Beiträge von Grinsekatze

    Ich seh so schlimm aus #hmpf

    Ich hab mir vor ein paar Wochen bei Manna eine Seife und Jojobaöl bestellt. Ich bin eig zufrieden, die Haut fühlt sich gut an, ein paar Pickel, aber nicht schlimm, da war extra ein Zettel bei, wo drauf stand, dass das sein kann während der Umstellung. Jetzt kam die Mens und zack Streuselkuchengesicht... So schlimm wars seit vor der Schwangerschaft nicht mehr. Kann man gezielt was gegen zyklusbedingte Pickel tun?

    Bei uns in der Kita gibts ein „Tauschregal“ Da können Eltern Sachen, die nicht mehr passen reintun und sich neue Sachen nehmen. Manchmal nehmen wir Erzieherinnen Sachen raus, wenn ein Kind keine Wechselkleidung hat. Wir haben dafür zwar auch einen extra Fundus, aber die Sachen kommen häufig nicht wieder zurück, sodass da eig permanent Mangel herrscht. Liegengebliebene Sachen kommen entweder in den Wechselfundus oder ins Tauschregal. Funktioniert hier ganz gut.

    OT:

    Gibt es wirklich Zugluft und deren schädliche Wirkung? Ich wäre ohne Ventilator schon eingegangen. Mich stören auch keine offenen Fenster. Hmm. Wie machen die Leute in den Tropen das mit Deckenventilatoren etc. ?

    Das frag ich mich auch. Ich hab meiner Schwiegermutter erzählt, dass der kleine krank ist und sie meinte sofort, dann hätte er wohl geschwitzt und anschließend Zugluft abbekommen. Das halte ich ja irgendwie für Quatsch, krank wird man doch durch Viren und nicht durch Zugluft #gruebel

    Das Kind (fast 1) hat Fieber, zum Glück nicht sehr hoch bisher. Hier sind 30 Grad und mehr angesagt, in unserer Wohnung ist es schon jetzt sehr warm. Muss ich da irgendwas beachten? Also außer viel zum Trinken anzubieten? Mir scheint das eine ziemliche Belastung für so einen kleinen Körper, mir macht die Hitze ja schon ohne Fieber zu schaffen, aber dran ändern kann ich ja irgendwie auch nix :wacko:

    Habt ihr Tipps?

    Krass, meine Oma erzählt immer wieder von den stillunfreundlichen Bedingungen in der DDR. Dass es eben immer sofort hieß, dass nicht genug Milch da ist und man zufüttern soll. Und dann davon wie mein Opa mit dem Motorrad durch die Lande gezogen ist, um Babynahrung zu besorgen. Das war so 1958-60.

    Die konnte es gar nicht fassen, wie ich 1,5 Jahre stillen konnte ;)


    War das dann einfach Unwissenheit darüber, wie Stillen gefördert werden kann? Wenn es auf der anderen Seite doch sogar Geld dafür gab? Und gab es da ein Höchstalter bis zu dem gezahlt wurde?

    Den Eindruck habe ich auch. Ich lebe in Sachsen-Anhalt und wenn ich mich hier mit Frauen jenseits der 50 unterhalte ist die wichtigste Frage immer, ob ich denn noch stille. Wenn ich das bejahe kommt erst großes Erstaunen und dann eine Geschichte, dass sie selbst nicht stillen konnten, Milch nicht gereicht hat, schon zeitig zufüttern mussten oder es gar nicht erst probiert haben.

    Vermutlich hab ich deshalb noch nie vom Stillgeld gehört, es scheint hier schlicht kaum jemand bekommen zu haben.

    Liebe Raben


    ich habe mich heute mit der Lebensgefährtin meines Opa unterhalten und sie meinte, man hätte früher in der DDR Geld bekommen, wenn man lange gestillt hat. Ich habe da noch nie was von gehört und sie konnte mir auch nicht mehr darüber sagen, da sie selbst nur kurz gestillt hat. Wisst ihr da mehr drüber?

    Mich wunderts bloß, weil es ja immer wieder heißt, gerade in den 60/70er Jahren wäre das Stillen eher wenig unterstützt worden...

    Ich habe gerade drei wichtige Telefonate in Angriff genommen, die ich seit Wochen vor mir herschiebe, weil ich telefonieren so schrecklich finde. Zwei waren erfolgreich, einmal ging niemand ran. Und siehe da, es war mal wieder gar nicht schlimm. Ich weiß auch, dass das dritte Telefonat nicht schlimm werden wird und dennoch gruselt es mich, dass ich es die Tage wohl noch ein paar Mal versuchen werden muss, bis ich die Dame erwische... :wacko:

    Ein Baby kann, wenn es im Einkaufswagen sitzt, in Windeseile ein Stück Butter aus dem Wagen hinter sich angeln und ein Stück davon abbeißen, inklusive der Folie natürlich, während man selbst vor einem gigantomanischen Gewürzregal steht und nach etwas sucht. Aufmerksam wird man dann durch das genussvolle Schmatzen des Sprößlings...


    So ein paar Stücken Butterfolie kommen doch bestimmt problemlos wieder raus, oder? :wacko:

    Puh, ich glaub meine Hirnzellen sollte ich auch mal wieder reinigen...


    Wir füllen den Kita-Vertrag aus und sollen dort die Alloholberechtigten eintragen #blink



    Waren dann doch die Abholberechtigten...

    Mein Kleiner ist auch 11 Monate und seit ein paar Wochen ist es ähnlich wie bei euch, wenn auch nicht ganz so schlimm. Die Welt ist zu spannend, kaum ist er in der waagerechten, ist er auch schon davon gekrabbelt, obeohl er vor Müdigkeit fast umfällt. Teilweise schläft er tief und fest, reißt auf einmal die Augen auf, grinst und krabbelt los #haare


    Einschlafstillen klappt nicht mehr. Hier funktionieren Kniebeugen mit Baby auf dem Arm super. Sobald ich damit anfange (nicht richtig tief runter, immer nur ein bisschen in die Knie gehen) wird er ganz ruhig. Heißt, wenn er müde ist, leg ich mich hin und stille. Wenn er dann wieder spielen will, mach ich vllt so 15min mit ihm im Arm abwechselnd Kniebeugen und hin und her Schuckeln. Dabei schläft er ein. Wenn ich ihn ablege, wird er meist wieder wach und ich muss nochma stillen, aber dann schläft er eig immer ein und ich kann aufstehen. Dauert alles in allem so 45min. Wir hatten aber auch schon Abende, wo er einfach nur noch gebrüllt hat, weil er so müde war und aber nicht einschlafen konnte... Der Papa wird hier zum Einschlafen auch nicht akzeptiert.


    Was die gut gemeinten Ratschläge von Freunden und Verwandten angeht, stelle ich mich taub. Wenns nicht sein muss, erwähne ich gar nicht, dass er im Familienbett schläft, noch zigmal tagsüber stillt und nachts viel aufwacht.


    Ich hoffe einfach mal, dass es nur eine Phase ist und die hoffentlich ganz bald mal endet :D

    Kannst du den Aushang nicht in verschiedenen Sprachen machen? Zumindest in den Sprachen, die euer Büro hauptsächlich besuchen? Oder ist die Bandbreite da zu groß?

    Mein Kleiner ist auch 10 Monate und hat heute früh bitterlichst geweint, als der Papa die Wohnung verließ. Abends das gleiche wie bei dir: große Freude, wenn der Papa nach Hause kommt und große Verzweiflung, wenn der dann erstmal duschen geht oder so. Ich erkläre es mir auch so, dass er jetzt erst versteht, dass der Papa, wenn er die Wohnung verlässt, auch wirklich erstmal weg ist.

    Dazu kommt, dass der Papa, dadurch das er ja große Teile des Tages nicht da ist, wesentlich spannender ist, als ich, die ja rund um die Uhr zur Verfügung steht. Wenn er dann endlich wieder da ist und dann aber direkt wieder verschwindet, ist das KInd denke ich schwer enttäuscht. Es ist für ihn ja gar nicht vorhersehbar, wann der Papa kommt und geht.

    Wenn das Rezept nach einer 20cm Gugelhupfform verlangt, sollte man keine 19cm Form nehmen. Vor allem dann nicht, wenn man nach Einfüllen des Teiges noch denkt „Hm, ganz schön voll“. Sollte man dennoch so doof optimistisch sein, die Form in den Ofen zu stellen, sollte man auf jeden Fall Backpapier aufs Rost legen, damit nicht alles nach unten suppt und anbrennt. Vor allem aber sollte man anschließend nicht die Aufsicht über den Kuchen an den Mann übergeben und Duschen gehen, denn kaum steht man eingeseift in der Dusche, wird er an die Tür klopfen und erklären, der Kuchen laufe gerade über, aber er könne ja gar nichts tun, schließlich habe er ja grade das Baby auf dem Arm. Das war übrigens wach und hätte sich durchaus kurz beschäftigt während er sich um den Kuchen kümmert.


    Ich geh dann mal den Herd putzen...

    Erdbeerquark danke für den Link, das find ich sehr hilfreich, weil man ja doch eher die Bilder aus Spielfilmen und so vor Augen hat und sich so das Ertrinken vorstellt. Bis vor einer Weile wusste ich tatsächlich nicht, dass das mit der Realität nicht viel zu tun hat.


    Ansonsten find ich, was Drama hier geschrieben hat sehr gut


    Wenn ich sehe, dass (m)ein Kind gerade zu ertrinken droht, dann ist alles gut, so lange ich dann sofort reagiere. Wenn ich hingegen das Kind für mehrere Minuten aus den Augen verliere, ist Holland in Not.

    Mit diesem Bewusstsein im Hinterkopf finde ich Schwimmbadbesuche halbwegs entspannt. - Einfach, weil die Gefahr nicht irrational ist (zu Hilfe, gefährliches Wasser), sondern konkret (Kind wird sich im Fall der Fälle nicht bemerkbar machen, muss also permanent beobachtet werden).

    Natürlich ist Wasser gefährlich, aber wenn man entsprechend sensibilisiert ist, das Kind nicht aus den Augen lässt und im Zweifelsfall sofort reagiert, lässt sich die Gefahr minimieren. Das ist ja ähnlich wie im Straßenverkehr. Auch der ist für (Klein-)Kinder gefährlich, also ergreift man entsprechende Maßnahmen, ist besonders aufmerksam, bespricht mit dem kind wie man sich verhält, etc. und kann so die Gefahr verringern. Das macht, finde ich, die Gefahr irgendwie fassbarer.

    Beim Thema "lautlos ertrinken" finde ich das "lautlos" besonders wichtig. Bis zu einem bestimmten Alter (oder einem bestimmten Grad an Schwimmen-Können?) löst das Unter-Wasser-Sein bei Kindern eine Art Schockstarre aus. Sie bewegen sich dann einfach nicht mehr, reißen höchstens panisch die Augen auf. Aber sie paddeln nicht und strampeln nicht, sondern bleiben ganz ruhig. Dadurch kriegen sie keinen Auftrieb, gelangen nicht wieder an die Wasseroberfläche und können sich dort auch nicht durch strampeln oder schreien bemerkbar machen. Sie sinken einfach wie ein Stein zu Boden und sind tot. Wegen dieses Phänomens können kleine Kinder sogar in Pfützen ertrinken.

    Warum ist das eigentlich so? Evolutionär gesehen ist das ja irgendwie dumm. Ist das einfach eine Laune der Natur oder gibts da Gründe für diese Reaktion?