Beiträge von sendlingerin

    Ich empfinde Aussagen wie "Generation Internet hat keinen Plan [vom Dateienspeichern, Email, etc], als diskriminierend, Stichwort "Ageism", weil mMn diese Dinge im Alltag von Kindern und Jugendlichen keine/wenig Rolle spielen und man/frau die deswegen nicht als Voraussetzung annehmen kann/sollte, aber mindestens nicht darüber herziehen...

    Das mag sein, das Problem ist nur: wenn ich keine Ahnung habe, wie ich die Fotos auf meinem Handy in einer Ordnerstruktur lokal auf einem Rechner ablege und auch nicht weiß, wie ich ein Backup meines Handys auf dem PC speichere und wie ich ein Backup meines PCs mache, dann speichere ich alles in der ach so praktischen Cloud, und damit verliere ich erstens komplett die Kontrolle über alle meine Daten und - und das ist besonders paradox, weil die Generation Internet ja gleichzeitig auch die Generation F4F ist - das Cloud-Gespeichere erzeugt einen immensen Energieverbrauch. Das sind gigantische Serverfarmen, die gekühlt werden müssen, und die stehen da, wo Strom wenig kostet. Und der wird garantiert nicht klimaschonend erzeugt.

    In der. 10. hatten wir dann 5 Jungs zugeteilt bekommen, Grund wurde in Hühnerhaltungsvokabular erklärt, auch von den Lehrern. #rolleyes Die Jungs wurden bedauert und bevorzugt.

    ich war 10 jahre lang in einer klasse mit 8 mädchen und 24 jungs und das war überhaupt gar kein problem, es war im gegenteil eine tolle klasse.

    In meiner Klasse am neusprachlichen Gymnasium waren 5 Jungen und 23 Mädchen. Im Nachhinein tun mir die Jungs tatsächlich leid, aber nicht, weil sie unter uns Mädchen so gelitten hätten, sondern weil die so grundverschieden waren und keiner von ihnen auch nur einen Freund in der Klasse hatte. Einer war sehr attraktiv und daher einhelliger Schwarm von 23 Mädchen, das war vermutlich auch nicht so angenehm.
    Aber nett waren die alle, und es kam auch nie (!) ein blöder Machospruch von denen. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass sie irgendwie bevorzugt worden wären.

    Es gab tatsächlich wenig Genderkacke in dieser Klasse, und auch als wir mit unserer Rollifahrerin auf Klassenfahrt in Berlin waren, haben hauptsächlich wir Mädchen den Rolli die vielen U-Bahn-Treppen rauf- und runtergeschleppt. Auf die Idee, da unsere „starken Männer“ zu verdonnern, sind wir gar nicht gekommen.

    Ich finde auch, dass sich das in letzter Zeit ungünstig entwickelt. Schade.

    Wenn du das Risiko, einen Schaden zu erleiden, ermitteln möchtest (was bei den ungenauen verfügbaren Zahlen natürlich nicht wirklich gut geht), brauchst du aber nicht nur das Risiko, im Fall einer Erkrankung einen schweren/schädigenden Verlauf durchzumachen, sondern musst das multiplizieren mit der Wahrscheinlichkeit dafür, die Krankheit überhaupt zu bekommen. Und dann landest du in ganz anderen Dimensionen.

    Ja, nur beißt sich die Katze bei dieser Argumentation in den Schwanz, weil nämlich die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken, nur deshalb so gering ist, WEIL die Durchimpfungsrate so hoch ist.

    Man kann sich das alles noch so schön reden, letztlich profitieren die Impfverweigerer von denjenigen, die geimpft sind.

    Solange die Durchimpfungsraten hoch genug sind, ist das auch OK, muss jeder selber wissen. Ist das nicht der Fall, ist es zum Nachteil der Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können.

    Wohingegen die Leute aus der ehemaligen DDR ihre West-Erfahrungen aus den 80ern natürlich aus erster Hand haben #rolleyes


    Wenn es um das DDR-Schulsystem geht, reden wir von Erfahrungen, die über 30 Jahre her sind. Bei mir ist die Grundschulezeit sogar über 40 Jahre her. Das ist - egal wo - einfach kein Vergleich mehr zu heute. Damals war auch im Westen und auch in Großstädten die Zusammensetzung der Schulklassen erheblich homogener, kein Mensch kam auf die Idee, am Frontalunterricht zu zweifeln, und es wurde auch nicht alle 5 Jahre eine neue Sau durchs Dorf getrieben (G8, ach nein, G9; Lesen durch Schreiben, Schreiben durch Hören, oder doch Hören durch Lesen?). Aufs Gymnasium kamen die drei Klassenbesten, aus den anderen ist auch was geworden.

    Und ich persönlich habe kein einziges (!) Mal in meiner Schulzeit gehört, dass es was ganz besonderes Außergewöhnliches sei, dass ich als Mädchen gut in Mathe bin.

    sandra Ich versuche, ein Beispiel zu zaubern, aber ich schaffe das erst heute Abend. Und wahrscheinlich habe ich auch noch einen Denkfehler drin, sprich wir haben beide recht.

    Damit lohnt sich‘s dann am meisten, wenn die Einkommen sehr unterschiedlich sind und beide insgesamt nicht zu viel verdienen :)

    Heiraten lohnt sich steuerlich umso mehr, je größer die Einkommensunterschiede der Partner*innen sind. Versorgerehe ist steuerlich das Optimum #rolleyes


    Wenn man fast gleich viel verdient muss man zumindest wegen der Steuer wirklich nicht heiraten...

    Das stimmt nicht - es lohnt sich am meisten, wenn beide zusammen gut verdienen, aber nicht zu gut.

    Wie oben schon erklärt: die Einkommen werden addiert und dann für die Ermittlung des gemeinsamen Steuersatzes halbiert. Dieser Steuersatz wird dann aufs Gesamteinkommen angewendet.

    Ist das Einkommen so hoch, dass auch der Steuersatz fürs halbierte Einkommen sehr hoch ist, lohnt sich das Splitting nicht mehr.

    OT an melissa darf ich Dich zu der verlinkten Seite was fragen? Ich kenne die Zeiten unter z.B. Simple Past. Sie schreibt von Past Simple, hab ich noch nie gehört (was nichts heißt...). Warum ist das so?

    ich schrieb Das so, weil ich selber genau gar keine Ahnung habe, worum es geht!!!!

    Leslie Winkle ich glaube, mit „Sie schreibt von ...“ bist du gar nicht gemeint, sondern die Frau auf der von melissa verlinkten Seite.

    Wenn ich das so lese, bin ich mal wieder heilfroh, nicht in Bayern zu wohnen 🙈 64% für ne 4?😳

    Ja siehst du, und ich bin froh, dass wir hier in Bayern sind, wo es noch Realschulen gibt und die Grundschule mit dem katastrophalen Englischunterricht nur bis zur 4. Klasse geht, sodass man noch eine Chance hat, entstandene Lücken während der 5. Klasse aufzuholen. Ohne Probezeit.

    Das ist echt ein Phänomen - da werden vier Seiten lang die - total üblen - Zustände in Berlin diskutiert, und kaum schreibt jemand „Bayern“, antwortet sofort jemand, dass er total froh ist, da nicht zu wohnen #blink


    Fürs Protokoll: es ist ganz sicher nicht so, dass „hier“ 64 % (wovon eigentlich?) für eine 4 benötigt werden, das hängt vom Lehrer und vor allem vom Fach ab.

    ich las neulich eine studie, dass Eulen lernen können Lärchen du dein und dass das ganze weniger festgefahren ist als man dachte. Hier kann man lesen. https://www.birmingham.ac.uk/n…eing-and-performance.aspx

    Ich kann das nicht lernen.

    Mein 89-jähriger Vater übrigens auch nicht. Nachdem er 49 Jahre lang pünktlich um 7:15 Uhr im Büro war und (genau wie ich) mindestens dreimal die Woche Kopfschmerzen hatte, geht er, seit er in Pension ist, irgendwann zwischen 1 und 2 Uhr ins Bett und schläft bis 10 Uhr. Senile Bettflucht ist ein Fremdwort für ihn. Kopfschmerzen hat er seitdem genau gar keine mehr.

    Eigentlich schon sehr krass, wie sehr er da fast 50 Jahre seines Lebens gegen seinen Rhythmus leben musste.


    Für mich ist mein derzeitiger Rhythmus echt unerträglich genug. Ich bin im Urlaub ein völlig anderer Mensch. Und habe echt nicht vor, mich auf Lerche umzutrainieren.

    Kuekenmama Das ist ein kleines Dorf, und die letzten 12 Geburten waren halt Mädchen. So unwahrscheinlich ist das nicht; ich vermute mal, wenn man gezielt danach sucht, findet man auch irgendwo ein Dorf, wo 20 Jungs nacheinander geboren wurden.

    Bei der Recherche bin ich jetzt auf noch einen wunderschönen Satz gestoßen:


    „Bürgermeister ist zwar immer noch ein Mann, aber es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis die Frauen auch dieses Amt übernehmen.“


    Aber:


    „Dass man Jungs in dieser Nachwuchsbrigade vergeblich sucht, stört sie nicht. "Ohne Jungs ist es besser, denn die schreien immer so. Und alles, was sie anfangen, dauert sehr lange", sagt die neunjährige Jennifer Wieczorek.“


    Dann ist ja alles gut #rolleyes

    Ich schaue gerade Galileo und kriege mich gar nicht mehr ein. Es geht um ein kleines polnisches Dorf, in dem seit mehr als 10 Jahren nur Mädchen geboren werden.

    Bisher sind Sätze gefallen wie „sie suchen nach einer Lösung für das Problem“ und „die freiwillige Feuerwehr hat Nachwuchsprobleme“ (klar, da sind ja nur 24 Mädchen in der Nachwuchsbrigade).


    Aber „es gibt noch Hoffnung“.


    Na so ein Glück #stirn#haare#haare


    Äh, und jetzt behaupten sie gerade, dass in Polen im Durchschnitt auf 1 Mädchen 1,4 Jungen auf die Welt kommen. Sind wohl eher 1,04, aber so what #rolleyes

    Jetzt sind wir echt vom Thema weg, aber mich würde ja echt interessieren, wie sich der norddeutsche Oktoberfestveranstalter so einen Bayern-Stil denn vorstellt #freu


    Insbesondere wüsste ich gern, welche Musik da gespielt wird. Denn auf der echten Wiesn gibt‘s ab 17 Uhr in den Zelten nur noch grauenhafteste Stimmungsmusik, die mit Bayern genau gar nichts zu tun hat.

    Blasmusik gibt’s nur vorher oder in den Traditionszelten auf der Oidn Wiesn. Weshalb ich auch nur mittags oder eben auf die Oide Wiesn gehe zwecks Helene-Fischer-freier Zone :D


    Wie ist das dann auf den Klon-Veranstaltungen so?

    Der Film ist super, damit ist eigentlich schon alles gesagt und gezeigt #super


    „Überzogenes Trachtengebaren“ trifft den Nagel auf den Kopf, sehr sympathischer Mann, der Trachtenexperte.