Beiträge von RoteDahlie

    Lustig, das könnten meine Kinder sein. :D


    Was hier gut ankommt:

    - Asterix und Obelix

    - Das Spiel Mr. Pups

    - Die Olchis (finde ich persönlich grässlich #angst)

    - Das Spiel Twister, weil man dann da so lustig übereinander kugelt

    - Tom und Jerry/Roadrunner/Bugs Bunny

    - Draußen im Matsch spielen und dann rutschen die Spielfiguren/Kipplaster/Boote "aus Versehen" aus oder werden mit Wasser übergossen


    Hört sich jetzt wahrscheinlich schlimm an alles, aber meine Kinder sind ganz normal und können recht gut und altersgemäß zwischen "Spiel und Ernst" , "lustig und verletztend" unterscheiden.

    Meine beiden Kinder wurden zwischen dem 4. und 5. Lebensjahr zuverlässig tags und nachts trocken.


    Die Windeln weglassen wollten sie aber schon seit dem 2. Geburtstag, bzw haben wir bei Kind 1 ungefähr in diesem Alter angefangen, immer mal die Windel wegzulassen.


    Wir haben immer wieder auch Druck von außen bekommen, es gab auch immer wieder erfolgreiche Phasen ohne Windel.


    Letztendlich hat "Nichts geholfen" und die Kinder brauchten eben die Zeit, die nötig war.

    Wir warten bei jedem neuen Schritt darauf, bis die Kinder von sich aus ihre Wünsche an uns herantragen und es auch dringlich scheint.

    Dann versuchen wir das alters- und typgerecht umzusetzen.


    Spiele und Filme gibt es nur mit passender Altersbeschränkung, wobei das jüngere Geschwister naturgemäß nicht immer davon ausgenommen werden kann.


    Gegen Spielzeugwaffen habe ich nichts, bisher besitzen die Kinder Holzschwerter, einen Bogen und kleine Wasserpistolen.


    Wenn ich den Eindruck habe, dass das Spielen ihnen nicht gut tut, brechen wir das Ganze ab und machen eine Pause oder wir gehen an die frische Luft.

    Natürlich gibt es da auch mal lauten Widerstand, aber noch bin ich Herrin über die Geräte 😀 und sehe mich da auch in der Verantwortung, bei Bedarf einzugreifen.


    Wenn die Kinder älter sind, werden wir sehen wie wir es machen.

    Bisher funktioniert es so ganz gut. Die Kinder sind von ihrem Naturell her nicht aggressiv, kommen gut mit anderen Kindern zurecht und können sich auch gut und kreativ ohne Bildschirm beschäftigen.


    Edit: Verfügbar sind Computer, Playstation und Wii. Nur unter unserer Aufsicht, meistens auf Wochenende und Ferien begrenzt und gerne spielen wir auch mit.

    Nein, ich meinte auch nicht dich damit. ;)


    Unsere Tomatensoße besteht auch aus Salz, Pfeffer und etwas Zucker zu den passierten Tomaten.

    Wenn nur mein Mann und ich essen, kommt dann sogar noch Thymian, Oregano, Basilikum, Knoblauch etc dazu.


    Ich bin auch manchmal frustriert, wenn ich etwas Besonderes gekocht habe und Kind 1 will es nicht mal probieren.


    Oder ich kaufe extra irgendein teures Markenprodukt, weil das gerne gegessen wird. Genau in der Woche, wo ich extra viel davon gekauft habe, schmeckt es dann nicht mehr.


    Mein sehr leckere selbst gemachte Pizza wird zugunsten von fettiger 0815 Lieferpizza verschmäht...


    Bei Oma werden Hackbällchen gegessen, hier nicht immer.


    Usw.

    Oh, das kenne ich nur zu gut von mir...ich habe als Kind mal mit Begeisterung einen großen Teller "Gulasch" gegessen. Hinterher habe ich erfahren, dass die Stücke Leber waren.


    Manchmal bin ich heute noch ein bisschen misstrauisch und konnte zum Glück meine nächsten Angehörigen davon überzeugen, mir auch bitte nichts "unterzumogeln" oder in Soßen "zu verstecken". Ich rieche und schmecke das sofort und esse dann lieber nur ein Stück trockenes Brot oder ein paar Kartoffeln.

    also, ich meinte mit Futterneid natürlich nicht, dass wir uns die Teller mit Essen füllen und die Kinder nichts bekommen. Sondern, dass bei Kind 2 eigentlich ungeliebtes Essen interessant wird, weil ich es mir für mich in der Mikrowelle aufgewärmt habe.

    Oder wenn ich mir Kaffee mache, hat Kind 2 Lust auf Kakao (und bekommt den auch).

    Äh, wenn ihn das "Gesinge' stört, soll er halt in ein anderes Zimmer gehen und sich die Ohren zuhalten.

    Sachen gibt's....


    Wir lesen den Kindern eigentlich täglich abends etwas vor, entweder hören beide zu oder sie bekommen einzeln ihre Geschichte.

    Danach hören sie meistens noch Musik oder Hörspiele, bis sie entweder von alleine einschlafen oder wir das Licht/die Geräte/den Strom:D ausschalten.


    Als sie kleiner waren, sind wir oft noch bei ihnen liegen geblieben und auch heute noch brauchen sie mitunter Körperkontakt vor dem Einschlafen.

    braten Ich bin auch ein picky eater, wobei es als Kind und Jugendliche wesentlich ausgeprägter war als jetzt.


    Bei mir war die Ablehnung vieler Speisen eine bunte Mischung aus verschiedenen Faktoren:

    - manche Konsistenz war eklig (zB stückige Soße)

    - die Atmosphäre bei Tisch und allgemein war oft gespannt oder von Streit geprägt. Noch heute kann ich dann nicht essen, wenn die Kinder sich zanken

    - Gemüse mochte ich einfach nicht, egal in welcher Zubereitungsart

    - Ich mag bis heute keine Zwiebeln und muss daher auf viele Speisen verzichten, weil das für viele Köchinnen und Köche anscheinend in nahezu jedes Gericht hineinmuss.

    - Ich habe ganz oft eine spezielle "Idee/Vision" von einer Mahlzeit im Kopf, die ich appetitlich finde. Ist das Essen dann anders zubereitet, schmeckt es nicht so gut. zB der Klassiker "Schweinemedaillons mit Rahmsoße".

    - Brotdose war und ist auch ein heikles Thema. Ich esse sehr gerne ein Brötchen mit frischer Fleischwurst. Rieche ich diesen Geruch aus der Brotbox, muss ich würgen. Auch Apfel ekeln mich dann regelrecht, selbst wenn die Brotdose nicht schon stundenlang im Ranzen gegammelt ist.


    Mittlerweile esse ich wesentlich mehr Speisen, auch viele Gemüsesorten. Ich hätte mir gewünscht, dass es zu Hause öfter das gegeben hätte, was ich wirklich mochte. Auch wenn dies nicht als gesund/vollwertig gilt/galt.


    Daher mache ich es mit meinem picky eater anders. Brotdose wird auf eigenen Wunsch gar keine mehr eingepackt. Es sind immer Lebensmittel im Haus, die "gehen".

    Gemüse und andere Speisen werden immer mal angeboten, aber am Wochenende eben so gekocht, dass jeder satt und zufrieden ist.


    Wenn die Kinder Toastbrot mit Marmelade, Schokoflocken mit Milch, Cheesestrings, Würstchen im Glas gerne essen, dürfen sie das.


    Für mich und meinen Mann koche ich "Erwachsenenessen" und entweder dann eine "Kinderversion" davon oder nur Kartoffeln/Nudeln zB.


    Bisher gedeihen sie trotzdem gut, Zähne sind gesund, Gewicht liegt meistens in der unteren normalen Kurve.


    Zum Essen zwingen klappt übrigens weder bei mir, noch bei meinem picky eater. Das andere Kind lässt sich durchaus auch mit lecker geschnittenem Obst oder simplem Futterneid "austricksen". :)

    Einigermaßen regelmäßig kann ich erst wieder trainieren, seit die Kinder nicht mehr ganz klein sind. Davor war ich abends entweder müde, demotiviert, krank (oder Kind krank) usw.


    Ich bewege mich im Alltag bewusst mehr, indem ich Rad fahre oder Einkäufe zu Fuß erledige. Treppen steigen statt Aufzug zB.


    Abends mache ich entweder Pilates, Yoga oder ein flottes Workout mit leichten Kurzhanteln. Je nach Lust und Laune auch nur ein paar Minuten gezielte Übungen für die Bauchmuskeln oder den Rücken.


    Ich habe mir auch überlegt, was ich brauche und möchte. Springen und Rennen zB stehen nicht auf meiner Liste ganz oben. Für mein Wohlbefinden sind eher ein starker Rumpf/Bauch/Nacken wichtig.


    Aber wie gesagt, ansatzweise fit bin ich erst wieder, seit die Kinder nicht mehr jeden Monat krank sind, ich wieder arbeite und mehr Zeit nur für mich habe.

    Bei einem Baby finde ich es noch viel einfacher und nachvollziehbar, meine Bedürfnisse hinten an zu stellen. Auch wenn es mitunter trotzdem knüppelhart war.

    Mit steigendem Alter der Kinder stieg aber auch wieder mein Bedürfnis nach Ruhe, Durchschlafen, "Feierabend", Berufstätigkeit, Freundinnen außerhalb treffen usw.


    Und dann war es anfangs nicht leicht, wieder "umzuschalten". Dass ein Dreijähriges zwar immer noch mini klein und bedürftig ist, aber vielleicht eventuell doch auch mal ein paar Minuten warten kann, bis ich mit Duschen fertig bin.

    Oder dass das 7-Jährige mein Bedürfnis nach einem ungestörten (kurzen!) Telefonat respektieren lernt.


    Mich hat der hohe Anspruch an mich selbst schon ein Stück weit krank gemacht und ich bin froh, dass wir als Familie d heute eine bessere Balance gefunden haben.


    Auf andere Familien schaue ich selten, Erziehungsratgeber ignoriere ich.


    Mein Kompass sind meine Kinder und ihre individuellen Bedürfnisse. Nicht das, was in einem Blog unter "perfekter Kindergeburtstag" steht.

    Im Nachhinein betrachtet, habe ich mir um viele Dinge mehr Sorgen gemacht, die dann erstaunlich reibungslos liefen. Zb habe ich wirklich und ernsthaft monatelang darüber nachgedacht, wie ich Kind 1 pünktlich mit Baby im Kindergarten abliefern kann.

    Das löste sich organisatorisch wunderbar und wir kamen kein einziges Mal zu spät.


    Auch das Schlafen ruckelte sich nach ein paar Wochen und Monaten langsam zurecht. Nicht, dass alle wunderbar früh, ohne Geschrei ein- und durchschliefen....;) Aber es fand sich für jede Phase eine halbwegs zufriedenstellende Lösung.


    Dafür traten Konflikte und Herausforderungen auf, die ich so nicht auf dem Schirm hatte. Aber auch das hat sich mit der Zeit entwickelt. :)


    Wir haben Kind 1 mit 2 Jahren im Kindergarten eingewöhnt. Das war nicht immer einfach und im Rückblick betrachtet war es vermutlich ein Jahr zu früh für das Kind.

    Ich weiß aber nicht, wie ich diese Zeit (schwanger und dann mit Baby) ohne die Betreuung überstanden hätte. Da geht es mir komplett wie ainu .

    Kind 1 hat sicher nicht immer eine rundum schöne Zeit im Kindergarten verbracht; hätte aber mit mir als brüllendes, weinendes, dauerkrankes Elend von morgens bis abends zu Hause auch keine Freude gehabt, denke ich mir. ;)

    Und ich finde es nervig, wenn ein Lösungsansatz immer sofort mit "das geht bei meinem Kind nicht" abgebügelt wird.

    so ist es aber, kinder und menschen sind verschieden und viele Mütter meinen, dass man es nur so und so machen muss und dann ist alles in butter. so ist es aber nicht. das wollte ich klarstellen. und es hat auch nix damit zu tun dass meine tochter ADHS hat. aber keine lust darauf, heute schon gar nicht, bin ich raus hier.

    #haare

    Es hat hier aber niemand geschrieben "so und so funktioniert es". Sollen nur jene schreiben, bei denen etwas nicht funktioniert?


    Du liest einen Angriff heraus, wo gar keiner ist.


    Ich habe ein braves und ein eigensinniges Kind und weiß, dass das mit der Erziehung alles nicht so einfach ist.

    Und ich finde es nervig, wenn ein Lösungsansatz immer sofort mit "das geht bei meinem Kind nicht" abgebügelt wird.


    Offensichtlich funktioniert es bei Pelle und dann kann sie doch darüber berichten oder nicht?


    Zum Thema: Ich finde es jetzt nicht so doll, was die Tochter gemacht hat kann sie aber auch verstehen. Ich würde kein großes Fass aufmachen, ihr aber sagen, wie wichtig Vertrauen ist, sobald sie alleine unterwegs ist.

    Den Musikunterricht würde ich nicht mehr aufzwingen und zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Vertrag beenden.



    RoteDahlie


    Danke für die Hintergrundinformation.


    Betrifft das wirklich nur bio Gemüse?

    Ich habe die Doku schon vor Längerem geschaut. Ich meine, es sind mittlerweile 80% Biobauern....ich schaue heute Abend mal in Ruhe.


    Zynischer "fun fact": Für unser allzeit zur Verfügung stehendes Gemüse werden zunehmend die Geflüchteten unter schlimmen Bedingungen zur Ernte herangezogen.


    Fräulein Wunderbar: Ja, der Ton macht immer die Musik. Auf provokante Fragen kommt natürlich eine andere Reaktion als auf eine freundliche Nachfrage. Daher finde ich auch gut, was Drama dazu geschrieben hat.


    Ich verabschiede mich damit aus diesem Thread.

    Ich kann diese provokante Frage auch nicht nachvollziehen. Wen meinst du, RoteDahlie?

    Hat es jemand in Frage gestellt, dass es schlimm ist, wenn ein Kind stirbt

    Ich finde meine Frage eigentlich gut nachvollziehbar. Ich möchte darauf hinweisen, dass andere Menschen nicht das Recht haben darüber zu richten, für wen oder was ich Mitleid empfinde/öffentlich äußere und für wen oder was ich mich (privat oder öffentlich) engagiere.


    Am Beispiel des Jungen zeigt sich ein komplexeres Ausmaß, das verdeutlicht, dass die "richtige Haltung" nicht immer ganz einfach ist. Wir konsumieren Biogemüse, dafür müssen andere Regionen stark bewässert werden. Das Wasser für unser gutes Gewissen fehlt dann den Menschen vor Ort, die wiederum anfangen, illegal nach neuen Quellen zu suchen.


    CaRoSo, für mich ist es nicht schlimm, wenn ich "einen Teil abbekomme". Es ist sicher ein Grund, warum dieser Thread nicht so stark frequentiert wurde, da nicht jede Userin sich traut, etwas dazu zu schreiben.


    Fräulein Wunderbar, es hat niemand in Frage gestellt, dass es schlimm ist, wenn ein Kind stirbt. Es hat hier aber auch niemand in Frage gestellt, dass Ertrinkende gerettet werden müssen oder?

    Ich erinnere mich, dass Kind 1 auch immer geschrien hat, sobald es aufgewacht ist. Schreien zum Einschlafen und beim Aufwachen. Das hat mich damals fertig gemacht. Kind 2 ist ein Sonnenschein und lächelte schon mit wenigen Tagen beim Aufwachen im Bettchen.


    Versuch einfach, dann ruhig zu bleiben, wenn das Baby aufwacht und schreit. Ich kenne das, wenn man gerade im Supermarkt an der Kasse wartet oder nach einem langen Spaziergang endlich ein paar Minuten auf der Bank sitzen will.


    Es ändert sich ganz sicher und du machst nichts falsch. :)


    So kurze Nickerchen sind natürlich hart, aber ich bin zuversichtlich, dass auch das in wenigen Wochen schon anders aussehen wird.

    Ich konnte früher auch nicht so leicht und schnell einschlafen. Mittlerweile kann ich im Sitzen und nur kurz einen "Power Nap" halten.

    Schön ist das nicht und ich drücke die Daumen, dass die Schlafphasen bald länger und etwas planbarer werden.