Beiträge von Misfit

    Ohje, das klingt echt fies :(


    Ich kann dir sagen, wie es bei mir war, auch wenn ich keine Ahnung hab, ob das weiterhilft. Ich hatte das zu Beginn der Stillzeit mehrere Wochen lang. Blutige, rissige Brustwarzen, richtig harte Haut, sobald ich nix mehr draufgemacht habe.

    Als es so schlimm war, hab ich immer abwechselnd Multimam-Kompressen draufgemacht und Lanolin (Wechsel zu jeder Stillmahlzeit). Ich hatte das Gefühl, dass unter den Kompressen die Wundheilung schneller klappt. Aber sowas dauert immer lange.

    Irgendwann haben sich die Brustwarzen dann geschält und ab da konnte ich erst die Kompressen weglassen und stattdessen immer Lanolin draufmachen...jedes Mal etwas dünner und zwei Wochen oder so später hab ich garnix mehr draufgemacht. Dann waren sie wieder "wie neu".

    Wir wickeln mit Mullwindeln + Waschlappen als Einlage (+ Moltoneinlage demnächst, wenn das Baby größer wird) + Windelvlies. Davon haben wir momentan 24 Sets. Darüber kommt eine Überhose, davon haben wir 5 Exemplare. D.h. wir falten hier die Windeln noch ganz klassisch. Die Moltoneinlagen schneide ich selbst aus einem großen Moltontuch zurecht.

    Wir haben ca. 3 Waschladungen pro Woche, selten 4. Da kommen auch die Waschlappen mit rein, die wir statt Feuchttüchern nutzen. Ich habe pro Ladung 10 min zum aufhängen und 10-15 min zum abhängen und falten/vorbereiten gerechnet (haben keinen Trockner). In den ersten Wochen war Letzteres deutlich mehr, eher 30 min, aber man wird schnell routiniert und faltet nach kurzer Zeit wie ein Origami-Profi ;)

    Zu erwähnen ist noch, dass wir einen Vielpinkler hier haben, es ist also gut möglich, dass man auch mit weniger Wäsche und Sets auskommt...

    Kind (4) sieht eine Sachgeschichte, in der eine Schmiedin und ein Schmied abwechselnd mit einem Hammer auf einen Eisenklotz schlagen.

    Kind: "Die beiden sind aber wirklich schmackhaft, oder?" #taetschel


    (Ich vermute, es wollte darauf hinaus, dass die beiden "mit Schmackes" gehämmert haben)

    Um die OT-Strähne zu unterbrechen ;):


    Kind (4): "Wo wachsen eigentlich Rosinen?"

    Mann: "Hm, an Bäumen? Mal überlegen..."

    Stille am Tisch für etwa 5 Sekunden, er überlegt angestrengt.

    Mann (mit stolzer Stimme): "Jetzt bin ich sicher, die wachsen an Sträuchern!"


    #taetschel

    Kind schaut am Morgen seines 4. Geburtstags an sich hinunter und fragt dann sehr verwundert:

    "Mama, warum passt mir mein Schlafanzug noch?"

    Hier noch eine späte Stimme zu dem Thema: ich kenne zwei Damen, die einen Doppelnamen tragen - beide sind Mitte 30 und haben vor wenigen Jahren geheiratet (edit: Aoife vielleicht tröstet dich das etwas).

    Was mich betrifft: Mein Mann hat meinen Namen angenommen.

    Abgesehen von einer weiteren Ausnahme kenne ich hier in der Gegend (Franken) nur Paare, die sich für den Namen des Mannes entschieden haben.

    Wir sind Atheisten, deshalb kommen die Geschenke hier von den Eltern, Großeltern etc. Zu Weihnachtsmann und Christkind wird auf Nachfrage was gern erzählt, aber auch klar kommuniziert, dass das sehr schöne Geschichten sind, aber eben nur Geschichten.

    Wann die Bescherung ist, wissen wir noch nicht genau, da schau ich mir hier gern was ab ;-)

    Bei meinem großen Kind war es im Umfeld sehr unüblich, lange zu stillen (das war 2015). Und ich habe wirklich nie jemanden mit Tragetuch gesehen.

    Mittlerweile wohne ich woanders, und hier ist langes Stillen üblich. Genauer gesagt kenne ich niemanden in meinem Bekanntenkreis, der mit unter einem Jahr abgestillt hat. Und auch Tragetucheltern sehe ich sehr oft.

    Ich vermute, dass der große Unterschied in meinem Fall eine Mischung aus dem Wandel der Zeit und der unterschiedlichen kulturellen Prägung der verschiedenen Wohnorte ist.

    Ich fühle mich übrigens in meinem jetzigen Wohnort viel wohler :-)