Beiträge von RoteDahlie

    Wir gehen nicht mehr hin. Zu voll, teuer, die Kinder sind zwischen den Beinen anderer Erwachsener eingequetscht...


    Wir schauen uns gerne schöne Krippen in Kirchen an, gehen ins weihnachtliche Kindertheater.....viele Orte veranstalten Adventssingen für alle, das ist auch familienfreundlich und festlich.

    #stop


    müsste, sollte, wäre.....


    Bitte mach dich nicht so fertig! Bei uns gab es lange Zeit, mindestens 10 Jahre, kaum "ordentliches Essen", sondern Erbsen aus dem Glas, Dosensuppe, Tiefkühlpizza und fertigen Leberkäse.

    Meine Eltern hatten für anderes Essen oft keine Geld, keine Kraft, keine Geduld und wir waren mäkelige Esser.


    Wir sind gesund, ich koche mittlerweile ganz anders und es hat mir nicht geschadet.


    Bitte leg dich ohne schlechtes Gewissen ins Bett und kuriere dich aus.

    Das ist jetzt wichtiger als ein tolles Menü.

    Hat sie heute morgen das Avocado-Duschbad genutzt? Seit wann hat sie das?


    Ich hatte vor ein paar Wochen eine neue Gesichtscreme mit Avocado und die überhaupt nicht vertragen. Am gesamten Kiefer hatte ich Rötungen, es war warm und juckte ziemlich unangenehm. Nachdem ich die Creme weggelassen hatte, war der Spuck innerhalb von 2 Tagen vorbei.

    RoteDahlie : die Idee finde ich gut.. Also Experimente mit Sand, Schleim usw. nach draußen auszulagern. Mal gucken, ob ich da eine Idee habe, wo ich einen Plastiktisch herbekomme...

    Wir haben ganz viele gebrauchte Einzelstücke über Freunde, Bekannte und Sperrmüll bekommen.

    Einfach die Augen in den Straßen offen halten und bei Interesse freundlich nachfragen. Meistens sind die Leute froh, wenn es noch sinnvoll weiterverwendet wird.


    Den Experimentiertisch haben wir über eine Kollegin meines Mannes bekommen. Sie hatte in die Runde gefragt, ob jemand Interesse an einem alten kleinen Holztisch habe, den sie früher als Couchtisch genutzt hatte.


    Im Baumarkt gibt es Terrassenmöbel als Ausstellungsstücke jetzt zum Ende der warmen Jahreszeit auch günstiger.

    Ich habe zwei solcher "kreativen Chaoskinder" und das liegt bei uns weder an der Familiensituation, noch an der Einschulung, Zahnwechsel oder sowas.

    Die sind so. :D


    Erst letzte Woche war ich so wahnsinnig und habe ihnen neue Knete in die Zimmer gegeben. Das Ergebnis waren klebrige Kügelchen in allen Teppichen, auf Büchern, im Bett und verschmierte Böden.


    Also habe ich das Zeug einkassiert und wir haben gemeinsam im Hof die Teppiche gereinigt.


    Ich mache es so: Bastelmaterial ist frei zugänglich im Büro, darf aber nicht jederzeit und heimlich mit in die Zimmer genommen werden.

    Wasserfarben, Knete und Auqabeads werden am Küchentisch bearbeitet.

    Experimente mit Flüssigkeiten, Sand, Lack etc. bitte draußen im Hof. Da haben sie extra einen alten kleinen Tisch vom Sperrmüll dafür.


    Gemalt werden darf in den Kinderzimmern mit Bunt- und Filzstiften. Papier, Sticker und Schere dürfen im Zimmer sein.


    Aufräumen ist auch schwierig, das wollen sie beide nicht. Ich räume alle 1-2 Wochen gründlich auf. Zusammen räumen wir am Wochenende auf. Dafür bekommen sie genaue Aufgaben und Anweisungen.


    Oft endet es leider in Geschrei, "mein Bein tut weh!" und vielen Tränen. Dann räume ich letztendlich auf, oder schimpfe, oder bin geduldig....ich suche noch die Lösung. 😂


    Tendenziell wird es mit steigendem Alter etwas besser.

    Diese Gedanken schwirren mir auch den ganzen Tag durch den Kopf.


    Es ist einfach unbegreiflich. Mir kommen immer wieder die Tränen und ich muss meine Kinder ganz fest drücken.


    Mein Gott #crying

    Falls ihr einen örtlichen Schreibwarenladen habt, würde ich dort mit der Liste hingehen.

    Bei uns sind die Artikel immer auf die Listen der Schule abgestimmt und wer möchte, kann sich alles dort zusätzlich stellen und beschriften lassen.

    Oh je, ich kenne das Problem....#angst


    Wir waren die letzten Jahre immer zu viert im Bauernhofurlaub und die langen Wochenenden, Feiertage, Konzeptionstage usw. haben mich ziemlich erschöpft.


    Wegen Renovierungsarbeiten war ich meistens von morgens bis abends alleine für die Kinder zuständig und habe die Stunden gezählt, wann endlich der Kindergarten wieder aufmacht.

    Gewünscht hätte ich mir das anders, dass ich MIT den Kindern Zeit verbringen, nicht nur dne Tag herumbringe und auch selbst ein bisschen Freude daran habe.

    Ist mir leider nicht gelungen; ich hoffe, die Kinder nehmen es mir später mal nicht allzu krumm.


    Was mir damals geholfen hat:

    - Wir sind zweimal die Woche zu meiner Mutter gefahren. Da musste ich mich zwar auch größtenteils um die Kinder kümmern, aber in anderer Umgebung war die Stimmung besser und eine halbe Stunde auf dem Sofa liegen war dann möglich.

    - Andere Mütter mit ihren Kindern zu uns nach Hause einladen, sie besuchen, sich im Park oder auf dem Spielplatz treffen. Das war zwar keine Erholung im Sinne von "in Ruhe ein Buch lesen", aber ich hatte Kontakt zu anderen Erwachsenen und konnte mich auch mal über andere Dinge unterhalten oder Probleme besprechen.

    - Wasserspielplätze, Bäche, schattige Parks, mit Picknickdecke und ein bisschen Spielzeug ab in die Natur


    Meine Kinder sind jetzt etwas größer und ich merke, wie immer öfte lange Erholungsphasen für mich möglich sind. Einerseits, weil mein Mann wieder mehr Zeit hat und die Kinder ihn auch nicht mehr so stark "ablehnen". Andererseits, weil sie jetzt auch verstehen, wenn ich direkt nach der Arbeit nicht sofort mit ihnen auf den heißen Spielplatz gehen möchte, sondern erstmal 45 Minuten für essen, trinken, Toilette, umziehen, runterkommen brauche.


    Besuche im Freibad sind immer noch sehr anstrengend, weil ein Kind noch nicht schwimmen kann und obendrein nicht wirklich hört. Das andere Kind schwimmt noch sehr unsicher.


    Es war eine schwierige Zeit und wenn man finanziell und platzmäßig schauen muss, umso mehr. Und bei Krankheit sowieso.

    Ich würde mich deshalb wirklich freundlich mit anderen Eltern in Verbindung setzen; da sind bestimmt einige froh, weil sie auch nicht wochenlang in teuren Urlaub mit Kinderbespaßung (und pflegeleichtem Kind) fliegen können.


    Und wenn das Kind nochmal 1-2 Jahre älter ist, fangen ganz langsam die schönen Ausflüge an, wo man nicht mehr dauernd hinterher rennen muss, wo es im Auot oder in der Bahn nicht mehr ständig Geschrei gibt, und das Abendritual keine Riesenkraft mehr bedeutet.

    Ab Schulalter ergeben sich dann noch mehr neue Möglichkeiten in Form von Ferienspielen, mehrtägigen Workshops, Übernachtungen bei Freunden usw.

    [user='812']Bei mir ist es so, dass ich oft, wenn ich auf Arbeit ankomme, ziemlich geschlaucht bin. Teilweise schwirren mir so viele Sachen im Kopf rum und es fällt mir erst mal schwer umzuschwenken, sei es am PC oder beim Smalltalk auf dem Gang kurz nach der Ankunft im Büro. Deshalb meine Beispiele mit den Brotdosen. Auf Arbeit geht halt dann der Trubel auch gleich weiter, es ist sehr laut im Büro (8 Angestellte), jeder hat was zu erzählen, es wird gelacht... Nicht den ganzen Tag lang, wir arbeiten durchaus auch mal ;) Aber eben immer wieder und ich merke, es fällt mir viel schwerer als früher, da bei der Sache zu bleiben bzw wieder zur Arbeit zu finden ohne etwas zu vergessen.

    Das scheint ja weniger ein Problem von Mutterschaft als von Ablenkbarkeit zu sein. Mir helfen morgens kleine Rituale zum Umschalten. Zur Tür rein, PC an und erstmal eine Tasse Tee holen. Sowas in der Art. Handy auf stumm. Bin ich am Arbeiten, bin ich nicht zuständig und nur im Notfall für die Schule erreichbar. Da würde ich irre, wenn ich neben der Arbeit ständig Nachrichten bekommen würde. Im Großraumbüro habe ich auch schon mit Gehörschutz gearbeitet, weil ich echt nicht schreiben kann wenn ständig wo jemand labert. Kannst du dir da irgendwas ausdenken, was dir gut tut?


    Was mir noch auffällt: es kam mehrmals, dass Schusseligkeitsfehler nicht passieren dürfen... Gibt es echt Menschen, die ohne Fehler arbeiten? Ob nun mit oder ohne Kinder - Ich kann es mir nicht vorstellen.

    ich denke auch, dass es eher in diese Richtung geht.


    Nach jahrelanger Pause vom Berufsleben sind ein paar Monate nicht viel Zeit, sich als Familie eine neue Routine zu erarbeiten. Denn auch für Mann und Kinder hat sich ja die Dynamik verändert.


    Es braucht also in diesem Fall wahrscheinlich einfach auch noch Zeit und Routine. Zeit, um sich selbst an die Arbeitszeiten, das Tempo und dir Kollegen zu gewöhnen. Zeit, in der die Kinder immer selbstständiger werden.


    Ich würde mir ein paar Dinge zur Unterstützung erarbeiten:

    - wie Fliegfrosch schreibt, eigene Rituale am Arbeitsplatz. Ich komme zB immer gerne etwas früher, mache mir einen Kaffee und fahre dabei sämtliche Systeme hoch und checke die E-Mails. Für einen halben Tag packe ich mir immer das gleiche Essen ein. Da brauche ich mir abends nur eine Banane in meine Tasche legen. :D


    - den Weg zur Arbeit wirklich als "Cut" betrachten. Vielleicht einen kleinen Umweg nehmen? Mit dem Rad fahren? Oder zwar direkt am Gebäude parken, aber nochmal um den Block gehen vor Arbeitsantritt.


    - abends Dinge vorbereiten


    - Abläufe vereinfachen, Perfektionismus sein lassen


    Ich bin in Gedanken auch immer mal bei den Kindern,mal vergesse ich sie komplett während der Arbeit. Ich sage mir, dass sie in guten Händen betreut sind (sind sie wirklich) und ich daher mit freiem Kopf meiner Arbeit nachgehen kann und darf!


    Geht es dir gesundheitlich gut? Seit ich auf die 40 zugehe, muss ich schon auch ein bisschen eher auf die Signale meines Körpers hören. Schlafen, Bewegung, Ernährung....das beeinflusst mich jetzt viel mehr (positiv wie negativ) als noch vor ein paar Jahren.

    Calypso1981 , hast du einen weiteren Arbeitsweg?

    Ich fahre etwa 20 Minuten mit dem Auto. Während der Fahrt konzentriere ich mich bewusst auf die Verkehrsmeldungen und dass ich ruhig fahre.


    Ich parke extra etwas außerhalb, damit ich noch ein paar Minuten zu Fuß zum Arbeitsplatz laufen kann. Das hilft mir sehr, macht einen freien Kopf und entspannt mich.


    Bei großen Sorgen natürlich nicht so sehr, aber der morgendliche Stress lässt sich so gut abmildern.


    Und abends bereite ich so viel wie möglich vor.

    Schade, es läuft wie so oft auf Frontenbildung hinaus....


    Bei mir hing der Leistungsabfall nunmal tatsächlich auch (!) sehr stark mit meiner Mutterschaft zusammen. Mit den Geburten, der Zeit danach...das war ganz allein mein "Problem" und hatte wenig mit meinem Mann oder "der Gesellschaft" zu tun.


    Man kann nicht für etwas brennen, wenn man emotional und körperlich über Monate nur funktionieren kann. Und zwar nicht, weil der Mann so faul und gemein ist oder man zu viel (?) stillt.


    Zum Glück habe ich eine tolle Chefin, die mich als Mensch, Mutter und Arbeitnehmerin gleichermaßen respektiert. ;)

    Bei mir hing das gar nicht mit dem Arbeitspensum zusammen, denn beim ersten Kind war ich nur an zwei Tagen auf der Arbeit und trotzdem mental einfach nicht komplett bei der Sache.

    Es war nicht so, dass ich viele Fehler gemacht hätte oder unfreundlich war, aber mir fehlte einfach der "Biss", die Kreativität und Frische.

    Auch nach der Arbeit war ich nicht so wahnsinnig agil und bin früh ins Bett gegangen oder habe gar nichts mehr gemacht.


    Jetzt werde ich zwar auch nachts noch geweckt oder bleibe mal zu Hause wegen kranken Kindern. Aber ich bin wieder fit, traue mir beruflich mehr Verantwortung zu, bin einfach auch seelisch und geistig wieder mehr "da".


    Ich finde, es kommt auch auf die Art der Arbeit an? Ich habe kein ruhiges Büro, kann mich nicht ungestört für längere Zeit zurückziehen. Ich bin in Kontakt mit Menschen, muss Vieles zügig und parallel erledigen. Mir macht es viel Freude, aber wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist, ist das sehr anstrengend.


    Ich glaube gar nicht mal, dass das nur Mütter betrifft. Mein Mann zumindest ist auch nicht mehr immer so ganz bei der Sache, wenn er zur Arbeit geht. Früher musste er sich um nicht viel Gedanken machen; wir waren ja beide erwachsen und jeder hat selbstständig vor sich hin gewerkelt. Jetzt sind da die Kinder und wenn es Konflikte gab, unruhige Nächte, Geburtstagstrubel...dann hält ihn das natürlich auch teilweise von seiner Arbeit ab oder hängt ihm noch die nächsten Tage nach.

    Ich würde sogar sagen, ich bin zur Zeit leistungsfähiger als er.

    Ich war deutlich weniger leistungsfähig, als die Kinder noch recht klein waren. Baby plus Kleinkind, da war ich froh, wenn ich meine Körperpflege auf die Reihe bekommen habe. Außerdem war ständig jemand krank und wir haben alle oft schlecht geschlafen.

    Ich war beim letzten Kind 3 Jahre in Elternzeit und wäre meinen Kolleginnen auch keine große Hilfe in dieser Zeit gewesen.


    Jetzt arbeite ich maximal Teilzeit und bin besser in meinem Job denn je. Geduldiger, professioneller, kreativer, erfahrener und selbstbewusster.

    Aber: Ich merke, dass mir der körperliche Teil der Arbeit (Heben, Stehen) in einer "vollen" Woche durchaus mehr ausmacht, als noch vor 10 Jahren. Das liegt aber einfach auch an meinem Alter und lässt sich mit genügend Schlaf und gezieltem Workout noch recht gut auffangen.

    Ich bin auch recht klein und hatte in meinem Polo keine Probleme. Schmerzen auch nicht. Daher konnte ich in den Schwangerschaften immer bis zum letzten Tag mit dem Auto fahren.

    Allerdings kurze Strecken. Vielleicht hätten sich bei längeren Strecken meine Muskeln und Bänder auch bemerkbar gemacht.


    Kannst du vielleicht ein dickes Kissen als Sitzerhöhung unterlegen?


    Oder das Auto mit jemandem tauschen?