Beiträge von BioBio

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    In Pools bleibt das Wasser halt drin. Unsere Nachbarn haben vor mehreren Jahren ihren Pool gefüllt und das Wasser ist seitdem da drin. Das wird gefiltert und hin und wieder durch Regen ergänzt.

    Das sieht bei den Menschen die ich kenne ganz anders aus. Da wird der Pool extra für den Sommer erst aufgebaut und wenn dann sich dann Algen bilden oder sonst was dann wird munter ausgetauscht.

    Meine Freundin verbraucht damit mind. 50000 Liter Wasser pro Saison.

    Tja, man kann einen Pool auch sinnvoll

    betreiben.

    Kostet halt ein bisschen mehr, als das 100 Euro Planschbecken vom Discounter.

    Das Wasser wird einmal eingefüllt und viele Jahre genutzt. Eine gute Filteranlage braucht man halt dafür.

    Tja, dann hören Menschen, die ländlich wohnen, auf zu arbeiten, weil sie keine Möglichkeit haben, zur Arbeit zu kommem-oder wie soll das funktionieren?

    Lies mal was ich gerade geschrieben habe. Wir wohnen ländlich in D und jenseits der Grenze im ländlichen NL gehts plötzlich.

    Es ist nicht gewollt hier.

    Ja, da hast Du z.T. sicher recht.

    Ländlich ist auch nicht gleich ländlich. Hier ein Dorf mit 300 Einwohnern, die nächste Einkaufsmöglichkeit 10 km entfernt, nächster Bahnhof ebenfalls. Nächste große Stadt 30 km entfernt.

    ÖPNV nicht existent.

    Möglichkeiten gäbe es sicherlich, scheitert, da zum einen nicht gewollt und zum anderen nicht finanzierbar.

    Also erstens, BioBio , melde ich mal starke Zweifel an, dass du schon mal in einem Automobilwerk in China warst.

    Zweitens hat hier niemand behauptet, dass es besser wäre, e-Autos (oder Solarzellen oder Windräder oder Batterien) würden in China gebaut anstatt in Deutschland bzw. in der EU. Es war unsere Wirtschaftspoltik, die dafür gesorgt hat. Das ewige „weiter so“ und „es ist ja noch immer gut gegangen“.

    Darfst Du, selbstverständlich :).

    Ich glaube, ich weiß besser, wo ich war und wo nicht, als Du...#freu.

    am besten auch noch unter fairen Arbeitsbedingungen produziert werden?

    Hast du mal Videos aus modernen Produktionsstraßen für Autos gesehen? Da werden die Menschen nur gebraucht, um die Maschinen zu reparieren oder zu warten.

    Videos brauche ich nicht, ich kenne die Realität. Warst Du schon mal in einem Automobilwerk?

    Ja, für einen Hungerlohn, ohne Urlaubsanspuch, Lohnfortzahlung bei Krankheit usw..

    Funktioniert also, der Welt das zu zeigen, was sie sehen will.

    Einigen hier scheint in keinster Weise bewusst zu sein, was alles an der Automobilindustrie hängt.

    Zum Beispiel Millionen Verkehrstote, Todesfälle durch Feistaubbelastung und ein CO2 Austoß, der grad das globale Klima an die Wand fährt mit der Konsequenz, dass es irgendwann gar keine Wirtschaft mehr gibt.

    Zitat Die Partei: Planeten gibt es viele, unsere Wirtschaft nur einmal.

    Mit E-Autos passieren dann keine Unfälle?

    Es geht um zig-tausend Beschäftigte und ihre Familien. Es geht um Existenzen, die auf Beschäftigung in der Automobilbranche (plus Zulieferer) aufgebaut sind.

    Es wird sich was ändern, das geht aber nicht von jetzt auf gleich.

    Wer das wann,wie warum zu verantworten hat,spielt keine Rolle.

    Doch, genau darum geht es gerade: wer die Misere zu verantworten hat. Die Schichtarbeiter sind es schon mal nicht.

    Nein.

    Das Ergebnis ist das gleiche, vollkommen egal, ob es Partei X oder Y zu verantworten hat, Manager A oder B, oder eine Kombination aus allem.

    Es waren in den letzten Jahrzehnten ja doch unterschiedliche Parteien regierungsverantwortlich...

    Mir persönlich geht es jetzt und hier auch gar nicht darum. Mir geht es um das negieren der verheerenden Folgen, wenn die Automobilindustrie in Deutschland endgültig tot ist.

    Glaubt ihr wirklich und ernsthaft, dass all die tollen E-Autos in China klimafreundlich, ressourcenschonend und am besten auch noch unter fairen Arbeitsbedingungen produziert werden?

    Denkt ihr ernsthaft, den chinesischen Markt interessiert irgendeine Nachhaltigkeit?

    Ach Xenia .

    Mit jedem einzelnen, der seinen Job verliert, empfinde ich persönlich Mitleid.

    Hier geht es nicht um einzelne Schicksale. Es geht um die Masse an Menschen, die dann keine Arbeit mehr haben.

    Wer das wann,wie warum zu verantworten hat,spielt keine Rolle.

    Einigen hier scheint in keinster Weise bewusst zu sein, was alles an der Automobilindustrie hängt.

    Nochmal (auch wenn mir anderes unterstellt wird):

    Mir geht es nur und ausschließlich um dieses pauschale " mir doch egal, was mit den Beschäftigten passiert (hätten ja nicht in der Automobilindustrie arbeiten müssen), Hauptsache, die sind weg".

    Ein Blick links und rechts neben den Tellerrand wäre manchmal sinnvoll...

    Diese Menschen hätten auch in Bereichen der zukunftsorientierten Mobilität arbeiten können.

    Nein?

    Diese Menschen hätten auch in Bereichen der zukunftsorientierten Mobilität arbeiten können.

    Etwas abzuschaffen bedeutet nicht, dass da ein Vakuum entsteht.

    Die Menschen die am Verbrenner sterben bringst aber nicht mehr zurück.

    Tun sie aber nicht.

    Weil die nötigen Qualifikationen fehlen, weil es vor 30 Jahren die Möglichkeit nicht gab, usw..

    Sehr arrogante und privilegierte Sichtweise.

    Ja, die Arbeitsplätze werden sich verändern, viele werden weg fallen.

    Das ist die normale Entwicklung.

    Mich stört nur dieses pauschale, selber schuld, sollen sie doch arbeitslos werden, hätten sie halt dort nicht gearbeitet.

    Im Gegensatz zu manch anderen haben diese Menschen für ihren Lebensunterhalt gearbeitet, sind und waren sich weder für Schichtarbeit noch für eintönige/schwere Arbeiten zu schade.

    E-Mobilität ist nicht der (alleinige) Schlüssel zur Rettung.

    Rohstoffe? Entsorgung der Akkus?

    Ich fahre selber ein E-Auto (aktuell Fiat 500e, ab Dezember den Skoda Enyaq, auch noch als böse Firmenwägen), mein Mann noch seinen alten Verbrenner.

    Ich finde einfach dieses pauschale " böse Automobilindustrie, sollen alle pleite gehen" ohne Blick nach links oder rechts, was das für sehr viele Menschen bedeutet, falsch.

    Es trifft zuerst nicht den verantwortlichen Manager.Es trifft den ungelernten Produktionsmitarbeiter, der weder Abi noch Studium hat und keinen Job mehr findet.

    Ja, tatsächlich, das sind zig-tausende Menschen, die mit dem Verdienst in der Industrie ihre Familien ernähren können.

    Mir ist klar, dass in der Raben-Bubble diese Menschen quasi nicht existieren, aber es gibt sie.

    Ich spreche ebenfalls von den Autobauern #rolleyes.

    An denen hängt aber ein langer, sehr langer Rattenschwanz.

    Autobauer schließt => viele Zulieferer müssen ebenfalls schließen => viele arbeitslose Menschen => Wegzug, kein Geld mehr=> Infrastruktur leidet/stirbt.

    Bestes Beispiel: Ruhrgebiet.

    Dass Fehler gemacht wurden, Entwicklungen verschlafen wurden-keine Frage.

    Aber so einfach zu sagen:Jetzt haben sie den Salat, geschieht ihnen Recht, ist es einfach nicht!

    Es ist ja irgendwie eine Ironie des Schicksals, dass jetzt mehrere Autobauer schließen mussten.

    Ja, ganz toll für die Beschäftigten, deren Familien, die Beschäftigten in den Zulieferfirmen und deren Familien, für die Infrastruktur rund um die Betriebe...

    Aber macht ja nix-gibt es halt ein paar mehr Bürgergeld Empfänger...

    Ich könnte kotzen, wenn ich solche Aussagen höre/lese!

    Der AG konnte ja bisher auch die AU ab dem ersten Tag verlangen

    Dieses "Bescheinigung erst ab dem 2./3./4. Tag ist reine Kulanz vom AG.

    okay, wozu braucht es dann überhaupt noch ein Gesetz?

    Das frage ich mich allerdings auch.

    Nen, der AG muss nicht.

    Er kann den Zeitpunkt, wann er eine AU verlangt, per AV/Betriebsvereinbarung selber bestimmen.

    Letztendlich ist es auch eine krass frauenfeindliche Regelung. Viele Frauen haben Zyklusbeschwerden, die - je nach Ausmaß und Tätigkeit - arbeitsunfähig machen. Sollen die dann jeden Monat einmal beim Arzt hocken und diesem 12x jährlich dieselben Beschwerden erzählen?

    Ich war übrigens noch bei keinem Arzt, bei dem am Tresen ohne Arztkontakt die AU überreicht wurde. Und hätte ich das erlebt, wäre ich das letzte Mal dort gewesen, weil AU ohne Patientinnenkontakt einfach Sorgfaltspflichten verletzt.

    Und zum Thema "kann der AG jetzt schon" - ja kann er . In Zukunft muss er jedoch und dass ist Mist.

    Das Schlimme ist: Es wird auf der einen Seite Präsentismus zunehmen (kostet die Wirtschaft Millionen) und auf der anderen Seite werden Leute länger als nötig AU sein.

    So ein dummer Move dieser Regierung.

    Bei einer telefonischen Krankmeldung hast Du doch auch keinen Arztkontakt?

    Ich habe die Zettel früher auch nie der KK geschickt. War Aufwand ohne direkten Nutzen für mich.

    Für Dich nicht.

    Dein AG hatte dann den Mehraufwand, dass die KK ein Schreiben rausgeschickt hat, dass keine AU vorliegt und deshalb keine Erstattung der Lohnfortzahlung ( sowieso nur teilweise) erfolgen kann.

    Der AG musste dann die vorliegende AU selber an die KK schicken.

    Unnötiger, nerviger Mehraufwand.

    Es ist bisher tatsächlich von der Krankenkasse abhängig, ob sie einen Teil der Lohnfortzahlung erstattet, oder nicht, wenn keine AU vorliegt. ( die Höhe der Erstattung ist abhängig von der monatlich bezahlten U1 Umlage, die in voller Höhe der AG trägt).

    Es war und ist aktuell egal, ob die AU auf Papier oder elektronisch ausgestellt ist.

    Der AN bekommt in jedem Fall für sechs Wochen volle Lohnfortzahlung.