Beiträge von sendlingerin

    Sehr differenziert ist meine Antwort jetzt nicht, aber: So groß können die Unterschiede nicht sein - eher im Gegenteil. Ich kenne mehrere Jugendliche, die ein paar Monate Schüleraustausch in den USA hinter sich haben. Sie fanden es alle toll. Sie haben alle viel fürs Leben gelernt und sicher profitiert. Aber in der High School haben sie rein gar nichts gelernt, was sie nicht schon längst konnten.


    Kann also sein, dass es in der Grundschule rasanter losgeht. Aber das relativiert sich offenbar später.

    "Bazi" kenne ich als rheinisches Synonym für "Bayer"(konkret kenne ich mehrere Kölner und Koblenzer, die das gerne verwenden), und zwar in überwiegend negativer Konnotation.


    Hier in München ist ein Bazi kein Depp, sondern eher ein Schlingel.


    Und Schluchtenscheißer hab ich noch nie gehört, was ist das denn für eine bescheuerte Bezeichnung?

    Wie früh so eine Behandlung sinnvoll ist, hängt davon ab, was überhaupt gemacht werden muss. Mein großer Sohn hat die lose Spange mit 12 Jahren bekommen, nachdem die letzten Milchzähne ausgefallen waren. Früher wäre es bei ihm auch nicht sinnvoll gewesen - in seinem Fall ging es hauptsächlich um einen stark verdrehten Schneidezahn, für den erst mal Platz geschaffen werden musste. Die lose Spange hat er etwas über ein Jahr getragen, anschließend ging's mit Invisalign weiter, und in wenigen Monaten ist die Behandlung abgeschlossen.


    Der Kleine hat die lose Spange schon mit 8 Jahren bekommen. Bei ihm hatten die bleibenden Eckzähne nicht einen Millimeter Platz zwischen den anderen Zähnen. Die lose Spange (die er mittlerweile seit 2 Jahren trägt) war ausschließlich dazu da, den Kiefer zu weiten; das hat auch tadellos funktioniert. Er wird die lose Spange vermutlich bald los sein, dann warten wir erst mal ab, bis auch bei ihm die letzten Backenzähne weichen. Momentan sieht's aber recht gut aus; es kann gut sein, dass er gar keine feste Spange brauchen wird - die er aber mit Sicherheit gebraucht hätte, wenn die Eckzähne sich zwischen den anderen hätten durchzwängen müssen.


    Insofern stimme ich cashew zu: eine vernünftige KFO wird Euch hoffentlich gut beraten - wir hatten da offensichtlich Glück.

    Danke für diesen Thread - ich finde nämlich auch, dass das extrem komisch klingt, und ich hab sogar vor einiger Zeit mal gegoogelt, ob es diesen Begriff im Deutschen überhaupt gibt. Ergebnis: ja, aber nur im Zusammenhang mit Datenträgern. Man kann also ein Tonband oder eine Festplatte bespielen, eine Puppe eher nicht.


    Also nix gehobene Mittelschicht - einfach nur eine merkwürdige Wortkreation, vielleicht, um sich das Wörtchen "mit" zu sparen.

    Zitat von »sendlingerin«



    fraglich ist allerdings, ob das geht (bei uns - auch öffentlicher Dienst - muss das Teilzeitmodell jede Woche gleich aussehen).


    #hammer T'schuldigung, das kann ich mir nicht verkneifen... Wie doof ist das denn?! Echt, so kann das ja gar nicht funktionieren...


    Das versteh ich jetzt nicht - das funktioniert ganz wunderbar; vielleicht hab ich mich aber auch missverständlich ausgedrückt: ich bin z.B. jede Woche montags, dienstags, mittwochs und freitags da, Donnerstag ist frei. Die Uhrzeit der Anwesenheit ist dabei im Prinzip egal; ich könnte also z.B. von 6 - 12 Uhr, von 10 - 16 Uhr oder auch von 8 - 12 und dann wieder von 14 - 16 Uhr da sein (und natürlich auch mal länger oder kürzer). Aber eben an den vier festgelegten Tagen.


    Ich kann durchaus auch mal tauschen, z.B. wenn donnerstags eine wichtige Besprechung oder eine Dienstreise stattfindet; das muss ich halt beantragen, ist aber eine reine Formsache.


    In unserer Behörde gibt es ca. 500 MitarbeiterInnen und über 100 (!) verschiedene individuelle Teilzeitmodelle (mit und ohne Telearbeit).


    Das einzige, was tatsächlich nicht möglich wäre, ist ein Modell, bei dem ich in der einen Woche nur zwei Tage, in der anderen Woche aber drei Tage da bin. Das finde ich nun aber wirklich nicht kleinkariert oder sonstwas; es wäre ja z.B. problemlos möglich, jede Woche drei Tage zu arbeiten, und davon alle vierzehn Tage einen Tag mit Telearbeit zu Hause zu verbringen.


    Oder hast Du was anderes gemeint? #gruebel


    Ich bin nämlich sehr glücklich mit meinem Arbeitgeber; ich kenne kaum jemanden, der nach 9 Jahren Eltern- und Familienzeit denselben anspruchsvollen Job wie vorher wieder bekommen hat - und der sich mit einer weiteren Teilzeitkraft eine Führungsposition teilen kann (was übrigens super funktioniert).

    Ich finde es sinnvoller jeden Tag ein Teil des Prozesses zu sein.
    Vorteil ist auch, das man/frau dann mehr Anspruch auf entsprechende Urlaubstage hat.
    Ohne Hort auskommen können, wäre für mich auch ein fetter Pluspunkt!!!


    Das mit den Urlaubstagen ist aber ein Trugschluss, vor allem dann, wenn man keinen Hortplatz und damit auch keine Ferienbetreuung hat.


    Erst mal hat man ja auch mit den anteilig gekürzten Urlaubstagen trotzdem genausoviele ganze Wochen frei wie jemand, der jeden Tag arbeitet. Sprich: habe ich 30 Tage Urlaub bei 5 Arbeitstagen, könnte ich 6 Wochen am Stück Urlaub nehmen. Mit 24 Tagen Urlaub bei 4 Arbeitstagen oder 18 Tagen Urlaub bei 3 Arbeitstagen geht das aber genauso. Hier entsteht also urlaubsmäßig kein Nachteil.


    Aber bei der Ferienbetreuung ist 5 Tage arbeiten die erheblich schlechtere Wahl, und zwar aus folgenden Gründen: Gesetzt den Fall, man teilt sich die Betreuung der Kinder in den Ferien mit seinem Partner. Weiter rechnen wir mal mit maximal 13 Wochen Ferien pro Jahr, in denen jeden Tag die Kinderbetreuung gesichert sein muss (es sind zwar 14 Wochen Ferien, aber viele Feiertage liegen in den Schulferien, und da haben ja eh alle frei):


    Arbeiten beide Partner 5 Tage die Woche, dann müssen 13 x 5 = 65 Ferientage Betreuung "abgedeckt" sein. Geht mit 30 Tagen Urlaub pro Partner gar nicht, gemeinsamer Urlaub schon gar nicht.


    Arbeitet aber einer der beiden Partner nur 4 Tage, dann sind nur noch 13 x 4 = 52 Tage abzudecken. Jetzt wird's schon besser: mit 30 + 24 Tagen Urlaub kommt man da gut hin.


    Und bei 3 Tagen pro Woche geht dann auch ein gemeinsamer zweiwöchiger Urlaub: 13 x 3 = 39 Tage abzudecken, insgesamt 30 + 18 Tage Urlaub.


    Bei der von siggeroo vorgeschlagenen Lösung sieht's noch besser aus, fraglich ist allerdings, ob das geht (bei uns - auch öffentlicher Dienst - muss das Teilzeitmodell jede Woche gleich aussehen).


    Wenn das möglich ist, würde ich 3 oder 2,5 Tage die Woche arbeiten und versuchen, zusätzlich noch Überstunden anzusammeln, um auch mal spontan einen Tag frei nehmen zu können.


    Du kannst ja mal einen Kalender von 2013 nehmen und das durchspielen. Ich arbeite 4 Tage die Woche und bin furchtbar froh um meinen freien Tag; wir kommen mit der Ferienbetreuung gerade mal so hin ...

    Bei uns hilft bei Durchfall immer sehr gut Diarrhoesan, das ist ein pflanzliches Mittel aus Kamille und Apfelpektin. Das ist ein Saft, den man (in geringerer Dosierung) bereits Säuglingen geben darf. Aber frag bitte den Arzt, ob es da unerwünschte Wechselwirkungen mit dem Amoxicillin geben kann - sicher ist sicher.


    Gute Besserung!

    Ich plädiere auch für den Nisska-Kamm; Kostenpunkt etwa 10 Euro, den kann man in derApotheke bestellen. Wir hatten mehrere Kämme, die allesamt durch die Nissen einfach durchgerutscht sind. Der Nisska-Kamm war der einzige, der wirklich funktioniert hat.

    Das hat mein Kleiner auch schon versucht - erfolglos :D


    Ungerecht wäre es, wenn Dein Sohn jetzt schon mehr bekäme. Rechne ihm doch mal vor, wieviel jeder von den beiden insgesamt bis zum 10. Geburtstag bekommt; einmal nach seiner und einmal nach Deiner Logik. Das müsste ca. 120 Euro Unterschied ausmachen - und das wäre dann wirklich ungerecht.


    Bin ja gespannt, wie das ausgeht. Ich bin eisern geblieben ...

    Hier sieht das so aus:


    5. Klasse Schullandheim (5 Tage)
    6. und 7. Klasse Skilager (jeweils 6 Tage)


    und dann erst mal Pause (ich vermute, sie lassen die Hochphase der Pubertät lieber mal aus)


    10. Klasse Schüleraustausch Frankreich/Griechenland/Italien - allerdings fahren da meistens nicht alle mit; Dauer eine Woche)


    und soweit ich das bisher überblicke, war's das dann auch schon, es sei denn, man fährt im Rahmen des P- oder W-Seminars nochmal weg.


    Fast genauso kenne ich das übrigens auch aus meiner eigenen Schulzeit - da waren wir allerdings nur einmal im Skilager und dafür in der 11. Klasse in Berlin.

    Dann lag es aber doch am Lehrer ;)


    Nur weil die Mehrheit fürs Wiederholen war, hätte er ja nicht das komplette Schuljahr nur das tun müssen. Er hätte die Schulstunden z.B. entsprechend des Abstimmungsergebnisses aufteilen können. Dann hätten die "Nicht-Wiederholer" wenigstens auch was vom Unterricht gehabt.


    Und ich bleibe dabei: mit dem Zentralabitur hat das nichts zu tun; klingt so, als wäre das bei einem nicht zentralen Abi genauso gelaufen.

    Ich muss mir jetzt noch mal selber antworten und mich entschuldigen - ich hab den Thread nämlich nochmal gaanz laangsaam gelesen (sollte ich nächstes Mal vielleicht schon vorher tun). Und die meisten von Euch, die die Ungleichung nicht lösen könnten, scheinen ja durchaus Interesse daran zu haben, das zu verstehen und vielleicht sogar jetzt noch zu lernen.


    Also voriges Posting nochmal, explizit an die vermeintlich mathematisch Unbegabten, aber positiv formuliert: schaut immer wieder mal, was Eure Kinder in Mathe so machen, interessiert Euch dafür und lasst Euch (z.B. hier) erklären, wie's geht. So wie Klettermax das getan hat. Es kann nämlich echt Spaß machen, wenn plötzlich der Knoten platzt und man was Neues kann. Mir geht's z.B. gerade in Latein so.

    Unser Mathelehrer hingegen war viel zu schnell, so dass wir schon am Ende der 11. Klasse völlig durch waren mit dem Abiturstoff. Dann saßen wir (auch auf Wunsch der Schüler) die gesamte 12. Klasse da und haben geübt.
    Das ist doch Quatsch.


    Naja, das hat aber doch nichts mit dem Zentralabitur zu tun; da war der Lehrer einfach einfallslos. Es gibt so viel Interessantes, das er Euch in der 12. Klasse hätte vermitteln können - und zusätzlich noch fürs Abitur wiederholen. Dann hättet Ihr die Chance gehabt, mal wirklich nicht für die Prüfung, sondern "fürs Leben" bzw. einfach fürs Vergnügen und für die Freude an der Mathmatik zu lernen, und außerdem ein super Mathe-Abi hinzulegen.

    Dane schrieb:

    Aber das > Zeichen sagt doch per Definition dass es mehr als eine Lösung gibt.


    Ganz genau; und gleich die ersten drei Antworten auf die Ausgangsfrage waren ja auch korrekt. Aber:



    bei Ungleichungen muss man schon ein bisschen mehr aufpassen als bei Gleichungen. Hier funktioniert das nur, weil mit keiner negativen Zahl multipliziert oder dividiert wird. Ist das der Fall, dreht sich das Ungleichheitszeichen nämlich um (sprich aus größer wird kleiner und umgekehrt).


    Und ich mache mich hier jetzt sicher enorm unbeliebt, aber ich bin schon ein bisschen erschüttert, wie viele hier diese Aufgabe nicht lösen könnten - so richtig schwierig ist die nämlich nicht. Und wofür man's braucht? Auf jeden Fall, um dem eigenen Kind wenigstens bis zur achten Klasse ein bisschen in Mathe helfen zu können und ihm nicht zu vermitteln, dass das eh kein Mensch kapieren kann, und dass Mathe aber auch total unwichtig ist und dass das eh kein Mensch mehr später braucht.


    Das klingt jetzt ganz schön zickig, ich weiß. Aber Mathe ist so wichtig und kann auch so schön sein - und trotzdem ist es so schick, damit zu kokettieren, dass man das nicht kann. Und das finde ich so schade.

    Ich habe 1987 in Bayern Abitur gemacht (also Zentralabitur) und kann mich ehrlich gesagt nur noch an sehr wenig erinnern. Was aber definitiv gut war: gerade in Mathe, einem meiner LK-Fächer, konnte man sich mit Hilfe der alten Abituraufgaben wunderbar vorbereiten; es war sehr gut absehbar, was einen erwartet. Im Prinzip wird das vermutlich für alle naturwissenschaftlichen Fächer so sein.

    OK, überzeugt - wäre ich Lehrerin, würde ich das wahrscheinlich genauso sehen wie Ihr. Wie oben schon geschrieben, wäre ich auch als Erzieherin bereit, da mitzuziehen.


    Für jemanden, der das aus seiner eigenen Schulzeit nicht kennt, klingt es aber tatsächlich höchst seltsam und geht auch SEHR schwer über die Lippen. Scheint aber wie so oft eine regionale Angelegenheit zu sein, oder gibt es hier auch jemanden aus Bayern, der das 1974 so gelernt hat?