Beiträge von BioBio

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    Aber stimmt es, dass die Person Minusstunden macht, wenn er an einem "kurzen" Tag krank wird? Also Beispiel: Mittwoch und Donnerstag soll er mehr arbeiten, also wird er laut Dienstplan am Dienstag nur mit 2 Stunden eingeteilt. Laut Aussage vom AG werden am ersten Krankschreibungstag nur die im Dienstplan stehenden Stunden gezählt, d.h. 4 Minusstunden entstehen.

    Ab Tag 2 der Krankschreibung werden dann aber die durchschnittlichen Stunden verrechnet, so das der im Dienstplan vorgesehene Ausgleich nicht stattfindet. Das heißt, man kommt am Ende aus der Krankschreibung mit 4 Minusstunden heraus?

    Das ist definitiv nicht richtig. Entweder durchschnittliche Arbeitszeit an allen Tagen oder geplante Zeit an allen Tagen.

    Aber wie hier auch so viele berichten: In der Praxis wird von semiprofssionellen HR Abteilungen (sofern es überhaupt eine gibt) so viel Mist bei dem Thema gemacht. Und es gibt auch wirklich Fälle, da ist es richtig schwierig, einen fairen Umgang zu finden. Wobei dein Beispiel nicht dazugehört.

    Genau das.

    Ich gehe davon aus, dass sich die Sticker leicht wieder entfernen lassen.

    Und wer soll das machen?

    Das Personal in einem Supermarkt hat wahrlich anderes zu tun, als irgendwelche Aufkleber abzufriemeln.

    Es geht doch dabei nicht (nur) um die politische Gesinnung des Herrn Müller. Der Konzern ist schon lange umstritten.

    Soll jetzt jede Person, die nicht grün wählt, sämtliche Bio- / fair gehandelten Produkte bekleben?

    Sorry, ich finde diese Aktion nicht sinnvoll.

    Ehrlich ich bin wirklich für Protest gegen die AFD. Aber warum soll ich da Supermärkten mit schaden?

    Ich würde sogar vermuten, dass es strafbar ist Aufkleber auf Produkten anzubringen, die im Supermarkt stehen...

    Sehe ich auch so.

    Entweder, jemand kauft Produkte von Müller Milch, dann sind der / demjenigen irgendwelche Aufkleber herzlich egal, oder man/frau kauft die Produkte sowieso nicht und die Aufkleber sind wieder egal.

    Ich finde das sehr schwierig und stimme Ohnezahn zu.

    Unser Sohn hatte den Chat damals stumm geschaltet und das Handy blieb abends im Wohnzimmer.

    Ja, es gab damals Spam im Chat, die "Verursacher" wurden entfernt. Hauptsächlich wurde sich aber über schulische Themen ausgetauscht.

    Nein. Aber es muss auch niemand erwarten, dass ich in einem solchen Raum meine Freizeit verbringe oder ein Geschäftsessen ausrichte. Und ich finde es richtig, das auch zu sagen. Wahrscheinlich ändert sich diese eine Räumlichkeit nicht, aber wie sonst soll denn Wandel passieren?

    Niemand wird (hoffentlich) gezwungen, ein bestimmtes Wirtshaus aufzusuchen.

    Ja. Aber man kann was dazu sagen.

    Und dann?

    Was ändert das an der Vergangenheit?

    Zum Glück haben sich die Zeiten geändert, keine Frage. Niemand würde heute mehr unter diesen Bedingungen leben wollen.

    Wenn ich aber (jetzt auf das Wirtshaus bezogen) eine wahrscheinlich sehr alte Traditionsgaststätte führe, mit Relikten aus längst vergangenen Zeiten und es kommt jemand und erklärt mir, wie ach so schrecklich das doch alles ist (war), dann würde ich mit den Schultern zucken und genau so reagieren, wie der Wirt.

    Glaubt ihr allen Ernstes, irgendjemand wäre in der Situation peinlich berührt und würde zu Pinsel und Farbeimer greifen und derartige Sprüche/Bilder unverzüglich übermalen?

    Weil das Gesundheitssystem jetzt schon kaum noch zu finanzieren ist?

    Also ist die Betreuung von kleinen Kindern, wenn die Eltern krank sind ein privates Problem, oder sollte dass dann aus anderen gesellschaftlichen Töpfen, wie Jugendamt bezahlt werden? Oder haben die Kinder dann einfach Pech gehabt?

    Ja, ist es.

    Bei längeren Krankheiten gibt es ja durchaus Hilfen - JA, Haushaltshilfe, Familienhelfer, etc.

    Eben doch hängen gelassen, wenn es so kompliziert ist, dass der gesunde Partner bezahlt frei bekommt für die Betreuung

    Das muss nicht kompliziert sein - er/sie kann Urlaub nehmen. Ob und wie eine Freistellung möglich ist, hat aber mit der KK nichts zu tun, sondern hängt vom AG ab.

    Das Sozialsystem kann einfach nicht alles abfedern.

    Ja nicht alles. Aber Familien, Alleinerziehende und Mütter zu unterstützen gehört dazu.

    Aber Kinder sind ja für die Rechts Konservativen nur wichtig, solange sie nicht geboren sind.

    Und wen interessieren hier und jetzt die Rechts Konservativen?

    Es gibt Unterstützung - Krankengeld, unbezahlte/bezahlte Freistellung, Urlaub/Überstunden. Ja, das ist schwierig und manchmal kompliziert. Aber wie sollte die Lösung aussehen?

    Wenn ich eine Familie gründe / Kinder bekomme, übernehme ich, bzw. der Vater der Kinder Verantwortung.

    Mir würde da auch das ein oder andere einfallen.

    Das Gesundheitssystem muss sämtliche Dummheiten finanzieren: Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Rasen auf der Autobahn usw.
    Aber klar kranke erwerbstätige Mütter (in erster Linie) kann man hängen lassen.

    Tja, das Gesundheitssystem muss viel mehr Unsinn finanzieren...

    Kranke, erwerbstätige Mütter werden nicht hängen gelassen - sie bekommen sechs Wochen Lohnfortzahlung und im Anschluss Krankengeld (im Fall eigener Krankheit), bzw. Krankengeld zur Pflege der Kinder (wenn die Kinder krank sind).

    Es ging hier um die Krankheit eines nicht erwerbstätigen Partners.

    Es kann aber nicht sein, dass dafür auch noch die gesetzlichen Krankenkassen zahlen müssen.

    Warum?

    Weil das Gesundheitssystem jetzt schon kaum noch zu finanzieren ist?

    Schau Dir doch mal an, welche Summen ein AN (und AG) monatlich an die Krankenkassen abführt und wie (verhältnismäßig ) wenig davon ankommt im Krankheitsfall.

    So vieles muss extra bezahlt werden. Das ganze System steht vor dem Kollaps.

    Dieses "Pech gehabt" zeigt, wie sehr die Haltung, dass gesellschaftlich essentielle Carearbeit Ur Privatsache gemacht eird, internalisiert ist.

    Wer soll denn dann zuständig sein,wenn nicht die Familie selber?

    Das könnte man ja alles diskutieren.... Mit der Haltung, "alles was nicht im kapitalistischen Sinne Erwerbsarbeit ist" ist Privatsache wird jedoch jede Diskussion im Keim erstickt.

    Tja, eine gewisse Eigenverantwortung sollte doch noch bleiben.

    Das hat mit "kapitalistischer Erwerbsarbeit" erstmal nichts zu tun. Mein Leben,meine Verantwortung - dieses "der Staat soll..." finde ich furchtbar, tut mir leid.