Beiträge von BioBio

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    Du meine Güte.

    Kann das tatsächlich jemand ernst nehmen?

    Ich hatte ihr gesagt, dass sie sich direkt nach einer Hebamme umschauen sollte und nochmal erklärt, welche Möglichkeiten es da gibt mit Gyn, Hebamme, Geburtshaus etc. Sie will auf jeden Fall ins KKH.

    Und ich will es nun irgendwie gern schaffen, dass sie sich ihrer Entscheidung auch wirklich bewusst ist, versteht ihr? Also, sie kann natürlich tun, was sie möchte, aber sie sollte die Vor- und Nachteile kennen.

    Sie ist ziemlich intelligent und glaubt auch nicht alles, aber dieses "natürlich geht man ins KKH, alles andere ist doch lebensgefährlich" steckt halt in vielen Köpfen. Als meine Schwägerin schwanger war, da wusste ich schon, was anderes als KKH kommt partout nicht in Frage, weil sie große Ängste hat. Da habe ich auch über sowas wie Gewalt im Kreißsaal nicht informieren wollen. Aber jetzt... habe ich ein anderes Gefühl, eher eines von 'das macht man halt so' und das paßt nicht zu ihr.

    Ich hoffe, man versteht, was ich meine.

    Ich verstehe Dich, Du bist von Deinem Weg überzeugt.

    Aber wer sagt, dass dieser Weg der einzig richtige ist?

    Sie ist erwachsen, gebildet, kann sich informieren.

    Weshalb möchtest Du ihr absprechen, eigene -für sie richtige Entscheidungen- treffen zu können?

    Ich wäre auf und davon gelaufen, wenn jemand mir vermittelt hätte, dass mein Weg falsch ist und es nur diesen einen anderen Weg gibt.

    Mmhh also ich finde 160€ pro Nacht jetzt nicht sehr günstig. Ohne alles natürlich. Plus 130€ Endreinigung. Deshalb verwirrt es mich ja so. Oder zählt der Preis noch unter sehr günstig?

    Und ich finde es irgendwie seltsam für alles extra zu zahlen. Gerade Dinge wie ein Kinderbett oder Hochstuhl sind doch keine Investitionen.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass (gerade mit solchen Dingen) sorgfältiger umgegangen wird, wenn sie Geld kosten.

    Naja, vermutlich ist der Grundpreis eher niedrig.

    Evtl. ist ein erstmal teuereres Angebot, in dem gewisse Leistungen/Dinge enthalten sind, schlussendlich nicht wirklich teuerer nur angenehmer, weil man nicht alles extra anfragen muss.

    Und sie zu unterstützen, Gewicht zu reduzieren (nicht für das Sumo-Turnier, sondern generell) ist keine Option?

    Denkst Du, das versuche ich nicht? Ich mache mir schon so, so lange Sorgen. Aber ich bin den ganzen Tag arbeiten. Ich kann sie nicht zu Hobbys bringen, da muss sie alleine hingehen, was heißt, dass sie im Moment keinen Sport außerhalb der Schule macht. Eine Zeitlang habe ich ihr einen Obstteller gerichtet, bevor ich zur Arbeit gefahren bin, aber wenn sie aus der Schule nach Hause kommt, ist das Obst einfach nicht mehr schön. Sie nutzt ihr Taschengeld, um Süßes und Chips zu kaufen, und das kann ich vom Job aus nicht regulieren. Ich fühle mich wie die schlechteste Mutter der Welt, aber ich MUSS arbeiten gehen, mein Ex hat große finanzielle Probleme und kann uns kaum unterstützen. Das heißt, die Miffi ist zwischen 15 und 18 Uhr unbetreut oder bei einer Freundin (was besser ist, aber sie ist auch einfach gern hier zu Hause) und dann wird schnabuliert.

    Wir sind im März wieder beim Arzt (wir waren im Januar und da wurde uns ein Ernährungstagebuch empfohlen. Hat sie auch ein paar Wochen gemacht) und dann steht wohl mal eine kindgerechte Ernährungsberatung an. Oder eine Kur, mal sehen.

    Nein, das denke ich nicht.

    Das Gewicht Deiner Tochter ist aber schon länger ein Thema (hat also weder mit Deinem Job, noch mit der fehlenden Unterstützung Deines Ex zu tun).

    Ich (!) hätte eben schon längst etwas unternommen-ein Kind steht ja nicht morgens auf und ist (stark) übergewichtig.

    Ich finde das eine völlig bescheuerte Idee. Würdet ihr euch öffentlich wiegen lassen? Also ich nicht. Warum sollten die Kinder das machen lassen?

    Und die Frage oben, wie es sein kann, dass Kinder ihr eigenes Gewicht kritisch sehen ist doch nicht ernst gemeint. Schlank bis dünn sein ist das ideal. Von der Werbung an der Bushaltestelle bis zu insta und tiktok. In welcher parallelwelt sollte das eine übergewichtige neunjährige nicht verstehen?

    Danke. Du sprichst mir aus dem Herzen. Natürlich weiß sie, dass sie nicht dem gesellschaftlichen Schönheitsideal entspricht. Und natürlich macht sie da auch traurig. Selbstverständlich sage ich ihr, dass sie schön ist und klug und witzig. Gleichzeitig mache ich mir Sorgen um ihre Gesundheit, weil sie wirklich immer dicker wird und wir reden hier nicht von einer kleinen süßen Plautze, nein. Sie ist wirklich dick.

    Und Kinder, die sie deswegen ärgern, wird es immer geben, so ist diese Welt. Ich versuche eher, ihr schlagfertige Sprüche an die Hand zu geben und ihr zu sagen, dass jeder Mensch so dick sein darf, wie er möchte. Aber das löst alles nicht das Problem, dass sie wahrscheinlich doofe Sprüche kassieren wird als einzige "Dicke" in der Klasse, wenn es um diesen Ringsport geht, bei dem jeder an dicke Männer denkt, mal ehrlich.

    Ich werde ihr dennoch heute neutral davon erzählen und dann hören, was sie möchte. Und dann machen wir das so.

    Und sie zu unterstützen, Gewicht zu reduzieren (nicht für das Sumo-Turnier, sondern generell) ist keine Option?

    Eine Personalsachbearbeiterin kann und darf keine arbeitsrechtlich Auskünfte geben, vielleicht wäre der RA teurer als das, was ggf. dabei rum kommt.

    Doch, können und dürfen sie. Das macht man als Personalerin quasi täglich. Personalfachkaufleute legen ja auch eine Prüfung in Arbeits- und Sozialrecht ab und sind im Fall einer Kündigung sogar verpflichtet den gekündigen Arbeitnehmer über dessen Rechte (u.a. auf die Frist die er einhalten muss wenn er gegen die Kündigung klagen möchte) aufzuklären.

    Der Anteil an Juristen im Personalbereich ist auch recht hoch (wenn es auch nicht alles Volljuristen sind sondern auch Wirtschaftsjuristen darunter, ist es zumindest bei uns in der Firma der häufigste Studienabschluss im Personalbereich, wir haben auch immer wieder Kollegen die ihr Berufsleben als angestellter Anwalt begonnen haben und dann in den Personalbereich wechseln).

    Was ich in dem Zusammenhang fragwürdig finde ist, dass er diese Info am Telefon bekommen hat. Das würde bei uns niemand so abwickeln.

    Ah, o.k.-wieder was gelernt.

    Ich bin jetzt von meinem Bereich als Abrechnungsstelle ausgegangen, da dürfen wir definitiv keine Rechtsberatung durchführen.

    Rechtsabteilung-in einer "kleinen Bank"- Du solltest doch wissen, was ein RA kostet...

    Dein Sohn hat Mist gebaut, sich nicht um seine Angelegenheiten gekümmert. Er ist volljährig, lass' ihn das selber ausbaden!

    Dann kostet es eben jetzt was, wahrscheinlich lernt er daraus-wenn nicht, wird es beim nächsten Mal eben noch teuerer- SEIN PROBLEM, NICHT DEINS!

    Was erwartest Du eigentlich von einer Personalbteilung? Dort arbeiten MENSCHEN, auch die sind nicht perfekt.

    Eine Personalsachbearbeiterin kann und darf keine arbeitsrechtlich Auskünfte geben, vielleicht wäre der RA teurer als das, was ggf. dabei rum kommt.

    So ein Blödsinn.

    Ich lasse mir doch von solchen Leuten nicht vorscbreiben was für ein Auto ich fahre! (nein, z.Zt. kein SUV)

    Das nenne ich mal sachlich ausgedrückt.....

    Wer ein SUV fährt ist ein umweltschädigendes Arschloch und solchen Leuten sollte man es möglichst schwer machen, Meine Meinung.

    Auto fahren ist schon erstmal etwas, was es zu vermeiden gilt, ein eigenes Auto ebenso, kann aber natürlich Gründe haben.

    Aber wenn ich schon unbedingt so eine Dreckschleuder vor der Tür stehen haben muss, dann doch bitte eins, das möglichst wenig Dreck macht.

    Wer da für Argumente zugänglich ist, hat keinen SUV. Wer es nicht ist, braucht wohl Druck.

    Wow...

    Hast Du eigentlich auch nur den Hauch einer Ahnung von Autos (ausser diesen pauschalen Hass auf SUVs)?

    Ist Dir klar, dass ein moderner SUV weniger Schadstoffe ausstößt als ein 30 Jahre alter Bulli?(nur als Beispiel).