Beiträge von Froschmama

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    Abhalten hat bei uns nachts auch viel gebracht, da war dann immer gleich unten wie oben die Luft raus…ich habe mich einfach hinten auf die Toilettenbrille gesetzt und das Kind vor mir in der bereits beschriebenen Position gehalten. Wir haben immer beim Wickeln und wenn das Kind sich im Tragetuch durchgestreckt hat abgehalten oder wann wir sonst noch so halt dachten.

    Voller Körperkontakt und trotzdem bequeme Mamaposition, Mama auf dem Sofa und Stillkissen um den Bauch, Füße erhöhen, Kissen in den Rücken und Kind auf dem Stillkissen an den Bauch gekippt. So waren wenigstens beide Hände frei für Essen, lesen und Co…:D

    Ich kratze wöchentlich mehrmals Hundescheisse (wer weiß…:wacko:) aus den Schuhen des Waldkitakindes…soviel zum Thema, ach verrottet doch. Beim Aufsuchen der Plätze sammeln die Erzieher immer vorher Müll, Scherben und sonstige Hinterlassenschaften ein…ich werde es nie verstehen, warum man seinen Kram nicht zumindest bis zum nächsten Mülleimer mitnehmen kann. Kann also den Ärger und die Kameraandrohung irgendwie gut nachvollziehen.

    Die Waldkitakinder nehmen Blätter zum Pipi abtupfen, Großes kommt als Müll wieder mit…

    Hier mussten wir kurz vor 2 auch den Mittagsschlaf abschaffen, weil es abends immer später wurde, von daher würde ich auch für abkürzen wenn möglich plädieren. Später haben wir die Bettgehzeit mit konsequentem Wecken morgens angepasst, nach dem Motto der Abend beginnt mit dem Morgen.

    Ich selber habe übrigens zum Entsetzen meiner Eltern den Mittagsschlaf mit 1 1/2 abgeschafft…#freu

    Hier auch ein topgesunder mal Vielgestillter und extremer Phasenesser...wir hatten zwischen 10Monaten und 2 ein Kind was mal täglich 5-7 Bananen essen konnte und dann wieder fast ausschließlich gestillt hat.

    Ich habe mal in einer Studie gelesen, dass zwar das Eisen in der Muttermilch abnimmt aber im Gegensatz zum tierischen aus der Beikost deutlich effektiver resorbiert wird.

    Was die Essensmenge angeht ist es hilfreich sich das proportional umzurechnen...halbe Banane=Unterarm...Esslöffel=Handtellergrösse...:D

    Und ernsthaft schlafen gehen war vor Mitternacht kaum drin, immer nur die übliche halbe Stunde und dann wieder wach. Ich meine mit einem Jahr waren wir bei 22:00 angekommen...das Kinder um 18:00 ins Bett gehen halte ich für einen absoluten Mythos. Wir haben die frühen Versuche irgendwann einfach aufgegeben...

    Außerdem auch immer ohne Schlafsack, alles zu warm, während ich unter die warme Decke krabbel, strampelt das Kind sich frei. Ich friere schon beim Hingucken...dementsprechend war hier auch nix mit Schlafsack, wir hatten dann einen Pucksack (ohne Ärmel), der konnte abgestrampelt werden.

    Ich habe mit ca. 21 Monaten nachts abgestillt, weil es nur noch Genuckel war und das alle 1 1/2 Stunden. Ich habe auch erstmal das Einschlafstillen beibehalten und dann erst wieder wenn es hell ist und stattdessen dann Nachts Wasser und Kuscheln angeboten. Drei Nächte hat es gebraucht bis er es auch annehmen konnte, vorher war er sehr wütend und auch eingeschnappt. Danach reichte der Hinweis aufs hell werden.

    Tagsüber war dann noch mal extrem viel Stillen, mit 23 Monaten hat es sich dann irgendwie ausgeschlichen, da hätte ich bei meinem Stilljunkie im Leben nicht mit gerechnet, zumal er kurz vorher extrem viel gestillt hatte.

    Es ist draußen und die wenigsten Kinder spielen dort so eng, dass ich es als Gefahr ansehen würde.

    Abstand aus Höflichkeit gegenüber Fremden finde ich normal unabhängig von Corona. Aber mein Kind von anderen Kindern wegreißen würde ich nie tun, ich achte aber auf die Reaktion der anderen Eltern und weise darauf hin wenn Kontakt nicht erwünscht ist.

    Ab einem gewissen Alter brauchen Kinder nunmal Sozialkontakte untereinander die einen mehr die anderen weniger. Laut aktuellen Studien (UKE Hamburg) hat bereits jedes dritte Kind psychische Probleme, mich gruselt es immer mehr was wir unseren Kindern antun. Deshalb mein klares Plädoyer, lasst die Kinder dich wenigstens noch draußen miteinander spielen.

    Wir gehen ganz normal auf Spielplätze, Kontakte draußen sehe ich nicht als sonderlich problematisch an.

    Wir Erwachsenen verzichten auf sämtliche Kontakte, mein Kind darf treffen wen es möchte, es ist aber bei den meisten Fremden eh eher scheu und hat schon vor Corona kein Spielgerät betreten wo schon ein Kind drauf war.