Beiträge von *Amelie*

    Ich sehe das wie rosarot. Das gehört nunmal dazu zu solchen Aufführungen und es fällt mir schwer nachzuvollziehen, weshalb Du da ein so schlechtes Gefühl bei hast.


    Ich habe hier Videos von unseren Ballettaufführungen und rate mal, wo man die ganze Zeit hinstarrt: Auf das 4-jährige Mädchen, das eine rosa Unterbux mit roten Herzchen drauf unter dem Strumpfhöschen trägt. Beim Ballett geht es auch auch um 'Uniform' bzw. 'Kostüm', damit der Tanz für den Zuschauer ein Gesamtbild ergibt.

    Hallo Utopia,



    meine Töchter haben irgendwann (vielleicht so mit 5, 6 Jahren..?) von sich aus angefangen, zum Ballettunterricht keine Unterhose mehr zu tragen. Sie ziehen sich aber auch schon zu Hause um und gehen mit Jogginghose zum Training.

    Dann kam eine Aufführung und eine Mutter reagierte ähnlich wie Du. Meine Tochter sagte dann, dass sie noch nie eine Ballarina gesehen hat, die eine Unterhose trägt. Irgendwie war das halt so für sie. Es sieht ja auch schöner aus ohne Höschen ;)


    Und drücken oder so tut da gar nix. Die Ballettstrumpfhosen sind mit einem ovalen Zwickel im Schritt genäht. Extra zu dem Zweck.


    Mit 10 - 12 Jahren, als sie Brust bekommen haben, haben sie angefangen, einen hautfarbenen Bustier unter dem Trikot zu tragen. Da zieht man ja auch keinen Bügel - BH drunter.

    ...krass.



    Meine Kinder waren teilweise 1- 2 Stunden alleine zu Hause ab ca. 8 Jahren. Ging nicht anders, sonst hätte ich nicht arbeiten können. Hätte ich sie zur OGS angemeldet, hätten sie täglich bis 15:00 Uhr dort sein müssen. Sonst 'verpassen sie all die tollen Bastelaktionen und AGs'... wollten sie gar nicht machen. Zudem lässt hier an der OGS der Umgangston sehr zu wünschen übrig und das Essen ist schlecht. Ich hätte so viel zahlen müssen - hätte nur ein paar € übrig gehabt von meinem Gehalt. Und das für miese Betreuung und schlechtes Essen.

    Ich war immer um 12:30 Uhr zu Hause. Die Kinder hatten jedoch 1 - 2 x / Woche um 11:20 Uhr Schule aus und waren dann halt allein (Schlüssel hatten sie) bis ich kam.

    Was in Notfällen zu tun ist war abgesprochen. Dennoch hätte natürlich was passieren können. Ich finde jedoch, dass dies zum Leben dazugehört. Mein Sohn ist auch schon die Treppe runtergefallen, als ich direkt daneben stand. Und 1 x bin ich sogar mit Baby im Tragetuch die Treppe runtergesegelt. Sowas ist immer blöd, aber Unfälle passieren eben.

    Und ich bin bereit mit den Kosequenzen zu leben.


    Ich war als Kind sehr viel allein / mit Freunden unterwegs. Klar hätte viel passieren können, und es ist auch viel passiert. Aber das hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin.


    Wie sagte Dori in 'Findet Nemo'...? 'Na wenn Du nicht willst, dass ihm was passiert - dann passiert ihm ja NIE etwas!'

    ...dass die Kinder hoffentlich nicht über den Zaun klettern habe ich auch gedacht...


    Ich finde, sie wirkt sehr gestresst im Umgang mit den 4-en. Ich mag ihren Tonfall den Kindern gegenüber so gar nicht. Und die Kamera war dabei. Ich möchte gar nicht wissen, wie es dort zugeht, wenn sie mit ihnen alleine ist.


    Mit 65 nochmal 4 Kinder zu bekommen (wo man ja schon 13!!!) hat, finde ich einen großen Fehler. Aber das weiß sie jetzt wahrscheinlich auch. Nun sind sie da und jetzt ist es halt so.



    Mir tut diese Frau sehr leid. Und die Kinder auch. Sie und auch die große Tochter werden oft unter der Entscheidung ihrer Mutter zu leiden haben.

    Hallo Trish,



    ich denke, es spielt eine große Rolle, wie viel Angst Du vor dem Riss hast.


    Angst -> du 'verkrampfst' Dich, machst 'zu' -> du kannst nicht richtig 'locker' lassen -> deine Gewebe werden im entscheidenden Moment nicht weich und 'offen'. Und da spielt es natürlich eine Rolle, dass du nun schon 2x einen blöden Riss hattest (dein Unterbewusstsein kann das ja schlecht ausblenden).


    Alles, was dir hilft, dich locker zu machen ist hilfreich. Also Gedanken wie eine sich öffnende Blüte, sich ganz fallen lassen etc... wenn dir hilfe, den Gedanken zu haben, dass du im Vorfeld alles getan hast, damit eben kein Riss entsteht - warum kein Öl / Massagen verwenden..?!


    Mir erschließt sich nicht ganz, wieso eine Damm Massage nur bei Erstgebärenden was bringen soll. Die Vagina öffnet sich unter Geburt enorm. Und natürlich dehnt sich ein mit Öl geschmeidig gemachtes Gewebe besser. Wenn ich dich nun bitte, dein Bein hinter den Kopf zu heben kannst du das auch nicht ohne die Sehnen und Muskeln darauf vorbereitet zu haben. (Vielleicht schon, aber eine Verletzung wäre warscheinlich ;) )


    Ingeborg Stadelmann schreibt in ihrem Buch 'Die Hebammensprechstunde' im Abschnitt 'Das Kind und die Mutter in der Austreibungsphase' (S. 184):

    Beim ersten Kind wird dieser Ablauf wahrscheinlich länger dauern als beim zweiten und weiteren Kind. In dieser Phase muß der Beckenboden der Frau ebenfalls eine maximale Dehnung erreichen und dem Köpfchen Platz schaffen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt werden Sie froh sein, in den letzten Wochen reichlich Beckenbodenlockerungsübungen, Heublumendämpfe und Dammassage angewendet bzw. durchgeführt zu haben, um einen lockerern, weichen Beckenboden für die Geburt zu haben.


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich beim 1. Kind geschnitten wurde, beim 2. einen Riss 2. Grades hatte und bei Nr. 3 GAR NICHTS gewesen ist. Bei Nr. 3 konnte ich mich richtig fallen lassen und sie stand auch sehr lange mit dem Köpfchen auf dem Beckenboden. (Ich habe ca. 1/2 Stunde gebraucht, bis ich sie rausschieben konnte, weil ich mir plötzlich bewusst wurde, dass jetzt gleich das Baby da ist und war einfach noch nicht so weit vom Kopf her.) Massage habe ich bei Nr. 2 sporadisch gemacht und bei Nr. 3 in den letzten Wochen fast täglich. Ich denke, dass ich nicht gerissen bin lag aber hauptsächlich an totaler Entspannung (Wanne).



    Alles Gute für dich! #blume

    Hallo Raben,


    eine liebe Freundin von mir gründet in 429** einen Waldorf- und Waldkiga. Projekt startet bis zum Herbst und hat ein tolles Konzept!


    Gibt es hier interessierte Eltern, die mitwirken möchten und Interesse haben? Dann bitte PN an mich und ich leite weiter.



    Grüße,


    Amelie

    Ich habe allen 3-en sehr viel vorgelesen. Alle 'klassischen' Kinderbücher und ne menge Kram, der grad so angesagt war wie z.B. 3???, Sheltie oder Sternenschweif #augen


    Mein Großer liest so gut wie nichts außer Comics und Mangas, Mittelkind hat Phasen - mal ist sie gefesselt von einer Geschichte, dann liest sie gleich alle Bände davon in einem Rutsch, dann wieder wochenlang gar nichts.


    Kleinkind liest viel und gerne.


    Wir sind manchmal über eine Stunde in der Bücherei, bis jedes Kind was gefunden hat. Sie lesen immer das erste Kapitel an, da ich schon tonnenweise Bücher mit nach Hause geschleppt habe, wo zwar das Cover coll aussah, dann aber das Buch doch langweilig oder nicht das richtige war. Also lasse ich sie anlesen.


    Mein Sohn hat keine Geduld, sich in ein langes, dickes Buch einzufinden; daher liest er Comics (Peanuts, Garfield, Elfquest/Elfenwelt, Gregs Tagebuch etc).


    Zum lesen zwingen ginge hier gar nicht. Ich hab halt immer vorlesen vorgeschlagen, wenn: 'Mamaaaaa, mir ist soooo langweilig!!' kam. Und ab Schulalter immer einen trockenen Hals vorgetäuscht, damit sie auch mal ein paar Häppchen lesen. Hat gut geklappt 8o


    edit: zur Rechtschreibung hat das viele lesen aber hier nichts gebracht. Alle 3 sind da nicht besonders gut :huh:

    Danke für den tollen Tipp. Mir gefallen die Ferienwohnungen wirklich gut und die Gegend ist toll. Wie kinderfreundlich ist es denn da? Meine zwei sind ja auch noch recht klein und recht wuselig...
    An alle anderen. Vielen dank für die Ausflugstipps. Eine Woche wird wohl nicht reichen :)

    Hallo Tina,


    der Dachsbuckel ist am Rand vom Boxberg.
    Das ist mitten im Wald (30-er Zone, Straßen sind gut) und da gibt es auch einige Spielplätze.


    Mein Mann ist da aufgewachsen und war da in der Grundschule.

    Krank ist krank und ein schlechtes Geweissen brauchst Du wirklich nicht zu haben!




    Und KLAR kuschel ich meine Kinder, wenn sie krank sind! Angesteckt habe ich mich bei ca. jedem 10 Infekt, den sie aus Kiga oder Schule mitgebracht haben - was solls! Manchmal krank sein gehört zum Mensch-sein dazu ;)


    (...und Mitgefühl übrigens auch ^^ )

    Auf welcher rechtlichen Grundlage denn? In Deutschland steht ganz klar in der StVO:


    Ab dem 10. Geburtstag gelten die gleichen Regeln wie für Erwachsenen heißt das.
    Da ich als Jugendliche mehr als einmal von der Polizei angehalten wurde und auch Strafzettel bekommen habe, würde mich das wirklich interessieren (ich bin über eine Fußgängerbrücke gefahren statt mein Rad zu schieben)

    Nun, der Herr Polizist sagte uns, dass kein Polizist ein Kind zwingen kann, auf der Straße zu fahren wenn die Eltern des Kindes meinen, dass es noch nicht im Verkehr klar kommt.


    Gesetzestexte kann ich Dir nicht bieten leider.


    edit* bei uns gibt es auch sehr viel Rad- UND Fußwege. Es gibt in der Stadt hier kaum Wege, wo man nicht beides darf. Find ich auch super. Daher habe ich mir dazu auch noch nicht viele Gedanken gemacht sondern einfach so hingenommen, was der Polizist sagte. Ich seh den Herr im Juni nochmal zur Radprüfung, dann werde ich ihn fragen (wenn ich frei bekomme auf der Arbeit ;) )

    Latie,


    unser Polizist hat uns gesagt, dass die Kinder keinesfalls mit 10 auf die Straße MÜSSEN. Und das ist aktuell, ich war am Dienstag für Nina zum Infoabend. Sie müssen erst dann, wenn die Eltern das erlauben; spätestens jedoch mit 15 (wenn theoretisch Mofa Führerschein möglich wäre).


    Und bei uns sieht die Prüfung so aus: um den Straßenblock steht an jeder Ecke ein Elternteil mit Warnweste, Polizist fährt vor, Grüppchen von bis zu 10 Kindern hinterher und eine Mutter macht das Schlusslicht auch mit Warnweste. Bei dem großen an der Schule ging es, da war eine gefährliche Ecke, bei den Mädchen finde ich es viel gefährlicher, da mitten durch die Stadt mit vielen Kreuzungen und viel Verkehr.

    Wegen der Fahrradprüfung in der 4. Klasse war ich da auch so ab 6 Jahren hinterher, dass sie es lernen und dann auch in der 4. ordentlich können. Da fahren sie nämlich hier durch den Stadtverkehr. Alleine auf der Straße. Wir können hier nur recht wenig fahren, es ist hier sehr bergig und hatten immer nur sonntags einen großen Parkplatz zum üben oder ich mußte die Räder mit ins Auto wuchten zu meinen Eltern aufs Dorf. Das hat aber genervt. Genauso war ich genervt als Luca 6 war und ich ein Kleinkind auf dem Dreirad mit Schiebestange und ein Baby im Tragetuch hatte. Da ist man nach 5 x Anschieben schon platt (also ich zumindest). Deshalb hat das bei Luca dann mein Bruder übernommen.


    Mir war es für mich echt egal, ob und wann sie es können; aber da die Schule da hinterher war mussten sie ja #augen (...wie so vieles, das die Schule gerne möchte...).

    Hm, ich hab noch nicht verstanden, ob die schützende oder die schadende Wirkung der Pille überwiegt.

    http://www.zentrum-der-gesundh…ung-antibabypille-ia.html



    Ich halte gar nichts von der Pille. Ebensowenig von der Hormonspirale, die mir ein Jahr lang große Probleme bereitet hat.


    Ich habe viel gelesen bzgl. Brustkrebs/Stillen (habe einige Jahre LaLecheLiga Stillberatung gemacht und ein Seminar zu dem Thema im örtlichen Krankenhaus gehalten) und mein Fazit war: Die Brust ist nunmal ein Organ zur Milchproduktion. Nutzt man dieses Organ nicht nach der Schwangerschaft -in der Schwangerschaft macht die Brust eine große Veränderung durch, um sich auf ihre Aufgabe vorzubereiten-, steigt das Krebsrisiko. Vor allem, wenn man die genetische Veranlagung dazu hat. Wie oben schon verlinkt, sinkt das Krebsrisiko mit jedem Jahr, das gestillt wird. Ich habe in der Studie oben Zahlen von 4,3% gelesen, ich hatte 6,3% im Kopf, finde aber den Artikel dazu nicht mehr.


    edit: hier findet man zielich weit unten noch etwas dazu: http://www.uebersstillen.org/marleend.htm

    Ich finde es gut, dass Du mit so viel Selbstbewusstsein konterst, Fia! #top


    Nina wurde 3,5 Jahre gestillt. Komischer weise habe ich DA dann keine blöden Kommentare mehr gehört. (Die Bekannten hatten die Hoffnung wohl aufgegeben, dass wir jemals abstillen :D ^^ )


    Jeder geht seinen Weg. Und solange man solche Situationen wie zB lange zu stillen hin und wieder selbst refektiert und noch für sich stimmig findet - so what..?


    Bei UNS war die Grenze eben mit ca. Kigaalter erreicht. Bei anderen dauert es länger, bei manchen sehr viel kürzer.