Beiträge von Kajak

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    Danke für den Buchtipp "ABC und andere Irrtümer..."

    Ich fand es sehr erhellend. Es zeigt ja auf, wie schwer Rechtschreiben ist und dass es im Unterricht oft falsch gelehrt und stiefmütterlich behandelt wird.

    Weinen musste ich heute morgen dann, als ich las, dass Rechtschreibprobleme oft ihren Grund in fehlender individueller Förderung und fehlenden finanziellen Mitteln haben.

    Ja, ich bin alleine mit den Zwillingen und es fehlt mir oft an Kraft und Geld Alles richtig zu machen. Aber ich bin heute morgen um 5 Uhr aufgestanden, um das Rechtschreibbuch noch vor der Arbeit zuende zu lesen und wir werden es schaffen. Der Autor sagt ja, Schreiben ist wie Radfahren. Man lernt es durchs Tun.

    Wir bleiben also dran trotz aller Widerstände. Und Euch Allen drücke ich auch die Daumen für Eure Kinder!

    Solange er noch mündig ist, muss der Patient so etwas selbst entscheiden. Das könnt Ihr als Angehörige nicht für ihn machen.


    Ich finde es schwierig. Im Krankenhaus gibt es eigene Abläufe und ich vermute als Angehörige darfst Du bestimmte Räume nicht betreten und Materialien nicht benutzen. Zudem stellt sich die Frage der Kostenberechnung und Haftung. Es würde mich wundern, wenn ein Krankenhaus sich auf so was einlässt.

    ... und ja mehrere Rechenwege, Erläutern der Rechenwege, Strukturen begreifen, Digitale Kompetenz und blablubb schwubbel ist Alles Teil des Lehrplans. Hilft aber nichts, wenn die Kinder nicht rechnen und schreiben können.

    Ich habe mir gerade den Lehrplan 3. Klasse NRW angeschaut. Kein Wunder, dass die Schule so verschwubbelt ist.

    Seitenlange Erläuterungen (165 Seiten), die ich als Nichtpädagoge oft nicht verstehe.

    Letztlich entnehme ich dem aber, dass die Kinder gut lesen, schreiben, rechnen können sollen am Ende der Grundschule und dazu noch unsäglich viel Kompetenzgeschwubbel, dass ich nicht verstehe.

    Ich habe mich daher entschlossen, mich von dem Geschwubbel der Schule zu lösen und meinen Kindern die Kernkompetenzen zu Hause beizubringen. Den Schwubbelrest werden sie dann schon in der Schule lernen.

    Die Kinder bearbeiten wohl im Unterricht meistens individuell Arbeitsblätter. Meine beschweren sich ständig über die Lautstärke, Kopfschmerzen, Nachbarn, die sie vollquatschen. Als ich fragte, was die Lehrerin macht, kam auch schon als Antwort, sie mache was am PC oder am Handy.

    Ich habe insgesamt schon 4 Unterrichsstunden angeschaut und es war jedes mal unglaublich laut in den Klassen, die Lehrerin versuchte Kindern zu helfen, in der Zeit machten viel in der Klasse Quatsch. Meine Kinder sagen auch so Sachen wie: "Ich habe nur ein Blatt geschafft, ich wusste nicht wie das geht. Ich habe die ganze Zeit aufgezeigt aber Frau xy hatte keine Zeit."

    In meiner Grundschulzeit hiess Grundschule, Du lernst lesen, rechnen, schreiben und hast viel Spass dabei.


    Heute lernen die 1000 Dinge und Alles nicht so richtig. Es gibt alle möglichen Projekte. Alle sind gestresst und keiner weiss was los ist.

    Es gibt ja auch keine Bücher mehr. Damit man mal was nachholen kann mit den Kindern. Oder nachschauen kann, welche Themen noch kommen. Ich empfinde die Schule als wirr und unstrukturiert.

    Danke. Ich weiss auch oft gar nicht, was wichtig und richtig ist. Gut, dass ich nicht die Einzige bin.

    Ich habe Abitur und bin teilweise nicht in der Lage die Matheaufgaben meiner Drittklässler zu lösen. Und immer wenn ich es kapiert habe, wechseln Sie die Methode und das Thema.

    Was müssen die Kinder denn nun können im 3. Schuljahr? Meine können gut lesen, das 1 mal 1 auswendig, gut rechnen, halbwegs flüssig schreiben und kassieren in der Regel nur ein befriedigend.

    Ich weiss gar nicht mehr, was ich jetzt mit denen machen soll (bis auf Rechtschreibung).

    Die können z.B. alle Aufgaben in Mathe rechnen und kriegen ein befriedigend, weil sie nur mit einer Methode rechnen oder nicht erläutern, warum die die Methoden wählen. Es ist haarsträubend und extrem frustrierend für die Kinder.

    Zudem empfinde ich Vieles in der Schule als planlos (Oder ich bin zu doof es zu verstehen). Zum Beispiel mussten sie im 1. Schuljahr Druckschrift schreiben, im 2. Schuljahr Schreibschrift und jetzt im 3. Schuljahr dürfen sie aussuchen. Das heisst sie wechseln zwischen den Schriften. Was soll das?

    Ebenso: 1. Schuljahr wird mit Bleistift geschrieben, 2. Schuljahr mit Füller. Sie machen einen Füllerführerschein. Im 3. Schuljahr schreiben sie dann wieder mit Bleistift.

    Ich kapiere einfach nicht, was das soll.

    In Mathe lernen sie 3 verschiedene Methoden um 1 Aufgabe zu rechnen und beherrschen letztlich keine Methode vernünftig.

    Ich denke manchmal ich bin im Irrenhaus.

    Oder hat das einen versteckten Sinn, den ich einfach nicht verstehe?

    Danke. Manchmal zweifel ich an meinem Verstand. Mein Umfeld tut nach aussen so als wäre Schule locker.

    Bis Du hinter die Kulissen der Familien blickst. Da wird wegen schlechter Noten der Kindergeburtstag verschoben und Fernsehen gibt es nur wenn gelernt wurde. Erzählen mir die Kinder. Nicht die Eltern.