Beiträge von huehnchen69

    Ist Verlust des Gleichgewichtssinns dasselbe wie eine Form von Schwindel, oder ist das nochmal anders?


    Insbesondere auch da du das mit der rechten Hand erwähnst: Ich hatte mal eine Schilddrüsenunterfunktion infolge Jodmangels. Die hat sich für mich am intensivsten durch einen dauernden Schwankschwindel bemerkbar gemacht (als würde ich auf einem kleinen Boot laufen). Wochen- oder monatelang habe ich mich nicht mehr getraut, Motorrad oder Fahrrad zu fahren.


    Meine Ärztin war eher zufällig auf die Ursache gestoßen, weil sie der Meinung war, Schwindel sei kein typisches Symptom einer Schilddrüsenunterfunktion. Aber dankenswerterweise ist der Schwindel dann mit Einnahme der Jodtabletten sehr schnell verschwunden.


    Später kam es noch mal wieder, in der Stillzeit mit T, und da bekam ich außerdem noch ein Karpaltunnelsyndrom. Dass das durch eine Schilddrüsenunterfunktion begünstigt wird, habe ich erst später mal herausgefunden. Sonst hätte ich wohl versucht, das Karpaltunnelsyndrom lieber durch in Ordnung Bringen der Schilddrüse zu beheben, als durch eine OP.


    Jedenfalls war bei mir die Heilung dann ganz einfach, Schilddrüse OK - Schwindel weg.


    Was auch immer es ist - ich wünsche deinem Papa gute Besserung. So ein Schwindel ist echt fies.

    Ha, mein Dad hat sowas auch noch :-D (und ich habe es schon in Gebrauch gesehen)....

    Da kann ich noch einen draufsetzen - ich habe es sogar schon mal benutzt :D


    Und wenn ich @Myrtes Tipp früher gelesen hätte, hätte ich es in den Wald mitgenommen, denn die Mücken haben mich schier aufgefressen....

    Mit FSME habe ich zum Glück keine persönliche Erfahrung, glaube es aber, wenn gesagt wird, dass sich das direkt überträgt, weil die Viren im Speichel vorhanden sind.


    Dass es zum Übertragen von Borreliose mindestens 6, typischerweise eher 12 oder mehr Stunden braucht, halte ich allerdings für Kokolores.


    Bei mir jucken Zeckenstiche nämlich immer wie verrückt, und länger als 6 Stunden hat bei mir noch nie eine Zecke gesaugt, und die letzte, die mir Borreliose beschert hat, auch allerallerhöchstens 4 Stunden (das war der Zeitraum zwischen im-Wald-sein und Zecke entdecken), vermutlich aber viel weniger.


    Selbstverständlich entferne ich jede Zecke trotzdem sofort, aber die Rechnung: Früh entdeckt -> Borreliose vermieden muss nicht aufgehen.

    Ich persönlich würde es ehrlichgesagt davon abhängig machen, ob die Kinder überhaupt gerne von Zecken angegangen werden.


    Bei meinen Kindern wäre das total sinnfrei, T hatte mal irgendwann eine Zecke, Q glaube ich noch nie eine. Auch mein Freund hat alle Jubeljahre mal eine, bestimmt nicht mehr als 5 in seinem Leben.


    Wenn ich selbst in einem echten Risikogebiet leben würde, also in einem, wo es echt viele Infektionen gibt (nicht wie unseres, wo es eigentlich nur wenige Infektionen gibt, was aber wegen irgendwelcher Regelungen trotzdem unter Risikogebiet fällt) würde ich definitiv meine FSME-Impfung aus '97 auffrischen lassen. Denn trotz meiner Zeckenhose, die mich im Wald super schützt, habe ich immer noch mehr Zeckenstiche im Jahr als mein Freund im ganzen Leben: vom mal-auf-der-Wiese-sitzen, im-Garten-arbeiten, Taekwondo-auf-dem-Sportplatz machen oder weiß der Geier woher - das wäre mir dann zu heikel.

    Danke für die Erläuterung, dann hat sich meine Verwirrung aufgelöst.


    Das Foto hatte sich leider irgendwie von selbst gedreht, und mein Rückdrehversuch war gescheitert. Der Baum ist eine riesige intakte Buche, und der Spalt ist ziemlich lang. Ich habe den Eindruck, dass das Volk ganz schön groß sein könnte (zumindest vom Platz und vom Flugverkehr her).


    Habt ihr eine Idee, was sie da an rot-orangen Pollen heimtragen? Die Bienen, die ich sonst mal sehe, haben immer gelbe "Höschen" an. In echt ging die Farbe sogar noch deutlich markanter ins Rote als auf dem Foto.

    Wie kann denn ein Imker so einen Schwarm einfangen #confused


    Ich habe schon mal beobachtet, wie ein Imker einen entflogenen Schwarm eingefangen hat. Aber die saßen noch in einem Baum und waren auf der Suche nach einer neuen Heimat. Er hatte mir erklärt, was er macht, aber ich habe es vergessen. Aber irgendwie hat er die Königin eingefangen, und der Rest des Volkes kam dann hinterher.


    Aber bei dem Volk im Baum sitzt doch die Königin sicherlich irgendwo im Baum drin und legt Eier. Wie soll man die denn da rauslocken? #gruebel

    Leider sind die Überwinterungschancen ohne Parasitenbehandlung nicht so groß.

    Oh wie schade :(

    Es würde mich freuen, wenn du im nächsten Frühjahr in den ersten waren Tagen mal schaust, ob sie noch leben.

    Da kannst du Gift drauf nehmen. Ich werde jetzt öfters dort vorbeigehen, und im nächsten Frühjahr dann auch. Oder vielleicht auch an einem warmen Wintertag - bei den Bienenvölkern hier im Wald habe ich mal an einem warmen Silvestertag massive Flugaktivität beobachten können, das fand ich toll.

    Hier gibt es doch Imker*innen - vielleicht könnt ihr mir etwas dazu sagen:


    Gestern im Wald war ich entzückt, ein wildes Bienennest in einem hohlen Baum zu entdecken.


    Sind das normale Honigbienen oder irgendeine wilde Bienenart? Für mich sehen sie wie normale Bienen aus, aber ich kenne mich mit Feinheiten auch nicht aus.


    Tut mir leid, ich weiß nicht, wieso das Bild falschrum ist.


    img_0932cxjtd.jpg


    Bleiben die Bienen dort mehrere Jahre?


    Kann man anhand des Flugverkehrs abschätzen, wie viele Bienen dort leben? Ich schätze, es ist jede Sekunde eine Biene abgeflogen (und eine angekommen).


    Danke schon mal!

    Ich bin da ein gebranntes Kind, denn ich hatte auch sehr unspezifische Symptome bei meiner Blinddarmentzündung. Kein Fieber, kein Loslassschmerz, überhaupt keine starken Schmerzen, sondern nur "komische", die nach einem Toilettengang nicht verschwanden. Mit diesen komischen Schmerzen war ich sonntags um 9:30 aufgewacht, und als ich mittags (13:30 oder 14 Uhr) beim dritten Arzt war, hat der im Ultraschall freie Flüssigkeit im Bauchraum gesehen - da war der Blinddarm bereits geplatzt. Allerdings hat auch das der Arzt nicht feststellen können, sondern wollte bei einer OP nachschauen, was da los ist.


    Ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Kinder nicht zu komischen Bauchschmerzen neigen, denn da hätte ich jedes Mal beim Arzt oder zur Not im KH auf der Matte gestanden...


    Deiner Tochter drücke ich jedenfalls die Daumen, dass es etwas Harmloses ist, und euch beiden, dass es sich schnell klärt und schnell weggeht.

    Freie Schule heißt doch erst einmal nur, dass sie in freier Trägerschaft ist, also nicht kommunal/staatlich. Es sagt nichts, absolut nichts über Konzept, pädagogische, weltanschauliche, religiöser Prägung usw. aus.

    Ich denke, mit der Frage sind nicht alle Schulen in freier Trägerschaft gemeint, sondern die Schulen, die so organisiert sind, dass eigentlich nicht die Lehrer*innen vorgeben, was ein*e Schüler*in zu lernen hat, sondern der/die Schüler*in selbst (zumindest in D allerdings eingeschränkt durch den Lehrplan).


    Für mich persönlich ist das Konzept total klasse, weil es für mich so einleuchtend ist, dass Kinder, wenn sie im KiGa usw. gerne und freiwillig lernen, das auch zu Schulzeiten einfach weiter machen. Wohingegen sie, wenn sie lernen *müssen*, sich gerne mal verweigern.


    Studien dazu kenne ich allerdings keine.


    Ich hätte meine Kinder gerne auf freie Schulen geschickt, aber leider gibt es hier in der Nähe keine.


    Die einzige freie Schule, die ich aus eigener Anschauung kenne, war totaler Käse, weil sie zum einen neu war, zum zweiten sehr wenige Schüler*innen hatte, zum dritten mehrere von den wenigen Schüler*innen die Kinder der Lehrer*innen waren, und zum vierten die Lehrerschaft sehr extrem am Summerhill-Ideal klebte. So dass die Lehrer*innen der Meinung waren, sämtlicher Input müsse von den Schüler*innen selbst kommen. Das hat allerdings dazu geführt, dass es über Monate nur Töpferkram, ein Trampolin und einen Fernseher mit DVD-Player gab. Zumindest für mich ist es einleuchtend, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Schüler*innen, die sich selbst überlassen sind, nicht auf die Idee kommen, Pflanzenstrukturen mal mit einem Mikroskop zu untersuchen. Es kann doch nicht jede Schulklasse das Rad noch mal neu erfinden.


    Aber ich denke, wenn eine Gruppe von Schüler*innen groß genug ist, sinnvolles Material und konstruktive Hilfestellung bereitsteht, kommt bei dieser Art der Beschulung auch etwas Vernünftiges raus. Das mag nicht für jede*n Schüler*in das Richtige sein, aber für manche deutlich passender als das gegenwärtig übliche Schulkonzept.

    Q war 8 als ich zum ersten Mal Urlaub mit Freundinnen gemacht habe.


    Ich kann mir vorstellen, dass ich es, wenn ich nicht außerhäusig berufstätig gewesen wäre, vielleicht früher schon gemacht/gebraucht hätte.


    Aber so hatte ich das Bedürfnis, den größten Teil meiner Freizeit mit der Familie zu verbringen, wenn ich schon einen so großen Teil des Tages weg bin (und auch ab Kinder etwa ein halbes Jahr alt immer 2-3x/Jahr für mindestens eine Woche auf Dienstreise).


    Der Geburtstagsgutschein von meinen Freundinnen, der der Anlass für die Reise war, hatte schon mehrere Jahre rumgelegen, bevor wir das tatsächlich gemacht haben. Seitdem machen wir fast jedes Jahr gemeinsam einen Kurzurlaub.

    Aias, das finde ich ja echt ungeheuerlich.


    Kann in so einem Fall die Krankenkasse helfen? Die haben doch seit ein paar Jahren so eine Facharzt-Terminvermittlung. Habe ich zwar noch nicht genutzt und weiß nicht, wie gut das funktioniert, und ob die auch behilflich sein können, wenn man nicht nur einen Termin sucht, sondern generell einen KiA. Aber wenn ich mich recht entsinne, wart ihr mit denen ja sowieso in Kontakt wegen Wechsel des Hausarztes während des Quartals, oder? Konnten die dann keinen neuen suchen? Vermutlich ist das eine andere Abteilung.


    Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg mit eurem Termin und bei der weiteren Arztsuche.