Beiträge von huehnchen69

    Vielleicht solltest du die Verantwortung dafür einfach nach und nach jetzt in die Hände dieses heranwachsenden jungen Menschen geben.

    Da schließe ich mich an.


    Ich finde, du siehst hier im Thread bei den vielen eigenen Erfahrungen sehr schön: An Entwicklungen aus so einer Picky-Eater-Phase gibt es alles: Es wurde Schrittchen für Schrittchen besser, oder plötzlich in der Pubertät, oder plötzlich ab 20, oder es blieb so, mit oder ohne Leidensdruck .


    Kein einziges Posting hatte den Tenor: "Ich wünschte, meine Eltern hätte mich mehr dazu gedrängelt, andere Dinge auszuprobieren" (und selbst wenn hätte ich das, wenn es nicht gerade ein Massenphänomen wäre, für eine Einzelerfahrung wie die anderen auch gehalten).


    Deshalb denke ich: Du hast darauf sowieso praktisch keinen Einfluss, also wieso reinstressen?


    Q hat einen ähnlichen Speiseplan wie dein Sohn, und bei ihm wäre es tatsächlich wichtig, dass er sich zumindest in Richtung Probierenkönnen entwickelt, denn er möchte Koch werden, und ich denke, während der Ausbildung sollte er gewiss mal eine Vorstellung davon entwickeln, wie die Gerichte zu schmecken haben (wie eine Raben-Köchin schrieb, geht es später, wenn man es drauf hat, anscheinend auch ohne). Aber das liegt nicht in meiner Hand, und ich drängle ihn auch nicht.

    Ich finde es tatsächlich auch prima, dass die Fingerkuppe wieder angewachsen ist. Alle Wunden bei mir, bei denen irgendwelche Stücke fast ab waren, sind gar nicht wieder angewachsen.


    Mein Freund hatte sich mit Anfang 20 mal eine Fingerkuppe abgehobelt. Der Finger sieht aus wie die anderen auch. Ich bin mir nicht sicher, ob er überhaupt nicht weiß, welcher das war. Bei ihm werden Narben allerdings immer ganz prima.


    Bei mir werden Narben immer erstmal ganz furchtbar. Das war sowohl bei meiner riesigen Blinddarm-OP-Narbe so, als auch bei meiner Karpaltunnel-OP-Narbe. Aber nach mehreren Jahren sahen die dann auch prima aus.


    Dementsprechend würde ich bei deiner Tochter erwarten, dass das mit der Zeit noch deutlich hübscher wird.


    Aber gerade jetzt, wo sie es gerne anders hätte, hilft ihr das wohl nur bedingt. Ich hoffe, sie kann ihren Geburtstag trotzdem genießen und findet sich für die nächste Zeit damit ab.

    Ich hatte die Avent Isis Handpumpe (keine Ahnung, ob es die noch gibt). Mit der habe ich standardmäßig auf der Arbeit gepumpt, und die war dann auch leicht mitzunehmen auf Dienstreisen. Dort bin ich meistens einfach auf eine Toilette gegangen, habe gepumpt und die Milch selber getrunken ;)

    Bei meinem Freund hat Q es mal geschafft, den Nagel vom großen Zeh abzuheben. Das tat sauweh und hat geblutet, war also noch mal anders als bei euch. Aber der neue Nagel ist erstmal brav nachgewachsen. Einige Zeit später fing der Nagel an, sich zu krümmen und mit der Ecke einzuwachsen (egal, wie mein Freund den geschnitten hat).


    Da war die rettende Lösung, zu einem medizinischen Fußpfleger zu gehen, der ihm eine Spange auf den Nagel geklebt hat, die die Nagel-Außenränder nach oben zieht. Diese Behandlung dauert ganz schön lange, hilft aber akut sehr schnell, man merkt sie eigentlich nicht, und letztlich hilft sie auch irgendwann dauerhaft. Für den Fall, dass es irgendwelche Probleme geben sollte, würde ich die medizinische Fußpflege also im Hinterkopf behalten. Die sind wohl (laut Aussage von zwei Betroffenen) wesentlich hilfreicher als alle Ärzt*innen, die sich an dem Thema versuchen.

    Mandarine

    Oooh, den mag ich auch gerne. Der versetzt mich in Gedanken immer an einen Wintertag mit Schnee, wenn ich nach dem Schlittenfahren total durchgefroren und mit durchnässtem Schneeanzug nach Hause gekommen bin, den Schneeanzug ausgezogen habe, mich vor die Heizung gesetzt habe und dort zu dem heißen Kakao, den meine Mama mir gemacht hat, eine Mandarine geschält (von dem weißen Zeug befreit...) und gegessen habe. Hach, das war schön #love

    Die durch-die-Wand-fress-Sorge hatte ich auch, insbesondere da mein Freund allergisch ist gegen Wespenstiche. Mein Albtraum war, dass sie sich nachts durchfressen und ihn dann orientierungslos in Massen nachts stechen.


    Aber es war nichts. Wir hatten dann im Winter mal irgendwann aufgemacht und nachgeschaut, die Wand (bzw. der verschalte Träger) war intakt. Das, was ich gelesen hatte, hatte besagt, dass es nur manche Wespenarten sind, die an den Wänden knabbern, und dass die häufigsten das nicht machen. Mich hatte das beruhigt, auch wenn ich mich mit Wespenbestimmung nicht so auskenne. Unsere sahen für mich "normal" aus.

    Ich tippe auf Wespen oder Hornissen. Das ist bei uns eher Knurpseln als Knistern gewesen, und ich hatte Sorge, dass sie die Wand wegfressen. Aber meine Internetrecherche hat mich darüber aufgeklärt, dass sie normalerweise nicht die Wände fressen, sondern irgendwas an ihrem reingetragenen Baumaterial zerkauen. Später hörte man dann allerdings auch ein Summen. Sie blieben bis zum Winter und sind dann gestorben.


    Mäuse rascheln auch, da hört man dann idR auch noch deutlich das Trippeln.


    edit: Ich sehe gerade, du hast es ja sogar als Knuspern beschrieben. Hatte ich im ersten Durchgang überlesen und nach @Fürchels Tipp nochmal nachgelesen.

    wenn ich die Aufgabe sozusagen unter der Woche fürs Arbeiten an andere abgebe. Dann gelten nicht nur meine Regeln. Das ist wohl der Preis...

    Natürlich kann nicht jedes Elternpaar für sein Kind seine Lieblingstagesbespaßung in der KiTa einfordern. Das wäre zum einen nicht umsetzbar, und zum anderen in meinen Augen auch nicht zweckdienlich. In vielem geht es mE auch darum, dass es in der KiTa gerade anders ist als zu Hause. Dass es eben gerade auch andere Kinder gibt, die toll zum Spielen sind, aber auch die Möglichkeit geben, Kompromisse zu erlernen usw.


    Aber Mittagsschlaf oder kein Mittagsschlaf? Das fällt für mich in eine ganz andere Kategorie. Der Schlaf ist ein Grundbedürfnis, wenn man es braucht, und eine Zumutung, ihn erzwingen zu wollen, wenn man ihn nicht braucht. Ich weiß, dass einige hier einen erfolglosen Kampf gegen ihre jeweilige KiTa ausgefochten haben, aber gut finde ich das nicht, dass es immer noch KiTas gibt, die das so restriktiv handhaben. Klar ist die Betreuung einfacher, wenn alle Kinder mittags schön 2 Stunden pennen. Aber bedürfnisgerecht ist anders. Das ist ja, als würde man sagen, dass alle Kinder zu jeder vollen Stunde aufs Klo gehen müssen.


    Ich hasse ja den bayerischen Spruch "Wer zahlt, schafft an", aber in gewissem Umfang finde ich es schon gut, sich gegenüber der KiTa nicht als Bittstellerin zu fühlen, die dankbar sein darf, dass sie das eigene Kind überhaupt betreuen. Bei Qs Krippe, die in der Nähe meiner Arbeitsstelle war, wollten sie mich dazu nötigen, Q definitiv bis zu einer bestimmten Uhrzeit abzuliefern. Bei allem Verständnis dafür, dass es für sie schwierig ist, wenn die Kinder nach und nach reinkleckern - für so eine starre Handhabung gab es mE keinen Grund. Alle außer Q waren recht früh da, und bei meiner Dreiviertelstunde Anfahrt ging es mal geschmeidig, dann war er rechtzeitig da, und mal stand ich im Stau, dann kam er später. Dann sind wir nicht gerade in den Morgenkreis reingeplatzt, sondern haben noch gewartet, bis der fertig war, aber ich finde es wichtig, dass gemeinsam nach Lösungen gesucht wird. Die meisten (oder zumindest sehr viele) KiTas kriegen das hin.

    Den Mittagsschlaf ganz abschaffen wäre In dem Alter doch ungewöhnlich früh.

    Findest du? Bei meinen war das bei beiden mit 2 Jahren, und ich hatte damals das Gefühl, dass das bei vielen Gleichaltrigen oder anderen Rabenküken so war.


    Natürlich brauchten sie, wenn sie früh aufgestanden sind, in der Anfangszeit mittags den Schlaf - so wie Möwe das beschreibt. Ich glaube, wir haben die Umstellung dann an einem Wochenende angefangen.


    In unserem KiGa gab es kein "das Kind muss aber mittags schlafen" gab, so dass sie mitgezogen und die Kinder nicht schlafen gelegt haben. Das war dann jeweils eine recht anstrengende Umstellphase auf "kein Mittagsschlaf", weil sie jeweils abends erstmal recht früh müde wurden, knatschig, und wir sie dann noch wach gehalten haben bis um 7 oder 8. Aber nach zwei Wochen war es geschafft, und dann kamen sie regelmäßig gut ohne Mittagsschlaf klar.


    Gelegentlich gab es mal besonders anstrengende Tage, da haben sie dann nach dem Heimkommen noch mal geschlafen, aber das war recht selten und hat ihren sonstigen Rhythmus nicht durcheinander gebracht.

    Das klingt sehr anstrengend.


    Eine gute Lösung habe ich nicht, aber bei uns war tatsächlich bei beiden Kindern um die 2 Jahre herum die Zeit, wo der Mittagsschlaf überflüssig bzw. kontraproduktiv wurde. Blöd, wenn das mit dem KiGa schwierig ist, bei uns waren sie dort kooperativer.


    Die Umstellung von Mittagsschlaf auf kein Mittagsschlaf war recht anstrengend, aber das waren nur ca. 2 Wochen, und dann war der Spuk vorbei.

    Oh, ich habe noch einen vergessen: VW Käfer :) - schon ewig nicht mehr gerochen. Ich habe zwar meinen alten noch, aber der steht bei meiner Schwester in der Garage und ist so eingebaut, dass ich da nicht mal einfach einsteigen kann. Aber als ich ihn noch gefahren bin, war jedes Einsteigen ein Fest für mich.


    (Neue Autos hingegen sind für mich das absolute Grauen. Und der Golf 8 setzt noch einen oben drauf - der riecht nicht nach dem typischen "neues Auto"-Geruch, sondern hat noch Komponenten von Erbrochenem und verschmortem Plastik - bei diesen Außentemperaturen war ich tatsächlich schon mehrmals kurz vorm Übergeben und konnte mich nur einbremsen, indem ich durch den Mund geatmet und intensiv an etwas anderes gedacht habe)

    die riecht tatsächlich sehr typisch. etwas nach obstessig und nach weidenbohrerraupe halt. aber wahrscheinlich weisst du das. (fiel mir bloss auf, weil wir gerade mit den weidenbohrern in unserem garten in einen wohl aussichtslosen kampf um unsere weide verwickelt sind ...)

    Ach, witzig, ich dachte, außer ein paar spezialisierten Biolog*innen wüsste niemand, wie so ein Weidenbohrer riecht #super. Ich wusste es jedenfalls nicht, deshalb fand ich die Beschreibung so bizarr. Inzwischen würde ich die Weidenbohrer wohl erkennen, weil sie riechen wie die Nichtverfärbenden Schnecklinge ;)

    Duftrosen in grossen Büschen

    Oh, ja, wie konnte ich die vergessen - dabei saß ich gerade die Tage auf der Terrasse und habe mich über den Duft der Heckenrosen und der Damaszenerrosen gefreut.

    Mein zweiter Lieblingsduft sind angebratene Zwiebeln - das macht sofort ein wohliges Gefühl im Bauch. Dabei esse ich sie nicht so gern, wie ich den Duft liebe #hammer

    So geht es Q auch (bzw. noch krasser). Immer, wenn ich Zwiebeln anbrate, kommt er runter und kommentiert, dass das ja soooo lecker riecht. Essen würde er die nicht.

    Vielen Dank für eure vielen tollen Duft-Einfälle. Bei so vielem davon habe ich beim Gedanken sofort den Geruch in der Nase, das ist so schön :) (und bei manchen auch nicht so schön - Jasmin beispielsweise kann ich gar nichts abgewinnen).


    Ich liebe auch ganz, ganz viele Gerüche, die ihr schon genannt habt: Sommerregen, Lindenblüten (schade, dass Lindenblütentee nicht so schmeckt, wie Lindenblüten riechen :(), Kaffee, Flieder, Maiglöckchen, Neugeborene, ich, mein Freund oder meine Kinder, wenn wir den ganzen Tag im T-Shirt draußen waren, Heu, Benzin, Grillgeruch, Wäsche, die draußen getrocknet ist, und einiges mehr.


    Ergänzen möchte ich frisch gefallenen Schnee, "pilzig" riechende Pilze, Orangenblüten, und meinen Freund, wenn er gerade nicht frisch geduscht hat (denn dann riecht er für mich nur nach Seife, aber ich mag seinen eigenen Geruch gern).

    Die gehören für mich zu den unangenehmsten Gerüchen... das ist so eiweißig, wie gewisse Körperflüssigkeiten, die Assoziation ekelt mich.

    Dann solltest du dich nicht der Pilzkunde zuwenden. Da liefert der Geruch oft einen wichtigen Bestimmungshinweis, deshalb versuchen Pilzkundige, die Gerüche möglichst treffend zu beschreiben und fahren teilweise so absonderliche Beschreibungen wie "riecht wie die Raupe des Weidenbohrers" oder "karbolartig" auf. Aber mit der Bezeichnung "spermatös" können die meisten was anfangen... Wenn ich mit Kindern im Wald bin, wandle ich das ab zu "wie frisch angerührter Kuchenteig". Lindenblüten haben mich daran noch nie erinnert, aber entweder meinst du eine andere Körperflüssigkeit, oder das ist auch so ein Duftstoff, der individuell unterschiedlich wahrgenommen wird, wie der seifig-wanzige Koriander.