Beiträge von Fliegfrosch

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    Ist grad nicht drin -> Gesundheitsprobleme sind teurer als ein Monitor (so um EUR 200 für einen 25" Monitor mit 1920x1200 pixel)...

    Ich bin eine derer in der Künstlerbranche, glaub mir, es IST grad keine 200 Euro da.

    Aber ich wüsste gern, wieso ein Bildschirm besser ist. Magst Du mir das erklären?

    Ich sehe da iwie keinen Vorteil weil ich es nicht weiß.

    Es ist einfach oft weniger anstrengend, groß und flächig zu schauen. Wobei ich mich auch meistens mit dem Notebook begnüge.

    Was mir hilft: ich hab meinen Arbeitsplatz vors Fenster gerichtet und lasse so oft es geht die Augen schweifen. Sonst bin ich abends auch hin vor Kopfweh. Dehnen, usw hast du am Schirm?

    Das ist total interessant. Meine Buchstaben bewegen sich ja auch. Ich hielt das aber immer für eine Folge meiner Augenerkrankung. (Definitiv nichts Erbliches, ich habe halt Narben auf der Hornhaut.)

    Ich kann mich nicht erinnern, wie es vorher war.

    Bei mir ist das auch so, ich habe das nie hinterfragt weil ich es nicht anders kannte. Erst mit den Kindern wurde mir klar, dass das nicht Standard ist :D

    Spannend ist auch dieses „Denken in Bildern“. Ich hab das ganz ausgeprägt. Das hängt wohl zusammen, aber da bin ich gerade dabei, zu lernen.

    ch habe Bobby erzählt, dass es verschiedene Menschen gibt: Manche sehen die Buchstaben ganz fest auf ihrem Platz und bei anderen bewegen sie sich - und wie das denn bei ihm ist.

    Darauf kam völlig selbstverständlich: Sie bewegen sich natürlich. .... Nein, war nur ein Scherz. Sie sind fest."

    Also, bei der mir bekannten, erwachsenen Person mit Dyslexie ist es so, dass sie erst als Erwachsene, mit meiner Hilfe #zwinker herausgefunden hat, dass sich die Buchstaben für sie tatsächlich irgendwie bewegen. Aber natürlich sind sie fest. Die Dame ist sehr intelligent und weiss (und wusste es immer schon), dass die Buchstaben selbstverständlich fest sind.
    Ich finde daher die Antwort vom Bobby nachvollziehbar.

    Das finde ich eine super sympathische Beschreibung :D. Diese schlauen Kinder wissen ja, wie „es sich gehört“ und es ist echt spannend, welche Strategien unser Gehirn entwickeln kann, um zurechtzukommen.


    Was ich aber eigentlich sagen wollte: in unserem Sprachraum ist es eher unüblich, da so früh schon zu schauen, aber eigentlich wäre das wohl sehr wichtig. Ich komm um keinen Preis der Welt auf den Namen des Mannes, bei dem ich vor einigen Jahren viel dazu gelesen habe, es war jemand von einem Münchner Institut, das sich viel mit dem Thema individuelle Sprachentwicklung beschäftigt. Da war die Position klar: rechtzeitig zu erkennen, was das Kind jeweils braucht und nach welcher Logik/mit welchen Strategien es sich an Sprache herantastet - das eröffnet viele Chancen und erspart uU viel Leid und Frust. Er empfiehlt sogar, schon deutlich vor Schuleintritt und Lesenlernen das Thema im Blick zu haben.

    Das Problem, das ich erlebe ist, dass es ganz wenige Fachleute gibt, die sich wirklich auskennen und in der Lage sind, zu erkennen, was dem Kind jeweils hilfreich ist.


    Und für mich eine wesentliche Erkenntnis: dass bei einem Kind, einem Menschen „die Buchstaben tanzen“ ist kein Fehler, sondern schlicht eine andere Art der Wirklichkeitswahrnehmung. Das hilft zwar nicht unbedingt, in einem System zu bestehen, das auf genau eine Art des Denkens ausgerichtet ist, aber es kann sehr zum Aufbau von Selbstbewusstsein und dem Erkennen von Stärken beitragen!

    Da lese ich sehr viel von meiner Tochter drin. Sie ist mittlerweile 4.Klasse. auch super Gedächtnis, grandioser Wortschatz, außergewöhnliches Allgemeinwissen und viele Strategien, zurecht zu kommen (keine Angeberei, da stolpern die Fachleute immer drüber ^^) und dieses dämliche "l +i = li will einfach nicht durch in ihrem Kopf )

    ich schreibe nachher am PC was, wenn du magst. Erste Klasse ist natürlich noch ganz am Anfang, aber meiner Erfahrung nach lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

    Ich sage ja auch nicht zu Menschen, die ihre Kinder mit dem festen Glauben an Gott erziehen, wie unmöglich ich es finde, dass sie ihre Kinder belügen.


    Ich tu mich schwer, Gott und den Weihnachtsmann auf eine Stufe zu stellen #zwinker

    (Bzw dass einige hier das so verbalisieren, zeigt mir möglicherweise ein Missverständnis auf.


    Nikolaus, St Martin, der Osterhase und der Midsommerzauber sind Gechichten.

    Der Glaube an eine bestimmte Form des Göttlichen ist eine Lebenshaltung.

    Und es ist - wie es ja schon heißt - Glaube.

    Ich würde nie sagen „es gibt Gott und fertig aus“. Ich sage „ich glaube an Gott“. Darauf sind auch sämtliche Gebete und Riten meiner Kirche ausgelegt. Ein erwachsener Glaube hält diese Spanne der fehlenden Absolutheit aus.

    Ich glaube aber nicht an den Weihnachtsmann oder das Christkind. Das taten meine Kinder eine Zeit lang, weil sie es liebten, sich der Vorstellung hinzugeben. Dann wurden sie größer und es war klar - edas ist ein Märchen. Eine Geschichte, wie wir sie uns in unserer Kultur erzählen. Sie verstehen, dass es die empirische Wirklichkeit gibt, und dass daneben oder ineinander verschränkt für viele Menschen eine Art Magie der Fantasie existiert. Diese Fantasie ist aber nicht der Grundstein unseres Lebens, sondern höchstens ein hübsches Dekoelement - und das ist für mich der wesentliche Unterschied zum religiösen Glauben.


    In dieser Hinsicht finden wir es völlig ok, da den Wunsch anderer Leute, nicht ihre Geschichte kaputt zu machen, zu respektieren. Ich wäre aber nicht bereit, ein dermaßenes Theater mitzumachen, wie es einige von euch aus ihrer Verwandtschaft erzählten ( Bioschnitte und noch jemand?) Das ist für mich dann echt schon lügen. Ich verstehe sehr gut, dass ihr amit ein Problem habt.


    Was lustiges am Rande: meine kleine Ziehschwester, inzwischen Mitte 30 und gut im Leben stehend, ist nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass sie als Kind an einem Heiligen Abend das Christkind hat fliegen sehen. Sie kann es detailliert beschreiben. Ihr seht, wir lieben Geschichten und die entwickeln dann durchaus mal eigendynamik :D

    Hier auch die fehlende Option: wir leben gerne die Geschichten. Natürlich ist den Kindern schon seit dem frühen Kindergarten klar, dass das Märchen sind. Dazu sind sie zu naturwissenschaftlich interessiert. Aber genauso natürlich macht es unheimlich Freude, sich an einigen Tagen im Jahr ganz der Fantasie zu überlassen. Wir Großen nehmen uns da gar nicht aus. Das macht einfach ein gutes Gefühl im Bauch.


    Ich finde übrigens gar nicht, dass sich das mit den christlichen Ursprungsbotschaften widerspricht. Der Jesus in der Krippe und das goldgelockte Biedermeier-Christkind sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

    Ebenso heißt, das Märchen vom Osterhasen zu zelebrieren nicht, dass da ein Konsumexzess draus wird bei uns. Das Häschen und der Nikolaus bringen nur Schokolade. (Im anderen Thread schien das ja einer der strittigen Punkte zu sein).

    Achso: unsere quasi 13-jährige Langzeitstudie ergibt, dass es nicht immer von Vorteil ist zu schnell zu wachsen. Er hat Schwierigkeiten mit seinen Knien und ist immer wieder mal zwischendrin ziemlich ungeschickt, wenn Arme und Beine in die Länge schießen und der Kopf noch nicht mitkommt. Aber ich denke das ist mal etwas Natur gegebenes, dass man nicht ändern kann und soll, oder?

    Also also, ich habe mir mal eben den mutterkindpass meines inzwischen 13-jährigen riesenbabys gesucht. Der Bub hatte mit exakt drei Monaten eine Länge von 67 cm und über 6 Kilo. Ausgangswert war auch eine geburtslänge von 51cm. Inzwischen ist der Kerl weit über 180, genießt es mir auf den Kopf zu schauen und wird grundsätzlich immer auf 16 geschätzt. Was will man denn machen? Kannst ihnen ja keinen Stein auf den Kopf legen.#nägel

    Wenn kein 2. Kind dann vielleicht ein Hund? #zwinker In Bezug aufs Schlafen gibt es dazu auch Studien: nichts lässt so ruhig schlafen wie ein Hund im Bett oder im Zimmer. :D

    Bei uns war das Zaubermittel eine Katze.


    Seit die bei der Jüngsten im Zimmer schläft, schläft das Kind (jetzt 9) weitgehend alleine ein und vor allem sicher durch. #banane#banane

    Meine Güte, was hatten wir für Nächte. Bis ins gute Kindergartenalter stündliches Stillen, nur zusammen mit mir im Bett schlafen, klammern, am liebsten zurück in mich reinkriechen. Bis vor einem Jahr die Katze einzog. Seither schläft sie in ihrem Bett. Corona hat uns nochmal richtig durchgeschüttelt, da schlief sie erstens bei mir und zweitens kaum mal vor Mitternacht ein, aber nun ist sie wieder völlig im reinen mit der Schlafsituation.

    Ich nehme dafür sehr gern Sachen wie Katzenklo im Kinderzimmer in Kauf.

    Dahinter stand bei uns zunächst ein medizinisches Problem, später dann, wahrscheinlich wegen dieser Sache (nächtliche Epi-anfälle) auch aber vor allem Angst.

    Die konnte ihr die Katze nehmen. Plötzlich war sie nämlich nicht mehr die Hilflose, sondern "musste" sich kümmern, da sein für das Tier. Auch und vor allem Abends, wenn die Mieze zu ihr ins Zimmer kommt und Liebe will.

    Ich wünsche euch ganz stark, dass ihr eine Lösung findet, mit der es euch beiden gut geht!

    Nein ich wüsste ehrlich gerne worauf hinauswollt und welchen Umgang ihr euch mit diesen Leuten wünscht.

    Klare Worte, wie du vermutlich auch. Und ich für mich wo es mich betrifft, (denn solche Vollhonks begegnen mir tatsächlich im RL) klare Kante im direkten Umgang. Was mir schwer fällt, ist (das erlebe ich ebenfalls in echt, ich kann nicht beurteilen, ob das hier im Forum auch so einzuordnen wäre) wenn die Gegenseite sich zusammenfindet, um sich über diese Leute auszutauschen und sich der eigenen Gruppendynamik zu versichern. Alles was Gruppenbildung und Abschottung verstärkt, erlebe ich als wenig hilfreich.

    Himmel, hört auf, da drauf rumzureiten. ICH für MICH habe damit ein Problem. Weder sage ich, dass Elfchen "böse" ist noch äußere ich den Wunsch, das zu diskutieren. Aber nachdenken, was solche Hoppalas mit mir machen, darf ich ja dürfen, oder?


    Im übrigen merke ich langsam, wie meine Rolle hier langsam sehr unangenehm kippt, ich fühle mich wahrgenommen wie eine Anwältin für den Dialog mit Neonazis.

    Nachdem mir der Schuh nicht passt, werde ich mich etwas zurückhalten in der nächsten Zeit. Danke für die spannende und mMn gewinnbringende Unterhaltung gestern!

    Und zu Elfchen s umstrittener Aussage. Sowas hinzurotzen und dann lapidar sagen „war ja gar nicht so gemeint“ reicht als Klärung? Nachdem sich tagelang um ein humanistisches Weltbild gestritten wurde?

    Aber bitte, sie hat ja nun wirklich mehrfach und deutlich gemacht was sie meint und mitgeteilt, dass sie falsch formuliert hat, sie hat sich von ihrer falsch verstandenen Aussage differenziert, dich jetzt weiterhin daran ab zu arbeiten und so zu tun als wäre sie der fleischgewordene linksautonome Teufel ist nicht ok.

    Ich arbeite mich daran nicht ab. Es macht nur mit mir etwas, wenn solche aussagen kommen und zwar egal von wem. Das ist nämlich meine rote Linie. Die hat ja jede hier und ich eben auch.

    Für die weitere Debatte im Gesamten hat das vermutlich keine weiteren Auswirkungen, aber ich darf mir bitte überlegen, wie ich persönlich damit umgehe.

    Zu oben:

    Der untere Zitatteil ist von dir, geschrieben als Antwort auf meine Anmerkung zu den Einschränkungen von Toleranz. Ich beziehe mich ganz klar auf Vorgänge hier im Forum. Du sprichst von Nazis. Verzeih, wenn ich das in dem Kontext lese, in dem es steht.


    Und zu Elfchen s umstrittener Aussage. Sowas hinzurotzen und dann lapidar sagen „war ja gar nicht so gemeint“ reicht als Klärung? Nachdem sich tagelang um ein humanistisches Weltbild gestritten wurde?

    ok, one last turn: solange sich die Aussagen innerhalb des demokratischen Spektrums bewegen, fürchte ich bleibt nix übrig, als miteinander zu reden. Othering bring uns alle nicht weiter, sondern ist mMn nur ein Notfallinstrument.

    Natürlich ist es nicht vergleichbar. Es sind auch zwei völlig verschiedene Themen, wieso soll man die vergleichen?