Beiträge von Libretto

    Ich kenne es eigentlich so, dass, wo Bestellungen via Mail oder telefonisch möglich sind, auch Papierkataloge als „Marketing-/Kommunikationsweg“ genutzt werden, der Onlineshop also nur ein weiteres Tool ist. Ältere oder nicht-Internetaffine Kunden würden die Katalogwege nutzen und gut. Auf die Idee, immerhin einen Screenshot machen zu können und das dann per Mail zu schicken, muss man ja erstmal kommen. Ich würde als Shopbesitzerin eher dazu neigen, demjenigen keine Unbeholfenheit zu attestieren, sondern irgendwelche unlauteren Absichten.


    Ich wäre nicht vor den Kopf gestoßen, wenn ich gesagt bekomme, dass Bestellungen nur über den Shop gehen. Bei Zahlungsmethoden bevorzuge ich entweder Rechnungskauf, Überweisung oder Paypal -letzteres wegen: Dann hab ich die Bezahlung schon mal aus dem Kopf.


    Gibt es die Möglichkeit, Mailkontakt und Telefonnummer nur im Impressum unterzubringen, damit sie nicht mehr so präsent für die Kunden sind? Einen kurzen(!)Hinweis zu den Gründen, warum nur noch Bestellungen über den offiziellen Weg möglich sind, würde ich oben auf die Startseite setzen. Dann hat der Kunde die Wahl, ob er das will oder nicht.

    Meine Gynäkologen handhabt das so, dass im Falle der Mens alles gemacht wird, bis auf den Abstrich. Sie meint: wegen unangenehm für die Patientin und Genauigkeit. Wir besprechen dann, wann die Blutung voraussichtlich vorbei ist (meist so 7 Tage später). Dann darf ich nur für den Abstrich vor der regulären Sprechzeit an dem besprochenen Tag wiederkommen, das ist dann so gegen 7:30 Uhr. Geht ganz schnell und meist sitzt man da in guter Gesellschaft.


    Meine Termine mache ich auch weit im Voraus.

    Bitteschön! Mir fiel gerade noch ein, was abends gut tun könnte: Nasendusche mit Emser Salz. Dann sind die oberen Atemwege wie frisch gewaschen. Hilft mir bei Heuschnupfen, aber schadet sicher bei Hausstaubmilbenallergie auch nicht.


    Gute Besserung für die kleine Patientin!

    Ich würde erstmal sagen: Ruhe bewahren, nichts überstürzen. Meine Mutter ist damals mit mir und der Diagnose nach Hause gegangen, mit der Ansage, dem Wellensittich den Hals umzudrehen und die Teppiche im neuen Haus rauszureißen.#flop 20 Jahre später sage ich: Wenn die Allergie sich manifestiert, dann manifestiert sie sich.
    Wichtig ist auch, dass die Seele gesund bleibt, nicht nur die Atemwege. Und dafür ist manchmal ein Plüschtier nötig. ;) Ich habe jetzt 6 gescheiterte Desensibilisierungen hinter mir, bislang hat sich die Krankheit immer noch einen neuen Weg gesucht, durchzubrechen. Erst war es die Nase, dann die Haut, zuletzt die Lunge und nun die Augen. Ich bin medikamentös darauf eingestellt, einiges ist täglich zu nehmen (Asthmaspray), anderes nicht (Tabletten).


    Encasings bringen wirklich viel, müssen aber auf jedes Bettzeug, mit dem das Kind Kontakt hat. Meines Wissens nach zahlt die die Kasse bei U18 komplett...? Zumindest für 1 Bett. Wenn ihr auf komplett waschbare Kissen und Decken umsteigen könnt, prima, mein letzter Stand ist, dass Kissen und Matratze am wichtigsten sind. Evtl. letztere tauschen, falls möglich. Die Betten am besten nicht so superordentlich machen, Milben lieben die feuchte Bettwärme. Kommt den Kindern meist sehr entgegen. Plüschtiere und Kuscheldecken erstmal jetzt waschen, nach der Wäsche einen Tiefkühlgang über nach im Gefrierschrank spendieren. Trockner bringt in einem Allergikerhaushalt viel, ebenso ein Staubsauger mit entsprechendem Hepa-Filter, aber den habt ihr ja. Manche finden dafür auch Dyson praktisch, ich nicht so, gerade weil er keinen Beutel hat.


    Staub aufwirbelnde Dinge, wie Betten beziehen, Staub wischen, etc. sollte der Allergiker nicht selbst machen müssen, wenn möglich. Es geht aber zur Not auch mit einer FFP2-Maske, zumindest hab ich das so gemacht, als ich alleine gelebt habe, und das machen musste.


    Kurzflorige Teppiche oder Auslegeware sind meist kein Problem, die binden Staub eigentlich besser als Laminat und lassen sich absaugen. Flokatis, Naturteppiche aus Wolle oder mit langem Flor sollten tatsächlich weg, ebenso Samtvorhänge und -Kissen, alles was Staub zu sehr bindet. Nach und nach kann man die Zahl der Deko und offenen Regale reduzieren, falls nötig. Aber das ist in meinen Augen nicht der erste Schritt.
    Medikamente regelmäßig und bei Beschwerden nehmen, engmaschig bei HNO oder Allergologe kontrollieren und desensibilisieren lassen. Was man mit aller Macht verhindern will, ist der „Etagenwechsel“, also dass die Allergie von Nasenraum auf Lunge/Bronchien übergeht und sich dort Asthma ausbildet.


    Wenn Haustiere mit Fell und Federn vorhanden sind: Gucken, ob die Beschwerden in ihrem Beisein schlimm oder überhaupt vorhanden sind. Bei mir war das nie bei irgendwas der Fall, außer bei Heu von Nagetieren, daher hatte und habe ich immer zwei Wellensittiche (fürs Gemüt). Der Preis dafür ist häufiger feucht wischen müssen.

    Wir haben nicht so viele Spielsachen in der Babyzeit gehabt, da ich das wenn alles selber kaufen musste. Damit gab es auch meist nur eins pro Sorte. Das einzige was es hier mehrfach gab, waren Schnuffeltücher (grundsätzlich uninteressant) und Stapelspielzeuge (same here). Trotzdem hab ich da mit manchem daneben gegriffen oder der Spielwert war sehr kurz. Prinz Kalaf hatte bei allem Favoriten. Ich habe diese dann für ein evtl. Geschwister zur Seite getan bzw. im Mütterfreundeskreis zum Ringtausch freigegeben. Irgendwann kommt es dann zurück. Ich habe den Luxus, mein kostenloses Kinderklamotten und Spielzeuglager bei der Oma im Keller aufschlagen zu dürfen.

    Schwierig zu beantworten... ich bin da etwas stumpf, wie bei dem Witz, wo einer meint, ihm ist der Benzinpreis egal, er tankt eh immer nur für 20 €. ;) Wenn das Netz im Windeleimer mit den Einlagen voll ist, wird der Inhalt gewaschen. Unserer fasst knapp 25 l, im Normalfall kommt da eine, nicht-bis-zum-Anschlag-befüllte Kochwäschemaschine pro Woche bei raus. Die Überhosen kann man ja sowieso mehrfach verwenden, die werden nicht so häufig gewaschen und lüften meistens am Badewannenrand. Wir nehmen ja nur Mullwindeln und Mikrofasereinlagen, das lässt sich im Windeleimer auch noch etwas komprimieren.


    Da du die Ai3 ja beliebig boostern kannst, müsste da ja auch mehr an Wäsche zusammenkommen, andererseits sind die Einlagen ja ggf. kleiner, weil sie nur punktuell saugen sollen - wie der vielgerühmte Ikea Waschlappen. Die stopfen sich dann im Windeleimer in die Ecken. Ich glaube, wenn du’s mal ausprobieren willst, schadet eine Ai3 nicht. Ob es langfristig was ist, zeigt sich dann. Mein Sohn hat als Baby richtig viel gepullert, wir hatten AiOs. Keine hat die Mindestaufnahmedauer geschafft, egal, was an Booster noch drin steckte. Wir sind dann zu Ai2 gewechselt und haben von einer lieben Rabin jetzt sogar noch unsere ultimative Nachtwindel bekommen. Bis jetzt muss ich sagen, dass ich das nicht mehr anders machen würde, so verführerisch die AiOs waren. Wir wickeln 4-5 mal pro Tag, es läuft meist nur Stuhl aus, wenn überhaupt. Unsere Kinderkrippe kommt auch mit den Windeln klar, das war mir noch wichtig. Mit Systemen, wo ein Teil in den Wetbag kommt, der andere irgendwo lüftet oder an das „renitente“ Kind wieder rangeknüpft werden muss, wäre sicher die Bereitschaft nicht soo groß, ihn damit zu wickeln.

    Ich fand eigentlich nur das kleinere Windelpaket am Kind bei der 3in1 einen Vorteil, dem entgegen stehen die hohen Anschaffungskosten, wenn ich mir die Preise so angucke. Wir haben uns dann für 2in1 entschieden.

    2in1-Systeme sind nicht ganz so aufwändig in der Handhabung und Vorbereitung, man kann sich seine Überhose so dick bestücken, wie man sie für das Kind braucht. Das geht bei festen Systemen manchmal nicht ohne Weiteres, weil Standardoberbekleidung dann durchaus mal nicht passt.

    Wir haben als Einlagen diverse Mullwindeln und Mikrofaser.

    Wird zuhause mit Frosch Vollwaschmittel oder Sonett gewaschen, wenn wir die Oma besuchen und da waschen müssen, nehmen wir Persil sensitiv. Funktioniert beides, kein Wunder Po, keine Probleme.


    Andere Einlagen als diese habe ich wegen der „Vorwarnung der Hersteller“ und angeblich komplizierter Wasch-/Trocknungsanweisungen nicht gekauft, weil ich auch keinen Bock auf Waschmittelbestellung im Internet hatte. Ich würde daher erstmal die einfach zu waschenden fürs Baby verwenden, die „Anspruchsvollen“ auf Halde legen und gucken, wie lang die „Einfachen“ für euch als Einlage reichen. Ggf. davon noch nachkaufen.

    Ich würde es abklären lassen. Ich hatte vor 2 Jahren einen ähnlichen Unfall, bei dem aber noch die rechte Hand beim Sturz zwischen Lenker und Bremse eingekeilt war. Das ging am gleichen Tag auch alles noch, fühlte sich an wie verstaucht.
    Am nächsten Morgen konnte ich mit rechts nicht mal mehr die Unterhose hochziehen, es folgte eine ewige Odyssee von Hausarzt zu Orthopäde zu Handchirurg zu MRT mit 6 Wochen Krankschreibung. War ein Bänderanriss in der Mittelhand von Zeigefinger bis Ringfinger. Wäre ich am selben Abend noch in die Notaufnahme damit, hätte ich mir viel Rennerei erspart.


    Gute Besserung auf jeden Fall!

    Ich habe vor meinem Sohn etwa 5 Jahre lang die Jubrele genommen, hatte niemals Beschwerden und wurde gleich im ersten Anlauf nach dem Absetzen schwanger.

    Weil ich sie so gut vertrug, gab es für mich keinen Grund sie nach der Schwangerschaft nicht erneut zu nehmen. Leider sind unter der Geburt und im Wochenbett Umstände eingetreten, dass ich nicht mehr hormonell verhüten kann. Die Blutungen waren nach dem Wochenbett nicht mehr in den Griff zu kriegen, ich hatte depressive Schübe und schwere, kribbelnde Beine.


    Was in vielerlei Hinsicht schade ist, weil ich vorher so zufrieden war.

    Als Erstes: Habt ihr einen Betriebsrat, den du ins Boot holen könntest und hat das Unternehmen ausreichend Mitarbeiter oder ist es ein Kleinbetrieb? Und wie war das Arbeitsverhältnis vor dieser letzten Geburt? Möchtest du jetzt in Teilzeit (bzw. im vor-elternzeitlichem Teilzeit-Arbeitsvertrag) oder in Teilzeit in Elternzeit tätig sein?


    Während der Elternzeit darf nicht gekündigt werden, aber unter Einhaltung der Frist von 3 Monaten kann er dir ab Elternzeitende kündigen. M
    öchtest du jetzt nicht in TZ in Elternzeit wieder einsteigen, sondern einen alten TZ-Vertrag wieder aufnehmen, kann diese Ausnahme greifen. Ab dem 1. Tag nach der Elternzeit ist der spezielle Kündigungsschutz nicht mehr möglich, daher meine Eingangsfrage. Dies kann auch der Fall sein, wenn, wie er dir hier weiszumachen versucht, keine Arbeit mehr für dich da ist. Die Alternative in größeren Unternehmen ist meist die Versetzung in andere Abteilungen mit gleichwertiger Tätigkeit.

    Ich habe mit meinen BR-Kolleg:innen beide Fälle erlebt, die versuchte Kündigung (abgeschmettert in der ersten Instanz) und die Versetzungen in andere Abteilungen. Wenn dir kein Betriebsrat zur Seite steht, würde ich mir anwaltlichen Beistand (auch über die Gewerkschaft möglich, falls das in Frage kommt) suchen. Letzteres hat natürlich Auswirkungen auf das persönliche Verhältnis zum Arbeitgeber, das ist dir aber sicher auch klar. Wir sagen es nur als Betriebsräte immer den Kolleg:innen als Disclaimer dazu.

    Ich würde die Beihilfestelle anrufen und parallel gucken, was in deinen Vertragsbedingungen der Restkostenversicherung steht. Es sollte (!) eigentlich keinen Fall geben, wo die Restkostenversicherung etwas übernimmt, was die Beihilfe nicht übernimmt. Meist geht in der PKV ja deutlich mehr als in der gesetzlichen, kommt aber eben auf den Individualvertrag an.

    Aber es kann sein, dass bestimmte Bewilligungen im Referendariat ausgeschlossen sind, wie Kuren oder Psychotherapie, bei meinem Mann gab es dazu ein extra Merkblatt, das jetzt vorne in der Beihilfemappe klebt. Kann mich mir aber bei Chiropraktikern nicht vorstellen. Vielleicht hilft dann die Bestätigung der Notwendigkeit über den Hausarzt als Überweisung?

    Drahtesel: Ich bin sogar selbst seit 2 Jahren Betriebsrätin, mir fehlt nur durch die Schwangerschwaft und Elternzeit etwas viel Film. #angst Mehr als die Grundschulungen, 3 Betriebsversammlungen und aktuelle Themen, die brannten, habe ich vor meinem Weggang 2019 nicht mehr machen können. Die Kolleg:innen hoben auf meine Frage auch die Schultern. Fall noch nicht vorgekommen, alle die in Teilzeit sind, wollen das auch dauerhaft bleiben. Unterlagen haben wir dazu keine, als die Brückenteilzeit neu eingeführt wurde, waren 2 Kollegen bei einem Webinar dazu. Die konkrete Frage kann keiner beantworten. Soo verrückt find ich unseren Fall jetzt eigentlich nicht.


    Es gibt in einer Firma von 1300 Leuten derzeit 15, die Brückenteilzeit machen - dazu noch etwa 200, die "normale" Teilzeitverträge haben. Die Brückenzeitler sind Personen, die entweder vorher schon in Teilzeit waren, da was dran geändert haben, Vollzeitler, die jetzt jemanden pflegen (über einen kurzen Zeitraum), oder oder. Andere Eltern, die ich mal gefragt habe, liefen recht blauäugig in das Brückenteilzeithema und fielen erst über das Problem, als ich sie letzte Woche dazu ansprach, wollen ihre Chefs fragen. Die Mehrheit aber hat unbefristete Teilzeitverträge nach ihrer Elternzeit angenommen und macht irgendwas zwischen 20 und 32 Stunden. Ich bin scheinbar Exotin... Die Firma leistet sich aber auch bei dieser Mitarbeiterzahl nur 6 Personalsachbearbeiterinnen, insofern kann man verstehen, dass da jeglicher Mehraufwand weggewünscht wird.


    In unserem Unternehmen gilt bei Umstrukturierung "Person folgt Stelle"; bewerben sich Personen auf Stellen, die mit weniger Stunden ausgeschrieben sind, als sie selbst haben, siebt HR diese Personen aus. Wir haben BR-seitig bislang noch jeden Kampf dagegen verloren, weil es dann wohl den Beteiligten nicht wichtig genug war und sie enttäuscht auf ihren alten Platz zurückkehrten. Beim umgekehrten Fall kommt es halt drauf an, ob die Person ursprünglich mal eine 40-h-Stelle hatte und dann verkürzte oder ob sie mit weniger Stunden eine komplett neue Stelle bekam. Diese Personen hängen uns immer bei ihrem Wunsch nach Stundenaufstockung in der Luft.


    Murmelhuhn Es ist auch ein komplett kompliziertgestaltetes System, vor allem bei den Unternehmen, wo Teilzeit eh schon möglich war. Die Elternzeit für den Sommerferienzeitraum zu nutzen, ist aber auch eine interessante Idee, das behalt ich mal "für später" im Hinterkopf.

    Ich werde mich dann wahrscheinlich auch für eine Befristung von - bis entscheiden, wie Mondschein vorschlug. Und such mir dann erstmal einen Zeitraum von 2 Jahren oder so. Wenn sich dann hier was ergeben sollte, kann ich immer noch wieder hoch (oder runter, den Fall gibt es ja auch noch!)


    Alles andere passt zum jetzigen Zeitpunkt nicht ins Konzept.


    Magorma Danke dir auch für deine Gedanken dazu. Ich hatte die Regelung im Hinterkopf, von der du schreibst. Es heißt ja immer: Solange Sie keine goldenen Löffel klauen. Herr Libretto hat die „Besonderheit“, dass er beim Bund verbeamtet ist und sich sein Tätigkeitsfeld nicht aussuchen konnte. Er hat sich für die Anwartschaft auf eine Dienststelle beworben gehabt, die Tätigkeit wurde erst nach bestandener Prüfung zugeteilt. Er hat jetzt anderthalb Jahre lang neben viel täglicher Pendelei in einem Thema gearbeitet, dass ihm überhaupt nicht lag. Mit viel Geduld hat er jetzt durch die Führungsetage eine Versetzung an den Wohnort erwirken können, in ein Feld, das besser passt. Aber erneut bewähren muss er sich. Es ist leider noch nichts in trockenen Tüchern. #hmpf


    Es scheint ja aber so zu sein, dass diese Brückenteilzeit (zumindest im Rabenuniversum) kaum einer nutzt? Interessant, allemal.

    Geben tut es das. Auf dem Antrag gibt es auch ein Feld: "Ich verändere meine Arbeitszeit befristet von ... bis .../unbefristet" (anzukreuzen).


    Dazu war die Aussage: "Wenn schon feststeht, dass Sie langfristig eh planen bei 35 h zu bleiben und nur die Rückfallebene brauchen, falls was ist, dann macht befristete Teilzeit für beide Seiten wenig Sinn. Sie müssen dran denken, das immer wieder neu zu beantragen, wir haben immer wieder Arbeit damit."


    Ich könnte natürlich sagen, persönliches Problem von HR, ich kann mir ja schließlich auch einen Termin setzen. Aber ganz falsch ist die Aussage von da eben auch nicht, denn unter 35 h wird es halt auch nicht.

    Schade, dass man keine Glaskugel zum Orakeln hat. #freu

    Hallo ins Rabenrund,


    vielleicht stand die eine oder andere schon vor einer ähnlichen Frage und kann mir einmal strategische Hilfe anbieten. Es geht um einen Antrag auf Brückenteilzeit für mich.


    Zum Setting: Großer Arbeitgeber, 13 Jahre Unternehmenszugehörigkeit, derzeit bin ich als Teilzeit in Elternzeit bis Anfang Dezember mit 25 h (Partnerschaftsbonusmodell). Mein Mann ist auf Probe verbeamtet, dies läuft noch bis Oktober 2021. Mir reichen diese 25 h finanziell und von der Auslastung nicht, ich möchte nach Elternzeit auf 35 h hoch gehen. Vollzeit sind bei mir 40 h. Unsere HR-Abteilung hat auf die Brückenteilzeit verwiesen.


    Jetzt habe ich mir den Antrag angeschaut und bin über diesen Passus gestolpert (Hervorhebungen von mir):


    befristete Teilzeit /Brückenteilzeit 12 -60 Monaten (§ 9a TzBfG) Während der Dauer der befristeten Teilzeit/Brückenteilzeit können Sie keine weitere Stundenänderung und keine Verlängerung der Teilzeitvereinbarung verlangen. Nach Ablauf der befristeten Teilzeit/Brückenteilzeit kehren Sie zur ursprünglich vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zurück. Eine erneute Verringerung der Arbeitszeit können Sie frühestens ein Jahr nach der Rückkehr stellen. Es besteht kein Anspruch, dass die Beschäftigung mit der veränderten Arbeitszeit auf demselben Arbeitsplatz erfolgt.


    Empfohlen wird mir seitens HR, die Brückenteilzeit über den größtmöglichen Zeitraum (60 Monate) zu nehmen, da man ja keine weitere Stundenänderung vornehmen kann. Die Brückenteilzeit ist ja quasi nur ein "Fuß in der Tür" zum Vollzeitplatz mit Beweispflicht des Arbeitgebers, aber keine Garantie. Dabei kommen mir nun aber diese Fragen:


    • Mein Mann ist noch 14 Monate in Probezeit. Was, wenn er nicht übernommen wird? Dann fehlt uns ggf. über einen langen Zeitraum ne Menge Geld und ich kann nicht zügig in Vollzeit zurück.
    • Unsere Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen. Wie sieht die Brückenteilzeit aus, wenn ich für eine weitere Elternzeit unterbreche, da in Teilzeit in Elternzeit zurückkehre; pausiert die Brückenteilzeit, endet sie vorzeitig, läuft sie einfach weiter?
    • Wenn ich diese 60 Monate ab Dezember 2020 nehme, ist Prinz Kalaf bei Ablauf 78 Monate und mglw. gerade in die Schule gekommen. Nach der Aussage oben muss ich ja dann 1 Jahr über in Vollzeit gehen, bevor ich wieder runter kann. Ein dämlicher Zeitpunkt, da z.B. die wohnortnächste Grundschule nur offener Ganztag ist.

    Die Fragen konnte mir in der Personalabteilung keiner beantworten, ich wurde an das Bürgertelefon des BMAS verwiesen. :wacko:


    Nach Gespräch mit meiner Chefin alles kein Problem, das wird hier in der Praxis wohl ganz unkompliziert gelebt - solange der Arbeitswunsch nicht alle 3 Wochen geändert wird, geht wohl vieles. 3 Kolleginnen gibt es, die das genutzt haben, alle Settings sind komplett anders als unseres und daher kein Vergleich für mich.

    Schriftlich hat man zu diesem Zeitpunkt aber nichts und dem entgegen steht der obige Text aus dem Antrag, den ich ja unterschreibe. Kann also auch nicht sagen: "Das hab ich ja gar nicht gewusst und außerdem hat mir das Frau XY ganz anders verkauft!"


    Unbefristet in Teilzeit für 35 h möchte ich wiederrum nicht, da hier im Haus im Sommer 2021 die Traumstelle frei werden könnte, für die ich mich nebenberuflich qualifiziert habe. Die wäre nur in Vollzeit zu haben, da die Chefs da ein bisschen kiebig mit Teilzeitlern sind (Rest der Besatzung auch Mütter und keine davon arbeitet mehr als 30 Stunden). Ganz ab davon, wie ich das finde - ich bekäme die Stelle nicht, wenn ich dauerhaft auf Teilzeit gehe.


    Vielleicht kann mir jemand beim Denken helfen, was wir nun am besten machen sollen.