Beiträge von doanka

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    Wir waren 5 Wochen vor der Englandfahrt (erst da war es sicher, dass sie stattfinden kann) bei uns in der Ortsverwaltung. Da kann man zu den Öffnungszeiten jederzeit hin und alles an Bürokratie erledigen. Wartezeit max eine Person vor dir. Dort den Reisepass beantragt. Es hiess er dauert 4 Wochen und auf den Tag genau kam nach 4 Wochen die SMS, dass wir ihn holen können.


    Ach sehe gerade, es geht um den Perso- sorry. Meiner hat letztes Jahr 2 Wochen gedauert. Wenns dringlich ist, kannst du ihr auch einen vorübergehenden (ich mein, der gilt 2 oder 3 Monate) ausstellen lassen. Das hab ich mal wegen einer Bankgeschichte gemacht. Da bin ich hin und direkt mit dem Ding wieder raus.


    Ich weiß es aber sehr zu schätzen, wie schnell und hilfsbereit und immer freundlich wir von unsrer Berwaltung versorgt werden. Schon in der nächsten Großstadt läuft es ganz anders.

    In der Grundschule hat der Wandertag maximal die Rückfahrt mit dem Bus gekostet- also um die 3 E. Oft (oder vielleicht sogar Immer?) wurde das Thema aber auch mit Fahrtdiensten von Eltern gelöst.

    Die letzten Wnadertage meiner Kinder (klasse 7 und 9) haben einmal nichts gekostet (für die Kinder ohne Monatsticket 2x einfacht fahrt geschätzt 2x2,30) und einmal das Mittagessen in der Hütte, zu der sie gelaufen sind (Pfannkuchen für ich glaube 7 oder 8E) plus für die Kinder ohne Monatskarte die fahrt, das war etwas mehr, weil weiter weg, geschätzt 7 oder 8E.

    Letztes Jahr wollte die Klasse meiner Großen in dern Kletterpark, das hätte um die 15 E gekostet, ist aber wegen Klasse in Quarantäne ausgefallen.

    Die großen wandern dieses Jahr wieder (nur), finden das aber toll, suchen sich ihre route selbst raus etc. Hier in der Umgebung gibt es aber auch tolle Routen. Die Kleinen diskutieren wohl Bowling oder Flussbettwanderung- bowlen würde natürlich was kosten, das andere nur die Fahrt.

    Also ja, ich finde euren Preis total unangemessen. Selbst die Tagesfahrt nach Strasbourg war hier deutlich günstiger- ich glaube 15,-. Gut, dass war ohne Eintritte.


    Und eine Frage in die Runde: ich habe aus der Apotheke die Oil Control von Eu.cerin. Die hinterlässt gar keinen Film und ist echt super, weil sie komplett einzieht, aber auch teuer.


    Kennt jemand etwas vergleichbares?

    Ich befürchte, die vergleichbaren (ISDIN Fusion Water, Daylong Face Gelfluid, Avene Solaire anti-age dry touch) sind preislich nicht günstiger.

    Woher bekomme ich den eine gute Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von über 50 fürs Gesicht? Im Wasser haben wir oft Probleme mit der Nase und den Wangen. Habt ihr da Erfahrungen? Ein Hut ist mit dem Tauchen der Kinder keine richtige Alternative. Ich möchte nicht irgendwas bei Amazon bestellen, wo ich nicht weiß ob der angegebene Faktor überhaupt stimmt.

    ISDI Eryfotona und Daylong actinica sind beide LSF 100. Darf in der EU aber schon länger nicht mehr so genannt werden.

    Der Unterschied zu 50 ist auch nicht sehr gross. Ich empfehle beides nur Patienten mit bestehenden Krebsvorstufen.

    Davon abgesehen haben ISDIN und Daylong sehr sehr gute Präparate (ISDIN Fusion Water zb oder das Daylong 50 als Creme-Gel).

    Ich kenne beruflich einige Männer, die jahrzehntelang zur See gefahren sind und jetzt im Alter zwischen 70 und 90 Jahren andauernd unters Messer muessen (Kopf, Hals, Schultern, Arme, Oberkörper), regelmaessig Hautkrebs.

    Ich habe heute morgen allein 6 PEs gemacht, wovon ich bei 5 die Hand dafür ins Feuer lege, dass es ein Basaliom ist. Und habe 3 Basaliome/Spinaliome nachoperiert. Das ist 1/3 bis 1/4 meiner Patienten heute früh gewesen. Alles Hauttumore. Und Haut bietet ja noch Ekzeme, Allergien, Nagelprobleme, Haarproblem, Screening etc. Aber der Anteil an Tumoren (davon zum Glück 90% heller Hautkrebs) nimmt seit ich arbeite (ca 2o Jahre) beständig und massiv zu.

    Aber so weit muss man doch gar nicht zurückgehen, unsere Großeltern-Generation hat wohl keine Sonnencreme genutzt und da sind die meisten ja auch nicht mit 40 gestorben oder hatten alle Hautkrebs. Ich denke, dass die Zunahme der Fälle wohl mit dem Trend des exzessiven Sonnenbadens zusammenhängt und so wie die Leute sich früher verhalten haben (eher im D Schatten, lange Kleidung und Kopfbedeckung, aber auch nicht die Sonne komplett meiden) die Sonnenstrahlung auch ohne Sonnencreme eher kein Problem ist. doanka hatte ja auch geschrieben, Sonnenschutz ist viel mehr als nur Creme.

    Ein großer Faktor ist sicher das veränderte Freizeitverhalten. Genau so wichtig wenn nicht noch deutlich wichtiger ist die stark gestiegene Lebenserwartung. Mit 40 hat noch fast niemand hellen Hautkrebs. Das fängt mit 60 an und boomt dann bei 70 aufwärts. Das haben bei uns vor 100 Jahren schon viel weniger Menschen erlebt als heute. Und ich gehe stark davon aus, dass auch früher ältere Menschen damit Probleme hatten. Wurde im Zweifelsfall halt weder diagnostiziert noch behandelt. Daran stirbt man in den meisten Fällen auch nicht (zumindest nicht die ersten 10 Jahre)- also dass das früher keine (häufige) Todesursache war, erklärt sich allein dadruch.

    doanka ich verstehe deinen Standpunkt, mich erstaunt wie gesagt die Aussage, dass UV-Strahlung generell(?) Erbgut schädigt, da das ja für den medizinischen Laien eher erschreckend klingt. Vielleicht ist es das ja gar nicht, sondern ganz normal und der Körper repariert es wieder, kann jedoch trotzdem längerfristig zu Schäden kommen und damit auch zu Krebs?

    Das war schon vor 25 Jahren Inhalt im Biologie - Unterricht!

    Die Zelle hat natürlich Reparatur-Mechanismen - auch das war bereits vor 25 Jahren bekannt. D.h. natürlich macht nicht jeder Schaden gleich Krebs.

    Aber die nicht reparierten oder nicht reparablen Schäden sammeln sich über die Jahre.

    kontextfrei hat es super erklärt- danke dafür!

    Esther ich hab keine Quelle parat und auch keine Zeit, da was zu suchen. Das ist Standardwissen im medizinischen (dermatologischen) Bereich.

    Es gibt als weiteren (bekannten) Faktor natürlich noch die genetische Veranlagung, bei hellem Hautkrebs spielt der Hauttyp noch eine große Rolle. Das Kann man halt nicht beeinflussen.

    Das Beispiel deiner Eltern ist da überhaupt kein Widerspruch.

    Leider nimmt aufgrund der höheren Lebenserwartung auch bei Menschen mit sonnenrobusterem Hauttyp wie bei deinem Vater der helle Hauttyp massiv- sie bekommen in nur später und damit dann oft auch an weniger Stellen.


    Ich geb übrigens nur Wissen weiter- was der andere damit macht, ist sein Ding.

    Sonnenschutz ist nicht gleichbedeutend mit Sonnencreme (weil ich das bei einigen so raushöre).

    Der wichtigste Sonnenschutz ist der vernünftige Umgang mit der Sonne! Dazu gehört zB im Sommer ca Mai -September von 11-15 oder besser 16 Uhr die Sonne zu meiden, ab einem UV Index von 8 am besten in geschlossenen Räumen. Man sollte auch wissen, dass man im Schatten 40-70% der UV Strahlung (im Vergleich zum Nichtschatten) abbekommt, dh Schatten ist kein ausreichender Schutz.

    Nach dem vernünftigen Umgang kommt der textile Sonnenschutz, also Bekleidung und Hut.

    Und ganz zuletzt die Sonnencreme.

    Übrigens gibt es kein „gesundes“ Vorbräunen. Die UV Strahlung, die es dazu benötigt, setzt ja wieder Schäden am Erbgut der Haut. Und der Schutzeffekt ist vernachlässigbar ( ca LSF 4-8).

    Naja, meine Kinder sind ganzjährig sehr viel draußen. Daher bräunen sie mit den Monaten mit, ohne Sonnenbrand, und ich creme sie nur an den Tagen mit wirklich extremem Wetter ein oder an den ersten Tagen mit T shirt.

    Leider ist es ein Irrtum, dass kein Sonnebrand= kein Hautkrebsrisiko bedeutet. Es geht um die Summe der Belastung. Man brauch keinen einzigen Sonnenbrand gehabt zu haben, um hellen Hautkrebs zu bekommen.

    Sonnenschutz ist als Hautkrebsprophylaxe von März/April bis Ende September immer sinnvoll. Die Gesamtmenge an UV-Belastung im Verhältnis zum Hauttyp führt zum entsprechenden Hautkrebsrisiko. Wenn dadurch ein Vitamin D Mangel auftritt (bei Verdacht Blutkontrolle) rate ich immer zur Substitution und weiterem Sonnenschutz. Ansonsten hat man halt uU einige Jahrzehnte später das Problem (vor dem 5.Lebenjahrzehnt gibt es praktisch keinen hellen Hautkrebst, danach steigt das Risiko mit zunehmenden Alter halt ständig weiter an, v.a. wenn die Haut weiter UV-Strahlung ausgesetzt ist.

    Wegen der Kreislaufprobleme, die ich mit meinem eh niedrigen Blutdruck auch schnell habe, hilft mir und auch meinen Mädels Cola mamimo und CeraD . Wir verdünnen es sogar mit Wasser ( wir mögen Cola geschmacklich gar nicht :wacko:), aber die Kombi Coffein plus Zucker tut uns allen echt gut. Währen Kaffee bei der Hitze gar nicht gut ist und tut (also bei mir).

    Ansonsten Hut ab CeraD , dass du sogar noch körperlich arbeitest.

    Wir sind mittlerweile übrigens bei über 35 Grad🥵

    doanka

    Da es selbst bei uns seit gestern sehr heiß ist, ist alles tiefer gelegene für mich unvorstellbare Wüste. Ich will gar nicht an Karlsruhe z.B. denken...

    Ich war am Freitag sogar noch mit dem Fahrrad bei einer Freundin hier auf dem Dorf. Das ging total gut, ein bisschen Wind und in der Höhe, ganz angenehm. Da saßen wir dann den ganzen Nachmittag unter drei großen Eschen im Schatten. Perfekt.

    Ja, genau- unvorstellbar.

    Selbst die Kleinstadt 200m tiefer hat meist 2-4 Grad mehr, in Ka sind es innerstädtisch oft 6-8 Grad Unterschied.

    Wir haben vor den Kindern einige Jahre in Ka gelebt und ich fand damals die Sommer schon schlimm. Ich kannte das nicht, da ich aus einer rauheren kühleren Gegend komme.

    Jetzt würd ich da wirklich wirklich leiden.

    Viele Grüße in die Höhenlage 🙋‍♀️

    Es ist 7.30 um hat bereits 26 Grad. Fenster zum Lüften hab ich auf und direkt wieder zu gemacht- es ist, als ob jemand reinföhnt #kreischen

    Ich hoffe so, dass es nächste Nacht besser abkühlt. Und kann mir kaum vorstellen, wie unerträglich es unten in der Großstadt ist- wir sind im Dorf mit viel Wald aussenrum und 200m höher.


    Einfach nur 🥵🥵🥵

    Mir ist schon heiß, wenn ich dran denke ..

    Hitzewelle

    Wir planen schon, unser Wochenende im Keller zu verbringen. Bei uns wird es bestimmt weit über 30 Grad geben, Sommer im SÜdwesten eben #contra

    Ich hoffe jedenfalls sehr sehr sehr, dass es am Montag wieder erträglich wird- die Schule geht dann wieder los und die meiner Kinder ist ein Glaskasten und ab 25 grad Aussentemperatur schon furchtbar. Und ich sitze dann im überhitzten Altbau mit FFP2 ... #heul

    etwas buchen überfordert mich gerade (keine Sprachkenntnisse, keine Kreditkarte),

    Als ich vor 2 Jahren mit meiner SChwester mehrere Tage in Burgund war, hat sie die alle Buchungen per booking.com ohne jegliche französische Sprachkentnisse gemacht. Das waren lauter kleine bis Mini-Pensionen, sehr angenehm gelegen und mit sehr sehr freundlichen Gastgebern. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob sie per Kreditkarte gezahlt hat, meine aber, dass das bei booking com durchaus auch per debit Karte möglich ist. Die Tortur des Durchfahrens klingt jedenfalls nicht gut und finde ich auch gefährlich.


    Salamander war schneller als ich :)

    Also ich fände die Strecke durch Frankreich sehr sehr reizvoll. Ich würde auf jeden FAll als ersten Zwischenstopp Strassburg einplanen und dann zb bis Besancon fahren und dort übernachten. Dijon ist halt nochmla eine Ecke weiter. Das Burgund ist wunderschön. Und ja, nach Cluny würde ich auch fahren, wenn ihr in der Ecke seid.

    Dann weiter in den Süden könnt ihr euch überlegen, wenn ihr noch eine Zwischenübernachtung machen wollt, etwas in die Cevennen reinzufahren- das ist traumhaft dort. Wir waren dort vor Jahren mal mit einem Esel wandern- war einer unserer schönsten Urlaube. Aber eben total abgelegen und ein Gegurke dorthin. Florac ist eine Art "Hauptdorf" dort mit tollem Markt. Da ihr dann schon realtiv weit seid, könnten ihr am nächsten Tag noch ne kleine Runde wandern, bevor es zum Endziel weitergeht.

    Ich beneide euch schon um die Anreise und wünsche euch eine tolle Strecke.


    Achja, falls ihr im Umland von Lyon übernachten wollt: wir haben damal in Vienne (südlich von Lyon) übernachtet. Ein kleines aber sehr hübsches Städtchen mit sehr südlichem Flair.