Beiträge von Kitia

    Hier dürfen die Kinder bei der Hitze mit Unterhose, Windel oder Badesachen rumlaufen. Das finde ich okay. Wenn es nur ein einzelnes Kind war, vielleicht hat es sich auch einfach selber ganz ausgezogen und die Erzieher*innen hatten das noch nicht gemerkt/ändern können? Den ganzen Tag ganz nackig rumlaufen lassen fände ich auch nicht so toll, aber wenn es Mal passiert halte ich es auch nicht für wirklich schlimm.

    Unterbrechung wegen Baby :)

    Beim Tragen scheine ich eine der wenigen zu sein, die mit dem Kumja nicht so gut klargekommen ist: Wir hatten beim ersten Kind ein Tragecover (Flies + Regencover die man auch einzelnt nehmen kann) und haben dann beim zweiten noch ein Kumja gekauft. Schlussendlich wurde aber weiter fast nur das Cover verwendet, weil es mir beim Kumja zu viel von unten rein gezogen hat und es keine Kapuze gegen Regen gibt. Gut war das Kumja, als es Mal sehr kalt war, da habe ich es nämlich noch über das Cover abgezogen.

    Bei zwei Spätherbst Kindern, die viel getragen wurden und nur manchmal im Kinderwagen waren:

    Fusssack hatten wir (gebraucht gekauft), der würde tatsächlich nie benutzt, statt dessen auch so eine Einschlagdecke wie Jette (da zieht es auch nicht von der Seite rein). Einen Overall haben wir zusätzlich manchmal benutzt, wenn es wirklich sehr kalt war. Regencover finde ich auch wichtig. Statt einer Wickeltasche haben wir so ein Wickelsetzen, also im Prinzip eine Wickelunterlage mit kleinen Taschen dran für Windeln, Tücher usw.

    Bei den Großeltern väterlicherseits ist das bei mir bisher tatsächlich ganz klassisch: 2 Kinder, 4 (2-2) Enkelkinder und bisher 6 (0-2-2-2) Urenkelkinder, wobei ich vermute, dass bei letzteren die Zahl noch steigt. Mütterlicherseits sind es 3 Kinder, 10 (2-3-5) Enkelkinder und >10 Urenkelkinder (da habe ich schon die Übersicht verloren :) eine meiner Cousinen hat 3 Kinder, alle anderen bisher 0-2).

    Die 2 Stunden braucht man auch fast, hier gilt ein Ticket 2,5 Stunden und bedeutet (mit 2 Kleinkindern und 2 erwachsen) ca. 1 Stunde im Wasser. Den Rest brauchen wir zum Umziehen, Stillen und Abtrocknen. Bei Einmal-schwimmwindeln nehme ich immer mindestens 3 mit: eine zum Wechsel und eine zusätzliche, falls die beim Wechsel kaputt gehen sollte. Außerdem mindestens 2 Handtücher pro Kind (das erste wird bei uns meist schon am Becken so nass, das man beim Anziehen ein neues braucht).

    Ich stille momentan fast täglich unterwegs, die Große will nach der Kita meist noch was unternehmen (Spielplatz, Eisdiele, o.ä.), da sind wir dann schnell 2-3 Stunden unterwegs und da müßte es zeitlich schon sehr gut passen, damit das Baby keinen Hunger bekommt. Allerdings stille ich dann meist lieber draußen, d.h. Parkbank, Wiese oder wenn es nicht anders geht auf dem Grünstreifen oder in einer Bushaltestelle. Hier gibt es leider ziemlich wenig Bänke und noch weniger davon liegen im Schatten. In der Trage Stillen klappt bei mir irgendwie nicht. Leider traue ich mich meist eben nicht, mich irgendwo rein zu setzen, was zu bestellen und dort zu stillen, d.h. selbst bei der Eisdiele nehmen wir das Eis lieber mit (aber da gibt es auch einen Park mit Bänken in der Nähe), weil ich keine Lust auf Diskussionen habe (obwohl es die noch nie gab). Deshalb fände ich ein Gesetz, das Stillen generell erlaubt und in dem Punkt das Hausrecht aushebelt auch nicht schlecht.

    Im Notfall geht auch Ausstreichen auf Klopapier, musste ich Mal machen, als ich die Pumpe vergessen hatte. Bei 6h wäre es bei mir in dem Alter auch ohne Ausstreichen gegangen: Schon mit ein paar Monaten haben beide Kinder manchmal etwa so lange am Stück geschlafen, da war die Brust das gewöhnt - ist aber sicher unterschiedlich.

    Kann ich auch gut verstehen, hier hat sogar das Design entschieden, welche Trage es schlussendlich wurde (wir hatten nach der Trageberatung noch 2 Modelle, zwischen denen wir uns entscheiden mussten). Wenn die "falsche" aber jetzt da ist, würde ich sie vermutlich trotzdem nutzen. Oder verkaufen und eine andere gebrauchte kaufen, wenn mir der Aufwand nicht zu groß wäre.

    So lange ihr alle gut schlafen könnt, würde ich das Familienbett beibehalten. Nur wenn jemand durch das gemeinsame Schlafen nicht genug Schlaf bekommt, würde ich über Änderungen nachdenken.

    Genau, "never change a running system" :) also wenn es für alle funktioniert braucht man es bestimmt nicht ändern, nur weil jemand meint, das es irgendwie anders sein sollte. Das gilt selbst wenn alle es anders machen würden, was hier ja nicht der Fall ist. Von denen die hier geantwortet haben bin ich ja eine der wenigen, wo die 3,5 jährige nicht mehr im Familienbett schläft.

    Hier mit 3,5 tatsächlich traditionell im eigenen Bett und Zimmer (und das auch schon seit 2 Jahren). Bin aber Mal gespannt, ob das auch so bleibt: seit das Baby bei uns schläft (idealerweise im zum Beistellbett umfunktionierten Kinderbett) kamen auch schon leise Anfragen, dass sie gerne wieder zu uns würde. Bisher hab ich das noch abgeblockt, zu viert wäre es einfach zu eng. Aber ich vermute falls wir die Kinder zum ins Bett bringen Mal nicht auf Papa und mich aufteilen können Schlafen beide Kinder bei mir im großen Bett und der Papa im Kinderzimmer. Eigentlich würde ich das lieber vermeiden, mein Mann hat halt nicht die Angewohnheit dann auf mir drauf schlafen zu wollen 😀 ) beim Besuch bei der Oma hatten wir so eine Aufteilung schon, weil sie nicht auf der Luftmatratze neben dem Bett schlafen wollte musste der Papa da hin.

    Ich hab da kein Fachwissen, aber bei mir war Einleitung nie ein Thema, obwohl beide Kinder an ET+5 gekommen sind (das ist jetzt 4,5 Monate bzw 3,5 Jahre her). Ich sollte und bin ab ET alle 2 Tage zum CTG gegangen, in der Woche bei der FÄ, am Wochenende im Krankenhaus. Im Krankenhaus wurde auch jedesmal noch ein Ultraschall gemacht.

    Ich würde das auch einfach noch etwas auf mich zukommen lassen und sehen wie sich das Schlafen und Stillen die nächsten Monate entwickelt. Ist ja nochmal quasi genauso lang von jetzt bis Oktober wie seit der Geburt und in der Zeit hat sich ja auch einiges verändert :)

    Bei unserer Großen ist das Einschlafstillen irgendwann mit ca. einem Jahr weggefallen, weil sie einfach nicht mehr beim Stillen eingeschlafen ist, sondern ich nach dem Stillen noch eine ganze Weile mit ihr kuscheln musste. Dann haben wir das Abendritual geändert in Stillen -> Zähneputzen -> Kuscheln, ab Zähneputzen könnte aber auch der Papa übernehmen. Ob Schlaf dann besser am Rande der Party oder wo anders mit Babysitter geht, würde ich auch noch abwarten aber auf jeden Fall jemand zum Babysitten frühzeitig "eingewöhnen" gerade in dem Alter fremdeln viele Kinder ziemlich. Wir haben geheiratet als unsere große 5 Monate alt war, da hat sie erst bei mir im Tuch und später im Kinderwagen geschlafen, war aber auch keine ganz große Feier.

    CTG als Standard steht nicht in den Leitlinien, aber Überprüfung der Herztöne. Dazu braucht es zwar eigentlich kein CTG, aber das ist für die Praxis wahrscheinlich der einfachste/billigste Weg. Das Gerät gibt es ja eh, und meist wird es auch nicht von der Ärztin bedient. Außerdem zeichnet es auch noch was auf, praktisch für die Patientenakte. Auch deshalb wird es sicher so oft gemacht.

    Ich erwate auch eher wenig, ich hab jetzt mal Spielecke und Wasser angegeben. Viele andere Punkte sind schön, aber nicht wirklich nötig und

    ansonsten hängt das auch von der Art der Praxis ab: Desinfektion finde ich bei Kinderarzt/ärztin und Hausarzt/ärztin wirklich wichtig (und da hängen diese Desinfektionsmittelspender hier auch), bei Frauenarzt/ärztin finde ich das nicht so wichtig, da habe ich noch nie drauf geachtet, ob es sowas gibt. Genausowenig weiß ich, ob meine Hausarztpraxis einen Wickeltisch hat (fände es aber gut falls es einen gibt), bei Kinderärzt*innen erwarte ich den schon.
    Informationen finde ich im Internet Auftritt der Praxis eigentlich noch wichtiger als vor Ort (da kann man sonst auch nachfragen).

    "Personal ohne auffälliges Äußeres, wie z.b. Nagellack, bunte Haare, Tattoos etc" erwarte ich eher nicht, bzw ich finde es eher positiv, wenn die Mitarbeiter*innen das handhaben dürfen wie sie wollen.

    Es scheint auch in KHs nicht überall Standard zu sein, dass ein Zugang gelegt wird. Ich habe hier für unsere Region einen Vergleich zwischen 7 Klink-Geburtstationen gefunden (etwas veraltet, Stand 2009). Ein Punkt dabei ist auch "Venenzugang durch Braunüle", von den 7 steht da: 3 x "nur bei Bedarf", 2 x "nein" und je einmal "ja, auf Wunsch wird darauf verzichtet" und "ja". Ich war in einem KH wo "nur bei Bedarf" angegeben wird und hatte wie oben geschrieben bei beiden Geburten keinen Zugang.

    Ich war im Prinzip froh, keinen zu haben. Bei der ersten Geburt hat der Arzt aber, als es in der Austreibungsphase scheinbar nicht schnell genug voran ging, versucht einen zu legen und es dann nicht geschafft (3 Versuche). War dann auch nicht mehr nötig, dann war die Kleine da :) 

    Ich habe 2 Mal im KH ohne Zugang entbunden, dort gab es den nicht standardmäßig, sondern nur wenn es notwendig erscheint. Vielleicht kann man das vorher heraus finden, wie das in den möglichen KHs ist.

    Unsere dreijährige wirft auch gerne alles auf den Boden, wenn sie es überhaupt schon selber auszieht ("Mamma, du sollst mir helfen", eigentlich kann sie das, aber je nach Laune will sie nicht 🙄). wegräumen geht zur Zeit fast gar nicht, aber oft fordert sie mich auf, die Sachen aufzuheben (sie weiss also immer schon, das die nicht auf dem Boden liegen bleiben sollen :) ) Meist kämpfe ich da auch nicht drum, sondern mache es einfach, sag ihr dann aber, dass ich es toll fände, wenn sie es Mal selber machen könnte. Mit Schuhen rennt sie zum Glück selten durch die Wohnung: sie hat sich vom Papa angeschaut alles an einem Hocker im Flur auszuziehen und bleibt deshalb meist da, bis sie fertig ist (ohne daß wir das irgendwie besonders trainiert/gefordert haben). Es klappt sogar, das ich ihr sagen sie muss warten, bis ich das Baby aus dem Tuch angelegt habe: sie bleibt bei dem Hocker und wartet, manchmal zieht sie sogar was aus :) und wirft es auf den Boden 🙄

    Eishockey ist doch olympische Disziplin, dafür muss man doch auch Nachwuchsspiellerinnen fördern - vielleicht hilft das als Argument? Aber für die Winterolympiade ist für Österreich vermutlich jede andere Sportart wichtiger.

    Ich sehe den Titel auch eher als Clickbait. Ich danke auch nicht, dass sich die Interviewerin für mehr Rechte der Männer in dem Zusammenhang einsetzen will, sonder eher dem Interviewten mit ihren Fragen die Gelegenheit gibt klarzustellen, dass es letztlich die Entscheidung der Frau sein muss. Zeit hat ja momentan Abtreibung als Schwerpunktthema, d.h. das ist nur einer von vielen Artikeln und dieser soll halt die Rolle/Lage der Männer beleuchten. Wenn man sich die Kommentare unter den anderen Artikeln durchliest, tauchen da früher oder später meist Forderungen auf, dass Männer doch mehr zu sagen haben sollten. Deshalb sehe ich diesen Artikel auch als gar nicht so ungeschickte Reaktion darauf - weil er diese Forderungen als Fragen aufgreift, aber die Antwort ist ein ziemlich eindeutiges "Nein".