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Rezept (Mascha Kaléko, aus: Die paar leuchtenden Jahre)
Jage die Ängste fort Und die Angst vor den Ängsten. Für die paar Jahre Wird wohl alles noch reichen. Das Brot im Kasten Und der Anzug im Schrank.
Sage nicht mein. Es ist dir alles geliehen. Lebe auf Zeit und sieh, Wie wenig du brauchst. Richte dich ein. Und halte den Koffer bereit.
Es ist wahr, was sie sagen: Was kommen muß, kommt. Geh dem Leid nicht entgegen. Und ist es da, Sieh ihm still ins Gesicht. Es ist vergänglich wie Glück.
Erwarte nichts. Und hüte besorgt dein Geheimnis. Auch der Bruder verrät, Geht es um dich oder ihn. Den eignen Schatten nimm Zum Weggefährten.
Feg deine Stube wohl. Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn. Flicke heiter den Zaun Und auch die Glocke am Tor. Die Wunde in dir halte wach Unter dem Dach im Einstweilen.
Zerreiß deine Pläne. Sei klug Und halte dich an Wunder. Sie sind lang schon verzeichnet Im grossen Plan. Jage die Ängste fort Und die Angst vor den Ängsten.
Wir sitzen frustriert am Bahnhof, wollten 4 Tage nach Berlin, jetzt fällt der Zug aus. Alle weiteren (außer spätabends) sind in der 2. Klasse ausgebucht. Dürfen wir dann in die 1.?
Ohne Reservierung zu fahren, kommt nicht in Frage, Kind war krank und ist noch nicht ganz fit. Die Fahrt ist 6h.
Von daher steig ich nur in einen Zug mit Reservierung.
In diesem Zusammenhang habe ich mal eine ganz praktische Frage: Wie kommt frau denn in einem solchen Fall an eine Krankschreibung / AU-Bescheinigung?
Hier ist ein volljähriges Kind im FSJ. Der Träger (nicht die Einsatzstelle!) verlangt an Seminartagen eine Krankschreibung ab dem 1. Tag. Bislang war sie nur beim Kinderarzt. Darf der echt keine Krankschreibung ausstellen weil Patientin volljährig?
Diese FSJ Regelung gibts hier auch. Und finde ich echt daneben. Ob der KiA nicht krankschreiben darf, das weiß ich nicht. Ich kenne Menschen ohne Hausarzt, die sich für eine AU bei einem Online Doc einen Termin gemacht haben und so an die AU kamen. Allerdings ist das mW keine Kassenleistung gewesen. Ob es die auch mit Zulassung gibt, müsstest du mal recherchieren.
Ich drücke die Daumen, dass ihr das gar nicht braucht.
Ich denke mal schon, dass sie das tatsächlich tun, da weniger gearbeitet werden muss für mehr Geld bzw zu geringe Vergütung durch Kkassenpatienten ausgeglichen wird mit Privatpatienten.
Es gibt für Kassenpatienten ein Regelleistungsvolumen. Wenn das „voll“ ist, dann bekomme ich für weitere Kassenpatienten die Quartalspauschale nur noch „abgestaffelt“- meist irgendwas zwischen 20 und 60% der Pauschale. Wieviel das ist, erfährt man ca 9 Monate nach Leistungserbringung. Für uns heisst das ganz klar, dass wir- da wir mit unseren Bestandspatienten dieses RLV erfüllen- keine neuen Patienten so behandeln können, dass sich das auch nur annähernd wirtschaftlich lohnt. Ich kommuniziere das offen an alle Patienten, die gerne (verständlicherweise) ihre Freunde oder Angehörige mitbringen wollen. Die allermeisten kennen diese Einschränkung nicht, sind fast geschockt und haben größtes Verständnis dafür, dass wir Aufnahmestopp haben.
Ich kenne diese Einschränkungen und wenn du das offen kommunizierst, dann ist das etwas anderes.
Zu schreiben, dass man keine Patienten aufnehmen kann, weil die Arbeitsbelastung so hoch ist und man kurz vor dem Burnout steht und dann aber Privatpatienten selbstverständlich neu aufnehmen kann ist eben etwas anderes.
Nö, ich muss mich doch für meine auch betriebswirtschaftlich orientierten Entscheidungen nicht rechtfertigen. Am Telefon erklären unsre MFAs das auch nicht- viel zu aufwändig. Und wenn ich in ein paar Jahren mehr Zeit/ Kapazität habe (weil Kinder aus dem Haus und ich dann auch mehr Geld brauche für ihr Studium), dann werde ich sicher nicht in erster Linie die Kassensprechstundenzeiten erhöhen (meinen Versorgungsauftrag erfülle ich eh mehr als großzügig), denn das würde eben bedeuten, für 5 oder 10 E pro Quartal und Patient zu arbeiten. Das will ich nicht, weil sich das nicht rechnet. Und meine Praxis muss sich und mich eben finanzieren.
Naja wenn die Praxis aber mit den Bestandspatienten mehr als ausgelastet ist. Was soll man tun? Solange alles dran nehmen bis alle burnout haben?
Nein natürlich nicht. Privatpatienten scheinen aber gut vor Burnout usw. zu schützen.
Ich denke mal schon, dass sie das tatsächlich tun, da weniger gearbeitet werden muss für mehr Geld bzw zu geringe Vergütung durch Kkassenpatienten ausgeglichen wird mit Privatpatienten.
Es gibt für Kassenpatienten ein Regelleistungsvolumen. Wenn das „voll“ ist, dann bekomme ich für weitere Kassenpatienten die Quartalspauschale nur noch „abgestaffelt“- meist irgendwas zwischen 20 und 60% der Pauschale. Wieviel das ist, erfährt man ca 9 Monate nach Leistungserbringung. Für uns heisst das ganz klar, dass wir- da wir mit unseren Bestandspatienten dieses RLV erfüllen- keine neuen Patienten so behandeln können, dass sich das auch nur annähernd wirtschaftlich lohnt. Ich kommuniziere das offen an alle Patienten, die gerne (verständlicherweise) ihre Freunde oder Angehörige mitbringen wollen. Die allermeisten kennen diese Einschränkung nicht, sind fast geschockt und haben größtes Verständnis dafür, dass wir Aufnahmestopp haben.
meine Tochter braucht ihr GK Buch für Hausaufgaben, hat es aber in der Schule, weil sie Donnerstag und Freitag krank war. Sie würde das gerne heute noch erledigen, weil sie morgen zu ihrem Vater geht. Die angeschriebenen aus ihrem Kurs reagieren bisher nicht.
cashew du bist ja so süß , dass du dich daran erinnerst! Ich freu mich total darüber und auch, dass alles gut abgeheilt ist bei dir oder wen auch immer es betraf!
Wenn die Kopfhaut eher trocken ist, soll er mal Benevi Kopflotion versuchen. Sonst Dermasence vitop Psoricur Kopfhautliquid.
Wenn das Problem aber sehr ausgeprägt ist (Kopfhaut gerötet und juckend), kommt man meistens nicht drum rum, erstmal mit einer Kortisonhaltigen Lotio (Betagalen-Lotio) für 2-4 Wochen zu behandeln, um die Entzündung runter zu fahren. Ich hab auch Patienten, die über einen längeren Zeitraum oder immer wieder das Betagalen für 1-2x pro Woche benötigen, um die Haut stabil zu halten.
Das klingt nach einem Quincke-Ödem. Ehrlicherweise muss man sagen, dass fast nie ein Auslöser gefunden werden kann, wenn nicht ein harter Verdacht auf einen Auslöser besteht (er nimmt keine RR Senker, oder?). Oft ist es die Mischung aus vielen Faktoren, die Auslöser sind, und diagnostisch nicht nachgestellt werden können. Wichtig ist, dass er ein Notfallset (Antihistamin, flüssiges Kortison und je nach Klinik einen Adrenalin- Autoinjektor) bekommt.
Da es auch Quincke-Ödeme gibt, die über einen anderen Mechanismus ausgelöst werden und nicht auf die og Medis ansprechen, sollte auch ein C1Esterase-Inhibitor-Mangel ausgeschlossen werden. Dann bräuchte er ein anderes Notfallmedi. Das ist aber mit einer einfachen Blutabnahme zu klären.
Von daher sollte das unkompliziert vor dem FSJ Start erledigt werden können.
Aber mir ist klar, dass sämtliche Erklärungen unsererseits da helfen. Wer es nicht sieht, sieht es nicht - diese Erkenntnis muss frau wohl irgendwann einfach selbst haben.
Leider auch mein Fazit hier. Bitter.
Und mein Fazit ist, dass man mit Feministinnen genauso wenig diskutieren kann wie mit Waldörflern weil bei beidem wenn die Argumente ausgehen oder Logikfehler aufgedeckt werden als Totschlagargument "noch nicht erleuchtet"/verblendet/... kommt.
Puuh, puuh, puuh- da bleibt mir echt die Spucke weg...
Ich bin so froh um diese Diskussion und die vielen logischen Argumente für Diskussionen um die struktureele Benachteiligung, dass ich mich hier explizit bei Julchen86 , daikiri , Frisch , Talpa , Yuri (und wen ich sonst noch vergessen hab) bedanken will. Mit meiner knappen Zeit momentan bin ich sehr dankbar, hier mitlesen zu dürfen
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Ein wichtiger Punkt: Bei Pflegebedürftigkeit bleiben Frauen eher beim Partner, während Männer ihre Partnerinnen mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit verlassen.
Das mach ich auch gerade. Und finde das erschreckend, va die Ursache, die dann durch Untersuchungen rauskam.
Ah, ok- ich hatte „die LK entfernt“ sofort mit einer LK-Dissektion gleichgesetzt.
Dann hat frau einfach ein deutliches Risiko, schon durch kleine Manipulationen am Arm ein Lymphödem zu entwickeln. Das ist unschön, belastend und schränkt die Patientinnen oft ganz schön ein. Und im Normalfall gibt es einfach den anderen Arm als Alternative.
Ich persönlich (als Ärztin, die PatientInnen mit Lymphödemen behandelt) wäre mit meinem Arm genauso vorsichtig, auch wenn „nur“ 3 Sentinels entfernt wurde. Ob es diese Empfehlung auch offiziell gibt, dass weiß ich allerdings nicht.
Ist die Stelle denn grossflächig überwälzt und schmerzhaft? Hast du Allgemeinsymptome wie Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit? Dann solltest du dich zügig bei einer Ärztin vorstellen, das könnte ein Erysipel/ Wundrose sein. Und sollte mit Penicillin behandelt werden. Die Indikation dazu würde bei deiner Grunderkrankung eher grosszügig gestellt werden, auch wenn der Befund nicht ganz klar. Ob und wie das mit dem Einstich zusammenhängt, kann ich nicht sagen, ohne das gesehen zu haben.
Ich bin allerdings mehr als verwundert, dass du in den Arm geimpft wurdest, der zur Axilla mit der LK-Dissektiin gehört. Oder hab ich das falsch verstanden? Dieser Arm sollte komplett geschont werden, keine Impfung, keine Blutentnahme, kein RR-Messen! Bitte gib diese Info immer! weiter und lass niemanden an diesen Arm!
Ich wünsche dir gute Besserung!
Wenn dir noch was unklar ist, dann melde dich gerne Fiawin
Eine meiner besten Freundinnen ist vor 3 Jahren den Weg mit einer Freundin von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela in 8 Wochen gelaufen.
Sie haben vorher mehrere Wanderwochenenden und dann noch eine 5tägige Wanderung im Schwarzwald (Westweg) gemacht. Das war für die Kondition, aber va für die „Gepäckfindung“ und das aufeinander Einspielen sehr wichtig für beide. Gepäck haben sie wirklich jedes Gramm abgewogen. Neben Wanderschuhe nur Flilflops, für abends nur eine Leggin und extra Shirt etc. Geschlafen haben sie auch in Herbergen. Sie sind Anfang Mai gestartet und dennoch wegen der Wärme oft schon um 5 in der Dunkelziffer los, um die Mittagshitze nicht mehr zu erleben. Sie haben ca 1 Ruhetag pro Woche geplant und mussten auch mal einige Tage am Stück zwangspausieren, da eine Corona bekam. Dafür braucht es Rücklagen, denn in den günstigen Herbergen darf man nur 1 Nacht bleiben, sie mussten also in eine Pension.
Für beide war es ein unvergessliches Erlebnis. Und sobald ich in ein paar Jahren mal 4 Wochen am Stück privat und beruflich freigeschaufelt bekomme, läuft meine Freundin nochmal mit mir. Ach ja, sie waren mitte 50 und mitte 60 und haben es gut geschafft- trotz sehr großer Anstrengung zwischendurch.
Das kann ich total nachvollziehen! Ich hasse solche "offenen Tabs" im Kopf, wenn etwas noch nicht fertig organisiert ist. Hoffentlich gibt's auch für die Züge bald Klarheit und du kannst alles fertig buchen und hast einen tollen Urlaub!
PS, wir fahren um Ostern mit dem Eurostar nach Paris (und dann weiter nach Südfrankreich), allerdings nicht aus Deutschland. Da scheint es keine Probleme zu geben. Ich hoffe jetzt einfach mal dass das so bleibt
Ich drücke euch die Daumen! Südfrankreich um Ostern klingt auch toll.
Wir haben nur 3 Tage Zeit und Paris ist ja von hier mit dem Zug ein Katzensprung, da "lohnt" es sich dennoch.