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Als bei unserem Kind (damals war er etwa eineinhalb Jahre alt) das Trommelfell riss, bekam er Antibiotika. Er hatte aber auch Fieber, war sichtlich krank und die Ärztin war besorgt, dass die Entzündung sich ausbreiten könnte weil er noch so jung war.
Sie hat auch einen Abstrich mit der Flüssigkeit, die aus dem Ohr lief, gemacht. (Das Antibiotikum musste er aber schon anfangen zu nehmen, noch bevor das Ergebnis des Abstrichs da war.)
Ich denke, das ist eine ärztliche Entscheidung je nach Alter des Kindes und nach Gesamtzustand.
Unsere Kinder hatten beide noch oft Mittelohrentzündungen aber da blieb das Trommelfell intakt und es reichten Nasenspray und viel trinken und ggf Ibuprofen.
Ich habe nicht viel Erfahrung mit Trommelfellrissen, wir hatten das nur einmal. Da merkte man den Riss an zwei Dingen: a) die starken Schmerzen wurden schlagartig besser und b) es kam Flüssigkeit aus dem Ohr gelaufen.
Ich denke aber, Euer Kinderarzt hätte das auch gesehen, oder?
Ich würde das Kind genau wie Du zu Hause lassen, (wenn ich kann), damit es nicht gleich den nächsten Infekt obendrauf einsammelt. Rumspringen kann er ja auch zu Hause.
Angeblich ist Singen gut für die Belüftung der Zugänge zum Ohr, da macht er also alles richtig wenn er singt 😁. (Ich weiß aber nicht ob das wirklich stimmt).
Schön, dass es dem Ohr besser geht. Also auch wenn es noch ab und an drückt ist es gut, dass es super aussieht. Manchmal drückt es noch eine Weile aufs Ohr.
Ihr könntet evt in ein paar Wochen einen Test (Tympanometrie) beim Kinderarzt machen, ob das Trommelfell wieder frei schwingt und der Erguss weg ist.
Kannst Du ihn diese Woche noch zu Hause lassen, damit er sich ganz erholt oder geht das schlecht?
Ich kenne aus eigener Erfahrung und auch von den Kindern beides: sowohl wirklich schlimme Ohrenschmerzen (z.B. bei akuter Mittelohrentzündung) als auch so ein bisschen Druckgefühl im Ohr, wenn man erkältet ist oder nach Abklingen der Mittelohrentzündung.
Also ist meine Erfahrung: Ohrenschmerzen können sehr schlimm sein, können aber auch mild sein.
Ich glaube, dass Du, Ana, das gut im Blick hast. Und Euer Arzt scheint es ja auch gut zu begleiten.
Schön, dass es ihm insgesamt gut geht. Dann drücke ich die Daumen, dass es weiterhin besser wird. 🍀 Viel trinken ist bestimmt weiterhin sinnvoll.
Zum Ibuprofen kann ich nichts sagen - hier war der Ibuprofensaft so unbeliebt vom Geschmack her, dass die Kinder nur bei sehr starken Ohrenschmerzen bereit waren, den zu nehmen (und selbst das war nicht einfach). Bestimmt steht im Beipackzettel, wie lange man den geben darf?
Wenn die Flüssigkeit ein Paukenerguss ist, kann das noch etwas dauern. Der braucht manchmal länger um sich wieder abzubauen.
Der kann auch etwas aufs Trommelfell drücken und wehtun, wobei es bei unseren Kindern dann immer eher im Bereich von „unangenehm, aber gut auszuhalten, Kind spielt und ist fröhlich“ und nicht im Bereich von „starke Schmerzen, Kind weint deswegen und mag nicht spielen“ war. Stimmt denn die Richtung? Geht es ihm sonst gut oder wird es schlimmer?
Neben dem, was Du schon machst, half hier auch, viel zu trinken anzubieten. Ich glaube, das verflüssigt auch den Schnupfen/die Flüssigkeit.
Manchmal schmerzt es abends mehr, wenn das Kind müde ist und weil beim Hinlegen dann die Flüssigkeit im Ohr mehr drückt.
Weil Du nach dem Wochenende fragst: ich würde nichts planen sondern ein möglichst ruhiges Wochenende machen um den Infekt auszukurieren. (Manchmal setzt sich auf eine virale Ohrentzündung eine bakterielle drauf und das will man ja möglichst vermeiden.)
Unser Kinderarzt hat bei Ohrentzündungen immer gesagt, wir sollen akut wiederkommen, wenn das Kind fiebert oder mehr Schmerzen bekommt oder es kommt Flüssigkeit aus dem Ohr. Außerdem wollte er das Kind dann nach einer Woche noch mal sehen, (aber es hatte auch viele Ohrentzündungen, vielleicht war er nur deshalb besonders vorsichtig).
Könntest Du Nachts, wenn Du grübelst, ein „langweiliges“ Hörbuch hören? Mit einem Kopfhörer, der nur auf einem Ohr ist?
Mir helfen Hörbücher, um nicht zu grübeln und wieder einzuschlafen. Oft höre ich einfach ein Hörbuch, das ich mag, aber schon kenne. Das ist dann langweilig genug. Es gibt auch Podcasts zum Einschlafen.
Bei mir hat es nach dem nächtlichen Abstillen mehrere Monate gedauert, bis mein Körper wieder länger als 2 oder 3 Stunden am Stück schlafen konnte. Ich habe mir das so erklärt, dass er sich erst wieder daran gewöhnen musste und noch im „Stillmodus“ war. Ich hatte Angst, dass ich nie wieder „normal“ schlafen würde, aber es wurde nach einigen Monaten von selbst besser.
Wir hatten aus dickem Sweat-Stoff einen Overall genäht und der wurde als Schlafanzug getragen. Wenn die Bettdecke weggestrampelt wurde, war es dann trotzdem noch halbwegs warm.
Wir haben beim 4. Geburtstag eher so 2-2,5 h mit 4 Gästen gefeiert und die meisten Eltern (und kleine Geschwister) blieben dabei. Ich kannte aber die Eltern gut, darum war es schön, dass sie auch da waren. Wir haben Geschenke ausgepackt, Kuchen gegessen, eine ganz einfache kurze Schatzsuche gemacht und frei gespielt.
Eins unserer Kinder ist mit 2-3 Jahren sehr picky geworden und eins nicht. Ich kann nicht feststellen, dass das mit dem Zuckerkonsum/der Beikost zusammenhing. Es ist einfach ihr Charakter, sie sind verschieden.
Genau genommen ist das zweite Kind, welches schon jünger Zucker essen durfte, dasjenige, das offener für neues Essen ist. Es liebt Obst und Gemüse.
Beide liebe Süßigkeiten, aber die sind nicht immer im Haus 😉 und es gibt für uns alle feste Tage für „süßes Frühstück“ oder „unsüßes“ Frühstück.