Beiträge von Möwe

    Vielleicht sind hier die jeweiligen Randbedingungen der Beiträge etwas aus dem Blickfeld geraten?

    Bei dem Beitrag von Kuekenmama habe ich auch gezuckt und dann doch nichts geschrieben.

    Ich habe auch Klebekinder und "dafür gibt es ja nun wirklich lösungen" klingt so lapidar, so als sei es einfach und problemlos umzusetzen. (Auch wenn ich vor allem mit dem Beitrag zum 2. Kind nicht glaube, dass es so gemeint war.)

    Natürlich hätten meine kinder auch zufriedene kinder werden können, wenn ich nicht da gewesen wäre, wenn sie z.b.b8qkomplett bei fremden Menschen gelandet wären. - zumindest gehe ich davon aus, dass die gemeinsame Schwangerschaft und Geburt nicht wirklich dauerhaft wichtiger ist als liebevolle Pflege, da-sein, sich kümmern.

    Aber wenn der Vater sich nun mal nicht so kümmert, keine Grosseltern so eine bezugsperson werden (weil zu weit weg, zu alt, es einfach nicht klappt, ...), Tanten, Onkel, Nachbarn, Freunde, babysitter ... auch nicht, dann hängt es sicherlich sehr am Charakter, wie sehr das Baby andere Betreuung als die Bezugsperson akzeptiert. Und dann piekst das obige an.

    Denn ja, Lösungen gab es. Und nein, einfach waren sie nicht.


    Rattenkind: Nur virtuell - aber hier zwei mamakinder, deren Mutter liebend gerne etwas weniger davon gehabt hätte.

    Hilda: ja, genau.

    Hochleistungssportler betreiben doch fast alle Raubbau am eigenen Körper und haben irgendwann entsprechende Schäden.

    Ob man damit unbedingt aufhören sollte, nur weil ein Kind da ist, und man nicht weiss, ob man 4 Jahre später die quali nochmal schafft?


    sendlingerin: ja, aber :)

    Ich bin nicht so sehr überzeugt davon, dass das so wirklich richtig ist - was rund um Geburt und Wochenbett über die Generationen angeblich immer so fürchterlich wichtig für die gesundheit der frauen und babies war, hat sich ja doch immer wieder geändert.

    Und ich glaube, dass dieses "bett" im "wochenbett" mit den strengen regeln und dem ganzen kokolores rundherum, dass neugeborene nicht raus dürfen und so, einfach daher kommt, dass Frauen in der Gesellschaft nur Akzeptanz für die Schonung bekommen (bekamen), wenn möglichst jede sich da ganz weit einschränkt. - weil, wer schon früh Spazierengehen kann, der könne ja auch aufs Feld, an den Herd, an die Wäsche, ins Büro ...

    Mir (!) hätte es sehr geholfen, das Wochenbett ernster zu nehmen - allerdings nicht auf körperliche Bewegung bezogen. Da hätte ich nie olympische Leistungen vollbringen können, aber mehr Sport hätte mir sicherlich gut getan.

    Das ist doch einfach extrem individuell, was da geht und was jede möchte.

    Ich schüttel innerlich den Kopf, wie man z.b. prima-ballerina werden kann bei den körperlichen Folgen, aber das darf bitte jede für sich entscheiden und umsetzen. Und genauso darf das bitte jede für sich entscheiden, ob sie klassisches bauersfrau-wochenbett für sich will oder eine goldmedaille anzustreben.

    Ich habe Möhrchen fein geraspelt und im teig untergebracht. Man muss sich langsam an die Menge rantasten, damit es nicht auffällt, und es geht nicht bei Kuchen oder so, wo der Teig viel Aufmerksamkeit erfährt beim essen.


    Re kuchen: es gibt Rezepte, wo vor allem das Fett durch Obstmus ersetzt wird, soll kaum bemerkbar sein.


    Eine ganz leckere rahmsosse mit viel Gemüse und für ihn stückchenfrei sieben oder passieren? Nur für ein bisschen geschmacksvariation und evtl. ein paar Vitamine.

    Oder etwas tomaten- oder paprikamark ins Ketchup?

    Einen Ausflug machen und auf die Ablenkung dabei bauen?

    Ich rede mir den Mund fussselig.

    So rein aus der Ferne würde ich mal vermuten, dass das es nicht besser macht.

    Warum macht der Arzt Druck? Stimmt die entwicklung nicht oder einfach weil "müsste halt"?

    Kannst du Gemüse reinjubeln (möhrchenstücke in pizzateig, paprika in Tomatensauce pürieren, ...)?

    Wie reagiert es bei ungeliebten Stücken im essen? - Panik und erbrechen oder nur wutanfall und schimpfen? Je nachdem das Essen ab und an ein bisschen "verunreinigen". Hier durfte ungeliebtes immer rausgepickt werden, aber Schritt für Schritt eigenverantwortlicher - also zuerst habe ich gepickt, dann das kind selber, dann musste es auf einem Tellerchen beim kind bleiben, dann auf dem tellerrand oder das tellerchen selbst holen, ...

    Von meinem Essen darf immer geklaut werden. Wird etwas neues probiert, darf der Rest ohne wenn und aber übriggelassen werden.

    Ich habe sie gerne woanders mitessen lassen (so ich davon ausging, dass dort extrawürsre in gewissem Rahmen ermöglicht werden und keine essens-erziehungsstrategie umgesetzt wird). Und ich habe gerne Freunde hier Essen lassen. Einfach, um zu erleben, dass andere anderes Essen. Um vielleicht neugierig zu machen. ( "Guck mal, wie schön xy das isst" oder so, habe ich nie gemacht.)

    Alternativen gibt es immer, aber je nachdem nur mit rechtzeitiger Absprache. Also nicht in die Küche kommen und maulen, dass es ja nur so was ekliges gibt. Und je nach Alter müssen sie da auch mehr selbst machen. Also sich Brot oder Müsli machen, wenn ich gekocht habe und mich hinsetze zum essen.

    Ich hasse zwar künstliche Verknappung, aber ich habe keine neuen Äpfel gekauft, nur weil die vorhandenen 3% zu grün waren.

    (Immer so, dass genug da war, damit das Kind zumutbar satt werden konnte, also nicht als schocktherapie "durch den Ekel musst du durch" oder über hungern lassen.)

    Geht jetzt im späten grundschulalter besser, es wird viel (naja, sagen wir mal mehr als früher) probiert, toleriert.

    Aber da muss ich mich möglichst raushalten. Also neue Lebensmittel dann vorrätig haben, aber auf keinen Fall zu deutlich anbieten. Eher warten, dass es gefordert wird. Oder für mich machen und dann mal aus der Küche gehen.

    Und für dich: wenn es nicht um bereits vorhandene mangelerscheinungen geht, besorg dir ein dickes Fell, irgendwoher. :)

    Ausserdem müssten dann die Herren Geld bezahlen für professionelle darbieter nackter Haut oder sich am Strand beschimpfen lassen, wenn sie nackte Haut anglotzen, ohne die ausrede, ja nur die sportliche Darbietung sehen zu wollen.

    Bei der grösse der Blase würde ich keinen hitze-reiz mehr setzen.

    Kühle Umschläge. Leicht massieren. Viel trinken. Ab morgen früh probieren, ob wärme hilft.

    Preschoolmum: Da schnüffelt das Kind an sich, sagt, es riecht nichts. Das andere Kind (wer wissen will, was Loyalität ist ...) riecht am ersten, "ne, ich riecht auch nichts, Mama." Verzieht aber angewidert die Nase.