Beiträge von Sakura

    1. Mandarin, weil ich mir nicht zutraue, das hinzubekommen


    2. Ägyptisch (vor der Zeit der Kopten) inkl. der Hieroglyphenschrift


    3. Sprache der Neandertaler, weil keiner weiß, inwieweit da die Lautbildung überhaupt schon ausgebildet war (Kehlkopf höher, Innenohr anders ausgebildet, Sprachgen schon da?)


    Japanisch und Russisch habe ich teils mehrere Jahre gelernt und müsste ich dringend wieder auffrischen, was aber auch ohne Fee gehen würde. Dafür braucht es halt viel Fleiß, den ich gerade nicht aufbringen kann.


    Mit Hocharabisch habe ich mal angefangen und würde das gerne weiter ausbauen.


    Latein hatte ich mal kurzzeitig in der Schule, mangels Lehrer wurde der Unterricht dann eingestellt. Und nach dem langen Thread hier im Forum hätte ich voll Lust da einzusteigen. Aber ich brauche es nicht und von daher lerne ich frühestens dann mit, wenn irgendeines meiner Kinder das mal machen sollte.


    Mit Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch (letztere beide nur rudimentär) wäre ich dann weltweit ganz gut aufgestellt.


    Es gibt aber noch weitere interessante Sprachen. Alles, was geschrieben anders als unsere Schrift aussieht, spricht mich an. Eine Sprache, die nur gesprochen wird, könnte ich wohl nicht lernen. Ich höre Nuancen nicht gut und bin beim Lernen voll und ganz der visuelle Typ.


    Ein sprachliches Gymnasium, großes Interesse an Sprachen und Zeit (ich bin nicht mehr die Jüngste) haben zu meinem Wissen geführt.

    Genau denselben Witz habe ich auch gemacht. Zwei Rasende, ein Gedanke. :D

    Ich vermute ja, dass die Zahl der Verkehrstoten in den USA noch höher wäre wenn es kein Tempolimit gäbe

    Ich hatte gestern ein bisschen gegoogelt und war selbst überrascht, in einem Artikel zu lesen, dass es wohl weniger Unfälle gab, nachdem das Tempolimit hochgesetzt wurde.


    Hier stand das: https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/29097


    "Das kürzlich veröffentlichte Ergebnis der Untersuchung sorgte für Staunen. So gingen die Zahlen der Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit um bis zu 20 Prozent zurück, und – was niemand erwartet hatte – um den gleichen Prozentsatz verringerte sich die Anzahl jener Autofahrer, die sich zuvor über streckenweise angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzungen großzügig hinweggesetzt hatten. Durch diese Ergebnisse ermutigt, setzten die Behörden Utahs inzwischen das Tempolimit auf einem Drittel aller Autobahnen des Staates auf 80 mph fest."


    Iverna , ja, es passt locker ein Kinderwagen in gute Züge. Das sieht in der Regionalbahn aber schon anders aus. Auch bringen andere Familien ihre Kinderwägen ebenfalls mit. Bezüglich Fahrrad hatten wir vor ein paar Jahren (mit weniger Kindern als jetzt) bereits das Problem, dass wir nicht mitgenommen werden konnten, weil Zug voll und kein Fahrradabteil vorhanden. Und wenn man dann vom Bahnhof in die Innenstadt und zurück will, dürfen Fahrräder von der Beförderung durch die S- und U-Bahn im Berufsverkehr ausgeschlossen werden (was ich auch verstehe). Ganz so einfach wie man sich das vorstellt, ist es halt leider nicht, denn sonst würden es viel mehr Familien (inklusive mir) auch durchaus probieren.


    Ich persönlich brauche auf dem Campingplatz meinen halben Hausstand. Aber ich gehe jährlich meine Checkliste durch, ob ich nicht doch noch irgendwo einsparen kann. Immerhin schleppe ich keine Friteuse mit, wie ich es bei anderen schon gesehen habe.


    Woher soll ich wissen, dass du mit deiner Aussage "Leute, die freiwillig mit dem Auto lange Strecken fahren, obwohl es eine gute Zuganbindung gibt, sind mir nicht geheuer" ausgerechnet Sakura nicht meinst? Außerdem ist mein Anliegen nicht die persönliche Rechtfertigung, sondern nur das Aufzeigen ganz plausibler Gründe, die halt einfach dagegen sprechen könnten.


    Wir müssen das aber auch gar nicht im Detail diskutieren, damit hätte ich kein Problem. Es bindet bei dem ein oder anderen kostbare Zeit. Ich jedenfalls habe aber momentan viel freie Zeit zur Verfügung, deshalb gönne ich es mir gerade, auch einmal im Forum etwas ausführlicher mitzuschreiben.


    Zitat: "Und die Verkehrstoten in den USA liegen ganz sicher nicht an der Geschwindkeitsbegrenzung sondern viel eher an anderen Faktoren (Bspw. dem SUV Fahrer, dem rechts überholen dem xyz) .." Ganz genau das wollte ich mit meiner Schlussfolgerung sagen. Gut, dass wir uns da einig sind.

    ...


    Die USA haben je 100.000 Einwohner 10,6 Tote, Deutschland "nur" 4,3


    ...

    Da schau an. Die USA haben trotz Tempolimit mehr als doppelt so viel Tote wie Deutschland ohne Tempolimit. Das bedeutet, die USA sollte ihr Tempolimit abschaffen. :D


    An meiner Schlussfolgerung kann man sehen, dass diese Liste überhaupt keine Rückschlüsse auf die Ursachen von Verkehrstoten zulässt.

    ... Leute die freiwillig mit dem Auto lange Strecken fahren obwohl es eine gute Zuganbindung gibt, sind mir eh nicht geheuer.


    ...

    Puh, also da fallen mir spontan eine Menge ganz normaler Gründe ein, warum man dennoch mit dem Auto fährt. Wenn wir als Familie irgendwo hinfahren, dann ziehe ich es tatsächlich vor, mit dem eigenen Auto zu fahren. Da ist es nämlich egal, ob eine Horde von Kleinkindern rumschreit und trotzt, da passt der Kinderwagen rein, die Lauf- und Fahrräder, die Windeln, die ganzen Wechselsachen, die Brotzeit-Kühlbox, die Spielsachen... Ich kann jederzeit anhalten und die Kinder sich draußen austoben lassen, Pinkelpausen erscheinen mir auch weniger anstrengend als im Zug. Ich würde sogar behaupten, dass sich im Zug sehr viele Mitreisende von uns gestört fühlen und fragen würden, warum wir denn nicht mit dem Auto fahren. Ich sehe die 'begeisterten' Gesichter schon deutlich vor mir.

    Sorry fürs Reingrätschen, aber was ist eigentlich an den begehrten Bussen so toll? Er hat genausoviel Blech aussenrum wie der böse SUV und wenn ich damit einen Kleinwagen ramme schauts für diesen nicht gut aus.

    Und kleine Kinder die hinter dem Bus stehen, sehe ich auch nicht.

    Und vom Verbrauch dürften sie sich auch nichts schenken.

    Ich würde sagen, für Busse gelten ähnliche Vorteile (und im Umkehrschluss auch Nachteile) wie für SUVs. Am tollsten für mich ist, dass ich damit meine ganze Familie kutschieren kann. Das geht mit dem Kleinwagen nicht. Da bräuchten wir zwei von (sowie einen weiteren Fahrer) und ob das besser für die Umwelt ist, wage ich zu bezweifeln.

    Ja. SUVs sind außerdem gute Zugmaschinen und Allrad ist auch ganz praktisch, also zumindest da, wo ich wohne.

    Sakura, ich glaube dir dass du lieber im Porsche den Unfall überstehst als im Trabant schwer verletzt zu werden.

    Geht allen so, bloß hat sich der Kleinwagenfahrer es nicht unbedingt ausgesucht nicht das nötige Kleingeld für den suv zu haben.

    Warum stellen Menschen eine (in der Regel geringe) Zeitersparnis über ihre und anderer Menschen Sicherheit?

    Rationalität buchstabiert sich anders, und es wird nicht ohne Zwang gehen.

    Schoko

    Nun, ich kann mir auch keinen Porsche leisten. Nicht mal annähernd. Ich kann mir zurzeit überhaupt kein Auto leisten, wenn das jetzige kaputt geht. Und ich stelle meine Zeitersparnis und Fahrfreude auch nicht über die Sicherheit anderer Menschen. Hatte ich weiter vorn bereits erklärt. Warum das andere Menschen machen, weiß ich nicht.


    Ich schätze, es wird trotz Tempolimit weiterhin schnell gefahren, weil sich die Leute bevormundet fühlen und es nicht aus ihrem Herzen (freiwillig) kommt. Einzig harte Strafen können dafür sorgen, dass sich relativ an das Tempolimit gehalten wird. Aber da sehe ich bisher keine Bestrebungen in der Politik, etwas zu ändern.

    ein SUV ist sicherer als ein Kleinwagen. Durch die Länge großer (und damit schwerer) Wagen gibt es auch mehr Knautschzone. Ich säße bei einem Aufprall lieber im Porsche als im Trabant.

    Genau das ist einer der Gründe, warum ich es absolut schizophren finde, dass in Zeiten, wo (leichte) E-Autos gefordert werden, die SUVs nicht gleichzeitig massiv bekämpft werden. Neben hohem Verbrauch, zu schmalen Parkplätzen und Strassenspuren etc.

    Ja, die SUVs müssten verschwinden, dann hat auch der Kleinwagenfahrer wieder bessere Überlebenschancen.

    Da gebe ich dir Recht. Glücklicherweise bin ich ja nicht tatenlos, sondern in unserer Gemeinde sehr im Umweltschutz engagiert. Und versuche auch daheim mein Bestes. Aber manche Sachen klappen halt (noch?) nicht.

    dass du gurt und kindersitze persönlich freiwillig nutzt, sagt leider gar nichts aus.


    die anschnallpflicht wurde seinerzeit ähnlich aggressiv bekämpft wie derzeit das tempolimit. #weissnicht

    Doch, es sagt aus, dass mir egal ist, wer wie dagegen gewettert hat, denn ich entscheide mich so und stehe damit voll dahinter. Hätte ich etwas gegen die Anschnallpflicht, würde ich mich auch heute nicht anschnallen. Vielleicht werde ich mal erwischt, zahle ein paar Euro und schnalle mich nach wie vor nicht an. Also trotz Pflicht und Zwang keine Verbesserung erreicht. Die meisten werden sich wohl freiwillig anschnallen, weil sie den Nutzen davon erkennen. Sieht man an kleinen Kindern, denen ist eine diesbezügliche Pflicht nicht verständlich, aber wenn sie einen Nutzen darin sehen, geht es dennoch (vielleicht weil sie bestochen werden oder weil Mama dann nicht schimpft).

    da müssten auch die Autos in ihrer Leistung gedrosselt werden, damit es größere Einsparungen gibt (nicht unbedingt leichter, denn dann sinkt wieder die Sicherheit).

    Das habe ich jetzt nicht verstanden. Meinst du, wenn die Leistung der Autos gedrosselt wird bzw. man weniger leistungsfähige Autos baut, dann sinkt die Sicherheit beim Autofahren? #gruebel

    Leistung drosseln ist ok. Hier kam noch der Vorschlag, die Autos leichter zu machen, aber das geht teils zu Lasten der Sicherheit. Liegt dann nicht gut auf der Straße und ein SUV ist sicherer als ein Kleinwagen. Durch die Länge großer (und damit schwerer) Wagen gibt es auch mehr Knautschzone. Ich säße bei einem Aufprall lieber im Porsche als im Trabant.

    Ich finde es auch nicht einsichtig, dass es für Notwendiges (im wahrest Sinne des Wortes Dinge, die die NOT ab-wenden) Anreize geben muss.


    Natürlich macht es das leichter, Dinge durchzusetzen, wo die Einsicht nicht eintritt. Deswegen ist das auch eine interessante Strategie. Ich versteh den Gedanken dahinter.


    Aber warum soll man jemandem etwas geben, der etwas macht, das schadet, damit er das lässt?

    Ja, für absolut Notwendiges sollte man keine Anreize brauchen. Fraglich ist, was absolut notwendig ist. Und die meisten Dinge sind für Menschen unterschiedlich nötig und werden damit anders bewertet. Da ist ein Anreiz, um unerwünschtes Verhalten abzustellen, recht hilfreich. Damit das Kind irgendetwas nicht macht, wird von der älteren Generation gerne mal eine süße Belohnung gegeben. Heißt nicht, dass dieses Handeln richtig ist, aber es funktioniert.

    das heisst dann: wer mehr monetäre ressoucen hat, kann sich mehr rechte an umweltschädigung kaufen, oder?

    Ja, zum Teil kann ich mir das tatsächlich vorstellen. Denn es braucht nicht jeder gleich viel. Man darf nicht vergessen, dass manche Sachen, die zum hohen Einkommen führen, auch mit höherem Ressourcenverbrauch einhergehen. Ein SAP-Berater verdient nicht schlecht, muss aber geschäftlich viel reisen. Also gibt er sein Geld jemand anderem und kann dafür sein Kontingent einhalten und der andere, der nicht so viel braucht, hat zusätzlich Geld für schöne Dinge.


    Oder anderes Beispiel, meine Nachbarin will ihre Eltern in einem anderen Bundesland besuchen, kauft sich bei mir ihren zusätzlichen Bedarf und ich kaufe mir von diesem Geld Wolle, stricke einen warmen Pullover und stelle einen Tag vormittags, wenn die Kinder auswärts warm untergebracht sind, die Heizung runter.


    Man muss halt irgendwie verhindern, dass Schindluder damit getrieben wird. Ich weiß nicht, wie das bei Millionären funktionieren würde, die sich 'alles' leisten können. Vielleicht reguliert sich das aber auch von alleine. Wenn sich niemand mehr einschränken kann oder will, gucken auch Millionäre in die Röhre.

    Zu Gurtpflicht und Kindersitzen: Ich nutze beides freiwillig, ganz ohne Zwang. Die höhere Sicherheit ist es mir wert, die Zeit zum Anschnallen aufzuwenden.


    Zu Trump und Putin: Das bezog sich nicht auf das Tempolimit an sich, sondern auf das Bemühen, eine unpopuläre Maßnahme gegen das Volk durchzusetzen, um keine Ahnung wie wenig Abgase zu reduzieren, wo andere Bereiche zigfach höhere Mengen ausstoßen und aufgrund guter Lobby-Arbeit keiner danach kräht.


    Wenn die Amerikaner und Russen nicht bereits ein Tempolimit hätten, würde es von den Genannten wohl keiner ohne Not einführen. Im Gegenteil, soweit ich weiß, gibt es immer wieder Bemühungen, in den USA das Tempo heraufzusetzen. Wie die Situation in Russland ist, weiß ich nicht. Sind denn die Straßen dort gut ausgebaut? Vielleicht stört das Tempolimit niemanden, weil es die Straßenverhältnisse eh nicht zulassen.


    Allein das Tempolimit bringt vermutlich nicht allzu viel, da müssten auch die Autos in ihrer Leistung gedrosselt werden, damit es größere Einsparungen gibt (nicht unbedingt leichter, denn dann sinkt wieder die Sicherheit). Wenn ich da an die großen deutschen Autobauer denke, puh, das gäbe einige Verwerfungen (Arbeitsplätze, Exportraten).

    ...


    Seht her, ihr anderen, wir haben einen kleinen Schritt gemacht, macht ihr auch was!


    ...

    Leider juckt es einen Trump oder Kim Jong-un oder Putin überhaupt nicht, ob wir uns hier in Deutschland einschränken. Im Gegenteil, die halten uns für bekloppt.


    Es muss freiwillig kommen und freiwillig kommt es bei vielen nur, wenn man noch weitere positive Effekte davon hat. Ich hätte nichts dagegen, wenn Deutschland ein Tempolimit einführt und mir im Gegenzug ein stark subventioniertes E-Auto zur Verfügung stellt. Dann stelle ich meinen Spaß gern hintenan.


    Außerdem kann man sich mit manchen Problemen erst befassen, wenn weitaus größere Probleme beseitigt sind. Einem 'armen' Staat ist es völlig gleichgültig, ob da etwas mehr Abgas hinten rauskommt, erst einmal will nämlich sichergestellt sein, dass alle Leute zu essen haben.

    Im Prinzip bin ich völlig bei dir, Fiawin . Ich habe Kinder in die Welt gesetzt und möchte schon aus Eigennutz, dass es ihnen später gut geht. Genauso wie mir fremden Menschen auch.


    Aber mir fällt es zunehmend schwer, eine Grenze zu ziehen. Ich sehe immer so viel Umweltverschmutzung bei Industrie, Landwirtschaft, Verkehr usw., dass ich mir immer öfter denke, da kommt es auf mein gelegentliches Rasen nicht mehr an. Ich fahre ja nicht jeden Tag über hunderte Kilometer so schnell.


    Man müsste auch das Skifahren verbieten, weil unsinig. Keiner braucht es zum Überleben, es bedeutet einen riesigen Flächenfraß und starken Eingriff in die Natur, hohe Energiekosten für Beschneiungsanlagen, Lifte, Nachtbeleuchtung usw.


    Edit: Oder sämtliche Flugreisen Urlaube betreffend verbieten.


    Manchmal denke ich mir, man müsste für jeden Menschen eine bestimmte Anzahl Emissionsrechte ausgeben und jeder soll sich dann da beschränken, wo er möchte, Hauptsache er überschreitet die ihm zugestandene Menge nicht. Ist halt nicht realisierbar.

    Daroan , exakt. Man hat in Deutschland kein Tempolimit, weil sich das Tempo bei normalem Fahrverhalten und dem in der Regel dichten Verkehr eigentlich von selbst reguliert. Hat ja bisher auch recht gut geklappt. Ich lese nirgendwo, dass es hier 500 % mehr Tote gibt als in den Ländern mit Tempolimit. Da scheinen also auch noch andere Faktoren mit rein zu spielen, wie die Sicherheit der Autos, gut ausgebaute Straßen.


    Wer will schon auf einer Buckelpiste in den weiter oben erwähnten Ländern ohne Tempolimit rasen? Da macht man sich ja die Stoßdämpfer des Autos und den eigenen Rücken kaputt.


    Ich würde schon mit 90 durchs Dorf fahren, aber das geht nicht: schlecht einsehbare Kreuzungen, enge Kurven, die Wahrscheinlichkeit, dass 'ne Katz' gesprungen kommt, ist viel höher, Lautstärkebelästigung der schlafenden Mitmenschen, holpriger durch gelegentliche Pflasterstücke, wenig Abstand zum Randstein, auffliegende Steinchen, die gegen Fenster schlagen könnten usw. Auf mir bekannten Wegstrecken im Gewerbegebiet mit breiten Straßen und gut einsehbar fahre ich aber nächtens tatsächlich deutlich schneller... wie alle anderen übrigens auch. :D


    Edit: Ich brauche ja nicht zu 'meinen', dass vor mir alles frei ist. Ich sehe es auf der Autobahn ja. Da kann man schon ein ganzes Stück Weg überblicken (ich denke da an die A9 bei Ingolstadt, da sieht man kilometerweit) und selbst Kurven sind großzügig geschnitten, eben weil man ja auf einer Autobahn schneller fahren können soll als auf der Landstraße. Nichtsdestotrotz fahre ich in Kurven oder in Steigungen kurz vor der Kuppe langsamer und vor allem noch einen Ticken aufmerksamer, denn da könnte ja ein Auto liegen geblieben sein.

    Hier werden Sachen erörtert, die ich mit meinem Rasertum nicht verbinde und von daher kein Problem sehe für Leute, die 'verantwortungsbewusst' rasen. Wer bitteschön rast denn mit 250 Sachen bei dichtem Verkehr? Das geht doch gar nicht. Und die dicht auffahrenden, lichthupenden Fahrer gehören tatsächlich aus dem Verkehr gezogen, denn ganz klar gehören alle Beteiligten geschützt.


    Aber auch die langsamen Autofahrer müssen sich bemühen rechts zu fahren, denn es gibt das Rechtsfahrgebot. Außerdem fährt es sich zwischen Lkw doch gar nicht so schlecht, es sind Berufskraftfahrer, die viel Erfahrung haben. Sie fahren gleichmäßig und man kann gut voraussehen, wann ein Überholmanöver kommt. Übermüdung oder nebenbei auf dem Handy daddeln, geht natürlich nicht.


    Außerdem gefährde ich persönlich niemandem außer mir selbst. Ich fahre nur dann sehr schnell, wenn die Autobahn so gut wie frei ist (sprich die Mittelspur muss frei sein für mein persönliches Sicherheitsempfinden) und ich keine Mitfahrer habe. Aus Umweltschutzgründen würde ich es mir verbieten lassen, aber nicht weil ich angeblich jemanden damit gefährde (abgesehen von mir). Mache ich nämlich nicht.


    Ich weiß, dass das Risiko bei höherer Geschwindigkeit steigt, dass ich es nicht überlebe, wenn plötzlich ein Reh gesprungen kommt oder ein technischer Defekt auftritt. Aber ob der Unterschied so groß ist, ob nun 130 oder 180? Dann wäre es doch gleich viel sicherer, nur 80 zu fahren.


    Rechts überholen traue ich mich nicht wirklich, weil die meisten nicht damit rechnen und es somit recht gefährlich werden kann, obwohl es mir stark in den Fingern juckt bei der Situation wie von Utopia beschrieben. Aber ich lege den Staubegriff (mit erlaubten Rechtsüberholen) schon recht weit aus.

    Das finde ich ganz nett gelöst von dem Schlafforscher. Notfalls kann man ja Portugal und Irland noch der gelben Zone zuschlagen, wenn es politisch, wirtschaftlich, organisatorisch oder so einfacher sein sollte. Das nimmt sich ja nicht viel.


    Ich möchte auch die Winterzeit behalten. Übermorgen ist es jetzt schon fast 16 Uhr. #hmpf Aber Hauptsache, irgendeine Zeit bleibt und es fällt dieser blöde Wechsel weg. Dann richten wir uns langfristig so ein, dass es halbwegs passt und bequem ist.