Beiträge von Sakura

    Die Schule verlangt bis in spätestens 3 Wochen eine Kopie des Impfpasses aufgrund des Masernschutzgesetzes.

    Du kannst die Schule nach der Rechtsgrundlage dafür fragen. Im Gesetz steht nur "vorlegen". Alles andere verstößt gegen den Datenschutz, Stichpunkt Prinzip der Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 lit c).

    Preschoolmum , kannst du mir bitte die Stelle im Gesetz geben? Das soll überhaupt kein Angriff gegen dich sein. Das wäre nämlich für die Ausübung des Gesetzes sehr entscheidend. Soweit ich weiß, darf überhaupt keine Kopie gemacht werden (Datenschutz). Tatsächlich darf nur angeschaut werden und in der Akte vermerkt werden, dass ein Nachweis vorgelegen hat oder nicht. Wir hatten dazu einen Vortrag von einem Datenschutzbeauftragten. Und wenn das Gesundheitsamt Kopien fordert, dann könnte das angezeigt werden. Außer natürlich es steht glasklar in irgendeinem Gesetz oder Rechtsverordnung oder so.

    Das Gesundheitsamt muss nur benachrichtigt werden, wenn der Nachweis nicht vorgelegt wird oder wenn sich ergibt, dass ein Impfschutz gegen Masern erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist oder vervollständigt werden kann (Paragraf 20 Absatz 9 IfSG).


    Wenn ihr einen dem Gesetz entsprechenden Nachweis erbracht habt, muss gar nichts an das Gesundheitsamt gemeldet werden. Es ist aber wohl in ganz Deutschland häufig so, dass die Leitungen von den Gemeinschaftseinrichtungen mit dem Gesetz überfordert sind und sich bei den Gesundheitsämtern rückversichern. Aber auch hier gilt, außer den personenbezogenen Angaben muss nichts weiter übermittelt werden. Es gilt der Datenschutz.


    bärin , rein rechtlich (Datenschutz) darf kein Datum der Impfung erfasst werden.

    shaboni , wie hoch war der Titer? Ich lasse bei nächster Gelegenheit bei meinem Kind den Titer bestimmen. Allerdings ist die Impfung schon ein wenig her und ich bin gespannt, was rauskommt. Jedenfalls möchte ich gern die 2. Impfung einsparen, da bei mir die nachfolgenden Impfungen nichts mehr gebracht haben im Sinne von einer Titer-Erhöhung.


    @alle anderen hier im Thread: Wie hoch war bei euch der Titer?

    Auf dem Laborbericht steht Masern IgG (EIA) 843 und Referenzbereich ist <200

    Danke dir. Ich berichte, wenn ich es bei unserem Kind weiß.

    shaboni , wie hoch war der Titer? Ich lasse bei nächster Gelegenheit bei meinem Kind den Titer bestimmen. Allerdings ist die Impfung schon ein wenig her und ich bin gespannt, was rauskommt. Jedenfalls möchte ich gern die 2. Impfung einsparen, da bei mir die nachfolgenden Impfungen nichts mehr gebracht haben im Sinne von einer Titer-Erhöhung.


    @alle anderen hier im Thread: Wie hoch war bei euch der Titer?

    Einzel-Impfstoff: Measles Vaccine Live


    Der Masern-Impfstoff Mérieux (Einzel-Impfstoff) hatte definitiv denselben Masern-Stamm wie Priorix (Kombi-Impfung) und genau auf diesen Stamm sind die ELISA-Tests in Deutschland kalibriert.

    Ich weiß nicht, wo du wohnst. Es gibt Bundesländer, die haben wegen Corona bereits von sich aus die Nachweispflicht bei Erstklässlern auf den 31.07.2021 verlegt. Ganz offiziell. Rheinland-Pfalz und Niedersachsen auf jeden Fall. Vielleicht fallt ihr darunter?

    Ist vielleicht eine blöde Frage, aber gibt es denn derzeit überhaupt Masernfälle in Deutschland? Durch die Kontaktbeschränkungen vor einigen Wochen müsste doch das Infektionsgeschehen diesbezüglich zum Erliegen gekommen sein. Was ich damit sagen will, ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass hier irgendeine Dringlichkeit betreffs Nachweis angesagt ist. Aber wenn man auf einen übergenauen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes trifft, ist es möglicherweise anders.

    Vielleicht auch verschimmelt? 8o:D


    Nun ernsthaft: Schwer zu sagen, ich habe interessehalber noch Fotos im Internet angeschaut, die sehen so aus wie die Körner in meiner Tüte. Muss ja nicht heißen, dass es nicht auch anders aussehen könnte. Ich denke, von hier aus können wir das also schlecht sagen. Meine Arbeitshypothese wäre trotzdem, dass er verschimmelt ist. Vielleicht täuscht das aber auch mit dem Glas drumherum


    Ich finde es gerade interessant (man merkt, dass ich gerade ein paar Minuten Zeit habe, oder): Mach' doch noch ein Foto ohne Glas, wenn du möchtest. Riecht er denn oder ist sonstwie komisch?


    Dinkel - geschliffen - Bilder auf 4teachers.de


    Perldinkel:


    Bio-Perldinkel - Amio Hülsenfrüchte

    Das ist geschliffener Dinkel, allerdings verschimmelt.


    Ich habe das Foto gerade mit meiner Tüte geschliffenem Dinkel verglichen, die ist von 2017. #nägel


    Aber da ist der Körper schön hellbraun und nur die Ecken weiß abgeschliffen.


    Bei dir ist eine weißliche Schicht um das ganze Korn so wie bei weiß verschimmeltem Brot.


    Und Getreidestaub kann es meines Erachtens nicht sein, der sieht bei mir an der Bodentüte viel grober aus.

    Drahtesel , genaue Stundenzahlen interessieren bei mir niemanden, nur das Output muss stimmen. Da wird immer sehr viel erwartet und die meisten Kolleg_innen arbeiten 50-60 Wochenstunden. Wenn ich deutlich weniger arbeite, schaffe ich auch deutlich weniger, und das fällt dann irgendwann auf.

    Sakura , das ginge bei uns auch. Aber wow, das hältst Du durch? Das bedeutet ja für Dich keinerlei Freizeit, keinerlei Zeit für Sport, gerade mal 8 Stunden Nachtruhe (und Du wirst vermutlich nicht übergangslos vom Schreibtisch einschlafen können), und keine einzige Mahlzeit als ganze Familie. Ist das nicht wahnsinnig anstrengend für Dich? Kannst Du Dich denn dann auch konzentrieren, mit so wenig Schlaf/Zeit für Dich/Zeit für Sport?

    Ja, das ginge bei uns auch, aber dazu bin ich irgendwie nicht bereit - damit würden wir als Familie die komplette "Corona-Last" auf uns nehmen, auf Kosten unserer Familienlebens und letztlich meiner Gesundheit (Sport, Schlaf). Es geht zwar nur um ein paar Wochen, aber ich sträube mich trotzdem dagegen. Der Arbeitgeber sollte doch auch seinen Teil der "Corona-Last" tragen. Du hast aber natürlich recht, theoretisch ist es möglich, und wir werden wohl eine abgeschwächte Version davon ausprobieren.

    Ich habe es jetzt einfacher als vor der Pandemie. Jahrelang habe ich um Home Office gekämpft und 1001 Ausrede zu hören bekommen, warum das nicht gehen würde. Mein Tagesablauf sah bis vor 3 Wochen so aus, dass ich um 4:00 Uhr aufgestanden bin, duschen und Brotzeit für die Kinder richten, 4:45 Uhr zum Bahnhof (einige km, da wir außerhalb wohnen), dann 2 Stunden Zugfahrt in die Landeshauptstadt, 10 Stunden Arbeiten (weniger ist nicht drin, vor den Kindern waren es regelmäßig 12 - 14 Stunden), dann 2 Stunden Zugfahrt zurück (im Stehen, nach der Hälfte der Strecke im Sitzen) und als letzter Akt um 21:00 Uhr die Kinder ins Bett bringen und dabei als Erste einschlafen. Oft noch Arbeiten am Samstag (und mein Mann dann am Sonntag). Wenn ich das so nicht leisten (können) würde, dann müsste ich mir einen anderen Job suchen.


    Ich bin aber auch nicht mehr so jung, dass ich das jeden Tag schaffe. An den 1 - 2 freien Tagen pro Woche (wechselt je nach Arbeitsanfall beim Arbeitgeber) mache ich vormittags den Haushalt und Einkaufen, nachmittags Hausaufgaben mit den Kindern und Vorbereitungen für diverse Ehrenämter. Abends gehen abwechselnd mein Mann oder ich zu den Vorstandssitzungen oder anderen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen. Wir geben uns seit Jahren die Klinke in die Hand, gemeinsame Ausflüge machen wir nur im Urlaub. Vielleicht harmonieren wir deshalb so gut, wir hocken uns ja nie auf der Pelle.


    In der letzten Woche war ich fast jeden Tag nach der Mittagszeit mit den Kindern draußen in der schönen Sonne. Sind ein Stück spazieren gegangen und haben unser Mittagessen auf einer Wiese gepicknickt. In der Früh machen wir in aller Ruhe Frühstück. Den Rest der Zeit verbringen wir mit Home Schooling und ich versuche die kleineren Kinder bei Laune zu halten. Nachmittags auch mit intensivem Fernseheinsatz, damit ich etwas Schriftkram erledigen kann. Wir haben so viele Dinge auf unserer To-do-Liste, die wir noch gemeinsam machen wollen, dass ich mich fast schon freue. Ich traue mich gar nicht, das zu sagen: Ich profitiere, andere sterben.


    Sport und ausreichend Schlaf sind Mangelware in meinem Leben der letzten 20 Jahre. Ich denke, dass ist auch ein Hauptfaktor für mein Übergewicht und in letzter Zeit zunehmendem Kränkeln. Gelegentlich habe ich den Eindruck, dass - wenn es noch einige Wochen so weiter geht - ich jetzt zu Corona-Zeiten auf einmal mehr für meine Gesundheit tue als die ganzen Jahre zuvor. Mein Arbeitgeber kommt mir entgegen, dass ich meine Arbeitszeit auf den ganzen Tag aufsplitten kann, sonst wäre es nicht möglich, alles miteinander zu vereinbaren. Nichtsdestotrotz gehe ich stark davon aus, dass der Staat sich für die jetzige Situation noch etwas einfallen lassen wird. Es sind ja nicht nur ein paar Hanseln von den Schul- und Kita-Schließungen betroffen, sondern die ganze Republik.

    Mein Mann ist positiv, ich negativ. Meine Kinder wurden nach der Geburt getestet und da alle negativ sind, konnte ich jedesmal die Prophylaxe danach guten Gewissens ablehnen.


    Schade, dass bis vor Kurzem die Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors noch nicht in der Schwangerschaft möglich war. So habe ich pro Schwangerschaft 2-mal umsonst die Prophylaxe bekommen, inklusive der Schmerzen danach.


    Manea , jede Impfung hat neben der Wirkung auch eine (oder mehrere) Nebenwirkung(en). Im Fall der Prophylaxe meist Tachykardie, Hypotonie, Anaphylaxie, Übelkeit, Arthralgie. Dazu kommt das Restrisiko für die Übertragung einer Infektionskrankheit, da es das Blut eines fremden Menschen ist.