Beiträge von Möwe

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    Hm, der Artikel ist doch keinen Aufreger wert. Das sind doch nicht mal irgendwie standardsätze. #haare

    Die Artikel davor finde ich viel schlimmer. Und diese ganzen Praktiken, bei denen Frauen noch mitmachen, sie selbst aufrechterhalten.

    diotima: Fahrradhelm reicht erstmal.

    Technik: Auf Körperspannung achten, locker leicht in die Knie, leicht vorn übergebeugt.

    Etwas Spannung in den Beinen, so dass die Füsse nicht nach innen knicken.

    Beim fallen möglichst nach vorne.

    Auch zum bremsen (die Stopper an den inlinern sind nur hilfskrücken) kann man sich super auf die Knie fallen lassen, das verkürzt den Bremsweg massiv und erfordert weniger Koordination als die Stopper. - und darauf immer mal hinweisen, daß kommt dann irgendwann.

    Am Anfang ebene Strecken, eher leicht ansteigend als abschüssig (kontrolle).

    Und ganz viel selber machen lassen. Ziehen / schieben nur zwischendurch, nicht als Dauerlösung. Dem Kind eine Hand als Stütze reichen, aber nur stützen.

    Wenn es am Anfang damit "geht", ist das ok. Das Rollen kommt von allein mit der Sicherheit.

    Und mit jedem Entwicklungsschritt wieder Spannung und Bremsen erwähnen und üben.

    Rollschuhe finde ich für den Anfang leichter, vor allem, wenn sie nicht fest genug sitzen, knickt man nicht so leicht seitlich weg.

    Imo bringen inliner aber mehr spass, alleine in schnellen Kurven.

    Ich würde bei einem durchschnittlich fitten Kind mit inlinern anfangen und gucken, ob es passt.

    Kind im halbschlaf: "Mama, weisst du, wie man das schaffen kann? Dass man das riecht, also den eigenen Pups."

    Seliges Lächeln.

    Ruhe.

    als mögliche schnelllösung: versuch mal, ein Handtuch so unter das Bettlaken zu schieben, dass der Oberkörper mit Kopf etwas erhöht liegt.

    Kann sie nach dem Abendessen noch genug verdauen und Luft aus dem Bauch lassen?

    Schluckt sie zahnpasta?

    Klingt für mich jetzt erstmal harmlos und nach "geht von alleine vorbei", aber gerade als erstlingsmama darf man ruhig einmal mehr anrufen und nachfragen.

    Tinka und Aoife: ach quatsch, der allerbeste ist der, wo er nach langer Jagd durchs Haus unterm Arm ins Bad getragen wird und unter dem Arm heraus ein "they can make me do it. They can't make me do it with dignity." äussert.

    ... und dann noch die alten Formulierungen brauchen für heutige Kinder erstmal Übersetzungen.

    Das finde ich aber irgendwie erst recht einen Grund, sie solchen Formulierungen mal auszusetzen.

    Das Ausmass, in dem heutige Kinderbücher oft darauf ausgelegt werden, die armen Kleinen ja nicht sprachlich zu überfordern, macht Sprache irgendwie langweilig.


    claraluna: Vielleicht noch ein bisschen warten, ob die Lehrerin das noch thematisiert, vielleicht ist es ja gewollt, den Kindern das nicht gleich vorzukauen. - Wenn nicht, würde ich das aber ansprechen, das ist ohne geschichtliche Einsortierung echt nicht ok.

    Mir ist nicht ganz klar, worum es Dir wirklich geht, aber reine Lesegeschwindigkeit hat imo viel mit Textverständnis zu tun. - Ich würde mal nach Querlesen gucken.

    Besprechen, was Stichpunkte sind, worauf es ankommt, wie man sie findet.

    Welche Worte man überlesen kann und welche nicht.

    Hier sitzen über 30 Schüler in einer Klasse. Wie soll da eine individuelle Betreuung möglich sein?

    Ich glaube, da muss man auch überlegen, was "individuelle Betreuung" ist oder sein muss. - rechnet man rein "verfügbare Zeit pro Schüler", ist da sicher nicht viel möglich.

    Gucke ich, was zumindest die eine Lehrerin hier über mein Kind und sein arbeits- und pausenverhalten weiss, was da im Unterricht noch an nebensachen läuft mit kleinen Arbeitsaufträge und klasseninternen Paten, dann empfinde ich das als erstaunlich individuelle Betreuung.

    Das ist natürlich (leider) Glück, ob der Lehrer das kann. Nur zum "möglich sein".

    diese Zeit sollen sie nun bitte allein zuhause Arbeitsblätter bearbeiten.

    Vielleicht sollte die Lehrerin sich mal die Frage gefallen lassen, ob bei ihr im Unterricht wirklich nur abs bearbeitet werden und wofür sie dann ihr Geld bekommt?

    Andi87: Lass ihr den Luxus. Sie wird das nicht ewig nutzen, sondern von sich aus damit aufhören, wenn es ihr leichter fällt.

    Und bitte, rede nicht jedes Mal auf sie ein, dass sie doch bitte und warum sie nicht ...

    Wenn du ihr das Angebot mit den Windeln machst, dann besprich mit ihr in Ruhe ausserhalb so einer Situation, dass das nur zur Sicherheit ist.

    Und dann lernst du ihre Signale, wann sie muss. Und wenn ihr beide das nicht hinbekommt, es rechtzeitig zu merken, dann ist das so. Sie bekommt kommentarlos eine neue und fertig.

    Frisby: Ich meinte damit auch nicht "laufen lassen" egal wie. Sondern den Blick aufs Ergebnis nicht zu verlieren. Durch den Ärger jetzt nicht sich nur auf Chaos und Misserfolge und Versäumnisse konzentrieren und dann eine "so kann das ja nichts werden, das muss man doch so ..."-Stimmung bekommen. Sondern zu gucken, wo es am wichtigsten ist, das zu kommunizieren. Und dann zu gucken, ob sich was an den Ergebnissen ändert, auch wenn der Weg dahin dich grausen lässt.

    Mit irgendwelcher ads-benerkung wäre ich sehr vorsichtig. Das steht dir irgendwie einfach nicht zu, finde ich.

    Wenn euer Setting so ist, dass Empfehlungen zum Thema Strukturierung angemessen sind, dann maximal als "ads-ler kämpfen wohl auch damit, vielleicht sind da auch für dich hilfreiche Ideen bei".