Beiträge von Grinsekatze

    Der Dreijährige und ich warten vergebens auf den Bus. Ich erkläre ihm, dass der Bus wohl ausgefallen ist und wir auf den nächsten warten müssen. Zuhause dann: „Papa, da ist jemand aus dem Bus gefallen und darum mussten wir auf den nächsten warten!“

    ich lasse mich eigentlich jedes Jahr impfen, weil ich sehr viel Menschenkontakt habt und auf Arbeit täglich angehustet und vollgeschnieft werde. Ich habe die Imfung bisher immer problemlos vertragen. Dieses Jahr lass ich erstmalig auch das Kind impfen, aus genau den Gründen, die du oben nennst.

    Ich hab immer eine Windel dabei. Pipi geht seit neuestem auch mal an den Baum, aber mitten in der Stadt mag ich das eigentlich nicht machen und im Supermarkt ist es auch schwierig. Wenn er aber Bescheid sagt, ist es in der Regel schon mega dringend. Deshalb gibts im Notfall fix die Windel um und ich hoffe, dass er demnächst auch mal auf die Toilette geht.

    Ich ziehe mich um. Der 3-Jährige steht daneben und sagt plötzlich „Mama, ich mag deine Mii (gemeint ist die Brust.). Die ist so schön wabbelig.“

    Danke, Schatz. Danke. #taetschel

    Naja, meine beiden jüngeren Kinder haben das sicher nicht gelernt, aber schon sehr früh trotzdem gekonnt, das alleine spielen. Und nein, da war kein Spielpartner dabei. So mit zwei oder etwas älter haben sie mich (also das jeweils eine Kind, dass dann mit mir vormitags zu Hause war) gerne sogar aus dem Zimmer geschickt und die Tür zu gemacht, weil sie alleine spielen wollten. An diesen Tagen habe ich immer viel geschafft. Aber wie und warum sie das gelernt haben? Keine Ahnung, war einfach so. Vielleicht, weil ich so wenig Lust zu spielen habe, die Armen? Oder weil sie einfach so sind? Auf jeden Fall war da kein echter oder virtueller Spielpartner dabei, wenn man Puppen/ Kuscheltiere/ Schleichfiguren nicht zählt.

    Das finde ich echt total faszinierend, weil es hier so unvorstellbar ist bisher 8o

    Ich habe aber noch ein wenig nachgedacht und mir ist eine Veränderung aufgefallen. Ich hole das Grinsekaterchen jeden Tag mit dem Fahrradanhänger ab. Bis vor ein paar Wochen musste er immer unbedingt etwas zu Essen haben, wenn er im Anhänger saß. Dann hat er plötzlich aufgehört danach zu fragen und stattdessen sitzt er nun hinten drin und spielt mit den Strippen vom Gurt oder erzählt so vor sich hin. Neulich hat er ziemlich laut „Das war lecker!“ gerufen und weil ich mich angesprochen gefühlt hab, hab ich angehalten und gefragt, was lecker war. Da hat er mich echt bitterböse angeguckt, weil ich ihn offensichtlich im Spiel unterbrochen habe, das kenne ich so noch nicht von ihm. Vielleicht überträgt sich das ja noch aufs Kinderzimmer.

    Ich hab öfter das Gefühl zu viel mit dem Kind zu spielen und dabei leider ganz schön unproduktiv zu sein. Und hier war leider nichts mit "alleine spielen" Ob mit Uhr, Vereinbarung oder was auch immer. Nicht mal ein Buch alleine anschauen. Sie brauchte einfach immer ein Gegenüber. Und mit 3 gings dann langsam auch los, dass sie nicht mehr bei "meinen" Sachen mitmachen wollte. Bis dahin war gemeinsam Einkaufen, Wäsche zusammenlegen, Kochen, etc. toll. Dann nicht mehr. Und ich kam oft genug nicht mal zum nötigsten im Haushalt.

    Und da hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich eben oft höre, dass das Kind das alleine spielen eben mal "lernen" muss.#angst

    Das trifft mein „Problem“ ziemlich genau. Ich arbeite nicht soooo viele Stunden, habe eigentlich viel Zeit, aber ich komme zu nichts. Irgendwann muss der Haushalt aber gemacht werden. Das passiert dann am Wochenende, aber ich will mein Wochenende eigentlich nicht mit Wäsche und Badputzen verbringen, sondern lieber was schönes zu unternehmen. Deshalb versuch ich gerade, mehr unter der Woche zu erledigen, aber das Kind findet einkaufen gehen und Boden fegen leider nicht mehr so aufregend wie noch vor einem Jahr, da denken ich mir oft, es wäre so schön, wenn er auch mal 20 min allein spielen würde. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass sich das zeitnah etwas entwickelt...

    Und ganz wichtig: Selbst was machen. Mich einfach aufs Sofa setzen, wenn sie spielt, kann ich bis heute nicht, dann hängt sie sofort an mir. Aber wenn ich Wäsche falte, oder die Küche aufräume oder so, dann nimmt sie mich nicht als ansprechbar wahr.

    das ist hier auch so. Führt in der Regel aber eher dazu, dass das Kind zeternd unterm Wäscheständer liegt bis ich endlich fertig bin :wacko:

    Das mit dem Wecker probiere ich mal aus.

    Grinsekatze ich hab das Gefühl das ist hauptsächlich Typsache. Mein Kind spielt tatsächlich auch Mal alleine und das auch schon länger. Aber ich kenne auch Kinder, die das gar nicht können und sich da sehr schwer tun.

    also er kann eigentlich schon allein spielen. In der Kita spielt er fast ausschließlich allein, nach dem was er und die Erzieherinnen so erzählen. Also, er will das so, die anderen Kinder würden durchaus mit ihm spielen, aber er fängt jetzt erst grade so an, das auch mal anzunehmen, meistens blockt er das wohl ab.

    Aber zu Hause geht das gar nicht, noch nie. Ich frag mich halt, ob das ne Gewohnheitssache ist, weil wir und vor allem der Papa schon immer viel mitgespielt haben. Der Papa wird auch deutlich bevorzugt bei Spielen, weil der wirklich richtig mitspielt.

    Spielen eure 3-Jährigen denn dann allein, wenn ihr nicht mitspielt? Oder macht ihr dann halt viel anderes, wie Basteln, rausgehen etc.? Mein Sohn spielt gar nicht allein, es muss immer einer von uns mitmachen. Mich stört das zunehmend, weil ich auch lieber zusammen bastel, koche, unterwegs bin. Er ist aber abends auch wirklich traurig, wenn er nicht genug Zeit zum Spielen hatte, also spiele ich halt doch viel mit ihm Autos oder Playmobil oder so (und finde es oft ziemlich öde #angst). Ich frag mich ja, ob man das allein spielen „üben“ muss oder ob das irgendwann von selbst kommt?

    Das Kind hat sich Papas Unterhemd um den Hals gehängt, sodass es ihm vor dem Bauch hängt.

    Mann: „Na hast du einen Kittel? Also äh, wie heißt das nochmal? Ein Chefkoch-Kittel?“

    Ich: „Schürze?“ #freu

    Ja, entweder so oder eine unbefristete Stelle suchen waere finanziell am sinnvollsten. Der AG hat i.d.R. keine Einbusse durch die Weiterbeschaeftigung, da er das Gehalt ja durch die Umlage erstattet bekommt, allerdings weiss ich nicht was bei ErzieherInnen da alles noch dran haengen koennte (Personalschluessel, Einstellungen von Vertretung usw.).

    ich ärgere mich grade sehr über mich selbst. Ich hätte bei einem anderen Träger auch eine unbefristete Stelle haben können, die hab ich aber abgelehnt, weil die Ausstattung der Einrichtung unterirdisch und der Fahrtweg weiter war. Wäre jetzt allerdings alles einfacher. Nunja. Das ist aber, soweit ich weiß, auch der einzige Träger, der direkt unbefristet einstellt, alle anderen machen 1-2 Jahre befristet.

    Meine Chefin sieht das halt alles etwas anders. Während der Corona-Schließzeit hat sie uns regelrecht genötigt, Minusstuden oder Urlaub zu machen, sie hat durchblicken lassen, dass es ihr total gegen den Strich geht, dass sie uns alle bezahlen muss, obwohl wir nur rumsitzen, dabei kann ihr das egal sein, das Geld kommt ja vom Land. Man könnte aber meinen, sie würde uns aus eigener Tasche bezahlen. Deshalb glaube ich auch nicht, dass sie mich weiter beschäftigen würde, wenn ich schwanger wäre.


    Dein vom AG ausgesprochenes Beschäftigungsverbot endet auch mit dem Ende deines Vertrages, weil es nach der Gefährdungsbeurteilung deines jetzigen AG auf die Stelle dort zugeschnitten ist.

    Ein eventuell neuer AG müsste selber eine Gefährdungsbeurteilung machen und dir dann ggf ein Beschäftigungsverbot für die Arbeit dort ausstellen.

    Anders wäre es, wenn du ein individuelles BV vom Frauenarzt hättest, aber dies ist ja nicht der Fall.

    Du kannst dich also arbeitssuchend melden und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Somit hast du auch Anspruch auf ALG Ii. Dass dies in deinem Beruf nur auf dem Papier der Fall ist, weil dich schwanger wahrscheinlich keiner einstellt, spielt ja erstmal keine Rolle. Und rechtlich gesehen musst du eine Schwangerschaft auch nicht angeben bei einem Vorstellungsgespräch, wie man das moralisch bewertet steht auf einem anderen Papier.

    Ein Berufsverbot hast du hoffentlich nicht, das ist nämlich was ganz anderes (spricht das Gericht zb bei Straftaten aus) ;)

    Eine Freundin von mir hat tatsächlich ein individuelles Beschäftigungsverbot (;)) von ihrer Frauenärztin bekommen, wegen Corona. Das würde ja dann bestehen bleiben? Wenn das BV vom Arbeitgeber kommt und ich dann arbeitssuchend wäre, würde das Mutterschaftsgeld aber auch nur dem ALG 1 entsprechen, nehme ich an?


    Naja, wir werden wohl einfach noch warten, uns drängt eigentlich nix, jetzt sofort anzufangen. Allerdings purzeln hier grad ringsum die Babys, das weckt Sehnsüchte #love

    ich war bei meiner ersten Schwangerschaft auch nicht im BV. Jetzt arbeite ich allerdings im Krippenbereich, müsste also mindestens intern versetzt werden und ich habe gehört, dass gerade fast alle ins BV geschickt werden, wegen Corona, ob das stimmt #weissnicht

    Ohne BV würde mein Vertrag ja auch auslaufen und dann würde ich aber ALG 1 kriegen, richtig? Auch wenn ich garantiert nirgends für 2 Monate eingestellt würde?

    puh, sowas habe ich befürchtet. Ich glaube kaum, dass meine Chefin sich auf so eine Vereinbarung einlassen würde...

    Dann wäre es aus finanzieller Sicht das beste, zu warten, bis ich im März den neuen Vertrag unterschrieben habe und dann möglichst direkt im April/Mai schwanger zu werden? Dann würde ja Mutterschutz etc. noch während des befristeten Vertrags liegen? Kündigen können sie mich ja nicht während der Schwangerschaft.

    Liebe Raben,

    hier wächst gerade der Wunsch nach einem zweiten Kind und ich mache mir da ein paar Gedanken.

    Ich bin befristetet eingestellt. Der Vertrag endet Ende März 2021, danach werde ich wieder für ein Jahr befristet, unbefristet eingestellt werde ich also erst am 1.4.2022 und so lange will ich definitiv nicht mehr warten.

    Mal angenommen, ich würde jetzt schwanger werden. Die Wahrscheinlichkeit, direkt ins Berufsverbot zu gehen, sind derzeit ziemlich hoch. Mein Vertrag würde dann also am 31.3.21 auslaufen und was ist dann? Eigentlich wäre ich dann arbeitslos, aber ich habe ja ein Berufsverbot, ich kann mir ja keine neue Stelle suchen, mal ganz davon abzusehen, dass niemand eine schwangere Erzieherin einstellen würde. Was bedeutet das also finanziell? Gibt es dennoch das Arbeitslosengeld? Und was bekäme man an Mutterschaftsgeld?

    Vielen Dank schonmal!

    ich hatte vor einer Weile ein Gespräch mit dem Grinsekaterchen, dass man Gurke auch mit Schale essen kann, wir das aber nur bei Bio-Gurken machen, konventionelle werden geschält.

    Heute gabs hartgekochte Eier.

    „Mama, sind das Bio-Eier?“

    „Ja“

    „Dann können wir die mit Schale essen?“

    Er war schwer enttäuscht, als ich verneinte #blink

    Ich kann verstehen, dass dich das sehr stört. Ich könnte mir vorstellen, dass es der Erzieherin leichter fallen würde, die unterschiedlichen Persönlichkeiten deiner Töchter wahrzunehmen und dem richtigen Kind zuzuordnen, wenn sie sie optisch unterscheiden kann.

    Du schreibst, die beiden sind immer unterschiedlich gekleidet, haben sie tatsächlich eigene Kleidung oder teilen sie sich ihre Kleidung? Ich hatte mal Zwillingsmädchen in der Gruppe, die auch immer unterschiedlich angezogen waren, aber den Pullover, den heute das eine Mädchen trug, trug drei Tage später das andere, sodass ich die Klamotten auch oft nicht richtig zuordnen konnte, obwohl sie nicht gleich gekleidet waren.

    Vielleicht doch bei den Haaren ansetzen? Also nicht abschneiden, aber ein Kind hat jeden Tag einen Zopf und das andere hat immer zwei? Also wirklich mehrere Wochen lang jeden Tag. Dann sieht die Erzieherin viellcieht nicht mehr „die Muffelpuffels puzzlen gern und spielen gern mit Duplo“, sondern „Muffelpuffel mit einem Zopf spielt gern mit dem Duplo und Muffelpuffel mit zwei Zöpfen puzzelt gern“. Wenn sie darüber die Kinder erstmal richtig kennegelernt hat, kann sie es vielleicht auch ohne die Zöpfe irgendwann.

    Wusel hat sich vorhin einen Zirkuswagen auf dem Sofa gebaut. "Da sind ganz viele Zirkusse drin!" (Ich hab ihm mal erklärt, was ein Zirkus ist.) Wir durften dann alle mitfahren, allerdings gab es einige Probleme mit dem Motor. Er hat immer wieder sein imaginäres Werkzeug geschnappt und was repariert. "Jetzt brauch ich mal die Zange. Damit zang ich was. Da ist was verbogen, das zang ich wieder grade." Und zum Schluss mussten wir noch tanken, ganz viel "Medezin".

    hier wird zur Zeit auch gern gezangt, seit wir eine groooooße Grillzange haben #freu


    Es ist spät, Kind soll ins Bett, will noch ein Buch lesen. Ich sage ihm, er könne sich ein kurzes Buch aussuchen. Er sucht eins aus und sagt dann „Jetzt brauchen wir noch ein Unterbuch“ Ich:“Was ist denn ein Unterbuch?“ Darauf er:“Ein Unterbuch ist, wenn man noch ein Buch nimmt.“ nimmt ein zweites Buch und legt es unter das erste. „Siehst du, jetzt ist es ein Unterbuch“