Beiträge von jmom

    Edit. Ich habe am Samstag, 22.9., das letzte Mal gestillt. Mein Sohn trägt es mit Fassung. Er weint, ist wütend und aufgebracht aber ich erkläre ihm jedes Mal geduldig, dass es "leer" ist.

    Ich hingegen bin ein Wrack. Ich nutze jede Minute ohne die Kinder, um zu weinen. Ich fühle mich regelrecht erschlagen von dieser Wucht, mit der die Trauer kam. Sicher sind das auch die Hormone, jedenfalls schieb ich es darauf. Ich hoffe nur, es lässt bald nach. Ich bin so traurig - und gleichzeitig fühlt es sich so richtig an. Mein Körper windet sich jedes Mal bei dem Gedanken, "ach, dann lass ich ihn nochmal stillen...". Gestern Abend nach dem Duschen kam noch etwas Milch und mich hat es wieder vor Heulen geschüttelt. Bitte sagt mir, dass das bald vorbei geht ... ich tröste mich in ganz tristen Momenten mit dem Gedanken, dass ich ja erst 39,5 bin und es genug Frauen gibt, die jenseits der 40 nochmal ein Nesthäkchen bekommen haben ... oh weh, damit hatte ich echt nicht gerechnet. Als ich die große abgestillt habe, war ich bereits mit dem Sohn schwanger, da war das alles ein Klacks.

    :(

    Vielen Dank, Ihr Lieben. Ich bin mal etwas in mich gegangen und ich glaube, es ist gar nicht der Kleine, der einen "Abschied" braucht - ich bin es #crying. Wir sind als Familie komplett und auch glücklich mit der Entscheidung aber ich spüre die große Traurigkeit, weil ich nun nie wieder stillen werde. Ich bin unendlich dankbar für 2x2,5 Jahre Stillen ... und ich denke, ich werde mir am Wochenende irgendetwas überlegen für mich als Mama.

    #danke für all Eure Gedanken und Input und einen schönen Tag Euch.

    Liebe Raben,

    ich habe eine Frage an alle, die ein ca. 2,5 Jahre altes Kind liebevoll aber konsequent abgestillt haben ... ich bin so weit. Bei der Großen war es damals etwas unschön, ich war recht genervt, ausgezehrt und hab es dann ohne große Vorwarnung eines Abends so erklärt, dass die Milch leer ist und ab sofort der Papa kuschelt/Wasser gibt nachts. Sie war sehr vehement, hat an den Klamotten gerissen vor Wut, ständig die Hand im Shirt gehabt etc. pp. Sie ist bis heute in die Busis vernarrt :D

    Der kleine ist etwas entspannter aber liebt es schon auch seeeeehr zu stillen. Nunmehr nur noch 1x mittags zum Schlafen, 1xabends zum schlafen und 1xmorgens zum aufwachen. Ich mag aber nun wirklich nicht mehr, möchte es aber dieses Mal etwas entspannter und liebevoller hinkriegen.

    Hat jemand von Euch irgendeine "Zeremonie" mit dem Kind gemacht am Tag des "letzten Stillens"? Klingt jetzt etwas geschwollen .. finde kein besseres Wort, um es zu beschreiben. Einfach irgendetwas (außer "milch ist leer"), das dem Kind hilft den Abschied zu verstehen/zu akzeptieren ...


    Lieben Dank im Voraus und einen herrlichen Spätsommertag Euch allen. #sonne

    oh ja, das hatte ich auch bei beiden Kids bei jedem neuen Zahn - und dann ab einem gewissen Stadium noch wie oben beschrieben in Kombi mit dem Zyklus. Die BW waren nicht nur extrem empfindlich sondern hatten Risse und ich habe es nur mit immer wieder nochmal andocken lassen (war da tatsächlich etwas lax geworden "Der kann das doch") und mein Wundermittel war die "Beinwell" Salbe von der Kemptener Apo .. die hat bei mir Wunder gewirkt, Tipp von der Hebamme, ist absolut stillverträglich in jedem Alter und lindert die Beschwerden ...

    Viel Kraft Dir & gute Besserung.

    Hallo, ich hatte exakt das gleiche bei beiden Kindern ... ich habe dann auf anraten der Hebi angefangen, Magnesium zu nehmen, hoch dosiert, das "verla" granulat, gibt's im dm/online in so tütchen. da hab ich früh und abends je ein Glas getrunken und seitdem ist es besser ... mir wurde auch gesagt, dass sei "stillrheuma" (laien-begriff) und geht irgendwann wieder weg..

    Viel Kraft Dir!

    LG

    Was immer Dir gut tut. Du leistest gerade Enormes, da brauchst Du auch genügend Ruhepausen!

    Ach, da kommen mir die Tränen. Als ich noch im Job war, gab es an jeder Ecke Anerkennung. Jetzt gibt es grad seit langer Zeit an jeder Ecke nur Chaos, Bedürfnisse zurückstellen, Zähne zusammenbeißen und an doofen Tagen noch nen bescheuerten Spruch von der übergriffigen Nachbarin.

    Danke für die lieben und aufbauenden Worte und Nachrichten von Euch allen.

    Heute war ich mit Schmöker-Roman in der Wanne, egal, dass es draußen 29 Grad hatte #freu.

    Mein Mann ist echt super, unterstützt mich wo er kann - wenn er halt da ist... manchmal hasse ich mich dafür, dass wir damals umgezogen sind - aber dann seh ich die glücklichen nackigen Kinder im Garten voll Matschepampe und weiß, es war richtig...


    Viele gedrückte Daumen an alle Kranken und ebenso erschöpften und Herzensgruß und Danke fürs Da-Sein und Zeit-nehmen und schreiben. Das tut so gut und ersetzt mir grad die "echten" Kontakte.


    Schönen Sonntag noch Euch allen.

    LG, jmom.

    #herz

    Hallo Ihr Lieben,

    ja, die M-K-Kur werde ich ins Auge fassen, macht dann tatsächlich erst Sinn, wenn der kleine Murkel sich auch mal fremdbetreuen lässt.

    Plan ist, dass er spätestens mit 3, also Februar 2019, im Waldkindi startet, vielleicht auch schon Mitte November dieses Jahres.

    Ich wohne in einem kleinen Dorf bei Besigheim... nördlich von Stuttgart, herrlich grün und ruhig, nur leider (verglichen mit meinem geliebten Kiez damals in Berlin) sehr schräge Leute.


    LG

    In der Zwischenzeit den Ball möglichst flach halten und als Prio Nr. 1 versuchen zu möglichst viel Schlaf zu kommen.

    Liebe Yolotzin,

    jawohl - das hilft mir. Einfach zu wissen, dass ich nicht die einzige bin :) das tut gut. Und ja - ich bemühe mich, den Ball flach zu halten, es ist so schwer... aber ich geb mir große Mühe. Ich mache auch schon grad so eine Aufbaukur mit allen möglichen Spurenelementen, Fischöl, Vitaminen etc. ... und hoffe jeden Tag wieder, dass es aufwärts geht.

    Vielen Dank Euch allen für die guten Tipps und den Austausch. Das blödeste für mich (seit leider drei Jahren) ist der Umzug von Berlin in ein Kaff in BW - und damit der Wegfall des Netzwerkes und das total krasse unterschätzen der Mentalität hier.

    Eine echte Tasse Tee/Kaffee mit Gleichgesinnten ist glaub ich auch Nervennahrung und gibt Kraft .. und daran mangelt es mir leider schon so lange.. habe alles probiert und inzwischen aufgegeben. Bin dankbar für Wald und Feld und Wiesen (Haupt-Umzugs-Grund) und genieße alles Positive, den Rest ...#banane

    Guts Nächtle an alle da draußen und nochmal riesiges DANKE für Euren Input. Gefühlt geht's mir schon besser. Bin sehr dankbar fürs Forum.

    <3

    Hi, die große ist im Waldkindergarten schon das 2. Jahr .. aber - ja - wir waren diesen Winter - wie verhext - alle ab Oktober ständig krank, mal reihum, mal im Wechsel, mal alle gleichzeitig. Nur ich komm irgendwie trotz Sommer und Sonne seit Wochen nicht mehr auf die Beine. Der Rest der Familie ist wieder fit...

    In den letzten Tagen kamen mir halt diverse Leute mit "hast du mal an abstillen gedacht", auch eine liebe Freundin, die Hebamme und LZS-Verfechterin ist...

    Mir geht's eher darum zu hören, was ihr "genommen" habt :) (wie zB der Orthoimmun Tipp) oder ob es einfach wirklich eine Frage von "abwarten, bis der kleine mit 3 auch morgens im Kindi ist" und ich schlafen kann/joggen gehen/endlich mal Zeit für mich haben kann...ich weiß, es ist echt anstrengend mit den Kleinen, ich war nur "früher" ein gesundes Stehaufmännchen und seit der Geburt des Sohnemannes bin ich recht neben der Spur.

    Hi Frau Mahlzahn, ja, so sehe ich das auch mit dem Gebrüll versus abstillen ... mein Problem ist, dass ich in 9 Monaten ganze 3 Mal eine beginnende Lungenentzündung hatte und mein Immunsystem im Eimer zu sein scheint... ich stille sehr gerne und JA, der ganze Rest kostet mich so viel Kraft und Ja, wir lassen schon ganz viel liegen, leben in Wäschebergen etc. Nach dem letzten k.o. Infekt musste eine Haushaltshilfe kommen, weil ich nicht mehr aus dem Bett hoch kam. Ich bin sonst echt hart im nehmen ... ich merke nur, dass ich mit meinem latein am ende bin :-(

    Hi Omega, ja, die Kur geht auch mit weiter stillen, hab ich doof geschrieben.

    Ja, ernähre mich so gut es geht bio und kaum Fertigprodukte etc., einzige Droge ist der Kaffee... ohne den geht es gar nicht, bin sonst ständig müde und Kreislauf im Eimer.

    Vigantol öl nehm ich nun auch weiter, habe großes Blutbild machen lassen vor zwei Wochen - und ganz tolle Werte.. dachte und hoffte, darüber ein Defizit sehen zu können - aber alles total im grünen Bereich, egal ob hb oder Ferritin oder Schilddrüse etc. Alles tipp topp... das Stadelmann Pulver hatte ich nach der Geburt und dann auch den Folgewinter aber hatte leider keinen Erfolg gemerkt.

    Dieses Orthomol - hattest du diese Trinkfläschchen im Einsatz? Oder ist da eh überall das gleiche drin?

    Lieben Dank.

    Ihr lieben Langzeitstillerinnen, ich brauche Euren Rat/Eure Erfahrungen.

    Ich bin so ratlos. Zweites Kind genauso lang gestillt wie das erste, mittlerweile 27 Monate. Ich möchte noch nicht abstillen, der Kleine auch nicht. Nachts geht es inzwischen bis zum Morgengrauen ohne die Brust (Juhu!), aber von morgens bis abends mindestens 3, gerne 4 oder 5 Mal. Ich habe nur noch sehr wenig Milch.

    Wovon ich seit über neun Monaten ganz viel habe: Ständige Infekte, Bronchitis, Erkältung, Grippe, you name it. Ich fühle mich total ausgelaugt. Der alte Hausarzt verschrieb ständig Antibiotika, nun habe ich den Arzt gewechselt und die neue Ärztin meinte, ich solle 1) abstillen und 2) eine Aufbaukur machen (Vitamine und Spurenelemente).

    Meine Frage: Wem von Euch ging es auch so und was hat euch - außer abstillen - geholfen? Wenn gar nix hilft, klar, dann muss ich wohl schweren Herzens abstillen. Aber ich dachte, ich frag mal vorher Euch weise Frauen um Rat.

    PS: Leider wohnen wir weit weg von jeglichem familiären Beistand, und die paar Leute, die ich kennengelernt hab seit dem Umzug, haben keine Lust oder Zeit, mir die Kinder mal abzunehmen... ich bin also 24/7 im Einsatz, Mann arbeitet viel, Babysitter leisten wir uns nur selten, Putzfrau gar nicht.

    Vielen Dank schon mal für Eure Erfahrungen.

    Trin : Vielen Dank für die tolle Beschreibung, ist ausgedruckt und hängt in der Küche und wird fast täglich gelesen.

    Ich lese nun gerade noch von A. Prehn das "Blinde Kuh ist gut fürs Gehirn" und das hilft bei uns extrem und wirkt Wunder...

    LG.

    oh vielen lieben Dank für die schnelle Antwort - Mann und ich lachen grad "Wutzwerg" - das ist so was von passend! Es tut gut zu wissen, dass wir nicht die einzigen mit diesem Thema sind. Jetzt geh ich (etwas) entspannter schlafen #applaus#n8

    Liebe Raben, mein Mann und ich sind recht fertig auf die Nerven. Unsere (hochsensible) 4,5 jährige Tochter ist seit über drei Wochen so verdammt anstrengend in ihrem Verhalten. Wir leben allesamt sehr bedürfnisorientiert, sie und der kleine Bruder (19 Monate) sind mit attachment parenting etc.pp. groß geworden bisher. Seit ca. drei Wochen schreit sie und tobt sie und heult sie, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht - ich bin schon sehr geduldig aber in den letzten Tagen habe ich dann auch mal zurück gebrüllt, weil mir der Kragen geplatzt ist. Ist keine Lösung, ich weiß. Aber sie führt sich echt auf wie eine Furie - oh Gott, und das ist noch nicht mal die Pubertät. Ist hier jemand, dem es auch mal so ging? Ist das nur ne Phase, die vorbei geht? Ich habe es schon auf alles geschoben - Wachstumsschub, Entwicklungsschub, Infekt - aber das ist alles durch und sie ist immernoch so krass drauf. Beschimpft den Papa aufs Ärgste, brüllt uns an, schmeißt die Türen...

    #hilfe. Wir haben nun schon die Rescue Tropfen geholt - da hat gleich jeder mal eine Ration bekommen, in der Hoffnung, dass es hilft.


    Vielen Dank im Voraus für jegliche Tipps/Hilfe.

    Vielen Dank fürs Mut machen. Seit ich Magnesium erhöht habe ist es schon viel viel besser. Schokolade ess ich kaum, nur den Kaffee kann ich grad nicht weglassen :( letzte Nacht haben wir jede Stunde gestillt. Ich weiß es geht vorbei aber jetzt grad mittendrin ist es sooooo anstrengend ...

    Wurde mir von "alter" Hebamme empfohlen. Wirkt Wunder und ist das einzige was wirklich gut tut. Hatte damals bei der großen wirklich alles probiert. Inkl Lasern, zig verschiedne teure Cremes und Salben aus der Apotheke etc. pp. Damals war es zum Schluss so, dass ich eine leichte Kortisonsalbe nehmen musste ab und an, damit die Risse und das flächige Ekzem bissel heilt. Habe extrem empfindliche Haut und keiner konnte mir helfen ...

    Dieses Mal klappt es dank beinwellmischung echt gut. Da ist ja alles mögliche drin ...

    #danke Vielen lieben Dank euch allen. War mein erster Eintrag und ich finde diese Community schon jetzt ganz wunderbar und liebevoll. Tut echt gut. Schönen Tag euch allen. Magnesium wirkt und das Calcium hole ich mir nachher noch.

    Vielen Dank für die Infos. Das ist super. Habe Raynaud grad mal nachgelesen, habe keine anderen Symptome soweit (noch nie weiße Finger oder Zehen gehabt). Habe heute gleich mal meine Magnesium Dosis auf 1200mg hochgesetzt und gefühlt ist das Stechen schon etwas weniger. Ich plage mich halt auch sehr mit wunden und oft rissigen Brustwarzen- bei beiden Kindern fing das sofort an, sobald das Zahnen begann ... ich sprühe nach jedem Stillen mit o***sept ein und mache fett Beinwellsalbe aus der Bahnhof Apo aus Kempten drauf, um es in Schach zu halten...