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Ich sehe in diesem Haushalts-Selbstmach-Trend auch eine Abkehr vom Kapitalismus. Es geht ja ein Trend weg vom immer mehr Dinge besitzen wollen. Es gibt Minimalismus, es gibt die ganzen Abosysteme, die Tausch-/Leihsysteme. Dinge selbst zu machen, statt möglichst viel Geld zu verdienen, um sie zu kaufen, sehe ich schon als Teil des Trends.
Ich denke, klar, Tradwife, das triggert uns alte Generationen, aber dahinter steckt eine Sehnsucht nach viel mehr.
Aber mein akustischer Scheiße-Filter ist kaputt. Und alles, was ich schlimm finde, lässt er gnadenlos durch. Je nachdem, wie schlimm es ist, ertrage ich das teilweise keine Sekunde, ohne von 0 auf 180 zu sein.
Jo, das kenn ich
Es läuft "Haus am See" von Peter Fox ..." ich habe 20 Kinder, meine Frau ist schön..." und ich sag: "die wievielte Frau ist es denn?"
Ich bin auch sehr spleenig. Ich hasse Stoffe aus Kunstfasern und mag die nicht anziehen/anfassen. Ich hasse das Geräusch und den Geruch.
Ich mag keine Plastikdosen. Nur Gläser.
Ich kann den Geruch von Fertiggerichten oder Ramen schwer ertragen.
Ich lasse mich nicht hetzen. Nicht beim Autofahren und nicht an der Kasse. Auch wenn die Menschen mich hassen.
Ich verweigere mich vielen Ernährungsvorschriften. Ich will mein Essen mit Salz und Butter. Ich will meinen Nachtisch mit Zucker. Ich esse nicht vegan und ich möchte Kohlenhydrate zu jeder Mahlzeit. Dafür möchte ich mein Essen am Tisch, von einem richtigen Teller, mit Besteck, bitte. In Ruhe. Langsam.Nicht im Stehen, nicht im gehen, nicht to go und nicht mit Plastikgabel. 3 geregelte Mahlzeiten und nachmittags Kaffee und etwas Süsses.
Für Italien gibt es mehrere dieser Apps. Allerdings - wir waren in den Sommerferien dort - sind Camperplätze oft (sehr) weit draussen und von den Sehenswürdigkeiten weit weg ausserhalb der Ortszentren.
Man muss weit laufen für Besichtigungen. In die meisten Altstädte darf man mit dem Camper nicht fahren und parken schon mal gar nicht.
Besonders schlimm fanden wir die Situation am Gardasee. Alle Stellplätze zu klein. Alle Camperplätze voll. Sogar halten war oft nicht möglich von parken oder übernachten ganz zu schweigen.
Kleinere Campingplätze ließen sich oft nicht im voraus buchen. Die muss man abklappern.
In der Nähe der Hauptattraktionen und grossen Städte gibt es grosse und teure Campingplätze, die man im voraus buchen sollte.
Alles Erfahrungen aus den Sommer-Schulferien. Zu anderen Zeiten mag das anders sein.
Manchmal denke ich auch "Eigenmotivation ist einfach zu viel verlangt." Ständig sollen die Teens sich selbst motivieren und organisieren, weil die Digitalisierung das ja so wunderbar möglich macht und es für Alle Anderen leichter ist!! Stell das Zeug ins Netz und dann sollen sie sich selbst kümmern.
Hand aufs Herz: welcher Erwachsene kann sich dauerhaft selbst motivieren und fokussiert arbeiten ohne sich abzulenken? Aus meiner Beobachtung sehr wenige. Aber von den Teens wird das so erwartet. Wer das nicht kann. Pech. Selber schuld.
Also, meine Teens geben sich Mühe, sie sind ok aber das Internet ist eine suchterzeugende Seuche, der sie sich nur schwer entziehen können.
Wir können hier keine Medienzeiten machen. Die Schulen machen einfach was sie wollen. Es fällt ständig Unterricht aus und das wird dann nachts oder frühmorgens digital kommuniziert. Heute morgen um 6.30 hat mein Sohn erfahren, dass - mal wieder - die ersten 4 Stunden ausfallen. Bitte erledige Aufgabe pipapo. Selbstverständlich beinhalten die meisten Hausaufgaben Recherche oder Erklärvideos im Netz oder Präsentationen, die online in Gruppenarbeit bearbeitet werden.
Wissenschaftler warnen seit Jahrzehnten wissenschaftlich fundiert und sachlich vor der Klimakatastrophe und seriöse Journalisten berichten ebenso lange sachlich und unaufgeregt darüber.