Beiträge von Stulle

    Klingt toll. #top


    Die Kritik daran versteh ich überhaupt nicht, erstmal hast Du ja geschrieben, der Lehrplan wurde geschafft. Und auch bei diesen Aktivitäten lernen die Kinder ganz bestimmt was, das ganze wird doch sogar pädagogisch betreut. Und das hört sich auch überhaupt nicht nach fauler Lehrkraft oder so an.

    Ja, bitte nicht klingeln. Wer was zu verschenken vor die Tür stellt will doch das Zeug einfach nur loswerden meistens. Ich glaube dovrefjell ist schon eher die Ausnahme.


    Eine doofe Sache ist mir aber auch schonmal passiert, und zwar hatte ich eine funktionierende Musikanlage zu verschenken hingestellt, die auch sehr schnell weg war. Leider fehlte danach auch unser Buggy, der vermutlich zum Transport verwendet wurde.

    Es passt zwar nicht ganz zum Thema aber Alexy ... ich hab gerade einen kleinen Schock: Die Geschenkekörbe gehören manchmal NICHT zum Geschenk#eek#eek#eek Ich hab die immer behalten und wäre nie auf die Idee gekommen, die zurückzugeben! Oh je... Aber da fällt mir ein, dass hier mal jemand geschrieben hatte, das manche auch die Gläser von verschenkten selbstgemachten Marmeladen zurück haben möchten..., also für mich würde das Behältnis auch jeweils dazugehören.

    Was? Da wäre ich im Leben nie drauf gekommen. Obwohl es Anzeichen gab, mir wollte auch mal jemand ein Bügelglas zurückgeben nachdem der Inhalt verzehrt war. Fand ich total strange, da das ja ein Geschenk war.

    Also sollte man da jetzt bei Geschenken in Körben und Gläsern immer nachfragen, ob das zurück soll? Fände ich ja total albern.

    Nach einer Stunde war alles mitgenommen. Nur der Wäschekorb und die zum Set passenden Eierbecher blieben übrig.

    Das habe ich echt nicht verstanden.

    Das kann ich vielleicht aufklären :).

    Ich habe mal ein altes Kaffee- und Tafelservice incl. passende Eierbecher beim Sozialkaufhaus abgegeben. Ein paar Wochen später erzählte mir eine der Ehrenamtlichen, dass das Service nach kürzester Zeit von einer Flüchtlingsfamilie ausgesucht worden ist. Nur die Eierbecher wollten die nicht haben, denn sie wussten gar nicht, was das ist. In ihrem Herkunftsland sind Eierbecher unbekannt. Sie dachten daher, es handele sich dabei um Schnapsgläser, und weil sie als gläubige Muslime keinen Alkohol trinken, wollten sie so etwas nicht in der Wohnung haben. Die Helferin hat ihnen dann zwar den Zweck der Eierbecher erklärt, aber weil sie es nicht kannten, wollten sie damit auch nicht den begrenzten Platz in ihrer Unterkunft vollstellen.

    Eierbecher sind glaub ich in vielen Haushalten überhaupt nicht im Einsatz, oder wenn dann nur selten und gehen daher auch nicht so schnell kaputt. Oft sind diese alten Eierbecher auch zu klein für die riesigen Eier, die heutzutage verkauft werden.

    Würde es deinem Erstklässler denn helfen, wenn er jetzt nachträglich doch eine Ehrenurkunde ausgestellt bekäme, weil die Schule eine falsche Bewertungsskala hatte oder so?

    Ich verstehe, dass man Bewertungen gerne nachvollziehen möchte; aber vielleicht kann das Kind mit solchen Erfahrungen auch lernen, dass diese Bewertungen letztich nicht so wichtig sind. Es hat sicher sein Bestes gegeben, niemand wird sich jemals für seine Bundesjugendspieergebnisse aus der 1. Klasse interessieren.

    Meine beiden wirklich sehr sportlichen Kinder haben in der 1. Klasse auch "nur" Teilnahmeurkunden bekommen, andere Kinder haben da schon Sieger- und Ehrenurkunden bekommen. Ich fand gut, dass meine Kinder durch solche Aktionen auch gelernt haben, dass diese schulischen Bewertungen eh - naja - nicht so wirklich entscheidend sind, vor allem nicht in der 1. Klasse. Sie sollen einfach mitmachen, so gut sie können, das finde ich viel wichtiger.

    Ich finde auch die schulischen Bewertungen zum Ende der Grundschulzeit überbewertet; selbst wenn es keine Gymempfehlung wird, heißt das für mich niemals, dass das Kind nun nicht zurechtkommen wird, nicht seinen Weg machen wird. Und diese Bundejugendspielebewertungen - nunja. Ist immer ne große Sache für die Sportlehrer, aber dann hörts ja eigentlich auch schon auf.

    Hagendeel

    #superDein letzter Satz trifft es.

    Wieso auch als Elternteil da Nachforschungen anstellen wie die Bewertung genau läuft? Damit wird dem Kind doch eine Wichtigkeit vermittelt die die ganze Veranstaltung inklusive Urkunden gar nicht hat.


    Das Kind hat seine absoluten Zeiten und sonstigen Werte bekommen und diese könnt ihr wertschätzen. Die Urkunde kann demonstrativ ins Altpapier wandern.

    Nachtkerze


    Also in meiner Schulzeit war Sportunterricht tatsächlich leistungsorientierter, was aber meiner Meinung nach eher dazu geführt hat, dass das Fach den sportlichen Schülern Spass machte und den unsportlichen nicht.


    Bei meinem Kind ist es jetzt deutlich mehr auf Freude an der Bewegung ausgerichtet, für mich hört es sich so schöner an. Auch die Bundesjugendspiele werden anders ausgerichtet, so dass es ein tolles Event ist bei dem auch Spiele stattfinden. Bei uns früher war es einfach nur auf dem Sportplatz stehen und Leistungen abliefern. Ich war erstmal positiv überrascht als ich mitbekommen habe wie es heute läuft und habe den Eindruck, dass es so ein besseres Angebot für die bewegungsunfreudigeren Kinder ist.

    Und auch im Unterricht gibt es Bewegungsphasen, das hatten wir früher auch nicht.

    Nachtkerze


    Ganz genau, das ganze Herumkutschiere sorgt selbstverständlich für weniger Bewegung, selbst wenn das Ziel selbst dann ein Sporttermin ist.


    Mit dem Kindergarten weiß ich nicht, ihr seid ja in Frankreich, da ist das wohl sehr verschult. Hier ist Kindergarten sehr verspielt mit viel draußen-Aktivität. Sehe da nicht, dass das weniger bewegungsfreundlich wäre als zu meiner Kindheit, sogar eher mehr. Bei mir gabs noch Zwangs-Mittagsschlaf bis zum Schluss.

    Auch bei der Schule seh ich keine krasse Verschlechterung was Bewegung betrifft, auch eher Verbesserung zu meiner Kindheit. Das Problem liegt im Freizeitbereich, bzw. fängt es halt schon beim Schulweg an.

    Steckdosen gibt es natürlich.


    Abteil find ich eine gute Wahl, da es viel gemütlicher ist als im Großraum. Es kann natürlich noch eine 6. fremde Person drinsitzen. Falls aber nicht habt ihr da euren Privatbeteich zum langmachen und so. Die Zeit vergeht bestimmt ganz schnell.:)

    Wir haben auch schonmal Ohr und rektal-Werte verglichen uns sie waren 100% gleich. Daher haben wir unserem Kind auch jede weitere rektale Messung erspart, obwohl die Hebamme meinte das wäre viel genauer.

    Kann es sein, dass diese Info noch aus Zeiten stammt in denen die Ohr Thermometer noch nicht so ausgereift waren?

    Als mein jüngerer Bruder nicht mehr im Tripp Trapp sitzen wollte, saß mein Vater immer darauf. Laut ihm war es auch bequem. Ich fand allerdings die Sitzfläche immer zu klein.

    Es gibt ja ein großes und ein kleines Brett(standardmäßig für Baby kleines Brett zum Sitzen und großes für die Füße) und die kann man tauschen. Also dann das große als Sitzfläche nehmen und das kleine weglassen oder als Fußstütze nehmen. Gerade die Fußstütze find ich sehr bequem.

    Talpa


    Mir gehts gar nicht um einzelne oder mich, sondern um die Wahrnehmung von Fahrradfahrern als "selbst schuld" bei einem Unfall, sei es wegen fehlendem Helm, fehlender Warnweste oder wegen überhaupt Fahrradfahren. Das ist meiner Beaobachtung nach leider ziemlich verbreitet und würde jemandem im Auto eher nicht bei einem Unfall vorgeworfen. Denn Autofahren ist allgemein akzeptiert trotz der hohen Risiken. Fahrradfahren nur unter speziellen Vorkehrungen weil sonst selbst schuld. Finde ich aber nicht, wenn sich nicht so viele Leute sinnloserweise ins Auto setzen würden wäre Fahrradfahren nämlich auch extrem viel sicherer.


    Hätte z.B. Rattenkinds entfernte Bekannte sich ihre Verletzung im Auto auf der Autobahn zugezogen wäre es halt einfach Pech gewesen, der andere Autofahrer schuld oder so. So ist sie natürlich selbst schuld, egal wie es zu dem Unfall kam.

    Talpa


    Es wurde hier im Thema eine Helmpflicht gewünscht und es wurden Fahrradfahrer ohne Helm auf der Strasse gezählt. Das hört sich für mich so nach "diese unverantwortlichen Leute ohne Helm, also wirklich" an. Wenn das gar nicht so ist ist doch prima.

    Ich würd mir erstmal anhören, was dein Sohn dazu sagt. Hört sich echt gefährlich an, wenn so ein schweres Teil da runterfällt, kann mir kam vorstellen, dass das einfach so passieren kann.

    So ein altes Teil kriegt man wahrscheinlich umsonst fuer Selbstabholer, oder beim naechsten Sperrmuell.

    Hab ich auch grad gedacht.

    Wenn er selbst der Meinung ist, da was falsch gemacht zu haben würd ich mit ihm zusammen so einen alten Röhrenmonitor irgendwo von geschenkt organisieren.

    Talpa


    Ich hatte das noch geschrieben:

    Ich bin übrigens gar nicht gegen Fahrradhelme aber finde das schon alles überlegenswert was die wirklichen und gefühlten Gefahren so im Alltag sind.


    Mich stört es, wenn es so Aufreger-Mäßig als unverantwortlich hingestellt wird ohne Helm Fahrradzufahren. Wohingegen Autofahren(egal wie sinnvoll im Einzelfall) allgemein akzeptiert ist. Obwohl Verzicht auf Autofahren ganz klar vor schlimmen Unfällen schützen würde ist es kein Aufreger wenn die Leute sich ins Auto setzen. Ich seh da so eine Tendenz, Fahrradfahrern eher eine Mitschuld zu geben, die ich nicht gut finde.

    Stulle : Das hat aber für den Einzelnen keine Relevanz. Da muss ich mir selbst der Nächste sein. Wenn mein Kopf in irgendeiner Statistik auftaucht, die Anstoß dazu gibt, mehr für den Radverkehr zu tun, ist es für mich zu spät.


    Würdest Du Dir z.B. auch ohne Autogurt fahren, weil das vielleicht zu rücksichtsvollerem Verhalten andere Verkehrsteilnehmer führt?

    Gutes Stichwort, wieso ist das Risiko von Autofahrten allgemein akzeptiert? Trotz der wirklich schlimmen Unfälle? Wird igendein Autofahrer nach einem Unfall gefragt, wieso er nicht mit ÖPNV oder Bahn unterwegs war obwohl das doch viel sicherer wäre?


    Ich bin übrigens gar nicht gegen Fahrradhelme aber finde das schon alles überlegenswert was die wirklichen und gefühlten Gefahren so im Alltag sind.

    Ich sehe das auch kritisch, dass Fahrradfahrer sich immer überall total schützen sollen, Helm, Warnweste(auch umstritten) etc. um in einem Unfall besser wegzukommen anstatt die wirklichen Unfallursachen anzugehen. Z.B. vernünftige Verkehrsführung, Rücksichtsvolles Verhalten aller Verkehrsteilnehmer, Geschwindigkeitsbeschränkungen etc.