Beiträge von Maiblume

    Der nächste Besuch ist schon geplant, im Februar/März #blume Da machen wir dann (hoffentlich) all das, was wir dieses Mal nicht geschafft haben und all die schönen Sachen, die ihr noch empfohlen habt und die immer noch geduldig auf meiner Liste stehen 8o

    Rabentreffen in Israel wäre sicher nett! Wo wohnt ihr denn so ungefähr?

    Ich danke für all die Tipps und melde mich zurück!


    Es war alles prima, und meinem Sohn hat es sehr gut gefallen. Wir haben schlussendlich gar nicht so viel "Programm" gebraucht wie gedacht, es hat eigentlich völlig ausgereicht, das Dorf und die nähere Umgebung im Golan zu erkunden, die Nachbarshunde, Katzen und Schildkröten zu streicheln, mit den Nachbarskindern zu spielen und mit dem Geländefahrzeug durch die Gegend zu tuckern :D, zu so kleinen Wasserfällen, Schluchten, Seen in der Umgebung...

    In Nimrod waren wir, das war toll, da wollte er gleich für immer dableiben und die Steinhasen/Murmeltiere/was auch immer da rumklettert zähmen.

    Zum Hermon wollten wir, sind aber auf dem Weg irgendwo hängengeblieben und haben es dann nicht mehr geschafft, dafür haben wir eine lange Liste angelegt mit Ausflügen/Sachen, die wir uns für das nächste Mal aufheben8o

    Am See Genezareth waren wir auch, die Kirche(n) fand er totlangweilig, am Ufer rumplanschen, Katzen streicheln, Pfaue gucken und Muscheln sammeln war viel besser.

    Wir haben es tatsächlich auch nur einmal ans Meer geschafft, in der Nähe von Tel Aviv irgendwo, das war auch total schön und wird beim nächsten Besuch definitiv ausgebaut (war etwas knapp, da wir das kurz vor dem Abflug noch reingeschoben hatten, da eh schon in der Nähe).


    Und sehr begeistert war er auch von so einem Panzermuseum (?)/Gedächtnisstätte für den Sechs-Tage-Krieg, das war auch irgendwo neben Tel Aviv, ich fand das zwar grauselig, aber er fand es toll, auf zig verschiedene ausrangierte Panzer zu klettern, mir lief es beim Lesen der Inschriften dazu kalt den Rücken runter...


    Das Essen mochte er auch sehr, er hat sich im Prinzip von Pittabrot, Couscous, Gemüse, Mango, Avocado und Pekanüssen ernährt #rolleyes


    Ich hätte gern noch ein bisschen mehr erkundet, aber wollte mit dem Kind nicht in Freizeitstress verfallen und schon die Autofahrt vom Flughafen bis hoch in den Norden war etwas anstrengend #rolleyes, da haben wir den Radius einfach deutlich reduziert. Hat für das Kind wunderbar gepasst und er fand auch einen Tag einfach nur "daheim" sein und durchs Dorf und die Spielplätze ziehen super. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, irgendwann komm ich schon mal nach Akko...


    Wir haben uns übrigens kein einziges Mal in irgendeiner Form unsicher, bedroht, gefährdet oder was auch immer gefühlt.

    Es gab auch keinerlei Situationen, die irgendwie seltsam gewesen wären oder feindselig oder was man alles denken mag, wenn man manchmal Nachrichten hört.

    Unten in Beer Sheva und Sterod war es wohl recht unruhig während der Zeit, das haben wir über Freunde mitbekommen, aber das hat uns nicht direkt betroffen und vielleicht hatten wir da auch den Touristenbonus, dass wir sowieso nicht wirklich alle Zusammenhänge verstehen und es uns deshalb wenig beeinflusst. Das wäre vielleicht anders, wenn ich jetzt täglich die aktuellen Nachrichten, Zeitungen etc gelesen (und verstanden) hätte, so waren wir da ziemlich aussen vor. Aber auch im Umfeld war nichts davon zu spüren.

    Die Flughafenkontrolle war völlig problemlos. Es wurde gefragt, wo wir wohnen werden und wen wir besuchen, und das wars.

    Da ich ja selbst bald losziehe mit einem Kind: Dadurch, dass ich ziemlich viele Freunde und Bekannte mit Israelkontakt habe, bin ich da eigentlich unerschrocken.

    Ich kenne zig Leute, die mit und ohne Kinder da regelmässig hingehen, mit Babys, kleinen, großen... die dort ein Jahr als Volunteer arbeiten, die dort studieren, die von dort kommen oder von D übergesiedelt sind.

    Ganz normal leben wollen die alle dort, so wie hier auch. So wie es mir Freunde geschildert haben, passt man sich ggfs bestimmten Situationen an bzw. weiss, wann und wo man zu manchen Zeiten eher nicht hingeht und worauf zu achten ist. Und wenn in einem Land regelmässig von verschiedenen Reiseanbietern Bibelrundreisen und sonstige Touren angeboten werden, dann kann es da meiner Meinung nach nicht so gefährlich sein, dass ich da nicht hinwollen würde.

    Israel ist nicht nur der Gazastreifen und ganz viel von dem, was hier in den Medien aufschlägt, sollte man oft nochmal durch eine zweite/dritte Quelle überprüfen.

    Und grundsätzlich betrachtet gibt es so viele potentiell gefährliche Situationen, dass man sich nie komplett wird schützen können. Sei es der Weihnachtsmarkt in Berlin oder diese Promenade da in Barcelona (oder wo war das?) oder eine Schule in Winnenden oder...

    Ich glaube, das wird eh nochmal ein eigenes Thema, mit Bethlehem, Jerusalem, Jesus, dem See Genezareth etc... neulich fragte mein Sohn mich schon so vorsichtig von der Seite "Mama, gab es den Jesus denn wirklich? Stimmt das denn alles?" (Bald ist im Kindergarten ja auch wieder Weihnachtszeit und Krippenspiel usw). Da hatten wir schon ein längeres Gespräch, dass man bei Sachen, die vor 2000 Jahren passiert sind, natürlich nicht genau weiss, was genau da war und wer da gelebt hat. Dass es da aber alte Dokumente gibt, die schon darauf hinweisen, dass es einen Mann namens Jesus gab und dass die Römer den nicht mochten und er vermutlich deswegen auch gestorben ist. Und dass in der Bibel da ganz viele verschiedene Geschichten gesammelt wurden, die verschiedene Menschen zu verschiedenen Zeiten aufgeschrieben und die von anderen Menschen wieder weitergegeben und zusammengefasst wurden, und dass man das nie so hundertprozentig sagen kann, was da jetzt "wahr" ist und wirklich passiert ist. Aber ich glaube, das Thema können wir vor Ort da noch wunderbar vertiefen 8o

    Hm, dann sollte ich das mit dem Toten Meer wohl doch lieber lassen. Das wäre schade, wenn er da total enttäuscht ist nachher. Er wollte halt so gern "ohne Schwimmflügel schwimmen können" #rolleyes


    Also, unser Hauptquartier ist ca. 30 Min vom See Genezareth weg, Richtung Norden, bei Qatsrin (falls das jemandem was sagt). Freunde und Bekannte, die wir zwischendurch sicher auch besuchen werden, sind u.a. in Tel Aviv, Jerusalem, Mishmar Ayalon (? wie auch immer man das schreibt?) und Aschkelon. Das fühlt sich für mich ziemlich nach "kreuz und quer durchs Land" an#haare, aber das meiste unternehmen wir wahrscheinlich schon von den Golanhöhen aus.

    Mupfel, das kenne ich auch von den Büchern und den Verfilmungen. Ich versuche immer erst, das Buch zu lesen, weil die Bilder im Film mir meine eigenen Bilder kaputtmachen würden, würde ich ein Buch erst nach der Verfilmung lesen. Dann ist das schon geblockt in meinem Kopf und die Charaktere sehen in meinem Kopf auch aus wie und hören sich an wie die im Film, wenn ich lese. Wenn ich erst das Buch lese, ist mein eigener, innerer Eindruck gesetzt und bleibt auch, beim Anschauen des Film dazu kommt dann oft ein Unbehagen, weil Schauspieler X so gar nicht zu meinem inneren Bild dieses Charakters passt. Aber das ist, glaube ich, auch ziemlich normal.


    Mit den Stimmen ist es aber eigentlich noch stärker. Jeder Charakter in einem Buch, das ich lese, hat eine eigene Stimme (für mich). Höre ich dann die Schauspieler oder Synchronsprecher, ist das oft... schräg. Fremd. Komisch. Comics natürlich genauso. Asterix und Obelix sprechen natürlich (in meinem Kopf) vöööööllig anders als diese Schauspieler in den Filmen #haare

    Spannend, wie unterschiedlich das bei den Menschen ist! Was dafür wohl der Grund ist? Ich meine, theroetisch sind wir ja genetisch grundsätzlich mal mit den gleichen Sinnenorganen ausgestattet. Und die Signale werden doch auch vermutlich in ähnlicher Art und Weise im Gehirn verarbeitet (sonst könnte man ja nicht Gehirnscans machen und so Sachen wie"Lesezentrum", "Sehzentrum" lokalisieren). Trotzdem spielen sich in jedem Menschen teils völlig andere Prozesse ab. #confused Ob das damit zu tun hat, wie man aufgewachsen ist? Was einem die ersten Jahre an Eindrücken begegnet ist? Wieviel man als Kind gelesen oder Fernseh geschaut hat?? Oder völlig unabhängig von aussen und einfach bei jedem Menschen individuell?


    Ich weiss z.B., dass mein Kind sehr bildhafte Vorstellungen hat und damit auch bewusst "spielen" kann. Er kann sich Geschichten ausdenken und die Bilder sind dazu in seinem Kopf. Er hat auch sein eigenes Traumland, von dem er mir detailliert erzählt, was er da wie wo mit wem alles erlebt. Wenn ich ihm eine Geschichte erzähle, sehe ich alle Szenen, Gespräche wie einen Film vor mir. In meinem Kopf laufen auch oft Dialoge ab, entweder solche, die real passiert sind und die ich so verarbeite, oder vor bestimmten Situationen, als innere Vorbereitung/Durchspielen aller möglichen Varianten. Wenn ich verliebt bin, ist mein Bewusstsein stundenlang damit beschäftigt, die letzten Begegnungen/Gespräche/Zärtlichkeiten/Worte mir nochmals vorzuspielen und glücklich darin herumzuschwimmen. Dann bin ich IRL auch etwas abgelenkt.


    Ich war aber immer davon überzeugt, dass das normal ist, und dass alle Menschen eben innerlich visualisieren, mal mehr, mal weniger. Es fällt mir sehr schwer, mir ein "Innenleben" mit mir selbst in meinen Gedanken vorzustellen, wo es keine Bilder gibt. Was ist da denn dann? Die Gedanken? Als gesprochene unhörbare Sätze? Als geschriebene Wörter?

    Wenn ich eher wenig bildbetonte Gedankenzeiten habe, dann habe ich dafür dann auch eher wie Schrift oder gedruckte Wörter im Inneren, je nachdem, was ich denke. Aber das ist ja definitiv was kulturell Angelerntes. Als Kind denkt man ja auch und kann aber die Schrift noch nicht.

    Ich weiss, Israel ist nicht soo groß ;) Ich finde Autofahrten mit Kind, die länger als 2-max 3 Stunden dauern, halt ziemlich anstrengend. Das kann man mal einmalig machen, um zu Endziel A zu gelangen, oder zum Flughafen zurück, aber so als tägliche Fahrten wäre es mir eigentlich zu viel. Aber ich habe noch gar kein Gefühl für die israelischen Entfernungen, und wie lange man da braucht, um von Tiberias nach Haifa zu kommen, z.B. Das werde ich dann aber schon merken, vermutlich. ;)

    Ach, es sieht alles spannend aus. Zuerst dachte ich ja, ob ich ihn da wirklich mitnehmen soll, und was er dann drei Wochen ohne seine Kindergartenfreunde macht, aber je mehr ich bei den Links schaue, desto mehr denke ich, aaaah, das schaffen wir wahrscheinlich gar nicht alles in den drei Wochen #taetschel

    Ahh, ihr seid toll, vielen lieben Dank!#huepf Das werde ich jetzt alles mal in Ruhe angucken und auf meine Liste schreiben. Aber das klingt alles spannend- hoffentlich kriegen wir das auch logistisch sinnvoll unter :D Akko klingt sehr passend für mein Mittelalterritterkind, wird auch notiert.


    Wir sind meistens oben auf den Golanhöhen, werden aber auch mal kreuz und quer zu Besuchen von Bekannten usw durch die Gegend fahren. Mietauto oder Leihauto von Freunden kriegen wir auf jeden Fall. Wobei Zug fahren vielleicht auch interessant wäre...


    Zur Negev runter so in Richtung Mitzpe Ramon ist es wahrscheinlich zu weit, oder? Ist die Wüste interessant für Kinder oder ist das eher langweilig? Das Kind sagt, es würde auch gerne Fossilien ausgraben, äh, ich glaube, das gibts eher nicht. Aber gibt es vielleicht archäologische Ausgrabungsstätten, die man anschauen kann, so "work in progress"? Oder das Thema eher in Museen?


    Er will eigentlich auch sehr gern ans Tote Meer, da haben mir aber jetzt schon einige abgeraten, dass Kinder da nicht gerne reingehen, weil jedes winzige Kratzerchen so brennen würde (und ein paar Kratzer sind ja immer irgendwo normalerweise). Ist das echt so arg?#haare Ich denke, das Wetter wird recht gut sein, wir gehen Ende Oktober los.


    Ach, ich bin aufgeregt. 8o

    Hallo liebes Rabendorf,


    wir (also, ich und mein Sohn) haben Freunde in Israel und besuchen die diesen Winter. #blume

    Da die meisten der Freunde dort aber beruflich auch eingespannt sind und nicht die komplette Zeit Urlaub nehmen können, um mit uns was zu unternehmen, und ich noch nie mit Kind dort war, bin ich grad am sammeln, was ihm dort wohl gefallen könnte, wenn wir zwei uns auch mal alleine beschäftigen sollten.

    War jemand schon mal mit Kind/ern dort und hat was Schönes unternommen, bestimmte Orte, die super kindergeeignet sind, irgendwelche Tips für Tagesausflüge oder Aktivitäten? Wir sind vermutlich meistens oben im Norden, besuchen aber auch Bekannte in Tel Aviv und evtl. Jerusalem. Das Kind will ans Meer und am besten was mit den Kreuzrittern machen. ;)

    Vorschläge sind willkommen :)


    Mai

    Ohje! Ich hab einen Mooncup und habe bei jedem Wechseln den Gedanken "Hoffentlich flutscht das Ding jetzt nicht weg und landet im Klo #haare".

    Ansonsten bin ich zufrieden, wobei der auch immer mal wieder ausläuft, vermutlich wenn ich ihn nicht ganz exakt reingepfriemelt hab..? Keine Ahnung. So ein bisschen wie bei julbats vermutlich. Manchmal ist sie nur viertelsvoll und "leckt" schon #confused


    Dass man dadurch weniger Schmerzen bei der Mens hat, kann ich leider nicht bestätigen... aber dafür ist mir der Gedanke an Tampons, Binden usw schon völlig fremd und abwegig #nägel