Beiträge von Campanula

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    Campanula ich glaube, dass einige Kinder mit der neu gewonnenen Freiheit überfordert sind, das zu tun, was sie gerade möchten. Vielleicht würden sie irgendwann die Kurve kriegen und hätten genug davon, während der unterrichtszeit zu spielen statt zu arbeiten? Die Lehrer haben sich das ein halbes jahr mit angeschaut und dann festgestellt, dass der Wissensstand der Schüler immer weiter auseinander ging. Eine zu Beginn der dritten homogene klasse driftete immer weiter auseinander. Seit es wieder fest vorgegeben ist, was wann zu erledigen ist kommen die Kinder wieder besser mit.


    Außerdem bin ich - unabhängig von dieser ha-Geschichte - davon überzeugt, dass es einfach Kinder mit wenig intrinsischer Motivation gibt. Die fangen nicht von selbst an, sich für das einmaleins oder den anbau von Pflanzen zu interessieren. Sondern lesen tagaus tagein Donald-Duck-Hefte und spielen Fußball. Vielleicht ist das auch so eine Art defizit, sich nicht motivieren zu können? Nicht fokussieren?

    Interessante Geschichte, genauso wie die sich daraus ergebende Frage, ob sich irgendwann das Verhalten der Kinder ändern würde. Wirklich spannendes Thema.


    In meinem Schriftspracherwerb als Erwachsene verbessere ich mich tatsächlich nur dadurch, auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden und dann versuche ich auch, diese Regel zu verstehen.

    du kannst schreiben und weisst es, verbesserungen bedeuten bei dir den letzten schliff. du bist nicht ganz am anfang, freust dich, dass du alleine drauf gekommen bist wie man "fata" schreibt, hast dich bemüht, die buchstaben richtig auf papier zu bringen und dann kommt wer und sagt, nein, das schreibt man "vater", also ganz komisch, ganz anders. keine würdigung deiner mühen. mein kind kann schon schreiben, weiss, bei vielen wörtern, wie man es schreibt, eine verbesserung trifft nicht die basis, die ist schon aufgebaut.

    Stimmt, da hast du recht.

    wurschtel spannend, wie sich so was entwickelt, danke für die Rückmeldung.


    Gespräch mit zwei achtjährigen Kindern über Mischwesen aus Tier und Mensch, da sie solche gerne zeichnen. Neben ihren Selbsterfundenen frage ich, ob sie bekannte Wesen kennen würden, die aus Mensch und Tier bestehen. Kind: "Ja, Donald Trump, aber den habe ich noch nie gemalt."


    Ich dachte eher an die Sphinx und so, aber die Antwort hat mir sehr den Freitag versüßt #freu.

    janos erstmal diese Tatsache, manchmal bin ich schwer von kapèe, danke. Ich finde das sehr spannend, hast du Vermutungen, wieso das so gelaufe ist?

    wo denkst du sind die Grenzen, an denen Kinder korregiert werden sollten? Wie ist es mit Standards wie dem 1x1? Widmen sich Lernende irgendwann diesem Thema sowieso und lohnt es sich dann trotzdem, dass die Kinder es richtig auswendig lernen?

    ansichtssache. manche korrigieren gar nicht sondern hoffen, dass die kinder von alleine draufkommen, wie es sein soll. ähnlich dem sprechen lernen. da heisst es ja auch, man solle die kinder nicht ausbessern, dass sie erfahren, sobald sie den mund aufmachen, machen sie was falsch. sondern man soll das gesagte wiederholen, aber eben richtig. also wenn das kind sagt: ich willsta das brota. dann sollte man wiederholen: du willst das brot. ich will auch ein brot. oder so ähnlich.


    ich korrigiere mein kind inzwischen. wir müssen ja externistenprüfung ablegen und es versteht, dass es eine schrift haben sollte, die fremde personen erkennen können. ärgern tut es sich trotzdem. am schönsten schreibt das kind, wenn es sich wegen was interessantem hinsetzt, zb. weil es eine gruselgeschichte schreiben will und dazu blätter zu einem buch bindet, es also eigenes interesse an schönem aussehen hat.


    Dieses korrektive Feedback kenne ich im Spracherwerb auch und dass wir nicht den Fehler hervorheben sollen. Aus dem Schriftspracherwerb interessanterweise nicht. Ob das nur an nervösen Eltern und Lehrkräften liegt, die wollen, dass Kinder möglichst schnell korrekt schreiben? In meinem Schriftspracherwerb als Erwachsene verbessere ich mich tatsächlich nur dadurch, auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden und dann versuche ich auch, diese Regel zu verstehen. Aber das ist denke ich in erster Linie mein persönlicher Umgang damit.

    wurschtel wie reagierst du dann? Interessiertes Nachfragen oder äußerst du auch, wenn du denkst, dass dein Kind Geschichten erfindet? Also, weil die Reaktion des/der Gegenüber ein spannender Teil dieses Verhaltens sind. Ich weiß gar nicht so genau, was ich machen würde *grübel*

    Also, meine anderen Kinder haben das nicht. Der Große hielt sich lange für doof, der Mittlere überschätzt sich häufig.

    Von mir hat sie das nicht gelernt.

    Huch, die Antwort habe ich gestern Abend übersehen. Spannend was du berichtest. Vielleicht aus der Schule oder Typsache?


    Danke für deine Antwort. Zu dem ersten Absatz eine Frage: wo denkst du sind die Grenzen, an denen Kinder korregiert werden sollten? Wie ist es mit Standards wie dem 1x1? Widmen sich Lernende irgendwann diesem Thema sowieso und lohnt es sich dann trotzdem, dass die Kinder es richtig auswendig lernen?


    Diesen umgekehrten Weg meinte ich mit meiner ursprünglichen Frage, also Kinder, die "ganz normalen" Unterricht und Hausaufgaben gewohnt sind und trotzdem selbstreflektiert und ehrlich sind, anstatt den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und zu mogeln (wie ich als Kind und Jugendliche).

    Das Argument "Die Hausaufgaben sind unabdingbar,sonst wüssten die Eltern ja gar nicht, was ihr Kind gerade lernt" ist da wo ich arbeite bzw. generell an den Regelgrundschulen hier z.B. weitestgehend hinfällig, da fast alle Kinder (bis auf 1, 2 Kinder pro Klasse) ihre Hausaufgaben komplett im Hort machen und die Hefte dann ebenfalls nicht mitnehmen. Die Eltern, die es interessiert wissen aber offenbar trotzdem Bescheid.

    Hier machen auch Kinder die Hausaufgaben in der OGS. ES wird von den Eltern erwartet, dass sie diese Hausaufgaben mit den Kindern zusammen zu Hause nochmal durchschauen. Die meisten Lehrkräfte erwarten auch, dass man die Hausaufgaben dann zusammen mit den Kindern korrigiert. Hier geht es um die oben beschriebene 1:1 Betreuung. Die Lehrkräfte schaffen es gar nicht, die Richtigkeit zu kontrollieren.




    Und hier bin ich unschlüssig, ob ich das doof finde, die Eltern damit zu belasten und manche Kinder samt Familie in die unangenehme Situation zu bringen, dass es keine*r macht/kann oder ob es vielleicht gut ist, vorhandene Kompetenzen und teilweise ja auch den Willen der Eltern zu nutzen. Die Kinder, denen diese Hilfe fehlt, müssten natürlich in der Schule/Hort unterstützt werden, Gutscheine für Nachhhilfe kriegen, wasweißich.

    Aber wie Trin später schrieb: Wenn die Hausaufgaben nicht nochmal von den Lehrkräften gesichtet und für die Kinder verständlich korregiert werden, finde ich das problematisch.

    Hier die schule war bislang ha-frei. Es gab eine gute binnendifferenzierung, anHand derer mit Plänen gearbeitet worden ist, die innerhalb der unterrichtszeit erledigt worden sind. Personell ist die schule sehr gut besetzt, es gibt meist zwei pädagogen.


    Aber es hat nicht funktioniert. Eine größere Anzahl der Kinder kam mit der freien zeiteinteilung zu klar, auch wenn der Zeitaufwand für die Pläne sehr großzügig bemessen war.


    Jetzt gibt es wieder feste Hausaufgaben. Den kindern, die vorher Probleme hatten, fällt es deutlich leichter. Für die anderen hat sich nicht viel geändert. In den bislang frei verfügbaren Stunden wird jetzt Unterricht gemacht.

    janos das verstehe ich nicht recht, würdest du es mir bitte erklären?

    Ich wollte nur eben nachtragen, dass ich die von Trin erwähnte Studie sehr spannend finde, schade dass du sie nicht findest.


    Und jetzt gibt es schon wieder neue Beiträge :D


    rheinländerin mit Vorschulkindern habe ich quasi keinen Kontakt, deshalb auch keine Beobachtungen.

    Ich habe das falsch ausgedrückt: ich denke schon, dass Menschen es grundsätzlich können. Es muss aber die Möglichkeit gegeben sein, interessengeileitetes Lernen auszuprobieren und mit der Selbsteinschätzung angenommen zu werden. Findet beides nicht statt, verlernen einige Menschen es. Das ist jetzt meine Kurzerklärung vom Handy, eigentlich liege ich schon im Bett und lese:D Mir ist nur noch das mit Trins erwähnter Studie eingefallen und wollte das kurz ergänzen.


    Meine Beobachtung stammt zb von mir als Kind. Ich vermute, ich hätte mich aus einigen Aufgaben gewunden, wenn es möglich gewesen wäre. War es teilweise auch. Gerade Mathematik lässt sich in der Grundschule wunderbar abschreiben#rolleyes Aber da ist auch viel schief gegangen, Mathe und ich haben uns erst vor fünf Jahren lieben gelernt#zwinker


    Zu versuchen sich vor den Aufgaben zu drücken, zb in dem gesagt wird "klar kann ich das, ich muss die Hausaufgaben/Übung in der Schule nicht machen." kann ich mir schon auch bei anderen Kindern vorstellen, die ich beobachtet habe. Wie gesagt in der Grundschule. Und ich fühle stets mit ihnen und komme dann auch als Lehrerhin/Praktikantin ins Schleudern, weil ich verstehe wie kacke es für sie ist.


    Trin ohja diese Hybridform hatte ich in der Grundschule, vierte Klasse in Form eines Projekts. Es gab bestimmte Aufgaben, die wir machen mussten, aber die Reihenfolge und das Arbeitstempo waren selbst gewählt. In meiner Erinnerung ist es genau das, was ich schrecklich fand. Und das dicke Ende war dann auch, dass ich zu wenig hatte (keine Ahnung wie viele der Aufgaben fehlten, vielleicht waren es noch nicht mal viele). An die Meckerei der Lehrerin erinnere ich mich noch.


    Teilleistungsschwächen werden nicht weggebügelt, aber das Kind kann (in meiner Theorievorstellung) im persönlichen Tempo weiter kommen, als im Standardunterricht, in dem es immer hinten dran hängt.


    Die Lehrkräfte die du beschreibst klingen toll. Wenn ich mal wirklich Lehrerin werde, will ich auch mal so sein (wenn ich groß bin;)).


    Danke für deine Erfahrungen. Was für ein Schulkonzept hatte die Schule deiner Kinder denn?

    Trin ja sehe ich (allerdings nach vor allem theoretischer Auseinandersetzung) auch so. Letztes Jahr habe ich ein Praktikum in einer deutschen Regelgrundschule gemacht und da meinte die Lehrerin, dass Kinder vielleicht grundsätzlich gerne lernen (O-Ton "so wie du das ja bestimmt in der Uni hörst"), aber die meisten Kinder nun, zur Einschulung, bereits faul wären. Bei dem Wort faul bin ich mir nicht so ganz sicher, aber sinngemäß war es "die haben keinen Bock" und der tendenziell harsche Ton der Lehrerin passt schon dazu...


    Glaubst du/ihr denn, dass es Kinder gibt, die trotz offenem Konzept (in dem die persönlichen Lernfähigkeiten geschürrt werden), egal ob im Unterricht oder bei den Hausaufgaben, nicht mit dieser Freiheit zurecht kommen? Müssen diese Kinder dann Selbstdisziplin (oder schöner Selbstwirksamkeitsempfinden/-kontrolle) erlernen? Es sind oft Erwachsene die mir erzählen, dass sie so nicht hätten lernen können. Oder glauben die Erwachsenen dies nur, weil sie es eben nie anders ausprobieren konnten?


    Trin das was du Typsache nennst klingt für mich nach einem reflektierten Lernverhalten, das ich so defintiv auch beobachte. Aber eher bei älteren Kindern und Erwachsenen und im Bezug auf Klausuren. Ich versuche gerade Beispiele bei Grundschulkindern zu finden, aber mein Gehirn möchte ins Bett und deshalb mache ich mal Schluss und bin gespannt, was ihr so antwortet.:)


    Ich hoffe, dass ist jetzt nicht zu weit entfernt vom eigentlichen Thema#schäm

    Ich mache gerade ein Praktikum im reformpädagogischen Zweig einer öffentlichen Schule. Meine Tutorin dort erzählte heute, dass sie schon immer kleine Hausaufgaben aufgab, als sie noch in den Regelklassen war und dies auch richtig fand. Und nun hätte sie im reformpädagogischen Zweig (in dem es ausdrücklich keine Hausaufgaben gibt) festgestellt, dass ihr die Eltern berichten, ihre Kinder würden Unterrichtsinhalte von alleine Zuhause vertiefen. Allerdings vermute ich, dass dies auch eher wieder bildungsnähere Familien sind.


    Diese ganze Kiste ist einfach nicht vom vorhandenen Kapital der Herkunftsfamilie zu lösen. Klar kann einiges in den Bildungseinrichtungen getan werden, damit die Lücke nicht noch weiter aufreißt, aber die Ungerechtigkeit dieser Welt/unserer Gesellschaft kann (leider) nicht durch ein pädagogisch-didaktisches Konzept umgangen oder ausgelöscht werden.


    Die guten Selbsteinschätzungen ihrer Kinder, von denen einige berichteten (zB homunkulus  cashew ), finde ich sehr interessant. Wurde diese Kompetenz in der Schule oder von euch Zuhause geübt? Ähnlich Berichte kenne ich aus Schulen, in denen die Kinder selbst auswählen, wann sie für eine Note getestet werden sollen, also wann sie das Gefühl haben, den Stoff durchdrungen zu haben. Ich vermute allerdings, dass dies (wie freies, interesserengeleitetes Lernen) gelernt werden muss.

    Mein Rat wäre: erst einmal abwarten, bis sich mit Arbeiten und Tagesmutter alles besser eingespielt hat. Für Dein Kind ändert sich gerade so viel, da gibt das Stillen einfach Sicherheit.


    ... Kinder sind Herdentiere. Wenn die anderen schlafen, dann tun sie das auch, und zwar viel anspruchsloser als daheim.


    ...

    Ich persönlich finde Stillen einfacher.

    Genauso sehe ich es auch/war es bei uns. Mein Kind wurde die ersten paar tage im Kinderwagen geschoben und dann in einer Hängematte geschaukelt. Hat wunderbar geklappt.


    Ich wünsche euch alles Gute!

    Ich bin gerade für ein Auslandsemester in Italien und habe mich vorher auch über eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung informiert. Wurde mir von verschiedene Beratenden der Krankenkasse und dem Zuständigen Herrn, der mir die Kooperationen mit anderen Krankenkassen vorstellte nicht dringlichst empfohlen. Die meinte eher, der normale Schutz würde schon passen.

    Da habe ich mich nun drauf verlassen und werde ganz nervös, wenn ich das hier so lese... Naja, wird schon passen.

    So dachte auch ich und war gespannt darauf, wie es in der Großgruppe diskutiert wird. Leider haben die Kinder mit einer anderen Lehrerin nochmal durchsortiert. Ich hatte mich so auf die Diskussion gefreut... :(

    Eine Gruppe bekommt die Aufgabe aus mehreren Karten mit Aussagen diejenigen auszusuchen, die einen wichtigen Aspekt für die Gemeinschaft beinhalten (zB.: "Ich lästere über andere" was natürlich nicht zu den Passenden gehört). Kind (7) liest sinngemäß vor: " 'Ich trinke viel Wasser.' Ja, das ist auf jeden Fall wichtig für die Gemeinschaft. Weil wenn man nichts trink stirbt man und dann gibt es keine Gemeinschaft mehr."

    Ich habe keinen Tipp, wünsche aber alles Gute! Mein Ginko war wesentlich kleiner und hat es nicht geschafft. Ich habe ihn aber glaube ich etwas zu spät wieder eingepflanzt. Und an der selben Stelle ist nun nach zwei Jahren mein Hibiskus gestorben#heul

    Das Positive: Es scheint an der Stelle und meiner schlechten Pflege zu liegen, also könne es mit eurem Ginko klappen!


    Ich finde die Kübelidee von übrigens Schlumpii gut, wobei ich mich als kompetente Beratung wohl nun selbst disqualifiziert habe.;)

    Gestern Morgen im lichtdurchfluteten Kinderzimmer versteckt sich die Schnute in meinen Armen und moniert: "Die Sonne scheint so laut."

    Ich habe eine Freundin, die erst als Erwachsene nach Deutschland gezogen ist und die Sprache gelernt hat. Als sie meinen neuen, zugegebenermaßen sehr grellen, Lippenstift sah sagte sie auch :"Dein Lippenstift ist aber laut." Ich empfinde das als ein hervorragendes Stilmittel.


    Mein Kind ist voller Vorfreude auf den Kindergarten, den sie bald besucht. Er heißt Löwenzahn. Wenn sie anderen Leuten davon erzählt sagt sie aber immer "und bald gehe ich in den Zahn...arzt Kindergarten."

    Als mein Handy kaputt war, hörte sich die anrufende Person mit einem unfassbar lauten Echo selbst. Alle Anrufende waren sehr genervt davon. Außer ein Freund von mir, der belustigt erzählte, dass seine Stimme sich für ihn im Kopf genauso anhört wie meine Stimme (für alle außer mich) und er aufgrund dessen am Telefon überhaupt nicht mehr unterscheiden konnte, aber das nun sein Echo war oder ob ich etwas gesagt habe.


    Ich habe noch nie die Stimme, die ich höre, wenn ich rede, bei einer anderen Person gehört. Ist bestimmt seltsam:D


    Du könntest also "einfach" einen Menschen finden, dessen Stimme für alle so klingt wie deine für dich. #top


    Ja ich weiß, kein Problem, ich helfe immer gerne#zwinker#freu

    Ich korrigiere das gar nicht. Mein Kleiner sieht offensichtlich aus wie ein Mädchen, also halten die Leute ihn für eines. Na und? Ich denke, es schadet ihm nicht in seiner Persönlichkeitsentwicklung, wenn Leute ihn nicht qua Geschlecht für einen rücksichtslosen Rambo halten, sondern von ihm Sozialkompetenz erwarten. Und dem Kleinen ist es sowieso egal.

    haben wir auch so gemacht, als unsere söhne noch lange haare hatten. irgendwann fangen sie dann selber an, sich zu outen. (nur mein mann hat korrigiert, wenn er auf seine enkeltöchter angesprochen wurde, daß es seine söhne sind. aber dabei ging es ihm nur darum, als vater erkannt zu werden, das war ihm irgendwie wichtig.)

    Ich vermute mal, eure Kinder sind noch jünger (lese ich zumindest so), aber mir fällt dazu gerade ein, dass ich als Kind gefühlt ständig für einen Jungen gehalten wurde. Mir war das so peinlich, dass ich es manchmal gar nicht korrigiert sondern ignoriert habe. Ich hatte halt eher kürzere Haare und dunkle, kräftige Augenbrauen. Zumindest war das als Kind meine Erklärung dafür, wieso ich falsch gelesen wurde.

    Ich weiß auch gar nicht, wieso mir das so peinlich war, beim Spielen waren meine Schwester und ich bevorzugt Jungs (Lieblingsname: Robin#freu).


    Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich als Baby schon für einen Jungen gehalten wurde. Keine Ahnung wieso, denn bei meiner zwei Jahre älteren Schwester war das nicht so. Also, wegen der Ableitung des Geschlechts aufgrund von Klamottenfarben und so.


    Ich könnte mir vorstellen, dass einmal bei dieser Fehlannahme "Junge" von anderen gelacht wurde und mir es deshalb so unangenehm wurde. Oder weiß eine von euch da was entwicklungspsychologisches oder so zu?