucht man bei ISO-Fix aber trotzdem immer oder zumindest oft den Gurt, mit ISO-Fix hätte es also auch nicht unbedingt funktioniert).
    Ein nicht Kind + Sitz zu transportieren ist mit einer Person tatsächlich auch nicht einfach. Bei klassichen Mietwagen kann man Sitze auch mit mieten, das ist aber schnell teuer als ein eigener Sitz und man weiß auch nicht vorher, was man da bekommt. Außerdem hatte ich Bedenken, dass wenn das Kind etwas im Auto richtig dreckig macht, ist das meist der Sitz.
    Eine ideale Lösung haben wir leider auch nicht wirklich gefunden.

    Interessant wie unterschiedlich das ist: Hier sollen die Kinder nicht ohne Erwachsene auf den Spielplatz und die sollen auf Abstände achten bzw nicht auf den Spielplatz gehen, wenn es schon sehr voll ist. Maskenpflicht gibt es nicht. Bin mir auch unsicher, wie ich das mit unserer sechsjährigen machen soll, tendiere eher dazu, sie daran zu erinnern, dass sie Abstand halten soll. Aber wir wohnen noch nicht lange hier und ich fände es toll, wenn sie gleichaltrige Kinder hier aus dem Wohngebiet kennen lernen würde, andererseits hat sie über die Kita (erweiterte Notbetreuung wenn die im Gegensatz zu dieser Woche stattfindet) eh schon recht viele Kontakte.

    Ich mache das z.t. andersrum, vorallem bei teuren Sachen, d.h. die große Schwester (6) kriegt das blaue Fahrrad, damit der kleine Bruder (fast 3) es irgendwann übernehmen kann. Finde ich aber auch nicht viel besser, aber sich ganz davon frei machen ist schwierig. Gerade von meinem Mann kommt dann auch oft: "Der Kleine kann doch kein rosa Fahrrad kriegen." Obwohl wir natürlich jetzt keine Ahnung haben (können), was in 3 Jahren seine Lieblingsfarbe sein wird, die Große nennt (zum Glück) auch oft blau als Lieblingsfarbe, aber oft halt auch rosa.

    Ich glaube, dass die Sachen im Laden so stark nach Junge/Mädchen getrennt sind ist ein schwer zu durchbrechender, selbst verstärkender Prozess:

    - Mädchen Sachen mit rosa Glitzer und niedlichen Tiere verkaufen sich gut.

    - Es gibt mehr davon und weniger andere Sachen.

    - Der Eindruck, dass man für Mädchen sowas kaufen muss/kaum was anderes kriegt verstärkt sich.

    - Mädchen sehen, dass ihre Freundinnnen vorallem rosa Glitzer tragen und wollen das dann auch (weil es gerade für kleine Kinder ein interessantes Thema ist, wer Mädchen und wer Junge ist und sie dann gerne das wollen, was die anderen Mädchen/Jungen auch haben).

    - Mädchen Sachen mit rosa Glitzer und niedlichen Tiere verkaufen sich gut.

    - usw.
    Keine Ahnung, wie man das durchbrechen kann?

    Der Kleine übt gerade Steigerungen:

    "Mama machst Du die Jacke züer?"

    Heute bei den Vorbereitungen für Mittagessen

    Er: "Ich mag Herbstzwiebeln"

    Ich: "Frühlingszwiebeln"

    Einige Zeit später:

    Er: "Darf ich die Winterzwiebeln probieren?"

    Gibt es auch ein Signal über die Handys? Im Urlaub in den Niederlanden hatten wir das vor ein paar Jahren, da hat mein Handy ein sehr lautes Geräusch gemacht, ohne daß ich irgend eine Warn-App installiert hatte. Und dann mussten wir auch erst noch die dazugehörige Nachricht entziffern um zu verstehen, dass das nur ein Test ist.

    Rattenkind: Es gibt so Haarreifen mit Einhorn-Horn dran.

    Der Kleine hatte neulich eine etwas sehr reife Banane, die wollte er dann nicht fertig essen, sie war "geschmolzen" nachdem er sie eine Weile in der Hand hatte.