Beiträge von Kajak

    Ich habe mich bei der Vater Aktion auch geärgert, dass immer wieder betont wurde, dass die Väter selbst kochen... Das sollte eigentlich heutztage keine Erwähnung mehr finden sondern normal sein.

    Im übrigen gibt es hier durchaus Väter, die an normalen Aktionen teilnehmen, so ist es nicht. Zumindest wenn die nicht werktags vormittags sind (was auch mich als arbeitende Mutter regelmässig in den Wahnsinn treibt).

    Danke für diese Infos! Das war mir weitgehend neu


    Und auch ich wurde in den 80ern als Kind von meiner Mutter regelrecht mit Vollkorn gequält... Vollkornkuchen, -pizza etc...

    Viel gutes Brot und wenig Belag... was für ein Unsinn

    Ich war alleine mit 2 4-jährigen Zelten. Das war erstaunlich entspannt und voll ok.

    Ich musste aber mehrmals Leute um Hilfe bitten vor allem bei Zelt- Aufbau und Abbau. Die Zeltnachbarn haben aber alle gern geholfen.

    Sonst war es gut. Duschen war kein Problem, weil Gemeinschaftsduschen. Toiletten... na ja Ok wenn man nicht pingelig Ist, wenn die Kinder vorm Klobereich spielen. Ich konnte ja nicht beide in die Kabine mitnehmen.


    Es war erstaunlich gut. Ich habe in dem Urlaub 2 Bücher gelesen, weil die Kinder so schön auf dem Platz spielten.

    Ich vermute mal, dass es im Kindergartenalter unentspannter in den Ferien ist und man mit Schulkindern, die sich auch besser beschäftigen können, die Ferien und die schulfreie Zeit ohne Hausaufgaben und Lernen mehr geniesst.


    Das war das schöne am Kindergarten: Du kommst heim und bist fertig, keine Hausaufgaben, Projekte, Arbeiten, dringende Zettel o.ä.

    Wir lieben Ferien und Feiertage. Allerdings gibt es so dermaßen Viele, dass es mit meiner Arbeit nicht kompatibel ist. Dann haben wir Stress, irgendwie die Betreuung hinzukriegen


    Oh je, ich habe falsch geatwortet. Entschuldigung.


    Wir sind immer entspannt, wenn keine Schule ist.

    werktags ca. 19.30 Uhr bis ca. 6.15 Uhr

    Wochenende oft später z.B. 22 Uhr bis 8 Uhr


    Sie brauchen weniger Schlaf sind also z.B. noch im Bett wach oder morgens früher auf.


    Aber ich brauche meinen geregelten Feierabend.

    Meine haben Antolin immer als Ansporn gesehen und ich war da sehr froh drum.


    Ich habe leider nicht die Zeit und Kraft als Alleinerziehende immer viel vorzulesen. Abends bin ich völlig fertig und muss noch den Haushalt machen und vorkochen, wenn die Kinder ins Bett gehen.


    Irgendwie empfinde ich es als elitär, wenn Leute, deren Kinder eh sehr gut sind und toll und viel lesen und deren Mütter genug Zeit zum Vorlesen haben, auch noch motzen, wenn meine Kinder viele Antolin Punkte haben.


    Kann man denen nicht wenigstens das mal gönnen und sie dafür loben?


    Für mich war es ein Riesenakt, alleine 2 Kindern lesen beizubringen. Und dann kriegen wir im RL Häme für unsere ("albernen, überflüssigen, braucht-kein-Mensch") Antolin Punkte.

    In Berlin haben wir ein sternförmiges Netz von Ausfallstr., zu denen z.B. die von Euch genannten Eberswalder Str. , Schönhauser Allee etc. Gehören, die aus der Stadt raus Richtung Eberswalde, Prenzlau, Oranienburg etc. Führen

    Ist- meine ich- Teil des Haussmann Plans, der während der Industrialisierung den starken Wachstum der Stadt ordnen sollte.

    Ich ergänze Kajaks Ausführungen noch um

    a) historische Straßennamen mit geographischer Bedeutung - die Straße in Richtung XY heißt XY-Straße (von Berlin Richtung Potsdam - Potsdamer Straße) - hier in der Gegend haben wir eine zwischen zwei aneinandergrenzenden Orten, die auf der Hälfte des Weges den Namen wechselt: Ort A und B - Straße aus Ort A raus in Richtung Ort B heißt B-Straße. Nach dem Ende des Ortes heißt sie ...

    Genau das bezeichnet man im Fachjargon als Ausfallstrassen, #zwinker die, wie oben geschrieben, nach dem Ort heissen, in den sie führen

    Strassen, die nach Firmen benannt sind deuten daraufhin, dass die Firma das ganze Gelände gekauft hat und selbst beplant und erschlossen hat ohne Zutun der Stadt. Eventuell ist die Str. Sogar eine Privatstr. auf Privatgelände. (Erkennbar am Hinweis auf die Geltung der Strassenverkehrsordnung, die ansonsten auf Privatstr. nicht gilt)

    Die Gebiete werden ja als Einheit geplant, die Infrastruktur wie Strassen von der Stadt oder Projektentwickler gebaut, dann parzelliert und dann werden die Grundstücke verkauft.

    Man gibt jedem Gebiet ein Image um die Vermarktung zu erleichtern und den Bewohner die Identifizierung mit ihrem Viertel zu erleichtern.


    Das sollte und soll oft möglichst positiv und wertvoll=teuer klingen für eine kaufkräftige Zielgruppe.

    Z.B. in den 60er/70er mit Dichterviertel mit Schiller, Goethe etc. Strasse spricht gebildete Schichten an.

    Typisch sind auch die Musikerviertel (Mozart, Beethoven etc Str.)

    Oder Waldviertel mit Rotkelchen etc. Str.


    Die Viertel für die Flüchtlinge der Nachkriegszeit tragen oft die Namen der Heimatorte z.B. Breslauer Str., Dresdner Str. Etc.


    Man kann quasi oft am Namen sehen, wie alt die Siedlung ist und für welchen Zweck sie gebaut wurde, wer die Zielgruppe war.


    Hauptstrassen und Paradestrassen Wurden oft je nach Regierung umbenannt z.B. erst Kaiser-Wilhelm, dann Adolf-Hitler-Str. Dann Friedensstrasse.


    Ausfallstrassen weisen auf den nächsten Ort zu dem sie führen hin.


    Heute berät meines Wissens der Stadtrat über die Namensgebung, so dass die Parteien ihre Interessen in die Namensfindung einbringen.

    Z.B. Name eines Bürgermeisters CDU, Name eines sozialistischen Kämpfers, Frauen und Männernamen gleich behandeln etc. Es muss sorgsam austariert werden.