Beiträge von huehnchen69

    Ani #kreischendas, was dort gezeigt ist, kenne ich auch als Nietnagel (und sehe jetzt, dass es anscheinend eher Niednagel geschrieben wird).


    Das hat für mich aber überhaupt nichts mit Nägelschneiden und was stehenbleiben und so zu tun. Darum bin ich mir nicht sicher, ob sich die Ausgangsfrage auf dasselbe Phänomen bezieht.


    Unabhängig davon kann aber auch bei dem, was ich darunter verstehe, eine Nagelschere hilfreich sein, und Rumgnibbeln (oder Ziehen in die falsche Richtung #blink) können zu Nagelbettentzündungen führen. Hatten sowohl T als auch Q schon mal, und bei T war es so heftig, dass er eine Lymphgefäßentzündung mit so einem roten, sich verlängernden Strich hatte und das erste und einzige AB seines Lebens bekam.

    Mathegym hat meistens zu den Themen Erklärvideos, -texte oder ähnliches dabei.


    Wenn du mir sagst, wie die Aufgaben heißen, kann ich auch reinschauen, vielleicht werde ich ja schlau draus (und mal eine falsche Antwort ist bei Qs Account auch kein Weltuntergang, auch wenn er derzeit bei 1,x steht).

    Das, was du beschreibst, klingt zwar für mich etwas anders, da es ja schon Vorlauf zu haben scheint, aber erwähnen will ich es trotzdem: Ich hatte schon 2x die Situation, dass ich aus heiterem Himmel auf einmal eine dicke Oberlippe hatte und aussah wie eine Schildkröte, und am nächsten Tag war es wieder weg. Ich habe nie rausgefunden, was das war.


    Gute Besserung!

    Ich sehe aber nicht, daß es da quasi „alternative Fakten“ gibt, denn ein Frauenmangel ist in so vielen Bereichen offensichtlich und nicht wegdiskutierbar.

    Mit ging das Thema jetzt noch eine Weile im Kopf rum, und auf so eine ähnliche Frage bin ich auch gekommen. Wo ist da der Bruch in der Kette, der anscheinend enfj-a zu dem Schluss bringt, dass beim Thema Gleichberechtigung keine Arbeit mehr vonnöten ist (zugegeben, den Ausbruch mit Parlament und Feminismus usw. habe ich nicht so ganz durchstiegen, vielleicht sollte das ja auch etwas anderes bedeuten), oder dass zumindest das generische Maskulinum eine feine Sache ist.


    Denn auch nach meinem Verständnis kann man einfach nicht wegdiskutieren, dass die - ich will es mal "weibliche Teilhabe" nennen - sich in vielen Bereichen ganz krass von ihrem Anteil in der Bevölkerung unterscheidet. Beispielsweise der Anteil von Frauen in Führungspositionen, das von Frauen erwirtschaftete Einkommen, Anteil von Frauen in MINT-Berufen, usw.


    Und was fällt einem da als Ursache jenseits der Diskriminierung ein? Dass Frauen das in so großer Anzahl ja einfach so haben wollen? Weil sie von Natur aus (also biologisch) lieber geführt werden als zu führen? Weil ihre mütterlichen Instinkte sie von Geburt an in Richtung Niedriglohnsektor/Teilzeitarbeit drängen? Weil sie körperlich und intellektuell einfach weniger leistungsfähig sind und deshalb gerechterweise eher die weniger repräsentativen Jobs machen und schlechter bezahlt werden? Dass sie (wiederum von Natur aus) einfach zu doof sind, um sich zu nehmen, was ihnen zusteht?


    Für mich sind diese hypothetischen Ursachen alle absurd.


    In meinen Augen sind das gewachsene Strukturen, von denen wir uns erfreulicherweise wegbewegen (und ich bin den Feministinnen dankbar, das erkämpft zu haben - denn ich wäre damals bestimmt keine "gute" Frau gewesen, im Sinne von brav machen, was erwartet wird, aber ich wäre mit Sicherheit auch keine Vorkämpferin für Frauenrechte gewesen, sondern hätte irgendwie still vor mich hingelitten).


    Aber das Wegbewegen braucht mE regelmäßige Auffrischungen, gerne als Tritte in unser aller Ärsche, so wie dieser schöne Gesetzesentwurf, und insbesondere die entlarvende Begründung dafür, dass es doch "wie üblich" gemacht wird.


    Ich habe das Gefühl, dass etwas, das dir, enfj-a, aufstößt, der Eindruck ist, dass "die Männer" zu "den Bösen" stilisiert werden sollen. Zumindest was mich betrifft ist das nicht der Fall. Männer sind genauso wie Frauen das Produkt ihres sozialen Umfelds. Mein Freund ist kein böser Macho, der Kindergärtnerinnen die Entlohnung vorenthält, die ihnen zustehen würde, bloß weil er selber Ingenieur ist und dafür gut bezahlt wird.


    Aber auch er sagte erst vor wenigen Monaten, dass der "Gender Gap" bei der Bezahlung daran läge, dass Frauen einfach lieber die Jobs machen, die (zufälligerweise) schlechter bezahlt werden. Weil sie lieber soziale Berufe ausüben, und da sei eben einfach kein Geld zu verdienen (dass die Neigung zu sozialen Berufen möglicherweise anerzogen ist, hat er immerhin schon immer anerkannt). Erst als ich ihm (vor dem Hintergrund, dass diese Berufe mE nicht "zufällig" schlechter bezahlt sind) Beispiele genannt habe, die seine These widerlegen, ist ihm ein Licht aufgegangen: Ärzt*innen werden gut bezahlt, Pflegepersonal und Hebammen nicht. Lehrer*innen an weiterführenden Schulen werden gut bezahlt, Grundschullehrer*innen weniger gut und Kindergärtner*innen deutlich schlechter. Vom Hörensagen (aber aus mehreren Richtungen, ich hoffe, das stimmt so) weiß ich, dass Programmierer*in in der Anfangszeit ein (schlecht bezahlter) Frauenjob war. Erst seit die Männer das für sich entdeckt haben, ist es ein gut bezahlter Job geworden.


    Das mag als gewachsene Struktur ja mal einen Sinn ergeben haben, als Männer noch Alleinverdiener waren und gut bezahlte Jobs brauchten, weil sie damit eben allein die Familie ernähren mussten, und Frauen gar nicht oder ehrenamtlich oder nur ein paar Stündchen pro Woche gearbeitet haben. Aber es ist meiner Meinung nach höchste Zeit, diese Relikte zu überwinden und "Frauenberufe" aufzuwerten, auch monetär, und allgemein Arbeit und Teilnahme von Frauen wahrzunehmen, vor allen Dingen auch in unseren Köpfen.

    Zum letzten Absatz: Du meinst, dass wegen der Verwendung des generischen Maskulinums in diesen Berufen mehr Männer als Frauen arbeiten, verstehe ich das richtig?

    Nein, ich meine es in dem Sinn, den Anaba so treffend erläutert hat. Alles was Geld bringt und respektabel ist, war schon immer Männerdomäne und es gab dafür einen Begriff, der schon immer (zunächst) nur die Männer meinte. Nur bei Berufen/Tätigkeiten, die nur Frauen machen können (z.B. Amme) oder sich relativ früh als weibliche Domäne erobert haben (Hebamme, Kindergärtnerin, Sekretärin, Krankenschwester) fehlt ein männlicher Begriff oder ist es üblich, den weiblichen Begriff generisch zu verwenden und die Männer mitzumeinen.


    Ich persönlich stelle dir nicht in Abrede, dass deine berufliche/finanzielle/persönliche Entwicklung nicht dadurch beeinträchtigt wurde, dass du eine Frau bist.


    Aber wenn du dich weigerst anzuerkennen, dass es jede Menge Frauen in Deutschland (der westlichen Welt? Überall auf der Welt?) gibt, bei denen genau das der Fall ist - ja, da hast du recht, dann denke ich in der Tat, dass das Blauäugigkeit, mangelnde Beschäftigung mit dem Thema, bewusste Ignoranz oder sonstwas ist. Oder denkst du ernsthaft, die Lösung sei zu sagen: "macht es doch alle so wie ich, dann gibt es keine Geschlechterdiskriminierung"? Wie gesagt, ich hatte gedacht, über diesen Punkt wären wir nach dem anderen Thread hinaus gewesen, aber ich habe mich wohl getäuscht.

    enfj-a, ich hatte gedacht, nach diesem Thread wären wir im gegenseitigen Verständnis irgendwie schon weiter gekommen. Aber ich habe jetzt nicht mehr alles nachgelesen, vielleicht warst du auch irgendwann aus der Diskussion ausgestiegen.


    Deshalb will ich nur noch mal kurz sagen, dass es mir lange Jahre ähnlich ging wie dir, dass ich mich, obwohl ich in einem Feld mit einem Frauenanteil von vielleicht 10% arbeite, fast nie aufgrund meines Geschlechts benachteiligt gefühlt habe, und auch kein Problem mit dem generischen Maskulinum hatte.


    Für mich war der Augenöffner dieses Rätsel.


    Bei dem ich selbst erst nach längerem Nachdenken auf die Lösung gekommen bin. Obwohl ich immer der Meinung war, dass der Begriff Arzt/doctor selbstverständlich beide Geschlechter umfasst. Tut er in meiner Vorstellung aber nicht. Wenn mir irgendwer erzählt, er muss zum Arzt, sehe ich automatisch einen Mann. Obwohl die erste Ärztin, mit der ich ab Geburt und bis etwa 16 Jahre fast ausschließlich in Gesundheitsfragen zu tun hatte, eine Frau war. Obwohl ich natürlich auch jetzt einige Ärztinnen kenne. Laut der Studie sind teilweise selbst Kinder von Ärztinnen nicht auf die Lösung gekommen, und insgesamt, wenn ich mich recht entsinne, nur 15% der Teilnehmer*innen.


    Wie man an der Studie zu dem Rätsel (und mit Sicherheit an vielen anderen) sieht, ist das Problem nicht die Sprache, sondern die Lebensrealität in unserer Gesellschaft. Und selbstverständlich finde ich das eigentlich Essenzielle, diese so zu ändern, dass Frauen und Männer bzw. Mädchen und Jungen in allen Belangen tatsächlich als gleichwertig und gleichberechtigt wahrgenommen werden, ihnen gleiche Möglichkeiten eröffnet werden und das, was man ihnen an Fertigkeiten zutraut, nicht mehr vom Geschlecht abhängt.


    Dafür ist das generische Maskulinum aber meines Erachtens hinderlich. Denn damit werden diejenigen Frauen, die bereits jetzt aufgelaufen sind, die Männerdominanz zu durchbrechen (die meistens genau dann vorliegt, wenn das generische Maskulinum verwendet wird - bei Krankenschwestern und Sekretärinnen sind ja eher die Männer mitgemeint...), systematisch unter den Teppich gekehrt.


    Und deshalb bin ich inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass es wichtig ist, so oft wie möglich das automatisch aufploppende Bild des Mannes (insbesondere bei renommierten/wichtigen/gutbezahlten Tätigkeiten) durch ein w/m/x-Bild zu ersetzten, beispielsweise durch *innen oder ähnliche Formulierungen, oder zumindest durch Vermeiden des generischen Maskulinum nicht weiter zu fördern.


    Ich halte es beispielsweise nicht für einen Zufall, sondern vielmehr für eine Veranschaulichung des Problems, dass die bestbezahlten Berufe in Deutschland (hier eine beispielhafte Liste von 25) allesamt solche sind, für die typischerweise das generische Maskulinum verwendet wird.

    Wenn das alles so geschlechtsneutral ist, warum gibt es dann die Stewardess und den Steward?

    Ich verstehe die Frage nicht.


    Ich habe ja nicht behauptet, dass alle Berufsbezeichnungen im Englischen geschlechtsneutral seien. Aber die von mir aufgezählten sind es, und trotzdem stellen sich Muttersprachler*innen dabei Männer vor.


    Darüber hinaus sind Steward und Stewardess die deutschen Bezeichnungen für das, was auf Englisch (geschlechtsneutral) als "flight attendant" bezeichnet wird.

    enfj-a, ich habe den Link nicht gelesen, teile aber die Ansicht, dass es ein Grundproblem gibt, das über die Sprache hinausgeht, nämlich die automatischen Verknüpfungen und die Bilder im Kopf. Das Thema hatten wir vor nicht allzulanger Zeit mal in einem anderen Thread, und ich glaube, da warst du auch schon dabei.


    Jedenfalls zeigt sich meiner Meinung nach das Problem sehr deutlich darin, dass auch beispielsweise bei Englisch-Muttersprachler*innen (und sogar schon bei Kindern) "firefighter", "pilot" und "doctor" in der Vorstellung immer männlich sind, obwohl die Berufsbezeichnungen geschlechtsneutral sind.


    Deshalb wird das Problem wohl auch bei uns durch generisches Femininum und/oder geschlechtsneutrale Formulierungen allein gelöst. Aber es kann in meinen Augen helfen, sich das Problem mit den "Bildern im Kopf" immer wieder bewusst zu machen.


    edit, weil ich gerade erst dein neues Posting sehe: Du könntest z.B. sagen: "meine Eltern sind beide Lehrkräfte".

    Wegen des Tippfehlers? An dem ist jemand anderes schuld!! :P

    Nein, weil du - passend zu Thema im Thread - vermutlich höchstens eine Sprachwissenschaftlerin sein könntest


    (und auch wenn ich meine Einstellung zum generischen Maskulinum erst vor wenigen Jahren geändert habe: Bei der Verwendung des falschen Geschlechts bei konkreten Personen war ich schon immer einigermaßen pienzig oder bin dann auch gerne mal verwirrt, beispielsweise wenn mein Freund erzählt, er habe zum Verkäufer diesundjenes gesagt, und ich eigentlich zu wissen glaubte, dass es eine Verkäuferin ist - da überlege ich als erstes, ob er anschließend noch woanders einkaufen gewesen sein kann und das meint, bis mir einfällt, dass er wohl trotz der männlichen Bezeichnung eine konkrete Frau meint.

    Also die “Männerwelt” entlarvt sich ja brutal selbst. Das, was sie “uns” zumuten: stellt euch nicht an, ist doch überhaupt kein Problem, ihr seid doch mitgemeint!! Gilt für sie selbst auf gar keinen Fall....

    Genau das war heute früh, als ich es las, mein Gedanke.

    Nun doch männlich

    #sauer


    Aber daraus darf ich dann wohl schlussfolgern, dass die ganzen anderen Gesetze nicht für mich gelten?

    Eure Sorgen verstehe ich.


    T hat letztes Jahr den Führerschein gemacht, und schon seit der Geburt einen Nystagmus, und seit er 4 ist eine Brille.


    Im Normalfall sieht er eigentlich auch ohne Brille ganz gut, aber im ersten Anlauf war er beim Optiker durch den Sehtest durchgefallen. Es gibt mehrere verschiedene Tests, und einer davon liegt ihm ganz gut, der andere nicht. Natürlich hatte der Optiker den, der ihm nicht liegt.


    Er war dann beim Augenarzt, der auch gleich die Augen vermessen hat, falls er eine neue Brille bräuchte, und den Sehtest gemacht. Das war die Art von Test, die ihm lag, und er hat ganz problemlos bestanden.


    Aber in der Zeit dazwischen war er sehr ängstlich und frustriert und hatte auch Angst, womöglich nie einen Führerschein machen zu dürfen.


    Dass es aber auch möglich ist, mit einem sehr schwachen Auge die Fahrerlaubnis zu bekommen, war mir nicht klar. Toll, was die Raben alles wissen :)

    T ist jetzt neu in der iPad-Klasse und braucht wohl wegen der in der Klasse verwendeten Software ein iPad. Wir haben das Air WiFi 64GB genommen, das hat als Schüler-Angebots-Paket einschließlich Stift und AirPods knapp 600€ gekostet. Ich denke, mit Schülerrabatt, ohne AirPods und mit Fremdanbieter-Stift wären wir mit etwas über 500€ hingekommen.


    T ist ganz angetan davon, es funktioniert wohl gut


    Wenn es nicht klasseneinheitlich benutzt wird, geht sicherlich auch ein anderer Anbieter, aber damit habe ich mich nicht beschäftigt, weil es bei uns nicht ging.