Beiträge von Drahtesel

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    Bergen-Oslo? Das bin ich tatsächlich mal vor Jahren im Nachtzug bereist. Gibts da evtl auch Sitzplätze? Wenn ja dann würde ich pro Forma einen buchen und die Kinder in eins der Betten schmuggeln.

    Wenn mental und psychisch vermengt wird, kommt unter Umständen schon mal bei raus: "Die ist nicht ganz dicht". Was dann sagen soll, dass bestimmte kognitive Fähigkeiten nicht vorhanden sind, die Person dumm ist und/oder nicht ernstzunehmen, durchgeknallt usw. Solche Verquickungen gibt es ja in vielen Bereichen.


    Ich erinnere mich auch nur ungern an ein Gespräch, an dem ich still teilgenommen habe, wo es um die Frage ging: "Was ist denn eine psychische Behinderung". Das Konzept der geistigen Einschränkung/Behinderung z.B. durch Trisomie wurde akzeptiert. Das Konzept der physischen auch. Psychische Behinderung wurde als Konzept belächelt. Es ging um Menschen mit Depressionen und Borderline. Das Gespräch fand unter eigentlich weltoffenen, gebildeten Menschen statt.

    Das ist dann natürlich echt fies! Zumal es ja auch bei psychische Erkrankungen einen GdB geben kann.

    Total interessant wie unterschiedlich die Ansichten sind. Ich bin ja Atheistin/Naturwissenschaftlerin und sehe viele Ursachen fur psychische Besonderheiten in Botenstoffen und neuronaler Vernetzung, kann das also gar nicht so exakt trennen. Zumal einige psychische Beeinträchtigungen ja auch mit kognitiven Einschränkungen einhergehen.

    Mein Eindruck ist aber, dass ‚mental health issues‘ im Englischen für viele gar nicht unbedingt immer einen Krankheitswert haben, sondern eher Zustände beschreiben, wo man gerade sein Leben nicht 100% im Griff hat, sei es, weil man unter PMS leidet, sich getrennt hat oder der Hund gestorben ist.

    Also denkst Du dass das Thema psychische Erkrankungen dadurch verharmlost oder verwässert wird?

    Das verstehe ich auch, Fia. Für mich ist der o.g. Oberbegriff immer ein gutes Einstiegsthema und dann kann man sich ja noch über Details, welche Erkrankung genau vorliegt, austauschen, wenn man will. Ich bin ja selber aktuell betroffen und merke zumindest dass mir im Englischen ein "I'm struggling with mental health issues" leichter über die Lippen geht als "ich habe gerade psychische Probleme".

    huehnchen69 Ich halte den Ausdruck bei dieser Übersetzung unter anderem deshalb für problematisch, weil "Geisteskranke" z.B. von bestimmten Berufen ausgeschlossen sind, was im Prinzip auch Sinn macht, aber nicht mehr dann, wenn eine seelische Erkrankung unter die "Geisteskrankheiten" fällt, die eigentliche psychische Erkrankung jedoch gar keinen Einfluss auf die Ausübung der Tätigkeit hat und es sich mehr um eine Frage der veralteten Definitionen handelt. Ich weiß nicht, ob das noch so ist, ich weiß aber, dass es bis vor ein paar Jahren so war und dass auch jemand hier aus dem Forum von der Problematik insoweit betroffen war, dass sie ein bisschen rudern musste und den Schutz durch die Anerkennung eines Grades der Behinderung zumindest zum Teil aufgegeben hat, obgleich die Einschränkung, aus der der GdB erwuchs, weiterhin bestand, damit sie nicht als "Geisteskranke" aussortiert wird und einer bestimmten beruflichen Tätigkeit nachgehen konnte, für die sie absolut qualifiziert war und die auch ihren Umständen entsprach.

    Das ist aber sehr speziell, das weiß kaum jemand, und man kann auch echt nicht alles wissen. :)


    Da es aber noch nicht lange her ist, dass seelisch Kranke als Irre bezeichnet wurden oder als geistesgestört, verbunden mit einer sehr negativen Konnotation, finde ich es besser, den Begriff "mentale Gesundheit" bei seelischen Erkrankungen zu meiden.

    Das finde ich total interessant, weil bei mir die Konnotation total anders ist:

    Geisteskrank = Schimpfwort, negativ

    Psychisch krank = passed, aber tabuisiert, man redet nicht drüber

    Mentale Gesundheit = griffiger Ausdruck um das Thema psychische Gesundheit breitflächig in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen.

    10 Tage Nordkap klingt ehrlich gesagt sehr sportlich. Zum Polarkreis / Region Kiruna gibts meines Wissens nach Nachtzüge, aber selbst das wird knapp.


    München-Rom ist per Nachtzug machbar. Nach Paris ginge es ab Zürich oder Frankfurt. Querverbindung zwischen Paris sollte irgendwie über Milan gehen. Da würde ich aber alles zeitig buchen/reservieren wegen evtl geringer Kontingente im TGV.

    mangobaum : das klingt total cool.


    Ich glaube, dass „früher“ (in meinem Fall vor ungefähr 30 Jahren) gar keine Inlandfahrten mit dabei waren. Ich erinnere mich, dass es damals ein wichtiges Thema war, was der kürzeste / billigste Weg zur nächsten Grenze ist.

    Ja, so war das früher. Da gab es dann in Foren Diskussionen wie denn der Regensburger deutschlandumrundend in due Niederlande kommt.


    Eine generelle Option wegen der Deutschlandtransitfahrt könnten noch sein, pro Forma Zugverbindung ins Ausland zu buchen, dann am gewünschten vorherigen Stopp in D einfach vorzeitig auszusteigen und 2 Tage später ein Einzelticket über die Grenze zu lösen. Etwa wenn der Münchener als Endbahnhof Nijmegen angibt, schon in Köln aussteigt.

    Früher musste man für Interrrail Wohnsitz in Europa haben. Für Nicht-Europäer gab es ein anderes Angebot, gerade fällt mir der Name nicht ein... Vielleicht ist das immer noch so?

    Danke fuer den Hinweis, ich bin da auch druebergestolpert. Und ich weiss nicht ob es Wohnsitz oder Staatsbuerger heisst,muss da noch heute suchen (Angebot ist nur bis heute) Staatsbuerger waeren wir.


    Dieses im Heimatland gilt das Ticket nicht, koennte mir das noch jemand genauer erklaeren. Wenn ich von Muenchen nach Norwegen will als Beispiel? Ich verstehe das mit einmal Aus und Einreise nicht. Also man darf dann nicht stoppen? Waere ja ok.

    Es gilt ganz sicher Wohnsitz, nicht Staatsbürgerschaft.


    Ich verstehe es auch so dass keine Unterwegsstops drin sind.


    Generell muss man sich auch bei der Nachtzugregelung schlau machen. Das gilt nur für den Abfahrtstag (oder Ankunftstag?) und man muss nicht 2 Tage verbraten.

    Als allgemeiner Tipp: Statt von Ort zu Ort zu tingeln kann man sich auch gut eine zentrale Station suchen und dann die Ortschaften der Umgebung mittels Tagestrips abhandeln. Das spart Packstress. Und lohnt sich bei den verlinkten Monatapässen umso mehr!

    Ah ok dann hatte ich das falsch abgespeichert, danke!

    Naja, juristisch gesehen sind die Voraussetzungen aber schlicht andere. Ukrainer haben eine Arbeitserlaubnis. Die ich gerne auch Syrern zugestanden hätte.