Beiträge von Möwe

    Im hochsommer mit 2 und 4 jähriger.

    Wir haben nichts vorgebucht, am eiffelturm waren wir morgens zur Öffnung und mussten vielleicht 15 Minuten für Tickets anstehen.

    Metro: mir ist fast immer ein Platz angeboten worden mit zwei kleinen klammerwesen. Buggy geht gut, bloß keinen Kinderwagen.

    An Straßen, wo ich Angst hatte, musste die kleine auf den arm oder in den buggy. Aber oft sind die Bürgersteige breit genug.

    Louvre - geht auch mit kleinen Kindern gut, aber Tickets vorher besorgen (extraeinlass) verkürzt die Wartezeit.

    Durch notre dame spazieren, picknick auf dem Gesang vor mont martre, auf dem Karussell unten fahren lassen, da ist auch ein kleiner Spielplatz.

    Im jardin du luxembourg ist auch ein Spielplatz, kostet aber Eintritt (der Spielplatz).

    Jette : Reihenfolge ist auch egal. Aber ja, so kann ich mir das auch vorstellen. Hier wurde mit Druckschrift angefangen und irgendwann zwischen Herbst- und Weihnachtsferien kam die Schreibschrift.

    Was mir jetzt kommt - klar bleiben die wenigsten bei einer durchgängigen Schreibschrift. Aber für viele Dinge ist doch die Druckschrift wichtig (allein das Ausfüllen von Formularen), also muss doch beides gelernt werden?


    Hermine : Ich hatte den Beitrag (ich weiß nicht mehr, von wem er war, irgendwann heute gelesen und behalten) so verstanden, dass allein das Abschreiben des Tafelbildes sinnvoll sei und eben heute nicht mehr gemacht würde. Und darin kann ich weiterhin keinen sinnvollen Lerneffekt sehen.

    (Nicht wirklich relevant - aber ich hatte zwei Lehrer, die am Anfang der Stunde das komplette Tafelbild anschrieben, da war nichts mit gemeinsam Entwickeln.)

    Hermine : Aber das Zusammenfassen eines Buches geht doch in diese Richtung?

    Ein Bild beschreiben, eine Geschichte daraus zu machen? Bei einem Bild den Hauptteil zu sehen und zu beschreiben und nicht den Schwanz des Eichhörnchens, das gerade aus dem Bild herausspringt?

    Ein Tafelbild abschreiben und eigene Informationen dazu notieren?

    Die Entstehung eines Tafelbildes zu verfolgen und im Unterricht mitzuarbeiten und mitzuschreiben - da glaube ich sofort, dass das was bringt.


    Jette : Übt man dann die Schreibschriftbuchstaben einzeln in groß und klein und zieht sie dann zusammen? Oder übt man von Anfang an kurze Silben? - Ich kann mir einfach die praktische Umsetzung nicht vorstellen. Wie man das machen kann. Druckbuchstaben sind so herrlich einfach voneinander getrennt, die kann man wunderbar einzeln üben.

    Jette : Dem ersten Argument (Druckschrift) kann ich zumindest teilweise folgen. Ich weiß nur nicht, wie das gehen soll beim Lernen, wenn man direkt mit der Schreibschrift anfängt.


    Re Mathe: Aber man braucht doch auch für einfaches Rechnen unterschiedliche Wege. - Wo nutze ich Analogien (200 + 200 muss ich nicht mühsam rechnen, wenn ich weiß, was 20 + 20 ist), wo und wie zerlege ich was (87-15 rechne ich anders als 83-15). Beim Ausrechnen vom kleinen Einmaleins rechne ich die 3er Reihe (3+3+3) anders als die 9er Reihe (10+10+10-3x1), "10+8" oder "10+10-2". Und das sind für mich elementare Grundfertigkeiten. Wenn die erst in der weiterführenden Schule gefordert werden, ist der Zug, die dafür erforderlichen Denkstrukturen auszubilden, vermutlich längst abgefahren.


    Re Abschreiben: Vielleicht ist das ein Unterschied, welcher Lerntyp man ist?

    Ich kann wunderbar abschreiben (punktgenau), ohne auch nur das kleinste Fitzelchen Inhalt (und damit auch Struktur) aufzunehmen. Gucke ich mir das Tafelbild (ok, eher die Powerpointfolie) an und notiere mir, was mir wichtig erscheint, muss ich den Inhalt nachvollziehen und strukturiert aufschreiben. Das finde ich wesentlich sinnvoller als stupides Abschreiben.

    Kinder lernen sicherlich über Nachmachen - aber doch nicht über stupides Abschreiben ohne Nachzudenken (wozu einfach nur Abschreiben IMO immer verleitet)?

    Ich sehe kein Problem mit mündlichen Erklärungen und dem Heranführen an schriftliche Umsetzung, zumindest die paar Grundschüler, die ich kenne, bekommen das eigentlich ganz gut hin. Aber das war doch gar nicht der Punkt - es ging um Abschreiben von Tafelinhalten. Und das zu tun, ohne den Inhalt nachzuvollziehen und eigene Anpassungen an die Struktur zu machen oder sie ganz selbst zu machen, hat bei mir nie funktioniert.

    Kajak : Ganz verstehe ich Deine Kritik nicht - dann lernen sie Druckschrift und dann Schreibschrift. Und dann dürfen sie aussuchen. - Finde ich gut.

    3 Rechenwege für eine Aufgabe - wunderbar. Wenn sie die verstehen, sind sie wunderbar gerüstet für Übertragungsleistungen und können irgendwann den passenden Rechenweg für eine Aufgabe oder Aufgabenkette eigenständig raussuchen. "one-fits-all" funktioniert einfach nicht.


    Und das mit den Arbeitsheften hatten wir auch zu meiner Zeit schon. - Ewig viele gekauft, kaum welche auch nur zu einem größeren Teil bearbeitet. Dafür jede Menge Arbeitsblätter (kennt noch jemand den Geruch der Matrizen?),

    Wieso lerne ich beim Abschreiben des Tafelbildes, wie man Wissen aufs Papier bringt? Das lerne ich IMO, wenn ich einen Sachverhalt mit eigenen Worten so aufs Papier bringen muss, das er für andere verständlich ist. Oder für mich nach 1 Jahr.


    Ideal ist Schule sicher nicht, war sie aber auch früher nicht. Die Vorstellung, in einem Fach, in dem ich mich langweile, etwas anderes machen zu dürfen und nicht Ärger dafür zu bekommen, dass ich heimlich unterm Tisch das Deutschbuch weiterlese? Kopfhörer in der Klasse zu haben und benutzen zu dürfen, wenn es mir zu laut wird? Aufs Klo zu dürfen, wenn ich muss, auch während der Stunde? Einen Nachteilsausgleich bekommen zu können bei LRS und nicht schlicht der Dummie der Klasse zu sein?

    Undenkbar zu meiner Zeit. Habe ich inzwischen von vielen gehört, dass es jetzt geht.

    Salamander : Oft ist es einfacher, Dinge gleich richtig zu lernen, als falsch Verinnerlichtes mühsam umlernen zu müssen.


    murkel : Hast du da Quellen zu? Ich habe das schon mehrfach gehört, verstehe es aber nicht. Ganz viele Worte, die ich richtig schreiben kann, habe ich nie irgendwo extra gelernt. Die habe ich aus Büchern und nie geübt. Ist das vielleicht eher so, dass das halt nicht für alle gleich gut funktioniert?

    Drahtesel : die spülung soll sie langsamer machen, damit du sie besser auskommen kannst.

    Das silikon soll die atemöffnungen verschließen, damit sie ersticken.

    Also ja, geht auch mit silkonfreier Spaltung.

    Sprich die Ärztin direkt an beim nächsten mal, vielleicht sieht die es anders.

    Ich weiß nicht, wie unsere es macht. Ich hab's einfach aus der Apotheke geholt und selbst bezahlt.

    Zumindest in meinem Umfeld habe ich das Gefühl, dass Frauen das eher mal so auch als Gesprächseinstieg mit Fremden oder Halbfremden nutzen.

    Und dass viele Männer damit kokettieren, wie wenig sie darauf achten. - im passenden Gespräch aber deutlich eher als ich wissen, wer früher blond war, wer eine Brille hat und welche Farbe die hat.

    Talpa : Da ist der Kaffee ganz knapp nicht in der Tastatur gelandet!


    Kennt Ihr die Geschichte von dem Mann, der die Briefer seiner Frau mit rot korrigiert hat und dann so verschickt hat? - Ich hoffe immer für die Menschheit, dass das nur eine urban legend ist.

    Kind versteckt sich, es dauert ihm zu lange. Kommt aus dem Versteck in den Flur "nun komm doch endlich, ich bin unterm Bett" und rennt wieder weg, versteckt sich unterm Bett.

    Jetzt zücke ich doch mal meinen Banausenausweis: Pizzas finde ich schon fast erträglich und verwendbar.


    Lustig auch, wenn mir jemand wieder erklärt, dass es die PIN-Nummer nicht gibt, weil das "N" ja für die Nummer steht. Und mir dann nicht glaubt, dass ich das wirklich so meine und darauf beharrt.

    Aber doch, diese PINs sind nummeriert.

    Alusra : Was hat der durchschnittliche Mann von einer "nett" angezogenen Frau? Und warum schließt Du da Professoren aus?

    Ich glaube, da gibt es alles - die, die bei "netter" Kleidung bessere Noten geben, die, die schlechtere geben, und die, die wirklich einfach fair beurteilen.

    Ich hatte in Mündlichen schon mehrfach einen Rock an, aber eher businesslike und nicht aufreizend.

    Julchen86 : Dieser Fehler ist auf fast jedem Zettel, mit dem sich bei uns eine neue Erzieherin vorstellt, drauf.

    Um so mehr “freute“ ich mich, als der Brief kam, dass die Sprachförderungsbedarfsfeststellung nicht mehr durch Lehrer, sondern Kiga-intern durch Erzieher stattfinden wird.