Beiträge von Nena904

    Fräulein geht auch gar nicht, Daroan, so hat mich aber schon jahrzehntelang keiner mehr angesprochen (und ich bin "erst" Anfang 40). Und auch wenn meine Zehennägel definitiv immer bunt lackiert sind: derartige Frauenveranstaltungen sind auch gar nichts für mich!


    Ich persönlich mag "Mädels" nicht, weil es für mich die Bedeutung Mädchen, d.h. weibliches Kind, hat. Ich bin aber eine erwachsene Frau. Wenn sich andere Frauen so bezeichnen wollen, können sie das von mir aus gerne machen, aber ich selbst werde mich (oder andere erwachsene Frauen) niemals als Mädel bezeichnen.


    Was sagt Ihr, die Ihr Damen so schlimm findet, denn, wenn ihr über wildfremde Personen in Hörweite sprecht? "Ich bin noch nicht dran, sondern die Frau da"? Mir hat man - glaube ich - als Kind beigebracht, dass man in derartigen Kontexten von Dame oder Herr spricht. Das ist dann so geblieben, für mich ist Dame oder Herr einfach eine Sprachebene höflicher als Mann und Frau.

    Magorma: Im Kontext deines Mannes würde ich auch klar von "Kolleginnen" sprechen, da finde ich "Damen" auch schräg. Wie gesagt, ich benutze das für mir völlig Unbekannte, zu denen ich keinerlei Beziehung habe (alternativ könnte ich ja höchstens "Frauen" oder "Passantinnen" sagen, und letztens finde ich definitiv zu albern...), und das sind Kolleginnen ja überhaupt nicht.

    @"Kleidchen" und "Mädels" für erwachsene Frauen geht gar nicht, das finde ich auch! Auch als Selbstbezeichnung finde ich "Mädels" ganz schlimm...


    Aber "Damen" ist in meinem Sprachgebrauch und dem meiner Kinder ganz selbstverständlich die Bezeichnung für unbekannte erwachsene Frauen (genauso wie "Herren" für unbekannte männliche Erwachsene). Ich sage z. B. zu meinen Kindern: "Lasst die Dame mal vorbei" und empfinde das eigentlich als die einzig mögliche respektvolle Bezeichnung von Leuten, über die ich in ihrer Hörweite spreche ("Frau" geht notfalls auch, gebe ich zu). Entsprechend bin ich auch überhaupt nicht irritiert, wenn mich jemand als Dame bezeichnet...

    Ich persönlich würde als Zweitwahl Französisch nehmen und auf Spanisch hoffen.


    Ich hatte alle Sprachen in der Schule (E ab 5, F ab 7, L ab 9 und Sp ab 11, aber nicht ganz bis zum Schluss) und habe das mit Latein sehr bereut. Mein Gedanke damals war, dass ich noch nicht wusste, was ich mal studieren will, und vielleicht das kleine Latinum brauchen könnte. Uneigentlich war dann, bis ich fertig war, das kleine Latinum sowieso abgeschafft, und dann habe ich auch noch etwas studiert, für das man es gar nicht braucht. Und gehasst habe ich es von Anfang an, und inzwischen alles vergessen. Meine Mutter hatte statt Latein Russisch empfohlen, weil man das wenigstens zum Sprechen mit Leuten benutzen kann - ich wünschte, ich hätte auf sie gehört :P. Das könnte ich im Moment wirklich gut brauchen.

    So ähnlich war es bei mir auch, nur dass meine vierte Fremdsprache Italienisch war. Ich fand Latein unfassbare Zeitverschwendung. Ich war ganz gut darin, aber es war so nutzlos. Ich würde jedem meiner Kinder dringend davon abraten und sehe auch die Vorteile für dein Kind nicht.

    Meinst du? Ich bin mir da gar nicht so sicher.

    Vielleicht liegts auch nur an meiner derzeitigen Wahrnehmung. Ich finde halt es geht so schnell und die Kinder in dem Alter meiner Tochter wirken oftmals schon so "groß".

    Das verstehe ich sehr gut! Mein Ältester wird bald neun und ich finde ihn auch schon erschreckend groß. Noch spielt er allerdings ausgiebig, wenn andere Kinder dabei sind - aber wenn er alleine ist, baut er allenfalls Lego, sonst liest er.

    Vielen Dank für eure Antworten! Sehr interessant.

    Ich habe den Eindruck, dass Kinder "früher" länger gespielt haben.

    Meinst du? Ich bin mir da gar nicht so sicher. Ich habe mit 10 auch nicht mehr richtig gespielt, sondern immer nur gelesen, und ich meine mich zu erinnern, dass auch meine Freunde und Klassenkameradinnen dann nicht mehr viel gespielt haben (mal abgesehen von Gesellschaftsspielen).

    Wir lassen die Kinder auf dem Spielplatz im Wesentlichen auch normal spielen. Meine Kinder spielen sowieso oft nur miteinander, zu Kontakt mit ganz fremden Kinder kommt es eher selten, aber manchmal treffen sie zufällig Freunde, dann spielen sie gemeinsam. Meistens spielen sie sowieso Fußball oder Fangen/Verstecken oder so was, da sind sie sich ja nicht so nah. Sie sind sonst ziemlich isoliert, hier war das ganze Jahr noch kein Spielbesuch (außer meiner Nichte und meinem Neffen, da betreuen wir gegenseitig zur Notbetreuungsvermeidung mit und für meine beiden jüngeren sind Cousin und Cousine sowieso die besten Freunde), da finde ich das vertretbar.

    Ich bin auch gerade erstaunt. Mein 2,5-jähriger Jüngster zieht sich auch nicht alleine an und ich kam bislang gar nicht auf die Idee, das von ihm zu verlangen. Das fast sechsjährige Mittelkind möchte auch noch fast jeden Morgen jedenfalls teilweise angezogen werden und meistens machen wir das auch, weil es viel schneller und diskussionslos geht und es eigentlich nicht stört (wenn sie natürlich schnell raus will und wir sind noch nicht soweit, kann sie es natürlich hervorragend selbst). Irgendwann lernen sie es, den Großen ziehen wir schon lange nicht mehr an...

    Hier ist ja Karnevalshochburg und obwohl wir alle von Fanatikern weit entfernt sind, fehlt Karneval sehr. Mein Bruder und ich haben gerade beschlossen, nächsten Sonntag mit unseren Kindern eine Party zu feiern. Wir sehen uns gerade sowieso ständig, weil wir zur Notbetreuungsvermeidung gegenseitig unsere Kinder betreuen, dann können wir auch ein bisschen feiern.

    Bei uns ist auch noch nie ein Kleinkind aus dem Familienbett gefallen, während ein Erwachsener danebenschlief. Die hatten immer die Tendenz, sich an den Erwachsenen heranzuwühlen. Bei den seltenen Versuchen, das Bett zu verlassen (und die waren nie über das Gitter-Beistellbett, sondern Richtung Fußende), bin ich immer aufgewacht. Wir haben den Kindern außerdem immer sehr früh (vielleicht mit 1?) gezeigt, wie man vom Bett runterkommt, das kapieren die ziemlich schnell.

    Zu den Beamt:innen sehe ich tatsächlich diverse Möglichkeiten über die Beihilfe und ich bin mir ziemlich sicher, dass da nachgesteuert wird. Ich kenne übrigens auch einige Beamt:innen, bei denen die Kinder nicht in der freiwilligen GKV des besser verdienenden Partners drin sind, sondern dennoch privat versichert werden.


    Die jetzige Betreuung des Kindes ist durch eine Krankheit bedingt, die mein Kind zwar nicht selbst hat, aber es ist eine Krankheit, die dies notwendig macht. Und wer, wen nicht das öffentliche Gesundheitsystems (also die GKV), soll das denn sonst zahlen?

    Eine Regelung für Beamte über die Beihilfe wäre konsequent, stimmt. Das kann natürlich gut sein, das da noch was kommt.


    Mit dem unteren Argument müssten allerdings auch alle Leistungen an Einzelhändler, Gastronominnen etc. über die Krankenkassen laufen, was meines Erachtens nicht richtig wäre. Krankenversicherungen tragen meiner Meinung nach die Kosten der Erkrankung des Versicherten, nicht sämtliche Krankheitsfolgen aller Bürgerinnen.

    Ich würde einen Termin zur Abklärung ausmachen, das dauert meistens eine ganze Weile, falls sich das Problem bis dahin erledigt hat kannst du den Termin wieder absag

    Das finde ich ehrlich gesagt schwierig. Wenn das alle machen, wachsen die Wartelisten ins Unermessliche und die Kinder, die dringend eine Diagnostik brauchen, müssen ewig warten. Wenn du, Ohnezahn, jetzt kein total schlechtes Bauchgefuhl hast und auch die Lehrerin keine Auffälligkeiten sieht, würde ich die erste Klasse wirklich abwarten. Wenn sich bis vor den Sommerferien keine Verbesserung zeigt, kann man ja immer noch einen Termin abmachen.

    Gwynifer Du hast recht, die Kindkranktage sind über die Versicherung des Kindes geregelt.

    Deshalb korrigiere gerne:

    "Du hast Dich mit der PKV Deiner Kinder entschieden, zu Gunsten anderer Leistungen für Deine Kinder aus dem Solidarprinzip auszusteigen. Du kannst nicht erwarten, dass Du jetzt bzgl. Deiner Kinder von den Solidarleistungen profitieren kannst"


    Zum Rest schreibe ich gerne später mehr. Muss jetzt in meinen Call.

    Und die ganzen Beamten? Ich bin wirklich kein Fan der PKV und grundsätzlich völlig Deiner Meinung, wenn es um Solidarität geht - aber als Beamtin muss man halt blöderweise den gesamten Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil in der GKV selbst tragen, wenn man sich gegen das System von PKV und Beihilfe entscheidet. Das ist ein Unterschied von vielen hundert Euro im Monat, das muss man sich dann erstmal leisten können (und wollen).


    Im übrigen verstehe ich nicht, was die momentanen pandemiebedingten Kinderbetreuungstage überhaupt mit der Krankenversicherung zu tun haben und weshalb sie nicht aus Steuergeldern finanziert werden.