Beiträge von Möwe

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    biledael: wichtig ist vor allem, dass der Kopf am tiefsten ist dabei.

    Und beherzt (ja, wirklich kräftig, das ist nicht schlimm).

    Und zügig. Wenn das Kind dolle würgt und man Angst bekommt, Kind nehmen und ohne viel palaver und gezauder übers Knie legen und draufhauen.

    Reicht das nicht, gleich nochmal. Und nochmal.

    Reicht das - Kind hochnehmen, anlachen. Blödeln.

    Reicht das nicht: Notarzt rufen.

    (Und trotzdem möglichst ruhig bleiben. Uns wurde gesagt, dass immer noch Luft dran vorbeigeht, daß Kind ist in den allermeisten Fällen nicht ohne Sauerstoff, bis der notarzt da ist.)


    Dann googel mal nach "heimlich für babies".

    (Der heimlich-griff für Erwachsene ist wirklich die allerletzte Methode zum Leben retten.

    Und wenn man den verwendet hat, ruft man den Notarzt, weil dabei Organe verletzt werden können.)

    Ich würde weiches empfehlen - gekochtes Gemüse, halbe (!) Würstchenscheiben ohne Pelle, Weintrauben ohne Haut und Kerne und ebenfalls nicht ganz / rund.

    Keine harten Sachen wie apfelschnitze oder mohrrübe.

    Und dazu jedes Mal am Anfang nur ein Mini bißchen, das gerade so für den Geschmack reicht und seinen Mund drauf vorbereitet, zum "warmwerden".

    Und dann: wenn du da sehr panisch bist, kann jemand anders übernehmen oder begleiten?

    Und ich habe in der Zeit häufiger mal geklopft - nicht lange zögern und recht kräftig und zügig einmal drauf.

    Und danach lachen und reden und weitermachen.


    Re erste hilfe: wenn Kurs gerade nicht geht, dann guck bei Youtube.

    Das "übers Knie legen" ist simpel, man muss nur wissen, wie. Und es rettet Leben und nimmt Panik.

    mangobaum: eine befreundete Lehrerin und ich haben manchmal wettraten gemacht. Das war lustig. Sie hatte die Erfahrung, was Anfänger wie schreiben. Und ich hatte den Kontext, was das Kind gerade beschäftigt.

    Nur für euch zu Hause, was mir geholfen hat:

    Wissen über riskantes Essen (Nüsse, Würstchen u.a. nie als runde scheibe, ...) und ein Kurs in erste hilfe am kind. - wie bekommt man etwas aus der Luftröhre wieder raus? (Kind übers Knie legen, Kopf tiefer als der Rest und recht kräftig an passender Stelle auf den Rücken hauen).

    Das hat es schon entspannt zu Hause. Und das Kind nie alleine lassen mit essen.

    Ich hatte sie teilweise über der Schulter liegen mit Handtuch auf der Schulter.

    Oder sie standen vor mir und lehnten sich an mich (also so halb stehend).


    Mag sie in einer Schüssel mit warmem Wasser sitzen?

    Oder mit Bechern nur den popo Gießen?

    Wenn sie nicht zu empfindlich ist, muss der Po auch nicht jedes Mal klinisch rein werden.


    Das ist ein klassisches alter, wo sie nicht mehr gerne im Liegen gewickelt werden.

    Ich würde versuchen, es ihr halbwegs angenehm zu machen, aber ohne dann jedes mal 1h beschäftigt zu sein.


    Und mal überlegen, was für dich so schlimm daran ist, wenn sie weint. Denn eine Mutter, die mitweint, wenn es um protestgeschrei beim wickeln geht, klingt nicht, als würde das schnell besser werden. (Nicht böse gemeint, aber noch kann sie Unmut ja nicht anders äussern. Weinen heisst nicht, dass sie gerade schreckliches erleidet. Manchmal müssen sie da durch. (Und man selbst auch.) )


    Also ganz einfach - es muss sein. Und wenn alle Ideen es nicht leichter machen oder nur ewig rauszögern, dann lieber kurz und schnell. "Es tut mir leid, dass du das doof findest, aber es ist wichtig. Wir machen das jetzt. Guck mal, ein Schmetterling. So, fertig. Jetzt krabbel los."

    Appelstien:

    Über das Blatt mit fingerfarbe wandern - füsse anpinseln oder Hände.


    Grosse Unterlage auf den Boden, Papier drauf, nackte Kinder und fingerfarben.


    Murmelbilder.


    Kartons besorgen, test, Stifte, Scheren.


    Picknick im Wohnzimmer.


    Die würfelwanderung klingt cool, wie geht das genau, habt ihr einen Würfel mit rechts, links, ...?

    Parasol: ich stimme Trin zu. Und würde noch ganz doll gucken, was imo der antrieb für Menge und Art der Geschenke ist.

    Und was genau mein Problem damit ist.

    Hier kommen von einer Seite teilweise ganz und gar fürchterliche Sachen, die aber mit viel liebe ausgesucht werden. Ich werde die Seite, die da auch etwas empfindlich ist, ganz sicher nicht frustrieren, indem ich das deutlich ablehne. Vorsichtige Hinweise vielleicht oder genaue wünsche, je nachdem. (Ja, sind Wünsche, keine Bestellungen. Aber wenn eine Ausführung heiss erwünscht ist und die andere abgelehnt, dann doch lieber gar nichts oder was ganz anderes.)

    Die andere Seite mag lieber klare Wünsche oder tauscht um, als dass Geschenke umsonst geschenkt werden. Die kauft auch eher weniger, dafür qualitativ hochwertig.

    Und von einer Seite kam auch mal pure Masse, viel und billig. Da habe ich was gesagt, das war so viel, dass die Kinder überfordert waren. Das wurde zum Glück akzeptiert.

    Ich würde dafür keinen Streit anfangen, sondern je nach Einschätzung drüber reden, lösungsorientiert, oder Sachen auch wegsortieren.

    (Über das "Bloss nichts sagen, einfach weggeben" stolper ich total, da wäre ich als schenkende total traurig, wenn das irgendwann rauskäme.)



    Obstsalat: Da ist wohl der Blick aufs Kind wichtig - hier sind die grosseltern, die mehr schenken, nicht die, die mehr gemocht werden. Und die Kinder wissen sehr gut, von wem sie was erwarten können.

    Und die Frage nach dem 2. Adventskalender heisst doch nicht, dass das Kind da versaut ist - das ist vielleicht einfach auch die Frage nach "erkläre mir die welt". Hier hat in solchen Situationen oft eine Erklärung geholfen. Und dann wurde mir das später immer wieder zurück erklärt.

    Wenn sie wissen, dass es von xy immer was zur Begrüßung gibt, dann erwarten sie das auch, klar. Aber wissen oder lernen sehr gut, dass das von anderen anders ist.

    (Du meinst auch Kausalität und nicht Korrelation, richtig?)