Beiträge von Drahtesel

    Die finanzielle Unterstützung der Lufthansa sind übrigens "nur" ein Kredit mit 10% Zinsen, wie mich eine Mitarbeiterin letztens aufklärte.

    Und in Form des Infektionsschutzgesetzes haben wir bereits theoretisch die Lohnfortzahlung im Quarantänefall, auch wenn's Kind betroffen. Müsste halt mal konsequent durchexerziert werden.

    Diese 2 Tage mehr mögliche Vor-Quarantäne halte ich für eine untaugliche Maßnahme. Zumal wir, wenn die Ansteckung zu einem nennenswerten Anteil über die Schulen geht, in der Zeit bis dahin eine erheblich gesteigerte Durchseuchung haben werden.


    Außerdem glaube ich nicht dass diese Tage eine häufige Anwendung als kurze Vor-Quarantäne finden werden - es wird Familien geben die sich NICHT mit der Großfamilie treffen (für die ist es egal) und solche, die dann eben 2 Tage früher zu ihrem Großfamilientreffen losfahren / die Großeltern 2 Tage früher kommen lassen / die verschiedenen Besuche etwas stärker spreizen über die Weihnachtsferienzeit.

    Ja. Solche Familien die dann einfach schon 2 Tage vorher anreisen schnallen es einfach nicht. Genau das ist das Problem. Aber es ermöglicht zumindest denjenigen die für ihre eigene Verwandtschaft diese Vorquarantäne nutzen wollen diese durchzuziehen.

    Die Weihnachtsferien sollten laut dem Vorschlag von Herrn Laschet ab dem 18.12. sein, also zwei Schultage früher beginnen als geplant.

    Die Krankheit hat ein paar Tage bis zwei Wochen Inkubationszeit, die meisten Infizierten sind fünf Tage nach der Infektion schon ansteckend, und wer krank wird, bekommt die ersten Symptome wahrscheinlich nach fünf bis zehn Tagen.

    #gruebel

    Diese Maßnahme ist ungeeignet, Ansteckungen zu Weihnachten zu verhindern. Man müsste, um das zu schaffen, die Weihnachtsferien um mindestens 10 Tage vorziehen und das rechtzeitig vorher bekannt geben, damit die Weihnachtseinkäufe ebenfalls 14 Tage vor dem Fest erledigt sind.

    Ich dachte der krankheitsausbruch wäre im Durchschnitt nach 5 Tagen? Dann würde es wiederum passen, ein paar Erkrankungen vor dem 1. und 2. Weihnachtstag abzufangen.

    Ohne alle Antworten gelesen zu haben - für unsere Familie wäre Aussetzen der Schulpflicht optimal. Klar hätte ich ein Betreuungsproblem, aber wenigstens nicht den Stress mit Homeschooling. Wenn die Kinder nicht pünktlich ihre Aufgaben hochladen müssten, könnte ich im HO arbeiten und sie bis mittags pennen lassen. Alle wären entspannt. Bildung könnte später kommen, jetzt ist erstmal Pandemie Durchstehen angesagt.

    Ich wär dabei...

    Ist das jetzt Ermst gemeint? Ja oder?

    Wann glaubt ihr denn wann das rum ist?

    Das frage ich mich auch. Dann wiederholen absolut alle Kinder ein Jahr und wir haben absehbar ein Problem, Lehrstellen zu besetzen und die Erstklässlerjahrgänge in ein bis 2 Jahren sind dann mit 50 / Klasse belegt.

    Ich sehe ein bisschen die Gefahr, dass, wenn jetzt an den Schulen "Kompromisse gemacht werden" und die Beschulung (teilweise) auf Homeschooling umgestellt wird, dass unabhängig davon sehr bald andere Branchen nach Öffnungen krähen werden, z.B. Bars oder Bundesliga mit Zuschauern. Falls dem so kommen sollte und das Infektionsgeschehen dadurch wieder (leicht) steigen sollte, hat man ein gewichtiges Argument die Schulen im Status Quo mit (teilweise) homeschooling zu belassen, weil man sich keine weiteren Öffnungen erlauben kann.

    Unabhängig davon möchte ich in diesen Zeiten nicht mit Lehrern, Kita- und Hortpersonal tauschen.

    Fortführung des normalen Unterrichts zumindest für die SuS bis zur 7. Klasse. Wer will, darf gerne daheim bleiben.


    Eine Fernbeschulung darf nur gemacht werden, wenn für die Kinder, die nicht fernbeschult werden können, weil zB beide Eltern außer Haus arbeiten als dritte Option neben dem Wechsel von Präsenz- und Fernzeiten eine dauerhafte Beschulung und Betreuung in Präsenz angeboten wird.


    Für die Mittel- und Oberstufe: wenn die Schulen das notwendig finden Hybridmodell, aber mit verbindlichen Fristen für die SuS, Dinge zu bearbeiten und konsequente Benotung auch der daheim erbrachten Leistungen.

    Hier unterschreibe ich mal, mit dem allgemeinen Zusatz dass bei Heimbeschulten auf technische Gegebenheiten (Internetbandbreite, Computer- und Druckerzugang) Rücksicht genommen werden muss.

    Meine ersten beiden Freunde hatten zufällug genau da die Beziehung beendet als deren Auto kaputtging. Obwohl sicherlich keine Kausalität, war ich danach doch froh um jeden neu Kennengelernten der gar kein Auto besaß.

    Außer es handelt sich um ein grelles hellgrün kombiniert mit grau #ja


    Stellt euch mal vor, ein Junge benutzt ein Sandförmchen in der falschen Farbe und wird deshalb schwul/inter/trans. Und Jahre später erkennt diese Person, dass der Hersteller diese Farbe für Jungs vorgesehen hatte und er gar nicht schwul/inter/trans hätte werden müssen.

    Nein, eins in blau-grünem braunrotgrau ;)


    Erwähnte ich dass grün lange Zeit die Farbe für meinen Sohn war?

    Grün ist dann für alle intersexuellen ;)

    Ist halt die Frage wie streng es dann sein muss.

    Klar aus infektionstechnischer Sicht mag das stimmen. Leider wird jede andere Sicht in den letzten Monaten sehr wenige betrachtet oder gar mit einbezogen. Die Kollateralschäden werden auch in die Höhe gehen.

    Ich habe eher Angst vor Kollateralschäden einer zu wenig kontrollierten Virusverbreitung. Z.B. habe ich Angst um meine Schwester die im Winter Entbindungstermin und eine Risikoschwangerschaft hat und sorge mich um ihre medizinische Versorgung.

    naja man droht aber jetzt mit Weihnachten und deshalb sind die Auflagen so streng und dann am Ende verbietet man es trotzdem? schwierig.

    Aber wenn die Zahl bis dahin immer noch über 50 ist (und ich bezweifle, dass sie da drunter kommt bis Weihnachten) wird es wohl dabei bleiben.

    Wo droht man mit Weihnachten? Und wieso trotzdem?

    na der Herr Söder natürlich. Wenn wir jetzt nicht artig sind fällt Weihnachten aus (freie Interpretation).

    Aber letztendlich ist es, nüchtern und aus infektionstechnischer Sicht betrachtet, schon so dass es nicht zu verantworten wäre Kontakte in Form von Weihnachtstreffen zu erlauben wenn die Inzidenz in Deutschland bei z.B. 500 läge. Deswegen hat ja Israel auch einen strikten Lockdown um die Feiertage ausgerufen, weil es sonst noch mehr explodiert wäre.

    Wenn ich an Äußerungen diverser Politiker*innen denke, würde ich die Formulierung so deuten, dass mit Feiern wirklich Feiern gemeint sind, nicht jegliche private Zusammenkünfte. Im Frühling gab es zeitweise Kontaktbeschränkungen im Privaten ohne Bezug zu konkreten Anlässen, derzeit in den meisten Bundesländern nicht. Eine Verschärfung der Regulierung wäre dann der nächste Schritt.

    Und dann nennen die Leute es Weihnachtstreffen mit der Familie statt Weihnachtsfeier mit der Familie. In der Durchführung null Unterschied.

    Ich würde Feier und Treffen/Besuch auch synonym verwenden. Einfach weil nicht klar abgrenzbar.

    Ich meine, sobald jemand (eine Gruppe von Personen) sagt: Ich fühle mich nicht „mitgemeint“ oder diskriminiert, sollte das doch reichen um anzuerkennen, dass hier Diskriminierung stattfindet. Wieso sollen die Diskriminierten immer noch beweisen, dass dieses und jenes auch wirklich so gemeint war wie sie es empfinden?

    Ich fühle mich bei Gendersternchen nicht mitgemeint. Vollkommen abstrus, ist aber so. Gilt das dann auch?