Beiträge von Drahtesel

    Das ist also nicht in allen Bundesländern Pflicht? Immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich das ist. Wir sind auch Ba-Wü und da kommt am ersten Elternabend des Schuljahres keiner raus, bevor nicht gewählt wurde. Elternvertreter und Elternvertreterstellvertreter. Die müssen dann zur Elternbeiratssitzung wo dann Elternbeiratsvorsitzende gewählt werden die dann zum Gesamtelternbeirat gehen müssen. Und da gibt es Fristen die eingehalten werden müssen. Aber das steht vermutlich alles in dem Link oben.

    Und wie gestaltet sich das praktisch mit dem "Festhalten" der Eltern bis gewählt ist?

    Danke, das ist mir auch aufgefallen. Sonst sind die Posts ier immer durchgehend wohlwollend, was Schwangere im Berufsleben betrifft.

    Googel doch Mal " Wandern rund um Berlin der 66 Seen Wanderweg". Bei jeder Wanderung ist Anfang und Ziel eine Haltestelle der Öffis. Da sind sehr schöne Wanderungen dabei. Ich habe schon einige mit Hund gemacht. Was ich immer mache, ich schaue mir über Googel von oben grüne Flecken aus und da wo es mir nett erscheint wandere ich einfach los. Oder setze mich einfach in die S- Bahn und fahre zu einer Endhaltestelle oder steige in die Regio mit ABC kommt man ja erfreulich weit rein nach Brandenburg und wandere in den nächsten Wald. Von Berlin Mitte bist zu mit dem Regio in 20min in Treppin zum Beispiel, da sind Wälder wo man nie einen Menschen trifft . Aber immer Navi im Handy mitnehmen, man kann sich übel verlaufen#cool. Eigentlich kann man rund um Berlin jeden Tag einen andern Weg wandern. Es gibt ein Buch das irgendwie heißt mit dem Hund in und um Berlin wandern. Das hat auch tolle wander Vorschläge und ich finde nicht das es da von Hunden wimmelt,die sind am Sonntag alle am Grunewald See#freu. Da würde ich wirklich von abraten, alles um das Jagdschloss Grundewald kann man nur betreten wenn man Hundefest ist. Nirgendwo sieht man so geballt Hunde jeder Größe und jedes Erziehungsstandes#nägel. Ich gehe da nur morgens um sieben hin:D. Viel Spaß beim Wandern!

    Was für ein toller Tipp, danke! Weißt Du ob die Routen auch fahrradtauglich sind?

    Ich würde auch versuchen, viel mit Reizen zu arbeiten, die sie "runterbringen": Knautschball, Massagestäbe (nichts erotisches, so ein vibrierendes Teil für den Rücken), beruhigende Musik, sie umklammern um sie Reizen auszusetzen, Kirschkernkissen (wo sie die einzelnen Kerne fühlen kann).

    Ich würde da einfach weiter nachhaken: "Wie meinst Du das?" "Auf welchen Gesetzesvorschlag beziehst Du Dich jetzt konkret?" "Wer hat das in dieser Form genau gefordert?"

    Ich würde entweder die Bastelsachen stark einschränken, oder ihr einen abgetrennten Bastelbereich machen wo sie walten kam. Etwa ein Papphäuschen, Spielteppich. Alles was außerhalb ist wird entsorgt und auch nicht nachgekauft. Dann ist zumindest der Rest des Zimmers ordentlich.

    Erstmal müssen überhaupt Anreize für ein nachhaltigeres Leben geschaffen werden. Gefühlt ist derzeit derjenige finanziell bevorteilt, der möglichst ressourcenverbrauchend lebt: Der Flieger ist meist günstiger als der Nachtzug. Tierische Milch ist billiger als pflanzliche Ersatzprodukte. Die Preisunterschiede zwischen fairtrade und konventioneller Kleidung / Nahrung sind eklatant.

    Tja. Das sind Verhältnisse, zu denen ich nicht zurückwill und ich denke viele andere Menschen auch nicht.

    Wenn die Alternative Hungersnöte, Ressourcenkriege und Massenaussterben sind, ist "will ich aber nicht" kein besonders überzeugendes des Argument. Wenn wir uns nicht einschränken, werden unsere Kinder das irgendwann in viel größerem Maß tun müssen. Mit ein bisschen Pech auch noch wir selbst.

    Es ist leider nicht alles schwarz und weiß. Ich bin z.B. davon überzeugt, dass die erhöhte Mobilität heutzutage Austauschprogramme, Erasmus etc ermöglicht und damit einen wertvollen Beitrag zur Völkerverständigung, im Gegensatz zu Völkstümelei und (Welt)Kriegen, die ja auch nicht ganz so klimafreundlich sind.

    Und genau hier beginnt das Problem. Schließe ich mich einer Organisation an, fühle ich mich verpflichtet zu Hintergrundrecherche. Zuviel Wissen "lähmt" mich aber. Dann bestimmt der Klimawandel so sehr mein aktuelles Leben, dass ich nicht mehr schlafen, essen, arbeiten kann. Keine gute Mutter und Partnerin mehr sein kann. Ich muss mich davor schützen, um meiner selbst willen.

    Das sind jetzt politische Maßnahmen. Die o.g. Einschränkungen in persönlicher Lebensführung setze ich eh schon so gut es geht um und wähle seit Jahren grün. Inwieweit hilft ein panicking meinerseits, dass es besser wird?

    Ich klinke mich mal hier ein mit einer Frage: Wie würde denn Dein persönliches "in Panik geraten" aussehen, das zu konstruktiver Problemlösung beiträgt? Ich selbst gehöre nämlich auch zur Fraktion " Panik hilft mir nicht bei Lösungssuche, sondern lähmt mich". Im Klartext: Je mehr ich mich in "Untergangsszenarien" einlese. Dieses müsste ich jedoch tun, wenn ich einen aktiven Part über nehmen möchte der über ressourcenschonenden Umgang und Demos hinausgeht, etwa Podiumsdiskussionen ins Leben rufen. Was tun?

    Ich fand es eigentlich recht weitläufig. Straße des 17. Juni / Holocaustmahnmal / Tiergarten war jetzt nicht megaüberfüllt.

    Aber was genau soll dann im Akutfall passieren, in den 30-60 min, bis Ersatz da ist oder die Eltern abholen können (Fahrtweg), oder wenn die Gebärende in der Endphase ist? Kinder bzw Gebärende gänzlich unbeaufsichtigt lassen?

    ich finde es schwierig, komplett das geschlecht auszublenden und in unserer gesellschaft ist das rein körperliche geschlecht (sex) ein entscheidender faktor. wir denken bei "kind" nicht neutral, das funktioniert nicht. und ich glaube nicht mal, dass "junge" hier der default wäre, sondern dass man im text nach indikatoren sucht, um die als unnatürlich empfundene neutralität auszuhebeln und sich im kopf ein bild zu machen.


    persönlich finde ich das normal und nicht schlimm, sofern reflektiert wird und halt gender aufgebrochen wird (aka weil kind xyz weiblich ist, weist es charaktereigenschaften abc oder gar stärken/schwächen nnn auf).

    Geht mir genauso. Und da "es" ausgeschrieben ähnlich wie "er" aussieht, war meine erste Assoziation "Junge".

    Manche können ja nicht einfach nach Hause. Der Straßenbahnfahrer kann das Gefährt ja nicht einfach irgendwo stehenlassen. Bei Erziehern vielleicht ähnlich: Wenn die einzige Spätschichtkraft sich nachmittags krank meldet, stehen die kids ohne jegliche Betreuung da.