Beiträge von Corvidae

    Also ich habe hier ja eher das Gegenteil, Tochter möchte auch in der Schule überall dabei sein, was aber rein zeitlich nicht machbar ist neben 3x/Woche Eishockey und 1x Klettern und und und; aber an deiner Stelle würde ich sie zumindest zwingen, in die Stunden hineinzuschnuppern und sich dann zumindest für eine zu entscheiden. Vielleicht muss sie einfach ein wenig zu ihrem Glück 'gezwungen' werden und es gefällt ihr im Endeffekt total gut.

    Tochter startet auch am Montag, Schulzeug ist gekauft, Schultasche vorbereitet, Tochterzimmer ausgemistet und umgestellt und am Montag ist Start um 8 Uhr in der Kirche, danach gemeinsamer Gang in die Schule und ich schätze um 9 sind wir wieder daheim :) Tochter ist schon neugierig auf die 4. Klasse, sie bekommen zwei neue Schüler, einer geht weg - ergibt 16 Kinder in diesem Schuljahr. Eine Unverbindliche Übung Informatik, im Rahmen derer die Schülerzeitung entsteht, gibt es hier auch für die Drittklässler und nachdem Tochter vorige Woche mit Begeisterung am ReporterInnencamp der hiesigen Lokalzeitung teilgenommen hat, freut sie sich schon drauf.


    Aufstehen müssen wir diese Woche schon früher, habe sie heute um 7:30 bereits in der Eishalle abgeliefert - gähn :)

    Die Mädels sind jetzt in dem Alter und wie gesagt, noch geht es problemlos. Mit zukünftig mal in Schichten duschen ist auch so eine Sache, weil sie sich die Kabinen ja dennoch teilen müssen. Früher vom Eis geht nicht wirklich, weil die Eiszeiten wirklich optimal ausgenutzt sind bzw. sein müssen. Naja, ist ja noch Zukunftsmusik :) Aber ich finde es mal gut, dass die Mädels hier verstärkt mit männlichen 'Autoritäts'-Personen, sie haben hier ja ausschließlich Trainer, zu tun haben, denn im Kiga- und Schulbereich sind sie ja zu fast 100 % mit Frauen konfrontiert.

    Vermutlich dann, wenn bei den Mädels die Oberweite schwillt, und bei allen die Haare an seltsamen Stellen wachsen?


    Vielleicht sind sie bis dahin aber auch so dran gewöhnt, daß sie das auf einer anderen Ebene spaßig finden und nicht als Problem sehen. :D

    Könnte sein, dass es DANN die Eltern problematisch fänden. :D Vor allem, wenn sie dann so lange unter der Dusche sind wie jetzt - Gedankenkarussell läuft an ...

    Tochter spielt Eishockey - derzeit ist Trainingslager und sie duschen dort auch 2x täglich. Die 4 Mädels der über 60 Kinder (so zwischen 6 und 10 Jahre alt) haben jetzt ihre eigene Dusche bekommen, beim normalen Training, wo mehr Platz ist, duschen sie normal mit den Jungs (und haben iA jede Menge Spaß). An- und Ausziehen erfolgt auch derzeit gemeinsam in einer Kabine. Tochter, die anderen Mädels und uns Eltern stört das gemeinsame Umziehen und Duschen nicht, ich befürchte aber, dass irgendwann damit Schluss sein wird, weil die Mädels (oder die Buben) nicht mehr wollen. Habt ihr Erfahrungen, wie lange das klappt. Die räumlichen Möglichkeiten - sind trotz Bundesligaverein, aber uralt grindige Halle ;) - sehr beschränkt und dann wird's logistisch echt schwierig.

    So ab 1 Jahr (vorher hat sie eh nichts gegessen) hat sie bis ca. 2 Jahre durchaus scharf gegessen, danach kam das Schärfeempfinden. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass auch dieses sich erst entwickelt und deshalb kleine Kinder durchaus scharf essen und später nicht mehr.


    Derzeit mag sie nichts Scharfes, gibt es hier dennoch mal und wir zwicken ihre Portion einfach vorher ab, bevor wir die Chillis zufügen.

    Auch wenn ich das Wort - in dem Fall - RegelKiga selbst verwendet hat - was ist ein Regelkindergarten bzw. eine Regelschule? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst alle städtischen Kindergärten und -schulen vollkommen andere Konzepte, Schwerpunkte und Zugangsweisen haben.


    Ich denke, da macht man es sich mit der Differenzierung doch viel zu leicht. Regel - Alternativ - das spielt's in der Realität doch nicht.

    Corvidae, ich kann hier nirgens lesen, dass das jemand bezweifelt. Hier wird lediglich das Interessean alternativen formen bekundet.


    Warum fühlst du dich so auf den Schlips getreten???


    Wunder Punkt getroffen?


    Nein, nicht im Geringsten, aber es schwingt doch immer mit, Regelschulen verhauen die Kinder, anstatt, dass man schreibt, schlechte Lehrer, die man da und dort hat, machen das.

    Tja, was soll ich sagen, mein armes Kind ging in einen Regelkindergarten, danach in die normale Volksschule 200 m von uns entfernt und was soll ich sagen, sie ist dennoch ein aufgewecktes, begeisterungsfähiges und sozial unheimlich kompetentes Kind, das mit Freude in die Schule geht.

    Jetzt aber mal ernsthaft, da ich damit überhaupt keine erfahrung habe: welchen sinn hat so ein zeugnis, wenn ohnehin nur super positives (nicht mal neutrales, so wie ich den zitierten satz lese) drin stehen "darf"?

    Zeugnisse haben ihre eigenen Floskeln. Es darf insofern nichts Negatives drinnen stehen, wie zB die Mitarbeiterin war faul und geschwätzig. Es gibt aber Formulierungen, die Negatives ausdrücken, aber dennoch neutral klingen. Wie zB die Mitarbeiterin erledigte ihre Aufgaben zu unserer Zufriedenheit. Optimal wäre zu unserer vollsten Zufriedenheit.


    Auch die Länge eines Zeugnisses sagt viel aus, je länger und detaillierter desto besser.


    Viele Mitarbeitern sind die Floskeln nicht vertraut und freuen sich dann über ein vermeintlich gutes Zeugnis, das aber eigentlich nur Negatives ausdrückt. So gesehen würde ich jedem empfehlen, sich mit diesen Phrasen auseinander zu setzen.

    Sind bei euch keine individuellen Rückstellungen möglich? Das geht selbst in Österreich, wobei hier Kinder, die vor dem 1.9. sechs werden immer schon schulpflichtig sind und somit immer Kinder in einer Klasse sind, die gerade mal sechs geworden sind. Tochters Klasse ist zB so eine mit sehr vielen jungen Kindern, die inzwischen allerdings schon alle in die 3. Klasse kommen.


    Diese Dinge haben sie bei uns im Kindergarten gemacht, in der Schule kam es auch immer wieder mal. Ist also vor Kinder in dem Alter durchaus machbar.

    Werken (ca. 2 h/Woche) gibt es hier seit der 1. Klasse. Da wird gebastelt, Finger gehäkelt, ... und zusätzlich wird während dem Unterricht noch gemalt, gebastelt, gezeichnet. Die Mappe, die wir am Ende des Jahres nach Hause bekommen, ist immer voll mit Kunstwerken und ich bin echt beeindruckt, was sie da so machen.

    Ich hätte keine Probleme mit den Süßigkeiten, aber betreffend - nicht der Mama sagen - würde ich mit den betreffenden Personen schon mal reden. Ich denke, den Eltern sollte man immer alles erzählen können.


    Ist meine Tochter bei anderen Personen, mache ich denen aber auch keine Vorschriften, was sie den Kindern geben oder was sie mit diesen machen und wenn es Süßes oder Fernsehen gibt, ist es halt so. Vertrauen, dass das Ganze keine nicht vertretbaren Ausmaße annimmt, habe ich zu allen Personen, bei denen sich meine Tochter aufhält.

    Unsere Tochter schaut regelmäßig Nachrichten, auch die für Erwachsenen. Zeitung liest sie ebenfalls lange, zusätzlich haben wir eine spezielle für Kinder. Ich finde es nicht gut, Kinder von der Realität 'da draußen' fern zu halten, sie leben ja schließlich unter keiner Käseglocke. Natürlich sind da auch mal Bilder dabei, die sie betroffen machen und wir reden auch darüber. So weiß sie zB was in Syrien abläuft und was sonst so vorgeht in der Welt. Wir sind aber selbst auch Menschen, die sich vor diesen Dingen nicht verschließen oder ausblenden, das ändert ja nichts an der Tatsache, dass sie stattfinden.