Beiträge von Fliegfrosch

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    Ich habe beide Eltern informiert, dass wir Flöhe haben, bekam als Antwort aber nur “ wie eklig, wir haben keine Bisse und unsere Tiere sind auch sauber. Seht bloß zu das ihr die Viecher loswerdet!

    Denk dir nix. Ich bemerke Flöhe am Hund seltenst und wenn dann brennt schon der Hut.

    Erdflöhe sammeln meine Kids manchmal beim Spielen draußen ein.

    Ps: ihr Armen,ich erinnere mich mit Grauen!! Seit der Hund hier wohnt funktioniert es ganz elegant: jeder Floh, der sich zufällig rein verirrt, landete bisher innethalb kurzer Zeit auf dem Hund, der diese Floh-killenden Tabletten bekommt und so die Tierchen ins Jenseits befördert.

    Ja, genau. Kann man ja einfach mal testen...

    Ich hab zwar keine Lösung, aber einen Hinweis: die Spracherkennung von Google (wahlweise Apple, bleibt sich letztlich gleich) ist so unzuverlässig bei mir, dass ich mich da nie im Leben drauf verlassen würde. Schaltet sich bei längeren Texten immer wieder ab. Das macht keine ernsten Schwierigkeiten, wenn man sich selbst was diktiert, aber zur Gesprächs Aufzeichnung würde ich sagen: unbrauchbar.

    Was mal ein spannendes Experiment wäre: ein ausgezeichnetes Gespräch quasi von einem anderen Gerät mit Spracherkennung erfassen lassen. Ob das wohl geht?

    Letzteres meinte ich! Beim Aufnehmen lieber keine Experimente!

    Ah, sorry, ich hatte dich falsch verstanden.

    Wie würdest du das bei einem Interview machen? Die Diktierfunktion anschalten und dann die Aufnahme vor dem Mikro laufen lassen?

    Ja, genau. Kann man ja einfach mal testen...

    Ich hab zwar keine Lösung, aber einen Hinweis: die Spracherkennung von Google (wahlweise Apple, bleibt sich letztlich gleich) ist so unzuverlässig bei mir, dass ich mich da nie im Leben drauf verlassen würde. Schaltet sich bei längeren Texten immer wieder ab. Das macht keine ernsten Schwierigkeiten, wenn man sich selbst was diktiert, aber zur Gesprächs Aufzeichnung würde ich sagen: unbrauchbar.

    Was mal ein spannendes Experiment wäre: ein ausgezeichnetes Gespräch quasi von einem anderen Gerät mit Spracherkennung erfassen lassen. Ob das wohl geht?

    Ist grad nicht drin -> Gesundheitsprobleme sind teurer als ein Monitor (so um EUR 200 für einen 25" Monitor mit 1920x1200 pixel)...

    Ich bin eine derer in der Künstlerbranche, glaub mir, es IST grad keine 200 Euro da.

    Aber ich wüsste gern, wieso ein Bildschirm besser ist. Magst Du mir das erklären?

    Ich sehe da iwie keinen Vorteil weil ich es nicht weiß.

    Es ist einfach oft weniger anstrengend, groß und flächig zu schauen. Wobei ich mich auch meistens mit dem Notebook begnüge.

    Was mir hilft: ich hab meinen Arbeitsplatz vors Fenster gerichtet und lasse so oft es geht die Augen schweifen. Sonst bin ich abends auch hin vor Kopfweh. Dehnen, usw hast du am Schirm?

    Das ist total interessant. Meine Buchstaben bewegen sich ja auch. Ich hielt das aber immer für eine Folge meiner Augenerkrankung. (Definitiv nichts Erbliches, ich habe halt Narben auf der Hornhaut.)

    Ich kann mich nicht erinnern, wie es vorher war.

    Bei mir ist das auch so, ich habe das nie hinterfragt weil ich es nicht anders kannte. Erst mit den Kindern wurde mir klar, dass das nicht Standard ist :D

    Spannend ist auch dieses „Denken in Bildern“. Ich hab das ganz ausgeprägt. Das hängt wohl zusammen, aber da bin ich gerade dabei, zu lernen.

    ch habe Bobby erzählt, dass es verschiedene Menschen gibt: Manche sehen die Buchstaben ganz fest auf ihrem Platz und bei anderen bewegen sie sich - und wie das denn bei ihm ist.

    Darauf kam völlig selbstverständlich: Sie bewegen sich natürlich. .... Nein, war nur ein Scherz. Sie sind fest."

    Also, bei der mir bekannten, erwachsenen Person mit Dyslexie ist es so, dass sie erst als Erwachsene, mit meiner Hilfe #zwinker herausgefunden hat, dass sich die Buchstaben für sie tatsächlich irgendwie bewegen. Aber natürlich sind sie fest. Die Dame ist sehr intelligent und weiss (und wusste es immer schon), dass die Buchstaben selbstverständlich fest sind.
    Ich finde daher die Antwort vom Bobby nachvollziehbar.

    Das finde ich eine super sympathische Beschreibung :D. Diese schlauen Kinder wissen ja, wie „es sich gehört“ und es ist echt spannend, welche Strategien unser Gehirn entwickeln kann, um zurechtzukommen.


    Was ich aber eigentlich sagen wollte: in unserem Sprachraum ist es eher unüblich, da so früh schon zu schauen, aber eigentlich wäre das wohl sehr wichtig. Ich komm um keinen Preis der Welt auf den Namen des Mannes, bei dem ich vor einigen Jahren viel dazu gelesen habe, es war jemand von einem Münchner Institut, das sich viel mit dem Thema individuelle Sprachentwicklung beschäftigt. Da war die Position klar: rechtzeitig zu erkennen, was das Kind jeweils braucht und nach welcher Logik/mit welchen Strategien es sich an Sprache herantastet - das eröffnet viele Chancen und erspart uU viel Leid und Frust. Er empfiehlt sogar, schon deutlich vor Schuleintritt und Lesenlernen das Thema im Blick zu haben.

    Das Problem, das ich erlebe ist, dass es ganz wenige Fachleute gibt, die sich wirklich auskennen und in der Lage sind, zu erkennen, was dem Kind jeweils hilfreich ist.


    Und für mich eine wesentliche Erkenntnis: dass bei einem Kind, einem Menschen „die Buchstaben tanzen“ ist kein Fehler, sondern schlicht eine andere Art der Wirklichkeitswahrnehmung. Das hilft zwar nicht unbedingt, in einem System zu bestehen, das auf genau eine Art des Denkens ausgerichtet ist, aber es kann sehr zum Aufbau von Selbstbewusstsein und dem Erkennen von Stärken beitragen!

    Da lese ich sehr viel von meiner Tochter drin. Sie ist mittlerweile 4.Klasse. auch super Gedächtnis, grandioser Wortschatz, außergewöhnliches Allgemeinwissen und viele Strategien, zurecht zu kommen (keine Angeberei, da stolpern die Fachleute immer drüber ^^) und dieses dämliche "l +i = li will einfach nicht durch in ihrem Kopf )

    ich schreibe nachher am PC was, wenn du magst. Erste Klasse ist natürlich noch ganz am Anfang, aber meiner Erfahrung nach lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

    Ich sage ja auch nicht zu Menschen, die ihre Kinder mit dem festen Glauben an Gott erziehen, wie unmöglich ich es finde, dass sie ihre Kinder belügen.


    Ich tu mich schwer, Gott und den Weihnachtsmann auf eine Stufe zu stellen #zwinker

    (Bzw dass einige hier das so verbalisieren, zeigt mir möglicherweise ein Missverständnis auf.


    Nikolaus, St Martin, der Osterhase und der Midsommerzauber sind Gechichten.

    Der Glaube an eine bestimmte Form des Göttlichen ist eine Lebenshaltung.

    Und es ist - wie es ja schon heißt - Glaube.

    Ich würde nie sagen „es gibt Gott und fertig aus“. Ich sage „ich glaube an Gott“. Darauf sind auch sämtliche Gebete und Riten meiner Kirche ausgelegt. Ein erwachsener Glaube hält diese Spanne der fehlenden Absolutheit aus.

    Ich glaube aber nicht an den Weihnachtsmann oder das Christkind. Das taten meine Kinder eine Zeit lang, weil sie es liebten, sich der Vorstellung hinzugeben. Dann wurden sie größer und es war klar - edas ist ein Märchen. Eine Geschichte, wie wir sie uns in unserer Kultur erzählen. Sie verstehen, dass es die empirische Wirklichkeit gibt, und dass daneben oder ineinander verschränkt für viele Menschen eine Art Magie der Fantasie existiert. Diese Fantasie ist aber nicht der Grundstein unseres Lebens, sondern höchstens ein hübsches Dekoelement - und das ist für mich der wesentliche Unterschied zum religiösen Glauben.


    In dieser Hinsicht finden wir es völlig ok, da den Wunsch anderer Leute, nicht ihre Geschichte kaputt zu machen, zu respektieren. Ich wäre aber nicht bereit, ein dermaßenes Theater mitzumachen, wie es einige von euch aus ihrer Verwandtschaft erzählten ( Bioschnitte und noch jemand?) Das ist für mich dann echt schon lügen. Ich verstehe sehr gut, dass ihr amit ein Problem habt.


    Was lustiges am Rande: meine kleine Ziehschwester, inzwischen Mitte 30 und gut im Leben stehend, ist nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass sie als Kind an einem Heiligen Abend das Christkind hat fliegen sehen. Sie kann es detailliert beschreiben. Ihr seht, wir lieben Geschichten und die entwickeln dann durchaus mal eigendynamik :D

    Hier auch die fehlende Option: wir leben gerne die Geschichten. Natürlich ist den Kindern schon seit dem frühen Kindergarten klar, dass das Märchen sind. Dazu sind sie zu naturwissenschaftlich interessiert. Aber genauso natürlich macht es unheimlich Freude, sich an einigen Tagen im Jahr ganz der Fantasie zu überlassen. Wir Großen nehmen uns da gar nicht aus. Das macht einfach ein gutes Gefühl im Bauch.


    Ich finde übrigens gar nicht, dass sich das mit den christlichen Ursprungsbotschaften widerspricht. Der Jesus in der Krippe und das goldgelockte Biedermeier-Christkind sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

    Ebenso heißt, das Märchen vom Osterhasen zu zelebrieren nicht, dass da ein Konsumexzess draus wird bei uns. Das Häschen und der Nikolaus bringen nur Schokolade. (Im anderen Thread schien das ja einer der strittigen Punkte zu sein).

    Achso: unsere quasi 13-jährige Langzeitstudie ergibt, dass es nicht immer von Vorteil ist zu schnell zu wachsen. Er hat Schwierigkeiten mit seinen Knien und ist immer wieder mal zwischendrin ziemlich ungeschickt, wenn Arme und Beine in die Länge schießen und der Kopf noch nicht mitkommt. Aber ich denke das ist mal etwas Natur gegebenes, dass man nicht ändern kann und soll, oder?

    Also also, ich habe mir mal eben den mutterkindpass meines inzwischen 13-jährigen riesenbabys gesucht. Der Bub hatte mit exakt drei Monaten eine Länge von 67 cm und über 6 Kilo. Ausgangswert war auch eine geburtslänge von 51cm. Inzwischen ist der Kerl weit über 180, genießt es mir auf den Kopf zu schauen und wird grundsätzlich immer auf 16 geschätzt. Was will man denn machen? Kannst ihnen ja keinen Stein auf den Kopf legen.#nägel