Für mich selber wünsche ich, dass mir dieses Level an Resignation angesichts der Macht des Patriarchats noch lange versagt bleibt.
Da bin ich ganz deiner Meinung - und mindestens genauso wünsche ich das unseren Kindern!
Für mich selber wünsche ich, dass mir dieses Level an Resignation angesichts der Macht des Patriarchats noch lange versagt bleibt.
Da bin ich ganz deiner Meinung - und mindestens genauso wünsche ich das unseren Kindern!
Genau, Kajak, es war der Wechsel zu F-Jugend. Den Trainern kann ich allerdings tatsächlich gar keinen Vorwurf machen - der sehr nette Trainer macht in diesem Verein immer die Bambini, und danach muss sich halt jemand finden, der die neue f-Jugend weitertrainiert. In diesem Fall konnte es kein Elternteil übernehmen, und dann haben es 2 14-Jährige alleine übernommen. Von 14-Jährigen erwarte ich tatsächlich nicht, dass sie die Dynamik zwischen den Kindern derart im Blick haben, zumal die schon mit dem Training an sich ganz schön gefordert waren. Tatsächlich war das auch für diverse Jungs aus der Mannschaft nicht optimal (noch heute läuft dieser Jahrgang eher unrund, meine Tochter hat mit ihrer Mädchenmannschaft jetzt viel mehr Glück).
Und ja, das hier ist Stadt und eher Akademikerbubble: Im Verein meiner Kinder gibt es 3 Damenmannschaften und B-, D- und E-Juniorinnen. Dass da auch reichlich Mädchen auf dem Platz stehen, finden die meisten da völlig unspektakulär.
Meine Kinder spielen ja allesamt Fußball, und ich bin da sehr bei Kajak. Ja, die Mädchen, die wirklich für Fußball brennen und richtig talentiert sind, können sich in vielen Jungsmannschaften durchsetzen. Aber das klappt nur, wenn sie deutlich besser sind als der Durchschnitt der Jungs! Das erhöht die Hemmschwelle für viele Mädchen, Fußball zu spielen, sehr (vor allem, wenn sie zuhause wenig Berührungspunkte haben).
Meine Tochter zB ist eine passable Fußballerin, hat aber ganz sicher kein Profipotential. Sie hat mit 5 angefangen, 2 Jahre problemlos bei den Jungs bei einem supernetten Trainer mitgemacht. Dann kam ein Trainerwechsel, und auf einmal haben die Jungs sie förmlich rausgemobbt. Keiner hat was gesagt, aber sie bekam einfach keinen Ball mehr. Die anderen beiden Mädchen haben dann aufgehört bzw den Verein gewechselt. Sie wollte dann auch nicht mehr, hat eine Weile Leichtathletik gemacht, war aber kreuzunglücklich, weil sie Fußball spielen wollte. Kurz bevor ich nachgegeben und sie auch zweimal wöchentlich quer durch die Stadt zu dem anderen Verein mit Mädchenmannschaft kurschiert hätte, hat ihr Verein zum Glück die bestehende Mädchenmannschaft auch für jüngere Jahrgänge geöffnet. Das ist für sie und soviele andere viel besser!
Und auch da bin ich bei Kajak: Natürlich sind dadurch die gleichalten Jungsteams viel besser, die trainieren fast alle schon viel länger! Meine Tochter und eine andere sind die beiden einzigen ihrer Mannschaft, die spielen, seit sie 5 sind. Alle anderen sind vielleicht mit 10,11 eingestiegen, und den Unterschied merkt man bei Zwölf- oder Dreizehnjährigen natürlich sehr.
Ich koche und esse sehr abwechslungsreich. Das hat hier auch dazu geführt dass meine Kinder ausgesprochen ungern zweimal dasselbe essen. Vorkommen für den nächsten Tag funktioniert hier nicht so gut.
So ist es bei uns auch.
Bei mir ist es außerdem auch oft so, dass ich auf etwas ganz Bestimmtes Hunger habe, und nur das kann mich dann zufrieden stellen. Manchmal ist es sogar so, dass ich genau weiß, dass ich heute Lust auf ein bestimmtes Essen habe, aber noch gar nicht, was das eigentlich ist. Dann renne ich eine halbe Stunde mit der Frage, was genau es heute sein muss, herum, bis mir endlich ein Licht aufgeht. In solchen Momenten finde ich mich selbst ziemlich spleenig...
Der Jüngste trägt - zum Bademantel - eine reifenförmige Frisbee auf dem Kopf, die dank der ebenfalls getragenen Kopfhörer wunderbar hält, sagt, er sei Jupiter, und erklärt uns dann: "Was Jupiter darf, dürfen die Ochsen noch lange nicht!" Da sage einer, Comics würden nicht bilden... Der Mann und ich lagen unter dem Tisch vor Lachen. Die große Schwester sagte nur ganz trocken, der Planet mit dem Ring sei aber Saturn.
Ich glaube fast, bei selbständigen Jugendlichen ist es ganz egal, wie man das macht. Ich könnte mit sparen für Möbel, die erste eigene Wohnung oder den Urlaub deutlich besser umgehen als mit in meinen Augen sinnloser Geldausgabe für zu viele Klamotten oder üppige Freizeitgestaltung. Aber das ist letztendlich ja meine Wertung...
Und dass man, wenn man selbst das Gefühl hat, abrupt aus dem Nest gestoßen worden zu sein, es selbst anders machen möchte, finde ich sehr verständlich.
Bei mir war es so, dass Geld durchaus knapp war und ich immer gearbeitet habe. Gleichzeitig war aber auch immer klar, dass ich jederzeit nach Hause kommen kann (tatsächlich habe ich aus finanziellen Gründen ziemlich lange bei meiner Mutter gewohnt) und auf emotionale Unterstützung zählen kann.
Spannendes Thema, ich lese interessiert mit. Meine Kinder sind noch jünger, unmittelbar bin ich noch nicht betroffen. Ich merke allerdings jetzt schon, dass unsere beiden älteren (mit 11 und 13) relativ selbstständig sind im Vergleich zu Gleichaltrigen. So, wie asreileeth es beschrieben hat, wünsche ich es mir in ein paar Jahren auch.
Räubermutter , warum ist dir der Gedanke, zuhause Geld abzugeben so fremd? Das Leben kostet nun einmal Geld... Klar, die Wohnkosten steigen nicht, wenn einer mehr da wohnt, aber Strom, Wasser und vor allem Lebensmittel machen ja schon eine Menge aus. Ich würde deshalb schon einen Anteil zum Lebensunterhalt haben wollen, auch deshalb, weil ich es falsch finde, wenn sich das "Kind" daran gewöhnt, dass sein ganzes Einkommen zur freien Verfügung steht. Ich hätte da Angst, dass sich an einen Lebensstandard gewöhnt wird, der alleine nicht zu halten ist. Die wenigstens Menschen haben einfach so mehrere 100 Euro oder mehr im Monat zur freien Verfügung.
Aber am Ende ist wahrscheinlich jede Familie und vor allem auch jede junge Erwachsene so unterschiedlich, dass es da ganz bestimmt kein Pauschalrezept gibt...
Auf Tagesschau.de war gestern ein Artikel und diese Fragen zur Sucht finde ich schon immer bemerkenswert:
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundh…isiken-100.html
Frage 1 z.B. müssen ja schon alle, die einen dry january machen, mit ja beantworten.
Mir fällt es sehr leicht, aber das gilt nur halb, denn ich bin es ja einfach inzwischen gewöhnt, nicht zu trinken. Früher wäre mir das schwerer gefallen.
Wieso? Ich persönlich mache den dry January ja gerade, um mein Gefühl, dass ich diesen "Druck oder Zwang" eben nicht verspüre, zu verifizieren?
Im übrigen finde ich auch diese Frage, die ich häufig irgendwo lese "machen Sie sich Gedanken über Ihren Alkoholkonsum?" schwierig. Ab welcher Trinkmenge man sich Gedanken macht, hängt meines Erachtens so sehr von der Persönlichkeit ab, dass ich mir nicht sicher bin, ob draus irgendetwas valides abzulesen ist.
Ihn in der Gruppe einschlafen zu lassen ist erst mal leider keine Option, weil er als Einziger noch 2 Tagschläfchen braucht und entsprechend andere Zeiten hat.
Das kann sich aber auch ganz schnell ändern. Ungefähr in dem Alter haben meine alle zu einem Tagschläfchen gewechselt, und der Rhythmus bei der Tagesmutter hat das sicher beschleunigt.
Ich habe übrigens alle noch gestillt, als sie mit 1 zur Tagesmutter kamen (auch wenn ich das der Tagesmutter bei Kind 2 und 3 nicht verraten habe...) und bei der Tagesmutter sind sie ganz anders eingeschlafen als zuhause.
Habe nicht alles gelesen. Hat schon jemand Alkoholfreien Gin erwähnt ? Sehr lecker wenn man Gin mag
Ich.
Finde ich auch. Da fehlt mir Alkohol überhaupt nicht. Genau wie bei Bier.
Alkoholfreien Gin mag ich auch. Kürzlich habe ich Brick Free gekauft, der schmeckt mir gut, ziemlich zitruslastig. Wonderleaf hatte ich auch schon mal, der ist auch okay. Allerdings finde ich Thomas Henry oder Fevertree Tonic deutlich leckerer als Schweppes.
Das kannst du auch sein, Miss Ellie !
Hier gab es zu Silvester den alkoholfreien Freixenet im Rose und er war völlig okay (und alternativlos, gab nichts anderes)..
Da hätte ich ihn zum Anstoßen bestimmt auch getrunken - aber ansonsten verzichte ich auf Alternativen, die mir nicht schmecken, lieber.
Bei Wein ist wohl mein Problem, dass ich wirklich, wirklich gerne Wein trinke (ich bin weit von einer Expertin entfernt und bin auch nicht bereit, für eine Standardflasche mehr als 10 auszugeben, aber ein bisschen Ahnung habe ich) und ich noch kein Ersatzprodukt gefunden habe, das ich wirklich gerne mag. Da trinke ich lieber meinen Winzertraubensaft.
Alkoholfreien Gin Tonic oder Bitter trinke ich auch sonst öfter mal, die mag ich im Vergleich zum Originalgetränk fast genauso gerne.
Vielleicht sollte ich nächste Woche mal ins Jacques' Weindepot und mich durch die alkoholfreien Varianten durchtesten. Mal schauen...
Ich kann berichten, dass ich heute wegen Euch alkoholfreien Wein nochmal eine Chance gegeben habe (ein alkoholfreier Merlot aus dem Alnatura für 7 Euro, Vinnocence oder so ähnlich) und nicht begeistert bin. Trinkbar, aber kaufe ich nicht nochmal.
Außerdem habe ich Gin und Aperol in alkoholfrei mitgenommen, aber noch nicht getestet. Beides hatte ich aber schonmal (wenn auch andere Marken) und finde es prinzipiell lecker.
Die beiden jüngeren erzählen sich am Frühstückstisch langweilige Kinderrätsel und sabotieren damit jede Unterhaltung. Irgendwie sagt mein Mann, das Wohnzimmer sei heute ab jetzt rätselfreie Zone. Die Zehnjährige: "Papa, manchmal bist du mir echt ein Rätsel."
Ich mache auch mit, allerdings mit einer Ausnahme am 23., da bin ich auf einer großen Feier eingeladen. Den Tag hänge ich dann hintendran. Ich mache das schon seit Jahren und bin immer sehr froh festzustellen, wie leicht mir der Alkoholverzicht fällt.
Ich mag gerne alkoholfreien Bitter. Außerdem hatte ich mal einen alkoholfreien Gin, den ich gar nicht schlecht fand, aber leider weiß ich nicht mehr, wie er hieß. Mit alkoholfreiem Sekt und Wein bin ich bislang nicht warm geworden, aber ich mag tatsächlich gerne guten Winzertraubensaft als Schorle. Das ist zwar viel süßer als Wein, geht für mich aber erstaunlich oft gut zum Essen.
Zucker- und Koffeinverzicht fände ich auch ungleich härter als Alkohol! Da traue ich mich nicht ran...
Avocado, oder Joghurt, Apfelmark, Haferflocken, gerne auch 1:1 mit dem Alnatura-Kindermüsli gemischt, gingen hier immer. Nudeln auch, mit Pesto, Tomatensauce oder einfach Butter/Öl. Und Kartoffelspalten aus dem Ofen.
Morgen abend Köln 17 Uhr alter Markt "wir sind die Töchter"-Demo. Kommt jemand mit?
Abfrage, wer Donnerstag oder Freitag beim Laternebasteln helfen kann: 8 Leute können - alles Mütter! Ich könnte kotzen, werde mich garantiert nicht melden (ich hätte freitags Zeit, aber hasse Basteln und erledige in der Zeit normalerweise unseren Wocheneinkauf) und muss mal dringend meinen Mann anstupsen, ob er das nicht einrichten kann (und auch typisch, er wird sich denken, da muss ich arbeiten, aber die anderen Mütter schaufeln sich auch Arbeitszeit frei!).
Zum ÖPNV-Thema kann ich nichts beitragen, aber ich wünsche ganz viel Spaß!!!
Ich hatte auch schon sehr spannende Unterhaltungen mit Frauen meines Alters, ob ihre Kinder geplant waren... Für manche Leute sind Kinder nur dann geplant, wenn der Eisprung getrackt und Sex nach Plan gehabt wird, alles andere sind Unfälle. Nach dieser Definition habe ich drei "Unfälle", während sie in Wirklichkeit sehr geplant und erwünscht waren. Nach meiner Definition sind Kinder immer, wenn nicht verhütet wird, mehr oder weniger geplant.