Beiträge von Sakura

    Vom Prinzip her sehe ich es wie Gwynifer . Ohne meine Einwilligung darf ja nicht mal eine Kopie gemacht werden. Meinen Ausweis bekommt keiner, wenn es sich vermeiden lässt. Meinem Mann ist es schnurzpiepegal, wer seinen Ausweis hat, er gibt seinen immer ab, wenn die nachfragen. Vielleicht musste ich meinen Ausweis deswegen nie zeigen. Was hatten wir schon Diskussionen darum.


    Sollte er wegkommen, lässt er sich halt einen neuen ausstellen, sagt er. Ist zwar mit Zeit und Geld verbunden, aber ich schätze, er wird auch so durchs Leben kommen, hat ja bisher auch immer geklappt. Wie oft kam schon der Ausweis weg, nämlich nie. Er ist da pragmatisch, ich habe da mehr Aufwand, meinen Ausweis nirgendwo zu vergessen und immer bei mir zu tragen. Dafür könnte ich mich in Notlagen wie Erdbeben jederzeit ausweisen oder die Flucht ergreifen. Und wie oft kam das bisher vor, auch nie. Also kurzum, er hat weniger Stress mit seinem Ausweis. Er fährt auch ohne Führerschein und Geld, wenn es gerade nicht zu seinem Vorhaben passt.


    fibula , ich habe erst vor Kurzem gelernt, dass Ausweispflicht in Deutschland heißt, dass ich einen Ausweis (Perso oder Reisepass) besitzen muss, ihn aber nicht ständig mitzuführen habe. Man muss ihn wohl in einer angemessenen Zeit auf einer polizeilichen Dienststelle vorweisen können, was sich am Wohnort und näherer Umgebung unproblematisch erfüllen lässt.

    Ich habe in Italien bisher noch nie meinen Ausweis zeigen oder hinterlegen müssen. Auch die der Kinder nicht. Es hat immer gereicht, wenn mein Mann seinen gezeigt und hinterlegt hat. Bei der Abgabe an der Hotelrezeption frage ich mich immer, ob die Ausweispflicht in Italien genauso wie in Deutschland gehandhabt wird. Man muss einen Ausweis besitzen, aber nicht unmittelbar mit sich führen. Ich lese immer, in Italien müsste man ihn ständig bei sich führen, was aber nicht geht, wenn man ihn abgibt. Auch am Strand habe ich nie Ausweise dabei und werde ich auch zukünftig nicht.


    Außerdem missfällt mir, dass die Ausweise offen sicht- und greifbar neben den Zimmerschlüsseln aufbewahrt werden. Da möchte ich meinen Ausweis nicht stehen haben. Da steckt seit DDR-Zeiten so ein tiefes Misstrauen in mir, ich fahre nicht ohne Ausweis irgendwo hin, da fühle ich mich nackt. Schon gleich gar nicht, wenn ein Kind betroffen ist, dass im Zweifel von mir getrennt und festgehalten wird, im schlimmsten Fall, wenn es noch klein ist und sich nicht verständigen kann. Was für ein Alptraum. Wäre mir als Kind so etwas passiert, hätte ich wohl niemals wieder Deutschland freiwillig verlassen.


    Ich persönlich bin noch nie kontrolliert worden, aber ich bin blond und hellhäutig und damit wohl nicht in der primären Zielgruppe. Die ausländisch aussehenden Leute im Zug direkt neben mir sitzend, werden aber recht häufig kontrolliert (Bayern, Grenze mindestens 1 Fahrtstunde entfernt).


    Eine Bekannte von mir hat glatte, rabenschwarze Haare und sonnengebräunten Teint, hat aber ein blond gelocktes Kind (vom Papa geerbt). Sie verreist grundsätzlich nicht ohne Ausweise, denn sie muss immer nachweisen, dass es ihr Kind ist.


    Wenn keinerlei Chance besteht rechtzeitig an einen offiziell gültigen Ausweis für das Kind zu kommen, dann würde ich wenigstens die Geburtsurkunde mitnehmen, damit ich irgendetwas in der Hand hätte. Ob es aber etwas bringt, keine Ahnung.

    Runa , danke für deine Antwort. Wir wurden früher im Kampfsport immer darauf getrimmt, nur auf dem Ballen zu laufen. Ist aber bestimmt nur eine Ursache von vielen meiner heutigen Beschwerden.


    Rennen kann ich derzeit leider gar nicht mehr. Dann ächzen meine Knie (man kann es hören). Ich bin wirklich eingeschränkt. Ich fange mal niederschwellig mit Dehnübungen an. Viel Bewegung traue ich mich bei meinen Beinbeschwerden ohne Diagnose eh nicht. Tut ja auch weh.

    Ein guter Hinweis: Ich muss darauf achten, wieder vermehrt mit der Muskulatur zu laufen. Das hat in den letzten Jahren ohne Training gelitten. Ich komme tatsächlich sehr hart auf. Aber als die Probleme anfingen, war ich ja diesbezüglich noch gut in Schuss.


    Die Größe ist ein Punkt, über den ich auch schon gelesen habe. Da ging es um sehr große Menschen und dass diese Probleme mit ihrer Körperstatik haben, weil das Skelett und die Muskulatur nicht auf so viel Gewicht (aufgrund der Größe) ausgelegt sind. Tenor war, dass es nicht gut ist, dass heutzutage die Leute (durch unter anderem jederzeit leicht verfügbares Eiweiß) so groß werden. Aber ich weiß nicht mehr, ab welcher Größe die Probleme vermehrt auftreten.

    Kerstin_Pfalz , ich hatte schon beginnende Arthrose, als ich noch jünger und nie übergewichtig gewesen war. Und die Asiaten werden doch allesamt gesünder älter als wir Europäer.


    Meinst du den Vorderfußgang? Den hatte ich mir durch das Training (barfuß) unbewusst angewöhnt mit dem Problem, dass meine Achillessehne seit ewigen Zeiten stark verkürzt ist. Auch das intensive Laufen hat das Problem noch verschärft. Mittlerweile glaube ich, dass beides richtig ist. Lockerer Fersengang beim Gehen, Vorderfuß beim Rennen. Würde nur der Vorderfuß richtig sein, würden wir vermutlich über die Jahrmillionen Hufe entwickelt haben.


    Ich rufe mal Runa her, vielleicht kann sie als Kampfsportlerin Erfahrungen von sich und anderen beisteuern.


    Wie du sagst, denke ich auch, dass der harte Untergrund ein Problem ist. Geht auch Pferden so, die oft auf einer Straße laufen müssen. Momentan habe ich zwei weiche Einlagen in meinen Schuhen, um überhaupt auftreten zu können. Meine Beine sind seit einigen Wochen krank, nur wissen die Ärzte noch nicht warum. Ich hoffe, ich bekomme demnächst ein MRT. Vielleicht kann man da die Ursache finden.


    In eine Hyperbeweglichkeit komme ich mit meinem Alter bestimmt nicht mehr. Ich stehe ja gerade extrem am entgegengesetzten Ende, alles verkürzt und verkümmert.

    huehnchen69 , ich habe mal ein bisschen gegoogelt. Sehr interessant, damit werde ich mich weiterhin beschäftigen.


    Talpa , da hatte ich gar nicht mehr dran gedacht. Wenn ich mich nicht täusche, hatten die Leute aber kein Problem damit, dass das Schienbein abgeflacht ist. Ich kann mich nicht erinnern, mal etwas über die Sehnen und den muskulären Aufbau in diesem Zusammenhang gelesen zu haben.


    Momentan schlussfolgere ich, dass Europäer im Alter (oder auch schon eher) abgenutzte Kniegelenke und Schmerzen bis zur Bewegungsunfähigkeit haben, hockende Naturvölker abgeflachte Schienbeinknochen und vermutlich keine Schmerzen, sonst hätten sie vermehrt eine andere Sitzposition gewählt (diverse Arten des Schneidersitzes, Fersensitz oder die Beine links und rechts neben die Hüfte oder ausgestreckt oder stuhlmäßig auf einem Holzstamm oder Felsen).


    Zusätzlich denke ich gerade (bis ich Gegenteiliges lese), dass die Hocke für kurze Zeiten und ohne Bewegung den Muskeln und Gelenken gut tut. Mein Hohlkreuz fühlt sich danach entspannt an. Länger zu hocken und dabei große Bewegungen auszuführen, da weiß ich nicht. Man soll ja Dehnungen statisch ausführen.


    Da muss ich dranbleiben. Noch sind meine Kinder jung und man kann da vielleicht noch ein bisschen Einfluss nehmen. Ob es bei mir noch etwas bringt, wird man sehen. Ich wäre ja schon froh, wenn sich die Kniearthrose nicht so schnell verschlimmert.


    Danke euch beiden. Wenn ihr noch mehr Ideen oder auch Einwände habt, dann her damit.

    Also, meine sich verschlimmernde Kniearthrose erfordert jetzt langsam so wirklich meine ganze Aufmerksamkeit. Ich habe angefangen zu recherchieren. Nun beschäftigt mich die Frage, ob ich (wir als Europäer) uns grundsätzlich wider der Natur setzen. Wenn ich Dokus über irgendwelche Amazonas-Völker anschaue, dann fällt natürlich sofort auf, dass sie keine Stühle haben. Sie hocken oft und scheinen dabei auch entspannen zu können.


    Weiß jemand etwas dazu? Unsere Kinder machen das ja auch so.


    Wenn ich hocke, dann komme ich erstens schlecht runter, weil das Fett zwischen den Knien und Oberschenkeln nicht weiß wohin. Zweitens kippe ich nach hinten um, weil ich schon als Kind, die Ferse nicht auf den Boden gebracht habe. Drittens ist es aufgrund der ungewohnten Haltung unbequem, weil meine Muskeln darauf nicht mehr eingestellt sind.


    Habe ich vielleicht jetzt schon Arthrose, eben weil sich meine Muskeln bereits in der Kindheit aufgrund umfangreichen Trainings und nicht ausreichender (keiner) Dehnung so stark verkürzt haben? Die paar Jahre Übergewicht sind vermutlich auch nicht ganz unschuldig, aber das war im Vergleich zum restlichen Leben nur eine sehr kurze Zeitspanne.


    Ich frage mich, ob ich es in meinem Alter noch schaffen kann, meine verkürzte Wadenmuskeln und die verkürzte Achillessehne so weit zu dehnen, dass ich mich normal hinhocken kann? Da werde ich die nächsten Monate mein Hauptaugenmerk neben der Abnahme drauf richten. Also insgesamt, die kompletten Beine in alle Richtungen gut zu dehnen.

    1. Mandarin, weil ich mir nicht zutraue, das hinzubekommen


    2. Ägyptisch (vor der Zeit der Kopten) inkl. der Hieroglyphenschrift


    3. Sprache der Neandertaler, weil keiner weiß, inwieweit da die Lautbildung überhaupt schon ausgebildet war (Kehlkopf höher, Innenohr anders ausgebildet, Sprachgen schon da?)


    Japanisch und Russisch habe ich teils mehrere Jahre gelernt und müsste ich dringend wieder auffrischen, was aber auch ohne Fee gehen würde. Dafür braucht es halt viel Fleiß, den ich gerade nicht aufbringen kann.


    Mit Hocharabisch habe ich mal angefangen und würde das gerne weiter ausbauen.


    Latein hatte ich mal kurzzeitig in der Schule, mangels Lehrer wurde der Unterricht dann eingestellt. Und nach dem langen Thread hier im Forum hätte ich voll Lust da einzusteigen. Aber ich brauche es nicht und von daher lerne ich frühestens dann mit, wenn irgendeines meiner Kinder das mal machen sollte.


    Mit Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch (letztere beide nur rudimentär) wäre ich dann weltweit ganz gut aufgestellt.


    Es gibt aber noch weitere interessante Sprachen. Alles, was geschrieben anders als unsere Schrift aussieht, spricht mich an. Eine Sprache, die nur gesprochen wird, könnte ich wohl nicht lernen. Ich höre Nuancen nicht gut und bin beim Lernen voll und ganz der visuelle Typ.


    Ein sprachliches Gymnasium, großes Interesse an Sprachen und Zeit (ich bin nicht mehr die Jüngste) haben zu meinem Wissen geführt.

    Genau denselben Witz habe ich auch gemacht. Zwei Rasende, ein Gedanke. :D

    Ich vermute ja, dass die Zahl der Verkehrstoten in den USA noch höher wäre wenn es kein Tempolimit gäbe

    Ich hatte gestern ein bisschen gegoogelt und war selbst überrascht, in einem Artikel zu lesen, dass es wohl weniger Unfälle gab, nachdem das Tempolimit hochgesetzt wurde.


    Hier stand das: https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/29097


    "Das kürzlich veröffentlichte Ergebnis der Untersuchung sorgte für Staunen. So gingen die Zahlen der Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit um bis zu 20 Prozent zurück, und – was niemand erwartet hatte – um den gleichen Prozentsatz verringerte sich die Anzahl jener Autofahrer, die sich zuvor über streckenweise angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzungen großzügig hinweggesetzt hatten. Durch diese Ergebnisse ermutigt, setzten die Behörden Utahs inzwischen das Tempolimit auf einem Drittel aller Autobahnen des Staates auf 80 mph fest."


    Iverna , ja, es passt locker ein Kinderwagen in gute Züge. Das sieht in der Regionalbahn aber schon anders aus. Auch bringen andere Familien ihre Kinderwägen ebenfalls mit. Bezüglich Fahrrad hatten wir vor ein paar Jahren (mit weniger Kindern als jetzt) bereits das Problem, dass wir nicht mitgenommen werden konnten, weil Zug voll und kein Fahrradabteil vorhanden. Und wenn man dann vom Bahnhof in die Innenstadt und zurück will, dürfen Fahrräder von der Beförderung durch die S- und U-Bahn im Berufsverkehr ausgeschlossen werden (was ich auch verstehe). Ganz so einfach wie man sich das vorstellt, ist es halt leider nicht, denn sonst würden es viel mehr Familien (inklusive mir) auch durchaus probieren.


    Ich persönlich brauche auf dem Campingplatz meinen halben Hausstand. Aber ich gehe jährlich meine Checkliste durch, ob ich nicht doch noch irgendwo einsparen kann. Immerhin schleppe ich keine Friteuse mit, wie ich es bei anderen schon gesehen habe.


    Woher soll ich wissen, dass du mit deiner Aussage "Leute, die freiwillig mit dem Auto lange Strecken fahren, obwohl es eine gute Zuganbindung gibt, sind mir nicht geheuer" ausgerechnet Sakura nicht meinst? Außerdem ist mein Anliegen nicht die persönliche Rechtfertigung, sondern nur das Aufzeigen ganz plausibler Gründe, die halt einfach dagegen sprechen könnten.


    Wir müssen das aber auch gar nicht im Detail diskutieren, damit hätte ich kein Problem. Es bindet bei dem ein oder anderen kostbare Zeit. Ich jedenfalls habe aber momentan viel freie Zeit zur Verfügung, deshalb gönne ich es mir gerade, auch einmal im Forum etwas ausführlicher mitzuschreiben.


    Zitat: "Und die Verkehrstoten in den USA liegen ganz sicher nicht an der Geschwindkeitsbegrenzung sondern viel eher an anderen Faktoren (Bspw. dem SUV Fahrer, dem rechts überholen dem xyz) .." Ganz genau das wollte ich mit meiner Schlussfolgerung sagen. Gut, dass wir uns da einig sind.

    ...


    Die USA haben je 100.000 Einwohner 10,6 Tote, Deutschland "nur" 4,3


    ...

    Da schau an. Die USA haben trotz Tempolimit mehr als doppelt so viel Tote wie Deutschland ohne Tempolimit. Das bedeutet, die USA sollte ihr Tempolimit abschaffen. :D


    An meiner Schlussfolgerung kann man sehen, dass diese Liste überhaupt keine Rückschlüsse auf die Ursachen von Verkehrstoten zulässt.

    ... Leute die freiwillig mit dem Auto lange Strecken fahren obwohl es eine gute Zuganbindung gibt, sind mir eh nicht geheuer.


    ...

    Puh, also da fallen mir spontan eine Menge ganz normaler Gründe ein, warum man dennoch mit dem Auto fährt. Wenn wir als Familie irgendwo hinfahren, dann ziehe ich es tatsächlich vor, mit dem eigenen Auto zu fahren. Da ist es nämlich egal, ob eine Horde von Kleinkindern rumschreit und trotzt, da passt der Kinderwagen rein, die Lauf- und Fahrräder, die Windeln, die ganzen Wechselsachen, die Brotzeit-Kühlbox, die Spielsachen... Ich kann jederzeit anhalten und die Kinder sich draußen austoben lassen, Pinkelpausen erscheinen mir auch weniger anstrengend als im Zug. Ich würde sogar behaupten, dass sich im Zug sehr viele Mitreisende von uns gestört fühlen und fragen würden, warum wir denn nicht mit dem Auto fahren. Ich sehe die 'begeisterten' Gesichter schon deutlich vor mir.

    Sorry fürs Reingrätschen, aber was ist eigentlich an den begehrten Bussen so toll? Er hat genausoviel Blech aussenrum wie der böse SUV und wenn ich damit einen Kleinwagen ramme schauts für diesen nicht gut aus.

    Und kleine Kinder die hinter dem Bus stehen, sehe ich auch nicht.

    Und vom Verbrauch dürften sie sich auch nichts schenken.

    Ich würde sagen, für Busse gelten ähnliche Vorteile (und im Umkehrschluss auch Nachteile) wie für SUVs. Am tollsten für mich ist, dass ich damit meine ganze Familie kutschieren kann. Das geht mit dem Kleinwagen nicht. Da bräuchten wir zwei von (sowie einen weiteren Fahrer) und ob das besser für die Umwelt ist, wage ich zu bezweifeln.

    Ja. SUVs sind außerdem gute Zugmaschinen und Allrad ist auch ganz praktisch, also zumindest da, wo ich wohne.

    Sakura, ich glaube dir dass du lieber im Porsche den Unfall überstehst als im Trabant schwer verletzt zu werden.

    Geht allen so, bloß hat sich der Kleinwagenfahrer es nicht unbedingt ausgesucht nicht das nötige Kleingeld für den suv zu haben.

    Warum stellen Menschen eine (in der Regel geringe) Zeitersparnis über ihre und anderer Menschen Sicherheit?

    Rationalität buchstabiert sich anders, und es wird nicht ohne Zwang gehen.

    Schoko

    Nun, ich kann mir auch keinen Porsche leisten. Nicht mal annähernd. Ich kann mir zurzeit überhaupt kein Auto leisten, wenn das jetzige kaputt geht. Und ich stelle meine Zeitersparnis und Fahrfreude auch nicht über die Sicherheit anderer Menschen. Hatte ich weiter vorn bereits erklärt. Warum das andere Menschen machen, weiß ich nicht.


    Ich schätze, es wird trotz Tempolimit weiterhin schnell gefahren, weil sich die Leute bevormundet fühlen und es nicht aus ihrem Herzen (freiwillig) kommt. Einzig harte Strafen können dafür sorgen, dass sich relativ an das Tempolimit gehalten wird. Aber da sehe ich bisher keine Bestrebungen in der Politik, etwas zu ändern.

    ein SUV ist sicherer als ein Kleinwagen. Durch die Länge großer (und damit schwerer) Wagen gibt es auch mehr Knautschzone. Ich säße bei einem Aufprall lieber im Porsche als im Trabant.

    Genau das ist einer der Gründe, warum ich es absolut schizophren finde, dass in Zeiten, wo (leichte) E-Autos gefordert werden, die SUVs nicht gleichzeitig massiv bekämpft werden. Neben hohem Verbrauch, zu schmalen Parkplätzen und Strassenspuren etc.

    Ja, die SUVs müssten verschwinden, dann hat auch der Kleinwagenfahrer wieder bessere Überlebenschancen.

    Da gebe ich dir Recht. Glücklicherweise bin ich ja nicht tatenlos, sondern in unserer Gemeinde sehr im Umweltschutz engagiert. Und versuche auch daheim mein Bestes. Aber manche Sachen klappen halt (noch?) nicht.

    dass du gurt und kindersitze persönlich freiwillig nutzt, sagt leider gar nichts aus.


    die anschnallpflicht wurde seinerzeit ähnlich aggressiv bekämpft wie derzeit das tempolimit. #weissnicht

    Doch, es sagt aus, dass mir egal ist, wer wie dagegen gewettert hat, denn ich entscheide mich so und stehe damit voll dahinter. Hätte ich etwas gegen die Anschnallpflicht, würde ich mich auch heute nicht anschnallen. Vielleicht werde ich mal erwischt, zahle ein paar Euro und schnalle mich nach wie vor nicht an. Also trotz Pflicht und Zwang keine Verbesserung erreicht. Die meisten werden sich wohl freiwillig anschnallen, weil sie den Nutzen davon erkennen. Sieht man an kleinen Kindern, denen ist eine diesbezügliche Pflicht nicht verständlich, aber wenn sie einen Nutzen darin sehen, geht es dennoch (vielleicht weil sie bestochen werden oder weil Mama dann nicht schimpft).

    da müssten auch die Autos in ihrer Leistung gedrosselt werden, damit es größere Einsparungen gibt (nicht unbedingt leichter, denn dann sinkt wieder die Sicherheit).

    Das habe ich jetzt nicht verstanden. Meinst du, wenn die Leistung der Autos gedrosselt wird bzw. man weniger leistungsfähige Autos baut, dann sinkt die Sicherheit beim Autofahren? #gruebel

    Leistung drosseln ist ok. Hier kam noch der Vorschlag, die Autos leichter zu machen, aber das geht teils zu Lasten der Sicherheit. Liegt dann nicht gut auf der Straße und ein SUV ist sicherer als ein Kleinwagen. Durch die Länge großer (und damit schwerer) Wagen gibt es auch mehr Knautschzone. Ich säße bei einem Aufprall lieber im Porsche als im Trabant.

    Ich finde es auch nicht einsichtig, dass es für Notwendiges (im wahrest Sinne des Wortes Dinge, die die NOT ab-wenden) Anreize geben muss.


    Natürlich macht es das leichter, Dinge durchzusetzen, wo die Einsicht nicht eintritt. Deswegen ist das auch eine interessante Strategie. Ich versteh den Gedanken dahinter.


    Aber warum soll man jemandem etwas geben, der etwas macht, das schadet, damit er das lässt?

    Ja, für absolut Notwendiges sollte man keine Anreize brauchen. Fraglich ist, was absolut notwendig ist. Und die meisten Dinge sind für Menschen unterschiedlich nötig und werden damit anders bewertet. Da ist ein Anreiz, um unerwünschtes Verhalten abzustellen, recht hilfreich. Damit das Kind irgendetwas nicht macht, wird von der älteren Generation gerne mal eine süße Belohnung gegeben. Heißt nicht, dass dieses Handeln richtig ist, aber es funktioniert.