Beiträge von huehnchen69

    Hallo zusammen,


    letztes Wochenende sprach ich mit einem amerikanischen Kollegen, der jetzt schon einige Jahre in Deutschland lebt.


    Bei dem heißen Wetter unterhielten wir uns auch über Klimaanlagen, Durchzug usw.


    Er sagte, dass er den Themenkreis von "Durchzug macht krank" und überhaupt die Angst davor, im Durchzug oder dem Luftzug einer Klimaanlage o.ä. zu sitzen, nur aus Deutschland kennt (vielleicht sagte er auch deutschsprachiger Raum, bin mir nicht sicher).


    Ich habe zwar in einigen anderen Ländern schon bemerkt, dass Klimaanlagen deutlich stärker akzeptiert/geschätzt werden als in Deutschland, aber ich habe mich da ehrlichgesagt noch nie mit jemandem über das Thema "Krankwerden durch Zug" unterhalten, kann also nicht abschätzen, ob das stimmt oder nicht.


    Wundern würde es mich allerdings.


    Manche sagen ja, es gäbe schon einen Wirkmechanismus, dass Zugluft und/oder unangenehme Kälte ggf. Krankheiten begünstigen können. Natürlich müssen die Viren erstmal da sein. Aber Zugluft könne dazu führen, dass die Schleimhäute leichter austrocknen und die Viren leichter eindringen können, und/oder beim Frieren können die Blutgefäße an der Peripherie verengt werden, um die Wärme im Körper zu halten, und dann können Antikörper usw. nicht mehr so leicht an Eintrittspforten transportiert werden.


    Aber unabhängig davon, ob es solche Wirkmechanismen tatsächlich gibt: Zumindest einen scheinbaren Zusammenhang zwischen Frieren und Krankheit müsste es doch überall geben, denke ich mir. Nämlich dass erhöhte Kälteempfindlichkeit meistens eines der ersten Erkältungssymptome ist und üblicherweise so einen halben Tag bis Tag vor dem Schnupfen kommt. Was mE ganz leicht dazu führt, dass man denkt, dass das Frieren die Ursache der Erkrankung ist, und nicht die Folge. Und dass man leichter friert, wenn einem die vom Körper gebildete warme Luftschicht ständig weggepustet wird, dürfte ja auch in anderen Ländern so sein. Sonst würde man ja den kühlen Luftstrom auch nicht als so angenehm kühlend empfinden.


    Dass in anderen Ländern - zumindest in der Wahrnehmung meines Kollegen - also noch nichtmal dieser Trugschluss so wirkungsvoll sein soll, dass man auch dort darauf gekommen wäre, dass Zugluft krank machen könne, wundert mich echt.


    Von euch wohnen doch so viele in anderen Ländern, waren mal im Ausland, haben ausländische Kolleg*innen - könnt ihr das bestätigen, was mein Kollege sagt?


    Neugierige Grüße

    Ich hatte am Sonntag auch mal wieder so ein Erlebnis.


    Ein Kollege von mir schimpfte voller Inbrunst auf diese ganzen Ökos, die ja nicht nur die Bienen retten wollen, sondern auch noch die Impfpflicht ablehnen. Was man denn dagegen haben könne. Das wäre ja total bekloppt. Nur wegen dieser Spinner gäbe es immer noch die Masern, und neuerdings auch wieder die Pocken.


    Ich habe ihm dann erzählt, dass es definitiv keine neuen Pockenfälle gibt (welche Krankheit er dann gemeint haben könnte, blieb unklar, WiPo waren es nicht) und ihm gesagt, dass auch ich die Impfpflicht gegen Masern ablehne, allein schon deshalb, weil sie einfach ungeeignet ist, um die Impfquote nennenswert zu steigern. Die größte Lücke klafft bei den Erwachsenen. Also habe ich ihn gleich mal gefragt, wie es denn bei ihm mit Masern aussehe. Ja selbstverständlich sei er als Kind gegen Masern geimpft worden. Er sei damals gegen alles geimpft worden. Nein, als Erwachsener nicht mehr.


    Aha. Er ist 80. Den Masern-Impfstoff gibt es in D seit Ende der 60er. #rolleyes


    Ich glaube zwar nicht, dass das bei den Masern in seinem Fall relevant ist, weil er sie bestimmt hatte (weiß er aber auch nicht mehr, aber damals war die Durchseuchung ja wirklich hoch).


    Aber ich habe diese Leute echt dicke, die glauben, anderen vorschreiben zu können, wie sie impfen lassen sollen, aber selbst null Plan haben und sich nicht kümmern. Immerhin stand für ihn diese Woche ein Hausarztbesuch an, da wollte er mal nachfragen. Ich bin gespannt.

    Ich hatte auch keine Erkältungssymptome, deshalb keine Aussage dazu.


    Bei mir wurde beide Male die Wanderröte innerhalb weniger Tage blasser.


    Ich persönlich würde bei Wanderröte in jedem Fall AB geben, auch wenn sie von selbst blasser würde, aus demselben Grund wie CeraD .


    Beide Male habe ich 3 Wochen lang AB genommen.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe kann eine Zecke ab 12 Stunden nach dem Biss Krankheiten übertragen.

    Das wird überall gesagt, halte ich aber für Unfug. Ich kann komplett ausschließen, dass ich jemals eine Zecke hatte, die 12 Stunden lang gesessen hat. Das juckt bei mir wie Sau, länger als 1-2 Stunden sind nicht drin. Höchstens mal über Nacht, da wären möglicherweise bis zu 6 Stunden denkbar, wenn sie wirklich unmittelbar nach dem Schlafengehen zugebissen hätte. Die beiden, die mir die Borreliose beschert haben, waren aber keine, die ich morgens entdeckt hatte.


    Mag sein, dass es stimmt, dass mit der Saugdauer die Wahrscheinlichkeit der Übertragung ansteigt. Deshalb entferne ich Zecken selbstverständlich immer so schnell wie möglich. Aber mich darauf verlassen, dass Borreliose ja nicht sein kann, weil die Zecke erst vor zwei Stunden zugebissen haben kann - das würde ich nie machen.

    Ich auch auf 160 😆 und am Ende auch umsonst aufgeregt

    Ich finde gar nicht, dass das umsonst aufgeregt ist.


    Wenn der ÖPNV-Anbieter meint, auf so ein fehleranfälliges System umsteigen zu müssen, finde ich, dass sie selbst dafür das Lehrgeld zahlen müssen, bis es funzt. Und das nicht zum Anlass nehmen, Jugendliche oder sonstwen zu drangsalieren. Jede Beschwerde hilft bestimmt, diese Botschaft rüberzubringen. Denn auch wenn ihr nicht zahlen musstet - die Nerverei hattet ihr ja trotzdem. Und vielleicht sogar Rennerei.

    Anderer Sohn erzählt mir gerade, dass das durchaus "Normaliät" ist. Es werden hier gezielt Jugendliche kontrolliert und notfalls auf die Straße befördert, wenn das Ticket nicht lesbar ist.

    Erwachsene werden oft nur ermahnt.

    Dann wäre das mit der Presse vielleicht wirklich eine gute Idee. Das ist ja haarsträubend.

    Uaaaah, sowas ist mein Horror. Bei solchen Gelegenheiten lese ich den Brief mit der Abfahrtszeit immer 3x, stelle mir zwei Wecker, mein Freund auch noch einen #haare. Bisher ging es immer gut, aber an deiner Stelle hätte ich wohl einen Herzinfarkt bekommen (und den Stunt niemals durchziehen können, denn selbstverständlich hätten meine Kinder noch nicht fertig gepackt gehabt - ist ja noch ewig Zeit morgens um 4...#rolleyes)


    Also: #respekt


    edit: Wegen der Einverständniserklärung: Spätestens die Schule hat doch wohl die Nummer der begleitenden Lehrer*innen. Einverständniserklärung dort abgeben und mitteilen lassen, dass die Erklärung vorliegt. Die brauchen die Lehrer*innen ja sicher nicht vor Ort.

    Daher ja: Wohlbefinden, Durstgefühl und heller Urin reichen meiner Meinung nach völlig.

    Da stimme ich, abgesehen von dem hier:

    Das wirkliche GEFÜHL für körperliche Bedürfnisse bzgl. Essen und Trinken ist vielen Menschen während der Anwendung aller Theorien und Vorschriften verloren gegangen.

    zu.

    Die Theorie, dass Durstgefühl käme zu spät, und man müsse vorher prophylaktisch trinken, halte ich für falsch

    Ich auch. Flüssigkeit ist - nach Sauerstoff - das, was der Mensch am dringendsten braucht. Das wäre von der Evolution wirklich beschissen optimiert, wenn das Durstgefühl erst käme, wenn schon Schäden eingetreten sind. Daran glaube ich nicht. Sowas gibt's nur im Maschinenbau, wo man den Motor *sofort* abstellen muss(te?), wenn die Öllampe angeht, wenn man einen Kolbenfresser vermeiden will.


    Bei uns trinken alle schon immer nach Bedarf. Bei T und meinem Freund kommt es trotzdem gelegentlich vor, dass sie vergessen zu trinken oder zu wenig Zeit dafür haben. T bekommt dann Kopfweh und trinkt etwas. Bei Q und mir funktioniert es ohne Beschwerden.

    Achso, und wenn man die Fruchtfliegen einfach mitisst, wird man quasi assimiliert, und dann riecht man es nicht mehr so.

    #lol


    Ich war da immer recht schmerzfrei und fische Kleinstinsekten aus dem Glas und trinke weiter.

    Mache ich auch so.


    Sommerwind , danke für den Thread, das ist ja echt interessant!


    Mondschein , danke für den Artikel!


    Ich bin allerdings offenbar auch assimiliert, denn ich habe noch nie einen komischen Geruch wahrgenommen. Muss ich mal drauf achten. Oder vielleicht lieber nicht? Sonst muss ich womöglich doch irgendwann Wein wegschütten #finger


    Es gibt Gerüche, bei denen genetisch bedingt ist, ob wir sie wahrnehmen können. Oder ob sie als angenehm oder unangenehm empfunden werden. Vielleicht gehört dieser dazu.


    Leider hab ich gerade keine Quelle dazu, aber ich durfte mal an einem Experiment teilnehmen. Dazu durfte ich an einer Spritzflasche schnuppern. Was ich röche? Hm, fast nichts, schwacher Plastikgeruch, ganz fein Zitrone, wohl vom Spülmittel... Für andere stank es übelst nach altem Abwaschlappen!

    Genetisch bedingt hätte ich nicht gewusst, aber dass Gerüche generell unterschiedlich intensiv und auch unterschiedlich angenehm/unangenehm wahrgenommen werden, davon kann ich als sonst recht geruchssensible Person ein Lied singen.


    Als in den 90er Jahren die "frischen" Parfums mit Apfel/Zitrusaroma in Mode kamen (New West, Sunflower usw.) bin ich in der U-Bahn jeden Tag schier irre geworden, weil *immer* jemand in dem Zeug gebadet hatte. Eine Freundin von mir wusste aber überhaupt nicht, wovon ich rede. Bis wir mal gemeinsam in einem Museum waren, in dem die Garderobiere das gesamte Erdgeschoss so verpestet hatte, dass ich schon beim Öffnen der Tür wieder rückwärts rausgefallen bin. Das war die Gelegenheit, meiner Freundin zu erklären, welcher Duft das ist: Sie stiefelte tief einatmend direkt bis zur Garderobe und meinte anschließend: "ich glaube, ich weiß, was du meinst, aber nur ganz schwach". Konnte ich nicht mehr hören, ich war schon ohnmächtig.


    Naja, beinahe.


    Aoide , ich sehe gerade, du genießt ÖPNV auch so wie ich #haare

    Ich habe mal bei einer Tupperparty so einen quadratischen "Lappen" aus Silikon (?) bekommen, so ca. 12x12cm groß. Ich wollte den erst gar nicht nehmen. Die Tupperfrau hat gesagt, dass der super ist um Marmeladengläser oder Gurkengläser u.ä. auf zu drehen. Das Ding lag einige Jahre unbeachtet in einer Küchenschublade. Seit ca. einem Jahr benutze ich den um alles mögliche zu öffnen und das Ding ist Gold wert. Bei einigen Gläsern sind die Deckel so groß oder so unglaublich fest zu, dass ich die sonst nicht öffnen kann.

    Das finde ich ja eine tolle Idee! Ich habe nämlich sehr trockene Hände, die an festen Deckeln usw. immer abrutschen. Da würde sowas ganz klasse helfen.

    Bei INSEKTENSTICHEN jeglicher Art hilft in den allermeisten Fällen am allerallerbesten Hitze!!! Ich nehme meistens einen Lappan, tauche eine kleine Ecke in kochendes wasser und betupfe den Stich so, daß man es noch gerade eben aushalten kann. Die Hitze zerstört das Gift und man merkt danach nur noch sehr wenig oder gar nichts von dem Stich. Gilt für Mücken, Bremsen, Wespen etc.

    Ich habe den Thread gelesen und musste auch sofort an den Bite Away denken. Sogar die Kinder fordern den, weil sie merken das es hilft.

    Das war auch bei mir das erste, woran ich dachte. Bite Away ist glaube ich nur eine Marke davon, es gibt noch andere, die dasselbe machen.


    Ich habe es zwar in manchen Zeckenthreads schon erwähnt, vielleicht haben es also alle, die arg unter Zecken leiden, schon gelesen: Wenn man so schlimme Zecken-Lieblingsspeise ist, dass alle Repellents der Welt nichts helfen, und auch Hose-in-die-Socken, Absuchen usw. nichts hilft, ist eine (von vornherein) imprägnierte Zeckenschutzhose das Mittel der Wahl.

    Danke für all eure Tipps! Die werde ich mir gleich ausdrucken.


    Für das Parlament haben wir sogar schon Karten, und dass wir Badesachen mitnehmen sollten, hatte uns auch schon jemand gesagt. Bootsfahrt klingt super.


    Bei dem Rest müssen wir dann noch gemeinsam nachschauen :)


    Matilda , meine Tasche vom Wochenende ist noch nicht ausgepackt #freu

    Ihr lieben Raben,


    ihr habt immer so schöne Reisetipps. Dieses Jahr führt uns unser Mädels-Wochenende von morgen bis Montag nach Budapest. Gibt es etwas, das wir auf keinen Fall verpassen sollten? Wo können wir einkehren?


    Danke schon mal und liebe Grüße

    Sabine

    Schluckauf kriegt man, wenn jemand an einen denkt.

    Wenn es im linken Ohr piepst, spricht jemand gut über einen. Beim rechten Ohr ist es etwas Schlechtes.


    Und wenn jemandem das Essen von der Gabel fällt oder sich jemand verschluckt, hat eine/r der Anwesenden es der Person nicht gegönnt. Deshalb sagt man dann bei uns gleich vorsorglich: "Ich habe es dir aber gegönnt".

    Wenn das Stück Kuchen beim Servieren umfällt kriegt man eine fiese Schwiegermutter.

    Das kenne ich auch.

    Und wenn man eine Zigarette an einer Kerze anzündet, stirbt ein Seemann!

    Das habe ich erst im Studium durch einen Freund aus Hamburg kennengelernt. Der war da echt pienzig.

    "Untergeschluckter Kaugummi verklebt das Gedärm."

    Dazu fällt mir etwas anderes ein: Die Katze einer Freundin hatte mal so ein dehnbares Salami-Netz gefressen, das ihr so den Darm verschlungen hat, dass sie operiert werden musste.

    Und wenn man sich beim anstoßen mit Getränken nicht in die Augen schaut, hat man 7 Jahre schlechten Sex

    Jetzt weiß ich wenigstens, warum mir das in-die-Augen-schauen so wichtig ist

    Und während heute alle panisch werden, wenn das Kind auf den Boden gefallenes Essen verspeist, hieß es bei uns in der Familie schon immer "Dreck reinigt den Magen".

    Q kräht dann irgendwas von "3-Sekunden-Regel". Woher er das auch immer hat (Kindergarten?) und was auch immer die besagt. Vermutlich sowas wie "was höchstens 3 Sekunden auf dem Boden lag, darf gegessen werden". Bei uns galt eigentlich von jeher das gleiche wie bei euch, Schlumpii.